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Leistungsstarkes Soundsystem 5.1

5.1-Soundsystem Test 2019: Die besten 5.1-Soundsystem im Vergleich

Neben dem 7.1-Soundsystem ist das 5.1-Soundsystem das bekannteste. Mit der vorderen Zahl 5 werden die Hauptkanäle beschrieben, die für den Sound verantwortlich sind. Je mehr Hauptkanäle ein Soundsystem bietet, umso räumlicher wirkt das Klangbild. Damit das 5.1-Soundsystem aber den optimalen Klang bietet, müssen die einzelnen Lautsprecher richtig positioniert werden. Die folgende Kaufberatung möchte unter anderem hierzu Tipps geben. Auch wenn Nutzer immer wieder gezielt nach einem Warentest oder Testberichten für 5.1-Soundsysteme suchen, wird hier kein Testsieger genannt. Grund ist der, dass jeder andere Ansprüche an sein Heimkinosystem stellt und somit jeder seinen persönlichen Testsieger bestimmen muss.
    Hinweis: Bei einem 5.1-Lautsprechersystem werden die Töne über 5 Hauptkanäle und einen extra Tiefton-Effektkanal geliefert. So wird der optimale Raumklang ermöglicht. Zu den 5.1 Boxen gehören die Lautsprecher, der Center-Lautsprecher und der Tieftonlautsprecher.
Sicherlich hatte jeder schon einmal folgendes Schlüsselerlebnis. Man hat sich sein persönliches Heimkino eingerichtet und einen großen Flachbildfernseher gekauft. Sobald man die erste Blu-Ray in den Player legt, wird man herb enttäuscht, denn der Sound klingt blechern oder dumpf. Dem Zuschauer nutzt das beste Bild in HD-Qualität nichts, wenn der Ton zu wünschen übriglässt. Abhilfe kann man mit einer 5.1-Heimkinoanlage schaffen. So holt man sich das perfekte Kinoerlebnis in seine eigenen vier Wände.
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5.1-Soundsystem – was bedeutet dies?

5.1 Surround Sound bedeutet nichts anderes als ein Tonsystem mit 5 Hauptkanälen und einem separaten Tiefton-Effektkanal. Mit einem solchen Tonsystem möchte man eine nahezu realistische Geräuschkulisse schaffen, die im Wohnzimmer für den perfekten Kinosound sorgt. So kann aus einem schlichten Wohnzimmer durchaus ein Kinosaal ähnlicher Raum werden. Für den Zuschauer bedeutet dies, dass er den Sound des Films nicht mehr im Cinema Stereo Sound von Lautsprechern neben dem Fernsehgerät bekommt, sondern den Klang ähnlich einer Kinoatmosphäre erlebt, sobald er eine Blu-Ray in sein Abspielgerät legt. Um das raumfüllende Klangerlebnis zu bekommen, werden in der Regel 3 Lautsprecher in den vorderen und 2 Lautsprecher in den hinteren Bereich des Raumes gestellt. An den Receiver, meist ein Mehrkanal Hi-Fi-Verstärker können dann verschiedene Audio- und Videogeräte wie Blu-Ray-Player, DVD-Player oder auch MP3-Player angeschlossen werden. Der Verstärker wandelt die Signale um und leitet sie an die verschiedenen Lautsprecher weiter. Entscheidet man sich zum Kauf eines Heimkinosystems, sind alle Komponenten, wie Hauptlautsprecher, Frontlautsprecher, Rücklautsprecher und Subwoofer enthalten.
    Zu den wichtigsten Bestandteilen eines 5.1-Komplettsets gehören:
    • Drei Hauptlautsprecher für die linke und die rechte Seite sowie für die Mitte (LCR)
    • Zwei Surroundlautsprecher für die rechte und linke hintere Seite (LsRs)
    • Ein Tieftonlautsprecher, der auch Subwoofer genannt wird (LFE)

