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Heimkinosystem im Vergleich

Heimkinosystem 2019

Gerade Filmfans wünschen sich auch für zu Hause das echte Kinoerlebnis. Mit einem Heimkinosystem kann sich jeder den Surroundsound ins Wohnzimmer holen. Die folgende Kaufberatung bietet ausführliche Hintergrundinformationen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen Warentest mit Bestenliste und Benennung eines Testsiegers oder um einen Testbericht, sondern lediglich darum, dass dem Nutzer die Kaufentscheidung leichter gemacht werden soll. Die Kaufempfehlung soll anhand der Kaufkriterien lediglich informieren.

Kurze Zusammenfassung zum Heimkinosystem

Mit einer Heimkinoanlage wie das Heimkinosystem auch oft genannt wird, kann man die eigenen vier Wände in ein Kino verwandeln und so das Kinoerlebnis jederzeit genießen. Das besondere Feeling von einem Heimkino macht jeden Film noch spannender und aufregender. Bei der Heimkinoanlage wird der Fernseher oder der Beamer mittels eines Kabels mit dem Soundsystem verbunden. Die diversen Lautsprecher können dabei ohne Kabeln kabellos im gesamten Raum verteilt werden. Zu einem guten Heimkinosystem gehören neben dem AV-Receiver auch ein Subwoofer sowie eine Reihe von Dolby Surround Lautsprechern. Heimkinosysteme eigenen sich sowohl für große wie auch für kleine Heimkinos. Mit einem technisch ausgeklügelten Lautsprechersystem kann man seine eigenen vier Wände optimal beschallen, sodass keine Wünsche bezüglich des Kinoerlebnisses offenbleiben.

Woher kommt die Idee eines Heimkinosystems?

Die stammt direkt aus dem Kinobereich. Alle paar Jahre kommen neue Technologien auf den Markt, die auch für den Filmliebhaber in den eigenen vier Wänden erschwinglich sind. Gerade Filmliebhaber haben den Bedarf nach dem hochwertigen Kinoerlebnis, das sie auch in den eigenen vier Wänden erleben wollen. Unter Umständen wird dann in eine Heimkinosystem mit Kabeln oder auch kabellos investiert.

Woraus besteht ein Heimkinosystem?

Damit man sich das Kinoerlebnis ins Wohnzimmer holen kann, wird eine Heimkinoanlage benötigt. Mit einem großen Fernsehgerät hat man bereits den ersten Schritt getan. Die meisten Fernsehgeräte liefern eher einen bescheidenen bis mittelmäßigen Ton, denn sie sind in der Regel nicht mit guten Lautsprechern ausgestattet. Man bekommt so also nicht den Sound für das perfekte Kinoerlebnis. Anders sieht das mit einem Heimkinosystem aus. Die günstigste Variante ist hierbei die Soundbar mit integrierten Lautsprechern. Mit einem externen Subwoofer kommt man dem Kinoerlebnis einen Schritt näher. Das Highlight ist das Komplettsystem für ein sehr gutes Klangerlebnis.

Was sind die Vorteile eines Heimkinosystems?

Um es kurz zu machen – das Heimkinosystem bietet das ausgezeichnet Kinoerlebnis für die eigenen vier Wände. Selbstverständlich kann man Filme mit einem herkömmlichen Fernsehgerät und den integrierten Lautsprechern genießen. Als echter Filmfan wird man jedoch schnell merken, dass die Qualität im Heimkino nicht annähernd an die Klangqualität im Kinosaal herankommt. Mit dem Surroundsound wird dem Zuschauer der Eindruck vermittelt, dass er nicht vor dem Fernsehgerät sitzt, sondern mitten im Geschehen ist. Mit Lautsprechern, die hinter dem Zuschauer stehen, kann man das komplette Kinoerlebnis deutlich verbessern. Die meisten Heimkinosystem, die man heute erhält, lassen sich ganz einfach mit einem HDMI-Kabel mit dem Fernsehgerät verbinden.

Gibt es auch das kabellose Heimkinosystem?

