Pulsuhr mit Brustgurt

Pulsuhr mit Brustgurt Test 2021: Die besten Pulsuhr mit Brustgurt im Vergleich

Gerade wenn man gerne Sport treibt, möchte man seine Leistungsdaten, wie zum Beispiel Herzfrequenz und Kalorienverbrauch, immer im Blick haben. Daher ist die Anschaffung einer Pulsuhr meist nur noch eine Frage der Zeit. Ob man sich jetzt eine Pulsuhr mit oder ohne Brustgurt kauft, ist meist die nächste Frage. Es gibt eine Reihe Testberichte oft mit Kürung von einem Testsieger, die dieses Thema immer wieder aufgreifen. Im Folgenden erfährt man unter anderem, ob es sich lohnt eine Sportuhr mit Brustgurt zu kaufen, um damit die Kaufentscheidung einfacher zu machen. Jedoch ist die Kaufberatung kein Pulsuhren-Test.
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Was genau ist eine Pulsuhr und warum macht sie Sinn?

Pulsuhren mit und ohne Brustgurt sieht man vielfach in Fitnessstudios, beim Lauftraining und auch immer öfter beim Krafttraining. Auf den ersten Blick wirkt die Pulsuhr wie eine herkömmliche Armbanduhr, doch sie kann viel mehr. Am Handgelenk getragen zeigt die Fitnessuhr mithilfe des Displays nicht nur die Uhrzeit an, sondern auch
  • Daten der Herzfrequenzmessung
  • Daten der Pulsmessung
  • Kalorienverbrauch
  • Schrittzähler
  • zurückgelegte Strecke
  • u.v.m.
Bei einigen Modellen erfolgt die Herzfrequenzmessung mit Hilfe eines separaten Brustgurtes, der möglichst direkt auf der Haut getragen werden sollte. Allerdings gibt es auch Fitnessuhren, die die Herzfrequenz und den Pulsschlag im Rahmen einer optischen Pulsmessung am Handgelenk oder über verschiedene Fingersensoren ermitteln. Vielfach kann eine Laufuhr dem Sportler auch die individuelle Zeit der Sporteinheit anzeigen oder die gelaufenen Runden zählen, die Distanz ermitteln sowie die verbrauchten Kalorien errechnen, um dem Sportler weitere Motivation zu geben. Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei einer Pulsuhr, ob mit oder ohne Brustgurt, um einen kleinen Minicomputer, der die verschiedenen Messergebnisse jederzeit zur Verfügung stellt. So kann der Sportler seine Trainingseinheiten optimal auf sich und seinen Körper bzw. seine Fitness abstimmen. Hinweis: Trainiert man im richtigen Pulsbereich und wird dieser während des gesamten Trainings beibehalten, regt dies den Körper an die Kraftreserven zu vergrößern und dabei die Fettverbrennung anzukurbeln. Man sollte sich beim Sport nicht verausgaben, sondern konzentriert und gleichmäßig trainieren. Dies gilt für alle Sportarten. Kommt man an die Grenzen seines optimalen Pulsbereiches, dann warnen viele Pulsuhren mit einem akustischen und/oder optischen Alarmsignal oder mit einem Vibrationsalarm. So hat man die Möglichkeit seinen Trainingsmodus jederzeit seinem Fitnesslevel anzupassen.

Wie erfolgt mit einer Pulsuhr die Pulsmessung?

Genau genommen messen solche Sportuhren nicht den Puls, sondern vielmehr die Herzfrequenz. Wo ist hier aber der Unterschied? Der Puls wird in der Regel an einer Schlagader ertastet und zeigt in rhythmischen Wellen jeden Schub an, mit dem der Körper das Blut durch den Körper pumpt. Bei der Herzfrequenz dagegen handelt es sich um einen elektrischen Impuls, der den Herzmuskel immer wieder dazu bringt, sich zusammenzuziehen und auch wieder zu erschlaffen. Die Pulsuhr kann diese elektrische Frequenz mittels eines Brustgurts oder mit den Sensoren am Handgelenk messen. Der Empfänger in der Uhr errechnet dann aus diesen Daten den Puls pro Minute und zeigt ihn auf dem Display an. Bei den Pulsuhren wird daher unterschieden in Modelle mit
  • Brustgurtsensor
  • Fingersensor
  • optischem Sensor bei Handgelenkmessung

Wie funktioniert der Brustgurt bei einer Pulsuhr?