    Die Vor- und Nachteile eines 5.1-Soundsystems

    VorteileNachteile
    ideal bei Blockbuster-Filme, für das Pay-TV und für Sportsendungenbenötigt viel Platz bei der Aufstellung
    ein professionelles Komplettsystem ist aufeinander abgestimmtviele Lautsprecherkabel von Receiver zu den Lautsprechern
    Raumklang ist raumfüllend im Vergleich zu Soundbars oder herkömmlichen Lautsprechernvergleichsweise teuer in der Anschaffung
    realistische Audioerlebnisse und Lautstärke 
    Kinoatmosphäre 
    maximaler Bass 
    viele Filme bekommt man im 5.1. Format 
    Nahaufnahme eines 5.1 Surround Sound Systemes

    Die verschiedenen Lautsprecher für das Soundsystem

    Je nach Bauform des 5.1-Soundsystems wird zwischen Mikrolautsprechern, Säulenlautsprechern, Standlautsprechern und THX-Lautsprechern unterschieden. Achtet man auf Ästhetik beim Soundsystem, dann sind Micro- oder Säulenlautsprecher zu empfehlen. Ist jedoch die Qualität wichtiger, raten Experten zu Stand- oder THX Lautsprechern. Die kleinen Microlautsprecher können direkt an der Wand mittels einer Wandhalterung oder auf einem Standfuß montiert werden. Microlautsprecher eigenen sich für diejenigen, die wenig Platz haben oder die Lautsprecher gerne verstecken möchten. Das elegante Design der Säulenlautsprecher kommt bei den meisten sehr gut an. Die Säulenlautsprecher benötigen weder einen Standfuß noch eine Wandhalterung, denn sie stehen direkt auf dem Boden. Ist der natürliche Klang von Film- und Musikwiedergaben oberste Priorität, dann liegt man mit Standlautsprechern richtig. Jedoch sollte man dafür viel Platz in seinem Heimkino haben, denn aufgrund der großen Membranflächen sind die tiefen und mittleren Frequenzen meist gut abgebildet. Spezialisten im Heimkinosystem setzen auf THX Lautsprecher. Diese können mittels Standfuß oder einer Wandhalterung genutzt werden. THX gilt als Klangstandard. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher einige Grundvoraussetzungen und eine Spitzenleistung erfüllen müssen, um das THX Siegel zu bekommen. Mit THX Lautsprechern wird der Klang originalgetreu wiedergegeben. Zuschauer hören also genau das, was der Tontechniker im Studio zusammengesetzt hat.
      Hinweis: Für ein THX System muss die Raumbeschaffenheit für die optimale Soundkulisse stimmen. Dies bedeutet, dass der Raum professionell gedämmt sein muss und auch weitere Standards zu erfüllen sind. Dies ist meist sehr kostspielig und findet daher auch seltener Anwendung.
    Bei einem Satellitenlautsprecher handelt es sich um eine superkleine Lautsprecherbox ohne vollwertige Tieftonwiedergabe. Für die Tieftonwiedergabe benötigt man eine weitere große Lautsprecherbox. Der Dipol-Lautsprecher strahlt die Schallenergie nach vorne und nach hinten ab.

    Soundbar nicht genauso gut wie ein Soundsystem?

    Als beliebte Alternative zu einem Soundsystem wird oftmals die Soundbar angesehen. Bei einer Soundbar handelt es sich um einen ca. 1 Meter langen Lautsprecher-Balken mit Hoch- und Mitteltönern. Mit Soundbars wird ein virtual Surround Sound geschaffen, indem der Surround-Klang imitiert wird. Man ist nicht von realen Lautsprechern umgeben, weshalb man auch von einem virtuellen Surround spricht.

