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Espressomaschine 2019

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Caffeo Solo & Milk E953-102 SES875 Espresso-Maschine PrimaLatte II Kaffee- und Espressomaschine VFC108X-01 Dedica EC 685.M Espresso Siebträgermaschine Passionata 15, Espressomaschine, Espresso-Automat
ModellCaffeo Solo & Milk E953-102SES875 Espresso-MaschinePrimaLatte II Kaffee- und Espressomaschine VFC108X-01Dedica EC 685.M Espresso SiebträgermaschinePassionata 15, Espressomaschine, Espresso-Automat
Hersteller / Marke

Melitta

Sage Appliances

Breville

De’Longhi

Klarstein

Eigenschaften
  • Integrierte Milchschaumdüse
  • Elemente verchromt
  • Vorbrühfunktion
  • 3-stufige Kaffeestärke
  • Wassertank abnehmbar
  • Automatische Wassermengenerkennung
  • Höhenverstellbarer Auslauf
  • Automatisches Reinigungs- und Entkalkungsprogramm
  • Herausnehmbare Brühgruppe
  • Leicht zu reinigen
  • Companion App
  • 0 Watt-Schalter
  • Einstellbarer Energiesparmodus
  • max. 1400 Watt Leistung
  • Gebürstetes Edelstahl
  • Rostfreier Edelstahl-Grinder
  • Verschlossener 450g-Bohnentrichter
  • Integrierte Heißwasserfunktion
  • 15 Bar Pumpendruck
  • 1850 Watt Thermospule
  • Milchschaumkännchen mit Temperaturanzeige
  • Wassertank abnehmbar
  • PID-Regler zur Überwachung der Wassertemperatur
  • Für Kaffeepulver und Pads
  • Integrierter Milchschäumer
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Vorprogrammierte Programme
  • Milchschaumstärkeregler
  • Exklusiver Schaummodus
  • Präzise Temperatur- und Druckeinstellung
  • Taste „Individueller Espresso“
  • Einfache Reinigung
  • Isoliertes Gehäuse
  • Geringer Platzbedarf
  • Multifunktions-Siebträger
  • Für Pulver und Espressopads
  • Thermoblock-Heizsystem
  • Schnelles Aufheizen
  • Wassertank abnehmbar
  • Antitropfsystem
  • Professionelle Milchaufschäumdüse
  • 15 Bar Pumpendruck
  • Herausnehmbare Abtropfschale
  • Edelstahlgitter
  • Milchschaumdüse
  • Wassertank abnehmbar
  • Zubereitung von zwei Tassen gleichzeitig
  • 15 Bar Pumpendruck
  • max. 1470 Watt Leistung
Preis

304,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

538,00 € 699,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

189,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

145,89 € 249,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Espressomaschine Vergleich 2019

Eine der schönen Erinnerungen an einen Italien-Urlaub ist der Genuss eines Espressos an der Bar auf der Piazza oder aber nach dem Essen. Zu Hause muss man dennoch nicht auf einen genussvollen Espresso verzichten. Hilfreich für den perfekten Genuss ist die Anschaffung einer Espressomaschine mit kinderleichter Bedienung. So kann man auch zu Hause die Dolce Vita genießen und fünf gerade sein lassen. Im Schnitt verbrauchen die Deutschen pro Jahr rund 6,4 kg Rohkaffee. Die edlen Bohnen werden sowohl in der Espressomaschine zu einem leckeren Espresso wie auch in einem Kaffeevollautomaten oder einer Kaffeemaschine für andere Kaffeespezialitäten verwendet. Aus diesem Grund sollte man beim Kauf auf edle Kaffeebohnen zurückgreifen. Gleiches gilt auch beim Kauf einer Espressomaschine, denn auch hier gibt es deutliche Unterschiede im Preis und in der Qualität. Schaut man sich nach einer Espressomaschine um, wird man schnell feststellen, dass es sowohl die Siebträgermaschine für den geübten Nutzer als auch die Zentrifugenmaschine für den Einsteiger gibt. Beide Varianten sorgen für einen angenehmen Kaffeegeschmack bei einfacher Zubereitung.

