Skip to main content
55-Zoll-Fernseher im Vergleich

55-Zoll-Fernseher Test 2019: Die besten 55-Zoll-Fernseher im Vergleich

Ein hochwertiger und großer Fernseher eignet sich hervorragend, um das perfekte Kinoerlebnis zu sich nach Hause zu holen.  Ein 55-Zoll-Fernseher ist für viele Film- und Serienfans die ideale Variante: Eine Bildschirmdiagonale von 139 Zentimetern ist genau das richtige Mittelmaß – weder zu klein noch riesig groß. Diese Größe eignet sich für die meisten mittelgroßen bis großen Wohnzimmer und Räume. Fernseher mit 55 Zoll gehören zu einer der beliebtesten und meistverkauften Größen an Fernsehern. Die großen Fernseher sind auch sehr beliebt zur Verwendung von Spielkonsolen, da sie ein unglaublich realistisches Spielvergnügen auf einem großen Bildschirm bieten. Das Angebot an 55-Zoll-Fernsehern ist riesig, wenn nicht sogar unüberschaubar. Unter so vielen Angeboten das richtige Modell zu finden ist nicht immer einfach. Auf den ersten Blick sehen die meisten Modelle sogar gleich aus und unterscheiden sich nur in der Technik. Wir gehen auf die unterschiedlichen Ausstattungen näher ein und bringen etwas Licht in die verschiedenen Features. Mit Hilfe unseres Ratgebers erfahren Sie, was einen guten 55-Zoll-Fernseher ausmacht, was einzelne Begriffe in der TV-Branche bedeuten und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
12345
Samsung RU7099 138 cm (55 Zoll) LED Fernseher Xiaomi Mi Smart TV 4S 55" LG OLED55C97LA 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher Hisense H55BE7000 138 cm (55 Zoll) Fernseher LG 55UM7000PLC 139 cm (55) Fernseher
ModellSamsung RU7099 138 cm (55 Zoll) LED FernseherXiaomi Mi Smart TV 4S 55″LG OLED55C97LA 139 cm (55 Zoll) OLED FernseherHisense H55BE7000 138 cm (55 Zoll) FernseherLG 55UM7000PLC 139 cm (55) Fernseher
Preis

474,00 € 479,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

399,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.399,00 € 2.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

399,99 € 473,80 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

429,00 € 599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Die unterschiedlichen Arten von 55-Zoll-Fernsehern

