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Festplattenrecorder im Vergleich

Festplattenrekorder Test 2019: Die besten Festplattenrekorder im Vergleich

Die Älteren unter den Lesern werden sich sicherlich noch erinnern, dass man früher Filme, Fußballspiele oder auch seine Lieblingssendung mithilfe eines Videorekorders und einer Videokassette aufgenommen hat, wenn man bei der Ausstrahlung nicht zu Hause war oder aus zeitlichen Gründen nicht schauen konnte. Man konnte sich die Fernsehsendungen jederzeit wieder anschauen und/oder die lästige Werbung überspulen. Dieses Prinzip wurde in neuerer Zeit von den Festplattenrekordern übernommen und dabei die Wiedergabe deutlich verbessert. Mit einem Festplattenrecorder kann man heutzutage nicht nur Aufzeichnungen ansehen, sondern auch DVDs schauen, Privatsender empfangen und lästige Werbung löschen. Schaut man sich die Bildqualität eines Festplattenrekorders an, wird man schnell feststellen, dass diese deutlich besser ist, als beim guten alten Videorecorder. Weitere Vorteile, die ein Festplattenrekorder bietet, kann man in nachfolgendem Artikel nachlesen. Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Warentest mit Bestenliste, Testberichte und Testsieger, sondern lediglich um eine Kaufberatung. Mit dieser Kaufberatung soll die Kaufentscheidung erleichtert werden.
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Panasonic DMR-BST760EG Blu-ray Recorder Panasonic DMR-EX97CEGK DVD-Rekorder, mit 500 GB Festplatte Panasonic DMR-BST765EG Blu-ray Recorder Panasonic DMR-BCT765EG Blu-ray Recorder LG RH 188 B DVD-/Festplatten-Rekorder
ModellPanasonic DMR-BST760EG Blu-ray RecorderPanasonic DMR-EX97CEGK DVD-Rekorder, mit 500 GB FestplattePanasonic DMR-BST765EG Blu-ray RecorderPanasonic DMR-BCT765EG Blu-ray RecorderLG RH 188 B DVD-/Festplatten-Rekorder
Preis

363,47 € 449,00 €

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322,99 € 399,00 €

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Das Wichtigste in Kürze zusammengefasst

Mit einem Festplattenrekorder kann man seine Lieblingssendungen, Filme und Sportübertragungen aufnehmen und später mittels Wiedergabe anschauen. Viele der Festplattenrekorder kann man mittels Fernprogrammierung programmieren, sodass die automatische Aufzeichnung einfach vonstattengeht. Neben der Aufnahmefunktion kann man mit einem CI+ oder HD+ Schnittstelle auch verschlüsselte Frequenzen wie Pay-TV empfangen. Möchte man Werbeblöcke nicht sehen, dann kann man Werbepausen ganz einfach löschen. Die Auswahl an Festplattenrekordern ist riesig, denn immer mehr Modelle werden mit Video-, DVD und Blu-ray-Rekorder kombiniert oder sind internet-basierte VDRs mit einer Reihe von Zusatzfunktionen, sodass sie perfekt in das Heimnetzwerk integriert werden können und damit das Heimkinosystem aufwerten.

Was versteht man unter einer Festplatte?

Bei einem Festplattenlaufwerk (hard disk drive oder HDD) handelt es sich um ein magnetisches Massenspeichermedium der Computertechnik. Eine Festplatte kann immer wieder neu beschrieben und gelöscht werden, ohne dass es zu Qualitätsverlusten kommt. Bei regelmäßiger Nutzung hat die Festplatte eine Lebensdauer von rund 10 Jahren.

Die Funktionsweise eines Festplattenrecorders

Beim Festplattenrekorder handelt es sich um ein Aufnahmegerät mit dem man Filme, Fernsehprogramme und Audioinhalte digital auf einer Festplatte aufnimmt. Früher nutzte man dafür den Videorecorder, der analog funktionierte. Die Daten wurden damals auf einem Magnetband gespeichert. Heute werden die Daten digital erfasst, so wie man es vom Computer kennt. Es kann auch in der heutigen Zeit vorkommen, dass Sendungen analog übermittelt und nicht digital aufgezeichnet werden können. Für diese Fälle befindet sich im Festplattenrekorder ein sogenannter Signalumwandler, der es ermöglicht umgewandelte Informationen auf dem Festplattenspeicher des Rekorders zu speichern. Tipp: Mit einem Festplattenrecorder kann man sich in Kombination mit einem Heimkinosystem ein Heimnetzwerk konfigurieren und mithilfe von ausreichend Festplattenkapazität oder auf Rohlingen/Datenträgern seine Lieblingsfilme und Lieblingssendungen archivieren.

