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Kleine Pocket Beamer für große Unterhaltung

Pocket-Beamer 2019

Sie werden auch Minibeamer oder Taschenprojektoren genannt: Pocket-Beamer passen zwar nicht immer in die Hosentasche, doch sie sind wegen ihrer geringen Größe beliebt. Sie zeichnen durch ihre Portabilität aus, lassen sich schnell für eine Businesspräsentation aufbauen, als Heimkino nutzen und können sogar ein „mobilecinema“ für den Garten sein. Doch es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle. Manche schneiden im Vergleich zu anderen sehr gut ab, andere sind im Test jedoch keine Gewinner. Es gibt unterschiedliche Kriterien, die darüber entscheiden, ob ein Pocket-Beamer es in die Bestenliste der Vergleichstabelle schafft: angefangen von der Leuchtstärke und Auflösung, über Lampenlebensdauer und Akkuleistung bis hin zum Zubehör.
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AUCARY Beamer Pocket Projektor, mit Stativ TOUMEI C800S Pocket Projektor Beamer APEMAN Beamer Pocket Projektor Vamvo Pocket Beamer, mit Stativ PTVDISPLAY Tragbarer Pocket Beamer
ModellAUCARY Beamer Pocket Projektor, mit StativTOUMEI C800S Pocket Projektor BeamerAPEMAN Beamer Pocket ProjektorVamvo Pocket Beamer, mit StativPTVDISPLAY Tragbarer Pocket Beamer
Hersteller / Marke

AUCARY

TOUMEI

APEMAN

Vamvo

PTVDISPLAY

Eigenschaften
  • Android 6.0
  • DLP-Technologie
  • Auflösung von 854 x 480 Pixel
  • Lampenlebensdauer 30.000 Stunden
  • Kontrastverhältnis 2000:1
  • Eingebauter Lautsprecher
  • 4K-Videodecodierung
  • Projektionsfläche bis zu 300"
  • Unterstützung Dolby Sound
  • Dual-WLAN 2.4G/5G
  • Unterstützt Full HD 1080p
  • HDMI / USB /SD Eingangsanschlüsse
  • 3D Videobeamer mit großem Bildschirm
  • Geeignet für Streaming Sticks und Spielekonsolen
  • Kompatibel mit Prime Video, Kodi, Hulu, Netflix, BBC, Sky TV, Foxnow
  • Projektionsentfernung von 1 m bis 6 m
  • Neueste Smart LED-Lampenpflegetechnologie
  • Gewicht: 433g
  • 8400mAh Akku
  • Android 7.1
  • DLP-Technologie
  • Auflösung von 854 x 480 Pixel
  • Lampenlebensdauer 30.000 Stunden
  • Kontrastverhältnis 2000:1
  • Eingebauter Stereo-Lautsprecher
  • Speicher: 8 GB (intern)
  • Dual-WLAN 2.4G/5G
  • Projektionsfläche 30 - 120"
  • HDMI / USB /SD Eingangsanschlüsse
  • 3D Videobeamer mit großem Bildschirm
  • Geeignet für Streaming Sticks und Spielekonsolen
  • Unterstützung HDMI Eingang / WiFi / Bluetooth / USB / TF Karte / TV Box /PS4
  • Projektionsentfernung von 1 m bis 5 m
  • Gewicht: 286g
  • 4200mAh Akku
  • Erweiterte DLP Upgrade Technologie
  • Auflösung von 854 x 480 Pixel
  • Lampenlebensdauer 30.000 Stunden
  • Kontrastverhältnis 1000:1
  • Dual 3W Lautsprecher Bluetooth V4.2
  • 10 Meter Strahlungsreichweite
  • Leistungsstarke 360° Rundstrahler
  • Projektionsfläche bis zu 300"
  • Unterstützt Full HD 1080p
  • HDMI Eingangsanschluss
  • USB-Anschluss als Stromausgang, nicht für USB-Stick
  • Unterstützt Video, TV-Serien, iPhone, iPad, Android, Fire Stick, Chromecast usw.
  • Gewicht: 540g
  • 5500mAh Akku
  • DLP-Technologie
  • Auflösung von 800 x 480 Pixel
  • Lampenlebensdauer 20.000 Stunden
  • Kontrastverhältnis 2000:1
  • Projektionsfläche 15" - 130"
  • Unterstützt Full HD 1080p
  • Eingebauter Stereo-Lautsprecher mit SRS
  • Unterstützt iOS 9, Android 5.0 und höher
  • Kompatibel mit AirPlay, DLNA, Miracast
  • Projektionsentfernung von 0,5 m - 3 m
  • Gewicht: 780g
  • 5200mAh Akku
  • 360° Stativ
  • Kompatibel mit HDMI/ USB/ TF/ Micro SD
  • Android 7.1
  • DLP-Technologie
  • Auflösung von 854 x 480 Pixel
  • Lampenlebensdauer 30.000 Stunden
  • Kontrastverhältnis 1000:1
  • Unterstützt Bluetooth-Lautsprecher, Maus & Gamepad
  • HDMI-Eingang für Laptop, Game Host & TV-Box
  • Projektionsfläche bis zu 120"
  • Unterstützt Full HD 1080p
  • Eingangsschnittstelle: HDMI, 2x USB, TF-Karte
  • Auto-Keystone-Korrektur
  • Gewicht: 248g
  • 4500mAh Akku
Preis