Es gibt unterschiedliche Arten von 55-Zoll-Fernsehern im Handel. In der Regel werden die Geräte unter anderem nach dem verwendeten Display-Typ unterschieden. Im Folgenden gehen wir näher auf verschiedene Display-Arten ein und erläutern deren mögliche Vor- und Nachteile.
Familie schaut Fußball im fernsehen
LED bedeutet „Light-Emitting-Diode“, was auf Deutsch so viel heißt wie „Licht emittierende Diode“. Das heißt, dass die für das Bild verantwortlichen Flüssigkeitskristalle mit LED (Licht emittierende Dioden) angeleuchtet werden, wobei die Dioden die schwarzen Bereiche nicht beleuchten. Hierdurch entsteht ein kontrastreiches Bild mit tiefem Schwarz. Diese Technologie punktet vor allem durch ihre Langlebigkeit, weiterhin gilt sie als energiesparend.
VorteileNachteile
gute Farbdarstellung und Kontrasteteurer in der Anschaffung
stromsparendam Bildschirmrand teilweise etwas heller
Fernseher sind meist sehr flach 
Langlebigkeit 
eignen sich auch in heller Umgebung 
LCD steht für „Liquid Crystal Display“, was auf Deutsch übersetzt in etwa „Flüssig-Kristall-Bildschirm“ heißt. Bei diesen Geräten wird das Bild erzeugt, indem sich die Flüssigkeitskristalle durch elektrische Impulse unterschiedlich ausrichten. Jeder Bildpunkt auf dem Display ist ein Flüssigkristall und je nach Ladung des Kristalls wird mehr oder weniger Licht durchgelassen. Mit Hilfe der Kombination aus je einem grünen, einem blauen und einem roten Flüssigkristall kann jede denkbare Farbe erzeugt werden.
VorteileNachteile
gut geeignet für helle Räumelangsame Reaktionszeit
kaum Reflexioneneingeschränkter Betrachtungswinkel
kräftige Farben und KontrasteSchwarz wirkt eher Grau
 Nachzieheffekt
Im Inneren eines Plasma-Fernsehers befinden sich zwischen zwei evakuierten Glasplatten zahlreiche Kammern, die mit Edelgasgemischen befüllt sind. Drei Kammern oder Zellen ergeben am Bildschirm einen Bildpunkt, das sogenannte Pixel. Drei Zellen in den Farben rot, grün und blau ergeben einen einzelnen Bildpunkt. Die Darstellung eines Bildes setzt sich also aus Tausenden vielen Bildpunkten zusammen.
VorteileNachteile
flache Bauweisebei hellem Umgebungslicht eher weniger gut
starke Kontraste und Schwarzwertehoher Stromverbrauch
großer Betrachtungswinkelteilweise spiegelnde Front
ausgezeichnete Bewegungsdarstellunggroßer Betrachtungsabstand notwendig
 nachlassende Farbdarstellung
OLED steht für „Organic light-emitting diode“ und bedeutet übersetzt „organische Leuchtdiode“. Bei dieser Technologie geben organische halbleitende Polymeren Licht ab, wenn sie elektrisch geladen werden. Vom Aufbau her ähnelt dies einer anorganischen Leuchtdiode (LED).
VorteileNachteile
optimale Farbwiedergabegeringere Lebensdauer
sattes Schwarzgeringere Helligkeit
hohe Kontrasteteuer in der Anschaffung
schlanke Bauweise 
energiesparend 
Das Q in QLED steht für „Quantum dots“, was so viel bedeutet wie „Quantenpunkt-Leuchtdioden“. Diese Technik funktioniert mit Halbleiter-Bauelementen, die mit Hilfe von Quantum dots elektrische Energie in Licht umwandeln und abstrahlen. Hierdurch wird ein Bild geschafft mit reinen, stabilen und präzisen Lichtfarben, hohe Kontraste und eine Spitzenhelligkeit.
VorteileNachteile
farb- und kontraststarkeingeschränkter Betrachtungswinkel
präzise LichtfarbenDirty Screen Effect (DSE)
hohe Helligkeit bis zu 2000 NitsNear Black Banding
großes Farbvolumen 
    Info: Bei Samsung, einem der größten Elektronikhersteller der Welt, steht die Bezeichnung QLED für eine Kombination aus Q Picture, Q Style und Q Smart.
Die hier genannten Vor- und Nachteile sind natürlich nur mögliche Situationen. Sie unterscheiden sich dennoch je nach Modell und Hersteller und müssen nicht unbedingt bei jedem Gerät der Fall sein.

