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Hochauflösende Linse eines 3D Beamers

3D-Beamer 2019

Hat man einmal mit einem 3D-Beamer Filme geschaut, wird man diese auf keinen Fall mit einem anderen Projektor jemals wieder schauen wollen. Alles wirkt so realistisch, als wäre man mitten im Geschehen. Kugeln oder Ähnliches scheinen förmlich aus dem Bild herauszuschießen. Das Heimkino wird so zu einer völlig neuen Erfahrung. Jedoch sollte man beim Kauf eines 3D-Beamers auch einige wichtige Kriterien beachten. Damit alles wirklich realistisch wird, sollte es in jedem Fall ein Beamer mit Full-HD-Auflösung sein, sowie einer entsprechenden Helligkeit, damit man Filme auch bei Tageslicht schauen kann. Nur so bleibt das Filmerlebnis noch lange im Kopf. Die folgende Kaufberatung zeigt, worauf es beim Kauf eines 3D-Beamers ankommt, jedoch wird weder ein Testsieger noch ein Vergleichssieger genannt, denn dieser muss jeder an seinen individuellen Bedürfnissen selbst ermitteln.
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BenQ TH683 DLP-Projektor 3D TOUMEI LED Beamer, Aktives 3D Epson EH-TW5650 3LCD-Projektor (Full HD, 2500 Lumen, 60.000:1 Kontrast, 3D) Epson EH-TW6700 3D Projektor Optoma H184X DLP-Projektor 3D, schwarz
ModellBenQ TH683 DLP-Projektor 3DTOUMEI LED Beamer, Aktives 3DEpson EH-TW5650 3LCD-Projektor (Full HD, 2500 Lumen, 60.000:1 Kontrast, 3D)Epson EH-TW6700 3D ProjektorOptoma H184X DLP-Projektor 3D, schwarz
Hersteller / Marke

BenQ

TOUMEI

Epson

Epson

Optoma

Eigenschaften
  • 3D (144Hz Triple Flash)
  • Mit 1,3x fachem Zoom
  • Football Mode
  • Kontrastverhältnis 10.000:1
  • Helligkeit: 3200 ANSI Lumen
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • Herstellergarantie: 24 Monate bei Verkauf und Versand durch Amazon.de
  • Full HD
  • DMD/DLP
  • SmartEco-Technologie
  • SmartEco-Modus
  • Quellenerkennung
  • Auto Power Off
  • USB Type-A Stromversorgung
  • Anwenderfreundliche Installation
  • Intuitives User Interface
  • Vertikale Keystone-Korrektur
  • Herausragendes Sound-Erlebnis
  • Gestochen scharfe Auflösung
  • Unterstützt 1080p Full HD-Eingang
  • Auto Keystone-Korrektur
  • Eingebautes Android OS mit HDMI 2.0
  • Bluetooth 4.0
  • Dual-WLAN
  • TF- Kartenanschluss
  • USB unterstützt SSD-Festplattenlaufwerk
  • Maus oder Tastatur
  • Bild bis zu 300 Zoll groß
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • Helligkeit: 3800 Lumen
  • Seitenverhältnis: 4: 3/16: 9/16: 10
  • Projektionsabstand: 1-6 Meter
  • Cache: 1G DDR3
  • RAM: 16 GB eMMC
  • CPU: 64-Bit Cortex A53
  • Projektionsmethoden: Frontprojektion / Rückprojektion / Hanging Cast
  • Built-in 2.4G / 5.8G Dual Wifi
  • 3D-Tiefenregelung
  • Integrierter 10W-Lautsprecher
  • Frame-Interpolation
  • Lens Shift
  • Horizontale und vertikale Trapezkorrektur
  • Quick Corner
  • Super Resolution
  • Wireless-LAN-fähig
  • Helligkeit: 2500 Lumen
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • Kontrastverhältnis 60.000:1
  • 1,6x facher Zoom
  • Lampenlebensdauer: 5.000 Stunden
  • Anschlüsse: 2x HDMI (1x MHL), USB 2.0 Typ A, USB 2.0 Typ Mini-B, VGA-Eingang, Composite-Eingang, Stereo-Mini-Klinkenbuchsen-Ausgang, Cinch-Audioeingang
  • 3D-Tiefenregelung
  • Integrierter Lautsprecher
  • Epson Super White
  • Frame-Interpolation
  • Horizontale und vertikale Trapezkorrektur
  • Quick Corner
  • Super Resolution
  • Wireless-LAN-fähig
  • Helligkeit: 3000 Lumen
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • Betriebstemperatur: 5 °C - 35 °C
  • Kontrastverhältnis 70.000:1
  • 1,6x facher Zoom
  • Lampenlebensdauer: 5.000 Stunden
  • Anschlüsse: USB 2.0 Typ A, USB 2.0 Type B (Service Only), WLAN (optional), VGA-Eingang, HDMI-Eingang (2x), MHL, Stereo-Mini-Klinkenbuchsen-Ausgang
  • Helligkeit: 3600 Lumen
  • VGA
  • Auflösung: 1280 x 800 Pixel (WXGA)
  • Helligkeit: 3600 ANSI Lumen
  • Kontrastverhältnis 28.000:1
  • Projektionsverhältnis von 1.55:1 - 1.73:1
  • Zoom von 1.1
  • Kontrastverhältnis 28.000:1
Preis

