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Pulsuhr im Vergleich

Pulsuhr Test 2019: Die besten Pulsuhr im Vergleich

Menschen, die gerne Sport treiben und dabei ihre Leistung und ihre Messdaten immer im Blick haben wollen, sollten sich unbedingt für den Kauf einer Pulsuhr entscheiden. Auch wenn es der Name vermuten lässt, kann man mit der Pulsuhr nicht nur seinen Puls messen, sondern auch den Kalorienverbrauch erkennen. Auch wenn die Pulsuhr sehr oft mit einer Sportuhr, einer Fitnessuhr oder einer Trainingsuhr gleichgesetzt wird, gibt es doch den kleinen, aber feinen Unterschied. Bestenfalls kann man zur Pulsuhr noch Laufuhr sagen. Im Übrigen darf die Pulsuhr auch nicht mit einem reinen Fitnessarmband verglichen werden, denn dafür sind die Funktionen zu vielfältig. Bei der nachfolgenden Kaufberatung geht es nicht um einen Warentest oder einen Testbericht. Es wird demnach auch keine Bestenliste erstellt oder ein Testsieger gekürt. Die Kaufberatung soll nur als Entscheidungshilfe für alle diejenigen dienen, die sich zum Kauf einer Pulsuhr entschieden haben.
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Kurze Zusammenfassung zum Thema Pulsuhr

Die Pulsuhr bietet dem Sportler einige wichtige Zusatzinformationen, denn neben der Pulsmessung und der Herzfrequenzmessung, kann man oft auch die Uhrzeit, die Trainingszeit und den Kalorienverbrauch ablesen. Mit dieser Form der Sportuhr, wie die Pulsuhr auch oft bezeichnet wird, ist das pulsgesteuerte Training spielend leicht zu realisieren. Der Sportler kann mithilfe der Pulsuhr seine Kraftreserven vergrößern und dabei auch die Fettverbrennung, dank der Kalorienzählung ankurbeln. Gerade die Menschen, die ihre Leistungen kontinuierlich steigern wollen, sind mit einer Pulsuhr gut beraten. Möchte man dagegen nur motivierter an den Sport herangehen, reicht meist schon das einfache Fitnessarmband aus. Dennoch muss man für den Kauf einer Pulsuhr nicht zwingend ein Profisportler sein, denn auch als Hobbysportler profitiert man vom Funktionsumfang der Pulsuhr.

Was genau ist eine Pulsuhr und wozu benötigt man sie?

Meistens sieht man die Pulsuhr bei Läufern oder im Fitnessstudio. Die Pulsuhr kann aber mehr, denn auch beim Krafttraining und anderen Sportarten ist sie eine wertvolle Hilfe und gibt dem Träger permanent wichtige Informationen zu seinen Trainingsdaten. Viele der Pulsuhren gleichen einer herkömmlichen digitalen Armbanduhr – dies täuscht aber gewaltig. Auf dem Display kann der Sportler nicht nur die Uhrzeit und die Datumsanzeige sehen, sondern er kann erkennen, wie seine Herzfrequenz aussieht und wie schnell sein Puls ist. Zumeist wird die Herzfrequenzmessung mit einem separaten Brustgurt durchgeführt. Sportler, die den Brustgurt als störend empfinden, können die Herzfrequenz auch am Handgelenk mittels optischer Sensoren oder mit einem Fingersensor messen. Jedoch sind diese Messungen nicht ganz so aussagefähig wie die mit dem Brustgurt oder Pulsgurt, wie er auch genannt wird. Des Weiteren kann man sich von der Pulsuhr auch seine Trainingszeiten anzeigen oder die gelaufenen Runden zählen lassen. Viele Pulsuhren verfügen auch über einen Kalorienzähler, der den Kalorienverbrauch anzeigt. Hinweis: Bei den Pulsuhren handelt es sich im Grunde genommen um kleine Minicomputer, die dem Sportler eine Vielzahl von Informationen geben. Die Trainingsdaten sind wichtig für ein optimales Training. Wird im optimalen Pulsbereich trainiert, sorgt diese für eine Vergrößerung der Kraftreserven und für die gewünschte Fettverbrennung, wenn man ein paar Pfunde abnehmen möchte. Das Grundprinzip der Pulsuhr liegt in der Konzentration bzw. im gleichmäßigen und nicht in der Verausgabung. Experten sprechen hier vom pulsgesteuerten Training. Sobald der Sportler den optimalen Pulsbereich verlässt und an seine Belastungsgrenzen gerät, wird er von der Pulsuhr optisch oder akustisch gewarnt. Bei einigen Modellen der Pulsuhr gibt es auch einen Vibrationsalarm.