Start in den Tag mit einem Espresso

Viele Nutzer sind sich einig, ohne einen Kaffee gelingt kein sinnvoller Start in den Tag. Der Espresso, der in der Regel mehr Koffein enthält, sorgt für ein schnelles Wach werden. Die Zubereitungsart des Espressos stammt ursprünglich aus Mailand und ist nicht nur in Italien beliebt. Gerade in Deutschland setzen viele Kaffeeliebhaber auf den extra Kick an Koffein, der vom Espresso ausgeht. Damit man jedoch nicht jeden Morgen einen Espresso-to-go erwerben muss, lohnt die Anschaffung einer Espressomaschine für den eigenen Haushalt. Hersteller wie Bezzera, Gaggia, Krups, Gastroback, Rancilio oder DeLonghi haben diesen Trend erkannt und bieten Espressomaschinen in verschiedenen Preissegmenten an. So hat man die Wahl zwischen einer praktischen Kapselmaschine, einem traditionellen Espressokocher oder experimentiert mit einem Siebträger bei der Espressozubereitung. Möchte man seinen Espresso besonders geschmacksintensiv genießen, kommt man am Siebträger in der Siebträgermaschine kaum vorbei.

Die Funktionsweise der Espressomaschine

Vergleicht man die Espressomaschine mit einem Auto, dann ist sie der Sportwagen unter den Kaffeemaschinen und rangiert bei Liebhabern noch vor dem Vollautomaten. Eine Espressomaschine muss gehegt und gepflegt werden, damit man lange Freude an der genussvollen Espressozubereitung hat. Bei der Espressomaschine reicht nicht ein Knopfdruck, wie es bei vielen Kaffeevollautomaten der Fall ist, für einen leckeren Espressobezug. Was unterscheidet aber die Herstellung des Espressos in der Espressomaschine vom Standard-Kaffee aus dem Vollautomaten oder der herkömmlichen Kaffeemaschine? Eines sei vorweg gesagt, es ist nicht nur die Bedienung. Als Erstes wird bei der Espressomaschine Wasser in einem druckdichten Kessel auf die richtige Wassertemperatur erhitzt. Die frisch gemahlenen Kaffeebohnen aus der Kaffeemühle oder der Espressomühle werden dann in den herausnehmbaren Metall-Filter, der auch Siebträger genannt wird, gefüllt. Anschließend wird mit einem Stampfer (Tamper) das Kaffeemehl komprimiert. Danach werden ca. 25 ml heißes Wasser mit einem hohen Druck von 9 bar durch das Kaffeepulver gepresst. Den entsprechenden Pumpendruck kann man je nach Maschinenart mit einem Hebel (Handhebelmaschine) oder mit einer elektrischen Druckpumpe erzeugen. Das Ergebnis ist ein konzentrierter Kaffee, der von einer dichten und goldbraunen Schaumschicht gekürt wird. Diese Crema trägt deutlich zum Aroma des Espressos bei. Auf dem Markt bekommt man auch Espressomaschinen mit einem Thermoblock. Der Thermoblock ist eine andere Variante, um das Wasser aus dem Wassertank auf die richtige Wassertemperatur zu bringen. Die richtige Wassertemperatur ist für den perfekten Espresso absolut wichtig.

Der Aufbau einer Espressomaschine

Der Aufbau einer Espressomaschine ist typisch und sorgt maßgeblich für das perfekte Aroma des Espressos.

Die Füllmenge des Wassertanks

Viele Modelle der Espressomaschinen haben einen Wassertank, der mindestens ein Volumen von einem Liter hat. Gerade in Gastronomiebetrieben ist dies sehr wichtig, denn hier werden in Stoßzeiten durchaus pro Stunde mehrere Liter Espresso zubereitet. Gerade die Gastromaschinen haben in der Regel ein deutlich höheres Fassungsvermögen, wenn es um den Wassertank geht. Jedoch sind mehr als zwei Liter unüblich. Die Espressomaschine für den Hausgebrauch benötigt natürlich nicht einen so großen Wassertank. Während die Profigeräte oftmals als Zweikreiser bezeichnet werden, arbeitet die Espressomaschine für zu Hause als Einkreiser. Geht der Wasserstand zu Neige, dann weisen die Espressomaschinen mit einem Warnsignal darauf hin. Es muss Wasser nachgefüllt werden.