Der Aufbau eines Festplattenrekorders

Die meisten Festplattenrekorder sind identisch im Aufbau. Sie bestehen aus
  • Festplatte
  • Optisches Laufwerk
  • Prozessor und Arbeitsspeicher
  • Tuner
  • Gehäuse
Auf ihr werden Filme, Serien, Musik und Fotos abgespeichert. Ist die Festplatte defekt, funktioniert der Festplattenrekorder nicht mehr. Das empfindliche Bauteil Festplatte sollte daher möglichst beim Transport oder bei der Lagerung nicht beschädigt werden.
Bei einigen Modellen des Festplattenrekorders gibt es ein integriertes optisches Laufwerk. Es handelt sich dann meist um einen DVD-Brenner oder ein Blu-ray-Laufwerk. Mit einem optischen Laufwerk kann man DVDs und Blu-rays schauen und brennen.
Genau wie ein Computer besitzt der Festplattenrekorder einen schnellen Prozessor und Arbeitsspeicher. Sendungen können so nicht nur aufgezeichnet werden, sondern auch dupliziert, geteilt und geschnitten (Schnittfunktion) werden. Man kann damit Werbung aus Sendungen schneiden. Sowohl der Prozessor wie auch der Arbeitsspeicher sind für diese Aufgaben optimiert.
Der integrierte Tuner wird benötigt, um Sendungen aufzuzeichnen. Moderne Festplattenrecorder haben meist zwei oder drei Tuner integriert. So kann man zwei oder drei Sendungen gleichzeitig aufnehmen. Welchen Tuner man benötigt hängt davon ab, ob man einen Kabelanschluss oder einen Satellitenanschluss nutzt. Man benötigt also entweder einen Kabeltuner oder einen SAT-Tuner. Beide Anschlüsse werden mittels eines Kabels an der entsprechenden Buchse verbunden.
Die meist flachen Gehäuse des Festplattenrekorders lassen sich gut in ein bestehendes Heimkinosystem einfügen. In der Regel sind Festplattenrekorder flacher als 10 Zentimeter und mit Standfüßen ausgestattet. Dank der einheitlichen Größe verschiedener Festplattenrekorder kann man Geräte verschiedener Hersteller gut miteinander kombinieren.

Die Vorteile eines digitalen Festplattenrekorders

Timeshift

Mithilfe der Timeshift Funktion kann man jederzeit mit der Wiedergabe starten. Die Aufnahme der restlichen Sendung wird dabei weder gestört noch beeinflusst. Hat man also den Start des Filmes oder der Sportübertragung verpasst, kann man jederzeit einsteigen und muss nicht warten, bis die komplette Sendung aufgezeichnet ist. Dank Timeshift kann man auch Werbepausen überspringen.

EPG

EPG ist die Abkürzung für Electronic Programme Guide (Programmführer). Es handelt sich hierbei um die kostenlose typische Fernsehzeitschrift, die viele vom Kiosk kennen. Mithilfe von EPG kann man ganz ohne kompliziertes Programmieren eine Sendung zur Aufnahme auswählen. Mit EPG erhält man sofort alle relevanten Informationen zum Titel und Dauer der Sendung. Dies gilt nicht nur für das Fernsehprogramm, sondern auch für das Radioprogramm. In gedruckten Programmzeitschriften findet man in der Regel zwar mehr Hintergrundinformationen, jedoch reicht EPG als grobe Orientierungshilfe in den meisten Fällen komplett aus. Das Angebot EPG (kostenloser Programmführer) kommt direkt von den Sendern, denn die möchten von den Nutzern gefunden werden.
Einfache Bedienung eines Festplattenrekorders

Kein Magnetband

Da im Festplattenrekorder kein Magnetband genutzt wird, muss man sich keine Gedanken machen, wie oft man die gespeicherten Daten bereits gesehen hat und muss daher auch keinen Qualitätsverlust befürchten. In der Vergangenheit hatte man oft das Problem, dass Inhalte, die oft angesehen wurden im Laufe der Zeit immer schlechter wurden, was die Bildqualität sowie die Tonqualität anging. Irgendwann konnte man Aufzeichnungen weder ansehen noch anhören. Vielfach ließ sich das Band nicht mehr spulen oder ist gar gerissen.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Festplattenreceiver und einem Festplattenrekorder?