Viele Nutzer stellen sich diese Frage berechtigterweise – denkt man nur an das Internetstreaming mittels Tablets oder Smartphone. Dank der Technologie Bluetooth verschwinden Kabel immer mehr von der Bildfläche und somit auch aus den eigenen vier Wänden. Der Markt von Heimkinos und Co. hat dies natürlich auch für sich erkannt und bietet viele seiner Heimkinoanlagen als kabellose Variante an. Die Komplettsysteme funktionieren mit Bluetooth und/oder W-LAN und ermöglichen so das bequeme Streamen von Filmen und Musik, ohne den lästigen Kabelsalat hinter dem Sofa oder mitten im Raum.

In welcher Preisklasse bekommt man Heimkinosysteme?

Schaut man sich auf dem Markt um, wird man schnell feststellen, dass es Heimkinosysteme in allen Preisklassen gibt. Die Anfänge machen die günstigen Einsteigermodelle. Für Profigeräte sind nicht selten Preise im vierstelligen Bereich üblich. Allerdings hängen die Preise stark mit den technischen Möglichkeiten und auch von den Herstellern ab. Gerade die Größe der Heimkinoanlage sowie die gewünschte Bildqualität und auch die Tonqualität bestimmen den Preis.Hinweis: Experten sind sich einig, dass alle Preise gut vertretbar sind, wenn man sein Kinoerlebnis zu Hause aufwerten möchte. Insbesondere dann, wenn dies komfortabel ohne Kabelsalat sein soll. Folgende Preisspannen sind bei den verschiedenen Arten von Heimkinosystemen möglich:
TypPreis
Soundbarab 200 Euro
Audio-Komplettsystemab 300 Euro
3D-Blu-ray-Player-Heimkino- Komplettsystemab 500 Euro
Wie erwähnt, bekommt man eine Soundbar oft schon ab 200 Euro. Die Preise für das Audio-Komplettsystem sind natürlich ohne Fernsehgerät gemeint. Sucht man nach einem Komplettsystem mit Blu-ray-Player sollte man mit höheren Preisen rechnen. Bei einem Profigerät oder einer Sonderedition bewegen sich die Preise deutlich im vierstelligen Bereich.

Wo kann man Heimkinosysteme erwerben?

Heimkinosysteme sowie einzelne Komponenten bekommt man im Fachhandel, im Elektronikfachmarkt und auch in zahlreichen Kaufhäusern. In den letzten Jahren haben sich Nutzer vermehrt im Internet nach einem Heimkinosystem umgeschaut. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand. Zum einen ist die Auswahl größer und zum anderen lassen sich Preise leichter vergleichen, um sein persönliches Schnäppchen zu machen.Die bekanntesten Shops im Internet für den Kauf eines Heimkinosystem sind:
  • Amazon
  • Conrad
  • Expert
  • Media Markt
  • Saturn
  • Otto

Kann man sich ein Heimkinosystem auch mieten?

In den meisten deutschen Großstädten kann man sowohl das Heimkinosystem wie auch die einzelnen Komponenten mieten, wenn man das möchte. Ist man jedoch ehrlich mit sich selbst und hat erst einmal das Kinoerlebnis mit einer Heimkinoanlage erlebt, wird man das Komplettsystem nicht mehr zurückgeben wollen. Das Mieten eines Heimkinosystems macht immer dann Sinn, wenn man bestimmte Komplettsysteme oder auch einzelnen Komponenten in den eigenen vier Wänden testen möchte, bevor man sich zum endgültigen Kauf entscheidet.

Die verschiedenen Arten von Heimkinosystemen

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Heimkinoanlagen. Je nach Funktionalität, Aufbau und Design kann jeder sein persönliches Heimkinosystem wählen. Bei einem Heimkinosystem wird in der Regel der Fokus auf das Filmerlebnis als Ganzes gelegt, also auf Bild und Ton. Legt man Wert auf die Darstellung des perfekten Bildes, hat man die Wahl zwischen einem Flachbild-Fernseher mit den gängigen Technologien Plasma, LED, LCD, OLED und anderen oder einem Beamer mit passender Leinwand.Die verschiedenen Heimkinosysteme lauten:
  • Externe Soundbar
  • Surround Sound Lautsprechersystem
  • 3D-Blu-ray-Player-Heimkinosystem
Jedes dieser Heimkinosysteme bringt Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem wie man Filme schauen möchte und wie viel Wert man auf Bild- und Tonqualität legt, soll die Kaufberatung bei der Kaufentscheidung für ein Heimkinosystem helfen.

