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Bräter

Bräter 2019

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Staub 1102625 Cocotte/Bräter Staub 1102825 Cocotte/Bräter Silit Professional Bräter WMF Bräter Tefal E85706 Jamie Oliver
ModellStaub 1102625 Cocotte/BräterStaub 1102825 Cocotte/BräterSilit Professional BräterWMF BräterTefal E85706 Jamie Oliver
Hersteller / Marke

Staub

Staub

Silit

WMF

Tefal

Eigenschaften
  • Rund mit Deckel 26 cm
  • 5,0 L
  • mit mattschwarzer Emaillierung im Inneren des Topfes
  • Spülmaschinengeeignet
  • Langlebig
  • pflegeleicht und einfach in der Handhabung
  • Geeignet für alle Herdarten inkl. Induktion
  • Rund mit Deckel 28 cm
  • Farbe: schwarz
  • Fassungsvermögen: 5,85 L
  • Einfache Handhabung
  • Langlebig und pflegeleicht
  • Geeignet für alle Herdarten inkl. Induktion
  • Spülmaschinengeeignet
  • Unverwüstliche Oberfläche
  • Glanzbeständig, spülmaschinenfest
  • Geschmacksneutral
  • Dunkles Innenmaterial
  • Optimale Gareigenschaften
  • Hervorragende Wärmeleitung
  • Spielend leicht zu reinigen.
  • Nickelfrei
  • Antibakteriell
  • Hält Speisen länger frisch
  • ideal zum Servieren und Aufbewahren
  • Bräter aus Gusseisen mit Deckel
  • 5,0 l
  • geeignet für Induktions-, Ceran-, Gas- und Elektro-Herde
  • Material: Gusseisen emailliert
  • ovale Topfform mit zwei Griffen
  • backofenfest
  • Ovaler Bräter aus hochwertigem Edelstahl
  • mit ergononischen Edelstahlgriffen
  • backofengeeignet bis 260°C
  • 8,5 L geeignet für alle Herdarten
  • auch Induktion
  • Edelstahldeckel als Pfanne nutzbar und mit exklusiver Jamie Oliver Gravur
Preis

150,47 € 249,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

133,98 € 259,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

183,86 € 259,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

149,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

99,00 € 159,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Bräter Vergleich 2019

Wenn man zu den Menschen zählt, für die Weihnachten erst mit dem Duft einer gebratenen Weihnachtsgans komplett wird, dann gehört in jedem Fall ein Bräter zum Equipment der Küche. Damit man Geflügel und Co. auch richtig zubereiten kann, reicht nicht nur ein großer Backofen, sondern auch das passende Behältnis muss vorhanden sein. Hat man also einen großen Schmortopf, dann steht dem Weihnachtsgenuss praktisch nichts mehr im Wege. Aber nicht nur zur Weihnachtszeit ist der Bräter ein sinnvolles Utensil in der Küche. Das ganze Jahr über finden sich immer wieder Gelegenheiten, bei denen der Bräter als Kochgeschirr eine große Hilfe darstellt. Schaut man sich um, wird man schnell feststellen, dass der Bräter aus den verschiedensten Materialien bestehen kann. Während die einen auf den Bratentopf aus Gusseisen schwören, lieben andere ihren Bräter aus Cromargan, Edelstahl, Stahlblech oder aus Aluguss. Wo die Vor- und Nachteile der Materialien liegen, soll hier verdeutlicht werden. Egal, aus welchem Material der Schmortopf besteht, man kann den Bräter vielseitig einsetzen. Ein Bräter hält im Backofen Temperaturen bis zu 260 Grad Celsius stand und auf der Herdplatte bietet er ausreichend Platz für Soße und Co. Im Übrigen kann man in einem Bräter nicht nur die Gans zubereiten, sondern auch leckeres frisches Brot selbst backen. Nicht selten kommt der Bräter auch als Auflaufform in den Backofen. Grund ist hier das große Fassungsvermögen.

Bräter – der Allrounder beim Kochgeschirr

Glaubt man diversen Umfragen, dann kochen, schmoren und braten rund 57 Millionen der Deutschen regelmäßig. Wenn Gäste zu Besuch kommen, reicht in der Regel der normale Bratentopf nicht aus und dann wird nicht selten der Extrabräter aus dem Schrank geholt. Die Martinsgans oder die Weihnachtsgans sind in vielen Haushalten das Highlight des Jahres. Damit solch ein großer Braten richtig lecker und kross wird, benötigt man einen extra großen Schmortopf. Der Bräter wird auch sehr oft als Schmortopf oder französisch auch als Kokotte bezeichnet. In dem Allrounder kann man nicht nur braten, sondern auch dünsten, schmoren oder die Speisen im Backofen zubereiten. Der Bräter hat oftmals ein Fassungsvermögen von 8 Liter und mehr. Somit toppt der Braeter auch den größten Topf im Schrank der meisten Haushalte.