Eine Pulsuhr mit einem Brustgurt besteht aus zwei Komponenten, dem Empfänger, der einer Armbanduhr gleicht und dem elastischen Band (Brustgurt). An Letzterem sind zwei Sensoren verbaut, die bei jedem Herzschlag die elektrischen Impulse messen. Der Sender, der übrigens bei den meisten Pulsuhren mit Brustgurt abgenommen werden kann, überträgt die Trainingsdaten der Sensoren an den Empfänger in der Uhr. Zumeist wird dies durch den Funkstandard ANT+ realisiert. Bei neueren Sportuhren funktioniert dies meist mittels Bluetooth. Hinweis: Feuchtet man die Sensoren vor dem Anlegen des Gurtes ein wenig dann, dann liefert die Uhr ab den ersten Sekunden die exakten Messwerte. Es gibt auch Uhren, bei denen das Smartphone als Empfänger dient. Bei dieser Variante muss man nicht zwingend eine Uhr am Handgelenk tragen, denn man bekommt beim Kauf meist nur den Brustgurt mit einem Herzfrequenzmesser, welcher sich mittels Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone verbindet. Je nach Modell kann der Brustgurt mit unterschiedlichen Fitness-Apps agieren. Die so ermittelten Daten der Messung werden dann ausgewertet und dem Sportler auf seinem Smartphone angezeigt. Viele der Apps bieten neben der Messung der Herzfrequenz eine Reihe von Zusatzfunktionen, mit denen man sein Trainingsziel exakt planen und realisieren kann. Zu den meistverkauften Herzfrequenz-Messgeräten zählen in der Tat Pulsuhren mit einem Brustgurt, denn diese arbeiten ähnlich wie ein Elektrokardiogramm (EKG), das man von seinem Arzt kennt. Die ermittelten Messdaten sind hier sehr genau. Dies liegt daran, dass die Sensoren sehr nah am Herzen liegen. Viele Hersteller werben daher bei Pulsuhren mit Brustgurt mit dem Schlagwort „EKG-genau“, was sich immer auf die Messmethode bezieht. Nachteil von einer Pulsuhr mit Brustgurt ist, dass viele Nutzer den Gurt als störend und unbequem empfinden, denn er kann unter Umständen zu schmerzhaften Druckstellen auf dem Brustbein führen, worunter der Tragekomfort deutlich leidet. Des Weiteren ist diese Form der Fitnessuhr immer auf eine gute Funkverbindung zwischen Empfänger und Sender angewiesen. Sobald sich ein Funkmast, eine Starkstromleitung oder andere Handysignale in der Nähe befinden, kann es zu Störungen kommen.

Die Vor- und Nachteile einer Pulsuhr mit Brustgurt

Vorteile Nachteile
sehr genau störanfällig
große Auswahl an verschiedenen Modellen viele empfinden das Tragen des Brustgurtes als unbequem
EKG-genaue Messungen meist sehr hochpreisig
erhöht die Trainingseffizienz kann zu Hautirritationen kommen
dient der Motivationssteigerung regelmäßige Reinigung des Brustgurtes notwendig
optimiert die Qualität von Ruhepausen und Schlafphasen
warnt vor einer Überlastung und vielfach auch Flüssigkeitsmangel
Tipp: Bei Bluetooth 4.0 Smart handelt es sich um eine sehr stromsparende Verbindung, mit der viele Smartwatches ausgestattet sind. Unterstützt das eigene Smartphone diesen Standard lohnt es sich nach einer Pulsuhr mit Bluetooth zu suchen. Alternativ kann man die gratis App BLE Heart Rate Monitor auf das Handy laden. Auf Pulsuhren mit einem Fingersensor oder einem optischen Sensor für die Handgelenksmessung soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Nur kurz am Rande erwähnt, sei gesagt, dass diese Uhren den Trainingspuls nur dann anzeigen, wenn der vorhandene Sensor aktiviert wird. Die Messergebnisse sind unterschiedlich genau und reichen auf keinen Fall an die Messung mit einem Brustgurt heran. Modelle mit einem optischen Sensor, die erst recht neu auf dem Markt sind, sind weniger störanfällig gegenüber Signalen und Interferenzen aus der Umgebung. Jedoch sind diese Modelle in der Anschaffung deutlich teurer als eine Pulsuhr mit einem Brustgurt. Pulsuhren mit einem optischen Sensor müssen fest am Handgelenk aufliegen und man sollte seine Muskeln nicht zu sehr anspannen. Aus diesem Grund eignen sich diese Modelle weniger für das Fahrradfahren oder beim Kraftsport, denn die Pulsmessung ist nicht exakt.