    Vor- und Nachteile einer Soundbar

    VorteileNachteile
    platzsparendseparater Subwoofer notwendig
    kein Kabelsalatkein echter Surround Sound
    schnelle Installation 
    modernes Design 

    Die Funktion des AV-Receivers beim Soundsystem

    Zu jedem Heimkinosystem gehört ein AV-Receiver. Der Audio-Video-Verstärker nimmt das Signal von DVD oder Blu-Ray auf und leitet das Bildsignal an das Fernsehgerät und das Audiosignal an die 5.1 Lautsprecher weiter. Die meisten AV-Receiver sorgen auch für eine Bildverbesserung, wenn die eigentliche Qualität schlecht ist. Der 5.1 Verstärker trennt die Tonkanäle voneinander, sodass nicht jeder Ton an alle Boxen gleich übertragen wird. Fällt also im Film ein Schuss weiter hinten, dann wird er auch von den hinteren Lautsprechern wiedergegeben. Diese Verteilung sorgt für einen Raumklang wie im Kinosaal.

    Die Anfänge des 5.1-Soundsystems

    Das Mehrkanal Tonsystem kommt im Grunde genommen aus der Kinotechnik. Die ersten Schritte zur Entwicklung stammen von der Firma Disney bereits in den Jahren 1938 bis 1941. Das Unternehmen hat für den Film Fantasia mit verschiedenen Formaten von Mehrkanal Tonsystemen experimentiert. Als Folge darauf wurden die ersten Mehrkanalaufnahmen erfunden, welche man heute als Pan potting und Overdubbing bezeichnet. Da der film Fantasia für lange Zeit der einzige Film mit einem Mehrkanal Tonsystem war bezeichnete man die Musik auch als Fantasound. Dennoch kam diese Form der Audio-Technik niemals in die Kinos und geriet schnell wieder in Vergessenheit. Als in den 50er Jahren magnetische Tonaufnahmen möglich waren, gab es auch die ersten Vierkanal Filme. Federführend waren damals 20th Century Fox und Cinemascope. Für Vierkanal Filme mussten vier Lautsprecher in der Front sowie ein Mono Surroundkanal vorhanden sein. In der Folge setzten sich immer mehr Stereoaufnahmen durch. Somit war der Standard Dolby Stereo geschaffen, der eine bessere Dynamik mit sich brachte. Erst durch den Film Star Wars ging es mit der Entwicklung der Audiotechnik weiter. Es wurde der Dolby Personal Sound erschaffen. Dazu benötigte man neben den normalen Boxen einen extra Basskanal. Den ersten richtigen Subwoofer konnte man dann beim Film Close Encounters erleben. Es folgte der 1. Superman Film, bei dem das Dolby Surround auf zwei Kanäle aufgeteilt wurde. Als 1979 Apocalypse Now gedreht wurde, hatte sich der 5.1 Sound in den Kinos etabliert. 1995 endlich wurde dieses Format auch für den Heimkino-Bereich eingeführt. Grund war die Entwicklung der DVD, die bei vielen Nutzern zum Aufbau eines Heimkinos oder eines Home Theaters sorgten. Mit 5.1 Boxen kann man auch den 6-Kanal-Ton von Dolby Digital, dem Nachfolger von Dolby Surround genießen. Das Heimkinoerlebnis mit 5.1 Sound unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der echten Kinoatmosphäre mit dem Kinosound, denn das Wohnzimmer ist deutlich kleiner als der Kinosaal. Das 5.1-Soundsystem für den Hausgebrauch besteht aus 5 Lautsprechern, die möglichst alle den gleichen Abstand zum Zuschauer haben sollten. Des Weiteren müssen die Lautsprecher des Komplettsystems in einem bestimmten Winkel aufgestellt werden.
    Zwei Lautsprecher eines 5.1 Surround Sound Systemes

    Worauf sollte man beim Kauf eines 5.1-Soundsystems achten?