Die Vor- und Nachteile einer externen Soundbar

Bei dieser Variante der Heimkinoanlage wird das Fernsehgerät mit einer externen Soundbar (mit integrierten Lautsprechern) verbunden. Die externe Soundbar ist für den Ton verantwortlich. Zumeist handelt es sich bei der Soundbar um ein Audiogerät mit einer Länge von bis zu 1 Meter, das in der Nähe des Fernsehgerätes platziert wird. Diese Variante ist platzsparend und bietet einen qualitativ hochwertigen Sound.Hinweis: Es kann jedoch kein Surround Sound (Raumklang) erzeugt werden. Dieser wird immer nur simuliert.
VorteileNachteile
guter Stereosounddie ideale Positionierung für alle Zuschauer
wenig Aufwand bei der Einrichtungseparater Subwoofer vonnöten
platzsparende BauweiseSurround Sound nur virtuell
zumeist kabelloses Heimkinosystem

Die Vor- und Nachteile eines Surround Sound Lautsprechersystems

Das Surround Sound Lautsprechersystem bietet ein vielfältiges Mehrkanal-Tonsystem, was für viele Nutzer ein Vorteil bedeutet. Durch das Mehrkanal-Tonsystem kann man den Surround Sound seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Am bekanntesten ist das Heimkinosystem Dolby 5.1 mit fünf Lautsprechern. Im Laufe der Zeit und der technischen Möglichkeiten kamen auch alternative Systeme auf den Markt. Diese hatten je nach Modell und System mehr oder weniger Lautsprecher bzw. Kanäle. Alle Surround Sound Lautsprechersystem haben jedoch eines gemeinsam. Die Lautsprecher werden um das Fernsehgerät oder den Beamer mit Leinwand verteilt. Sie werden also um den Zuschauer oder auch hinter dem Zuschauer im Raum aufgestellt. Damit kann ein möglichst realistischer räumlicher Klang erzeugt werden.Tipp: Lautsprecher dürfen nicht hinter der vorderen Kante eines Möbelstücks befestigt werden. Im Idealfall sollte der Lautsprecher einige Zentimeter über die Kante hinausragen. Die Lautsprecher dürfen auf keinen Fall in einem Regal stehen, denn dies minimiert ihre Funktion. Das Regal sorgt für eine Trichterfunktion, was die Übertragung des Klangs verschlechtert.
VorteileNachteile
realistischer Surround Soundhöhere Kosten bei der Anschaffung
individuelle Aufstellung der LautsprecherVerbindungen sehr oft mit Kabel
mehrere Lautsprecher und ein Subwoofer im EinsatzHöherer Aufwand beim Einrichten
mehr Platzbedarf

Die Vor- und Nachteile eines 3D-Blu-ray-Player-Heimkinosystems

Gerade in der letzten Zeit sind im Bereich Home-Entertainment zahlreiche Möglichkeiten auf dem Markt erschienen. Am wichtigsten ist dabei die 3D-Technologien, die für ein besseres Bilderlebnis sorgt. Es werden 3D-Effekte möglich, die nicht nur die Bildqualität verbessern, sondern auch die Tonqualität. Mit einem 3D-Blu-ray-Player-Heimkinosystem kann man sich das Erlebnis eines Kinobesuches zu Hause auf das eigene Sofa holen.Beim 3D-Blu-ray-Player-Heimkinosystem kann man grob in zwei Bereiche unterscheiden:
  • 3D-Bild als Erweiterung zum bisherigen 2D-Bild
  • 3D-Ton als Alternative zu Dolby ATMOS
Das 3D-Heimkinosystem bekommt man in den meisten Fällen genau wie das Dolby Surround Soundsystem in integrierter Form, sodass man relativ einfach ein Komplettsystem nutzen kann.
VorteileNachteile
3D-Bilderlebniszusätzliches Gerät im Vergleich mit der integrierten 2D-Fernsehgerät Technologie
Abspielen von Blu Rayshöherer Anschaffungspreis
Zusätzliche SchnittstellenVerbindungen mittels Kabel
3D-Fernsehgerät und 3D-Brille notwendig

Welche Kaufkriterien sind wichtig beim Kauf eines Heimkinosystems?