339,98 € 739,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

203,00 € 219,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

239,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

229,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

249,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Diese Arten von Taschenprojektor gibt es!

Während größere Projektoren oft mit einer Metalldampflampe betrieben werden, braucht es im Mini-Beamer kleinere Lösungen für die Lichtquelle. Hier gibt es unterschiedliche Technologien, die zum Einsatz kommen. Generell kann der Käufer auswählen zwischen:
  • LCD Pocket Beamer
  • LED Pocket Beamer
  • DLP Pocket Beamer
  • LCos Pocket Beamer
  • Laser Pocket Beamer
Dieser Beamer zeichnet sich vor allem durch die gute Bildqualität aus. Denn bei der LCD-Technik wird das Licht im Beamer in die Grundfarben Rot, Blau und Grün aufgesplittet. Sie werden auf drei kleine Bildschirme gelenkt. Das ermöglicht ein besonders pixelgenaues Bild auf der Leinwand, die Abstufung von hellen und dunkeln Farbtönen ist fein. Das macht den LCD-Pocket-Beamer vor allem für Geschäftsleute interessant. Aber auch als „mobilecinema“ ist diese Technik gut geeignet und kann tolle Heimkino-Erlebnisse schenken. Jedoch liegen diese Pocket-Beamer in der höheren Preisklasse – bei der Anschaffung sollte mehr Geld einkalkuliert werden.
Vorteile der LCD-Pocket-BeamerNachteile der LCD-Pocket-Beamer
Qualitativ hohe BildauflösungTeurer in der Anschaffung
Hohe Kontrast- und SchwarzwerteBraucht aufwendiges Kühlsystem
Gutes Preis-Leistungs-VerhältnisHohe Rauch- und Staubempfindlichkeit
In solch einem Beamer werden Leuchtdioden eingesetzt, um das Bild zu erzeugen. Dadurch wird wenig Energie verbraucht und Wärme erzeugt, obwohl die Lichtleistung hoch ist. LED-Pocket-Beamer brauchen daher kein aufwendiges Kühlsystem. Jedoch bieten sie daher auch ein nicht allzu große Lichtstärke. LED-Pocket-Beamer gibt es mit unterschiedlicher Lumen-Anzahl. Wer solch ein Gerät als Heimkino nutzen will, sollte daher ein Modell mit einer hohen Lumen-Anzahl wählen. Sie können nur auf eine kleine Projektionsfläche ein Bild bringen und sind nicht besonders günstig in der Anschaffung.
Vorteile der LED-Pocket-BeamerNachteile der LED-Pocket-Beamer
Niedriger EnergieverbrauchNiedrige Leuchtkraft
Niedrige TemperaturentwicklungKleine Projektionsfläche
Lange LampenlebensdauerGehobene Preisklasse
Bei dieser Technologien wird das Licht durch eine Vielzahl von kippbaren Spiegeln erzeugt. Dies gilt als zuverlässig und ausdauernd. Das Bild wird kontrastreich wiedergegeben. Solch ein Projektor eignet sich hervorragend als Heimkino, das auch mobil eingesetzt werden soll. Jedoch hat der DLP-Pocket-Beamer auch Nachteile: Seine hohe Lautstärke kann störend sein, der Schwarzwert der Technologie ist nicht optimal. Eventuell auftretende Farbblitze lassen solch ein Modell in Testberichten nicht immer gut abschneiden. Trotz einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis müssen hier Kompromisse in der Farbtreue einkalkuliert werden.
Vorteile der DLP-Pocket-BeamerNachteile der DLP-Pocket-Beamer
Langlebige TechnologieEventuell eingeschränkter Schwarzwert
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnisstarke Geräuschentwicklung
Kontrastreiche BildwiedergabeEventuelle Farbblitze
Die LCoS-Technologie ist der LCD-Technik sehr ähnlich und verbindet sie mit der DLP-Technik. Hier werden sowohl Übertragungen als auch Reflektionen eingesetzt, um ein Bild mit höherem Füllgrad auf die Projektionsfläche zu bringen. Das Bildraster ist kaum zu sehen. In Testberichten wird diesen Taschenprojektoren eine durchschnittlich scharfe Bildwiedergabe bescheinigt. Wer einen kleinen und besonders kompakten Projektor mit hoher Bildauflösung und geringem Helligkeitsverlust sucht, ist mit einem LCoS-Pocket-Beamer gut beraten. Jedoch ist die Technologie nicht sehr langlebig und solch ein Modell gehört ebenfalls in die höheren Preisklassen.
Vorteile der LCoS-Pocket-BeamerNachteile der LCoS-Pocket-Beamer
Hochauflösende BilderTeuer in der Anschaffung
Geringer Verlust der HelligkeitBildqualität sinkt mit Nutzungsdauer
Besonders kompakte BauweiseAnfällig für Geisterbilder (LCD-Memory-Effekt)
Bei dieser Technologie wird keine Lampe als Lichtquelle eingesetzt. Wie der Name schon verrät, gewährleisten dies Laser-Halbleiter. Das macht den Taschenprojektor besonders langlebig. Mit bis zu 30.000 Stunden können Laser-Pocket-Beamer im Warentest punkten. Zudem ist auch die besonders gute Bildauflösung ein Argument für den Laser-Pocket-Beamer. Doch häufig schaffen sie es nicht in die Bestenliste von Testberichten, da ihr Anschaffungspreis weit über dem Durchschnitt liegt. Wer diese Qualität haben möchte, muss hohe Kosten einplanen. Auch der Energieverbrauch ist hier besonders hoch.
Vorteile der Laser-Pocket-BeamerNachteile der Laser-Pocket-Beamer
Hohe BildqualitätSehr teuer in der Anschaffung
Hohee KontrastverhältnisseHoher Stromverbrauch
Hohe Anzahl wiedergebbare FarbenGesundheitliche Schäden durch Laser möglich

Vor- und Nachteile: Das ist ein Pocket-Beamer!