Weitere Begriffe in der TV-Welt

Die zahlreichen technischen Begriffe in der TV-Welt können sich für Laien anhören wie Fachchinesisch. Auch der Fachjargon der Verkäufer ist oft verwirrend und man versteht nur noch Bahnhof. Wir erläutern nachfolgend einige der meistverwendeten Begriffe im Bereich TV und erklären, was es damit auf sich hat.
Frau liegt auf dem Teppich und schaut fersehen
Upscaling bedeutet auf Deutsch soviel wie „Hochskalierung“. Mit Hilfe einer Upscaling-Funktion können Inhalte in schlechterer Auflösung in eine bessere Qualität umgewandelt werden. Um beispielsweise ein Bild mit SD-Auflösung in der besseren HD-Auflösung darzustellen, muss es gestreckt werden, ansonsten würde möglicherweise nur ein kleines Viereck mit schwarzem Rand angezeigt werden. Dank Upscaling werden die einzelnen Bildpunkte errechnet und ähnliche, passende Pixel eingesetzt. Hierdurch erscheint das Bild in besserer Qualität und in scharfer Auflösung.
Als Clouding werden die Helligkeitsunterschiede bezeichnet, die durch eine unregelmäßige Hintergrundausleuchtung entstehen. Teilweise wird es auch als „wolkige Darstellung“ erläutert.
EPG heißt Electronic Programm Guide und bedeutet übersetzt in etwa „elektronischer Programmführer“. Mit Hilfe einer Menütaste auf der Fernbedienung kann man eine Übersicht aller Fernseh- und Radiosendungen mit Detailinformationen auf dem Fernseher aufrufen, also quasi eine digitale Fernsehzeitschrift. Hier gibt es zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Filmen oder TV-Inhalten, teilweise mit Bildern, Angaben zum Inhalt oder zum Regisseur, zu den Schauspielern etc.
Timeshift ist eine Funktion, mit deren Hilfe sich das laufende Programm einfach anhalten bzw. pausieren lässt (zeitversetztes Fernsehen). Weiterhin wird eine Aufnahme von TV-Inhalten auf Festplatte ermöglicht, während der Nutzer nebenbei ein anderes Programm ansieht. Erforderlich ist hier ein Festplattenrekorder, eine eingebaute oder externe Festplatte als Aufnahmemedium.
Ein Tuner ist der Empfangsteil im Fernseher, der das Empfangen von analogem und digitalem Fernsehen (DVB-T, DVB-C, DVB-S) ermöglicht.
3D-Fernseher geben die Inhalte nicht wie herkömmliche Fernseher zweidimensional, sondern dreidimensional wieder. Hier wird neben der Länge und der Breite auch die Tiefe dargestellt. Damit der Eindruck eines dreidimensionalen Bildes entsteht, müssen dem menschlichen Auge zwei separate Bilder gezeigt werden, die sich geringfügig voneinander unterscheiden. Hierzu benötigt man die sogenannte 3D-Brille, entweder eine Polarisationsbrille ohne eigene Stromversorgung oder eine aktive Shutterbrille. Der Großteil der Fernsehhersteller hat die Produktion von 3D-Fernsehern eingestellt, da die Nachfrage nach den Geräten einfach zu gering war. Beliebte Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Video bieten auch keine 3D-Filme bzw. 3D-Inhalte mehr an.
Ambilight ist eine von Philips entwickelte Technik, bei der LEDs die Farben des Bildschirms an die Wände des Zimmers projiziert. Durch diese Hintergrundbeleuchtung erscheint der Bildschirm des Fernsehers größer und verspricht neben dem visuellen Effekt auch eine Linderung von Augenbeschwerden.
Bei einem Curved-TV handelt es sich um einen Fernseher mit konkav gebogenem Display. Nicht nur optisch ist ein Curved-TV ein auffälliger Blickfang: Der geschwungene Bildschirm soll laut Hersteller ein räumlicheres und plastischeres TV-Erlebnis bieten. Durch die Wölbung des Bildschirms entsteht eine größere Bildtiefe und der Kontrast fällt stärker aus, fast wie bei 3D. Während anfangs die Curved-TVs noch als unglaubliches TV-Ereignis gefeiert wurden, flacht der Hype mittlerweile wieder etwas ab. Die Preise für Curved-TVs sind im Vergleich zu herkömmlichen oder Smart-TVs vergleichsweise recht hoch.

Was ist besser: Ein Curved-TV oder ein normaler Fernseher?

Technisch gesehen unterscheiden sich Curved-TVs nicht von den normalen Fernsehgeräten mit Standard-Bildschirm. Die ersten Curved-TVs kamen im Jahr 2014 auf den Markt. Die Firmen Samsung und LG waren die ersten Hersteller, die den Curved-TV im Handel anboten. Die Geräte punkten mit ihrem extravaganten Aussehen und sollen dem Anwender ein plastischeres und räumlicheres Fernsehen sowie mehr Bildtiefe bieten. Experten weisen jedoch darauf hin, dass ein positiver Effekt und ein optimales TV-Erlebnis bei einem Curved-TV erst ab einer Größe von mindestens 65 Zoll auftritt. Bei kleineren Zollgrößen ändert sich demnach nicht so viel an der Bildqualität. Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile eines Curved-TVs:
Vorteile Curved-TVNachteile Curved-TV
erweitertes Sichtfeld bei gleicher Diagonalevergleichsweise hoher Preis
wirkt größermehr Lichtreflexionen durch Lichtquellen im Raum
mehr Bildtiefeeingeschränkter Betrachtungswinkel
3D-Effekt kommt besser zur Geltung 
stärkerer Kontrast 
meistens UHD-Auflösung 

Smart-TV oder herkömmlicher Fernseher?