Was kann man in einem Bräter zubereiten?

Sicherlich denkt man bei einem Bräter zuerst an Geflügel wie Gans und Ente, den Krustenbraten oder andere Speisen wie Wild und Ähnliches. In einem Bräter kann man aber auch sehr gut Desserts zubereiten, Brot backen, Speisen scharf anbraten und schmoren sowie vieles mehr. Viele nutzen den Bräter zum Herstellen von Pflaumenmus. Letzteres liegt unter anderem an der Bodenstärke, die ein Bräter hat, so kann die Hitze gleichmäßig verteilt auf das Gargut treffen.

Die Vor- und Nachteile eines Bräters im Vergleich mit einem herkömmlichen Topf

VorteileNachteile
kann im Ofen und auf der Herdplatte genutzt werdensehr sperriges Küchengerät
ideal für großes Gargut wie Gänse, Enten und Bratenhäufig sehr schwer
Deckel bieten zusätzliche Eigenschaften; können als Pfanne verwendet werden oder haben als Aromaschutzdeckel einen speziellen AromaknopfBedingt durch die Größe ist die Reinigung in der Spüle oftmals schwer und umständlich; Gleiches gilt für das Reinigen in der Spülmaschine
Der folgende Bericht möchte aufzeigen, was bei einem Bräter wirklich wichtig ist und worauf man beim Kauf unbedingt achten soll. Dazu zählt in erster Linie das Reinigen des Schmortopfes, wie groß das Fassungsvermögen ist, auf welchen Herdarten man den Bratentopf einsetzen kann und wie gut der Gänsebräter die Wärme speichern kann. Ebenfalls nicht unwichtig ist der Deckel, denn dieser kann die unterschiedlichen Zusatz-Funktionen aufweisen.

Bräter aus Aluguss oder Gusseisen – ein Zwischenfazit

Bräter können aus den verschiedensten Materialien bestehen. Neben dem bekannten Gusseisenbräter findet man auch oft den Gänsebräter aus Aluguss, Edelstahl, Stahlblech, Silargan, Speckstein oder mit einer Emaille Beschichtung. Selten findet man den Schmortopf auch aus Kupfer. Der Gusseisenbräter hat meist ein Eigengewicht von 7 bis 8 kg und ist einer der schwersten Verträger bei dieser Form von Kochgeschirr. Rechnet man dann noch das Gewicht der Speisen dazu, muss man schon einiges an Kraft mitbringen, um den gefüllten Bräter aus dem Ofen oder von der Herdplatte zu nehmen. Im Schnitt kann man hier mit einem Gewicht von 10 kg rechnen. Auch wenn der Bräter aus Gusseisen sehr schwer ist, so hat er doch einige Vorteile. In einem Gusseisenbräter kochen Flüssigkeiten sehr gut ein und durch die optimale Wärmeverteilung und Wärmespeicherung im Multibräter werden Speisen gleichmäßig gegart und bekommen eine leckere Kruste. Da der Bräter aus Gusseisen keine Beschichtung hat, sollte man darin nichts anbrennen lassen, denn der Bratentopf lässt sich nur schwer reinigen.Legt man Wert auf einen Gänsebräter, der sich leicht reinigen lässt, sollte man zu einem Topf aus Aluguss greifen. Der Multibräter aus Aluguss lässt sich nicht nur einfach spülen, sondern er sorgt auch für eine besonders leckere Kruste des Garguts. Man sollte beim Kauf eines Bräters aus Aluguss jedoch bedenken, dass dieser Bratentopf meist sehr kleine Griffe hat, die sich zudem schnell sehr stark erhitzen. Entscheidet man sich dennoch für einen Bräter aus Aluguss, dann sind Topfhandschuhe unerlässlich. Der Schmortopf aus Edelstahl überzeugt durch eine sehr gute Wärmespeicherung. Die gegarten Speisen bleiben sehr lange warm, sodass auch Gäste, die einen Nachschlag fordern sich über warme Mahlzeiten freuen können. Der Bräter aus Edelstahl hat meist ein Eigengewicht von rund 3 kg und ist somit deutlich leichter zu handhaben als ein Bratentopf aus Gusseisen. Bei vielen Extrabrätern aus Edelstahl kann der Deckel zusätzlich als Pfanne verwendet werden. Brennt jedoch in dem Edelstahlbräter etwas an, wird es mit dem Reinigen schwierig, denn er kann meist nur per Hand gespült werden, da die Spülmaschine nicht alle Rückstände entfernen kann. Trotz dieses Nachteils überzeugt der Edelstahl Schmortopf mit einem leckeren Braten mit einer krossen Kruste. Sucht man nach einem Bräter für Gans und Co., dann sollte der Schmortopf ein Fassungsvermögen von mindestens 6 Litern haben.
    Tipp: Möchte man den Bräter im Backofen verwenden, sollte man auf Deckel aus Kunststoff oder Glas verzichten. Im Gegensatz zu einem Bräter aus Gusseisen, Stahlblech, Emaille, Aluguss oder Edelstahl lassen sich Glasbräter in der Regel nicht bis zu 260 Grad Celsius hitzebeständig bzw. backofenfest.