Generell unterscheiden sich Mini-Beamer nicht in der Funktionsweise von großen Beamern. Alle werfen unabhängig von ihrer Größe ein Bild durch eine Projektion auf eine Fläche. Dazu braucht es eine Leuchtquelle. Während das in großen Projektoren oft eine Metalldampflampe ist, werden in kleinen Beamern Alternativen eingesetzt werden, die sich nicht so stark erwärmen. Daher braucht es im Mini-Beamer nicht immer ein Kühlsystem und einen Lüfter – was unter anderem die kompakte Bauweise ermöglicht. Und wo kein Lüfter – da auch kein Lüftergeräusch. Zudem beinhalten Beamer drei Linsen: zwei Fresnell-Linsen ud eine Kondesator-Linse. Ein eingebauter Spiegel lenkt die Strahlen im 45-Grad-Winkel schließlich zum Objektiv. Letzteres sorgt dafür, dass Foto oder Video auf der Bildfläche wiedergegeben wird.Der Pocket-Beamer zeichnet sich also dadurch aus, dass mittels eines kleinen Gerätes überall ein großes Bild an eine Wand geworfen werden kann. Denn er ist leicht tragbar und überall aufzustellen: ob bei der Präsentation im Büro des Kunden oder zum Fußballspielen im Hinterhof als mobilecinema. Die meisten Mini-Beamer werden mit einem Akku betrieben. Daher sind sich auch unabhängig von der Steckdose. Der Pocket-Beamer passt in eine kleine Tasche, schnell können auch Smartphones oder dem Tablet angeschlossen werden. Doch der kleine Taschenprojektor hat auch einige Nachteile. Oft schwächeln sie in der Lichtleistung und bieten nicht genügend Leuchtkraft. Die Bildqualität leidet aufgrund einer geringen Lumen-Anzahl gegenüber größeren Projektoren. Zudem kann hier das Bild auch flimmern und die Wiedergabe nicht immer farbgetreu sein.
    Info: Lumen ist die Maßeinheit für die Helligkeit eines Beamers. Dieser Wert sagt aus, wie viel Licht auf die Fläche gestrahlt werden kann. Beamer können hier einen Wert zwischen 40 und weit über 3000 Lumen aufweisen. Je dunkler der Raum ist, je weniger Tageslicht eindringt, desto geringer darf die Lumen-Anzahl sein.
Folgende Tabelle veranschaulicht Pro und Contra eines Pocket-Beamers:
Vorteile des Mini-BeamersNachteile des Mini-Beamers
Geringe GrößeNicht immer gute Leuchtstärke und Farbtreue
Niedriges GewichtGeräte mit hoher Auflösung sind teuer
Leicht transportableOft keine Einstellung der Bildschärfe
Geringe BetriebsgeräucheWenig Anschlussmöglichkeiten
Verbindung mit Tablet oder SmartphoneAkku kann Betriebsdauer einschränken
Geringerer Stromverbrauch durch Akku 