Natürlich definiert jeder Kunde seine individuellen Kaufkriterien. Dennoch sollte man beim Kauf eines Heimkinosystems einige Kaufkriterien in die Entscheidung mit einbeziehen.In erster Linie sollte man auf folgende Kaufkriterien achten:
  • Größe / Abmessungen / Gewicht
  • Leistung
  • Einfachheit der Einrichtung und Bedienung
  • Design
  • Ausstattungsmerkmale und Ausstattungsfunktionen

Größe / Abmessungen / Gewicht

Ganz klar kann an dieser Stelle gesagt werden, dass eine umfangreiche Heimkinoanlage auch einiges an Platz in Anspruch nimmt. Je nachdem wie oft man vor dem Soundsystem sitzt oder auf welche Komponenten man Wert legt, sollte man dies bei der Kaufentscheidung mit einplanen. Am Platz sparendsten ist die externe Soundbar. Grundsätzlich hängen die Größe und das Gewicht des Heimkinosystems immer von der Bauart der einzelnen Komponenten sowie deren Verschiedenheit ab, sodass keine pauschale Aussage getroffen werden kann. In der Regel beziehen sich die Abmessungen auf die Lautsprecherboxen, welche wiederum in Frontlautsprecher, Rücklautsprecher oder Centerlautsprecher unterteilt sind. Beim Kauf sollte man aber auch auf die Abmessungen des Subwoofers und des Receivers achten. Viele Hersteller geben diese Informationen nur spärlich auf ihren Verpackungen bekannt, sodass dies im Vorfeld den Kauf ein wenig erschwert.Hinweis: Je größer ein Heimkinosystem ist, umso professioneller ist es.Je nach Typ lassen sich ungefähre Abmessungen bei den Heimkinosystemen darstellen:
TypAbmessungen (L x B x H)Verpackungsgewicht
Soundbar Heimkinosystemca. 30 x 95 x 35 cm bis ca. 100 x 50 x 25 cmca. 10 bis 15 kg
Surround Sound Heimkinosystemca. 25 x 15 x 10 cm bis ca. 55 x 45 x 80 cmca. 10 bis 30 kg

Die Leistung

Eine große Bedeutung beim Kauf eines Heimkinosystems hat die Ausgangsleistung. Hierbei ist aber nicht zwingend die Größe der Lautsprecher ein Kriterium für die Qualität. Als Bewertungsmaßstab für die Leistung und als zentraler Angelpunkt gilt hierbei die Wattzahl. Auch wenn die Wattzahl bei vielen Käufern wichtig ist, so ist die Leistung auch von anderen Faktoren abhängig. Eine hohe Wattzahl kann auf keinen Fall mit einer guten Qualität gleichgesetzt werden – siehe hie auch die Größe der Lautsprecher. Unter anderem ist die Wattzahl auch von der Größe des Raumes abhängig. So kann man durchaus sagen, dass Heimkinosysteme mit einer kleineren Wattzahl eher für kleine Räume geeignet sind. Heimkinosysteme mit einer Wattzahl ab 200 Watt eignen sich demnach besser für große Räume. Schaut man sich nach einem Heimkinosystem um, wird man schnell feststellen, dass es in Bezug auf die Leistung große Unterschiede gibt. So kann man hier auch Heimkinosysteme bzw. Stereoanlagen mit über 1.000 Watt finden.

Die Einfachheit der Einrichtung

Externe Soundbars stehen für einen minimalen Aufwand bei der Einrichtung, da sie meist kabellos angeboten werden und ihren Platz direkt unter dem Fernsehgerät oder der Leinwand haben. Besteht das Heimkinosystem aus mehreren Lautsprechern, einem Verstärker (Receiver) und Subwoofern, dann erfordert die Einrichtung bzw. die Installation deutlich mehr Aufwand, denn man muss sich letztendlich um mehrere Komponenten kümmern. In der Regel kann die richtige Positionierung der Lautsprecher der Bedienungsanleitung entnommen werden. In der Regel werden alle Lautsprecher gemäß der Bedienungsanleitung im Raum verteilt und dann synchronisiert. Der Anschluss an das Fernsehgerät erfolgt meist mit dem Kabel, welches zum Lieferumfang gehört. Hat das Fernsehgerät einen HDMI-Anschluss, kann ein solches HDMI-Kabel im Fachhandel nachgekauft werden, wenn es nicht bereits zum Lieferumfang gehört.

