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Heimkino-Beamer Test 2019

Ein eigenes Kino Zuhause, wer wünscht sich das nicht? Und es ist einfacher umzusetzen, als Sie vielleicht denken. Sie brauchen nur eine freie Fläche, eine Leinwand und einen Projektor. HeimkinoBeamer werden immer günstiger und sind auch für Privathaushalte erschwinglich. Wir zeigen Ihnen wie Sie ein eigenes Kino in Ihr Zuhause bringen und worauf Sie dabei achten sollten.

 

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Viewsonic PX747-4K UHD Heimkino DLP Projektor Optoma HD143X Projektor Epson EH-TW7300 4K 3LCD Projektor BenQ W2000 3D Heimkino DLP-Projektor Acer V7850 DLP Projektor
Modell Viewsonic PX747-4K UHD Heimkino DLP ProjektorOptoma HD143X ProjektorEpson EH-TW7300 4K 3LCD ProjektorBenQ W2000 3D Heimkino DLP-ProjektorAcer V7850 DLP Projektor
Hersteller/Marke

ViewSonic

Optoma

Epson

BenQ

Acer

Eigenschaften
  • scharfe Bilder in 4K UHD Auflösung (3840 x 2160)
  • Projizieren Sie helle Bilder in jeder Umgebung dank 3.500 ANSI Lumen
  • HDR-Unterstützung
  • 1.2x optischer Zoom
  • Anschlussvielfalt (HDMI 1.4 und HDMI 2.0, VGA, USB)
  • 10 Watt Lautsprecher für einen kraftvollen Klang
  • DLP Beamer
  • Full HD 1080p
  • Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • 3000 Lumen
  • 23.000: 1 Kontrast
  • Eco+
  • Full 3D
  • Gaming Modus
  • Verbessertes Farbrad
  • 10W Lautsprecher
  • 1 x HDMI 1.4a 3D support + MHL
  • 1 x HDMI 1.4a 3D support
  • 1 x Audio 3.5mm
  • 1 x USB-A power 1.5A
  • 1 x 3D sync
  • 1 x 12V trigger
  • große Bilddiagonale von bis zu 300 Zoll (7,62 m)
  • 4K Ultra HD und HDR (High Dynamic Range)
  • Kontrastverhältnis von 160.000:1
  • hohe Weiß- und Farbhelligkeit von 2.300 Lumen
  • super Resolution im 2D-und 3D-Modus
  • Frame Interpolation und Detail-Enhancement
  • motorische Steuerung von Fokus
  • Zoom und Objektivverschiebung
  • 2,1-facher optischer Zoom und äußerst flexible Objektivverschiebung
  • exzellente Schattendetails und tiefe Schwarztöne
  • Cinematic Color REC. 709
  • 3D Full-HD mit REC. 709 HDTV Standard
  • 100 Zoll aus 2,5 Metern
  • 1,3x Zoom
  • Kontrast 15.000:1
  • vertikaler Lens Shift
  • 6X-Speed RGBRGB-Farbrad
  • CinemaMaster Audio+
  • 2x HDMI
  • MHL
  • RCA
  • S-Video
  • D-Sub
  • 2x USB (1x mini Typ B)
  • RS-232
  • 12V Trigger
  • native 4K UHD Auflösung (3.840 x 2.160)
  • 2.200 Lumen Helligkeit
  • Kontrast: 1.000.000:1
  • HDR Unterstützung
  • Rec. 2020 Unterstützung
  • Acer AcuMotion (Frame Interpolation)
  • optimiertes RGBRGB Farbrad mit Video-Chipsatz
  • Rec. 709 Unterstützung
  • vertikaler Lens Shift
  • Anschlüsse: 1x HDMI 2.0 mit MHL und HDCP 2.2. Unterstützung
Preis

945,39 € 1.319,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

449,00 € 569,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.897,32 € 2.599,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

787,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.925,48 € 2.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Heimkino: Was ist wichtig?

Nicht jedes Beamermodell eignet sich für den Heimbedarf, Sie sollten deshalb sehr genau darauf achten, welche Modelle das Bild einwandfrei an Ihre Leinwand projizieren können. Um einen optimalen Filmgenuss zu haben, sollten die Geräte mindestens eine Auflösung von 1280:720 besitzen und das Bild in Full-HD wiedergeben. Am idealsten sind 16:9-Beamer. Bei diesem Breitbildformat haben die Geräte mindestens eine Auflösung von 1280 × 720 Bildpunkt. Anbieter mit niedrigeren Werten, sollten Sie meiden, diese Modelle sind eher für Präsentationen und ähnliches gedacht, können aber keinen Film in guter Qualität wiedergeben. Wenn Sie sich für ein eher teures Modell entscheiden werden Sie hochauflösende 1920 × 1080 Pixel bei Full-HD genießen können. Doch dies ist nur für wirkliche Film- und Serienfans gedacht, die die Geräte sehr oft nutzen, da sonst das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Neben der Auflösung sollten Sie noch zusätzlich auf folgende Punkte achten:

Die Projektionslampe

Diese braucht eine ausreichende Leuchtkraft, die in Abhängigkeit zum Abstand zwischen dem Gerät und der Fläche für die Leinwand steht. Größerer Abstand bedeutet auch höhere Werte für die Lampe. Die Werte werden in der Einheit ANSI-Lumen angegeben, je höher dieser Wert, desto besser ist die Leistung der Lampe. Wenn Sie den Kinoraum immer abdunkeln wollen, können Sie hier etwas Geld sparen, doch bei hellen Räumen und sehr großem Abstand zur Wand ist ein hoher Wert ausschlaggebend für den Filmgenuss.