Ob Smart-TV oder nicht, ist Geschmackssache und von Nutzer zu Nutzer verschieden. Ein Smart-TV bietet sozusagen ein Rundum-Multimedia-Erlebnis im eigenen Wohnzimmer. Die Fernseher werden teilweise auch als „Connected TV“ oder „Hybrid TV“ bezeichnet und sind sozusagen Fernsehgerät und Computer in einem. Die Geräte sind in der Regel mit einem äußerst leistungsfähigen Prozessor ausgestattet. Ein Smart-TV wird über WLAN oder LAN mit dem Internet bzw. Heimnetzwerk verbunden und dann können mit Hilfe eines übersichtlichen Menüs u.a. verschiedene Programme und Apps ausgeführt werden. Doch was genau kann ein Smart-TV eigentlich? Mit einem Smart-TV können beispielsweise Nachrichten abgerufen oder zusätzliche Informationen zum aktuell laufenden Fernsehprogramm angezeigt werden. Eine interaktive Programmzeitschrift steht zur Verfügung sowie zahlreiche Online-Mediatheken. Weiterhin lassen sich mit einem Smart-TV auch ganz einfach Dienste wie beispielsweise YouTube, Netflix, Amazon Video oder Maxdome aufrufen und verwenden. Auch das Surfen im Internet funktioniert über den Fernseher. Ein Smart-TV verfügt über die gleichen Anschlüsse wie ein normaler Fernseher, auch hier finden sich USB-Anschluss, HDMI, usw. Im Vergleich zu einem herkömmlichen klassischen Fernsehgerät bietet ein Smart-TV viele Vorteile für Serienjunkies oder Filmfans. Laut Statistik nutzen mehr als die Hälfte aller Haushalte in Deutschland einen Smart-TV.
Die beliebtesten Funktionen eines Smart-TVs im Überblick:
  • Video-On-Demand / Video-Streaming (Netflix, Maxdome, Amazon Video usw.)
  • YouTube
  • Online-Mediatheken (z.B. ARD, Discovery Channel, DMAX, Eurosport, Kabel eins, MDR, NDR, ProSieben, RTL, SAT 1, Super RTL, SWR, VOX, u.v.m.)
  • Skype
  • Soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook, Twitter, Instagram usw.
  • Übertragung von Smartphone- oder Tablet-Inhalten
  • Anschluss externer Festplatten oder USB-Sticks etc.
  • NAS-Server
  • Filme aufnehmen
  • Time Shift
  • Gaming
  • Verwendung als PC-Monitor
Paar schaut fernsehen

Die verschiedenen Auflösungen

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines 55-Zoll-Fernsehers ist die Auflösung. Anhand der Auflösung lässt sich erkennen, aus wie vielen Pixeln bzw. Bildpunkten sich das gesamte Bild zusammensetzt. Je weniger Pixel, umso unschärfer ist das Bild und umso mehr Pixel ein Fernseher hat, umso mehr Details sind auf dem Bildschirm zu sehen. Angegeben wird die Auflösung in der Regel wie folgt: horizontale Bildpunkte x vertikale Bildpunkte. Daraus ergeben sich dann die folgenden Auflösungen:
AuflösungAnzahl der PixelBesonderheiten
SD (Standard Definition)720 x 576 PixelSeitenverhältnis 16:9
HD (High Definition)1.280 x 720 Pixel720p
Full HD (Full-High Definition)1.920 x 1.080 Pixel1080p
Ultra HD (Ultra-High Definition)3.840 x 2.160 Pixelbis zu 120 Bilder pro Sekunde
4K4.096 x 2.160 Pixel2160p
8K oder UHD27.680 x 4.320 Pixelbis zu 120 Bilder pro Sekunde

Weitere Ausstattungen und Funktionen

55-Zoll-Fernseher haben sich in vielen Haushalten schon als Standardgröße etabliert. Sie bieten hochauflösendes Fernsehen sowie beeindruckende Farben und punkten oft mit einer smarten Ausstattung. Nachfolgend erklären wir einige Begriffe aus der TV-Branche, mit denen Sie sich auskennen sollten.
Die Bildwiederholfrequenz ist wichtig für die Bildqualität und ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines neuen 55-Zoll-Fernsehers. Sie wird in der Einheit Hertz (Hz) angegeben oder manchmal auch in frames-per-second (fps). Diese Angabe besagt die Menge der Bilder, die der Fernseher pro Sekunde hintereinander darstellen kann. Ein TV-Gerät mit 50 Hz zeigt die Bilder also 50 Mal pro Sekunde, ein Fernseher mit 100 Hz 100 Mal pro Sekunde. Das Standard-TV-Programm wird in der Regel in 50 Hz oder 50 fps gesendet. Achtung: Eine hohe Hertzzahl garantiert jedoch nicht automatisch eine hervorragende Bildqualität.
HDR ist eine der am häufigsten verwendeten Technologien und steht für High Dynamic Range. Die Technik bietet einen größeren Dynamik- und Kontrastumfang als SDR (Standard Dynamic Range Video). Vorteile von HDR sind eine sehr große Helligkeitsspannbreite und eine stärkere Tiefenwirkung. Objekte können besser schattiert werden, wodurch das Bild in Verbindung mit 4K plastischer wirkt und insgesamt brillanter und detailreicher. Die Werte für eine optimale Bildwiedergabe werden direkt (statisch) übertragen.
Da Dolby Vision Lizenzgebühren von Filmstudios und TV-Herstellern verlangt, haben Samsung und weitere Firmen einen weiteren offenen HDR-Standard entwickelt: HDR10+. Hierbei werden vom Fernseher die optimalen Werte für einzelne Bildszenen errechnet und dargestellt. Beim HDR10+-Standard werden die Werte für Helligkeit und Kontrast dynamisch übertragen.
HLG steht für Hybrid Gamma Log und ist ein weiterer High Dynamic Range-Standard. Entwickelt wurde HLG von der britischen Sendeanstalt BBC und der japanischen NHK. Dank diesem Standard können Sendeanstalten Videostreams zur Verfügung stellen, die von SDR- und HDR-Geräten empfangen und dargestellt werden können. HLG ist also für die Sender eine Möglichkeit, HDR via Kabel oder Satellit zu übertragen. Das Bildergebnis ähnelt dem normalen HDR10, die Bilder werden lebensechter und natürlicher.
Dolby Vision wird auch als dynamisches HDR bezeichnet und ist eine für HDR-TV entwickelte Bildoptimierung. Ziel der Technologie ist es, die Darstellung von Farben zu verbessern und Kontraste zu erhöhen, um so das TV-Bild schöner zu machen. Dank Dolby Vision sind sattere Farben, feinere Farbübergänge und klarere Bilder zu sehen.