Das stilvolle Design

Beim Kauf eines Heimkinosystems kommt es sehr oft auch auf das Design an. Die Heimkinoanlage ist für jeden sichtbar im Wohnzimmer präsent und sollte sich der bestehenden Einrichtung anpassen. Das stilvolle Design, das zur Einrichtung passt, solldabei aber nicht nur Besucher beeindrucken, sondern auch zum täglichen Wohlfühlfaktor beitragen. Nicht zuletzt wertet das Heimkinosystem das komplette Ambiente der eigenen vier Wände auf.In erster Linie kommt es hierbei auf zwei Merkmale an:
  • Die Farbe der Heimkinoanlage
  • Die Form der einzelnen Komponenten
Zu den gängigsten Farben beim Heimkinosystem gehört schwarz. Bevorzugt man jedoch einen anderen Farbton, bekommt man die Heimkinoanlage auch in Weiß, Silber oder in einer individuellen Farbkombination. Bei der Form der Heimkinoanlage hat man meist die Wahl zwischen quadratisch, blockähnlich oder in einer abgerundeten Form. Meist wird die Form durch die Lautspreche4r bestimmt, die üblicherweise rechteckig sind. Bei einigen Modellen der Heimkinoanlage kann man auch unter hohen und schmalen sowie quaderförmigen oder flachen Design wählen. Dies macht sich jedoch meist im Preis bemerkbar.

Die komfortablen Extra-Funktionen

Gerade Heimkinosysteme in der gehobenen Preisklasse stechen durch einige Extra-Funktionen aus der breiten Masse hervor. Zu den Extra-Funktionen zählen neben der kabellosen Nutzung auch die allgemeine Bedienung mittels Funk sowie eine Reihe von zusätzlichen Multimedia-Anschlüssen, wie zum Beispiel USB und HDMI. Bei einigen Heimkinosystemen hat man zudem die Möglichkeit die Lautsprecher mittels Knopfdruck oder einem mitgelieferten Messmikrofon optimal auszurichten. Ebenfalls zu den Extra-Funktionen zählt Dual-Band-W-LAN, sodass hier die Integration von Audiostreaming mit Spotify oder Apple Air Play möglich ist. Sehr interessant ist auch die Unterstützung von externen Systemen, sodass man diese auch mit Komponenten von anderen Herstellern kombinieren kann. Die Rede ist hier von der Kompatibilität mit anderen Geräten und anderen Herstellern. Aus diesen Gründen sollte man beim Kauf einer Heimkinoanlage erst einmal recherchieren, ob der Hersteller des Fernsehgerätes weitere Zusatzartikel anbietet. Des Weiteren lohnt immer ein Blick auf das Zubehör bzw. die Bestandteile, wie zum Beispiel eine Fernbedienung.