Das Gewicht des Gerätes

Das Gewicht spielt nur eine Rolle, wenn das Gerät öfter bewegt werden muss, denn einige Modelle können schon einmal ein Eigengewicht von 15 kg haben. Sollten Sie das Gerät öfter bewegen müssen, ist eine Rollvorrichtung sinnvoll oder Sie holen sich direkt ein leichteres Modell.

Linse eines Heimkino Beamers

Heimkino Beamer auf einem stabilen Untergrund aufstellen

Beamer wo aufstellen? Das ist zu beachten

Beim Aufstellen Ihres Gerätes sollten Sie auf den Abstand zur Projektionswand achten. Wenn das Gerät unterhalb oder oberhalb der Bildfläche stehen soll, brauchen Sie außerdem Lens Shift. Mit Lens Shift kann das Gerät selbst, mit dem Objektiv selbst ausgleichen. Sollte Ihre Wohnsituation es nicht anders zulassen, können Sie das Gerät auch seitlich versetzt hinstellen, einige Modelle können auch dies mit dem Objektiv ausgleichen. Ansonsten gilt, dass keine Gegenstände zwischen dem Gerät und der Projektionsfläche stehen dürfen. Der Raum, in dem das Gerät, stehen wird, ist im Idealfall abdunkelbar, da Licht die Bildqualität senkt. Zudem sollten Sie bedenken, dass die Lampe des Gerätes sehr viel Wärme ausstrahlt und deshalb sollte der Untergrund hitzefest sein. Kabel für HDMI und Stromversorgung sollten beim richtigen Standort mitbedacht werden, damit niemand über ein gespanntes Kabel fällt.


3D-Beamer – wie funktioniert er?

Die 3D Geräte sind momentan die Spitze der Technologie, dabei wird für die 3D-Beamer dieselbe Methode verwendet, wie bei vielen 3D-Fernsehern. Die aktive Shutterbrille, vermitteln die Bildinformationen getrennt an unsere beiden Augen. Das Gerät selbst vermittelt alternierend das linke und das rechte Bild, das von der batteriebetriebenen Brille an das linke und rechte Auge gesendet wird, dadurch setzt unser Gehirn das Bild die beiden Bilder zu einem zusammen und der 3D-Effekt entsteht.

Wie funktioniert ein 3D Beamer?

In der heutigen Zeit sind Beamer überall im Einsatz: Ob bei der PowerPoint-Präsentation im Büro oder im modernen Heimkino als Ersatz zum Fernseher – moderne Projektoren sind aus Job und Freizeit nicht mehr wegzudenken. Sie benötigen nur das passende Zubehör, um ein Standard-Büro oder ein herkömmliches Wohnzimmer in einen Präsentationsraum oder einen Kinosaal zu verwandeln. Auch bei Fußballfans sind Beamer beliebt, denn ein Projektor in Kombination mit einer großen Leinwand kann echte Stadionatmosphäre in die eigenen vier Wände bringen. In diesem Beamer Test 2019 möchten wir uns genauer mit modernen Beamern, ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise beschäftigen. Wir stellen Ihnen verschiedene Beamer-Arten vor, erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile und nennen Ihnen drei Modelle, die wir Ihnen besonders ans Herz legen können. Außerdem verraten wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf und bei der Installation eines Beamers achten sollten.

Was ist ein Beamer?

Schon vor etlichen Jahrzehnten liebten es unsere Eltern und Großeltern, einen entspannten Dia-Abend zu verbringen und in Erinnerungen zu schwelgen. Damit Diapositive auf der Leinwand betrachtet werden konnten, war ein Diaprojektor erfolgreich. Er warf das Bild im Großformat direkt auf die Leinwand. Diese Diaprojektoren waren sozusagen die Vorreiter der ersten Videoprojektoren, die wir heute auch als Beamer bezeichnen. Sie eignen sich nicht nur dazu, um stehende Bilder vergrößert auf der Leinwand zu präsentieren, sondern können auch bewegte Bilder – also Videos – übertragen. Das Wörtchen Beamer leitet sich dabei aus dem Englischen von den Begriffen „beam“ für „Strahl“ oder „Werfer“ ab. Vor allem in Kinos wurden Projektoren zunächst verwendet. Heutzutage kommen Beamer aber auch immer häufiger als Ersatz zum Fernseher zum Einsatz. Wer gerne Filme, Serien und/oder Sportübertragungen sieht, kann sich mit einem Beamer und einer Leinwand ein eigenes kleines Heimkino einrichten und somit echtes Kinofeeling in seine eigenen vier Wände holen.

Es ist oft üblich, die Geräte mit einem innovativen und leistungsstarken Heimkino-Surround-System zu kombinieren. Damit genießen Sie nicht nur ein großformatiges Bild, sondern auch einen realistischen und tollen Sound. Videoprojektoren sind in der Lage, viele verschiedene Eingangsquellen zu verarbeiten. Sie können damit beispielsweise das aktuelle Fernsehprogramm auf eine Leinwand projizieren, aber auch einen Film via DVD- oder Blu-ray-Player abspielen. Ebenso ist es möglich, ein Notebook, einen Computer oder ein anderes Multimediagerät anzuschließen und den Bildschirm großformatig auf der Leinwand zu spiegeln. Letzteres ist in der Schule, in der Uni oder im Job üblich, wenn wichtige Präsentationen anstehen. Wenn der Beamer über einen entsprechenden USB-Port verfügt, können Sie auch einfach einen USB-Speicherstick damit verbinden, der über geeignete Filmdateien verfügt. Dann lassen sich diese direkt über den Projektor abspielen. Sie sehen also, dass die Einsatzbereiche für einen Beamer äußerst vielfältig sind. Wenn Sie einen Videoprojektor kaufen möchten, haben Sie die Wahl aus vielen verschiedenen Modellen: Vom Hochleistungsprojektor für den stationären Einsatz bis hin zu mobilen, kleinen Geräten für Präsentationszwecke reicht das Angebotsportfolio der renommierten Hersteller.