535,90 € 799,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

458,88 € 499,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

774,99 € 1.199,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

841,00 € 1.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

329,95 € 429,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Die Highlights in Kürze

  • Der 3D-Beamer unterscheidet sich vom normalen Heimkino-Beamer durch seine 3D-Funktion. Daher muss man zwingend auf den Kontrast, die Leuchtstärke und die Auflösung achten, damit man auch wirklich die beste Bildqualität bekommt.
  • Schaut man 3D-Filme mit einem DLP-Projektor, kann es zum sogenannten Regenbogen-Effekt Diesen hat man bei LCD-Beamer nicht, jedoch sind die Filme dann nicht so hell. Beide Beamer Arten eignen sich jedoch für das Heimkino.
  • 3D-Beamer nutzen für die dreidimensionale Darstellung genau wie ein 3D-Fernseher die Active Shutter Technologie. Um diese Technologie zu nutzen, benötigt man eine spezielle Shutterbrille, die selten zum Lieferumfang des 3D-Beamers gehört.

Für wen eignet sich der 3D-Beamer?

3D-Beamer eignen sich in erster Linie für Nutzer, die gerne ihr eigenes Heimkino haben möchten. Mit einem 3D-Projektor kann man viele Filme in 3D-Qualität ansehen. Natürlich kann man den 3D-Beamer auch für Präsentationen nutzen. Jedoch sollte man im Vorfeld entscheiden, ob rein für Präsentationen die 3D-Funktion notwendig ist oder nur eine unnötige Zusatzfunktion.

Die Funktionsweise eines 3D-Beamers

Zumeist unterscheidet sich der 3D-Beamer nicht von einem herkömmlichen Beamer, jedoch kann er neben HD- und Full-HD-Darstellungen auch Filme in 3D abspielen. Der dreidimensionale Filmgenuss wird immer beliebter, sodass immer mehr Beamer die Möglichkeit bieten Filme und Dokumentationen in 3D wiederzugeben.Hinweis: Beim Kauf eines solchen Beamers in der Vergangenheit, musste man immer noch auf die Bezeichnung ‚Beamer 3D Ready‘ achten. Heute nutzen alle 3D-fähigen Beamer die ‚Full 3D-Technik‘. Solche 3D-Beamer können 3D-Inhalte abspielen, während man bei den alten Modellen immer ein 3D-Signal-Transmitter dazufügen musste. Der 3D-Beamer ist in der Regel nicht teurer als ein Beamer mit hoher Auflösung. Selbst an Äußerlichkeiten lässt sich der 3D-Beamer nicht erkennen. Man unterscheidet bei den 3D-Beamern zwischen Projektoren mit DLP- und LCD-Technik, da nur wenige LED-Beamer die 3D-Technik anbieten. Meist handelt es sich bei einem 3D-Beamer um einen leistungsstarken Projektor. Mini-Beamer und Kurzdistanz-Beamer spielen meist keine 3D-Filme ab.

Die Vor- und Nachteile eines 3D-Beamers

VorteileNachteile
hohe Bildqualitätgroße Projektionsfläche vonnöten
Kinofeeling im WohnzimmerFliegengitter- oder Regenbogeneffekt möglich
Inhalte können mit großer Bildgröße dargestellt werdenspezielle Shutterbrillen müssen separat erworben werden
vielfältige Anschlussmöglichkeiten
kann auch für Präsentationen genutzt werden
 Hinweis: Mit einem 3D-Beamer kann man nicht nur klassische 2D-Inhalte in einem hochauflösenden Bildformat abspielen. Man kann diesen Beamer auch für 3D-Filme nutzen.

