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Hochauflösende 4K Beamer im Vergleich

4K-Beamer Test 2019: Die besten 4K-Beamer im Vergleich

Möchte man das Heimkino-Feeling pur vom heimischen Sofa aus erleben und seine Lieblingsfilme oder -serien in gestochen scharfer Bildqualität erleben, sollte man über den Kauf eines 4K-Beamers nachdenken. Mit einem 4K-Beamer werden alle anderen Projektoren an Natürlichkeit, Bildschärfe und Tiefenschärfe übertroffen.  Jedoch sollte man auch hier auf einige wichtige Punkte beim Kauf achten und sich intensiv die Kaufberatung anschauen.
    Hinweis: Beamer, die das native 4K unterstützen, überzeugen den Nutzer durch ein besonders scharfes Bild. Der Film wird nicht weiter skaliert, sondern direkt in 4K ausgegeben. Durch ein innovatives Upscaling von Full HD-Inhalten auf einem 4K-Beamer kann man auch Filme in Full HD in 4K-Qualität genießen.
Schaut man sich auf dem Markt nach einem Projektor um, wird man schnell feststellen, dass die Zukunft der 4K-Auflösung gehört.  4K bedeutet nicht anderes als 4.000 horizontale Bildpunkte, die vom Beamer erreicht werden. Gerade in den letzten Jahren sind 4K-Beamer immer günstiger geworden und ziehen langsam aber sich in das Heimkino ein. Beamer mit einer Bildauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel werden auch Ultra HD-Beamer genannt. Diese werden unter anderem von den Herstellern Acer, ViewSonic, BenQ, Optoma, Epson und JVC angeboten. Bei diesen Geräten handelt es sich streng genommen nicht wirklich um einen 4K-Beamer, denn dieser sollte eine Bildauflösung von 4.096 x 2.160 Pixel haben. Aktuell ist Sony mit seinen VPL-Modellen der einzige Hersteller, der einen Beamer mit einer nativen, also einer echten Kino Auflösung mit 4.096 x 2.160 Pixeln anbietet. In der Vergangenheit waren 4K-Beamer relativ teuer in der Anschaffung. Ein 4K-Beamer macht das Heimkino erst mit der richtigen Bilddiagonalen zu einem echten Kinoerlebnis. Hersteller haben den Trend erkannt und bieten 4K-Beamer mittlerweile deutlich günstiger an.
    Tipp: 4K-Beamer für das Heimkino sind aktuell nur in der höheren Preisklasse zu bekommen. Der Hersteller Optoma bietet einen günstigen 4K-UHD-Beamer für das Filmerlebnis in Kinoqualität an.
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Epson EH-TW7400 4K Enhancement Acer V7850 DLP Projektor Viewsonic X10-4K UHD Heimkino LED Projektor Viewsonic PX747-4K UHD Heimkino DLP Projektor Epson EH-TW7000 4k Pro-UHD 3LCD-Beamer
ModellEpson EH-TW7400 4K EnhancementAcer V7850 DLP ProjektorViewsonic X10-4K UHD Heimkino LED ProjektorViewsonic PX747-4K UHD Heimkino DLP ProjektorEpson EH-TW7000 4k Pro-UHD 3LCD-Beamer
Preis

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Wozu möchte man den Beamer nutzen?

