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Laufräder für Kinder

Laufräder sind für viele Kinder ein absolutes Muss, nachdem das Bobby-Car ausgedient hat. Das Fahren auf zwei schmalen Rädern ist für sie der nächste Schritt zum „Erwachsen werden“ – sie entdecken und trainieren spielerisch ihren Gleichgewichtssinn und steigern ihr Selbstbewusstsein. Welches Modell ist für Ihr Kind am besten geeignet, und worauf ist beim Kauf besonders zu achten?

 
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Puky 4074 LR M Plus Laufräder Smoby 770200 Laufrad First Bike Bandits and Angels 2-in-1 Laufrad BIKESTAR Laufrad Bandits & Angels Laufrad ab 2 Jahren
ModellPuky 4074 LR M Plus LaufräderSmoby 770200 Laufrad First BikeBandits and Angels 2-in-1 LaufradBIKESTAR LaufradBandits & Angels Laufrad ab 2 Jahren
Hersteller / Marke

Puky

Smoby

Bandits & Angels

BIKESTAR

Bandits & Angels

Eigenschaften
  • Rahmen mit tiefem Einstieg und Trittbrett
  • spezieller Laufradsattel
  • hochwertige Softreifen
  • Seitenständer
  • Schutzbleche und Spielglocke
  • Produktgewicht: 3,7 kg
  • Sicherheitslenkergriffe
  • stoßfeste Pulverlackierung
  • Typisch PUKY: Rahmen mit tiefem Einstieg und Trittbrett
  • spezieller Laufradsattel
  • Räder und Lenkung sind kugelgelagert
  • hochwertige Schaumreifen (215 X 50)
  • Sattel und Lenker höhenverstellbar
  • stabiles Laufrad mit Metallrahmen
  • höhenverstellbarer und komfortabler Sitz
  • Flüsterräder
  • Belastbarkeit bis max. 50 kg
  • geeignet für Kinder ab 18 Monaten
  • Produktmaße (L x B x H): 75,5 x 39 x 48 cm
  • für Kinder von 2 bis 5 Jahren
  • Holz Laufrad mit speziellem Wenderahmen (2-in-1)
  • Sitzhöhe: minimal 30 cm, maximal 43 cm
  • Kunststofffelgen
  • Luftbereifung (Räder 12-Zoll)
  • mit Sicherheitslenkergriffen
  • Sattelhöhe: ca. 35-42 cm
  • Lenkerhöhe: ca. 57-62 cm
  • Gewicht: ca. 4,8 KG
  • mehrfach beschichteter Stahlrohrrahmen mit schlagfestem Lack
  • Kugelgelagerte Lenkung mit Lenkeinschlagsbegrenzung
  • einstellbarer Lenker mit Polsterung
  • giftfreie Sicherheitslenkergriffe mit Prallschutz
  • Kindgerechter Bremsgriff der Hinterrad-Handbremse mit komfortabler Justagefunktion
  • Extra dicke 30.5cm (12 Zoll) Luftbereifung mit bestem ​Federungskomfort
  • Seitenständer​
  • Laufrad ab 2 Jahren
  • Für Jungs und Mädels
  • Spezieller Laufradsattel
  • Sattelhöhe 29 - 39 cm
  • Lenker 49 - 55 cm
  • Rahmen mit tiefem Einstieg
  • Mit Trittbrett
  • Kugelgelagerte Räder
  • Wartungsfreie PU-Reifen
  • Mit Sicherheitslenkergriffen
  • Spritzschutz hinten
  • Optionaler Weidenkorb bestellbar
Preis

74,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

39,70 € 44,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

54,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

67,99 € 89,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

49,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen
 

Wann kommt ein Laufrad für Ihr Kind in Frage?

Üblicherweise starten Kinder mit einem Bobby-Car in die Welt der Fahrzeuge. Wachsen sie heran, eifern sie natürlich den Größeren nach und wollen unbedingt aufs Fahrrad – mit ihren erst ein bis zwei Jahren leider noch nicht machbar. Eine wunderbare Zwischenlösung sind Laufräder. Mit ihnen fährt Ihr Kind nun wie seine Vorbilder auf zwei Rädern, und lernt spielerisch, das Gleichgewicht zu halten. Das Fahren funktioniert hier noch nicht mit Pedalen, sondern ganz einfach mithilfe von Gehbewegungen: Durch den niedrigen Bau des Vehikels steht das Kind mit den Füßen auf dem Boden, kann sie aber jederzeit anheben oder mit ihnen kräftig Schwung nehmen. So lernt es das Ausbalancieren und verbessert seine Koordination. Für die Benutzung sollte Ihr Kind also schon sicher auf den Beinen sein. Das kann je nach Entwicklungsgrad bereits mit einem Jahr der Fall sein, bei anderen dauert es etwas länger.
Wann kommt ein Laufrad für mein Kind in Frage?