Die verschiedenen Arten von 3D-Beamern

Unter anderem bekommt man den 3D-Beamer als DLP- und als LCD-Projektor. Beide sind gleichermaßen in der Lage Filme in 3D-Technologie wiederzugeben, dennoch gibt es technische Unterschiede.

Der DLP-Beamer

DLP-Beamer sind bekannt für eine gute Bildschärfe bei einer hohen Auflösung sowie für ein gesättigtes Farbbild. Beim DLP-Beamer werden winzig kleine Spiegel genutzt, die ca. 5.000 Mal in der Sekunde rotieren und damit das Bildsignal an die Linse weiterleiten. Die Linse wirft dann das Bild mit voller Kraft an die Leinwand. Man spricht von der Digital Light Processing Technologie (DLP). Es entsteht ein gestochen scharfes und ausreichend helles Bild. Die Farben werden einzeln dargestellt, wobei die Zusammensetzung wiederum im menschlichen Auge passiert.Nur etwa 3 % der Nutzer erkennen beim DLP-Beamer den störenden Regenbogeneffekt, der gerade das Anschauen von 3D-Filmen vermiesen kann. Der Regenbogeneffekt entsteht, wenn das Auge nicht synchron mit den Bewegungen des dargestellten Objektes ist. Es blitzen nur kurz die Grundfarben auf. Bei der Wiedergabe schneller Bewegungen, wie zum Beispiel bei Action-Filmen, Sportsendungen oder bei Spielen von der Konsole kann sich der Regenbogeneffekt als störend erweisen. Dank des hohen ANSI Lumenwert kann man auch bei Tageslicht ein scharfes und sattes Bild mit einem DLP-Beamer bekommen. Die Beamerlampen halten meist etwas länger.

Vor- und Nachteile eines DLP-Beamers

VorteileNachteile
Scharfe Projektion auch bei Bewegungbei einigen Nutzern tritt der Regenbogen-Effekt auf
Ideal bei Tageslicht zu nutzenhohe Geräuschentwicklung des Beamers
lange Lebensdauer des Beamers

Der LCD-Beamer

Im Grunde genommen funktioniert der LCD-Beamer wie ein Dia-Projektor. Kleine Flüssigkeitskristalle (LCD = Liquid Crystal Display) im Inneren des Beamers stellen das zu projizierende Bild dar. Für jede der drei Grundfarben (blau, gelb, rot) wird ein separates LCD-Element verwendet. Günstige LCD-Beamer verwenden meist nur ein LCD-Element für alle Farben. Es kommt daher zu unschärferen Bildern – das Bild wirkt meist etwas gröber. Gerade für Präsentationen nutzt man gerne den LCD-Beamer, aber auch in immer mehr Heimkinos findet man diese Art von Projektoren.Bei einigen Modellen lässt sich die Pixel-Struktur erkennen. Experten sprechen vom Fliegengitter-Effekt. Dieser wird jedoch als weniger störend empfunden im Vergleich mit dem Regenbogen-Effekt. Der LCD-Beamer ist meist nicht so hell wie der DLP-Beamer. Steht die Projektionsfläche nicht im direkten Sonnenlicht, stört der niedrige ANSI Lumenwert kaum. Das Kontrastverhältnis eines LCD-Beamers ist deutlich stärker. Dies macht sich in erster Linie bei Schwarztönen und bei Graustufen bemerkbar. Abstufungen zwischen hellen und dunklen Farbtönen kommen mit einem LCD-Beamer besser zur Geltung als mit einem DLP-Beamer. Farben werden realistisch und sehr kräftig dargestellt, jedoch nutzt sich im Laufe der Zeit die Leuchtkraft der Farbstoffe der LCDs langsam ab.