Mögliche Anschlüsse / Weitere Features

Bei den früheren Fernsehgeräten waren meist nur wenige Anschlüsse vorhanden: Scart-Anschluss und meist ein analoger Audio-Ausgang. Heutzutage haben die meisten Fernseher eine Vielzahl an möglichen Anschlüssen und unterschiedlicher Ein- und Ausgänge. Hier gilt natürlich, umso mehr, umso besser. Je mehr Anschlussmöglichkeiten ein Fernseher bietet, umso mehr Geräte können angeschlossen werden. Wir zählen die meistverbreiteten Anschlüsse auf und erklären, wofür sie sich eignen.
HDMIfür Blu-ray-Player, HDTV-Fernsehempfänger, Spielkonsolen, Digitalkameras, Heimkino-System usw.; für beste digitale Übertragung bei Bild- und Tonqualität; für HDR ist HDMI 2.0a erforderlich
USBfür Speichermedien, USB-Sticks oder externe USB-Festplatten, Festplattenrekorder; zum Abspielen oder Aufnehmen; Wiedergabe von Fotos
Cinchfür ältere Geräte, z.B. Camcorder oder Stereoanlage
optischer Digitalausgang (TOSLINK)für AV-Receiver oder Surround-Anlagen; für perfekten Klang
3,5 mm KlinkensteckerAnschluss für Kopfhörer mit 3,5 mm Klinkenstecker
ScartAnschluss für ältere DVD-Player oder Videorekorder
WLANdrahtloser Internetanschluss; für Smart-TVs; Anschluss ans Heimnetzwerk; für Video-on-Demand; Online-Mediatheken
Bluetoothfür Kopfhörer, externe Lautsprecher, Soundbars, etc.
Antennenanschlussfür digitales oder analoges Fernsehen
LANstabiler Netzwerkanschluss an den Router; für Smart-TVs; Anschluss ans Heimnetzwerk; für Video-on-Demand; Online-Mediatheken
VGAVGA-Buchse für alte Computer; sehr selten vorhanden
CI+-SlotKartenslot für HD+-Karte; für private HD-Sender und Pay-TV; kostet monatlich

Der Faktor Betrachtungswinkel

Die wenigsten Menschen sitzen direkt frontal vor dem Fernseher, sondern eher seitlich. Das kann Auswirkungen auf die Bildqualität haben. Je nachdem, von welcher Seite man in den Fernseher schaut, kann es zu Farbverfälschungen kommen. Die Helligkeit, Farben und Kontraste schwinden, umso weiter seitlich man in den Fernseher schaut. Für eine optimale Bildqualität ist der sogenannte Betrachtungswinkel entscheidend. Der Begriff Betrachtungswinkel (Viewing angle) steht für den Grenzwinkel zur Zentralachse, bei dem der Bildschirm noch betrachtet werden kann. Der Betrachtungswinkel wird in zwei Werten angegeben: V (vertikal) und H (horizontal). Je höher diese Werte sind, umso besser ist das Bild aus verschiedenen Perspektiven. Ein sehr guter Wert wäre hier beispielsweise V +/- 89° und H 178°.
    Tipp: Testen Sie beim Kauf des Fernsehers den Betrachtungswinkel, indem Sie sich nach rechts und nach links bewegen und dabei den Fernsehbildschirm beobachten. Dabei erkennen Sie, wie weit Sie sich vom Fernseher wegbewegen können, bis sich die Bildqualität verschlechtert.