Der Festplattenrekorder hat einen Receiver bereits integriert, während es sich beim Festplattenreceiver um ein Kombi-Gerät handelt. Je nach Betriebssystem und auch nach Hersteller werden Daten nicht in einem Stück aufgezeichnet, sondern in mehrere Dateien zerteilt. Hinweis: Experten empfehlen daher einen Festplattenreceiver mit einem uneingeschränkten Dateisystem zu wählen.

Gibt es Unterschiede bei den Festplatten?

Art der FestplatteBeschreibung
Integrierte FestplatteDie Festplatte ist eingebaut und bietet ein Komplettpaket, sodass man nichts dazu kaufen muss. Die integrierte Festplatte hat jedoch den Nachteil, dass man sie bei einem Defekt oder zu kleiner Speicherkapazität nicht austauschen kann.
Austauschbare FestplatteFestplatten können problemlos ausgetauscht werden. Somit kann man die Speicherkapazität des Festplattenrekorders beliebig erhöhen.
Externe FestplatteMan kann diese Festplatten leicht transportieren und auch ersetzen, wenn sie einen Defekt haben oder wenn man die Speicherkapazität des Festplattenrekorders erhöhen möchte.

Was sollte bei der Speicherkapazität beachtet werden?

Die meisten Festplattenrekorder haben eine Speicherkapazität zwischen 500 GB und 2 TB. Somit ist es möglich Aufzeichnungen im dreistelligen Stundenbereich für eine Archivierung aufzuheben. Die mögliche Speichermenge der Festplatte kann vom Ausmaß der Komprimierung beeinflusst werden. Vereinfacht bedeutet dies, dass eine hohe Komprimierungsrate meist eine schlechtere Bild- und Tonqualität bietet. Somit ist der Speicherplatz anhängig von der Höhe der Auflösung des Filmmaterials, welches man aufzeichnet. Ein Film in HD-Qualität kann dann auch mal 10 GB anstatt der üblichen 3 GB in Anspruch nehmen. Im Schnitt kann man sagen, dass eine Festplatte mit 250 GB für knapp 30 Stunden Aufzeichnungen geeignet ist. Bei einer Festplatte mit 1.000 GB (1 TB) sind das dann etwa 140 Stunden.
Großer Filmgenuss dank Festplattenrekorder

Die Unterschiede bei den Empfangsarten

Je nach Tuner-Konfiguration kann man mit einem Festplattenrekorder Aufzeichnungen mittels Satelliten, DVB-T oder per Kabel auf die Festplatte bzw. einen DVD- oder Blu-ray-Rohling bringen. Die meisten Festplattenrekorder nutzen einen analogen Tuner, mit dem man auch normales Kabelfernsehen empfangen kann. Andere Modelle wiederum ermöglichen den Empfang via Satelliten oder DVB-T. Bevor man sich zum Kauf eines Festplattenrekorders entscheidet, sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Empfangsart man nutzen möchte.

Gibt es Alternativen zum Festplattenrecorder?

In erster Linie ist die Hauptfunktion eines Festplattenrekorders das Aufzeichnen von Filmen, Sendungen und Dateien. Im Schnitt kostet ein Festplattenrekorder mit den gängigsten Funktionen rund 250 Euro. Möchte man nicht so viel Geld investieren, kann man auf einige deutliche günstigere Alternativen zurückgreifen.
  • Fernseher mit USB-Recording / Smart-TV
  • Online-Rekorder
  • Abonnieren eines Streamingdienstes

Worin liegen die Vorteile eines Fernsehers mit USB-Recording?

Gerade in den letzten Jahren hat die Zahl der Fernsehgeräte mit USB-Recording deutlich zugenommen. Bei dieser Variante kann mittels USB eine externe Festplatte an das Fernsehgerät angeschlossen werden. Mit einem DVB-Tuner kann man dann Inhalte auf die angeschlossene Festplatte aufzeichnen. Die meisten Fernsehgeräte verfügen in ihrem Funktionsumfang über ein solch gängiges Empfangsteil, sodass man keinen extra Rekorder mehr benötigt.

Worin liegen die Vorteile eines Online-Rekorders?

Dem registrierten Nutzer bieten eine Reihe von webbasierten Onlinediensten die gängigen Funktionen eines Videorekorders. Möchte man auf diese Art Fernsehsendungen aufzeichnen, muss man ein Abonnement abschließen. Die Programmauswahl erfolgt dann über ein redaktionell betreutes EPG oder per händischer Suche. Voraussetzung für Aufnahmen ist jedoch ausreichend Speicherplatz im privaten Aufnahmebereich. Man kann bei den Anbietern unter verschiedenen Tarifen wählen. Vollkommen tarifunabhängig werden alle Aufnahmen nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht. Zu den bekanntesten Online-Rekorder-Anbietern zählen save.tv, bong.tv und shift.tv.