Kaufberatung und Test: Diese Kriterien sind wichtig

Es gibt zahlreiche verschiedene Modelle von Pocket-Beamer auf dem Markt. Testberichte weisen hier den Weg und vergleichen sie anhand verschiedener Kaufkriterien. Auf diese Punkte sollten Sie auch vor dem Kauf eines Mini-Beamers achten. Dazu gehören:
  • Größe
  • Auflösung
  • Helligkeit
  • Kontrastwert
  • Darstellbare Farbmenge
  • Keystone-Korrektur
  • Schnittstellen
  • Kompatibilität mit anderen Geräten
  • Lebensdauer der Beamerlampe
  • Akkuleistung
  • Tonausgabe
Gartenparty mit einem Pocket Beamer und einer Leinwand
Pocket-Beamer zeichnen sich vor allem durch ihre kompakte Bauweise aus. Daher ist vor allem die Größe ein wichtiges Kriterium. Die Breite überschreitet hier selten die 20 Zentimeter, die Tiefe liegt durchschnittlich zwischen zehn und 15 Zentimeter. Taschenprojektoren sind besonders flach und nur bereits „große“ Modelle über fünf Zentimeter hoch. Beamer mit der DLP-Technologie haben oft kleiner Abmessungen als Beamer mit LED- oder LCD-Technik. Aber auch das Gewicht spielt eine Rolle, wenn der Pocket-Beamer viel transportiert werden soll. Die meisten Geräte sind deutlich weniger als ein Kilogramm schwer. Besonders leichte Modelle wiegen um die 200 bis 500 Gramm.
Auch bei Pocket-Beamer sind unterschiedliche Auflösungen möglich. Generell gilt: Je höher die Auflösung – und damit mehr Pixel – desto besser ist die Bildqualität. Hier gibt es zahlreiche Modelle, die genrell HD wiedergeben können (High Definition = 1280 mal 720 Pixel), aber auch Full-HD (1920 mal 1080 Pixel). Nur wenige Mini-Beamer können auch die ganz scharfen Auflösungen wie UHD (3840 mal 2160 Pixel) und die 4K-Auflösung (4K2K = 4096 mal 2160 Pixel). Bei weit aus vielen Taschenprojektoren ist sogar nur eine Auflösung von 800 mal 480 Pixel möglich, was dem Format Wide VGA entspricht. Bei solchen Beamern ist die Wiedergabe nur bei geringer Bildgröße und kleiner Bilddiagonale zufriedenstellend.
    Achtung: Bedenken Sie dabei, welche Auflösung der Mini-Beamer im Signaleingang verarbeiten kann. Kein Gerät kann Bilder in einer höheren Auflösung ausgeben, als es schließlich aufnimmt.
In Tests werden die Pocket-Beamer zudem auch in Bezug auf ihre Helligkeitswerte verglichen. Testsieger haben nicht selten eine hohe Anzahl an sogenannten Ansi-Lumen und können auch in nicht abgedunkelten Räumen bestehen. Folgende Tabelle gibt verschiedene Richtwerte für verschiedene Zwecke:
Lumen-Anzahl / m² Verwendungszweck
Weniger als 100Dieses Gerät bietet in der Wiedergabe nur wenig Kontrast. Für eine Businesspräsentation mag solch ein Modell ausreichen. Als Videoprojektor für Heimkino-Erlebnisse ist diese Lumen-Anzahl nicht ausreichen.
Zwischen 100 und 250 LumenSolch in Pocket-Beamer kann in abgedunkelten Räumen als Heimkino dienen. Hier braucht es Rollläden oder Vorhänge.