Die Handhabung und Funktionen des Bräters

Zu den bekanntesten Herstellern für Bräter zählen AMC, Berndes, Creuset, Fissler, Silit oder WMF. Wie sieht es aber bei den einzelnen Brätern mit der Handhabung und den Kochfunktionen aus? Für die Handlichkeit eines Bräters ist nicht nur das Gewicht, sondern auch die Form sehr wichtig. Einen ovalen Bräter kann man in der Küche vielseitig einsetzen. Gerade der Gänsebraten passt hier besser hinein. Somit ist der ovale Bräter gegenüber dem rechteckigen Bräter ganz klar im Vorteil. Unweigerlich kommt nach jedem Festmahl das Reinigen des Bräters. Um Unterschiede festzustellen, wurde in einem Test Milch in jeder Art von Bräter anbrennen lassen. Danach wurde versucht den Bratentopf mit Schwamm, Wasser und Spülmittel zu reinigen. Egal wie groß der Bräter ist, den man sich zulegt, zur Handlichkeit gehören auch die Größe und die Stabilität der Griffe. Einige Hersteller haben anstatt von Griffen nur Schlaufen als Henkel verwendet. Bei der Kochfunktion ist die Wärmespeicherung und die Wärmeverteilung ein sehr wichtiges Kaufkriterium. Dies trifft auch auf das tatsächliche Fassungsvermögen und auf die Backofenbeständigkeit zu.

Große Griffe beim Bräter

Denkt man nur an das Eigengewicht des Bräters, das sich zwischen 3 und 8 kg bewegen kann, wird schnell klar, dass die Griffe ausreichend groß und auch stabil sein müssen. Nur so ist sichergestellt, dass man den Schmortopf sicher transportieren kann, ohne dass es zu Verbrennungen und dergleichen kommt. Bei Bräter aus Gusseisen oder Aluguss sind die Griffe extrem stabil, da sie durch den Guss nahtlos mit dem Bräter verbunden sind. Jedoch sind diese Griffe meist sehr klein und so lässt sich der Multibräter mit Topfhandschuhen nur schwer aus dem heißen Backofen nehmen. Griffe beim Edelstahlbräter sind meist angeschweißt oder angeschraubt. Auf den ersten Blick wirkt dies stabil, jedoch können die Griffe im Laufe der Zeit abbrechen.
    Hinweis: Egal welches Material der Bräter hat, die Griffe werden sowohl auf der Herdplatte wie auch im Backofen sehr heiß. Daher sollte man den Schmortopf nur mit Topfhandschuhen bewegen. Gleiches gilt auch, wenn man den Deckel anheben möchte.

Der ovale Bräter hat die Nase vorn

Für viele Lebensmittel eignet sich der ovale Bräter deutlich besser als ein runder oder rechteckiger. Zudem passt die Bodenfläche des ovalen Schmortopfes meist besser auf den Herd, da bei vielen Herdarten eine extra ovale Heizfläche zugeschaltet werden kann. So wird sichergestellt, dass sich der Bratentopf gleichmäßig und schnell erhitzt und die Seitenwände des Bräters nicht erwärmt werden. Dies spart zusätzliche Energie.
    Tipp: Nutzt man einen Glaskeramik-Herd, dann sollte man den Bräter beim Umstellen immer anheben. Das Cerankochfeld ist anfällig gegen Kratzer. Oftmals reicht ein kleines Salzkorn am Topfboden und beim hin- und herschieben kommt es zu einem tiefen Kratzer. Viele Bräter auf dem Markt sind für Induktionsherde geeignet. Auch hier ist das Anheben des Topfes sehr wichtig.