Worin liegen die Vorteile Streamingdiensten?

Der größte Vorteil eines Festplattenrekorders liegt darin, dass man sich sein persönliches Fernsehprogramm zusammenstellen kann. Bei einem Streamingdienst zahlt man pro Monat einen bestimmten Beitrag und kann unbegrenzt Tausende von Filmen, Serien und Dokumentationen schauen. Zu den bekanntesten Streamingdiensten zählen Netflix, Amazon Prime und Maxdome. Kostenlose Streamingdienste bieten eine gute Alternative. Die Rede ist hierbei von Mediatheken der verschiedenen Sender wie ARD, ZDF, RTL Now usw. Hat man eine Sendung verpasst, kann man sie in aller Regel innerhalb einer Woche kostenlos schauen. Einige der Sendungen sind auf Dauer abrufbar und in jedem Fall kostenlos.

Welches Zubehör benötigt man für einen Festplattenrekorder?

Um das Recording Erlebnis zu verbessern, gibt es auf dem Markt eine Reihe von Zubehör.
Das passende Anschlusskabel ist unverzichtbar. Es gibt Anschlusskabel für HDMI, Scart und USB. Mit dem Anschlusskabel wird eine Verbindung zwischen Rekorder und Fernsehgerät hergestellt. Bei den meisten Festplattenrekordern gehört ein Anschlusskabel zum Lieferumfang. Möchte man eine bessere Qualität erzielen, muss man sich meist selbst nach einem geeigneten Kabel umschauen.
Mit einer Fernbedienung kann man sowohl das Aufnehmen wie auch das spätere Abspielen bequem vom Sofa aus bedienen. Für jede Funktion gibt es eine eigene Taste. Damit ist die einfache und intuitive Steuerung sichergestellt. Meist gehört eine Fernbedienung zum Lieferumfang des Festplattenrekorders. Experten raten jedoch zu einer Universal-Fernbedienung, da man dann nicht ständig zwischen TV-Fernbedienung und Festplattenrekorder-Fernbedienung wechseln muss. Je nach Bauart werden für die Fernbedienung zwei oder vier Batterien benötigt. Bei Neukauf eines Festplattenrekorders liegen die Batterien meist bei. In der Regel handelt es sich um Batterien des Typs AA.
Möchte man Sendungen von der Festplatte auf DVD oder Blu-ray brennen benötigt man einen Festplattenrekorder mit einem Laufwerk mit Brennfunktion. Des Weiteren werden entsprechende Rohlinge benötigt. Möchte man seine Filme und Lieblingssendungen lieber auf einer externen Festplatte speichern, kann man im Fachmarkt unter einer großen Auswahl die passende externe Festplatte finden.

Preise für einen digitalen Festplattenrekorder

Festplattenrekorder gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und auch mit diversen Zusatzfunktionen. Aus diesem Grund können die preise für einen Festplattenrecorder stark schwanken.
Art des FestplattenrekordersPreise
ohne Festplatte – es wird eine zusätzliche Hard Disk benötigtbis zu 100 Euro
Modelle mit eingebauter Festplatte oder mit einer Full-HD-Aufnahmefunktion100 bis 200 Euro
Modelle mit integrierter Festplatte und einer HD-Funktionab 200 Euro

Wo bekommt man Festplattenrekorder?

Zu den bekanntesten Herstellern für Festplattenrekorder zählen Toshiba, Technisat, Panasonic mit seinen DMR Modellen, Samsung, Sony, Avermedia, Ezrecorder und LG. Einen Festplattenrekorder bekommt man sowohl direkt vor Ort wie auch im Internet bei
  • Amazon
  • Conrad
  • eBay
  • Media Markt
  • Saturn
  • Real
  • Quelle
Einige der Kabelanbieter haben Tarif-Pakete, zu denen ein Rekorder gehört oder den man für einen geringen Aufpreis separat erwerben kann. Hier hat man jedoch selten zwischen den verschiedenen Herstellern wählen oder hat ein Mitspracherecht bei den Speicherkapazitäten.

Steht ein Festplattenrekorder im Zusammenhang mit dem Anbieter des Fernsehgerätes?