    Das größte Problem bei einem 5.1-Soundsystem sind die Lautsprecher, da hochwertige Boxen meist relativ groß, aber die Wohnzimmer recht klein sind. Aus diesem Grund muss man beim Kauf eines Lautsprechersets darauf achten, dass die Boxen auch in das Zimmer passen. Möchte man den gefürchteten Kabelsalat vermeiden, sollte man in jedem Fall nach einer Kaufberatung 5.1-Soundsystem kabellos suchen. Mit kabellos ist jedoch auch nur die Übertragung vom Verstärker zu den Lautsprechern gemeint. Ganz ohne Kabel kommt die Soundanlage leider nicht aus.
      Tipp: Vor dem Kauf eines 5.1-Soundsystems sollte man die Soundanlage einem Test unterziehen. Nur so kann man erfahren, ob die Klangqualität den eigenen Vorstellungen entspricht. Des Weiteren sollte man auf den Bedienkomfort und auf die Anschlussmöglichkeiten achten. Selbst bei einem online-Kauf hat man 14 Tage Zeit, das Soundsystem in den eigenen vier Wänden ausgiebig zu testen.

    Bezeichnungen, die man kennen sollte

    MessverfahrenEigenschaften
    RMS LeistungRMS steht für Root Mean Square. Es handelt sich hierbei um ein aufwendiges Messverfahren. Es werden die Leistungen des Lautsprechers über den kompletten Frequenzbereich getestet. Anhand des Rosa Rauschens (Pink Noise) und dem Weißen Rauschen (White Noise) erfolgt die Messung.
    Sinus Dauerton LeistungHierbei handelt es sich um ein altes Messverfahren. Es findet nur bei den Endstufen Anwendung, denn diese können die Lautsprecher zerstören. Die Leistung kann durchaus mit dem RMS Verfahren verglichen werden.
    Peak LeistungHiermit wird die Spitzenleistung beschrieben, die ein Lautsprecher oder eine Endstufe kurzzeitig verkraftet. Die Leistung liegt immer über der RMS Leistung. In erster Linie wird sie für Werbezwecke verwendet.
    Musik LeistungDas Prinzip dieses Messverfahrens sagt aus, dass Musik keinen konstanten Pegel hat. Die Ergebnisse sind aus diesem Grund immer doppelt so hoch wie beim RMS Verfahren. Für die Bewertung eines Produktes sind sie ein echter Glücksfall.
    NennleistungDer Begriff stammt eigentlich aus dem Starkstrombereich. In Bezug auf die Endstufen ist die Leistung im Bereich der RMS Leistung gemeint. Hierzu gibt es aber kein einheitliches Messverfahren.
    VerlustleistungEs handelt sich hier um einen Teil der Leistung, die in Form von Wärme verloren geht.
    PMPO LeistungPMPO bedeutet Peak Music Power oder Peak Music Power Output. Sie stellt einen erfundenen Spitzenleistungswert dar. Dieser hat keinen Bezug auf die eigentliche Leistung. In erster Linie wird er genutzt, um schlechte Lautsprecher besser darzustellen.
    Hinweis: Um in der Werbung schlechte Surround-Lautsprecher besser darzustellen, werden sehr Messverfahren und Begriffe genutzt, die nichts über die Klangqualität und das Klangbild aussagen.