Zwischen 250 und 500 LumenSolch ein Modell kann auch in helleren Räumen eine gute Helligkeit des Bildes liefern. Starke Sonneneinstrahlung kann jedoch hier immer noch störend sein.
Mehr als 500 LumenEin Taschenprojektor, der diese Lumen-Anzahl aufweist, bietet auch im Freien und bei direkter Sonneneinstrahlung ein gutes Bild. Solch ein Gerät kann also auch als portables Kino im Garten oder Hinterhof gute Dienste leisten.
Ein weiteres Kriterium, um in Vergleichen die Testsieger unter den Pocket-Beamern zu küren, ist der Kontrast. Dieser Wert gibt das Verhältnis zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt an. Bei einem Verhältnis von 500 zu 1 ist der hellste Punkt demnach 500-mal heller als der Dunkelste. Dieser Kontrastwert ist durchaus verbreitet bei Mini-Beamer. Doch auch höhere Werte sind möglich, denn je höher der Kontrastwert, desto hochwertiger ist das Bild – es ist schärfer und bietet sattere Farben. Jedoch kosten kleine Taschenprojektoren mit einem hohen Kontrast nicht gerade wenig. Zudem sinkt der Kontrastwert mit dem Leben der Projektorlampe.
Kleine Pocket-Beamer stehen in den Ruf, in der farbtreuen Darstellung gegenüber großen Geräten zu schwächeln. Doch das ist nicht immer der Fall. Weit verbreitet ist hier die Farbtiefe von 24 Bit, die eine Darstellung von 16 Millionen Farbnuancen entspricht. Nur richtig teure Geräte bieten auch 64 Bit – mit über einer Milliarde verschiedenen Farbnuancen. Pocket-Beamer sind jedoch generell technologisch in der Farbdichte benachteiligt.
Ist ein Videoprojektor zu niedrig aufgestellt oder nicht zentriert, erscheint das Bild an einer Seite breiter als an der anderen. Dies kann mit der sogenannten Keystone-Korrektur ausgeglichen werden. Daher überprüfen Vergleiche von Mini-Beamer auch, ob die Modelle mit diesem Feature ausgestattet ist. Generell ist diese Funktion ein Pluspunkt für die Taschenprojektor. Jedoch sollte sie nicht alleinig ausschlaggebend für die Auswahl sein. Denn wenn die Korrektur auf Standbilder oder ein bewegtes Video angewendet wird, schwindet auch die Qualität. Und dies kann bei so manchem kleinen Gerät gravierend sein.
Portable Beamer werden oft transportiert und an unterschiedlichen Orten eingesetzt. Umso wichtiger ist es, dass das Gerät über alle notwendigen Schnittstellen verfügt, um den Beamer auch überall gut anschließen zu können. Testsieger haben nicht selten alle der möglichen Schnittstellen zur Auswahl. Wichtig ist vor allem ein HDMI-Anschluss. Darüber können hochauflösende und große Datenmengen übertragen werden – für das Heimkino unerlässlich, Aber auch ein USB-Slot sollte vorhanden sein. Hier werden ebenso Datenmengen übertragen, was für eine Präsentation ausreichen kann. Ist der Beamer Internetfähig? Ein LAN-Anschluss kann beim Streamen im Heimkino wichtig werden. So manches Gerät kann auch Internet ohne Kabel mit einem Betriebssystem und WLAN-Anschluss bieten – was letztendlich von größerem Vorteil ist, da der Pocket-Beamer leicht überallhin getragen werden kann. So manches Modell verfügt auch über eine Bluetooth-Connection. So lassen sich Tablet und Handy leicht und schnell mit dem Taschenprojektor verbinden.