Vor- und Nachteile eines LCD-Beamers

VorteileNachteile
Durch 4K-Technik wird ein sehr scharfes Bild erzeugtBeamer muss in dunklen Räumen genutzt werden
sehr starke Farbbildung durch das gesamte Spektrum der Farbenmeist teure und große Modelle
kaum Geräuschentwicklung des BeamersFliegengitter-Effekt kann auftreten
 Hinweis: Beim Fliegengitter-Effekt sind schwarze Linien zwischen den Pixeln des Bildes zu sehen. Dadurch kann der Heimkino-Genuss getrübt werden. Neben den DLP- und LCD-Beamern bekommt man noch den LED-Beamer. Die Beamerlampen haben hier eine Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden, ohne dass die Farbschärfe und die Farbintensität des projizierten Bildes leiden. Im Vergleich mit einem DLP- oder LCD-Beamer ist der LED-Beamer nicht ganz so hell. Er kann daher auch nur in dunklen Räumen genutzt werden. Die LED-Technik benötigt nur wenig Platz, sodass LED-Lampen in erster Linie in Kurzdistanz-Beamern, Mini-Beamern und Business-Beamern zu finden sind. Legt man Wert auf die 3D-Technik, dann sollte man zu einem DLP- oder LCD-Beamer greifen.

Sinnvolles Zubehör für einen 3D-Beamer, das zwingend benötigt wird

Damit man den vollen 3D-Genuss mit seinem neuen Beamer erleben kann, reicht es nicht, dass man sich einen 3D-Projektor zulegt. Man benötigt wichtiges Zubehör für den kompletten 3D-Genuss.
  • 3D-Brillen – Dazu ist es wichtig, dass man weiß über welche Technik der 3D-beamer funktioniert. Zumeist ist dies jedoch die Active Shutter Technologie. Ohne Shutterbrille gibt es keinen 3D-Effekt.
  • Beamer-Leinwand – eine Leinwand für den Beamer ist immer von Vorteil, damit man das projizierte Bild nicht auf die Zimmerwand werfen muss. Eine 3D-Leinwand ist nicht zwingend notwendig.
  • Soundanlage – Viele Beamer verfügen über eingebaute Lautsprecher, die jedoch kein richtiges Kinofeeling aufkommen lassen. Mithilfe einer Soundanlage kann man das Heimkino-Feeling deutlich verbessern. Die Zuschauer nehmen auch feinste Geräusche wahr.
  • DVD- oder Blu-Ray-Player – Sicherlich kann man den Beamer auch mit Computer und Laptop verbinden. Um jedoch 3D-Filme in optimaler Qualität abzuspielen, lohnt ein DVD- oder Blu-Ray-Player.

Die Kaufkriterien für einen 3D-Beamer

Die 3D-Technologie

Zur Darstellung von dreidimensionalen Inhalten nutzen die meisten Beamer die Active Shutter Technologie. Damit man als Nutzer die 3D-Effekte sieht, benötigt man eine Shutterbrille. Shutter-Brillen nutzen genau wie ein LCD-Beamer Flüssigkristalle, welche elektronisch zwischen durchlässig und undurchlässig geschaltet werden. Dies bedeutet, dass ein Auge abwechselnd abgedunkelt wird, während der Beamer gleichzeitig zwei Bilder nebeneinander darstellt. Durch die Shutterbrille werden die beiden Bilder übereinandergelegt bzw. nur das passende Bild zum Auge durchgelassen. Es entsteht der 3D-Effekt. Nutzer mit Sehbehinderungen oder diejenigen, die eine Sehhilfe benötigen, können die Shutterbrille über ihrer eigenen Brille tragen.Es gibt aber nicht nur die aktive Variante von 3D, sondern auch eine passive 3D-Technologie. Der 3D-beamer arbeitet hier passiv. Es wird die Polarisationstechnik verwendet, bei der zwei Beamerlampen gleichzeitig das Bild auf die Leinwand werfen. Im Gegensatz zu den aktiven Shutterbrillen, nutzt man hier die sogenannten Pol-Brillen, die die 3D-Beamer Polarisation sichtbar machen. Gerade bei den 3D-Fernsehgeräten ist die Technik weitverbreitet. Die Pol-Brillen sind so aufgebaut, dass sie auf der einen Seite horizontal polarisiertes Licht und auf der anderen Seite vertikal polarisiertes Licht durchlassen. Die Pol-Brillen benötigen keinen zusätzlichen Strom, weshalb man auch von passiver 3D-Technik spricht. Für den Heimkino-Genuss eignen sich beide Varianten. Jedoch haben sich in den letzten Jahren die aktiven Shutterbrillen durchgesetzt. Selbstverständlich kann man einen 3D-Film auch ohne solche Brillen schauen – man erlebt die Filme dann in 2D.