    Wichtige Punkte im Vergleich von 5.1-Soundsystemen

    Für den Kauf eines 5.1-Soundsystems spielt nicht nur die Klangqualität und die Verarbeitung der Lautsprecher eine große Rolle, sondern auch die Steuerung der Lautsprecher, die Leistung und die Eigenschaften des Subwoofers. Am Rande bemerkt ist das 5.1-Soundsystem von Teufel ein hervorragendes Produkt, denn es bietet einen guten Bass und ein großes Klangvolumen. Auch der Hersteller Bose bietet in diesen Bereichen sehr gute 5.1-Soundsysteme. Haben 5.1-Soundsysteme eine sehr gute RMS Leistung von mindestens 100 Watt, dann liefern sie meist auch eine gute Leistung. Zumeist wird das Lautsprecherset von einem Ausgangsgerät gesteuert, dem AV Receiver. Mehr Komfort bieten einige der 5.1-Soundsysteme durch eine Fernbedienung und/oder einem extra Tiefton-Lautsprecher-Regler. Bei den Tiefton-Lautsprechern unterscheidet man in Downfire und Frontfire. Der Downfire-Lautsprecher steht auf dem Boden und sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für ein Erdbeben im Geschoss darunter. Die Frontfire Lautsprecher (Subwoofer) werden auf normaler Höhe platziert und sind daher für die Umgebung wesentlich freundlicher. Gerade für Mietwohnungen sind Frontfire Lautsprecher zu empfehlen.
      Tipp: Der Downfire Subwoofer führt nicht selten zu Problemen in Mietwohnungen. Beim Kauf eines 5.1-Soundsystem sollte man dies berücksichtigen.

    Welche Lautsprecher sind Teil eines Surround Systems?

    Zu einem Surround System gehören folgende Lautsprecher:
    • Zentrallautsprecher (Center)
    • Frontlautsprecher
    • Subwoofer
    • Rücklautsprecher (Rearlautsprecher)
    Bei einem 5.1-Soundsystem werden zwei Frontlautsprecher, eine Centerbox und zwei Rücklautsprecher bzw. Effektlautsprecher sowie ein Subwoofer benötigt. Bei einem 7.1-Soundsystem wird das Set um zwei Rücklautsprecher erweitert. Die 5 Hauptkanäle des 5.1-Soundsystems geben alle hörbaren Frequenzen zwischen 20 bis 2.000 Hz wieder. Die Frontlautsprecher ähneln dabei einem Stereolautsprecher. Sie werden links und rechts neben das Fernsehgerät gestellt. Die Zentrallautsprecher muss genau mittig vor dem Fernsehgerät stehen. Er ist für die Wiedergabe von Dialogen zuständig. Die Stimmen sollen aus der Richtung der Sprecher kommen, weshalb im Kino der Center-Lautsprecher hinter der Leinwand steht. Die Rücklautsprecher werden rechts und links hinter dem Sitzplatz des Zuschauers platziert. Sie decken den mittleren Frequenz-Bereich ab. Erst durch die Rücklautsprecher wird der Raumklang-Effekt möglich. Bei den Subwoofern handelt es sich um Basslautsprecher, die die besonders tiefen Töne wiedergeben.

    Unterschiede zwischen einem passiven und einem aktiven Soundsystem

    Der Hauptunterschied zwischen einem aktiven und einem passiven Soundsystem liegt im Verstärker. Bei einem aktiven Soundsystem ist der Verstärker integriert, während man bei einem passiven Soundsystem einen externen Verstärker erwerben muss. Das passive Soundsystem sendet das Signal in den Verstärker. Dort wird es verstärkt, damit es die Treiber der Lautsprecher in Schwingung versetzen kann. Die Signale werden in verschiedene Frequenz-Bereiche durch eine passive Frequenz-Weiche getrennt und auf mehrere Ausgänge verteilt. Die aktiven Lautsprecher nutzen eine eigene Stromversorgung mit der der interne Leistungsverstärker angetrieben werden muss. Das Audiosignal wird vor der Verstärkung in die einzelnen Frequenz-Bereiche getrennt. Ein weiterer Unterschied zwischen aktivem und passivem Soundsystem ist die aktive Frequenz-Weiche. Das Signal wird digital getrennt. Es werden Frequenzen und Laufzeit-Korrekturen ausgeführt, sodass die Leistung verbessert wird. Ein deutlicher Nachteil beim passiven Soundsystem ist der, dass die Trennung der verstärkten Signale schwer korrigierbare Beeinträchtigungen der Qualität mit sich bringt. Dies kann unter Umständen zu Verzerrungen bei der Film-Wiedergabe sowie der Musikwiedergabe führen.
    Heimkino mit 5.1 Surround Sound Anlage