Die Unterschiede zwischen einem 2.1, 5.1, 7.1, 9.1 oder 11.2 Heimkinosystem

Vor dem Kauf stellt man sich natürlich die Frage, welches Heimkinosystem den eigenen Bedürfnissen am ehesten gerecht wird. Dies hängt nicht nur von der Art des Aufbaus ab, sondern auch von der Anzahl der Lautsprecher und der Subwoofer. Die Zahl vor dem Punkt steht für die Anzahl der Lautsprecher, während die Zahl hinter dem Punkt die Anzahl der Subwoofer benennt. Verfährt man getreu dem Motto, dass größer gleich teurer bedeutet, dann kann dies zu deutlichen Preisunterschieden führen. Experten sagen hierzu jedoch ganz klar, dass in einem kleinen Raum durchaus ein 2.1. Heimkinosystem vollkommen ausreichend ist. Das 5.1 Heimkinosystem unterscheidet sich durch zwei seitliche Lautsprecher (links und rechts) sowie zwei weiteren Hochlautsprechern von den 7.1 und 9.1 Heimkinosystemen. Bei einem 11.2 Heimkinosystem kommen weitere höher positionierte Lautsprecher sowie ein extra Subwoofer dazu.Erläuterung der verschiedenen Heimkinosysteme:
Dolby Surround SoundsystemBeschreibung
2.1Im Paket für das 2.1 Heimkinosystem sind zwei Frontlautsprecher und ein Subwoofer enthalten. Man spricht hier auch oft vom Front-Surround-System. Die Beschallung erfolgt hier ähnlich wie bei der Soundbar nämlich von vorne. Das 2.1 Heimkinosystem hat den Vorteil, dass es platzsparend, einfach zu installieren und günstig zu erwerben ist. Es ist ideal für kleinere Zimmer, bei denen lediglich die Tonausgabe des Fernsehgerätes verbessert werden soll.
5.1Das 5.1 Heimkinosystem besteht aus 5 Lautsprechern und einem Subwoofer, der für Bässe und tiefe Töne zuständig ist. Man nennt den Subwoofer auch häufig einfach Tieftöner. Das 5.1 Heimkinosystem ist ideal für kleinere bis normale Zimmer geeignet. Die 5 Lautsprecher bestehen aus einem Centerlautsprecher, der etwas größer als die anderen Lautsprecher ist und in der Mitte der Surround-Anlage (über oder unter dem Fernsehgerät) platziert werden soll. Der Subwoofer kann frei im Raum stehen, jedoch nicht in der Nähe des Centerlautsprechers. Bei den restlichen vier Lautsprechern handelt es sich um je zwei Frontlautsprecher und Rücklautsprecher, die sich vor und hinter dem Zuschauer befinden.
7.1Beim 7.1 Heimkinosystem wird das 5.1 Heimkinosystem um zwei weitere Lautsprecher ergänzt. Sofern das 7.1. Heimkinosystem kabellos ist, eignet es sich sehr gut für normalgroße Wohnzimmer. Durch die beiden zusätzlichen Lautsprecher werden die Audio-Signale an die Decke gestrahlt und dann wieder in den Zuschauerraum reflektiert. Den optimalen Genuss mit einem 7.1 Heimkinosystem erlebt man mit Filmen, di eine extra 7.1 Tonspur haben. Meist ist dies auf DVDs und Blu Rays extra gekennzeichnet.
9.1 oder 11.1Der Aufbau eines 9.1 Heimkinosystems ähnelt dem eines 5.1 Heimkinosystems. Zusätzlich gibt es zwei bzw. vier Lautsprecher, die jeweils links und rechts vorne sowie etwas weiter außen und höher als die Frontlautsprecher platziert werden. Es entsteht hierdurch ein volleres und breiteres Klangbild im vorderen Bereich. Die Lautsprecher werden daher meist auch als Front Wide oder Front High bezeichnet. Es gibt wenige Filme mit einer 9.1 oder 11.1 Tonspur, sodass die Tonqualität nur unmerklich besser ist als beim 7.1 Heimkinosystem.

Was versteht man unter einem kabellosen Heimkinosystem?

Beim kabellosen Heimkinosystem, was auch als Wireless Home Cinema System bezeichnet wird, gehört der lästige Kabelsalat der Vergangenheit an. Gerade die Hersteller von Soundbars nutzen im Gegensatz zu Herstellern von umfangreichen heimkinoanlagen die kabellose Variante. Einige Hersteller ermöglichen eine Verbindung des Smartphones oder des Tablets mit Bluetooth, W-LAN oder USB. So kann man das Heimkinosystem bequem ansteuern und Filme sowie Musik abspielen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Heimkinosystems achten?

Die Klangqualität

Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist der Sound. Möchte man das echte Kinoerlebnis in seine vier Wände holen, sollte man zu einem 5.1 oder 7.1 Heimkinosystem greifen. Liebt man die kräftigen Bässe und die starken Tiefen, dann lohnt es Wert auf einen leistungsstarken Subwoofer zu legen. Da jeder die Klangqualität anders empfindet, lohnt sich vor dem Kauf ein Test in den eigenen vier Wänden. Durch Einstellmöglichkeiten am Equalizer kann man die Höhen und Tiefen nachjustieren und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Für den optimalen Klang kommt es immer auf die richtige Position der Lautsprecher, der Raumbeschaffenheit und der Tonausgabe des Fernsehgerätes an.