Das Fassungsvermögen des Bohnenbehälters

Je nach Maschinentyp der Espressomaschine ist auch der Bohnenbehälter unterschiedlich groß. Kleinere Espressomaschinen haben meist ein Fassungsvermögen für 90 Gramm Kaffeebohnen. Die gängige Größe des Bohnenbehälters liegt bei den mittleren Espressomaschinen bei ca. 250 Gramm. Bei den Gastro-Espressomaschinen sind es meist pro Kammer 250 Gramm, sodass die absolute Füllmenge von 500 Gramm nicht überschritten wird. Als Experte weiß man, dass Kaffeebohnen, die zu lange der frischen Luft ausgesetzt sind, deutlich an Aroma verlieren. Aus dem Grund sollte man immer nur so viel Bohnen in den Behälter füllen, wie man innerhalb kürzester Zeit verwendet. Nur so ist ein intensiver und geschmackvoller Espresso garantiert.Tipp: Genauso verhält es sich auch mit dem Wassertank. Dieser sollte ebenfalls dem tatsächlichen Verbrauch angepasst sein. Denn ein guter Espresso schmeckt nur mit frischem Wasser so richtig aromatisch.

Die verschiedenen Arten von Espressomaschinen

Glaubt man einer Studie des Deutschen Kaffeeverbandes, dann ist der Kaffeekonsum der Deutschen in Bezug auf Rohkaffee in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Pro Kopf und pro Jahr werden durchaus 6,4 kg Rohkaffee konsumiert. Dies ist natürlich Grund genug entweder in einen Kaffeevollautomaten oder in eine Espressomaschine zu investieren. So kann man zu Hause die perfekten Kaffee-Spezialitäten (Cappuccino, Latte macchiato usw.) wie in einem Restaurant genießen. Bei den Espressomaschinen unterscheidet man zwei Bauweisen. Auf der einen Seite gibt es die wartungsarme Zentrifugenmaschine und auf der anderen Seite die professionelle Siebträgermaschine. Wo aber liegt der Unterschied der beiden Maschinenarten?

Zentrifugenmaschine gegen Siebträgermaschine

Die günstige Zentrifugenmaschine

Muss der Espresso zu Hause nicht den allerhöchsten Ansprüchen gerecht werden und ist man mit einer annehmbaren Qualität des Espressos zufrieden, dann kann man durch auf eine Zentrifugenmaschine der unteren Preisklassen bei Espressomaschinen zurückgreifen. Gerade in Privathaushalten findet man bei den Espressomaschinen sehr oft diesen Maschinentyp. Diese Maschinenart erzeugt keinen Überdruck. Das erhitzte Wasser wird mithilfe einer kleinen Zentrifuge durch das Kaffeepulver gedrückt. Somit kann man auf eine aufwendige Technik verzichten und bekommt eine Espressomaschine, die weniger reparaturanfällig ist.
VorteileNachteile
kostengünstigselten Spitzenqualität
wartungsarm
arbeitet ohne Überdruck
 

Die professionelle Siebträgermaschine

Nicht nur Gastronomiebetriebe schwören auf die professionelle Siebträgermaschine. Die Siebträgermaschine gehört zu den sogenannten Halbautomaten und arbeitet mit einem abnehmbaren Siebträger. Der Metall-Filter (Siebträger) wird mit Kaffeemehl befüllt und mithilfe eines Bajonettverschlusses an der Siebträgermaschine fixiert. Beim Kauf hat man die Wahl zwischen der Siebträgermaschine mit und ohne integrierte Kaffeemühle. Entscheidet man sich für eine Siebträgermaschine ohne integrierte Kaffeemühle, dann bedeutet dies erst einmal Handarbeit, bevor man einen leckeren Espresso genießen kann. Als Erstes muss man die Espressobohnen in einer Kaffeemühle mahlen. Anschließend dosiert man das Espressopulver und gibt es in den Siebträger. Nachdem man es mit dem Stampfer (Tamper) angedrückt hat, kann man den Espresso brühen. Danach muss man den Siebträger ausklopfen, um das Kaffeemehl zu entfernen. Durch das frische Mahlen der Espressobohnen bleiben die ätherischen Öle der Bohnen besser enthalten und können beim Brühen ihr Aroma besser entfalten. Des Weiteren kann man so auch den individuellen Mahlgrad bestimmen. Das Kaffeepulver wird im Siebträger festgedrückt. Diesen Vorgang nennen Experten auch das Tampern. Wichtig ist es hier zu wissen, dass das Espressopulver richtig im Siebträger eingefüllt werden muss, denn nur so kann sich das richtige Aroma des Espressos beim Brühen entfalten. Der einzigartige Geschmack des Espressos kommt nur so zur Geltung.
VorteileNachteile
sehr guter EspressoNutzung benötigt etwas Übung
freie Wahl der KaffeesortenHandarbeit
Mahlgrad individuell einstellbar; funktioniert nur bei teuren Maschinenarten
 