Grundfunktionen und mögliche Funktionen der Pulsuhr:

  • Pulsmessung
  • Kalorienzähler
  • Schrittzähler
  • Blutdruckmesser
  • Herzfrequenzmessung
  • Distanzmessung
  • Rundenzähler
  • Schlafüberwachung
  • Datenanalyse
  • Musik
  • Trinkerinnerung
  • Bewegungserinnerung
Hinweis: Einige Pulsuhren sind mit einem Rundenzähler ausgestattet. So ist es möglich, dass man mit der Pulsuhr automatisch bis zu 50 Runden zählen kann. Die Daten einer jeden Runde können in der Pulsuhr ausgewertet werden.
Übertragung der Werte auf das Smartphone
Genaugenommen wird mit der Pulsuhr nicht der Puls gemessen, sondern vielmehr die Herzfrequenz. Wo ist hier aber der Unterschied? Die Pulsmessung erfolgt in der Regel an den Schlagadern. Der Puls besteht aus rhythmisch pulsierenden Wellen, die das Blut vom Herzen in Schüben durch den ganzen Körper transportieren. Die Herzfrequenz dagegen ist ein elektrischer Impuls, der den Herzmuskel veranlasst sich zusammenzuziehen, um dann wieder zu erschlaffen. Der elektrische Impuls wird von der Pulsuhr gemessen und mithilfe eines Senders an den Empfänger der Uhr, die man meist am Handgelenk trägt, übermittelt. Aus den empfangenen Daten kann der Empfänger den Puls pro Minute errechnen. Meist können auch zusätzliche Werte, wie der Kalorienverbrauch ermittelt werden. Die Herzfrequenzmessung mit der Pulsuhr kann grob in drei Varianten aufgeteilt werden
  • Pulsuhr mit Brustgurt-Sensor
  • Pulsuhr mit Fingersensor
  • Pulsuhr mit optischem Sensor
Pulsuhren mit einem Brustgurt-Sensor bestehen aus zwei Teilen. Zum einen ist dies der Empfänger, der einer gewöhnlichen Armbanduhr gleicht und am Handgelenk getragen wird. Zudem gibt es ein elastisches Band, der Brustgurt. Der Gurt ist mit zwei Sensoren ausgestattet, welche die elektrischen Impulse bei jedem Herzschlag des Trägers messen. Der Sender kann bei den meisten Brustgurten abgenommen werden, ansonsten überträgt der Gurt die Daten von den Sensoren an den Empfänger. Meist geschieht dies mittels des Funkstandards ANT+. Bei neueren Pulsuhren kommt immer öfter die Bluetooth-Verbindung ins Spiel, wenn die Daten übertragen werden sollen. Es gibt aber auch Pulsuhren, bei denen das Smartphone als Empfänger dient. Entscheidet man sich für diese Möglichkeit, besteht das Set nur aus einem Brustgurt mit Herzfrequenzmesser. Der Gurt wird dann mittels Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone verbunden. Je nach Modell des Pulsmessgerätes werden die Trainingsdaten von den unterschiedlichsten Fitness-Apps erkannt. Die Apps werden dann auch zur Auswertung der Messdaten genutzt. Sehr oft bieten die Apps neben der Herzfrequenzmessung und der Datenerfassung noch weitere Funktionen an. So kann mit diesen Apps und dem Brustgurt ein optimaler Trainingsplan erstellt werden, mit denen der Sportler seine Trainingseinheiten verfolgen kann.
Tipp: Bei Bluetooth 4.0 Smart handelt es sich um eine stromsparende Verbindung, die von den meisten Smartphones unterstützt wird. Ist man nicht sicher, ob das Smartphone diesen Standard unterstützt, kann man dies mit der gratis App BLE Heart Rate Monitor überprüfen. Lässt sich die App nicht starten oder gibt es eine Fehlermeldung, dann beherrscht das Smartphone den Bluetooth 4.0 Standard nicht.