Welche unterschiedlichen Arten von Beamern gibt es?

Grundsätzlich arbeiten alle Beamer nach ein- und demselben Grundprinzip, das den meisten Menschen noch vom Overhead- oder Dia-Projektor aus der Schulzeit bekannt sein dürfte. Die Lichtstrahlen, die von einem Leuchtmittel ausgesendet werden, werden durch eine farbige Fläche geleitet. Dadurch entsteht ein Bild, welches durch die Linse – also das Objektiv – vergrößert und auf die Leinwand projiziert wird. Beim Dia- oder Overhead-Projektor ist die farbige Fläche statisch, während sie bei Präsentationen oder Filmen bewegt sein muss. Diese Herausforderung wurde von den Herstellern von Projektoren auf verschiedene Arten gelöst. Aktuell gibt es vor allem drei Varianten von Beamern, die besonders weit verbreitet sind:

  1. LCD-Beamer
  2. DLP-Beamer
  3. LED-Beamer

Im Folgenden erläutern wir Ihnen die einzelnen Beamer-Arten, deren Funktionsweise sowie deren Vorteile und Nachteile.

LCD-Beamer

Prinzipiell unterscheiden sich LCD-Projektoren in ihrer Funktionsweise kaum von der eines Dia-Projektors. Allerdings gibt es hier kein Dia, sondern eine LCD-Anzeige, die durchsichtig ist. Sie kann in mehreren Lagen ausgeführt sein, damit auf diesen Lagen das Bild aus den Grundfarben komponiert wird, oder aus nur einer Lage bestehen. Dann wird das Bild direkt in den gemischten Farben erzeugt. Bei der zweiten Technik entsteht jedoch ein gröberer Bildeindruck. Die Pixel werden durch eine Art Fliegengittereffekt gesehen, weil die Leiterbahnen vergleichsweise grob sind. Diese führen durch eine LCD-Matrix – genauso, wie das auch bei einem LCD-Monitor der Fall ist. Dieser Effekt ist jedoch bei hochauflösenden Projektoren heutzutage vernachlässigbar. Das gilt insbesondere dann, wenn sie mit der UHD- oder HD-Technologie arbeiten. LCD-Projektoren sind in der Anschaffung vergleichsweise preiswert. Trotzdem erzeugen sie gute Lichtleistungen und sind meist sehr farbintensiv.

Achtung:
Der Pixeleffekt tritt aber immer noch bei Geräten auf, die nicht so hochauflösend sind. Außerdem kann es zu einem Memory-Effekt kommen. Das heißt, dass sich das Bild nach einigen Tausend Stunden der Nutzung einbrennen kann.

Ein weiterer Nachteil eines LCD-Beamers besteht darin, dass er einen Lüfter benötigt, der zu einer störenden Geräuschkulisse führen kann. Alle Vorteile und Nachteile haben wir für Sie noch einmal in der folgenden Liste zusammengefasst:

Vorteile:

  • Niedriger Anschaffungspreis
  • Dank der scharfen Abgrenzung der Bildpunkte gute Lesbarkeit
  • Leicht, klein und handlich
  • Gute Farbintensität – vor allem im direkten Vergleich mit Ein-Chip-DLP-Projektoren derselben Lichtleistungsklasse

Nachteile:

  • Fliegengittereffekt durch die scharf abgezeichnete Pixelstruktur möglich
  • LCD-Memory-Effekt
  • Lüfter sorgt eventuell für störende Geräuschentwicklung
  • Empfindlich gegenüber Rauch und Staub

Zudem sollten Sie bei LCD-Beamern beachten, dass die LCD-Matrizen eine feste Auflösung besitzen. Deshalb muss jede abweichende Auflösung erst interpoliert werden, was dazu führt, dass die Bildqualität nachlässt.

DLP-Beamer

Bei Digital Light Processing (kurz: DLP) handelt es sich um eine Chip-Technologie, bei der viele elektronisch geschaltete, mikroskopisch kleine Spiegel das eintreffende Licht durch Weiterleitung oder Ablenkung (0 oder 1) zu einem kompletten Bild zusammensetzen. Eine schnell rotierende Farbscheibe sorgt dafür, dass das Bild farbig wird. Es wird also etliche Male in einer Sekunde in den Grundfarben gezeigt. Wegen der Trägheit des menschlichen Auges wird das Bild dann farblich korrekt zusammengesetzt. Dieser Effekt funktioniert allerdings bei ungefähr drei Prozent aller Menschen nicht korrekt, sodass diese verstärkt einen Regenbogeneffekt wahrnehmen. Die DLP-Technologie ist beliebt, weil die entstehenden Bilder homogen und sehr hell sind. Allerdings werden die unter Umständen entstehenden Farbverfälschungen sowie die Geräuschkulisse durch die rotierende Farbscheibe und den Lüfter mitunter als nachteilig empfunden.

Vorteile:

  • Hohe Geschwindigkeit – Nachzieheffekt wird minimiert
  • Ideal für 3D-Projektionen
  • Höhere Kontrastwerte als bei LCD-Projektoren
  • Pixelstruktur nicht so stark ausgeprägt wie bei LCD-Projektoren
  • Weniger anfällig für Staub

Nachteile:

  • Möglicherweise kommt es zu einem störenden Regenbogeneffekt
  • Bei der Darstellung bestimmter Grau- und Farbwerte ist ein Flimmern möglich
  • Teilweise ist die Farbtreue gering
  • Durch die rotierende Farbscheibe und den Lüfter recht laut im Betrieb

Bei Geräten mit Weißsegmenten ist die Farblichtleistung zudem schlechter als bei LCD-Projektoren.