Deutsche gegen italienische Siebträgermaschinen

Jeder weiß, dass die außergewöhnliche Kaffeekultur aus Italien kommt. Nicht nur die Italiener lieben ihren Kaffee. Von dieser Beliebtheit profitieren die in erster Linie die italienischen Siebträgermaschinen. Weltweit genießen diese Maschinenarten einen exklusiven Ruf. Auch bei verschiedenen Verbrauchertests liegen die italienischen Siebträgermaschinen in der Gunst der Kunden weit vorne. Zu den bekanntesten Herstellern zählt das italienische Unternehmen Gaggia. Der Gründer von Gaggia hat im Übrigen das erste Patent auf ein Espresso Verfahren eingereicht. Von Anfang an punkten die Siebträgermaschinen von Gaggia mit den höchsten Standards in Bezug auf Qualität, Material, Technik und Design. Jedoch müssen sich auch die deutschen Hersteller wie AEG oder Krups nicht mit ihren deutschen Siebträgermaschinen verstecken. Die Modelle bieten dem Nutzer eine ausgezeichnete Qualität. Der bekannte Hersteller WMF kann sich über Rekordergebnisse beim Verkauf freuen. In erster Linie verbucht er Rekordumsätze bei Vollautomaten und bei Siebträgermaschinen im höheren Preissegment. Allgemein kann jedoch keine Empfehlung ausgesprochen und kein Testsieger benannt werden.

Für eine Siebträgermaschine ist eine Kaffeemühle unverzichtbar

Ob man sich für eine Hand-Kaffeemühle oder für eine elektrische Kaffeemühle entscheidet, hängt vom individuellen Geschmack ab. In jedem Fall ist die Kaffeemühle unverzichtbar, wenn man für seinen Espresso eine Siebträgermaschine nutzt. Gerade in der elektrischen Kaffeemühle kann man in sekundenschnelle aus frischen Espressobohnen Kaffeepulver mit einem individuellen Mahlgrad herstellen. Hier sollte man jedoch nicht auf das billigste Modell zurückgreifen, denn sonst leidet der Geschmack und das Aroma des fertigen Espressos. Bei einer Espressomühle sollte man Wert auf die Einstellung des Mahlgrades legen. Schon geringe Veränderungen des Mahlgrades haben Auswirkungen auf den Geschmack, das Aroma und die Crema. Was die Crema angeht, betrifft dies gerade Espressomaschinen ohne eingebaute Crema-Hilfe. Bei den Kaffeemühlen unterscheiden man zwei grundsätzliche Arten.

Die Kegelmühle

Die Kegelmühle bekommt man sowohl als kleines Haushaltsmodell wie auch als größeres Modell für den Gastronomiebetrieb. Die Kegelmühle zeichnet sich durch eine geringe Rotationsgeschwindigkeit aus. Dadurch wird das Mahlgut weniger erhitzt, was zur Folge hat, dass die ätherischen Öle der Espressobohnen besser erhalten bleiben.

Die Scheibenmühle

Solch eine Mühle bekommt man als gehobene Mühle für den Heimbedarf sowie als Standard-Modell für die Gastronomie. Die Kaffeebohnen werden mit einer hohen Drehzahl von ca. 1.300 – 1.400 Umdrehungen pro Minute gemahlen. Dank der Fliehkraft wird das Kaffeepulver weitertransportiert. Mit einer Scheibenmühle können ausreichende Mahlgeschwindigkeiten erreicht werden, die dem Aroma der Espressobohnen zugutekommen.

