Flachbildschirm reinigen

Der Flachbildschirm ist anfällig gegen Verschmutzungen, wie zum Beispiel Staub, Fingerabdrücke und feine Kratzer. Sollten die Verschmutzungen so massiv sein, dass die Bildqualität gestört ist, sollte der Flachbildschirm gereinigt werden. Allerdings sollte man beim Putzen des Flachbildfernsehers einige wichtige Punkte beachten, denn verwendet man einen falschen Reiniger, kann der Bildschirm zerkratzt oder matt werden. Es können sich Grauschleier auf der Oberfläche des Displays bilden, die das Fernsehvergnügen trüben.

Vor der Reinigung

Bevor man mit der Reinigung des Flachbildschirms beginnt, sollte man auf jeden Fall den Flachbildfernseher stromlos machen, ihn also vom Stromnetz trennen. Sollte das Gerät noch warm sein, weil es kurz vorher in Betrieb war, dann muss man warten, bis das Display abgekühlt ist.
    Tipp: Schalten Sie den Flachbildschirm vor jeder Reinigung aus!

Utensilien zum Reinigen des Flachbildfernsehers

Bewährt hat sich die gründliche Reinigung des Flachbildschirms mit einem trockenen klassischen Microfasertuch. Dank dem Mikrofasertuch lassen sich auch kleinste Partikel wie Staub und Schmutz ganz leicht entfernen. Sitzt der Schmutz etwas fester auf dem Monitor, dann kann man das weiche Microfasertuch auch ein wenig mit Wasser anfeuchten. Sollte die Reinigung auch mit dem feuchten Tuch nicht anstandslos funktionieren, bekommt man in fast jedem Computerladen oder im Fachhandel spezielle Reinigungsmittel für den Flachbildschirm. Flachbildschirme sind immer mit größter Vorsicht zu behandeln. Bei falschen Reinigungsmethoden kann es nicht nur zu unschönen Kratzern kommen, sondern auch zu einem größeren Schaden. Dies geschieht meist, wenn etwas von der Reinigungsflüssigkeit in das Innere des Geräts kommt. Dadurch kann es zu einem irreparablen Schaden kommen und es bleibt nichts anderes, als sich einen neuen Flachbildschirm zu kaufen.
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Vorsicht vor diesen Reinigungsmitteln

Nicht selten hört oder liest man, dass man zum Abwischen des Monitors auch Glasreiniger oder Brillenputztücher verwenden kann. Dies sollte man tunlichst unterlassen, denn im schlimmsten Fall bilden sich unschöne und hartnäckige Schlieren auf dem Flachbildschirm oder das Display kann nachhaltig zerstört werden. Sicherlich sieht der Flachbildschirm auf den ersten Blick staubfrei und sauber aus, doch durch die Lösungsmittel in den Reinigern kann es zu Beschädigungen am Bildschirm kommen. Des Weiteren kann die Qualität beim Fernseherlebnis oder gar die Lebensdauer des Monitors deutlich eingeschränkt werden.
    Hinweis: Ebenso gefährlich ist es den Flachbildschirm mit Autopolitur zu reinigen. Hiermit kann man sowohl das Display wie auch den Rahmen schädigen.

Den Rahmen und andere Kunststoffteile reinigen

Gelegentlich müssen auch der Rahmen und die anderen Kunststoffteile am Flachbildschirm gereinigt werden. Auch wenn man hier weniger vorsichtig agieren muss, sollte man nicht gleich zu aggressiven Reinigern greifen. Sollten der Schmutz hartnäckiger sein, dann reicht es vollkommen aus, wenn man einen Lappen aus Mikrofaser mit Spülmittel oder Allzweckreiniger angefeuchtet hat und damit die entsprechenden Flächen putzt. Wichtig dabei ist, dass man das Display bei diesen Aktionen ausspart, da es hier zu Beeinträchtigungen in der Lebensdauer des Displays kommen kann. Ecken und Ritzen des Flachbildschirms erreicht man mit dem Lappen oder dem Mikrofasertuch nur sehr schwer. Mit einigen Hilfsmitteln kann man das Reinigen hier deutlich erleichtern.
  • ein weicher Pinsel, der jedoch trocken sein muss
  • eine Dose mit Druckluft – bekommt man meist im Computer- oder Foto-Fachhandel
  • ein feuchtes Wattestäbchen, wenn weder Pinsel noch Druckluft zur Hand sind
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Verwendet man Druckluft, dann sollte man hier besonders achtsam agieren, denn wenn man die Schmutzpartikel ins Gerät bläst anstatt davon weg, kommt es zu irreparablen Schäden.
    Hinweis: Sprays mit hohem Druck oder andere Utensilien, die Luft erzeugen sollten möglichst nicht im Bereich der Kühlungsschlitze an der Rückseite des Flachbildschirms eingesetzt werden. Die Gefahr ist zu groß, dass man die Schmutzpartikel in das Gerät bläst.

Das Reinigen von integrierten Lautsprechern

In vielen Flachbildschirmen sind Lautsprecher integriert, die man natürlich von Zeit zu Zeit auch säubern muss. Hierfür hat sich der Einsatz eines Staubsaugers sehr gut bewährt. Dazu eignet sich der entsprechende Bürstenaufsatz, den man mit viel Gefühl über den Kunststoff der Lautsprecher führt, damit es dort nicht zu feinen Kratzern kommt. Besteht die Möglichkeit die Lautsprecherabdeckung zu entfernen, dann sollte man dies tun, denn die Reinigung ist dann deutlich einfacher.
    Hinweis: Die integrierten Lautsprecher sollten mindestens zweimal im Jahr einer Reinigung unterzogen werden.

Fazit

Gerade beim Reinigen von Fachbildschirmen lautet die Devise – weniger ist mehr. Vielfach reicht es aus, wenn man den empfindlichen Monitor mit einem Microfasertuch und ein wenig Wasser reinigt. Ist man mit dem Ergebnis nicht zufrieden, kann man zu sogenannten Bildschirmreinigern aus dem Fachhandel greifen. In jedem Fall ist von Hausmitteln wie Glasreiniger, Essig oder Autopolitur abzuraten.

Fakten

  • Man sollte möglichst nur einen Bildschirmreiniger, ein Mikrofasertuch und klares Wasser zur Reinigung verwenden.
  • Auf keinen Fall eignen sich zur Reinigung Essig, Glasreiniger, Brillenputztücher und andere Hausmittel.
  • Sinnvolle Hilfsmittel für die Reinigung sind Pinsel, Wattestäbchen und Druckluft.

Zusammenfassung

Vielfach reicht klares Wasser und der Einsatz von einem antistatischen Tuch für eine schonende Reinigung des Flachbildschirms aus. Andere Flüssigkeiten sollte man auf keinen Fall verwenden. Durch eine unsachgemäße Reinigung kann es zu Einbußen bei der Bildqualität und somit beim Fernseherlebnis kommen.
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