Die Reinigung des Bräters

Vor dem Reinigen sollte man den Bräter immer gut abkühlen lassen. Wie bereits erwähnt, wurde in allen Varianten von Töpfen Milch anbrennen lassen. Wie leicht lässt sich der Schmortopf reinigen? Alle Bräter wurden mit warmem Wasser, Spülmittel und einem Spülschwamm gereinigt. Am einfachsten ließen sich Bräter mit einer Antihaftbeschichtung säubern. Hier muss man nicht lange schrubben, bis die angebrannte Milch vollständig entfernt ist. Beim Edelstahlbräter ist die Reinigung schon deutlich schwieriger. Selbst wenn man das Küchengerät lange einweichen lässt, muss man danach noch sehr viel schrubben und scheuern, um den Topf sauber zu bekommen. Die Spülmaschine ist hier keine große Hilfe. Der Bräter mit einer Emaille Beschichtung lässt sich ebenfalls deutlich schwerer reinigen, obwohl viele Hersteller behaupten, dass die Emaille Beschichtung wie eine Antihaftbeschichtung wirkt. Am schwierigsten ist die Reinigung eines unbeschichteten Gusseisenbräters. Laut Experten dienen angebrannte Speisen als Patina. Jedoch können sich viele Nutzer nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass alle Speisereste im Gänsebräter zurückbleiben. Patina ist die Beschichtung eines Gusseisenbräters. Durch die Patina bleibt nicht mehr am Topfboden hängen und Soßen werden dadurch schmackhafter. Viele Hersteller sorgen vom Werk aus für eine Patina. Man kann diese auch selbst herstellen, indem man pflanzliches Öl im Gusseisen Topf einbrennen lässt.
    Tipp: Mit Backpulver und Wasser lassen sich eingebrannte Reste im Schmortopf leicht entfernen. Dazu füllt man wenige Zentimeter Wasser in den Topf und gibt das Backpulver dazu. Die Mischung lässt man für ein paar Minuten kochen und kann anschließend Angebranntes leicht entfernen.

Der Deckel des Bräters

Die meisten Deckel beim Bräter haben eine zusätzliche Eigenschaft – sie können als Pfanne genutzt werden. So kann man im Bräter das Fleisch zubereiten, während man im Deckel Gemüse und Ähnliches schmort. Die meisten Bräter sind backofengeeignet, daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass auch der Deckel eine Backofenbeständigkeit hat. Besteht der Deckel des Bräters aus dem gleichen Material wie der Topf, dann kann der komplette Brattopf in den Backofen gestellt werden. Es gibt jedoch auch Bräter mit einem Glasdeckel. Diese halten nur Temperaturen bis zu 175 Grad Celsius aus. Hat der Deckel zudem Kunststoffknöpfe, dann darf die Temperatur im Backofen maximal 145 Grad Celsius betragen. Einige Deckel sind mit Noppen ausgestattet. Durch diese Noppen wird dafür gesorgt, dass Wasser im Bräter besser zirkulieren kann. Man muss deutlich seltener Wasser nachfüllen und der Braten bekommt mehr Aroma. Verfügt der Deckel über einen Aromaknopf, kann man über diesen Wasser, Wein oder Brühe nachgießen, ohne dass man den Deckel komplett öffnen muss. Dies spart zusätzliche Energie.

Fazit zur Handhabung des Bräters

Der ideale Bräter hat große Griffe, die direkt in den Topf übergehen. Praktisch ist ein ovaler oder runder Schmortopf, denn dieser passt besser auf die gängigen Herdarten. Mit einer Antihaftbeschichtung lässt sich der Gänsebräter leichter reinigen. Im Idealfall verfügt der Deckel des Bratentopfs über eine Zusatzfunktion. Die meisten Bräter kann man zwar in der Spülmaschine reinigen, wegen der Handlichkeit ist die Reinigung per Hand jedoch vorzuziehen. Ein Gänsebräter aus Gusseisen sollte generell nur mit der Hand gereinigt und danach gut abgetrocknet werden, denn nur so kann man Flugrost verhindern.