Die Lautsprecher

Nicht alle Heimkinosystem können kabellos genutzt werden. Bei einigen Modellen müssen die Lautsprecher mit einem Kabel mit dem Receiver (Verstärker) verbunden werden. Bei den Frontlaufsprechern ist dies weniger problematisch, da diese meist links und rechts neben dem Centerlautsprecher stehen. Die Kabel für die hinteren Lautsprecher sind je nach Zimmergröße oftmals zu kurz. Hier lohnt es sich zu einem kabellosen Heimkinosystem zu greifen. Dabei werden die Standlautsprecher über Bluetooth, Funk oder W-LAN mit dem Receiver (Verstärker) verbunden. Durch ein kabelloses Heimkinosystem kann Kabelsalat im Wohnzimmer verhindert werden.

Der Receiver

Das Herzstück des Heimkinosystem ist der AV-Receiver. Dieser wandelt die Audio- und Videosignale der angeschlossenen Geräte um und leitet sie an die Lautsprecher weiter. Dank der vielen Anschlussmöglichkeiten gleicht der Receiver einem hochwertigen Verstärker für Stereoanlagen. Der Receiver bietet aber noch mehr, denn damit wird ein externer CD-, DVD- und Blu Ray Player überflüssig. Viele Receiver von Heimkinoanlagen können auch UKW-Radio empfangen und sind mittels W-LAN, DLNA, NFC oder Bluetooth in der Lage eine Verbindung mit dem Tablet oder dem Smartphone einzugehen.

Die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten

Dank der drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten kann man Musik vom Smartphone oder Tablet über das Heimkinosystem abspielen. Dies funktioniert durch Bluetooth oder NFC (Near Field Communication). Mittels einer neueren Technologie können auch filme und Videos kabellos an das Fernsehgerät und an die Lautsprecher übertragen werden. Die Rede ist von DLNA (Digital Living Network Alliance). Durch Screen-Mirroring erfolgt die Wiedergabe von Bild und Ton vom Endgerät auf dem Fernsehgerät oder einem anderen Wiedergabegerät.

Die Anschlussmöglichkeiten

Die meisten Heimkinosysteme verfügen über eine Reihe von Anschlussmöglichkeiten, sodass die Konnektivität mit anderen Geräten gewährleistet ist. Vollkommen egal ob kabellos oder nicht, können an das Heimkinosystem andere Hi-Fi-Komponenten sowie andere elektronische Geräte angeschlossen werden. Möchte man einen Plattenspieler, CD-Player, ein Radio oder einen anderen Zuspieler anschließen, muss man auf die Konnektivität der Komponenten achten. Die meisten Komponenten lassen sich durch koaxiale und durch digitale (optische) Anschlüsse verbinden. Einer der wichtigsten Anschlüsse ist die Buchse für das HDMI-Kabel. Mit dem HDMI-Kabel werden sowohl Bild wie auch Ton an den AV-Receiver geleitet. Der Receiver dient als Verteiler zwischen Fernsehgerät und Lautsprecher. Legt man eine DVD oder eine Blu Ray in das Anspielgerät, dann wird die Tonspur an die Lautsprecher und das Bildsignal an das Fernsehgerät mithilfe des HDMI-Kabels geleitet. Durch USB-Anschlüsse können externe Festplatten oder auch USB-Sticks dauerhaft am Receiver angeschlossen bleiben.

Die verschiedenen Hersteller und Marken von Heimkinosystemen

Schaut man sich auf dem Markt für Heimkinosysteme um, wird man auf bekannte Hersteller für hochwertige Komplettsystem treffen. Die Heimkinoanlagen von Bose, Teufel mit seinen Passthrough Modellen, LG, Sonos, Sony mit seinen BDV Modellen und Blaupunkt haben natürlich ihren Preis. Dennoch gibt es auch günstige Heimkinosysteme von Sony und Samsung. Weitere beliebte Hersteller für Heimkinosysteme sind Advance Acoustic, Auna, Canton, Harman-Kardon, Jamoo, KEF, Loewe, Magnat, Majestic, Onkyo, Panasonic, Philips, Pioneer und Yamaha.

Wie wird das Heimkinosystem richtig aufgestellt?