Man muss lediglich auf das Übertragungssignal achten, wenn man einen Festplattenrekorder erwerben möchte. Der Festplattenrekorder muss also zum eingebauten Empfänger des Fernsehgerätes passen. Beim Kauf eines Fernsehgerätes mit einem integrierten Receiver sollte man in jedem Fall auf die Empfangsmöglichkeiten Wert legen. Nachfolgend eine Signal-Übersicht:
  • Bei digitalem Antennenempfang – DVB-T2
  • Bei Satelliten-Empfang – DVB-S2
  • Bei Kabel-Empfang – DVB-C
Hinweis: Möchte man durch einen einzelnen Fernsehanbieter nicht eingeschränkt werden, lohnt ein Festplattenrekorder mit mehreren Empfängern.

Worauf sollte man beim Kauf eines Festplattenrekorders achten?

Sehr oft kann man beobachten, dass sich Käufer eines Festplattenrekorders nur über die Bildqualität informieren. Sicherlich ist es nicht unwichtig, wenn der neue Festplattenrecorder in der Lage ist HD-Aufnahmen optimal wiederzugeben oder auch 3D-tauglich ist. Jedoch sollte man beim Kauf eines Festplattenrekorders auch die Tonqualität und die sonstige Ausstattung nicht außer Acht lassen. Hat die Festplatte ausreichend Speicherkapazität. Wie sieht es mit der Bedienung des Festplattenrekorders aus? Hat der Festplattenrekorder auch die entsprechenden Anschlüsse?
Reparatur eines Festplattenrekorders