Pulsuhren mit dem Brustgurt-Sensor gehören zu den meist verkauften Herzfrequenz-Messgeräten. Dies liegt daran, dass die Pulsuhr mit dem Brustgurt-Sensor ähnlich arbeitet wie das EKG (Elektrokardiogramm) beim Arzt zur Erfassung der Herzfrequenz. Die gelieferten Messdaten sind sehr genau. Da die Sensoren bei dieser Form der Pulsmessung sehr nah am Herzen liegen, erzielen diese Pulsuhren die höchste Messgenauigkeit.
Hinweis: Pulsuhren mit einem Brustgurt-Sensor werden meist mit dem Zusatz EKG-genau ausgezeichnet. Der Zusatz bezieht sich dabei auf das Messverfahren.

Viele Sportler empfinden den Brustgurt jedoch als störend. Es kann in Einzelfällen je nach Sportart und Empfindlichkeit des Trägers zu schmerzhaften Druckstellen auf dem Brustbein kommen. Des Weiteren ist die Genauigkeit der Messdaten von der Qualität der Funkverbindung abhängig. Die Funkverbindung kann durch nahestehende Funkmasten, Starkstromleitungen oder auch durch Handysignale gestört werden.
VorteileNachteile
sehr genaustöranfällig
große Auswahl an verschiedenen Modellenunter Umständen unbequem zu tragen
Die bekannten Hersteller Polar und Sigma bieten nur Pulsuhren mit einem Brustgurt-Sensor an.
Sportler, die den Brustgurt nicht mögen, weil sie ihn unbequem oder ihn als störend empfinden nutzen oft die Pulsuhr mit Fingersensor. Es handelt sich hierbei, um die unkomplizierteste Art der Pulsmessung und der Messung der Herzfrequenz. Jedoch muss man vor dem Kauf dieser Variante wissen, dass es zu einer Reihe von Einschränkungen kommen kann. Bei der Pulsuhr mit Fingersensor wird der Puls nicht permanent gemessen, sondern immer nur, wenn der Nutzer den Sensor drückt. Für das Drücken des Sensors muss der Sportler in den meisten Fällen seine Trainingseinheit unterbrechen, da ansonsten keine Messdaten erhoben werden. Die erhobenen Trainingsdaten sind meist ungenau, da je nach Training und Intensität die Herzfrequenz in der Pause schnell absinkt. Bereits innerhalb von einer Minute kann sich der Herzschlag um 20 bis 40 Schläge reduzieren. Bei Leistungssportlern sind es oft sogar bis zu 60 Schläge. Die Pulsuhr mit Fingersensor misst den Puls, indem man den Finger auf einen Sensor am Uhrengehäuse legen muss. Je nach verbauter Technik sind die Messdaten unterschiedlich genau. Sie reichen jedoch niemals an die Messdaten mit einem Brustgurt heran. Diese Variante der Pulsmessung eignet sich sehr gut für Sportler, die ihren Körper gut kennen und nur gelegentlich die Herzfrequenz überprüfen möchten. Diesen Sportlern reicht ein ungefähres Messergebnis aus, um ihr Training anzupassen.
VorteileNachteile
bequem und einfachermittelt nur ungefähre Messwerte
ideal beim Wandern und beim Walkenkeine permanente Bestimmung der Herzfrequenz möglich
Zur Messung der Herzfrequenz muss das Training unterbrochen werden
Relativ neu auf dem Markt für Pulsuhren sind Modelle mit einem optischen Sensor. Für die Messung sind auf der Rückseite des Uhrengehäuses zwei LEDs verbaut, die permanent die Adern am Handgelenk durchleuchten. Der opto-elektrische Sensor nimmt Farbveränderungen (Helligkeitsunterschiede) der Haut wahr. Diese Helligkeitsunterschiede entstehen, wenn das Blut unter der Haut pulsiert. Mithilfe eines speziellen Messverfahrens wird das Blutvolumen ermittelt, welches bei jedem Herzschlag durch die Adern gepumpt wird. Anhand dieser Daten kann die Pulsuhr mit optischem Sensor die Herzfrequenz errechnen. Die ersten Geräte, die es auf dem Markt gab, galten als sehr ungenau, da die Technik noch nicht vollständig ausgereift war. Dies hat sich jedoch geändert und man bekommt jetzt auch Pulsuhren mit optischem Sensor, die durchaus mit der Messung mittels eines Brustgurtes zu vergleichen sind. Eine sehr gute Pulsuhr in diesem Bereich ist die Mio Alpha, die bei zahlreichen unterschiedlichen Tests immer wieder überzeugen konnte. In den kommenden Jahren wird sich die Technik weiter verbessern, sodass immer mehr Pulsuhren mit optischem Sensor auf den Markt kommen werden. Heute schon kann gesagt werden, dass Pulsuhren mit einem optischen Sensor deutlich weniger anfällig für Störsignale und Interferenzen aus der Umgebung sind. Mit Vergleich mit der Pulsuhr mit Brustgurt-Sensor ist die Pulsuhr mit optischem Sensor relativ teuer in der Anschaffung.
Hinweis: Für das optimale Messergebnis muss die Pulsuhr dicht am Handgelenk aufliegen. Des Weiteren sollte der Träger die Muskulatur nicht zu sehr anspannen. Aus diesem Grund eignet sich diese Form der Pulsuhr nicht bedingt beim Radfahren. Gleiches gilt für den Kraftsport.
VorteileNachteile
bequem zu tragenim Vergleich mit anderen Methoden noch sehr teuer
sehr gute Messergebnisse durch verbesserte Messverfahrenweniger gut geeignet für Sportarten mit hoher Muskelanspannung in den Armen
permanente Überwachung der Herzfrequenz
arbeiten meist ohne Störungen