Espresso aus der Kapselmaschine, dem Kaffeevollautomaten oder lieber einen Filterkaffee?

Hat man sich für den Kauf einer hochwertigen Espressomaschine entschieden, steht man erst einmal vor der Entscheidung, welcher Technik man vertrauen sollte. Ist man morgens häufig im Stress und hat wenig Zeit, dann sollte die Wahl auf die Kapselmaschine fallen. Mit nur einem Knopfdruck kann man schnell und ohne viel Aufwand einen Kaffee zubereiten. Möchte man hingegen einen traditionellen Mokka genießen, kann sich jedoch keine Siebträgermaschine leisten, dann ist es ratsam, zum Espressokocher zu greifen. Die Crema kann hier allerdings nicht überzeugen. Liebt man hingegen den hochwertigen Espresso, dann fällt die Entscheidung mit Sicherheit auf die Siebträgermaschine. Bei dieser Form der Espressomaschine kann man als Nutzer nicht nur die Kaffeesorte wählen, sondern auch den Mahlgrad der Espressobohnen, die Wassermenge und die Brühtemperatur. Solche Espressomaschinen findet man eher in den höheren Preisklassen. Die Bedienung ist meist intuitiv.Tipp: Experten raten zum Besuch eines Barista-Kurses, denn dort lernt man, den optimalen Espresso zu zubereiten.Entscheidet man sich dagegen für einen Vollautomaten, werden die meisten Zubereitungsschritte automatisch ausgeführt. Je nach Maschinenart kann man neben dem Espressi auch den Cappuccino, den Latte macchiato, den Americano, den Café Latte sowie viele andere Kaffee-Spezialitäten zubereiten. Vor der endgültigen Entscheidung sollte man sich ausführlich informieren. Sowohl Warentest wie auch viele andere unabhängige Tester vergleichen immer wieder Espressomaschinen mit anderen Maschinenarten zum Zubereiten von Kaffee. So kann man im Vorfeld schon seinen eigenen Testsieger finden und erfreut sich am Genuss der leckeren Kaffee-Spezialitäten. Bei den Espressomaschinen sind Modelle von Jura sehr beliebt. Viele Espressomaschinen des Herstellers Jura werden immer wieder zum Vergleichssieger oder gar Testsieger gekürt.

Tassenpreis Kaffee in den verschiedenen Systemen

Die beste Espressomaschine kann man nicht am Preis festmachen. Sicherlich kann man sich eine Espressomaschine aus der unteren Preisklasse kaufen, ohne dass der Geschmack darunter leitet. Jedoch muss man auch wissen, dass die Preisunterschiede pro Tasse Kaffee je nach System deutlich abweichen. Man kann einen Espresso aus der Siebträgermaschine für 13 Cent pro Tasse bekommen. Legt man beim Kauf der Bohnen jedoch Wert auf Bio oder Fairtrade, dann steigt der Preis drastisch in die Höhe.
Art Preis pro Tasse Preis pro Woche bei 2 Tassen am TagPreis pro Woche bei 5 Tassen am Tag
Siebträgermaschine0,06 – 0,13 €0,77 – 1,82 €1,93 – 4,55 €
Vollautomat0,07 – 0,16 €0,91 – 2,24 €2,28 – 5,60 €
Filterkaffee0,07 – 0,24 €0,98 – 3,36 €2,45 – 8,40 €
Padmaschine0,19 – 0,45 €2,66 – 6,30 €6,65 – 15,75 €
Kapselmaschine0,25 – 0,60 €3,50 – 8,40 €8,75 – 21,00 €
 Hinweis: Auch wenn die Espressomaschine in der Anschaffung teuer ist, so sollte man an die niedrigen Folgekosten denken.

Welche Technik hat sich bewährt?

Die ersten Versuche einen Espresso mit der Maschine herzustellen gehen bereits auf das 19. Jahrhundert zurück. Heute wird der benötigte Pumpendruck meist mithilfe einer elektronischen Pumpe erzeugt. In der Vergangenheit kamen die Handhebelmaschinen zum Einsatz. Die verschiedenen Maschinentypen bei der Espressomaschine beruhen auf den Mechanismus, mit dem das Wasser erhitzt wird.
KategorieErklärung
EinkreismaschinenDampf oder auch Brühwasser werden abwechselnd in einem Kessel erzeugt.
ZweikreismaschinenDer fertige Espresso und der Dampf können gleichzeitig austreten. Dazu befindet sich im Dampfkessel ein Wärmetauscher, der das Wasser auf die richtige Wassertemperatur erhitzt.
DualboilerEs gibt zwei Kessel, die separat gesteuert werden. Einer ist für den Dampf und einer für das Wasser zuständig.
 