Entscheidet man sich zum Kauf eines 4K-Beamers, dann müssen auch die räumlichen Voraussetzungen stimmen. Des Weiteren sollte der Beamer dem Einsatzzweck angepasst sein.
Einsatz des Beamers Worauf sollte man achten?
HeimkinoDer Raum sollte komplett abgedunkelt werden können. Ist dies der Fall, dann eignen sich auch Beamer mit einer niedrigen Lumen Zahl. Beamer vom Hersteller Sony und die VPL-Modelle sind meist zu schwer. Jedoch sollte ein 4K-Beamer möglichst fest installiert werden, denn so sind gleichbleibende Bildqualitäten möglich. Das Gewicht fällt daher nicht so sehr auf, denn der Beamer wird nicht bewegt. Viele Beamer bieten eine nahezu 100 %ige Farbraum Abdeckung an. Dies kommt dem Kinoerlebnis schon sehr nahe.
GamingDer 4K-Beamer zum Gaming sollte 3D-fähig sein. Bei vielen Spielen kann man so in virtuelle Welten eintauchen. Verwendet man einen Beamer ohne 3D, kann man viele Spiele nicht richtig genießen. Beim Kauf eines 4K-Beamers sollte man also zwingend auf die 3D-Fähigkeit achten. Des Weiteren sollte der Beamer über schnelle Reaktionszeiten verfügen, denn nur so können Spiele flüssig dargestellt werden.
PräsentationEin Beamer, der auf Messen und Tagungen zum Einsatz kommt, sollte in erster Linie leicht sein. Viele der hochauflösenden 4K-Beamer sind sehr schwer. Es lohnt sich bei einem Präsentationsbeamer auf einen Ultra-HD-Beamer zurückzugreifen. Zumeist werden Tagungen und Präsentationen bei Tageslicht abgehalten, weshalb man zwingend auf eine hohe Lichtstärke bzw. Lichtleistung achten sollte. Der Beamer sollte über einen VGA-Anschluss verfügen. Ob eine solche Schnittstelle (vergleichbar mit der Schnittstelle an einem Notebook oder einem Videoprojektor) vorhanden ist, zeigt ein Blick ins Datenblatt oder in die Bedienungsanleitung. Kommt der Beamer eher im schulischen Bereich zum Einsatz, sollte man beim Kauf Wert auf einen Kurzdistanz-Beamer legen. Mit einem Kurzdistanz-Beamer kann man größere Bilder auf die Leinwand aus einer geringeren Distanz projizieren.
InstallationEin Installationsbeamer kommt in erster Linie in der Kunstwelt zum Einsatz. Der Beamer muss lichtstark sein, damit er bei Helligkeit optimale Ergebnisse liefert. Zumeist wird bei der Kunstinstallation mit einem Rückprojektionsverfahren gearbeitet, daher ist es wichtig, dass der Beamer dafür ausgelegt ist.

Was bedeutet die Lumen-Angabe bei einem Beamer und weshalb ist sie wichtig?

Die Lichtstärke bei einem Beamer wird von den Herstellern meist in ANSI Lumen angegeben. Dies bedeutet, dass der Beamer nach der Norm des American National Standards Institute (ANSI) getestet wurde. So ist es für den Nutzer einfach die Angaben der verschiedenen Hersteller miteinander zu vergleichen. Hier wird auch deutlich, dass ein Beamer mit 2.000 Lumen nicht so lichtstark ist, wie ein 4K-Beamer mit 4.000 Lumen. Für den Nutzer bedeutet dies, je höher die Lumen-Zahl ist, umso heller kann die Umgebung sein. Schaut man Filme in einem abgedunkelten Keller, dann reichen meist Beamer mit 1.000 Lumen oder gar weniger. Möchte man dagegen Public Viewing in Garten bieten, sollte der Beamer mehr als 2.000 Lumen haben. Bereits beim Kauf eines Beamers für das Heimkino, sollte man darauf achten, dass der 4K-Beamer auch zu den vorhandenen Lichtverhältnissen passt.
    Hinweis: Beamer unterscheiden sich in der Lichtstärke, die in ANSI Lumen angegeben wird. Kann man das Heimkino komplett abdunkeln, dann reichen Werte unter 1.000 Lumen. Beamer mit ca. 2.000 Lumen ermöglichen den ungetrübten Filmgenuss auch bei Tageslicht.

Worauf muss man bei der Bildauflösung achten?

Je höher die Bildauflösung ist, umso besser ist das projizierte Bild. Dies bedeutet für den Nutzer mehr Lebendigkeit, mehr Bildschärfe sowie mehr Detailtreue. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, je höher die Bildauflösung des Beamers ist, umso höher ist auch die Preisklasse. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob die Auflösung 4K nativ oder nur darstellbar ist.

Was bedeutet die Auflösung?