Für wen eignen sich Pulsuhren?

Pulsuhren sind ideal für Sportler, die sowohl ihre Trainingsqualität wie auch ihre Trainingsintensität verbessern möchten. Treibt man Sport jedoch nur zum Spaß oder relativ selten, dann lohnt die Anschaffung einer Pulsuhr nicht wirklich. Gerade Sportler, die Ausdauersportarten bevorzugen sind mit einer Pulsuhr gut beraten. Dabei ist es vollkommen egal, ob sie ihre Trainingseinheiten im Fitnessstudio oder in freier Natur absolvieren. Die beliebtesten Ausdauer-Sportarten sind Joggen, Radfahren und Walken. Gerade in Fitnessstudios verfügen viele Laufbänder, Fahrrad-Ergometer und Crosstrainer über einen integrierten Pulsmesser. So kann die Trainingsintensität an die jeweilige Herzfrequenz angepasst werden. Allerdings muss man hier auch sagen, dass die Messgenauigkeit dem Vergleich mit einer externen Pulsuhr nicht mithalten kann.
Hinweis: Möchte man sich ein Fitnessgerät, wie zum Beispiel ein Laufrad, einen Crosstrainer oder ein Ergometer für zu Hause anschaffen, sollte man dennoch Wert auf einen integrierten Pulsmesser legen.

Experten empfehlen die Nutzung einer Pulsuhr insbesondere drei Personengruppen:
  • Untrainierten Menschen
  • Gesundheitlich vorbelasteten Menschen
  • Älteren Menschen
Dank einer Pulsuhr haben diese Menschen jederzeit beim Training ihre Herzfrequenz im Blick und wissen wann sie an ihre Belastungsgrenzen kommen. Mithilfe einer Pulsuhr lassen sich gesundheitliche Probleme sowie der Muskelkater und Schmerzen leichter vermeiden. Gerade Sportanfängern fehlt meist noch die nötige Erfahrung, um die Signale ihres Körpers zu verstehen. Sie gerade daher auch leichter an ihre Belastungsgrenzen, was sich unter Umständen negativ auswirken kann. Können Sportler mit ihren Kräften nicht richtig haushalten, kommt es deutlich schneller zu Atemnot oder zu Muskelkrämpfen. Im schlimmsten Fall muss gar mit ernsthaften Herzproblemen gerechnet werden.
Frau misst ihren Puls

Worin liegen die Unterschiede zwischen einer Pulsuhr und einem Fitnessarmband?