Jedoch nicht nur die ausreichenden Schnittstellen sollten beim Kauf eines Pocket-Beamers beachtet werden. Auch die Gerätekompatibilität ist ein wichtiges Kriterium, vor allem wenn von anderen Geräten Video- oder Bilddateien projiziert werden sollen. Denn obwohl die passende Schnittstelle vorhanden ist, kann in manchen Fällen aus technischen Gründen keine Verbindung hergestellt werden. Achten Sie daher schon bei der Auswahl darauf, welche Geräte Sie an den Pocket-Beamer anschließen wollen.
Oft wird in den verschiedenen Testberichten auch die Lampenlebensdauer eines Pocket-Beamers verglichen. Denn sie zeigt an, wie lange der Projektor auch genutzt werden kann. So manch anderes Kriterium hängt auch mit der Lampenlebensdauer zusammen. Die höchste Lebenserwartung haben Mini-Beamer mit LED-Lampe. Sie können bis zu 20.000 Stunden genutzt werden. Das ist ein Wer, der weit über dem Durchschnitt von anderen Technologien liegt. Bei Laser-Beamer betrifft dieses Kriterium jedoch nicht die Lampe, da diese nicht vorhanden ist. Daher sind hier extrem hohe Lebensdauern von bis zu 30.000 Stunden möglich.
    Hinweis: Bei der Lebensdauer ist jedoch zu beachten, dass diese nur mit einem angemessenen Umgang eintreten kann. So sollte die Bedienung des Beamers immer konform mit der Anleitung gehen, Ansammlungen von Staub und Dreck im Gerät regelmäßig entfernt und auch die Nutzung des Kühlsystems ordnungsgemäß geschehen. Das Gegenteil kann die Lebensdauer einer Lampe enorm verkürzen.
Ein portabler Beamer hat den Vorteil, dass er nicht auf eine Steckdose angewiesen ist. Doch das Kinoerlebnis lohnt sich nur, wenn auch der Akku durchhält. Daher achten Test bei Mini-Beamern auch auf dessen Leistung. Denn nicht nur die Lampe wird durch ihn mit Strom versorgt, sondern auch der Lüfter – ebenso nach Abschaltung der Lampe. Durchschnittlich erreichen Taschenprojektoren eine Akkulaufzeit zwischen zwei und fünf Stunden. Meist haben diese Akkus etwa 6.000 mAh. Ein Pluspunkt beim Mini-Beamer ist die Möglichkeit, den Akku über ein USB-Slot aufzuladen. Denn dann kann leicht eine Powerbank für längeres Beamer-Vergnügen sorgen, die ebenso von der Steckdose unabhängig leicht zu transportieren ist.
So mancher Pocket-Beamer hat für die Ausgabe von Musik, Sprache und Geräuschen auch einen Lautsprecher eingebaut. Jedoch kann der Lautsprecher nicht wirklich groß sein und daher auch keine enorm hohe Qualität liefern – oft ist er zu leise und schlecht. Daher sollte bei transportablen Beamern darauf geachtet werden, dass ein weitere Audio-Ausgang vorhanden ist, um eventuell ein anderes Soundsystem anschließen zu können.