AuflösungWas bedeutet das?
native AuflösungBei der nativen Auflösung handelt es sich um eine Bildauflösung, die der Beamer darstellen kann. In der Regel kann ein 4K-Beamer 4.096 x 2.160 Pixel darstellen. Man kann mit einem solchen Beamer hochauflösende Filme ohne Verluste schauen. Aktuell ist die 4K-Auflösung die höchste, die man bekommt. Damit lassen sich dann auch Filme mit einer niedrigen Qualität ohne Verluste schauen.
darstellbare AuflösungBeamer sind in der Lage Auflösungen darzustellen, die über der nativen Auflösung liegen. Das Bild wird dann rechnerisch angepasst bzw. skaliert. Dies bedeutet, dass es immer zu Verlusten beim Bild kommt und dieses leicht unscharf dargestellt wird. Die meisten Ultra-HD-Beamer sind in der Lage 4K-Filme darzustellen, jedoch ist das Ergebnis weniger gut als mit einem 4K-Beamer. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass mindestens 4K dargestellt werden kann.

Welche Anschlüsse sollte der Beamer haben?

Mit den verschiedenen Anschlüssen kann man den Beamer mit einem Notebook, einem Soundsystem oder einem Streamingdienst verbinden. In der Regel verfügen 4K-Beamer sowohl über digitale wie auch analoge Schnittstellen. Analoge Schnittstellen werden immer dann benötigt, wenn man den Beamer an ein älteres Laptop oder einen älteren PC anschließen möchte. Solche Geräte haben meist nur einen VGA-Ausgang.
Einige Computer oder Notebooks übertragen das Video-Signal mittels VGA zum Beamer. Vor dem Kauf eines Beamers sollte man also die Anschlüsse am Computer oder Laptop überprüfen, damit es nicht zu unschönen Überraschungen kommt.
    Hinweis: Notebooks, die nach 2015 auf den Markt kamen, haben nahezu alle digitalen Anschlüsse.
Heutzutage gibt es kaum Beamer ohne digitale Anschlüsse. Der wichtigste Anschluss hierbei ist der HDMI-Eingang. Mit dem HDMI-Anschluss wird sowohl das Bild wie auch der Ton übertragen. Somit kann man nervigen Kabelsalat vermeiden. Einige HDMI-Anschlüsse haben die Bezeichnung HDCP 2,2. Neben dem HDMI-Anschluss haben viele Beamer noch einen DV-Eingang. Dieser überträgt jedoch nur das Bild.
    Tipp: Die 4K-Beamer von Sony sind mit digitalen Anschlüssen ausgestattet. Nutzt man ein Notebook oder eine Grafikkarte, die vor 2015 auf den Markt kam, steht meist nur ein VGA-Anschluss zur Verfügung. In einem solchen Fall sollte man einen Ultra-HD-Beamer kaufen.
Die meisten Beamer im Warentest sind mit einem USB-Anschluss ausgestattet. Mit einem USB-Anschluss kann man Daten von einer Festplatte (Bilder oder Videos) direkt von einem USB-Stick auf den Beamer übertragen. Man benötigt kein extra Notebook. Im Übrigen können Filme oder Bilder auch über ein Netzwerk übertragen werden. Der Beamer benötigt dazu ein Netzwerk, also einen LAN Anschluss. Über das LAN-Kabel kann man den Beamer in ein Netzwerk einbinden und Bilder sowie Filme über LAN an den Beamer senden.

    Hinweis: Nicht jeder Beamer mit einem LAN-Anschluss ist netzwerkfähig. Manchmal dient der LAN-Anschluss auch nur zur Ferndiagnose des Herstellers. Beim Kauf muss man auf die Bezeichnung Netzwerk-Beamer achten.
Es gibt auch Beamer mit einer Wireless Funktion (W-LAN). Mithilfe dieser Funktion kann man Filme direkt streamen, sofern man über die entsprechende Software verfügt. Neben den zahlreichen Anschlüssen sind viele 4K-Beamer auch mit einem Lautsprecher ausgestattet.