Für wen eignet sich eine Pulsuhr?

Die Laufuhr oder auch die Pulsuhr ist im Grunde genommen für alle Sportler geeignet, die ihre Trainingsintensität und auch die Trainingsqualität verbessern möchten. Trainiert man nur zum Spaß, muss man sich nicht zwingend eine der hochwertigen Uhren zulegen. Experten raten alle Personen, die eine Form des Ausdauersports betreiben zum Tragen einer Pulsuhr. Dabei ist es vollkommen egal, ob man in der Natur oder in einem Fitnessstudio sein Training absolviert. Zu den Ausdauersportarten zählen:
  • Walken
  • Joggen
  • Radfahren inkl. dem Fahrradergometer
  • Crosstrainer
  • Laufbänder
  • Schwimmen
Vielfach sind in die Sportuhren eigene Pulsmesser integriert, mit denen man seinen Trainingsbereich bzw. seine Trainingszone seiner aktuellen Herzfrequenz anpassen kann. Des Weiteren raten Experten die Nutzung einer Pulsuhr für folgende Personengruppen:
  • Ältere Menschen
  • Untrainierte Menschen
  • Menschen mit einer gesundheitlichen Vorbelastung
Dank einer Pulsuhr haben diese Personen jederzeit ihre Herzaktivität im Blick und können ihr Training dementsprechend anpassen. So kann man gesundheitliche Probleme, Schmerzen und auch einen Muskelkater in vielen Fällen vermeiden. Gerade wenn man erst mit dem Sport beginnt und noch nicht gelernt hat auf seine Körpersignale zu hören und diese auch zu verstehen, sollte man über den Kauf einer Pulsuhr möglichst mit Brustgurt nachdenken. So kann man relativ einfach seinen Körper vor einer Überbelastung schützen, denn gerade, wenn man mit seinen Kräften nicht richtig haushaltet und die Belastung nicht einschätzen kann, kann es schnell zu Muskelkrämpfen oder zu einer Atemnot kommen. Im schlimmsten Fall drohen auch schwerwiegende Herzprobleme, was man durch den Einsatz von einem solch kleinen Trainingscomputer vermeiden kann.

Worin besteht der Unterschied zwischen Pulsuhr und Fitnessarmband?

Viele stellen sich auch die, ob man sich nicht ein Fitnessarmband anstatt einer Pulsuhr kauft, denn im Preis gibt es hier deutliche Unterschiede. Fitnessarmbänder, die auch als Aktivitätstracker bezeichnet werden, sammeln Daten zu Bewegung und zur Ausdauer des Nutzers. Dazu gehört auch vielfach die Herzfrequenz. Also worin liegt der Unterschied zwischen einer Pulsuhr und einem Fitnessarmband? Ein Pulsuhr eventuell mit einem Brustgurt eignet sich für Menschen und Sportler, die aufgrund einer Überwachung ihrer Herzfrequenz ihr Training permanent steigern möchten. Gerade aus diesem Grund sind die verbauten Sensoren in einem Brustgurt sehr hochwertig. Fitnessarmbänder haben ein anderes Ziel. Zusammen mit der passenden Fitness-App können dies meist mehr als eine Pulsuhr. Es werden Daten über die Dauer und die Art der Bewegung aufgezeichnet, Schritte gezählt, die Distanz ermittelt, dient als Kalorienzähler und erfasst eventuell auch Ernährungsdaten. Die wichtigste Funktion eines Fitnessarmbandes ist dabei eine ganz andere. Sie soll den Träger vielmehr motivieren mehr Sport zu treiben oder sich im Allgemeinen mehr zu bewegen. Daher sind Fitnessarmbändern in erster Linie für Bewegungsmuffel gedacht, denen der Antrieb zur Bewegung fehlt. Mit den stylischen Designs der Fitnessarmbänder werden vielfach auch Technikfreaks angesprochen. Bei einem Fitnessarmband erfolgt eine eventuelle Pulsmessung in der Regel über einen optischen Sensor, daher muss das Armband fest am Handgelenk anliegen. Entweder lockern sich die Armbänder im Laufe des Tages oder aber Nutzer löst es, weil ihm das Tragen unangenehm ist. Somit ist klar, dass die Messung nicht genau sein kann und man für exakte Werte doch zu einer Pulsuhr greifen sollte.
Vorteile/Nachteile Pulsuhr Fitnessarmband
Vorteil kann den Puls messen; große Auswahl an Modellen flache Bauweise; in vielen Farben erhältlich; sehr großer Funktionsumfang
Nachteil je nach Modell eingeschränkte Funktionsvielfalt kleiner Bildschirm; Daten können meist nur am PC oder über Smartphone ausgewertet werden