Die Auflösung

Legt man bei seinem neuen Beamer Wert auf die Bildschärfe, dann sollte man seinen Blick auf die Bildauflösung richten. Möchte man, dass der neue 3D-Beamer auch Full-HD-fähig ist, dann muss er eine Bildauflösung von 1.920 x 1.080 Pixel haben. Nur wenige günstige 3D-Beamer sind auch 4K-fähig. Hierzu benötigen die 3D-Beamer eine vierfache Bildauflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln. Der 3D-Beamer sollte jedoch mindestens eine Bildauflösung in HD-Qualität bieten. Alles andere ist längst überholt. Gibt man viel Geld für seinen neuen Beamer aus, dann sollte dieser mindestens Full-HD und 3D-Filme abspielen können.
HD ReadyFull HD4 K
Als Mindestanforderung gilt ein Beamer mit HD Ready. Dieser verfügt über 1.280 x 720 Pixeln. Es gibt zwar auch Beamer mit weniger Pixeln, jedoch reicht die Qualität für das Heimkino-Feeling nicht aus.Dank 1.920 x 1.080 Pixeln bekommt man mit einem Full-HD-Beamer ein gestochen scharfes Bild. Spielt man in erster Linie Filme über einen Blu-Ray-Player ab, sollte der Beamer mindestens Full HD haben. Gleiches gilt auch für Spiele von der Konsole.Aktuell ist 4K mit 4.096 x 2.160 Pixeln die beste Qualität. Solche Beamer sind jedoch deutlich teurer in der Anschaffung.
 Hinweis: Mittlerweile werden auch 8K-Beamer angeboten. Jedoch gibt es noch keine Quellen, wo man Filme in 8K-Qualität herbekommt.

Die Helligkeit

Mit dem Lumenwert wird die Lichtstärke (Helligkeit), mit der das Bild an die Leinwand projiziert wird, beschrieben. Eine herkömmliche Glühbirne mit 40 Watt hat zum Beispiel einen ANSI Lumenwert von 430. Es gilt also – je höher der Lumenwert ist, umso besser kann man Filme auch bei Tageslicht anschauen. Bei einem niedrigen Lumenwert muss die Räume abdunkeln, damit man 3D- und Full-HD-Filme anschauen kann.

Der Kontrast

Das Kontrastverhältnis steht für den Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Je höher der Kontrast ist, umso schärfer wird das Bild und umso satter werden die Farben. Gerade der heimkino-Beamer sollte einen hohen Kontrastwert haben, denn nur so kommen die die Schwarz- und Weißtöne sehr gut zur Geltung. Der Kontrast spielt bei Tageslicht eher eine untergeordnete Rolle, denn viel wichtiger ist hier die Lichtstärke für die Bildqualität. Hat der Beamer einen Kontrastwert von 1.000 : 1, dann ist der hellste Bildpunkt 1000 mal heller als der dunkelste Bildpunkt. Ein 3D-Beamer sollte mindestens einen Kontrastwert von 10.000 : 1 haben.

Die Bildpunkte

Entscheidet man sich beim 3D-Beamer zum Kauf eines Full-HD-Beamers, dann sollte man auch auf die Bildpunkte achten. Die Bildpunkte hängen eng mit der Bildauflösung zusammen. So hat ein 4K-Beamer mehr als 4.000 horizontale Bildpunkte. Erwirbt man einen Beamer mit 3.840 x 2.160 Pixeln dann hat man einen Ultra HD-Beamer (UHD-Beamer).

Unterschiede zwischen Full HD und Ultra HD (UHD)

  • Zum einen verfügt UHD über eine höhere Farbtiefe von 10 Bit, sodass Farbabstufungen und Kontraste besser dargestellt werden können.
  • Und zum anderen sinkt durch die höhere Bildauflösung der notwendige Projektionsabstand. Bei Full HD beträgt der Projektionsabstand das dreifache der Bildhöhe, während der Projektionsabstand bei UHD nur noch beim 1,5 fachen liegt. Man sitzt also bei gleicher Bildqualität näher an der Leinwand. Der Abstand vom Projektionsverhältnis des Beamers gibt die Beziehung von Abstand zur Leinwand und Bildbreite wieder.
  • Und letztendlich läuft ein Beamer mit UHD flüssiger. Er hat eine Bildfrequenz von 50 Bildern in der Sekunde.