LED-Beamer

Sowohl bei DLP- als auch bei LCD-Beamern ist es erforderlich, nach rund 4000 bis 6000 Stunden Gebrauch das Leuchtmittel zu wechseln. Dies kann in der Praxis recht kostspielig werden. Bei einem modernen LED-Beamer entfällt der teure Wechsel des Leuchtmittels. Bei diesen Arten von Beamern unterscheidet man jene Modelle, bei denen die weißen LEDs als Leuchtmittel eingesetzt werden von den Varianten, bei denen die LEDs auch gleich als bildgebende Instanz Verwendung finden. In beiden Fällen sorgt die LED-Technologie für eine höhere Mobilität, weil LEDs sehr leicht sind. Zudem sind sie nicht so empfindlich, wie das bei den Leuchtmitteln anderer Projektoren der Fall ist. Letztere können schon durch leichte Stöße kaputt gehen. Insbesondere durch ihre lange Lampenlebensdauer von im Schnitt 20.000 Stunden überzeugen die günstigen LEDs. Leider nimmt dabei aber die Lichtstärke im Laufe der Zeit ab. Generell ist die Leuchtstärke bei LED-Projektoren deutlich geringer. Da LED-Beamer eine kompakte Bauweise zulassen, kommen sie insbesondere als mobile Geräte im Bürobereich zum Einsatz. Des Weiteren zeichnen sich diese Beamer durch die folgenden Vor- und Nachteile aus:

Vorteile:

  • Äußerst energieeffizient
  • Kleines Gehäuse möglich
  • Geringe Geräuschentwicklung durch den Lüfter
  • Auch mit Akku zu betreiben
  • Lange Lebensdauer der LEDs von mehr als 20.000 Stunden

Nachteile:

  • Lichtleistung erheblich geringer als bei Projektoren mit anderen Leuchtmitteln
  • Entstehendes Bild wirkt etwas dunkler

Auch bei LED-Beamern kann es zudem zu einem Regenbogeneffekt kommen.

Das Leuchtmittel ist das wichtigste Element des Beamers

Entscheidend für eine gute Projektionsqualität und -ausleuchtung ist bei einem Beamer immer der sogenannte Lichtstrom. Bei den meisten handelsüblichen Videoprojektoren zeigte sich im Beamer Test 2019, das Leuchtstärken zwischen 1000 Lumen und 4500 Lumen üblich sind. Allerdings können sehr kleine Geräte – wie etwa mobile Beamer, die vom Tablet oder Smartphone per Bluetooth gespeist werden – ebenso wie sehr große Projektoren – wie etwa jene Modelle, die im Kino oder bei Open-Air-Veranstaltungen eingesetzt werden – deutlich nach unten oder oben von den angegebenen Lumen-Werten abweichen. Der Lichtstrom hängt genauso wie seine effektive Qualität auch vom Beamer und den Einstellungen ab, die in puncto Kontrastverhältnis und Farbverlauf gewählt werden. Werden die Farbmischungen des Beamers gut abgestimmt, kann der Wert mitunter auch drastisch unter den nominell angegebenen Werten rangieren.

Hinweis:
In zahlreichen Testberichten hat sich gezeigt, dass die Abweichung der tatsächlichen Lumen-Werte von den Werten, die der Hersteller angegeben hat, im Schnitt bei 10 bis 20 Prozent liegt.

Dazu kommt noch, dass die Helligkeit wegen der Alterung der Lampe je nach Häufigkeit und Dauer der Beamer-Nutzung mehr oder weniger schnell abnehmen kann.

Beamer kaufen – worauf Sie achten sollten

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, einen Beamer zu kaufen, sollten Sie nicht nur auf den Preis sondern insbesondere auf die folgenden acht Eigenschaften und Merkmale achten. Auf diese Weise gehen Sie auf Nummer sicher, einen Projektor zu finden, der perfekt zu Ihren Wünschen, Vorstellungen und Anforderungen passt.

1. Anwendungsgebiet

Die Frage, ob ein Beamer eine bestimmte Technologie mitbringen muss und welche Funktionen Sie unbedingt benötigen, richtet sich stark danach, wofür Sie den Projektor einsetzen möchten. Benötigen Sie einen Projektor für Reisen oder Vorträge in Meetings oder in der Universität? Dann ist es wichtig, sich für ein kleines und handliches Modell zu entscheiden. Sicher können Sie zudem Abstriche in puncto Kontrast und Bildschärfe in Kauf nehmen, sodass Sie mit einem kompakten und preiswerten LED-Beamer richtig beraten sind. Für Power-Point-Präsentationen, Tabellen und Text reicht ein solches Modell mit einer kleinen Auflösung aus. Falls Ihnen dennoch mehr Leistung am Herzen liegt, ist ein tragbarer DLP-Beamer wahrscheinlich perfekt für Sie. Damit können Sie auch unterwegs für einen guten Filmgenuss sorgen oder Videospiele auf die Leinwand übertragen. Allerdings müssen Sie für ein solches Gerät auch tiefer in die Tasche greifen.

Suchen Sie nach einem Beamer für Multiplayer-Spiele, in denen es viel Bewegung und Action gibt? In diesem Fall können Sie wahrscheinlich damit leben, dass der Beamer einen geräuschvollen Lüfter braucht, solange das Bild eine hohe Auflösung bietet und auch bei schnellen Bewegungen keine Schlieren erzeugt. Meist werden die Geräusche des Lüfters ohnehin vom Spielsound oder dem Voice-Chat übertönt oder Sie tragen ein Headset. Unter diesen Voraussetzungen ist ein DLP-Beamer sicher die perfekte Wahl für Sie.