Worauf muss man beim Kauf einer Pulsuhr achten?

Auf keinen Fall sollte man das erstbeste Modell einer Pulsuhr mit oder ohne Brustgurt kaufen, sondern sich immer mit dem Funktionsumfang befassen. Die perfekte Pulsuhr bieten nachfolgende Funktionen:
  • Pulsbereich: dies ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn jeder Mensch hat einen eigenen individuellen Puls, sodass man hier sein Training eventuell anpassen muss. Bei vielen Modellen kann man sowohl sein Alter, sein Geschlecht, seine Größe und sein Gewicht eingeben damit der eigene Pulsbereich ermittelt werden kann. Einige Modelle zeigen nach einer gewissen Trainingszeit den Puls an, sodass man sein Training dahingehende optimieren kann.
  • Menüführung: da das Display nicht wirklich groß sollte, sollte die Menüführung intuitiv sein. Dies bedeutet insbesondere, dass die einzelnen Funktionen nicht zu umständlich oder komplex sein sollten, denn während des Trainings ist dies meist störend. Des Weiteren sollte das Display kontrastreich sein, sodass man es bei allen Lichtverhältnissen gut ablesen kann.
  • Alarmfunktion: einige Modelle bieten eine Alarmfunktion sobald der optimale Maximalpuls unter- oder überschritten wird. Mit dieser wichtigen Funktion kann man sein Training optimieren und seinen Körper optimal fördern. Einige Pulsuhren haben ein akustisches Signal, sodass man sofort weiß, ob das Training zu leicht oder zu schwer war. Ideal ist es, wenn die Alarmfunktion auch mittels Blinkens oder Vibration funktioniert, denn einige Sportler hören über die Pulsuhr während des Trainings Musik.
  • Stoppuhr: fast alle Pulsuhren sind mit einer Stoppuhr ausgestattet. Mit dieser wichtigen Funktion kann man seine Trainingszeit überprüfen. Auch andere Funktionen wie zum Beispiel ein Höhenmesser, ein Rundenzähler und dergleichen sind nicht unwichtig, denn so hat man auch beim Multisport immer alle wichtigen Daten im Blick.
  • Akku/Batterie: normalerweise funktionieren Pulsuhren mit einem Akku, den man immer wieder aufladen kann. Daher müssen auch keine Batterien gewechselt werden. Beim Akku sollte man darauf achten, dass dieser eine Mindestlaufzeit von 5 Tagen hat und es sich möglichst um einen Lithium-Ionen-Akku handelt, damit es nicht zum gefürchteten Memory-Effekt kommt. Bei Batterien sollte man ebenfalls Wert auf eine lange Laufzeit legen. Einige Hersteller verwenden nur sehr spezielle Batterien, die man auch nur beim Hersteller bekommt, was wiederum die Pulsuhr sehr teuer macht.
  • Wasserdichtigkeit: dieser Punkt ist wichtig, wenn man die Uhr auch zum Schwimmen tragen möchte.