Die verschiedenen Arten von Festplattenrekordern

Mit einem Video-Disc-Recorder (VDR) kann man Lieblingssendungen und Filme problemlos auf einer digitalen Festplatte aufzeichnen. Welche Unterschiede gibt es aber zwischen Aufnahme- und Abspielgeräten? Es wird in fünf verschiedene Arten von Rekordern unterschieden:
  • Video-, DVD-Rekorder
  • Blu-ray-Rekorder
  • Internet-basierter VDR (Video-Disc-Recorder)
  • PC-Festplattenrekorder
Der DVD-Rekorder ist der Nachfolger vom guten alten Video-Rekorder. Der DVD-Rekorder ist dem Videorekorder mit einem hochauflösenden Bild und einer Kapazität von bis zu 1.000 GB deutlich überlegen. Neben den DVD-Formaten (DVD-RAM, -RW, -R usw.) kann der moderne DVD-Rekorder auch Formate wie JPEG, MP§ usw. abspielen. Das Format DVD-RW hat sich bis jetzt am deutlichsten durchgesetzt. In den meisten Fällen dient der DVD-Rekorder nur zum Aufnehmen und nicht zum Brennen von Dateien. Man bekommt jedoch auch DVD-Rekorder, mit denen man aufgezeichnete Dateien auf DVD oder CD brennen kann. Der Video-Rekorder empfängt die analogen Signale und zeichnet sie auf einem Magnetband auf. Somit ist das zeitversetzte Fernsehen nicht möglich. Möchte man Dateien überspielen, dann dauert dies genauso lange wie die aufgenommene Sendung. Der DVD-Rekorder zeichnet Dateien mit einem Laser auf eine DVD auf. Somit ist je nach Modell auch das zeitversetzte Schauen von Filmen möglich. Nutzt man einen DVD-Rekorder mit einer Festplatte, kann man sowohl zeitversetzt Fernsehen wie auch von der Festplatte auf eine DVD überspielen in einem Bruchteil von Zeit. Der DVD-Rekorder ist somit der moderne und zeitsparende Nachfolger vom VHS-Video-Rekorder.
VorteileNachteile
sehr gute Bildqualitätkeine Brennfunktion
hohe Speicherkapazitätlässt sich schlecht aufrüsten
günstig in der Anschaffung
Bei der Blu-ray-Disc handelt es sich um ein optisches digitales Speichermedium, welches auch als High Definition-Nachfolger der DVD bekannt wurde. Die Blu-ray kann Filme mit einer deutlich besseren Bild- und Tonauflösung speichern. Meist sind Blu-ray-Player abwärts kompatibel zu DVDs, dies bedeutet, dass man mit einem Blu-ray-Player auch DVDs abspielen kann. Die Nachfolger der jetzigen Blu-ray-Player werden die UHD-Blu-ray-Player sein. Schon vor Jahren wurde der erste Blu-ray-Rekorder vorgestellt. Panasonic bietet hier ein Modell mit zwei DVB-S2-Tunern. Bei DVB-S2 handelt es sich um eine Weiterentwicklung von DVB-S, die den Empfang von modernen HD-Aufnahmen (UHD) ermöglicht. Mit einem Blu-ray-Rekorder sind Aufzeichnungen in bester Bildqualität möglich. Des Weiteren verfügen Blu-ray-Rekorder über eine große Kapazität. Im Vergleich mit dem DVD-Rekorder nutzt der Blu-ray-Rekorder die HDTV-Technologie, sodass man HD-Sender unkomprimiert aufzeichnen kann. Dies gilt für Audio- und Videosignale. Beim Kauf eines Blu-ray-Rekorders sollte man darauf achten, dass dieser eine Auflösung von 1.920 x 1.080 oder alternativ 1080p besitzt. Bei den Anschlüssen sollte man auf einen HDMI-Anschluss zur Übertragung von High-Definition Signalen achten. Zudem ist es von Vorteil, wenn man ein optisches Kabel anschließen kann, denn so kann man hochwertige Signale an eine Anlage senden und dem Heimkino-Abend steht nichts mehr im Wege. Möchte man auch die 3D-Technik nutzen, muss man beim Kauf eines Blu-ray-Rekorders auf das Special der 3D-Technologie achten. Unterstützt der Blu-ray-Rekorder die 3D-Technik nicht, dann werden 3D-Filme nicht richtig dargestellt. Man benötigt in jedem Fall einen 3D-Fernseher, einen 3D-fähigen Blu-ray-Rekorder und eine passende 3D-Brille. 3D-fähige Blu-ray-Rekorder findet man meist in den höheren Preisklassen.
VorteileNachteile
viel Speicherplatzhöherer Preis
beste BildqualitätAufnahmen benötigen viel Speicherplatz
Aufnehmen und Fernsehen zur gleichen Zeitlässt sich schlecht aufrüsten
kein weiteres Abspielgerät nötig
Modelle mit Brennfunktion erhältlich
Der internet-basierte Rekorder wird auch Network Digital Recorder genannt. Die Geräte werden hierbei über das Internet an ein Rechenzentrum angeschlossen und können vom Benutzer programmiert werden. Die aufgezeichneten Sendungen können per Streaming oder als Download angeschaut werden. Dazu benötigt man allerdings eine stabile und gute Internetverbindung. Der Vorteil des Network Digital Recorders gegenüber einem anderen Rekorder liegt darin, dass man unbegrenzt viele Sendungen gleichzeitig aufzeichnen kann. Man benötigt dazu weder einen Twin- noch einen Triple-Tuner. Zudem wird keine extra Hardware benötigt. Ein weiterer unschlagbarer Pluspunkt ist der, dass man sowohl zeitlich wie auch räumlich vom Fernsehprogramm unabhängig ist. Diesen Service kann man meist jedoch nur in Kombination mit einem Abonnement nutzen. In der Regel kostet dies zwischen 5 und 10 Euro pro Monat.
VorteileNachteile
unbegrenzt viele Programme kann man gleichzeitig aufnehmenNur in Kombination mit einem Abonnement zu nutzen
aufgenommene Sendungen werden per Streaming oder per Download angeschautAufwendig in der Benutzung  
Nutzung als PVR RekorderInternetverbindung erforderlich
Eine gute Alternative zu allen anderen Rekordern bietet der PC-Rekorder. Andere Rekorder lassen sich im Vergleich mit dem PC-Rekorder schlechter updaten. Beim PC-Rekorder ist der Rechner der Rekorder. Es wird dabei in Hard- und Software unterschieden und es können analoge wie auch digitale Signale aufgezeichnet werden. Für den PC-Rekorder gibt es verschiedene Betriebssysteme (Linux, Mac, Windows usw.). Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt, denn man kann den Rekorder komplett mit dem PC bedienen. Der PC-Rekorder lässt sich durch regelmäßige Updates leicht aufrüsten und ist somit immer auf dem neusten Stand. Mit einem PC-Rekorder ist man immer von seinem Computer abhängig und es werden auch nicht alle Sender übertragen.
VorteileNachteile
leicht aufzurüstenabhängig vom Computer; nicht alle Sender werden übertragen

Welche Faktoren dienen zum Vergleich beim Festplattenrekorder?