Darauf sollten Sie bei einem Laufrad achten

Erstes Laufrad – Darauf sollten Sie achten

Im Handel sind unterschiedlich ausgestattete Modelle erhältlich, um den individuellen Ansprüchen und Entwicklungsstufen des Kindes gerecht zu werden. Eine große Rolle spielen hier die empfohlenen Altersstufen und Gewichtsklassen. Es zahlt sich in jedem Fall aus, ein Gerät zu kaufen, das etwas mehr Gewicht als das Ihres Kindes tragen kann. So bleibt die Freude an dem Rad beim Heranwachsen länger bestehen. Genauso sollten Sitz und Lenkrad in der Höhe verstellbar sein, damit sich das Rad dem wachsenden Kind anpassen kann. Das Kind soll aufrecht sitzen und den Boden bequem mit den Füßen erreichen. Der Rahmen vieler Räder bietet zudem einen tiefen Einstieg und ist damit gut an die Ergonomie des Kindes angepasst. Auch der Lenker muss gut in der Hand liegen – hierfür gibt es speziell gepolsterte sowie rutschfeste Varianten mit seitlicher Begrenzung an den Enden. Hat Ihr Kind bereits Übung, kann ein Laufrad mit Handbremse für Fortgeschrittene angeschafft werden. Während sehr jungen Kindern noch die benötigte Kraft und Koordination fehlt, können Dreijährige eine Handbremse meist schon nutzen. Für die richtige Entscheidung spielt ebenso das Material des Rahmens eine Rolle. Modelle aus Kunststoff sind meist ohne viele Extras ausgestattet sind super für die Kleinsten geeignet. Sie sind sehr leicht im Gewicht und können überall benutzt werden, auch in der Wohnung. Ein nachwachsender Rohstoff, der gleichzeitig einen modischen Aspekt bietet, ist zum Beispiel im schicken Laufrad Holz der Marke Bandits and Angels verarbeitet. Metall-Laufräder bieten ein sportliches Design und dazu Extras wie Bremsen oder Reflektoren. Sie sind in allen möglichen Farben erhältlich und treffen damit jeden Geschmack. Der Testsieger Puky hat in Sachen Qualität und Ausstattung die Nase ganz weit vorn.

Wann wird es Zeit für ein Fahrrad?

Zu der Vorbereitung auf das erste Fahrrad gehören neben dem langsamen Herantasten und vorsichtigen Fahranfängen immer auch Stürze. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten zu der Grundausstattung für Laufräder ein Helm sowie Knie- und Ellenbogenschoner angeschafft werden. Dadurch gewöhnen sich die Kleinen von Vornherein an das Tragen eines Helmes beim ersehnten Fahrrad fahren. Wann Ihr Kind schließlich bereit für das erste Fahrrad ist, hängt vom individuellen Lernprozess ab. Wird ein Fortgeschrittenen-Laufrad in Motorik und Koordination sicher beherrscht, wird es Zeit, sich Gedanken um ein Fahrrad für Anfänger zu machen. Im Handel sind bereits Geräte für Dreijährige erhältlich – so steht der Fahrt in Richtung Erwachsenwerden nichts mehr im Wege.
Was ist ein Knirps-Regenschirm?

