Bau eines Einfamilienhauses – Welche Bauweise ist die günstigste?

Bau eines Einfamilienhauses

Bau eines Einfamilienhauses

Der Hausbau ist ein finanzielles Risiko. Hierbei können Bauherren Kosteneinsparpotenziale nutzen und ihren Geldbeutel entlasten.

Das Einfamilienhaus – Kosteneinsparpotenziale für junge Familien

Mit dem Bau eines Eigenheims erfüllt sich eine junge Familie einen Lebenstraum. Aber so groß wie die Freude, so groß ist auch die Herausforderung, die der Bauherr bewältigen muss. Denn der Hausbau ist ein großes finanzielles Risiko. Unvorgesehene Kostensteigerungen, während der Bauphase haben schon oft zum finanziellen Ruin des Bauherren geführt und den Traum vom Eigenheim platzen lassen. Deshalb ist hier jede Kostensenkung willkommen. Kostenreduzierungen sorgen für eine bessere Kostenkontrolle, die eine zuverlässige Kostenkalkulation und eine sichere Baufinanzierung überhaupt erst ermöglicht. Nur so können junge Familien ein preisgünstiges Einfamilienhaus bauen, ohne ihr knappes Budget überstrapazieren zu müssen. Ein sehr effektives Kosteneinsparpotenzial beim Hausbau bieten die unterschiedlichen Bauweisen und Ausbaustufen von Einfamilienhäusern. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Baukosten für Einfamilienhäuser in Massiv- und Fertigbauweise.

Einfamilienhäuser in Massivbauweise

Die Massivbauweise ist die teuerste Bauweise eines Einfamilienhauses. Sie erzeugt die höchsten Baukosten und ist daher am schlechtesten für eine effektive Kostenreduzierung geeignet. Im Gegensatz zu einem Fertighaus wird ein Massivhaus ohne vorgefertigte Bauelemente und vollständig direkt vor Ort errichtet. Bei der Massivbauweise werden alle notwendigen Baumaterialien zur Baustelle geliefert und dort arbeits-, zeit- und kostenintensiv von Handwerkern verbaut. Die Kostensteigerungen bei der Massivbauweise ergeben sich aus den hierbei extra anfallenden hohen Baustoff-, Transport- und Handwerkskosten. Außerdem werden bei der Massivbauweise – anders als bei der Fertigbauweise – zwischen dem Bauherren und dem Bauträger keine fixen Baukosten, keine feste Bauzeit und kein fester Fertigstellungs- und Übergabetermin des Hauses in einem Bauvertrag vereinbart. Darüber hinaus ist die Massivbauweise witterungsabhängig und erfordert längere Bautrocknungszeiten. Deshalb kann auch eine ungeplante Verlängerung der ohnehin schon langen Bauzeit von 7 Monaten bis 10 Monaten durch Bauverzug oder schlechtes Wetter zu erheblichen Mehrkosten führen. Bei Massivhäusern bewegen sich die durchschnittlichen Preise zwischen 2.000 Euro und 2.750 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
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Einfamilienhäuser in Fertigbauweise

Die Fertigbauweise ist die preisgünstigste Bauweise eines Einfamilienhauses. Sie erzeugt die niedrigsten Baukosten und ist daher am besten für eine effektive Kostenreduzierung geeignet. Das erhebliche Kosteneinsparpotenzial ist durch den hohen Grad der seriellen, industriellen Vorfertigung und die Standardisierung bei Fertighäusern bedingt. Fertighäuser werden in Bauteilen komplett vorproduziert und müssen – im Gegensatz zu Massivhäusern – nicht arbeits-, zeit- und kostenintensiv vollständig direkt vor Ort errichtet werden. Die Fertighauselemente müssen nur noch zur Baustelle geliefert werden und können dort schnell und einfach vom Fertighaushersteller zusammengebaut werden. Dadurch fallen die bei Massivhäusern üblichen hohen Baustoff-, Transport- und Handwerkskosten weg. Die wesentlich kürzere Bauzeit von nur 5 Monaten bis 9 Monaten ermöglicht dem Bauherren durch die Zeitersparnis eine schnellere Umsetzung der Innenausstattung wie z.B. der Badezimmergestaltung. Ein weiterer Kostenvorteil sind die fixen Baukosten, die feste Bauzeit und der feste Fertigstellungs- und Übergabetermin des Hauses, die zwischen dem Bauherren und dem Bauträger in einem Bauvertrag vereinbart werden. Außerdem ist die Fertigbauweise nicht witterungsabhängig und erfordert keine längeren Bautrocknungszeiten. Dies schließt eine unvorhergesehene Verlängerung der Bauzeit durch Bauverzug oder schlechtes Wetter und dadurch bedingte Kostensteigerungen aus. Bei Massivhäusern liegen die durchschnittlichen Preise zwischen 1.750 Euro und 2.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Im Vergleich zu Massivhäusern sind die Baukosten von Fertighäusern um 20 % bis 30 % günstiger.