Die Einkreismaschinen

Zu Anfang gab es nahezu nur Einkreismaschinen. Beim Einkreiser wird das Brühwasser aus einem Kessel entnommen. Bei dieser Methode muss man Kompromisse bei der Brühtemperatur und beim Dampfvolumen eingehen.

Die Zweikreismaschinen

Aktuell sind Zweikreismaschinen am weitesten verbreitet. Beim Zweikreiser wird in einem Kessel Wasser auf ca. 120 Grad erhitzt. Der Dampfdruck wird mittels Pressostaten gesteuert. Der Kessel ist nur zu ca. 2/3 befüllt, sodass beim Dampfdruck unten eine Wasserphase und oben eine Dampfphase entsteht. Durch die Leitungen kann man wahlweise heißes Wasser und Dampf zum Aufschäumen entnehmen. Im Kessel befindet sich ein Wärmetauscher. Dieser fasst nur wenige Hundert Milliliter Wasser und leitet das Wasser in die entsprechende Brühgruppe. Für den Brühvorgang wird so stets Frischwasser und kein Kesselwasser genutzt.

Der Dualboiler

Seit einigen Jahren bekommt man bei den Espressomaschinen auch den Dualboiler. Bei diesen Espressomaschinen gibt es einen großen Dampfkessel und einen oder mehrere kleine Brühkessel. Die Wassertemperatur ist konstant, aber vollkommen unabhängig vom Dampfkessel.

Die Pflege der Siebträgermaschine

Eine Espressomaschine ist immer nur so gut, wie die Reinigung, die man ihr zuteil werden lässt. Möchte man täglich seinen Espresso genießen, dann gehört das lästigen Reinigen dazu. Ob man den Wassertank auffüllen muss, das verbrauchte Kaffeemehl entsorgen, den Milchschaumdüse für den Milchschaum säubern oder die Espressomaschine regelmäßig entkalken muss, ist dabei egal. Die Pflege der Espressomaschine sollte zur Routine werden, denn Kaffeereste setzen über kurz oder lang Schimmel an, der gesundheitlich bedenklich ist.Bei vielen Espressomaschinen gibt es ein Reinigungsprogramm. Wie hoch der Pflege- und Reinigungsaufwand der Espressomaschine ist, hängt vom eigenen Benutzerverhalten ab. Sehr praktisch sind Espressomaschinen, bei denen man den Wassertank, den Filter, die Brühgruppe, das Mahlwerk und den Bohnenbehälter leicht erreichen kann. Des Weiteren sollte das Gehäusematerial pflegeleicht sein und einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Jedoch sind die Kosten für die Pflege und die Reinigung einer hochwertigen Espressomaschine relativ gering. Vor dem Kauf einer Espressomaschine sollte man sich diesbezüglich beim Händler informieren. Die Brühgruppe kann mit einer Reinigungsbürste gesäubert werden. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Reinigungsbürste Ablaufkanten hat, denn so kann man sicherstellen, dass beim Reinigen der Espressomaschine und der Brühgruppe kein heißes Wasser über die Hände läuft.Tipp: Beim Reinigen der Espressomaschine wird meist ein Blindsieb in den Siebträger gelegt. Das Blindsieb hat keine Löcher. Ob die Espressomaschine mit einem Blindsieb ausgestattet ist, kann man in der Betriebsanleitung nachlesen.

Einsteiger- oder Profigerät beim Kauf einer Espressomaschine?

Im Haushalt kommt meist die Siebträgermaschine zum Einsatz. Die größeren Espressomaschinen findet man dagegen eher in Gastronomiebetrieben. Die kleineren Espressomaschinen bereiten in der Regel Einzelportionen oder höchstens zwei Tassen für zum Beispiel einen Espresso Doppio zu.