Sie wollen sich ein Heimkino für einen tollen Filmgenuss einrichten? Hier wäre ein lauter Lüfter ebenso störend wir ein rotierendes Farbblatt. Deshalb empfehlen wir für derartige Einsatzzwecke keinen DLP-, sondern einen LCD-Beamer. Um gewöhnliche DVDs und Blu-rays gut darzustellen, kommt es bei einem Beamer nicht so sehr auf eine kurze Reaktionszeit an. Achten Sie aber darauf, ein möglichst leises Exemplar auszusuchen.

2. Auflösung und Bildgröße

Zwei Punkte, denen Sie beim Kauf eines Beamers Ihre Aufmerksamkeit schenken sollten, sind die Auflösung und die Bildgröße. Das optische Prinzip eines Video-Projektors folgt einem einfachen Gesetz: Je weiter Sie die Linse von der Leinwand entfernen, desto größer wird auch die Bildfläche. Die Overhead-Projektoren, die Sie vielleicht noch aus der Schulzeit kennen, sind in dieser Hinsicht sehr flexibel einsetzbar: Sie lassen sich auch recht weit von der Leinwand entfernt aufstellen. Das Bild wird dann über das Okular fokussiert, bis es scharf ist. Dies ist bei Overhead-Projektoren so einfach, weil die Folie ohne Pixel auskommt, sodass die Auflösung beinahe egal ist. Bei Video-Projektoren ist dies wegen der abweichenden bildgebenden Technologien aber anders: Sobald die Entfernung zu groß ist, werden die einzelnen Bildpunkte immer deutlicher sichtbar. Deshalb ist eine große Auflösung auch so wichtig. Umso höher diese Auflösung nämlich ist, desto weiter entfernt kann der Beamer von der Leinwand aufgestellt werden – und desto größer kann das entstehende Bild sein, ohne dass es verpixelt wirkt.

Die folgende Tabelle zeigt die unterschiedlichen Auflösungstypen:

Auflösung Pixel Bildverhältnis
WVGA 800 x 480 16:10
SVGA 800 x 600 4:3
XGA 1024 x 768 4:3
WXGA 1280 x 800 16:10
SXGA+ 1400 x 1050 4:3
UXGA 1600 x 1200 4:3
HD 720 1280 x 720 16:9
HD 1080 1920 x 1080 16:9
2K 2048 x 1080
4K 4096 x 2160

3. Kontrast und Farben

Eine große Rolle spielt der Kontrast, wenn ein realitätsgetreues Bild erzeugt werden soll. Mit diesem Wert wird der maximale Helligkeitsunterschied zwischen Weiß und Schwarz beschrieben. Durch den Kontrast unterscheiden sich die modernen Beamer teilweise erheblich voneinander, wie der Beamer Test 2019 zeigt. Dabei gilt: Je höher der Kontrast ist, desto satter und schärfer wirkt auch das Bild, das der Beamer erzeugt. Gerade wenn Sie Ihren Beamer im Wohnzimmer einsetzen möchten, sollten Sie auf einen guten Kontrast achten. Denn: Wenn die Umgebung nicht besonders dunkel ist, ist es umso bedeutender, dass Schwarz auch wirklich tiefschwarz dargestellt wird, während das Weiß hell und klar ist. Dies klappt nur bei einem hohen Kontrast-Wert. Er gibt an, um wie viel Mal heller der hellste Punkt im Vergleich zum dunkelsten Punkt ist. Ein Kontrast-Wert von 1000 zu 1 heißt also: Der hellste Punkt ist tausendmal so hell wie der dunkelste Bildpunkt. Für ein tolles Heimkino-Erlebnis sind im Handel schon einige preiswerte Beamer erhältlich, die einen hohen Kontrast mitbringen. Dabei sind Werte von 10.000, 20.000 oder sogar 50.000 zu 1 nicht selten. Achten Sie darauf, dass der Kontrast-Wert nicht niedriger als 5.000 zu 1 ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass der Kontrast mit dem Alter der Projektor-Lampe wieder abnimmt.

4. Zoomfunktion

Damit Sie in Ihrem Heimkino das typische „Mittendrin, statt nur dabei“-Gefühl bekommen, ist es wichtig, während des Fernsehens nichts anderes in Ihrem Blickfeld zu haben. Das lässt sich durch eine große Bilddiagonale erreichen, die durch eine Zoomfunktion entsteht. Wie unser Beamer Test 2019 zeigt, sind manche Geräte durchaus in der Lage, auf diese Weise ihre Projektionsgröße zu verdoppeln. Andere Modelle hingegen steigern sie gerade einmal um 10 bis 20 Prozent. In dieser Hinsicht lohnt sich also ein Vergleich des Zoomfaktors, der oft direkt am Gerät eingestellt werden kann.

5. Lautstärke

Ein lauter Lüfter würde den Filmgenuss im Heimkino erheblich beeinträchtigen. Dasselbe gilt für ein laut rotierendes Farbblatt. Gerade, wenn Sie Ihren Beamer für die Einrichtung Ihres heimischen Kinos nutzen wollen, sollten Sie beim Kauf eines Film-Projektors also auf eine möglichst geringe Geräuschentwicklung achten. In dieser Hinsicht gibt es zwischen den einzelnen Geräten teilweise große Unterschiede. Es hilft, die Testberichte anderer Nutzer zu lesen, um mehr über die Lautstärke eines Beamers zu erfahren.