Plant man den Kauf eines Festplattenrekorders sollte man nachfolgende Faktoren in die Kaufentscheidung mit einbeziehen.
  • Speicherkapazität
  • Design und Abmessung
  • Anschlussmöglichkeiten
  • Integrierte Features
Je mehr Speicherkapazität die Festplatte bietet, um so mehr Inhalte kann man aufzeichnen bzw. umso höher kann die Auflösung der Inhalte sein. Im Grunde genommen ist der Festplattenrekorder wie ein kleiner Computer. Je mehr Ansprüche man hat, muss so leistungsfähiger muss das Gerät sein. Um schnell zu arbeiten, aufzuzeichnen oder auch zu speichern benötigt man einen qualitativ hochwertigen Prozessor und Arbeitsspeicher. Man bekommt Festplattenrekorder mit einer Videorecorderapazität ab 320 GB. Dies ist jedoch nicht wirklich viel. Selbst mit einer Festplatte mit 500 GB kommt man sehr oft schnell an seine Grenzen. Daher sollte man darauf achten, dass man Inhalte auch extern abspeichern kann. Dazu wählt man einen Festplattenrekorder mit einer austauschbaren Festplatte. Hier gibt es Modelle mit einer Speicherkapazität von 500 GB bis zu 1 TB. Möglich sind auch Festplattenrekorder mit einer Speicherkapazität von 2 TB, die haben jedoch auch ihren Preis.
Die meisten Festplattenrekorder haben ein schlichtes Design und ähneln oftmals einem Receiver. Man bekommt die quaderförmigen Geräte in schwarz, weiß, grau in matt oder in Hochglanz. Viele wählen beim Kauf einen Festplattenrekorder, der optisch zu ihrem Fernsehgerät und zu den anderen Geräten des Heimkinosystems passt. Glatt schwarze und hochglänzende Design haben natürlich ihren Reiz. Jedoch sollte man bedenken, dass man jeden Fingerabdruck sofort sieht. Auch Staub wir d sofort sichtbar. Dies ist für viele ein Problem, wenn sie ihren Festplattenrekorder frei im Raum stehen haben. Sicherlich ist auch die Größe des Festplattenrekorders nicht unwichtig, denn meist hat man nur eine bestimmte Größe an Platz im Regal zur Verfügung.
Ein USB-Anschluss beim Festplattenrekorder ist sinnvoll, wenn man eine mobile Festplatte mit dem Gerät verbinden möchte. Mit der mobilen Festplatte kann man zudem auch Inhalte mithilfe eines USB 2.0 oder 3.0 Anschluss anschauen. Der SD-Slot ähnelt eigentlich dem USB-Anschluss. Mit dem SD-Slot kann man jedes gewünschte Speichermedium für die Datenübertragung an den Festplattenrekorder anschließen. Bei dem HDMI-Anschluss handelt es sich um eine Schnittstelle für qualitativ hochwertige Dateien. In der Regel wird mit dem HDMI-Anschluss das Fernsehgerät an den Festplattenrekorder angeschlossen. Bei einem älteren Fernsehgerät benötigt man einen AUX-Anschluss oder eine SCART Schnittstelle. Mit einem CI-Slot kann man Sendungen aus dem Pay TV Bereich aufzeichnen. Diese Möglichkeit ist jedoch meist beschränkt. In den CI-Slot wird die Smartcard eingeschoben. Zu den gängigsten Anschlüssen beim Festplattenrekorder zählen:
  • USB
  • SD-Card
  • HDMI
  • CI+
  • LAN
  • Scart
USB eignet sich für den Anschluss von USB-Sticks, Smartphones oder externen Festplatten. So können Dateien auf dem Fernsehgerät abgespielt werden. SD-Card ist ähnlich einem USB-Anschluss. Durch den SD-Slot kann man Bilder und Videos von einer Kamera auf dem Fernsehgerät abspielen. HDMI, das High Definition Multimedia Interface kann digitale Audio- und Videoformate verarbeiten. CI+ Module sind Steckkarten in Kreditkartengröße, die eine Smartcard aufnehmen können. Damit lassen sich dann verschlüsselte TV- und Radiosendungen empfangen. LAN benötigt man für den Datenaustausch zwischen zwei Geräten in einem Netzwerk. Also von TV zu Smartphone oder auch umgekehrt. Scart sollte man also Audio Ausgang nicht außer Acht lassen. Mit dem Scart kann man eine Audioverbindung herstellen. Es wird dazu ein optischer Audioausgang benötigt.
Art des AnschlussesDetails
AUX analoger AudioausgangMit AUX kann man eine analoge Verbindung zu einem externen Gerät herstellen (MP3- Player, Tablet, Smartphone oder AV-Receiver)
optischer Audioausgangmit dem optischen Audioausgang kann man eine digitale Verbindung herstellen. Die Tonübertragung bietet hierbei eine sehr hohe Qualität.
Zu den integrierten Features (Zusatzfunktionen) zählen:
  • DVD/Blu-ray brennen und/oder abspielen
  • Schnittfunktion
  • Upscaling
  • Mehrfach-Tuner
  • Timeshift
  • Integrierter Receiver
Verfügt der Festplattenrekorder über ein optisches Laufwerk, kann man damit auch DVDs und Blu Rays abspielen. Man kann damit auch gespeicherte Filme auf eine Festplatte übertragen und sie somit für später archivieren. Ist zusätzlich ein Brenner im Festplattenrekorder integriert, kann man schnell Platz auf der Festplatte schaffen, indem man die Dateien auf Rohlinge brennt. Mithilfe der Schnittfunktion kann man ähnlich wie ein Cutter Inhalte beliebig schneiden (zum Beispiel nervige Werbung ausschneiden). HD ist heute noch lange nicht das Non-plus-ultra. Bei vielen Festplattenrekordern wird mittlerweile auch UHD angeboten. Ist dies nicht der Fall, kann man mithilfe von Upscaling die Auflösung von einer schlechten Datei hochskalieren. Man kommt damit zwar nicht zu 100 % an den 4K-Standard heran, aber auch hier ist die Technik noch nicht am Ende. Die Bildtechnologie 1080p gehört bald der Vergangenheit an. Es lohnt also die Augen offenzuhalten und sich einen Festplattenrekorder mit 1080p zu kaufen, um Geld zu sparen. Sehr beliebt sind Twin- oder Triple-Tuner. Dank der mehreren Empfangsmöglichkeiten kann man während einer Aufnahme eine andere Sendung schauen. Mit einem Triple-Tuner kann man sogar zwei unterschiedliche Sendungen aufnehmen und eine dritte anschauen. Die Timeshift Funktion ist nahezu in jedem Festplattenrekorder zu finden. Sie ermöglicht das zeitversetzte Fernsehen. Man muss sich also keine Sorgen mehr machen, wenn man den Anfang eines Filmes oder einer Sportübertragung verpasst hat. Des Weiteren kann man mit Timeshift auch nervige Werbeblöcke einfach überspringen. Ist im Festplattenrekorder der Receiver bereits integriert, dann spricht man von einem Festplattenreceiver. Hier ist es wichtig, dass man beim Kauf auf die passende digitale Empfangsmöglichkeit achtet. Gerade bei den Zusatzfunktionen bekommt man beim Kauf eines Festplattenrekorders einiges geboten. Daher ist es wichtig, dass man sich im Vorfeld genau überlegt, welches Signal man empfangen möchte und auf welche Features man Wert legt.