Die Bilddiagonale

Je nachdem wie viel Platz das Heimkino bietet und wofür man den Beamer in erster Linie nutzen möchte, sollte man auf die minimale und maximale Bilddiagonale achten. Genau wie bei einem Tablet, einem Smartphone oder einem Flachbildfernsehgerät wird die Bilddiagonale in Zoll („) angegeben. Je nach Größe der Projektionsfläche sollte man also die Beamer-Leinwand und den Beamer auswählen. Für die Umrechnung von Zentimeter in Zoll gibt es im Netz eine Reihe von Rechenhilfen. Ein Zoll sind etwa 2,54 Zentimeter, sodass man also in etwa vom 2,5 fachen Zoll-Wert bei den Zentimetern ausgehen kann, um die Bilddiagonale in Zentimeter zu errechnen.

Die Anschlüsse

Je nach Modell des Beamers sind auch die Anschlussmöglichkeiten verschieden. Zumeist kann man jedoch die wichtigsten Komponenten des Heimkinos am Beamer anschließen. Die meisten Beamer sind mit einem oder mehreren HDMI-Anschlüssen ausgestattet. Mit dem HDMI-Anschluss kann man den Computer oder den Laptop an den Beamer anschließen. Gleiches gilt auch für Spielekonsolen. Mit einem VGA-Anschluss kann man auch ältere Fernsehgeräte an den Beamer anschließen, sofern dieser noch nicht mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet ist. Mithilfe des USB-Ports kann man Filme, Präsentationen und auch Fotos direkt vom USB-Stick über den Beamer anschauen. Dank USB können iPods, MP3-Player und andere Wiedergabegeräte direkt mit dem Beamer verbunden werden. Zusätzlich verfügen viele Beamer über einen MHL-Anschluss. MHL bedeutet Mobile High Definition Link und garantiert eine hochwertige Verbindung zwischen Beamer und Smartphone oder Tablet.

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang des Beamers ist insofern wichtig, damit man weiß, was man eventuell noch dazu kaufen muss. Nachfolgendes sollte jedoch als Standard zum Lieferumfang gehören.
  • Fernbedienung – wie sinnvoll eine Fernbedienung ist, muss man nicht extra erklären. Hat man den Beamer mittels einer Deckenhalterung befestigt, kann man ihn nur mit Fernbedienung nutzen.
  • Bedienungs- und Aufbauanleitung – Eine solche Anleitung ist wichtig, damit man weiß worauf man beim Aufbau und bei der Bedienung des Beamers achten muss.
  • Verbindungs-Kabel – Meist gehören beim Beamer 1 oder 2 Kabel zum Lieferumfang. Damit kann man den Beamer an den Computer anschließen. Wichtig ist auch die Länge des Kabels, damit man weiß, ob man ein längeres erwerben muss.
  • Zusätzliches Zubehör – Zu einem 3D-beamer gehören auch die 3D-Brillen. Des Weiteren sollte auch die Garantieerklärung nicht fehlen, sodass man im Notfall den Beamer austauschen kann.
Tipp: Bei der Garantie darauf achten, dass diese möglichst lange gilt und vor allen Dingen für den kompletten Beamer. Einige Hersteller geben Garantien nur auf einzelne Teile.

Die bekanntesten Marken und Hersteller von 3D-Beamern

Die Hersteller Acer und BenQ bieten eine breite Palette an 3D-Beamern an. Schaut man sich auf dem markt nach einem 3D-Beamer um, wird man auch schnell andere Hersteller wie zum Beispiel Sony, Optoma, Casio, Dell, Epson, Eiki, InFocus, JVC, Panasonic, LG, Ricoh, Philips, Sharp und Viewsonic finden. Auch wenn Nutzer immer wieder nach einem Warentest oder nach Testberichten suchen, so sollte die Kaufentscheidung auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden, da jeder andere Erwartungen an den 3D-Beamer stellt.

Preis eines 3D-Beamers

Die Preisspanne für einen 3D-Beamer ist sehr weit gesteckt. Billige Projektoren bekommt man oft schon ab 300 Euro. Hierfür bekommt man schon eine gute Qualität und bei guter Pflege hat der Beamer eine lange Lebensdauer. Beim Preis sind nach oben keine Grenzen gesetzt, sodass man Beamer auch für rund 1.000 Euro bekommt.