6. Stromverbrauch

Egal, ob Sie Filme oder Spiele auf einer großen Leinwand genießen möchten, berücksichtigen Sie beim Kauf immer auch den Stromverbrauch. Dieser liegt generell deutlich höher als bei einem Computerbildschirm oder einem Fernsehgerät. Der erhöhte Energieverbrauch macht sich nicht nur auf Ihrem Konto bemerkbar, sondern ist auch schädlich für die Umwelt. Im Durchschnitt arbeiten DLP- oder LCD-Beamer mit Leuchtmitteln, die etwa 260 bis 400 Watt verbrauchen. Zwar muss die komplette Leistung meist nicht permanent abgerufen werden, aber dennoch ist der Unterschied zum Beispiel im Vergleich zu einem 40-Zoll-LED-Fernseher enorm. Letztere hat gerade mal eine Leistung von 45 bis 50 Watt. Bei einem gängigen LED-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll liegt die Leistungsaufnahme sogar nur bei 25 Watt. Wählen Sie daher einen stromsparenden Beamer, wenn Sie Ihre Stromrechnung am Ende des Jahres nicht allzu sehr in die Höhe treiben möchten.

7. Welche Features sind Ihnen bei Ihrem Beamer wichtig?

Je nachdem, für welchen Einsatz Sie einen Beamer benötigen, gibt es mehrere Features, die die Verwendung erleichtern. Als besonders nützlich haben sich in unserem Beamer Test 2019 die folgenden Eigenschaften erwiesen:

  • Optischer Zoom – Er sorgt für eine starke Flexibilität gerade bei einem Heimkinobeamer, wenn der Abstand zur Anzeigefläche nicht optimal umgesetzt werden kann.
  • Lens-Shift – Damit können Sie das Bild ohne Verzerrungen vertikal und horizontal verschieben, ohne den Beamer zu neigen. Das ist praktisch, wenn Sie den Beamer nicht mittig vor der Anzeigefläche (Leinwand) platzieren können.
  • Trapez- oder Keystone-Korrektur: Diese Funktion hilft dabei, trapezförmige Verzerrungen zu verhindern. Die Keystone-Tasten am oberen Ende drücken das Bild zusammen, um die trapezförmige Verzerrung auszugleichen. Praktisch ist dieses Feature, wenn Sie schräge Projektionen ausgleichen und das Bild begradigen möchten.

Ob Sie diese Funktionen zwangsläufig benötigen, hängt sicher auch von den örtlichen Gegebenheiten in Ihrem Wohnzimmer ab, sodass Sie vorab genau überlegen sollten, wo Sie die Leinwand und den Beamer platzieren können.

8. Analog oder digital – welche Anschlüsse benötigen Sie?

Ein letzter wichtiger Punkt beim Kauf eines Beamers sind die Anschlussmöglichkeiten. Hierbei lassen sich grundsätzlich digitale und analoge Schnittstellen unterscheiden. Die Eingänge für VGA, Composite Video, Komponenten-Video und S-Video gehören zu den analogen Anschlüssen. Falls diese heute überhaupt noch erforderlich sind, greift man am ehesten zum VGA-Anschluss.

Tipp:
Der aktuelle Standard sind digitale Anschlüsse – darunter insbesondere HDMI und DVI. Diese sind qualitativ auch am hochwertigsten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Beamer wenigstens über einen der beiden Anschlüsse verfügt, damit Sie optimal für alle aktuellen Anforderungen ausgerüstet sind.

Beide Standards unterscheiden sich vor allem dadurch, dass Sie mit DVI nur Bilder übertragen können, während sich mit HDMI auch Ton senden lässt. Der DVI-Anschluss ist daher heute oft nur noch bei Installations-Projektoren verbreitet. HDMI hat sich gerade bei der Darstellung von HD-Inhalten in den vergangenen Jahren durchgesetzt. Sofern Ihre Quelle und der Projektor mit einer digitalen Schnittstelle ausgerüstet sind, nutzen Sie am besten immer die digitale Verbindung wie HDMI, um eine bestmögliche Bildqualität zu erzielen.

Beamer Test 2019: Diese Modelle sind empfehlenswert

Wir sind in unserem Beamer Test zu dem Schluss gekommen, dass insbesondere die folgenden drei Modelle derzeit für Kaufinteressenten empfehlenswert sind.

1. BenQ W1090

Der BenQ W1090 ist ein modernes Modell aus der beliebten W-Serie von BenQ. Er arbeitet mit einem RGBRGB-Farbrad und sorgt damit für eine sehr hohe Farbqualität auf der Leinwand. Der Beamer ist speziell für das Heimkino gedacht. Er sammelt Pluspunkte, weil er eine Full-HD-Auflösung bietet und direkt 3D-fähig ist. Auch für Sportübertragungen ist der BenQ ideal. Dafür verfügt er sogar über einen speziellen Modus – den Sportmodus –, bei dem die Farben automatisch für Sportereignisse optimiert werden. Für eine gute Soundkulisse sorgt dabei der Sport-Sound-Mode. Der BenQ W1090, der viel Entertainmentvergnügen für die ganze Familie bietet, zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Auflösung: Full-HD 1920 x 1080
  • Lichtleistung: 2000 ANSI Lumen
  • 2 HDMI-Anschlüsse

2. Acer H6540BD

Der Acer H6540BD ist der Nachfolger des populären Heimkino-Beamers H651BD und bietet Ihnen sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Er kommt für Präsentationen ebenso in Frage wie fürs Heimkino oder fürs Gaming. Beliebt ist er vor allem wegen seiner hohen Lichtleistung, die dazu beiträgt, dass er auch in nicht komplett abgedunkelten Räumen gut genutzt werden kann. Neben dem normalen 3D über HDMI am 3D-Blu-ray-Player bietet er noch das praktische Nvidia 3D-TV-Play-ready-Feature. Als Beamer für das 3D-Heimkino ist der Acer H6540BD daher hervorragend geeignet. Die folgenden Eigenschaften bringt er mit:

  • Auflösung: Full-HD 1920 x 1080
  • Lichtleistung: 3500 ANSI Lumen
  • 2 HDMI-Anschlüsse

3. Sony VPL-HW65ES

Ebenfalls sehr gut fürs Heimkino geeignet ist der Sony VLP-HW65ES. Es handelt sich hierbei um einen leistungsfähigen 3D-Full-HD-Heimkino-Beamer, der ideal für das Heimkino im Keller oder auch für das nicht perfekt abgedunkelte Wohnzimmer geeignet ist. Um ein bestmögliches 3D-Erlebnis zu erzielen, ist es aber empfehlenswert, den Beamer in einem möglichst dunklen Raum zu nutzen. Der Sony VLP-HW65ES hat den Vorteil, dass er durch die Real-Creation-Technologie eine hervorragende Bildqualität bietet. Zudem ist er äußerst flexibel einsetzbar. Folgende Eigenschaften sind mit an Bord:

  • Auflösung: Full-HD 1920 x 1080
  • Lichtleistung: 1800 ANSI Lumen
  • 1 HDMI-Anschluss

Nützliches Zubehör für Beamer

Falls Sie einen Beamer kaufen möchten, gibt es zusätzlich viel Zubehör, das entweder erforderlich oder zumindest äußerst nützlich ist.

Die Leinwand

Eine Leinwand ist für den optimalen Einsatz eines Beamers sehr wichtig. Welche Projektionsfläche Sie wählen, richtet sich danach, ob Sie diese dauerhaft aufstellen möchten oder bei Nichtgebrauch wieder wegräumen müssen. Für die dauerhafte Lösung eignen sich fixe Rahmenleinwände ebenso gut wie speziell beschichtete Leinwände. Die mobile Projektion lässt sich mit Spannleinwänden gut realisieren. Wenn Sie zum Beispiel im Heimkinobereich nicht die Möglichkeit haben, eine fixe Projektionsfläche zu integrieren, kommen Rollleinwände in Frage. Diese sind mit und ohne Motorantrieb erhältlich.

Das Beamerstativ

Ebenfalls für die mobile oder temporäre Nutzung eines Beamers gedacht sind zum Beispiel Beamerstative oder Beamerwagen. In dieser Hinsicht gibt es für jeden Anspruch das passende Modell – angefangen beim günstigen Basismodell bis hin zum vielseitig einsetzbaren Medienwagen aus Aluminium. Möchten Sie Ihren Beamer fest installieren? Dann kann die Montage mit einer Wand- oder Deckenhalterung erfolgen.

TV-Tuner, AV-Receiver und Stereoanlage

Mit einem Beamer ist ein direkter Fernsehempfang nicht möglich. Falls Sie mit dem Projektor TV schauen möchten, benötigen Sie also einen separaten TV-Empfänger oder Sie schließen den Beamer an Ihren Fernseher an. Sollen weitere Geräte angeschlossen werden – wie etwa Spielkonsolen oder der Blu-ray-Player –, dann ist ein AV-Receiver mit mehreren HDMI-Eingängen erforderlich. Der AV-Receiver kann entweder über Lautsprecher verfügen oder Sie benutzen zusätzlich eine Stereoanlage, um für eine gute Akustik zu sorgen.

Beamer richtig installieren für ein perfektes Bild

Damit Sie ein perfektes Bild genießen können, ist es äußerst wichtig, dass Sie den Beamer korrekt installieren. Von Vorteil ist, dass sich die meisten modernen Modelle intuitiv bedienen lassen, sodass auch Laien kein Problem haben, ein solches Gerät anzuschließen. Trotzdem reicht ein guter Beamer allein nicht aus, um für brillante Bilder und zufriedenstellende Ergebnisse zu sorgen. Wenn Sie Ihren Beamer installieren und einrichten, sollten Sie sich daher die folgenden Tipps zu Herzen nehmen, damit für ein optimales Bildergebnis gesorgt ist:

  • Je nach Beamer ist ein bestimmter Abstand zur Leinwand Für kleine Wohnzimmer kann unter Umständen auch ein Kurzdistanzbeamer in Frage kommen, der trotz der sogenannten Kurzdistanz große Bilder erzeugen kann.
  • Auch das Thema Lens Shift ist wichtig. Meist können Sie den Projektor nicht in einer perfekten geraden Linie vor der Leinwand positionieren. Häufig hängt er oben an der Decke oder steht unterhalb der Leinwand auf dem Tisch. Dies sollte Ihr Beamer im Objektiv ausgleichen können, was nur der Fall ist, wenn er über eine Lens-Shift-Funktion verfügt. Wenn andere Anpassungen wie eine Trapezkorrektur erforderlich sind, so kann das die Bildqualität negativ beeinflussen. Studieren Sie daher vor dem Kauf die technischen Daten des Beamers, wenn Sie keine vollkommen gerade Aufhängung ermöglichen können.
  • Achten Sie darauf, dass sich zwischen dem Beamer und der Leinwand nichts befindet. Einige Verbraucher vergessen das und sind dann enttäuscht, wenn sich Spiele mit einer Wii oder Kinect nicht oder nur schwierig umsetzen lassen.
  • Obwohl moderne Beamer sehr hell sind, wird das Bild durch jede Art von Licht beeinträchtigt. Das gilt auch für Reflektionen im Raum. Demzufolge macht es Sinn, den Raum mit Rollos oder Vorhängen auszustatten.
  • Da die Lampen im Inneren eines Beamers Wärme erzeugen, ist meist ein Lüfter erforderlich. Dieser kann je nach Modell sehr laut oder auch recht leise Gerade bei einer Deckeninstallation werden Sie die Geräuschentwicklung deutlicher wahrnehmen als wenn der Beamer einfach in einem Regal steht. Bedenken Sie diesen Aspekt bei der Installation.
  • Zu guter Letzt kommt es auf die Verkabelung Vom Receiver zum Beamer ist ein HDMI-Kabel erforderlich. Außerdem muss der Beamer mit dem Strom verbunden werden. Es gibt auch kabellose Lösungen, um das Bild zum Projektor zu schicken, allerdings lohnt es sich bei diesen Geräten, vorab die Testberichte zu lesen. Die kabellosen Beamer funktionieren nämlich nicht immer einwandfrei.