Die bekanntesten Hersteller von Pulsuhren und Fitnessarmbändern

Es gibt eine breite Palette von Herstellern, die Pulsuhren und Fitnessarmbänder anbieten. Im Laufe der Zeit haben sich jedoch die bekanntesten herauskristallisiert. Dazu gehören
  • Beurer
  • Polar
  • Garmin
  • Sigma Sport
  • TomTom
  • HolyHigh
  • moreFit
  • Forerunner
  • Fitbit
  • Apple

Was kostet eine Pulsuhr mit Brustgurt?

Der Preis ist zum einen vom Hersteller und zum anderen auch von den diversen Zusatz-Features abhängig. Günstige Modelle für Einsteiger sowie No-Name-Produkte bekommt man meist schon ab 50 Euro. Hier muss man jedoch auf viele Zusatzfunktionen verzichten. Deutlich mehr muss man ausgeben, wenn man eine Pulsuhr sucht, die sowohl den Puls misst, den Kalorienverbrauch berechnet und weitere Funktionen wie Schlafüberwachung, Warnfunktion, Höhenmesser, Wasserdichtigkeit usw. hat. Hier liegen die Preise meist im Bereich von 400 Euro – einige Modelle sind sogar noch teurer. Leidet man an einer Herzerkrankung, sollte man die Pulsuhr von Apple ab Series 4 in die engere Wahl ziehen. Die Modelle sind sehr genau und können gemäß Studien ein Vorhofflimmern zu 97 % genau anzeigen.

Wo bekommt man eine Pulsuhr mit Brustgurt?

Pulsuhren mit einem Brustgurt kann man sowohl im Internet wie auch im Fachhandel vor Ort erwerben. Beim Fachhandel, wie zum Beispiel in einem Sportgeschäft findet man meist keine so umfassende Auswahl wie im Internet. Jedoch hat der Kauf im Fachhandel einen großen Vorteil. Man kann sich ausführlich beraten lassen und was beinah noch wichtiger ist, man hat die Möglichkeit den Gurt anzuprobieren, denn nur wenn dieser einen optimalen Sitz hat, kann man sich auf die Messwerte verlassen. Sicherlich sind Uhren im Handel vor Ort meist etwas teurer, doch man sollte nicht außer Acht lassen, dass man jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner hat, der sich mit den Funktionen und dergleichen auskennt.

Pro und Kontra einer Pulsuhr

Es gibt immer Befürworter und auch Skeptiker, wenn es um die Pulsuhr geht. Bei Modellen mit einem Brustgurt wird angeführt, dass dieser scheuert, zu Hautirritationen und eventuell auch zu kleinen Wunden führen kann. Andere wiederum fühlen sich durch den Brustgurt beim Training eingeengt. Doch dies sind meist nur Einzelfälle. In den meisten Fällen sitzt der Brustgurt optimal, weshalb man ihn vor dem Kauf auch testen sollte. Nicht anders sieht es bei der Pulsuhr mit Sensoren am Handgelenk aus. Auf der einen Seite ist eine solche Uhr diskreter und auf der anderen Seite finden man auch hier Negatives. Zum einen muss man dafür sorgen, dass die Uhr immer fest am Handgelenk sitzt, sonst können die Sensoren nicht richtig messen. Zum anderen ist es nicht unwichtig, dass die Uhr wasserdicht ist, denn man schwitzt unter dem Armband und man vergisst sie beim Duschen bzw. Händewaschen auszuziehen. Andere wiederum suchen speziell nach einer Pulsuhr für den Wassersport, weshalb hier die Wasserdichtigkeit oberste Priorität hat.