Dieses Zubehör braucht ein Pocket-Beamer

Je Modell und Gerät unterscheidet sich der Lieferung bei einem Pocket-Beamer. Bei so manchen ist die Tasche zum Transport schon dabei, bei anderen Angeboten muss diese extra zugekauft werden. Auch das Zubehör ist ausschlaggebend für das Abschneiden in den Testberichten. Dazu gehören unter anderen:
  • Fernbedienung
  • Stativ
  • Leinwand
  • Kabel
  • Tasche
  • Bedienungsanleitung
  • Audiosystem

Fernbedienung

Gute Modelle haben die Fernbedienung im Lieferumfang inbegriffen. Diese ermöglicht die Bedienung auch aus der Ferne. Vor allem beim Heimkino-Erlebnis ist das ein Vorteil, aber auch die Businesspräsentation ist dadurch leichter.

Stativ

So mancher Pocket-Beamer kann auch auf ein Stativ aufgebaut werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die notwendigen Voraussetzungen am Gehäuse auch gegeben sind. Doch ein Stativ ist jedoch selten im Lieferumfang enthalten. Doch so manches Sonderangebot kann auch Stativ inkludieren.

Leinwand

Selten ist die Leinwand integriert, auf die der Beamer das Bild letztendlich werfen soll. Daher muss dies oft zugekauft werden. Wer sich für einen Pocket-Beamer entscheidet, sollte auch bei der Leinwand auf die Transportfähigkeit achten.

Kabel

Wo genügend Schnittstellen vorhanden sind, braucht es auch entsprechende Kabel. Ein HDMI-Kabel kann im Lieferumfang vorhanden sein oder auch nicht. Ist der Akku mit einem USB-Anschluss aufladbar? Dann gehört das Kabel dazu meist zum Gerät. Ebenso verhält es sich mit Steckdosenladegeräten und anderen Kabeln der Stromversorgung. Kabel für externe Audiosystem sind meist nicht inkludiert.

Tasche und Bedienungsanleitung

Viele Mini-Beamer werden meist mit einer entsprechenden Tasche für den Transport angeboten. Jedoch ist es weit verbreitet, dass vor allem DLP-Pocket-Beamer ohne Tragetasche angeboten werden, während Projektoren mit LED- oder LCD-Technologie mit einer Tasche zusammen geliefert werden. Bei allen Geräten sollte eine Bedienungsanleitung dazu gehören. Diese ist nicht nur ein wichtiger Leitfaden, sondern beinhaltet auch wichtige Hinweise, um die Lebensdauer eines Mini-Beamers vollends auszureizen.

Audiosystem

Wie bereits erwähnt, ist ein eingebauter Lautsprecher bei einem Mini-Projektor oft nicht besonders leistungsstark. Daher kombinieren viele den Mini-Beamer mit einem externen Audiosystem über den entsprechenden Audio-Ausgang. Achten Sie hier darauf, dass die Geräte miteinander kompatibel sind. Vor allem bei der Nutzung des Pocket-Beamers für das Heimkino ist ein hochwertiges Audiosystem ein lohnenswertes Zubehör.