Die Ausstattungsmerkmale einer Espressomaschine

Je nach Hersteller und Modell unterscheiden sich die Ausstattungsmerkmale einer Espressomaschine. Zur Grundausstattung einer jeden Espressomaschine gehören jedoch
  • Wassertank
  • Brühgruppe
  • Brühgruppenkopf
  • Mahlwerk
  • Bohnenbehälter
  • Wasserstandsanzeige
  • Milchaufschäumer
  • Spezialzubehör für die Herstellung verschiedener Kaffee-Spezialitäten
Jedoch wirkt sich die Art der Ausstattung deutlich auf den Preis aus. Vor dem Kauf sollte man sich informieren, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

Notwendiges Zubehör oder nur Spielerei?

Neben den Standardmodellen von Espressomaschinen haben sich viele Hersteller ein zweites Standbein mit Zubehör für die Espressomaschinen geschaffen. Welches Zubehör benötigt man wirklich und was kann man als Spielerei ansehen? Möchte man seinen Espresso stilecht genießen und soll sich der Geschmack voll und ganz entfalten können benötigt man das passende Geschirr. Sinnvoll ist auch ein Kännchen zum Aufschäumen der Milch, da der Schaum sonst schnell an Standfestigkeit verliert. Experten empfehlen auch einen Tamper, mit dem man das Espressopulver entsprechend komprimieren kann. Zu den überflüssigen Spielereien zählen die Tamping Station, verschiedene Unterlagen, Ausklopfkisten, Sudschubladen und Espressolöffel. Diese Dinge haben keinen Einfluss auf den Geschmack des fertigen Espressos.Tipp: An der Pflege der Espressomaschine sollte man in keinem Fall sparen. Das regelmäßige Entkalken ist ein Muss.

Das Barista Training

Nicht nur der Espresso ist eine Kunst für sich, schon die verschiedenen Kaffee-Spezialitäten verlangen ein gewisses Können. Legt man großen Wert auf genussvolle Kaffee-Momente, dann sollte man an einem Barista Training teilnehmen. Bekannterweise macht Übung den Meister.

Was lernt man bei einem Barista Training?

Man lernt alles Wesentliche zu
  • Arten und Sorten von Kaffeebohnen
  • Anbau und Aufbereitung
  • Handel und Qualität
  • Duft und Geschmack des Kaffees
  • Brühverfahren
  • Parameter der Zubereitung

Die verschiedenen Materialien der Espressomaschinen

Von Kunststoff über Edelstahl bis hin zu Chrom ist alles möglich.

Das Gehäusematerial

Für Espressomaschinen im Haushaltsbereich kommt meist Kunststoff als Gehäusematerial zum Einsatz. Espressomaschinen über 200 Euro bestehen eher aus Aluminium. Beim Gehäuse ist jedoch nicht nur die Optik entscheidend, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Siebträgermaschine.

Das Kesselmaterial

Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Größe des Kessels bei der Espressomaschine. Kleinere Kessel mit einem Fassungsvermögen von 90 bis 150 ccm erhitzen das Wasser deutlich schneller und eignen sich für die Zubereitung von 1 bis 2 Tassen Espressos. In der Regel halten die kleineren Kessel jedoch die Wassertemperatur nicht so gut wie ein großer Kessel. Die Kessel der Espressomaschinen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Je teurer die Espressomaschine ist, umso hochwertiger ist der Kessel. Hochwertige Espressomaschinen verfügen meist über einen Wärmetauscher. Das Wasser zum Brühen und zum Milch aufschäumen für den beliebten Milchschaum wird aus verschiedenen Kesselbereichen genommen. Die Milch kann so ohne Wartezeit aufgeschäumt werden. Verwendet man eine Espressomaschine ohne Wärmetauscher, muss man in der Regel mit einer Aufheizzeit zwischen 20 und 60 Sekunden rechnen, bis die Milchaufschäumfunktion für den Milchschaum einsatzbereit ist.
KategorieMaterial Bewertung
GehäusematerialKunststofffür den Hausgebrauch geeignet
AluminiumAb 200 Euro; saubere Optik; leichte Pflege
EdelstahlGastromaschinen; hohe Leistungsfähigkeit; saubere Optik; leichte Pflege
KesselAluminiumLeicht; preiswert; schnelle Aufheizzeit; hinterlässt leicht einen metallischen Beigeschmack; weniger korrosionsbeständig
Stahlhält Wärme lange vor; eignet sich für das Brühen von mehreren Tassen
Messinghält Wärme lange vor; günstiges Material
SiebträgerAluminiumhält oft Wasser im Siebträger zurück; wird in günstigen Siebträgern verwendet
Messingleistet optimalen Widerstand für das Wasser; wird in teuren Siebträgern für Gastrobereich verwendet
 