Die Kosten für einen 55-Zoll-Fernseher

Noch vor wenigen Jahren hätte man für einen 55-Zoll-Fernseher locker 2.000 Euro bezahlen müssen. Da die Technologie sich jedoch ständig ändert, ändern sich auch die Preisklassen stetig. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass man bereits ab 500 – 600 Euro einen guten und leistungsstarken 55-Zoll-Fernseher bekommt. Auch Geräte mit Ambilight sind ab ca. 700 Euro erhältlich. Wer natürlich einen Fernseher mit Extra-Ausstattung möchte, der muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass ein hochwertiger 55-Zoll-Fernseher, welcher auch mit 4K, UHD, HDR und allen möglichen Schikanen ausgestattet ist, definitiv unter 1.000 Euro zu bekommen ist. Ein Schnäppchen könnten Sie möglicherweise auch machen, wenn Sie sich für ein Vorjahresmodell entscheiden, diese sind in der Regel auch günstiger als die allerneuesten Modelle.

Wandbefestigung oder Standfuß

In der Regel gehört ein Standfuß zum Lieferumfang eines 55-Zoll-Fernsehers dazu. Viele Menschen entscheiden sich jedoch dazu, den Fernseher lieber an der Wand anzubringen. Sei es aus optischen Gründen oder um Platz zu sparen: Wir verraten Ihnen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode und worauf Sie achten müssen.

Standfuß

Meist wird der dazugehörige Standfuß des Fernsehers verwendet, der auch beim Gerät dabei ist. Es gibt jedoch auch Universal-Ständer, die für verschiedene Fernseher passend sind. Ein Standfuß ist in einer starren Ausfertigung erhältlich, weiterhin gibt es auch Modelle die sich in der Höhe anpassen lassen und sogar schwenkbar bzw. drehbar sind. Auch Fernsehständer auf Rollen sind im Handel erhältlich. Meistens sind Fernsehständer aus Metall oder gehärtetem Glas und erlauben eine verdeckte Kabelführung mit Hilfe eines Kabelkanals.

Wandbefestigung

Wer seinen 55-Zoll-Fernseher aus Platzgründen oder ästhetischen Gründen nicht auf einem Low-Board oder einem TV-Schrank platzieren möchte, entscheidet sich für eine Wandbefestigung. Mit Hilfe einer Wandbefestigung lässt sich auch die gewünschte Höhe des Fernsehers problemlos realisieren. TV-Wandhalterungen gibt es in verschiedenen Formen und Größen für unterschiedliche Einsatzzwecke, sie werden mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt. Es gibt sie in starrer Ausfertigung sowie in beweglicher Ausfertigung, welche dann ausziehbar, schwenkbar oder vertikal neigbar sind. Ideal für die Wandbefestigung ist die Kompatibilität des eigenen Fernsehers mit dem sogenannten VESA-Standard, womit wir schon zum nächsten Punkt kommen.
TV mit Wandhalterung an der Wand befestigt