LCoS verhindert den Fliegengitter-Effekt

Ganz neu auf dem Markt sind LCoS-Beamer.  Bei einem LCoS-Beamer wird der DLP-Beamer mit dem LED-Beamer kombiniert. Dies bedeutet, dass beim LCoS-Beamer die Kristalle nicht mehr direkt durchleuchtet werden, sondern mit den dahinterliegenden Spiegeln. Hinter den Spiegelflächen befinden sich Leitungen, die die Bildfläche ansteuern. Dadurch wird der Fliegengitter-Effekt verhindert, der sehr oft bei LCD-Beamern auftritt.

Flackern des Bildes

Flackert das Bild des 3D-Beamers ständig, dann kündigt sich damit unter Umständen das Lebensende der Beamerlampe an. Im Vorfeld sollte man jedoch prüfen, ob es auch an den Kontakten der Platine oder des Steckers liegen kann. Wechselt jedoch die Darstellung sehr oft von schwarz auf weiß, liegt dies meist an einem gebrochenen Farbrad.

Die Keystone Korrektur

Viele Beamer verfügen über eine vertikale und/oder horizontale Keystone Korrektur. Es wird damit der Keystone-Effekt reduziert. Beim Keystone-Effekt ist das Bild an der Wand der Oberseite breiter. Dies liegt daran, wenn der Projektor zu niedrig oder nicht zentral platziert steht. Allerdings funktioniert die Keystone Korrektur nur bis zu einem gewissen Prozentsatz. Verwendet man die Keystone Korrektur, muss man wissen, dass die Qualität der Bilder und Filme proportional abnimmt. Im Übrigen nennen Experten die Keystone Korrektur auch Trapezkorrektur.

Besonderheiten des ECO-Modus

Beim ECO-Modus wird nicht die volle Helligkeit genutzt. Der Beamer läuft praktisch im Sparmodus, was wiederum die Lebensdauer der Beamerlampe verlängert. Verwendet man also diesen Modi, kann man neben der richtigen Lampenpflege die Lebensdauer der Beamerlampe deutlich verlängern.

Pflege- und Reinigungs-Tipps für den 3D-Beamer

3D-Beamer sind sehr sensibel und benötigen für eine lange Lebensdauer eine korrekte Pflege. Der Beamer sollte immer an einem luftigen Ort stehen, damit es nicht zu einem Hitzestau kommt. Rund um die Lüftungsschlitze des Beamers sollte man also immer etwas Platz lassen. So wird die Durchlüftung garantiert. Des Weiteren sind Beamer anfällig gegen Rauch von Zigaretten und dergleichen, denn dadurch kann die Elektronik im Inneren verkleben. Beamer sind nicht wirklich für Kurzeinsätze unter 15 Minuten oder für Dauereinsätze von mehr als 6 Stunden geeignet. Findet man das richtige Mittelmaß, kann man sich an einer langen Beamer Lebensdauer erfreuen. Nach dem Ausschalten des Beamers sollte man nicht sofort den Netzstecker ziehen. Der Beamer benötigt eine gewisse Nachkühlzeit, die je nach Modell zwischen 1 und 5 Minuten liegen kann.Hinweis: Ist der Raum entsprechend dunkel, sollte man möglichst den ECO-Modus verwenden. Dieser spart nicht nur Strom, sondern schon auch die empfindliche Lampe und verlängert ihre Lebensdauer. Die Reinigung des Beamers ist auch für Laien einfach. Den Luftfilter kann man ohne Werkzeug entfernen und von Staub befreien. Hat sich der Staub festgesetzt, kann man den Luftfilter auch mit Spülmittel reinigen und nach dem Trocknen wiedereinsetzen. Ansonsten reicht ein Abstauben mit dem Staubsauger. Dazu fährt man mit dem Staubsauger in der niedrigsten Stufe an den Lüftungsschächten entlang und befreit so den Projektor von Staub und Schmutz. Starke Staubablagerungen können zu einer stärkeren Geräuschentwicklung führen. Ist die Linse oder das Objektiv verschmutzt, reinigt man hier mit einem Pinsel oder einem Mikrofaser- bzw. Brillenputztuch. Es kommt es nicht zu groben Kratzern, die das projizierte Bild später stören.
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