Schaut man sich auf dem Markt nach einer Pulsuhr um, trifft man oft auch auf das Fitnessarmband oder den Aktivitätstracker. Mit diesen Varianten werden Daten zur Bewegung und zur Ausdauer des Nutzers gesammelt. Sehr häufig bekommt der Träger auch Informationen zu seiner Herzfrequenz. Wo aber ist der tatsächliche Unterschied zwischen Pulsuhr und Fitnessarmband? Die Pulsuhr richtet sich gezielt an Sportler, die mit der genauen Überwachung ihrer Herzfrequenz ihre Leistungen im jeweiligen Trainingsbereich steigern möchten. Die Sensoren, die dafür notwendig sind, sind gerade bei Verwendung eines Brustgurtes sehr hochwertig. Weitere Informationen, wie zum Beispiel zum Kalorienverbrauch sind deutlich auf ein Minimum reduziert. Das Fitnessarmband hingegen hat einen ganz anderen Funktionsumfang. In Kombination mit einer der verschiedenen Fitness-Apps bietet das Fitnessarmband deutlich mehr an Funktionen im Vergleich mit der Pulsuhr. Mit dem Fitnessarmband wird die Dauer und die Art der Bewegung in der jeweiligen Trainingszone aufgezeichnet. Das Fitnessarmband fungiert gleichzeitig als Schrittzähler, ermittelt den Kalorienverbrauch, erfasst die Ernährungsdaten und kann noch viel mehr. Die wichtigste Funktion des Fitnessarmbandes liegt jedoch auf einem ganz anderen Fokus. Das Fitnessarmband soll seinen Träger motivieren sich mehr zu bewegen und mehr Sport zu treiben. Somit ist das Fitnessarmband eher etwas für den Sportmuffel, dem der Antrieb fehlt. Dank der bunten und stylischen Designs spricht das Fitnessarmband auch Technikfreaks und Modebegeisterte an. Beim Fitnessarmband erfolgt die Pulsmessung mittels optischer Sensoren, wenn diese Funktion gegeben ist. Damit die Pulsmessung richtig erfolgen kann, muss das Fitnessarmband fest am Handgelenk anliegen. Zumeist wird das Fitnessarmband in loser Form getragen, sodass die Messergebnisse und deren Auswertung sehr ungenau sind.

Richtig trainieren mit einer Pulsuhr dank pulsgesteuertem Training

Laien werden sich jetzt wahrscheinlich die Frage stellen, kann man auch falsch trainieren? Ja, man kann.
Im menschlichen Blutkreislauf ist das Herz das sogenannte Triebwerk. Das Herz befördert das sauerstoffreiche Blut in alle Zellen, sodass diese mit Energie versorgt werden. Im Schnitt schlägt das Herz 60 bis 80 mal in der Minute und pumpt dabei das gesamte Blutvolumen durch die Adern. Das pulsgesteuerte Training dient in erster Linie der Verbesserung der Kondition, denn bei den verschiedenen Trainingseinheiten und deren Intensität soll das Leistungsvermögen des Sportlers angepasst werden. Dies geschieht indem eine bestimmte Herzfrequenz eingehalten werden soll. Dadurch wird der Stoffwechsel in den Muskeln kontrolliert, was wiederum wichtig ist, um zu entscheiden ob für die Energiegewinnung Zucker oder Fettsäuren genutzt werden.
Sicherlich denken jetzt einige, dass man beim Training im Bereich des Fettstoffwechsels trainieren muss, damit die Pfunde purzeln können. Dies ist jedoch vollkommen falsch. Oft hört man von einem Fettverbrennungspuls, den es tatsächlich aber gar nicht gibt. Vielmehr soll der Körper durch Langzeitbelastungen dazu gebracht werden, dass er für das Training in erster Linie seine Energie aus den Fettreserven zieht und nicht aus den Muskeln. Bei höheren Belastungen soll als Energiequelle in erster Linie Glukose verbrannt werden. Damit kann der Energiehaushalt des Körpers ökonomisiert werden. Möchte man jedoch effektiv abnehmen, muss man die gesamte Energiebilanz des Körpers betrachten. Nur wenn die Energiebilanz negativ ausfällt, kann man auf lange Sicht abnehmen. Dies bedeutet man muss weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht.