Laufräder Testberichte:

compama testet selber keine Produkte, unsere Empfehlungen basieren auf Internetrecherchen mit dem Ziel Ihnen diese unliebsame Aufgabe abzunehmen. Nachfolgend finden Sie Links die aus unserer Sicht als seriös einzustufen sind:Laufräder getestet von Stiftung Warentest – test.de
 

Laufräder für Kinder Vergleich 2019

Mit einem Laufrad werden Kinder perfekt auf das erste richtige Kinderfahrrad eingestimmt. Experten sind sich einig, dass nichts den motorischen Fähigkeiten der Kinder so zugutekommt, wie ein Laufrad. Spielerisch erlernen die Kinder, das Gleichgewicht zu halten und sich an Lenkbewegungen zu gewöhnen. Dies ist gut für die Körperbeherrschung. Eltern bietet das Kinderlaufrad einen deutlichen Zuwachs an Mobilität, denn mit einem solchen speziellen Fortbewegungsmittel können die Kleinen auch größere Strecken spielend bewältigen. Zudem sind die Kleinen stolz, wenn sie vom Fahrradfahren oder Laufradfahren berichten können.Das ideale Alter und die richtige Körpergröße für das Laufradfahren wird von Experten mit einer Altersempfehlung von 2 Jahren und einer Körpergröße von 80 cm angegeben. Das Höchstalter variiert je nach Modell zwischen 3 und 5 Jahren.Hinweis: Laufräder sind der kindgerechte Einstieg sowie die Vorstufe zum späteren Radfahren und bieten eine gute Alternative zur Fortbewegung mit einem Dreirad. Kleinkinder werden so spielerisch zu einem geübten Radfahrer und der Umstieg auf ein normales Kinderfahrrad fällt vielen leichter.

Das erste Gefährt der Kleinkinder

Für viele Kinder ist das Laufrad eines der ersten Kinderfahrzeuge und somit die Vorstufe zum ersten eigenen richtigen Kinderfahrrad. Die Kinder lernen, zu lenken und dabei das Gleichgewicht zu halten. So wird das spätere Fahren auf einem Fahrrad für viele einfacher und oftmals kann auf die bekannten Stützräder verzichtet werden. Eltern sollten beim Kauf eines Kinderlaufrades jedoch nicht nur auf den Preis schauen, denn die Qualitätsunterschiede von Anbieter zu Anbieter sind meist relativ groß.Laufräder gelten offiziell nur als Spielzeug und müssen daher auch nur dem Mindeststandard an Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit genügen. Nicht selten kommt es vor, dass bei einem günstigen Modell, nach einer rasanten Fahrt der Lenker abfällt oder gar Schlimmeres passieren kann. Immer wieder findet man auf dem Markt auch Modelle, die schadstoffbelastet sind und somit nicht in Kinderhände gehören.

Die verschiedenen Varianten des Laufrades

Das Kinderlaufrad oder Lauflernrad gibt es aus den verschiedensten Materialien
  • Holz
  • Metall
  • Kunststoff
Ein Kinderlaufrad aus Kunststoff ist eher selten. Man findet dieses Material eher bei den sogenannten Rutscherautos oder beim Dreirad für Kleinkinder.

Warum ein Laufrad?

Schon beim Aufsteigen auf das Laufrad, müssen die Kleinkinder lernen sich zu halten, damit sie nicht umfallen. Im nächsten Schritt kommt es zur Steigerung, denn die Kleinen müssen lernen sich vorwärts zu bewegen. Diese Herausforderung meistern die meisten innerhalb kürzester Zeit. Allerdings geht es mit einem Laufrad nicht immer nur gerade aus. Es müssen beim Laufradfahren auch Kurven bewältigt und Hindernisse umfahren werden. Hier ist die Koordination des Kindes stark gefordert. Gerade bei den ersten Fahrten mit dem Laufrad nehmen die Kinder kaum die Füße vom Boden, um nicht umzufallen.Nach einiger Zeit werden die meisten jedoch mutiger und heben die Füße kurzzeitig vom Boden ab. Erst deutlich später nutzen sie den Schwung für die gesamte Fahrt mit dem Laufrad und flitzen mutig umher. Durch ein Laufrad wird der Bewegungsdrang der Kinder positiv beeinflusst. Haben Kleinkinder die ersten positiven Erfahrungen mit dem Laufrad hinter sich gebracht, sind sie meist schneller bereit auf ein richtiges Kinderfahrrad umzusteigen. Immer öfter möchten die Kinder, die bereits mit einem Kinderlaufrad geübt haben, auch gleich ohne Stützräder mit dem Fahrradfahren starten.Hinweis: Auf keinen Fall sollte man das Kind zwingen auf dem Laufrad zu fahren. Dies bedeutet Druck und zieht unweigerlich Stress nach sich. Dieser Stress ist jedoch nicht förderlich, denn das Kind entwickelt nicht nur Ablehnung, sondern auch Angst gegen das Fahrrad. Man muss dem Kind immer ausreichend Zeit lassen, sich an das Laufrad zu gewöhnen.