    Die bekanntesten Marken und Hersteller für 5.1-Soundsysteme

    Viele Hersteller versuchen den Vergleich von 5.1-Soundsystemen zu erschweren. Komplettsets von Teufel überzeugen in jedem Fall durch eine gute Qualität ‚Made in Germany‘. Surround-sound-Systeme von Canton, Samsung oder Yamaha bieten ebenfalls ein gutes Klangbild und einen satten Sound. Einen exzellenten Klang garantieren Tonsysteme von Bose. Entscheidet man sich für ein Komplettsystem von Logitech, sollte man auf die Nennleistung bzw. auf die RMS Leistung achten. Weitere bekannte Hersteller von 5.1-Soundsystemen sind Atmos, Harman Kardon (HKTS), Sony mit seinen BDV Anlagen und Onkyo.

    Was kostet ein Soundsystem?

    Surround-Anlagen bekommt man in nahezu allen Preisklassen. Es beginnt bei den günstigen 2.1-Soundsystemen und reicht bis zu den extrem hochpreisigen High-End Soundsysteme. Dabei spielt die Marke der Lautsprecher weniger eine Rolle. Je nachdem für welche technische Ausstattung, welche Qualität und welchen Hersteller man sich beim Kauf eines Heimkinosystems entscheidet, ändern sich auch der Preis. Dieser kann unter Umständen bis in den sechsstelligen Bereich reichen. Ein Beispiel hierzu. Möchte man High-End Lautsprecher von Bowers & Wilkings zahlt man für ein Lautsprecherpaar durchaus 65.000 Euro. Für bestimmte Modelle von Kharma Lautsprecher gar bis zu 641.000 Euro. Plant man sich ein Soundsystem selbst zusammenzustellen, kann dies deutlich teurer werden als ein Komplettsystem. So kann ein selbst zusammengestelltes Soundsystem mit allen Komponenten durchaus 780.000 Euro kosten. Realistischer sind jedoch folgende Preise. 2.1-Soundsysteme bekommt man oftmals schon ab 30 Euro. Ein 2.1-Soundsystem von Bose beginnt mit Preisen von 300 Euro.
    ArtPreis
    2.1-Soundsystemca. 30 bis 2.200 Euro
    5.1-Soundsystemca. 70 bis 8.000 Euro
    7.1-Soundsystemca. 670 Euro
    Günstige 5.1-Soundsysteme bekommt man bereits ab ca. 70 Euro. Für ein teures Komplettset von Teufel zahlt man im Schnitt 8.000 Euro. Für einen außergewöhnlichen Klang und ein besonderes Raumklang-Erlebnis sollte man zwischen 1.000 und 1.500 Euro kalkulieren. Billige 7.1-Soundsysteme bekommt man für ca. 670 Euro. Jedoch sollte man bedenken, dass ein hochwertiges Soundsystem besser sein kann als eine günstige 7.1-Soundanlage. Daher sollte man eher in ein hochwertiges 5.1-Soundsystem investieren als ein billiges 7.1-Komplettset zu kaufen. Selbst ein hochwertiges 2.1-Soundsystem bietet eine bessere Klangqualität als ein billiges 7.1-Soundsystem.

    Wie wird das 5.1-Soundsystem optimal platziert?