Der VESA-Standard

Geliefert wird ein 55-Zoll-Fernseher normalerweise ohne eine Wandbefestigung, sondern in der Regel mit einem Standfuß. Wer sich jedoch Gedanken über eine Wandbefestigung macht, kommt an dem Begriff VESA-Standard nicht vorbei. An der Rückseite eines jeden Fernsehers befinden sich vier rechteckig angeordnete Gewinde bzw. Bohrlöcher im Gehäuse, die zu den Schrauben einer TV-Wandhalterung passen. Diese sind je nach Abmessung und Gewicht des Fernsehers definiert. Für diese Bohrlöcher hat die VESA (Video Electronics Standards Association) einen einheitlichen Standard festgelegt. Dieser Standard nennt sich FDMI (Flat Display Mounting Interface) und er gibt Angaben zu Abstand der Bohrlöcher und zum zulässigen Höchstgewicht. Je größer und schwerer das Gerät ist, umso größer ist der Abstand der Bohrlöcher. Der Abstand der Bohrlöcher darf nur folgende Werte haben: 75 mm, 100 mm, 200 mm, 300 mm, 400 mm, 600 mm und 800 mm.
Beispiele für gängige Lochmuster:
  • bis 32 Zoll: 100 x 100 und 200 x 200
  • bis 60 Zoll: 400 x 400
  • 70 bis 84 Zoll: 600 x 400
Um die VESA-Norm des eigenen Fernsehers zu ermitteln, gibt es drei Möglichkeiten:
  1. Messung: Messen Sie den Lochabstand der Gewindelöcher auf der Rückseite Ihres Fernsehers einmal waagerecht und einmal senkrecht (von Mittelpunkt zu Mittelpunkt). Wenn die Breite beispielsweise 400 mm beträgt und die Höhe 200 mm, dann haben Sie ein Gerät mit dem VESA-Maß 400 x 200 mm, was wiederum dem VESA-Standard 400 x 200 entspricht.
  2. Datenblatt / Bedienungsanleitung: In der Regel wird hier der VESA-Standard des Fernsehers angegeben.
  3. Internet: Suchen Sie im Internet oder auch auf der Herstellerseite Ihres Fernsehers nach dem VESA-Standard Ihres Modells.
    Tipp: Eine Kompatibilität zu VESA-Standards vereinfacht die Wandbefestigung und gewährleistet einen sicheren Halt des Fernsehers, was bei einer No-Name-Wandhalterung nicht immer der Fall ist.
Es gibt unterschiedliche Formen der TV-Wandhalterungen: starre, ausziehbare, schwenkbare oder auch vertikal neigbare Wandhalterungen. Meistens sind diese Halterungen schwarz, silber oder weiß.
Art der TV-WandhalterungVorteileNachteile
starre Wandhalterunggünstiger Preis, einfache Montage, platzsparendsollten perfekt ausgerichtet werden
verstellbare WandhalterungFernseher lässt sich individuell verstellen, elektrische Bedienung möglich, platzsparendteurer in der Anschaffung, Montage ist schwieriger
Starre Wandhalterungen sind in der Regel meist schon ab ca. 20 Euro erhältlich, während verstellbare bzw. flexible TV-Wandhalterungen ab ca. 30 Euro erhältlich sind. Umso mehr Funktionen die Wandhalterung aufweist, umso höher der Preis. Motorisiert verstellbare Wandhalterungen sind um einiges teurer und kosten durchschnittlich meist um die 200 Euro.
    Achtung: Achten Sie beim Kauf einer TV-Wandhalterung immer darauf, dass die maximale Belastbarkeit höher ist als das Gewicht Ihres Fernsehers. Im Idealfall ist die maximale Belastbarkeit der Wandhalterung mindestens 5 Kilogramm höher als das Eigengewicht Ihres Fernsehgeräts.

Zubehör und Ergänzungen für das Heimkino

Rundum optimieren können Sie Ihren Fernseher mit dem entsprechenden Zubehör und Ergänzungen. Hochwertige zusätzliche Lautsprecher verbessern die Klangqualität eines Fernsehers erheblich. Für ein aufregendes Klangerlebnis sorgen beispielsweise auch Soundbars. Ein Subwoofer wiederum verstärkt den Bass. Ein komplettes Heimkinosystem können Sie sich mit einem 5.1-Soundsystem (5 Lautsprecher und ein Subwoofer) gönnen. Etwas günstiger kommen Sie mit einem 2.1-Soundsystem weg mit nur zwei Lautsprechern und einem Subwoofer. Ein perfekt in Bild und Ton abgestimmtes Heimkino können Sie sich entweder einzeln zusammenstellen oder auch im Komplettpaket kaufen.