Lauflernrad vs. Laufrad

Sucht man nach einem Laufrad wird man oft auch auf das Lauflernrad stoßen. Doch wo liegen hier die Unterschiede zum Laufrad? Das Lauflernrad hat gegenüber dem normalen Laufrad vier Räder und kann bereits von Kindern ab einem Jahr genutzt werden.Tipp: Mit einem kindgerechten Lauflernrad können die Kleinen auch hindernisfreie Räumlichkeiten im Indoor-Bereich befahren.

Die Vor- und Nachteile von Laufrädern

Vorteile eines KinderlaufradesNachteile eines Kinderlaufrades
motorische Fähigkeiten werden geschultkeine Stützräder
Gleichgewichtssinn wird gefördertoftmals keine Bremsen
Mobilität wird gesteigert
 Sicherheit und ein gutes Fahrgefühl stehen bei einem Laufrad immer an oberster Stelle. Das Kind sollte bei der Nutzung eines Laufrades möglichst wenig schlechte Erfahrungen machen, denn nur so gewöhnt es sich schneller an ein richtiges Fahrrad.

Darauf sollte man beim Kauf von Laufrädern achten

Über den motorischen Nutzen von Laufrädern muss man schon lange nicht mehr streiten. Der Einsatzzweck von Laufrädern ist unumstritten. Die Kinder lernen sich auf dem Laufrad fortzubewegen und müssen dazu ihre Beine und Füße benutzen. Somit wird das Kind aktiver, bewegt sich mehr und verbessert spielerisch seine Koordinationsfähigkeiten. Die Altersempfehlung für ein Laufrad liegt bei ca. 2 bis 2,5 Jahren, da Kinder vorher meist die Bewegungsabläufe und die Geschwindigkeit nicht koordinieren können.

Die Bremsen

Bremsen sind im Bereich des Lenkers montiert und blockieren diesen. Bei Betätigung der Bremsen wird entweder das Vorderrad oder das Hinterrad gestoppt, was wiederum zu einem hohen Verletzungsrisiko führt. Eltern sollten daher beim Kauf auf ein Laufrad ohne Bremsen Wert legen und den Kindern das notwendige Bremsen Schritt-für-Schritt beibringen. Laufräder werden hauptsächlich von den Kindern mittels ihrer Füße gestoppt. Daher ist es viel wichtiger, dass das Kind bei der Nutzung des Laufrades immer feste Schuhe trägt. Offene Schuhe und Sandalen sind ungeeignet, denn es kann dadurch zu Verletzungen an den Füßen kommen. Ab einem bestimmten Alter soll das Laufrad über eine Bremse verfügen. Der Einsatz muss mit den Kindern jedoch ausgiebig geübt werden. Auf jeden Fall ist es ratsam, den Kindern die Funktionsweise der Bremsen anschaulich zu erklären.

Die Stabilität

Beim Kauf eines Laufrades sollten Eltern in erster Linie auf alle Gelenke und Verbindungen achten. Die Verarbeitungsqualität entspricht meist nicht der eines Kinderfahrrades. Eine wackelnde Lenkerstange oder ein wackelnder Reifen sind Gründe das Laufrad besser nicht zu kaufen. Den Kindern wird so auch ein unsicheres Gefühl vermittelt. Die Achsverbindungen müssen immer mit Metallschrauben befestigt sein. Auch Lenker und Sattelstange müssen aus Metall bestehen.

Die Klingel

Kinder verwenden eine Klingel am Laufrad in der Regel zum Spielen und nicht für die Verkehrssicherheit. Aus diesen Gründen kann auf eine Klingel am Laufrad komplett verzichtet werden. Des Weiteren sorgt eine Klingel am Lenker durch ihre Position für ein erhöhtes Verletzungsrisiko, wenn das Kind stürzt.

Der Seitenständer

Den Seitenständer kennt man von einem herkömmlichen Fahrrad. An einem Laufrad ist dieses Extra allerdings sinnlos, denn Kinder nutzen diesen kaum. Viel eher legen das Laufrad nach dem Spielen direkt auf dem Boden ab. Zudem erhöht ein Seitenständer das Verletzungsrisiko bei einem Sturz um ein Vielfaches.