Unterschied der verschiedenen Pulsarten

Befasst man sich intensiv mit dem Thema wird man schnell auf verschiedene Pulsarten stoßen:
  • Ruhepuls
  • Maximalpuls
  • Belastungspuls / Trainingspuls
Doch was hat es damit auf sich?
Möchte man mithilfe der Pulsuhr pulsgesteuert trainieren, muss man erst einmal seine persönlichen Ausgangswerte ermitteln. An diesen Ausgangswerten orientiert sich das Training. Einer dieser Werte ist der Ruhepuls. Mit dem Ruhepuls wird die Anzahl der Herzschläge bezeichnet, die das Herz pro Minute leistet, wenn sich der Körper im Ruhezustand befindet. Den Ruhepuls kann man auch ohne Pulsuhr ermitteln. Am besten geht dies morgens direkt nach dem Aufstehen, sofern man von seinem Wecker nicht gerade aus dem Tiefschlaf gerissen wurde. Ist dies der Fall, hat der Körper bereits das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet, was wiederum für eine höhere Herzfrequenz sorgt. Selbst sehr hohe oder sehr niedrige Umgebungstemperaturen können die Messung des Ruhepuls verfälschen. Ist es sehr warm, dann liegt die Herzfrequenz automatisch etwas höher. Jeder Mensch hat einen anderen Ruhepuls, denn dieser ist von vielen Faktoren, wie zum Beispiel das Alter, des Geschlechts und der genetischen Veranlagung abhängig. Daher können zwei Sportler bei gleicher Belastung unterschiedliche Pulsfrequenzen haben. Einige Menschen haben eher einen niedrigen Puls, während andere wiederum auch bei Ruhe sehr hohe Pulswerte erreichen. Im Schnitt liegt der Ruhepuls bei einem untrainierten Menschen bei 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Freizeitsportler mit einer guten Kondition haben meist einen Ruhepuls von 50 bis 60 Schlägen pro Minute, während Profisportler meist noch darunter liegen. Der Ruhepuls ist also ein guter Indikator, wenn es um die Beurteilung des Leistungsvermögens geht. Je besser man also trainiert ist, umso mehr Blut kann das Herz mit einem Schlag durch den Körper transportieren. Um alle Zellen mit genügend Sauerstoff zu versorgen, werden also weniger Herzschläge pro Minute benötigt.
Ebenfalls wichtig für das pulsgesteuerte Training ist der Maximalpuls. Mit Maximalpuls ist der Herzfrequenzbereich gemeint, der nach extrem starker Belastung erreicht wird. Auch der Maximalpuls ist bei jedem Menschen unterschiedlich und genetisch festgelegt. Zur Bestimmung des Maximalpulses gibt es eine Faustformel: 220 minus das Lebensalter. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn die Faustformel orientiert sich an Durchschnittswerten. Haben Menschen generell einen niedrigen Puls, dann liegt auch deren Maximalpuls unter dem Durchschnittswert. Genauso sieht es bei hohem Puls aus. Genau wie der Ruhepuls ist der Maximalpuls nicht nur vom Alter und Geschlecht abhängig, sondern auch von der jeweiligen Sportart, die gerade trainiert wird. Beim Radfahren wird die Herzfrequenz bei gleicher Belastung deutlich niedriger liegen. Dies liegt daran, dass beim Radfahren nur die Beinmuskeln gefordert werden. Die Muskeln des Oberkörpers und der Arme müssen nicht so stark durchblutet werden. Anders sieht dies beim Laufen aus, denn hier werden mehr Muskeln benötigt. Also wird die Belastungsgrenze auch schneller erreicht. Den Maximalpuls kann man ebenfalls selbst messen. Dies geht unter anderem nach einer kurzzeitigen und sehr hohen Belastung, die den Sportler an den Rand der Erschöpfung bringt. Ideal geeignet ist hierfür der langgezogene bergauf Sprint.  Sicherer und genauer kann nur der Arzt den Maximalpuls ermitteln. Dazu wird der Arzt eine Ergometrie durchführen. In jedem Fall sollte man bei einer solchen Untersuchung darauf achten, dass man sich wirklich auspowert, denn sonst kommt es zu falschen Messergebnissen. Mit dem Maximalpuls kann die maximale Leistungsfähigkeit ermittelt werden, sodass die Belastungsintensität für die Trainingssteuerung festgelegt werden kann.
Sind erst einmal der Ruhepuls und der Maximalpuls ermittelt, kann man den Bereich festlegen, indem man trainieren möchte. Man spricht vom Belastungspuls. Je nach Trainingseffekt oder Sportart ist der Belastungspuls unterschiedlich. Grundsätzlich wird der Belastungspuls durch die Art wie die Energie in den Muskeln bereitgestellt wird, beeinflusst. Es wird hierbei zwischen aerober und anaerober Energiebereitstellung gesprochen. Bei der aeroben Energiebereitstellung werden die Zellen in den Muskeln mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Die Energie wird hierbei sauerstoffbasiert durch Verbrennung
  • Von Glykogen, eine spezielle Form des Traubenzuckers
  • Von Fettsäuren
gewonnen. Nachdem der Energieträger zum Einsatz kommt, wird zwischen dem Kohlenhydratstoffwechsel (Glykogen) und dem Fettstoffwechsel (Fettsäuren) unterschieden. Die Glykogenspeicher in den Muskeln sind begrenzt, sodass die Energiegewinnung ebenfalls begrenzt ist. Bei der zweiten Variante läuft die Energiegewinnung nur sehr langsam ab, sodass sie von Sportlern zur Fettverbrennung mit einer anhaltenden Belastungsintensität genutzt wird. Bei der anaeroben Energiegewinnung kann das Herz nicht mehr genügend sauerstoffreiches Blut in die Muskelzellen transportieren. Die Glukose wird dann ohne Sauerstoff in Energie umgewandelt. Diese Energie wird schnell bereitgestellt, reicht aber nur für 10 bis 40 Sekunden aus. Bei dieser Form der Energiegewinnung wird Laktat (Milchsäure) in den Muskeln gebildet, was wiederum die Leistungsfähigkeit minimiert.