Häufig ist es auch so, dass der Beamer bei der Auflösung nicht zwangsläufig ideal eingestellt ist. Es lohnt sich daher, ein wenig Aufwand zu investieren und sich genauer mit dem Setup des Projektors zu beschäftigen. Hierbei schaffen Kalibrierungs-Blu-rays Abhilfe. Damit können Sie die Farbtemperatur, den Kontrast und den Helligkeitswert anpassen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Kalibrierung von einem Fachmann erledigen zu lassen. Er hat das notwendige Equipment und kann die Einstellungen daher sehr genau vornehmen. Zudem wird er den Beamer optimal auf Ihre Umgebung abstimmen.

Beamer pflegen und reinigen

Damit die gute Bildwiedergabe auch dauerhaft erzielt werden kann, ist es wichtig, einige Teile des Projektors konsequent zu pflegen. Dafür benötigen Sie aber die entsprechenden fachlichen Kenntnisse und ein wenig Geschicklichkeit. Wie Sie bei der Pflege und Reinigung Ihres Beamers am besten vorgehen, um einen Qualitätsverlust zu verhindern, verraten wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

Die Reinigung des Filters

Der Filter lässt sich vergleichsweise leicht reinigen oder austauschen. Dieser Vorgang sollte regelmäßig durchgeführt werden, denn ein verschmutzter Filter führt zu einer zunehmenden Verunreinigung der optischen Elemente, was wiederum einen Qualitätsverlust nach sich zieht. Zudem kann ein verstopfter Filter den Kühlstrom reduzieren. Im schlimmsten Fall bedeutet das, dass wichtige Gerätebestandteile wegen Überhitzung kaputt gehen, sodass Ihnen nichts anderes übrig bleibt, als einen neuen Beamer zu kaufen. Spätestens nach 100 Betriebsstunden sollten Sie den Filter reinigen. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Trennen Sie das Gerät vom Stromkreis.
  2. Warten Sie ab, bis sich der Beamer abgekühlt hat, wenn Sie ihn kurz zuvor noch genutzt haben.
  3. Oftmals lassen sich Filter mehrfach verwenden und gut reinigen. Dafür waschen Sie den Filter einfach unter fließendem Wasser aus.
  4. Eine Reinigung mit Druckluft ist ebenfalls möglich, allerdings besteht dabei immer die Gefahr, dass die Schmutzpartikel verteilt werden und erst recht auf der Optik landen.

Nach der Reinigung mit Wasser muss der Filter zunächst komplett trocknen, bevor er wieder in den Beamer eingesetzt werden darf.

Die Reinigung der Linse

Je nachdem, welche Technologie für den Beamer eingesetzt wird, können sich Schmutzpartikel auch an der Linse einlagern. Die Linse sollten Sie aber lieber nicht selber reinigen, denn dadurch können Sie recht viel Schaden anrichten. Falls Sie das Gefühl haben, die Linse Ihres Beamers müsste einmal gründlich gereinigt werden, sollten Sie das Gerät einschicken oder zu einem Fachhändler bringen.

Neueinstellung des LCD-Blocks

Bei LCD-Beamern erfolgt die Erzeugung des Bildes durch drei Farbpanels. Nur, wenn diese Panels ideal aufeinander abgestimmt sind, ist für ein störungsfreies Bild gesorgt. Durch Erschütterungen des Beamers kann es passieren, dass die ursprünglich genaue Abstimmung gestört wird. Dann kommt es zu einem Konvergenzfehler. Aus diesem Grund kann es erforderlich sein, die Panels nach zu justieren – gerade bei mobilen Geräten, wo es oft zu Erschütterungen und Stößen kommt. Diese Maßnahme sollten Sie ebenfalls von einer Fachkraft erledigen lassen, um Ihren Beamer nicht zu beschädigen.

Austausch der Lampe

Die Lichtquelle lässt sich bei vielen Beamern recht einfach auswechseln. Diese Tätigkeit können daher auch Laien übernehmen. Allerdings sollten Sie in Erwägung ziehen, den Lampenaustausch direkt mit einer professionellen Reinigung des Geräts zu verbinden und ihn somit von einer Fachkraft erledigen zu lassen. Denn: Beamer reagieren auf Erschütterungen recht empfindlich. Wird das Gehäuse unprofessionell geöffnet, können die Geräte nachhaltig beschädigt werden. Außerdem wissen viele Laien nicht, welche Teile des Beamers sie ohne Bedenken anfassen dürfen und welche Komponenten lieber nicht berührt werden sollten.

Zusammenfassung

Ein Videoprojektor ist vielseitig einsetzbar und kann zum Beispiel als Fernseher-Ersatz im Heimkino, als Alternative zum Computerbildschirm beim Gaming und natürlich als bequeme Lösung für Präsentationen in Job, Uni und Schule genutzt werden. Wer einen Beamer kaufen möchte, sollte mehrere Modelle hinsichtlich der Auflösung, der Leuchtstärke, der Anschlüsse, der Lautstärke und der zusätzlichen Features miteinander vergleichen. Außerdem macht es Sinn, vorab genau zu überlegen, wofür der Beamer eingesetzt werden soll, denn auch der Verwendungszweck beeinflusst, welches Gerät am besten geeignet ist.


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