Der Lenker

Bei vielen Laufrädern ist die Lenkeinschlagsbegrenzung vom Hersteller vorgegeben. Dadurch wird das Kurvenfahren deutlich erschwert und es entstehen Klemmstellen, an denen sich das Kind verletzen kann. Die optimale Lenkung beim Laufrad lässt auch Kurvenfahrten und das Ausweichen von Hindernissen zu. Der Lenker sollte sich in der Höhe verstellen lassen, sodass er der Größe des Kindes angepasst werden kann. Durch die richtige Lenkereinstellung ist die Sitzposition meist ideal und sorgt so für einen gesunden Fahrspaß. Ein weiterer Pluspunkt des Lenkers ist neben der Höhenverstellung auch eine Verstellbarkeit des Neigungswinkels.

Der Rahmendurchstieg

Kaum ein Kind schwingt sein Bein über den Sattel, wenn es auf das Laufrad aufsteigt. Vielmehr stellen sich die Kinder über das Laufrad und ziehen es dann hoch. Wichtig ist aus diesem Grund ein niedriger Rahmendurchstieg. Dies ist bei einigen Modellen von Puky der Fall.

Der Sattel

Der Laufradsattel sollte immer in der höhenverstellbar sein. So kann die Sitzhöhe der Größe des Kindes angepasst werden und das Laufrad wächst mit dem Kind mit. Die ideale Sitzhöhe ist erreicht, wenn das Kind mit beiden Füßen komplett den Boden berühren kann.

Das Trittbrett

Einige Laufräder sind mit einem Trittbrett ausgestattet. Das Kind kann das Laufrad so auch als Kinder-Roller verwenden. Eltern sparen sich hierdurch einen Doppelkauf.

Die gepolsterten Sicherheitsgriffe

Damit Kinder sich am Laufrad nicht verletzen, müssen alle scharfen Kanten gepolstert sein. Dies gilt natürlich auch für die Lenkergriffe, denn hier kann es bei einem Sturz zu gefährlichen und sehr schmerzhaften Verletzungen kommen. Eine gute Polsterung der Sicherheitsgriffe ist das A und O beim Kauf eines Lauflernrades.

Die Bereifung

Wie man es bereits vom Trekkingrad oder einem Rennrad kennt, gibt es auch bei Laufrädern unterschiedliche Bereifungen. Beim Kauf eines Laufrades haben Eltern meist die Wahl zwischen einer Bereifung aus Softschaum, Luftreifen bzw. Luftbereifung, Vollgummireifen oder Hartgummireifen. Die ersten drei Reifenarten sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl, denn sie federn Stöße und Unebenheiten auf der Straße besser ab. Des Weiteren sind Reifen aus Vollgummi deutlich länger haltbar als Luftreifen.

Die Farbe

Die Farbe eines Laufrades ist zumeist eine individuelle Angelegenheit. Mädchen wünschen sich in der Regel ein anderes Design als Jungen. Einige Laufrad Modelle bekommt man in unterschiedlichen Farbvarianten und Designs.

Die Altersempfehlung

Laufräder gibt es bereits für die ganz Kleinen ab 1 Jahr. Jedoch sollten Eltern ihrem Kind ein Laufrad erst mit 2 oder 2,5 Jahren kaufen, denn dann kann das Kind die Bewegungen und die Geschwindigkeit koordinieren und profitiert vom Laufrad. Ein Laufrad für Kinder ab einem Jahr ist deutlich kleiner und extra gepolstert, damit es weitaus seltener zu Verletzungen kommen kann.