    Das 5.1-Soundsystem wird um den Verstärker (AV-Receiver) herum platziert. Alle Lautsprecher müssen an den Verstärker angeschlossen werden. Die Lautsprecher sollten dabei nach einem bestimmten Winkel und in einer bestimmten Höhe platziert werden. Die meisten 5.1 Komplettsysteme verfügen über einen Blu-Ray-Player mit integriertem AV-Receiver. Diese Anlagen bieten wenig Anschlussmöglichkeiten und wenig Klangleistung. Um verschiedene Geräte an das Soundsystem anzuschließen, ist ein separater leistungsstarker AV-Receiver von Vorteil. Gute Verstärker haben Anschlussmöglichkeiten für Blu-Ray-Player, DVD-Player, Spielekonsolen wie Playstation 4 oder Xbox One und diverse Musikwiedergabegeräte. Bei teuren Verstärkern findet man meist noch einen Phono-Anschluss für den Plattenspieler. In allen Fällen ist das HDMI-Kabel zu bevorzugen, denn damit wird die bestmögliche Qualität erreicht. Dies bedeutet, dass alle Geräte mit einem HDMI-Kabel an den Verstärker angeschlossen werden. Ist der TV-Receiver im Fernsehgerät integriert, sollte der Fernseher mit einem TOSLINK (optischen Kabeln) an den Receiver angeschlossen werden. Die beiden Frontlautsprecher sollten die gleiche Entfernung zum Fernsehgerät haben. Die Höhe sollte auf Ohr Höhe des Zuschauers, also zwischen 50 und 120 Zentimeter liegen und in einem Winkel von 20 bis 40 Grad zum Zuschauer gedreht sein. Dabei läuft die Mittelachse der Lautsprecher von der Nasenspitze des Zuschauers zur Bildmitte auf dem Bildschirm oder der Leinwand. Der Zentrallautsprecher (Center) steht frontal zum Zuschauer auf oder unter dem Fernseher. Den Subwoofer sollte man nicht zu dicht an eine Wand oder in eine Ecke stellen. Der Bass klingt dann lauter und die Qualität nimmt ab. Der Bass sollte immer gleichmäßig klingen und nicht zu dröhnend oder gar zu schwach. Die Lautsprecher müssen für den Zuschauer erkennbar sein, deckt man sie ab, dann leidet die Qualität. Die Rücklautsprecher werden ebenfalls in Ohr Höhe des Zuschauers aufgestellt, dies bedeutet auf der gleichen Höhe wie die Frontlautsprecher. Die Winkelanordnung der hinteren Lautsprecher liegt bei 100 bis 120 Grad von der Mittelachse aus.

    Kann man ein 2.1-Soundsystem auf 5.1 aufrüsten?

    Dies ist ohne Weiteres möglich. Ebenfalls möglich ist die Aufrüstung eines 5.1-Soundsystems auf 7.1.

    Welches Soundsystem für welche Raumgröße?

    Beim Kauf eines Soundsystems ist die Raumgröße nicht unwichtig. Gerade die Lautsprecher müssen genügend Abstand zueinander haben, um das optimale Raumklang-Erlebnis zu garantieren. Hier sollte man immer auf die Angaben des Herstellers achten. Um die Raumgröße zu ermitteln, wird nur die Fläche berechnet. Offene Wohnzimmer und Essecken fließen nicht in die Berechnung mit ein. Bei kleineren Räumen bis 15 Quadratmeter beträgt der Hörabstand unter 2 Meter. Hier ist ein Lautsprecher-System zu bevorzugen, das den Sound nicht verzerrt und nicht dröhnt. 2.1-Soundsysteme sind somit für kleine Räume vollkommen ausreichend. Erst ab 24 Quadratmeter Raumgröße lohnt die Anschaffung eines 5.1-Soundsystems. Optimal ist ein Abstand von 2 bis 3 Meter zwischen Lautsprecher und Hörer, um den Surround-Effekt ohne Verzerrungen und Vermischungen wahrzunehmen. Die volle Leistungsfähigkeit eines 5.1-Soundsystems ist erst aber einer Raumgröße von 24 Quadratmeter erkennbar. Bei mehr als 45 Quadratmeter Raumgröße lohnt die Anschaffung von leistungsstärkeren Lautsprechern. Für das optimale Heimkino-Erlebnis müssen die Lautsprecher ausreichend  Schalldruck und Bass bieten.
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