Soviel kostet ein Pocket-Beamer

Auch bei den kleinen, transportablen Beamer gilt: Es gibt Modelle in allen Preisklassen und für jedes Budget. Besonders kleine Beamer in Smartphone-Größe können schon für 50 bis 100 Euro erstanden werden. Diese Modelle haben jedoch meist wenig Schnittstellen, eine niedrige Lumen-Anzahl und wenig Feature. Die Bildqualität ist hier ebenso niedriger. Die gehobenere Preisklasse beinhaltet meist mehr Schnittstellen, eine größere Helligkeit und beispielsweise eine Projektionslampe. Solche Modelle können einen höheren dreistelligen Betrag kosten. Eine hohe Bildauflösung in 4K-Qualität oder andere Ansprüche können auch dazu führen, dass der Pocket-Beamer auch über 1.000 Euro kosten kann. Auch gilt generell: DLP- und LCD-Beamer haben meist das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis als andere Modelle mit anderen Technologien.
Nahaufnahme eines Pocket Beamers in Weiß

Der richtige Abstand für den Pocket Beamer-Variante

Um das Potenzial des Mini-Beamers richtig auszunutzen, sollte er im optimalen Abstand zur Leinwand aufgestellt werden. Manche Modelle haben den Nachteil, dass sie in einem festen Abstand aufgebaut werden müssen, da keine Schärfenregelung am Gerät vorhanden ist. Für andere Geräte gibt es eine Faustregel: Der Abstand zwischen Leinwand und Beamer sollte ungefähr 1,5 bis zweifach so groß sein wie die Leinwandbreite. Wer jedoch damit nicht zu einem guten Bildergebnis kommt, kann auch im Internet suchen und mittels Projektionsabstandsrechner den optimalen Abstand finden – ob in Kurzdistanz oder auf der Langstrecke.

Die wichtigen Hersteller von Taschenprojektoren

Es gibt zahlreiche Hersteller von Mini-Beamern, die sowohl online als auch in Großtechnikmarken und in dem kleinen Laden um die Ecke ihre Produkte anbieten. Nicht immer bedeutet hier, dass der große Markenhersteller auch gleichzeitig den Testsieger in Vergleichen stellt. Auch unbekannte Hersteller bieten auf dem Markt gute Pocket-Beamer an, die vor allem häufig für weniger Geld angeboten werden. Zu den bekanntesten und beliebtesten Herstellern gehören unter anderem:
  • Acer
  • Aiptek
  • Apeman
  • Asus
  • BenQ
  • Leshp
  • LG
  • Optoma
  • Philips
  • Sony
  • Uvistar
Manche Hersteller zeichnen sich durch besonders gute Leistung und Qualität aus. Dazu gehört unter anderem Acer. Das Unternehmen ist bisher vor allem als Hersteller von Laptops bekannt, aber auch Projektoren gehören zum Sortiment. Inzwischen hat Acer auch den Markt der Mini-Beamer erobert und sein vollständiges Know-how in diese Produkte eingebracht. Philips ist eine Marke, die sich mit qualitativ hochwertigen Elektrogeräten einen Namen gemacht hat. Im Bereich Mini-Beamer gibt es hier sogar eine eigene Sparte: „PicoPix“, deren Modelle meist eine besonders hohe Auflösung haben. Das Unternehmen Aiptek hat sich hauptsächlich auf die Herstellung von Projektoren konzentriert und bringt daher auch seine Erfahrung in die Produktion von Mini-Beamern. Modelle dieser Firma zeichnen sich oft durch eine gute Konnektivität aus. Aiptek-Geräte haben oft einen eingebauten WIFI-Anschluss – sie können mit Handumdrehen mit dem Smartphone verbunden werden.
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