Die richtige Schrittlänge ermitteln

Die Schrittlänge bei einem Kinderlaufrad hat nichts mit der Körpergröße zu tun. Nicht selten sieht man Kinder mit kurzen Beinen und einer großen Körperlänge, die dann den Boden nur mit den Fußspitzen berühren können. Das macht die Kinder unsicher.Die Sattelhöhe bzw. Sitzhöhe sollten laut Experten immer etwa 2 cm kleiner als die Schrittlänge des Kindes sein. Die Schrittlänge lässt sich ganz einfach ermitteln. Das Kind wird mit dem Rücken gegen eine Wand gestellt. Die Beine sind zusammen und ganz durchgestreckt. Jetzt schiebt man ein Lineal zwischen den Beinen waagerecht nach oben so weit wie es geht. Der Abstand von der Oberkante des Lineals bis zum Boden ist dann die ermittelte Schrittlänge.
Alter des KindesKörpergrößeSchrittlängeSattelhöheLaufrad GrößePassende LaufräderBeliebte Laufräder
1 bis 1,5 Jahre70 bis 78 cm21 bis 26 cm19 bis 24 cmLauflernrad mit 4 RädernLaufräder ab 1 JahrPuky Lino, Kettler, Sliddy
1,5 bis 2 Jahre78 bis 85 cm26 bis 32 cm24 bis 30 cm8 Zoll oder 10 Zoll LaufradLaufräder ab 18 MonatenPuky LR M, Kettler Run 8
2 bis 3 Jahre85 bis 95 cm32 bis 38 cm30 bis 36 cm12 Zoll LaufradLaufräder ab 2 JahrenKettler Speedy 10, Puky LR 1 L
3 bis 4 Jahre95 bis 105 cm38 bis 45 cm36 bis 43 cm12 Zoll oder 14 Zoll LaufradLaufräder ab 3 JahrenPuky LR Ride, Kettler Run Air
Ab 4 JahreAb 105 cmAb 45 cmAb 43 cm14 Zoll Laufrad

Die maximale Tragkraft

Auch wenn die Kleinen noch nicht so viel Gewicht auf die Waage bringen, sollten Laufräder schon eine gewisse Belastung aushalten. Nicht selten kommt es vor, dass Kinder das Laufrad zu zweit nutzen oder auch mal ein Erwachsener sich auf das Laufrad setzt. Aus diesem Grund sollte die maximale Traglast auf keinen Fall zu niedrig ausfallen.Hinweis: Meist haben Laufräder eine Tragkraft von 20 bis 25 Kilogramm.

Das Rahmenmaterial

In erster Linie bestehen der Rahmen und andere Bauteile von Laufrädern aus Metall, Aluminium oder Holz. Kinder lieben in der Regel ein Laufrad aus Aluminium oder Metall, da hier die Farbvielfalt größer ausfällt. Die größte Stabilität bietet ein Laufrad mit einem Rahmen aus Stahl. Das Holzlaufrad nicht schlechter, wenn man sowohl auf das Material wie auf die Verarbeitung achtet.Tipp: Wenn Kinder die ersten Fahrversuche mit einem Laufrad unternehmen, sollte mindestens ein Elternteil dabei sein. Sinnvoll ist das Üben mit dem Laufrad auf einer ebenen und geschützten Fläche. Zum Üben sollte kein abschüssiges Gelände gewählt werden, denn das Laufrad kann, dann leicht zu schnell wird. Ebenfalls ist es nicht ratsam, dass Kinder direkt auf der Straße mit dem Laufrad üben. In jedem Fall ist es ratsam, dass das Kind ein Fahrradhelm trägt.

Schadstoffe

Am meisten haben Kinder bei Laufrädern Hautkontakt mit dem Sattel, den Griffen und den Lenkerpolstern. Eltern müssen bei der Anschaffung eines Kinderrades darauf achten, dass diese schadstofffrei sind. Beim Test sind mehrere Laufräder wegen einer zu hohen Belastung mit Weichmachern, wie zum Beispiel polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) durchgefallen. Verboten ist unter anderem auch der Weichmacher Diethylhexylphthalat (DEHP), der oftmals in Griffen, Sitzbezügen und Rädern Anwendung findet. Haben Eltern bereits ein Systemlaufrad mit einem der genannten Stoffe in den Fahrradteilen gekauft, dann sollten sie unbedingt vom Rückgaberecht Gebrauch machen. Greift das Rückgaberecht nicht mehr, dann ist es ratsam, diese Fahrradteile austauschen zu lassen.

TÜV- und GS-Siegel

Die TÜV- und GS-Siegel sind beim Kauf eines Laufrades sehr wichtige Kriterien. Alle Laufräder mit diesen Siegeln sind schadstoffgeprüft und entsprechen den bestimmten Normen und Vorschriften.

Die bekanntesten Laufräder

Für Kinder ab 1 Jahr

Das Baby-Laufrad wird meist auch Rutscher oder Rutschrad genannt. Man bekommt es von verschiedenen Herstellern unter anderem auch von Hudora.