Die Kochfunktionen des Bräters

Ebenso wichtig wie die Handhabung ist die Kochfunktion des Multibräters. Das Gargut soll schmackhaft sein und auch noch eine gewisse Zeit warm bleiben, wenn man den Bräter aus dem Backofen nimmt. Sehr wichtig ist ein großes Fassungsvermögen.

Die Wärmespeicherung des Bräters

Um die Wärmespeicherung zu testen, wird in allen Schmortöpfen Wasser aufgekocht. Sobald das Wasser eine Temperatur von 97 Grad Celsius hat, wird der komplette Bräter mit Deckel auf einen Korkuntersetzer beiseite gestellt. Nach 30 Minuten wird die Temperatur des Wassers erneut gemessen. Beim Bräter aus Edelstahl betrug die Temperatur 81 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass Speisen im Edelstahlbräter nach 30 Minuten noch ausreichend warm sind. Beim Bräter aus Gusseisen bzw. aus Aluguss lag die Temperatur nach 30 Minuten bei 74 bis 79 Grad Celsius. Auch hier haben die Speisen noch ausreichend Wärme.

Knusprigkeit des Gargutes

Bereitet man in der Art von Bräter die gleiche Speise in der gleichen Menge und der gleichen Art zu, kann man kaum Unterschiede bei der Knusprigkeit feststellen. Alle Fleischstücke werden gleichmäßig gegart. Die beste Kruste bekommt man jedoch bei einem Multibräter aus Aluguss. Auch Soßen werden in einem Bräter aus Gusseisen und Aluguss deutlich schmackhafter. Bräter aus anderen Materialien liefern zwar auch eine knusprige Kruste, diese ist jedoch nicht ganz perfekt.

Fassungsvermögen des Bräters

Die Hersteller geben das Fassungsvermögen der Bräter zumeist in Litern an. Die größten Bratentöpfe fassen zwischen 7 und 8 Liter. In einem solchen Topf kann man große Speisen sehr gut zubereiten. Bräter mit einem Fassungsvermögen von 5 bis 6 Liter sind ausreichend für einen Gänsebraten mit 4 bis 5 kg. Im kleinsten Bräter mit einem Fassungsvermögen von 4 Litern kann man sehr gut ein Brathähnchen zubereiten.

Die Backofenbeständigkeit des Bräters

Ein Universalbräter muss den hohen Temperaturen eines Backofens standhalten. Aus diesem Grund sollte der Bräter hitzebeständig bis zu 260 Grad Celsius sein. Nahezu alle Materialien von Brätern halten diese Temperaturen aus. Achten sollte man jedoch auf die Beschaffenheit der Deckel, Knöpfe und Griffe. Glasdeckel sind nur bis zu 175 Grad Celsius hitzebeständig und Knöpfe sowie Kunststoffgriffe gar nur bis 145 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen schmilzt der Kunststoff bzw. springt das Glas.
    Hinweis: Ein Bräter aus Ton, der bekannte Römertopf kann gar noch höhere Temperaturen aushalten. Jedoch gehört der Römertopf nicht wirklich zu den Brätern, denn er kann nicht auf der Herdplatte verwendet werden. Möchte man einen Bräter für den Induktionsherd, dann muss dieser aus Edelstahl, Gusseisen oder Aluguss bestehen und muss den Hinweis tragen induktionsgeeignet.

Bratenthermometer für Bräter

Um einen wirklich saftigen und gleichmäßigen Braten zu bekommen, ist ein Bratenthermometer unerlässlich. Es gibt Bräter, bei denen ist ein Bratenthermometer im Deckel integriert. So kann man auf einen Blick die Temperatur erkennen und weiß, ob man den Herd oder Backofen niedriger einstellen kann.

Fazit zu den Kochfunktionen des Bräters

Je nach Bräter und Material kann die Wärmespeicherung deutlich variieren. Kocht man gerne für mehrere Personen oder nimmt sich gerne einen Nachschlag, sollte man einen Bräter mit einer guten Wärmespeicherung wählen. Hierzu eignet sich sehr gut Edelstahl, aber auch Gusseisen und Aluguss schneiden nicht wirklich schlecht ab. Möchte man oft große Mengen an Gargut zubereiten, sollte man Wert auf ein entsprechendes Fassungsvermögen legen. Ebenfalls wichtig für die Kochfunktionen ist die Hitzebeständigkeit von Deckel, Griffen und Knöpfen. Gerade bei Griffen und Knöpfen aus Kunststoff verringert sich die maximale Backofeneignung.