Die extra Features einer Pulsuhr – mehr als nur ein Brustgurt

Neben dem Brustgurt bieten Pulsuhren meist noch eine Reihe von Zusatzfunktionen, die nicht von der Hand zu weisen sind.
  • Der integrierte Schrittzähler – mit ihm kann man die Schritte zählen, die man pro Tag oder auch pro Woche zurücklegt. Vielfach wird so auch der Kalorienverbrauch ermittelt.
  • Motivationshilfe – dank grafisch dargestellter Trainingsziele mit einem personalisierten Work-out ist die Pulsuhr für viele eine Motivationshilfe sich zur Bewegung aufzuraffen.
  • Höhenmesser – zumeist mittels GPS. Dank eines Barometers kann man bei Bergtouren und Kletterpartien jederzeit spezielle Daten abfragen.
  • Warnsignale – Nutzer wird bei Überlastung und vielfach auch bei Flüssigkeitsmangel akustisch oder optisch gewarnt. Einige Modelle bieten auch eine Schlafaufzeichnung oder eine Aufzeichnung von Ruhepausen an.
  • Smart Notification-Funktionen – die meisten Pulsuhren sind mit einer Funktion für E-Mails, SMS, Kalender und Ähnlichem ausgestattet, sodass man nicht immer das Smartphone zur Hand haben muss.
  • Kompatibel mit speziellen Apps – damit Daten des Trainings und ähnliches ausgewertet werden können, ist es sinnvoll, wenn die Pulsuhr kompatibel mit verschiedenen Apps ist. Diese Apps übermitteln Daten mittels Bluetooth an das Smartphone, das Laptop oder an den PC.

Die richtige Pflege der Pulsuhr mit Brustgurt

Sicherlich ist eine Pulsuhr wenig pflegeintensiv – anders sieht das jedoch bei dem Brustgurt aus. Der Gurt sitzt eng und meist auch großflächig direkt auf der Haut und kommt so mit viel Schweiß in Berührung. Durch diese Feuchtigkeit kann die Sendeeinheit gestört werden, was sich dann auch auf die Lebensdauer der Batterien auswirken kann. Aus diesem Grund sollte der Sender nach jeder Trainingseinheit aus dem Gurt genommen und gesäubert werden. Dazu nutzt man ein feuchtes Tuch und trocknet anschließend den Sender ab. Schmutz kann sich direkt auf dem Brustgurt absetzen. Daher sollte auch der Gurt regelmäßig gesäubert werden. Je nach Material kann der Gurt in der Waschmaschine gereinigt werden – natürlich ohne Sendeeinheit. Einfacher ist es jedoch den Gurt direkt nach dem Training unter der Dusche mit einer Bürste zu reinigen und dann wieder trocknen zu lassen. Auf chemische Reinigungsmittel sollte man dabei verzichten. Dazu zählen Alkohol, Bleichmittel, Weichspüler und dergleichen. Bevor man den Brustgurt reinigt, sollte man sich an die Informationen des Herstellers halten und gegebenenfalls auch nachfragen, wenn Unklarheiten bestehen. Hinweis: Sollte der Gurt nach der Reinigung unangenehm müffeln, liegt dies meist an den Bakterien aus dem Schweiß. Mit einem Deo-Spray kann man versuchen, den Geruch zu unterbinden. Im schlimmsten Fall muss man ab und zu einen neuen Gurt kaufen.

Wie bewahrt man den Brustgurt richtig auf?

Während man die Pulsuhr wahrscheinlich permanent trägt, kommt der Brustgurt nur beim Training zum Einsatz. Nutzt man den Gurt nicht, dann sollte man ihn möglichst in einer Schutzhülle aufbewahren, sodass er vor direktem Sonnenlicht geschützt ist. Natürlich sollten die Umgebungstemperaturen auch nicht zu niedrig sein, denn dies geht auf die Lebensdauer der Batterien. Vor dem Wegpacken des Gurtes sollte man immer einen Blick auf den Akku werfen und diesen gegebenenfalls aufladen, damit der Gurt beim nächsten Training sofort einsatzbereit ist. Der Akkustand sollte dabei niemals unter 20 % liegen, denn dies kann auf lange Sicht der Leistung einen Abbruch tun. Hat man einen Brustgurt mit einem USB-Anschluss kann man diesen ganz bequem mit dem PC oder dem Laptop aufladen, sodass er wieder einsatzbereit ist.

Fazit zu der Pulsuhr mit Brustgurt

Eine Pulsuhr mit Brustgurt steht für absolut exakte Messergebnisse und ist daher gerade für sehr ambitionierte Sportler wichtig. Dank der innovativen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel Messenger, Music Player oder Wettervorhersagen bekommt die Pulsuhr bei vielen Nutzern einen besonderen Stellenwert. Einsteigermodelle bekommt man meist schon ab 50 Euro, während man für ein hochwertiges Modell rund 400 Euro hinlegen muss.