Für Kinder ab 1,5 bis 2 Jahre

Für diese Altersgruppe sollte das Laufrad eine Größe von 10 Zoll haben. Das beliebteste Modell mit vier Rädern kommt aus dem Hause Puky. Dank der vier Räder bietet es den Kleinsten eine erhöhte Stabilität und ist somit eine gute Alternative zum bewährten Dreirad.Soll es ein Laufrad mit zwei Rädern sein, dann bietet sich ein Modell vom Hersteller Bike Star an. Einige Modelle überzeugen hier mit einem besonders niedrigen Durchstieg und einem rutschfesten Trittbrett.

Für Kinder ab 3 Jahre

Folgende Laufräder für Kinder haben sich als sehr positiv herausgestellt.
Modell Highlights und Beschreibung
Puky Laufrad LR MDer Rahmen besteht aus Stahl. Das Laufrad hat ein Gewicht von 3 kg und gehört zu den leichtesten Modellen. Man bekommt das Laufrad für ca. 50 Euro in vielen verschiedenen Farben. Es hat keine Bremse, einen ergonomisch geformten Laufradsattel und Reifen aus Softschaum. Der Rahmendurchstieg ist extrem niedrig und dank des Trittbretts kann das Laufrad auch als Kinder-Roller jahrelang genutzt werden.
Kettler Laufrad Speedy 10Das robuste Laufrad ist durchaus eine Konkurrenz für das Modell von Puky. Es hat ein Gewicht von 3,2 kg und kann wahlweise mit einer Handbremse erworben werden. Der Sitz ist höhenverstellbar. Die Reifen aus Kunststoff sind kugelgelagert. Man bekommt es ab einem Preis von 32 Euro in verschiedenen Farben.
Puky Laufrad LR1 BRDas Modell ist mit einem Seitenständer und einer Felgenbremse ausgestattet. Die Reifen sind luftgefüllt und man bekommt es ab einem Preis von 74 Euro.
Pinolino Jojo LaufradEs handelt sich hier um ein Laufrad aus Holz. Es ist aus Birkenholz gefertigt und hat ein Gewicht von ca. 4,6 kg. Der Sattel ist höhenverstellbar. Man bekommt es ab einem Preis von 48 Euro.
 

Laufräder für Erwachsene

Erwachsene greifen oftmals auf Laufräder der Hersteller Ryde, Mavic oder Campagnolo zurück. Solche Laufräder werden oft auch als Laufmaschine oder Draisine bezeichnet. Nicht selten wird auch die Gesamtheit eines Vorderrades oder eines Hinterrades als Laufrad bezeichnet. Die bekanntesten Anbieter sind hier Mavic und Easton.

Laufrad für Kinder im Discounter erwerben

Ohne Zweifel kann man das Laufrad für Kinder auch im Discounter kaufen. Der Preis im Discounter unterscheidet sich meist vom Preis der bekannten Markenhersteller. Nicht selten ist ein Laufrad für Kinder im Discounter gar teurer als beim Fahrradhändler.

Laufräder haben Vorteile gegenüber Stützrädern

Kinder sollen möglichst früh lernen, das Gleichgewicht zu halten. Das Laufrad bietet sich für diesen Fall sehr gut an, denn die Kinder können damit ihren Gleichgewichtssinn stärken und bekommen ein Gefühl für das Fahren mit zwei Rädern. Dieses Gefühl geht bei Stützrädern vollkommen verloren. Stützräder vermitteln dem Kind ein falsches Gefühl von Sicherheit. Die Kinder verlassen sich auf dieses falsche Gefühl und erlernen nur schwer die Balance zu halten.

Laufräder und Fahrradhelm

Mit einem Laufrad kann das Kind durchaus auch höhere Geschwindigkeiten erreichen. Daher ist es ratsam, dass das Kind immer einen Fahrradhelm trägt. Dies bietet zusätzliche Vorteile. Zum einen gewöhnt sich das Kind sehr schnell an den Fahrradhelm und es wird später beim richtigen Fahrrad zu deutlich weniger Diskussionen kommen und zum anderen schützt er das Kind beim Fahren.

Laufräder – eine Gefahr für die Gesundheit?