Gestörter Filmgenuss durch Lüftergeräusch

Hersteller geben die Lautstärke des Beamers in Dezibel (dB) an. Je nach Modell des Beamers kann es zu einer Geräuschentwicklung von 19 bis 30 Dezibel kommen.
Lautstärke vergleichbar mit
10 DezibelAtmen, raschelndes Blatt, Schneefall
30 Dezibelsehr ruhiges Zimmer, leichter Wind, Ticker der Armbanduhr
40 Dezibelleise Musik, flüstern, ruhige Wohnstraße in der Nacht
70 DezibelWasserkocher, Staubsauger, laufender Wasserhahn
Je geringer die Lautstärke im Umfeld ist, umso eher nimmt man eine Änderung wahr und es wird gefühlt lauter. Bei großen Lautstärken muss die Änderung schon sehr deutlich sein, damit man sie wahrnimmt. Wird die Lautstärke bei einem Beamer in Dezibel angegeben, dann entspricht eine Veränderung um + 10 Dezibel einer empfundenen Verdopplung der Lautstärke. Dabei ist es egal, ob das ursprüngliche Signal 30 Dezibel oder 80 Dezibel hatte. Ebenso wichtig sind die Umgebung bzw. die akustische Beschaffenheit des Zimmers. Befindet man sich in einem schalldichten Tonstudio, dann wird die gefühlte Lautstärke deutlich höher wahrgenommen und fällt dann auch mehr ins Gewicht. Schaut man seine Filme im Wohnzimmer, dann wird der laute Lüfter sicher weniger stören, denn es gibt genügend Nebengeräusche. In einem akustisch leisen Raum würde man das Lüftergeräusch deutlich hören. Des Weiteren wirkt sich die Dauer von Geräuschen auf das eigene Empfinden aus. Ein sehr gutes Beispiel ist hier die vielbefahrene Straße, an der man wohnt. Der andauernde Lärm wird viel störender empfunden als ein punktuell auftretendes Geräusch. Hier kann man also durchaus sagen, wenn der Lüfter permanent läuft, wird das Geräusch als störend empfunden. In jedem Fall lohnt ein Blick auf den Stromverbrauch des 4K-Beamers. Je höher der Stromverbrauch ausfällt, umso mehr muss der Lüfter gekühlt werden, was sich wiederum deutlich auf die Geräuschentwicklung des 4K-Beamers auswirkt.

Die Keystone-Korrektur

Meist verfügen 4K-Beamer über eine vertikale und/oder horizontale Keystone-Korrektur. Damit soll der gefürchtete Keystone-Effekt reduziert werden. Was aber bedeutet dies? Das projizierte Bild erscheint an der Wand an der Oberseite breiter, wenn man den Projektor zu niedrig oder nicht zentriert platziert. Mit der Keystone-Korrektur soll dieser Effekt reduziert werden. Dies funktioniert jedoch nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz. Verwendet man die Keystone-Korrektur bei Bildern und Videos, dann nimmt mit der Korrektur auch die Qualität proportional ab.
4K Beamer für ein wichtiges Meeting

Wie lange halten die Lampen beim Beamer?

Je nach Hersteller kann die Lebensdauer der Lampen variieren. Bei einigen Beamern liegt die Lebensdauer der Lampen bei 3.000 Stunden, bei anderen wiederum wird die Lebensdauer mit 15.000 Stunden angegeben. Die Angaben des Herstellers zur Lebensdauer der Lampen soll daher nur als Richtwert gelten. Man kann die exakte Lebensdauer der Lampe beim Beamer nicht vorhersagen, denn die Betriebsart ist immer entscheidend. Beim Warentest wird oftmals im Bezug auf die Lebensdauer der Lampen der Eco-Modus genutzt. Beim Eco-Modus nutzt der 4K-Beamer nicht die volle Helligkeit. Er läuft sozusagen im Sparmodus. Dies schont natürlich die Lampe und die Lebensdauer ist länger. Nutzt den man den 4K-Beamer im Normalmodus, dann wird die Lebensdauer der Lampe deutlich verkürzt. Jedoch kann man durch eine richtige Lampenpflege die Lebensdauer auch erhöhen. Nähert sich die Lampe ihrem Lebensende, wird dies durch ein Flackern des Bildes angekündigt. Kommt es schon relativ zu flackernden Bildern, kann dies auch an den Kontakten zur Platine oder dem Stecker liegen. Wechselt die Darstellung ständig von schwarz auf weiß, liegt dies meist an einem gebrochenen Farbrad.