Die Zukunft von Festplattenrekordern

In relativ kurzer Zeit werden wohl die DVD-Rekorder und die Blu-ray-Rekorder komplett vom Markt verschwinden. Der Trend geht zur immer besser werdenden Bildqualität. Selbst wenn mit einem DVD-Rekorder oder einem Blu-ray-Rekorder HD-Sendungen aufgenommen werden können, werden diese dann so komprimiert, dass der HD-Effekt wieder verloren geht.

Die Zukunft von Festplattenrekordern

In relativ kurzer Zeit werden wohl die DVD-Rekorder und die Blu-ray-Rekorder komplett vom Markt verschwinden. Der Trend geht zur immer besser werdenden Bildqualität. Selbst wenn mit einem DVD-Rekorder oder einem Blu-ray-Rekorder HD-Sendungen aufgenommen werden können, werden diese dann so komprimiert, dass der HD-Effekt wieder verloren geht.

Gibt es Probleme bei der Aufnahme mit einem Festplattenrekorder?

Gerade die kostenpflichtigen HD-Sendungen der RTL-Familie, wie zum Beispiel SAT1, RTL II usw. werden nicht von allen Geräten unterstützt und können nicht aufgenommen werden. Es kann also durchaus vorkommen, dass ein Full-HD-Festplattenrekorder nur die kostenlosen HD-Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sender aufnimmt. Nicht selten passiert es auch, dass Aufnahmen der RTL-Familie nach einem Tag wieder verschwinden. Grund ist hier, dass der Sender ein Löschsignal mitsendet. Aufgezeichnet Filme sind so plötzlich verschwunden. Dies ist natürlich ärgerlich, wenn man eine Sendung archivieren wollte und nicht an das Löschsignal des Senders gedacht hat.
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