Überlegungen vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines 55-Zoll-Fernsehers sollten Sie sich über die gewünschten Funktionen und die Ausstattung des Geräts sicher sein. Klären Sie daher folgende Fragen:
  • Möchten Sie ein Smart-TV oder einen herkömmlichen Fernseher? Wenn Sie Internet-Anwendungen nutzen möchten, wie z.B. YouTube, Streaming-Dienste oder Online-Mediatheken, dann sind Sie mit einem Smart-TV besser beraten.
  • Ist es Ihnen wichtig, dass Sie mit dem Gerät auch Filme und TV-Inhalte aufzeichnen können? Dann sollten Sie Wert auf einen Fernseher mit Aufnahmefunktion legen.
  • Soll es ein UHD-Gerät sein? Bedenken Sie hierbei, dass sich UHD bei einem 55-Zoll-Fernseher eher nur lohnt, wenn Sie nicht weiter als 2 Meter vom Fernseher entfernt sitzen.
  • Welche Display-Technik bzw. was für einen Bildprozessor möchten Sie haben? Wieviel beträgt der Sitzabstand bis zum Fernseher? Sitzen Sie mittig vor dem Gerät oder eher seitlich?
  • Soll es ein 3D-fähiger Fernseher sein?
  • Überlegen Sie unbedingt, welche Anschlüsse Ihnen wichtig sind! Welche Anschlüsse benötigen Sie auf jeden Fall und auf welche Anschlüsse könnten Sie verzichten?
  • Legen Sie Wert auf ein sprachgesteuertes Gerät? Viele 55-Zoll-Fernseher verfügen über die Sprachsteuerung.
  • Was für eine Energie-Effizienzklasse soll der Fernseher haben und welcher jährliche Energieverbrauch bzw. Stromkosten sind für Sie das Maximum?
  • Wie wird der Fernseher aufgestellt oder möglicherweise auch aufgehängt? Benötigen Sie extra Zubehör, wie beispielsweise ein drehbarer Standfuß oder eine schwenkbare Wandhalterung?
  • Möchten Sie eine Spielkonsole an den Fernseher anschließen? Falls ja, achten Sie auf eine möglichst geringe Latenz.
  • Legen Sie Wert auf eine Hintergrundbeleuchtung bzw. Local Dimming?
  • Welches Betriebssystem bevorzugen Sie auf Ihrem Fernseher? Android TV, WebOS, Tizen oder My Home Screen?
  • Wieviel Geld möchten Sie ausgeben? Setzen Sie sich hier ein ungefähres Limit.
Empfehlenswert ist es auch, sich vor dem Kauf diverse Kundenbewertungen durchzulesen oder auch Testberichte sowie Testergebnisse zu verschiedenen Tests und Testsiegern anzuschauen. Viele Geräte in unterschiedlichen Preisklassen werden beispielsweise auch von Stiftung Warentest getestet und liefern interessante Informationen. Auch so manche Kaufberatung bietet Wissenswertes zum Thema Fernseher.

Die Hersteller

Beim Kauf eines neuen Fernsehers hat man sozusagen die Qual der Wahl, denn es gibt zahlreiche bekannte Hersteller, welche Fernsehgeräte mit 55 Zoll anbieten. Nachfolgend finden Sie einige der beliebtesten Hersteller aufgelistet.
  • Samsung
  • Sony
  • LG
  • Philips
  • Hisense
  • Panasonic
  • Acer
  • BenQ
  • Grundig
  • Toshiba
  • Sharp
  • SEG
  • Pioneer
  • Medion
  • Blaupunkt
Erhältlich sind 55-Zoll-Fernseher entweder im Handel oder in einem Geschäft Ihrer Wahl vor Ort. Vor Ort haben Sie den Vorteil, dass Sie die Geräte in Aktion erleben können und Sie Funktionen oder Ausstattungen sowie Betrachtungswinkel live erleben können. Beim Online-Kauf können Sie sich dafür an den Kundenbewertungen orientieren und sich anhand dieser Beschreibungen ebenso ein besseres Bild von dem Gerät Ihrer Wahl machen.

Fazit

Beim Kauf eines 55-Zoll-Fernseher gibt es vorab einiges zu bedenken: Welche Ausstattungen und welche Funktionen sind gewünscht? Welche Anschlüsse werden benötigt? Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Bildschirm-Typen und Formen. Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile. Meist werden jedoch nicht alle Funktionen benötigt. Herkömmlicher Fernseher oder High-Tech-Multimedia? Nicht jeder Fernseher ist für jeden Nutzer geeignet. Der Gelegenheits-Nutzer, der hauptsächlich am Abend und am Wochenende die Nachrichten schaut und den einen oder anderen Film, benötigt wahrscheinlich keinen Smart-TV. Ein begeisterter Cineast mit einer Vorliebe für Technik und atemberaubenden Bildern wird vermutlich mit einem Multimedia-Gerät glücklicher werden.  Auch die Kosten sind ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Kauf eines TV-Gerätes. Der Preis eines Fernsehers hängt ebenfalls immer stark mit der Ausstattung des Gerätes zusammen. Eines haben jedoch fast alle gemein – Sie bringen das Kino-Feeling nach Hause und bieten ein ultimatives Fernseh-Erlebnis.
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]
compama testet selber keine Produkte, unsere Empfehlungen basieren auf Internetrecherchen mit dem Ziel Ihnen diese unliebsame Aufgabe abzunehmen.
Right Menu Icon