Aufbau und Funktionsweise eines 4K-Beamers

Bei einem 4K-Beamer handelt es sich um einen Heimkino-Projektor mit einer 4K-Auflösung. Diese Bildauflösung entspricht der horizontalen Auflösung mit mindestens 4.000 Pixeln. Die vertikale Auflösung sollte mindestens 2.160 Pixel betragen. Durch die hohe Bildauflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln entstehen deutlich schärfere Bilder, was wiederum für den maximalen Sehgenuss sorgt. Zudem schont es die Augen. Alte LCD-, LED- und DLP Beamer haben diese Qualität nicht erreicht. Letztere Beamer-Typen erreichen auf der Leinwand im Heimkino das Breitbildformat 16 : 9. Die hochauflösenden 4K-Beamer hingegen erreichen bei der Projektion das Kinoformat 21 : 9.
    Hinweis: Zahlreiche Beamer mit LED-Technologie überzeugen durch eine gute Farbdarstellung, die über das gesamte Farbspektrum und den Kontrastwert reicht. Dies bedeutet auch reiche Kontraste sowie Schwarzwerte und eine hohe Flexibilität bei der Aufstellung des Beamers. Man muss aber wissen, dass die Kühlung bei diesen Modellen aufwendiger ist.
Bei den verschiedenen Streaming-Diensten kann man mittlerweile die ersten Filme in 4K-Auflösung bekommen. Nutzt man einen 4K-Beamer, dann kann man diese Filme in einer deutlich besseren Qualität genießen. Die Filme werden auf eine Leinwand im Format 21 : 9 projiziert. Oben und unten sind keine schwarzen Balken zu sehen. Es wird also die komplette Fläche zur Projektion genutzt.
    Hinweis: Mit der Frame-Interpolation-Funktion kann man bei schnellen Bildwechseln für ein sauberes Bild sorgen. Dank dieser Zwischenbildberechnung werden die Nachzieheffekte oder auch die Bildartefakte verhindert. Es kommt zu einem flüssigen Bildlauf.

Bei vielen 4K-Beamern handelt es sich nur um Ultra-HD-Projektoren

Bei einem 4K-Beamer handelt es sich immer um einen Projektor mit einer Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln. Bisher werden solche Beamer nur vom Hersteller Sony mit den VPL-Modellen auf den Markt gebracht. Die Hersteller Acer oder Optoma hingegen bieten nur den Ultra-HD-Projektor an. Sony hat dazu an einer speziellen Projektionstechnik gearbeitet. Die Rede ist von der SXRD-Technologie. Die SXRD-Technologie führt auf der einen Seite zu einem besseren Bild und auf der anderen Seite zu einer höheren Lichtausbeute (Helligkeitswerte), wenn man diese mit der bekannten DLP-Technologie vergleicht. Einen Beamer mit der SXRD-Technologie kann man durchaus in einem hellen Raum nutzen. Des Weiteren beherrschen alle Beamer des Herstellers Sony die 3D-Technologie. Somit kann man sagen, dass die teureren 4K-Beamer ein echtes Allroundtalent sind, wenn es um Businessanwendungen, das Heimkino oder um das Gaming geht.
    Hinweis: Damit ein 4K-Signal übertragen werden kann, benötigt man einen physikalischen Layer. Dieser muss eine ausreichende Bandbreite haben, damit Bildfrequenz und Farbtiefe verarbeitet werden können.
VorteileNachteile
ultrahohe Auflösung mit 4.096 x 2.160 Pixelsehr teuer
ultrakurze Reaktionszeitenkürzere Lebensdauer der Lampe
hohes Kontrastverhältnisnur wenige 4K-Filme auf dem Markt
höhere Lichtausbeute (Helligkeitswerte)
Ein Ultra-HD-Projektor hat eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Viele Hersteller wie zum Beispiel Acer, ViewSonic, BenQ, Optoma, Epson und JVC bezeichnen diese Beamer jedoch als 4K-Beamer. Es wird eine 4K-Beamer-Auflösung suggeriert, denn die Bezeichnung 4K ist nicht geschützt. Die meisten Hersteller setzen bei den Ultra-HD-Projektoren auf die DLP-Technologie.
VorteileNachteile
hohe LichtstärkeRegenbogeneffekt
längere Lebensdauer der Lampekeine echte Kinoauflösung
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
LCos-Beamer sind noch recht neu auf dem Markt und kombinieren den DLP-Beamer mit dem LED-Beamer.  Bei einem LCos-Beamer werden die Kristalle nicht mehr direkt durchleuchtet, sondern es werden dahinterliegende Spiegel verwendet. Die Leitungen hinter den Spiegelflächen steuern die Bildfläche an. Dies verhindert den Fliegengittereffekt, der oft bei LCD-Beamern auftritt.