Selbst das teuerste Heimkinosystem bringt nichts, wenn man die Lautsprecher nicht ordnungsgemäß aufstellt und die Tonspur bzw. den Ton auf den Zuschauerraum ausrichtet. Bei der Aufstellung ist auf jeden Fall auf Symmetrie zu achten. Schon kleinste Abweichungen auf beiden Seiten sind zu hören, da die Tonspur verschoben scheint. Es scheint, als ob der Ton aus einer Richtung stärker kommt als aus der anderen. Verfügt das Heimkinosystem nicht über einen Centerlautsprecher, muss man diesen Effekt vorne ausgleichen. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher der Heimkinoanlage symmetrisch zugeordnet sein müssen. Die Frontlautsprecher stehen dort, wo später das Bild (Fernsehgerät) seinen Platz hat. Dies ist meist direkt am Fernsehgerät oder unter der Leinwand für den Beamer. Den besten Klang bekommt man, wenn der Centerlautsprecher sich an einer Wand befindet, die weder Fenster noch Türen hat. Die beiden Frontlautsprecher sollten jeweils rechts und links im gleichen Abstand zum Bildschirm platziert werden. Sie müssen aber nicht zwingend neben dem Centerlautsprecher stehen. Die Sitzposition der Zuschauer sollte sich gerade in kleinen Räumen an der gegenüberliegenden Wand des Bildschirms befinden. Die ideale Position für das Sofa ist die Mitte des hinteren Raumteils. Hinter der Sitzposition der Zuschauer sollten sich beim 5.1 Heimkinosystem die Rücklautsprecher befinden.

Welche Lautstärke ist beim Heimkinosystem richtig?

Zuschauer stellen sich oft die Frage, welche Lautstärke bei ihrem Heimkinosystem die Richtige ist. Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Bei den meisten Receivern wird die Lautstärke in Dezibel (dB) angegeben. Es mag seltsam erscheinen, dass es sich meist um Werte im Minusbereich handelt bevor diese in den Plusbereich gehen. Letzteres ist meist der Fall, wenn man so richtig laut hören möchte. Mit dem Drehen des Reglers verändert man eigentlich nicht die hörbare Lautstärke, sondern nur die Intensität des Eingangssignals. Damit dieses Signal unverändert weitergegeben wird, stellt man den Regler des Receivers auf 0,0 dB ein. In den meisten Fällen ist dies aber zu laut, sodass man den Regler auf -12,0 dB stellt. Für Filme wird die Lautstärke als um 12,0 dB reduziert. Für eine gemäßigte Lautstärke dreht man den Regler auf -46,0 dB.

Was versteht man unter Cinch beim Heimkinosystem?

Cinch bedeutet nichts anderes wie ein genormter Koaxial-Stecker. Einen solchen Koaxial-Stecker verwendet man für die Signalübertragung, zur Stromversorgung oder zum Anschluss von Lautsprechern an das Heimkinosystem. Mittels Cinch können Audiosignale, Videosignale und Antennensignale übertragen werden.

Welche Tonformate gibt es beim Heimkinosystem?

Die beiden gängigsten Tonformate für den optimalen Kinosound sind Dolby und DTS. Die Tonformate unterscheiden sich durch die Codierung der Audio-Dateien. Es werden die sogenannten Audio-Codecs benötigt. Bei Dolby Digital kommt der Codec AC-3 zum Einsatz. Welches Tonformat besser ist, kann an dieser Stelle nicht so einfach gesagt werden. Angeblich soll DTS besser klingen, denn es wird eine höhere Datenrate verwendet. Kritiker wiederum sind der Meinung, dass DTS einfach nur lauter ist, denn es wird mit mehr Bass abgemischt. Immer wieder trifft man auch auf den Begriff truehd. Bei Dolby Truehd handelt es sich um einen verlustfreien Audiocodec. Dieser Audiocodec wurde speziell für HD DVDs und Blu Rays entwickelt. Dolby truehd steht somit in direkter Konkurrenz zu DTS-HD Master. Letzteres hat jedoch eine deutlich höhere Verbreitung als Dolby truehd. Aus diesem Grund wird man kaum Heimkinosysteme mit Dolby truehd finden, was jedoch nicht weiter problematisch ist.
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