Vibrationspumpe gegen Rotationspumpe

Beim Pumpensystem der Espressomaschine gibt es zwei Varianten. Zum einen die Vibrationspumpe und zum anderen die Rotationspumpe. Die Pumpe mit dem entsprechenden Pumpendruck hat bei der Espressomaschine zwei wichtige Aufgaben. Zum einen befördert sie das Wasser in die Brühgruppe und zum anderen sorgt sie für den nötigen Druckaufbau.

Schwermetall Blei im Espresso durch Siebträger?

Studien haben bewiesen, dass auch bei teuren Siebträgermaschinen Giftstoffe freigesetzt werden können. In großen Mengen wurde Blei im Espresso gefunden. Es gibt hierzu allerdings noch keine repräsentativen Studien.

Worauf sollte man beim Kauf einer Espressomaschine achten?

Neben den bereits erwähnten Kriterien gibt es noch ein paar Punkte, die man beim Kauf einer Espressomaschine beachten sollte. Sehr wichtig sind die Wartungsintervalle und die Vorschriften zum Teileaustausch, die vom Hersteller gegeben werden.

Die Umwelteigenschaften

Beim Kauf einer Espressomaschine sollte man nicht nur die Qualität und den Preis im Auge haben, sondern auch an die Umwelteigenschaften denken.
  • Ein- und Ausschaltautomatik – reduziert den Energieverbrauch
  • Punktgenaue Wassererhitzung je nach Tassengröße und Sorte
  • Mahlvorgang und Brühen nur bei Bedarf
  • Energiesparfunktion – jedoch meist nur bei Profigeräten

Der perfekte Geschmack

Ein typischer Espresso überzeugt mit komplexen Aromen und einer haselnussbraunen Crema. Der perfekte Espresso gelingt jedoch nicht auf Anhieb.
FehlerUrsache
Bitter im GeschmackBrühtemperatur zu hoch; Mahlgrad der Bohnen zu fein; Kaffeepulver zu stark komprimiert; zu lange Durchlaufzeit; zu viel Kaffeemehl; zu hoher Druck
Sauer im GeschmackWasser zu sauer; Brühtemperatur zu niedrig; Mahlgrad der Bohnen zu grob; zu weiches Wasser; zu helle Röstung der Bohnen; zu kurze Durchlaufzeit
FremdgeschmackSchlechte Qualität der Kaffeebohnen; zu alte Kaffeebohnen; gechlortes Wasser
Zu wenig AromaZu wenig Kaffeepulver; Kaffeepulver zu alt; Mahlgrad der Bohnen zu grob; Kaffeepulver zu wenig komprimiert; zu viel Wasser
 An den möglichen Fehlern kann man auf den ersten Blick erkennen, wie wichtig unter anderem der Mahlgrad der Bohnen ist.

Die perfekte Kaffeebohne

Sicherlich kann man jede Kaffeebohne für die Zubereitung in der Espressomaschine verwenden. Genießer werden jedoch zu den Espressobohnen zurückgreifen. Diese sind dunkler geröstet. Dies ist wichtig, weil bei der Zubereitung mit Druck die natürliche Säure der Kaffeebohnen überproportional schnell gelöst wird. Bereitet man einen Espresso mit herkömmlichem Kaffeemehl zu, kann dieser unangenehm sauer schmecken. Durch eine lange Röstung der Espressobohnen wird diesem Effekt entgegengewirkt, denn durch das Rösten sinkt der Säuregehalt der Kaffeebohnen.

Vor- und Nachteile der Espressobohnen

VorteileNachteile
voller Geschmackwegen langer Röstung lässt die Komplexität der Aromen nach
hochwertige und feine Arabica-Sortenteurer beim Kauf
 
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