Woran erkennt man die DLP-Technologie am eigenen Beamer?

DLP bedeutet Digital Light Processing und wurde von Texas Instruments entwickelt. Viele Beamer sind heute mit der DLP-Technologie ausgestattet. Bei einem DLP-Beamer bekommt man ein scharfes Bild mit einer hohen Auflösung sowie ein gesättigtes und ausgeglichenes Farbbild. Für diese Technik werden in den Projektoren winzig kleine Spiegel verbaut, die ca. 5.000 mal pro Sekunde rotieren. Das Bildsignal wird an die Linse weitergeleitet und schließlich wird das Bild an die Wand oder Leinwand projiziert. Der Vorteil von einem 4K-UHD-Beamer liegt darin, dass er mit seiner hohen Lichtstärke sehr gute Bilder auch bei hellem Licht projizieren kann. Bei entsprechender Pflege haben die Lampen beim Ultra-HD-Projektor eine deutliche längere Lebensdauer als beim 4K-Beamer.
    Hinweis: Der sogenannte Regenbogeneffekt wirkt sich meist störend auf den Betrachter aus. Der Regenbogeneffekt entsteht, wenn die Augenbewegung des Betrachters nicht synchron mit der Bewegung des dargestellten Bildes ist. Die Grundfarben blitzen dann kurz auf. Sehr oft passiert dies bei Actionfilmen oder schnellen Spielen.
4K Beamer im Einsatz

Lohnt eine Fernbedienung für den 4K-Beamer?

Die Fernbedienung ist eine sinnvolle Ergänzung zum 4K-Beamer, denn mit der Fernbedienung kann man bequem vom Sessel aus den 4K-Beamer bedienen. Ansonsten ist die Bedienung bei einem 4K-Beamer intuitiv gehalten und mit einem kurzen Blick in die Bedienungsanleitung kann man ein solches Gerät schnell und bequem bedienen. Wichtig bei der Nutzung eines 4K-Beamers
  • Möglichst oft den 4K-Beamer im Eco-Modus nutzen, denn dann wird die Helligkeit heruntergeregelt. Zum einen verbraucht der Beamer weniger Strom und zum anderen hat die Lampe eine längere Lebensdauer.
  • Nach dem Ausschalten des Beamers nie sofort den Netzstecker ziehen. Lampe und Technik sind noch zu heiß. Der Lüfter muss die empfindlichen Teile erst abkühlen.
  • Je nach Raum und persönlichen Empfindlichkeiten nimmt man die Lautstärke des Beamers anders wahr. Nutzt man den Beamer in einem schalldichten Raum, dann sollte man auf eine geringe Geräuschentwicklung des 4K-Beamers achten.
  • Der hochauflösende 4K-Beamer benötigt ein anderes Leinwandformat. Idealerweise kauft man eine Leinwand im Format 21 : 9, denn dann entstehen beim 4K-Format keine störenden Balken.

Gibt es eine Bestenliste bei 4K-Beamern?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Jeder legt andere Maßstäbe auf den 4K-Beamer, sodass man individuell seine eigene Bestenliste gestalten sollte und diese beim Kauf zurate ziehen kann. Aus diesem Grund gibt es zwar immer wieder Testberichte, jedoch kann kein offizieller Testsieger gekürt werden.
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