Schadstoffe sind nicht nur bei Autos ein Problem. Auch viele günstige Laufräder sind extrem mit Schadstoffen belastet und gefährden die Gesundheit der Kinder. Die meisten Schadstoffe befinden sich hierbei in den Griffen, den Lenkerpolstern und den Sitzbezügen. Kinder, die sehr Hautkontakt mit diesen Teilen haben, sind besonders gefährdet. Eltern sollten daher bei der Anschaffung immer auf hochwertige Materialien Wert legen. Billige Laufräder aus dem Ausland müssen nicht den Kriterien der Schadstoffbelastungen genügen und kommen mit einem günstigeren Preis auf den Markt.Aber nicht nur die hohe Schadstoffbelastung ist eine Gefahr für die Gesundheit der Kinder. Viele Laufräder Modelle sind deutlich weniger belastbar, wenn es um das Aufsteigen, Absteigen und das Fahren mit den Laufrädern geht. Dies gilt gerade in Bezug auf das Fahren auf unbefestigten Wegen und Untergründen.Sehr oft bietet auch die Sitzhaltung Grund zur Sorge. Die Kinder sollen möglichst in jungen Jahren eine optimale Sitzhaltung auf dem Laufrad haben. So kann späteren Fehlstellungen frühzeitig entgegengewirkt werden.

Schadstoffe – wie gefährlich sind sie?

Nicht nur die günstigen Modelle der Laufräder sind mit Schadstoffen belastet. Oftmals werden auch erhöhte Schadstoffkonzentrationen in Laufrädern der höheren Preisklasse gefunden. Sicherlich sind die Schadstoffe nicht akut giftig, jedoch können die Substanzen auf lange Sicht gesehen den Organismus der Kinder beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für die Schadstoffe, die über die Haut aufgenommen werden. Sehr oft sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in den Gummireifen der Laufräder zu finden. Experten warnen vor einigen dieser Schadstoffe, denn sie können auf der einen Seite das Erbgut schädigen und auf der anderen Seite Krebs erzeugen und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Eltern, die besorgt sind, können sich diesbezüglich an den Hersteller der Laufräder wenden. Einige sind bereit belastete Bauteile auszutauschen, sodass keine weiteren Gefahren bezüglich der Schadstoffe zu erwarten sind.

Begriffe von Laufrädern für Vorder- und Hinterrad

Im Handel bekommt man verschiedene Laufradsätze, sodass man seinen individuellen Bedürfnissen gerecht werden kann. Individuell zusammengestellte Laufräder, die den exakten Bedürfnissen gerecht werden und aufeinander abgestimmt sind, runden den Markt ab.

Die Nabe

Sie wird im Allgemeinen auch als Zentrum des Rades bezeichnet und sitzt daher auch zentriert.  Beim Laufrad dreht sich die Nabe um eine fest in den Ausfallenden eingespannte Achse. Die Nabe kann mit einer Bremse oder einem Freilauf ergänzt sein.

Der Nabendynamo

Der Nabendynamo sitzt in der Regel im Vorderrad. Extrem leichtgewichtige Laufräder mit Nabendynamos sind oftmals semiradial eingespeicht und somit hoch belastbar. Hat das Laufrad Scheibenbremsen, dann benötigt man einen Nabendynamo mit Bremsscheibenaufnahme.

Die Hohlkammerfelgen

Solche Felgen besitzen einen doppelten Felgenboden. Sie garantieren eine ausreichende Stabilität bei einem geringen Gewicht.

Das Felgenband

Das Felgenband sollte immer zum Laufrad passen, denn es schützt den Schlauch, damit dieser nicht gegen die Felge drückt.

Die Aerodynamik

Gerade bei Radsportlern ist die Aerodynamik ein wichtiger Bestandteil, der den Fahrern eine Reihe von Vorteilen bietet. Insbesondere im Profi-Radsport verbessert die Aerodynamik die Beschleunigungswerte. Wichtig sind hierbei jedoch der Laufradbau, die Kassetten und die dazugehörige Scheibe, ansonsten kann die Aerodynamik neben den Vorteilen auch Nachteile mit sich bringen.

Der Nippel

Der Nippel besteht aus einer schraubbaren Verbindung von der Felge zum Laufrad. Beim Einstellen eines montierten Laufrades benötigt man einen speziellen Nippelspanner.

Der Schnellspanner

Der Schnellspanner ist ein Bauteil, welches zuerst in der Nabe montiert werden muss. Beim Kauf muss man ganz klar zwischen einem Schnellspanner und einem Steckachser unterscheiden. 
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