Bräter für den Induktionsherd

Da immer öfter mit Induktion gekocht und gebraten wird, stellen sich viele die Frage, ob es auch Induktionsbräter mit Induktionsdeckel gibt. Diese Frage lässt sich eindeutig mit JA beantworten. Die meisten Schmortöpfe werden von den Herstellern aus Materialien hergestellt, die auch bei Induktion genutzt werden können. Damit weder der Induktionsherd noch das Ceran-Feld durch den Bräter beschädigt werden, sollte man den Topf beim Verstellen immer anheben.

Preise für einen Bräter

Die Preise für einen Bräter sind sehr unterschiedliche. Dies liegt an den verschiedenen Größen, Formen und natürlich auch am Material. Einfache kleine Bräter aus Aluminium bekommt man oft schon ab 25 Euro. Hier muss man jedoch deutliche Abstriche bei Qualität und Haltbarkeit machen. Ein großer und professioneller Bräter aus Gusseisen kann aber auch bis zu 350 Euro kosten. Für einen Edelstahlbräter sollte man zwischen 100 und 150 Euro einplanen, denn Edelstahl ist teurer als Aluguss, jedoch günstiger als Gusseisen. Sehr oft findet man auch günstige Angebote von Brätern im Discounter. Hier sollte man sich vor dem Kauf ausführlich informieren und beraten lassen.

Vor- und Nachteile eines Gusseisenbräters

VorteileNachteile
widerstandsfähigsehr schwer
lange LebensdauerReinigung relativ aufwendig
sehr gute Wärmespeicherung und Wärmeverteilungwirkt leicht altmodisch
sorgt für tollen Geschmack des Gargutesdarf nicht in Spülmaschine gereinigt werden

Vor- und Nachteile eines Induktionsbräters

VorteileNachteile
ideal für Induktionsherdemeist sehr teuer
schnelle Erhitzung des Brätersdurch große Temperaturschwankungen kann der Bräter Schaden nehmen
gleichmäßiges Erwärmen des GargutesGriffe nicht immer hitzeresistent

Vor- und Nachteile eines Bräters mit Emaille-Beschichtung

VorteileNachteile
Vintage-Lookpasst nicht wirklich in moderne Küchen
leichte ReinigungTeilweise muss man Qualitätseinbußen hinnehmen
ideal für die tägliche NutzungDie Emaille-Beschichtung kann absplittern
preiswert

Vor- und Nachteile eines Edelstahlbräters

VorteileNachteile
sehr haltbar; resistent gegen mechanische Beschädigungenmeist schwer
Griffe meist aus Metall, werden nicht heißschwache Wärmeleitfähigkeit
kann auf Induktionsherden genutzt werdenSpeisen müssen relativ lange kochen
leichte Reinigung auch mit starken ReinigungsmittelnGargut kann leicht anbrennen

Vor- und Nachteile eines Bräters aus Aluguss

VorteileNachteile
relativ preiswertnicht für Induktionsherde geeignet
gute Wärmeleitfähig und WärmespeicherungGargut brennt leicht an
leichtdarf nicht in Spülmaschine gereinigt werden
lange Lebensdauer

Gibt es einen Testsieger bei Brätern?

Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet, denn jeder hat seinen eigenen Testsieger. Dies mag zum einen am Material des Bräters liegen und zum anderen an der Größe des Universalbräters, die dem Haushalt angepasst sein sollte. Viele Nutzer achten auch auf den Hersteller. Ob man sich nun einen Bräter von AMC, Berndes, Creuset, Fissler, Silit oder WMF zulegt, liegt immer im eigenen Ermessen und an den eigenen Vorlieben. So wählt jeder seinen eigenen Testsieger. Manchmal ist der persönliche Testsieger auch der Bräter von Oma, den man geerbt hat. Je nachdem was man in erster Linie im Bräter zubereiten möchte, fällt die Wahl auf einen Bräter aus Gusseisen, Aluguss, Edelstahl Cromargan, Silargan oder auch auf den Römertopf.

Worauf beim Kauf eines Bräters achten?

Hat man sich zum Kauf eines Bräters entschieden, dann sollte man einige Punkte unbedingt beachten.
  • Material
  • Bodenstärke
  • Griffe – hitzeisoliert, nahtlos gegossen oder angeschweißt
  • Fassungsvermögen
  • Gewicht
  • Induktion
  • Reinigung
  • extra Ausstattung wie Aromaknopf und Induktionsdeckel
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