Faktoren, die die Herzfrequenz beeinflussen

Herzfrequenzsteigernde Einflüsse

  • Hitze
  • Stress
  • Infektionen
  • Niedriger Luftdruck
  • Höhe
  • Restalkohol

Herzfrequenzsenkende Einflüsse

  • Kühle
  • Regen
  • Hoher Luftdruck

Weitere Einflüsse

  • Medikamente
  • Müdigkeit

Pulsuhr für das Intervalltraining

Beim Intervalltraining werden schnelle und langsame Trainingseinheiten kombiniert. Für den Körper bedeutet dies, dass er sich nicht an eine gleichmäßige Belastung gewöhnen kann. Der Körper steht somit permanent unter Stress. Ideale Sportarten für das Intervalltraining sind das Laufen, denn man kann die Strecken im langsamen Tempo oder im Sprint absolvieren. Beim Klettern funktioniert das Intervalltraining weniger gut, denn je nach Trainingseinheit kann man weniger gut von fast zu slow wechseln.

Gibt es Pulsuhren mit einer Höhenmessung?

Sucht man nach einer Pulsuhr mit einem Höhenmesser wird es deutlich schwieriger. Pulsuhren mit einem Höhenmesser sind weniger bekannt und gehören somit auch zu den Pulsmessgeräten, die nicht so oft verkauft werden.
Frau schaut auf ihre Pulsuhr

Gibt es Pulsuhren mit einer Stoppuhr?

Einige Modelle von Pulsuhren sind mit integrierten Stoppuhren ausgestattet. Mit einer Pulsuhr mit integrierter Stoppuhr kann man kurzfristige Zeitabschnitte messen. So lassen sich sehr gut Fortschritte bei kurzen Sprints messen und dokumentieren. Man kann mit einer Pulsuhr mit integrierter Stoppuhr leicht feststellen, wie lange man braucht, bis der normale Puls sich wieder im normalen Level bewegt. Wichtig bei einer Pulsuhr mit integrierter Stoppuhr ist jedoch eine gute Akkulaufzeit.

Bekannte Hersteller von Pulsuhren

Zu den bekannten Herstellern von Pulsuhren zählen unter anderem Polar, Suunto, Ciclosport, Sigma, Beurer, Garmin mit seinen Modellen Forerunner, Runtastic, Asics, Oregon, Sanitas, Scientific, TomTom, Yamay und Ultrasport.

Die wichtigsten Kaufkriterien bei der Pulsuhr

Hat man sich zum Kauf einer Pulsuhr entschieden, gibt es einige Kaufkriterien, die man unbedingt beachten sollte.
Je nachdem, was man von der Pulsuhr erwartet, sollte man die Entscheidung nach dem gerätetyp treffen. Möchte man eine Plusuhr mit möglichst genauen Messdaten, dann führt an einem Modell mit Brustgurt kein Weg vorbei. Als trainierter Sportler, der nur punktuell seine Herzfrequenz überprüfen will, reicht eine Pulsuhr mit Fingersensor. Lehnt man den Brustgurt ab, will aber dennoch seine Herzfrequenz kontinuierlich überwachen, sollte man sich für eine Pulsuhr mit optischem Sensor entscheiden.
Neben der Pulsmessung und der Messung der Herzfrequenz verfügen die meisten Modelle über Zusatzfunktionen. Dazu zählen unter anderem der Kalorienverbrauch. Möchte man als Anfänger im Cardiobereich seine Trainingszonen festlegen, sollte man darauf achten, dass die Pulsuhr mit diesem Funktionsumfang ausgestattet ist. Man kann sowohl manuell wie auch programmiert den Pulsbereich festlegen, indem man trainieren möchte. Je nach Modell der Pulsuhr warnt diese optisch oder akustisch sobald der Pulsbereich verlassen wird. Rundenzähler oder eine Stoppuhr benötigt man nur, wenn man seine Bestzeiten stets im Blick haben will. Als Einsteiger im Sport kann man durchaus auch auf die Messung der Distanz sowie den Schrittzähler verzichten. Gleiches gilt für den Intervalltimer, den man nur beim Intervalltraining benötigt.
Sowohl die Pulsuhr für das Handgelenk wie der Brustgurt sollten optimal passen, damit es nicht zu Druckstellen kommt und das Blut abgeschnürt wird.  Ist die Plusuhr jedoch zu groß, dann rutscht sie am Handgelenk hin und her und kann keine genauen Messdaten liefern. Gleiches gilt für einen zu großen Brustgurt, den man nicht verstellen kann.
Gerade bei einer Pulsuhr sollte man darauf achten, dass die Verbindung sowohl schnell als auch sicher ist. Wird die Pulsuhr mit dem Smartphone verbunden, benötigt man meist eine Bluetooth-Verbindung 4.0. Es gibt auch noch andere Funkstandards, wenn Bluetooth nicht möglich ist. Die Rede ist dann von ANT+. Des Weiteren gibt es uncodierte und codierte Brustgurte. Beim uncodierten Brustgurt werden die Daten unverschlüsselt gesendet und können nur von einem Empfänger empfangen werden. Der uncodierte Brustgurt eignet sich daher nicht, wenn man in einer Gruppe oder beim Wettkampf trainiert und viele weitere Pulsuhren im Umfeld genutzt werden. Die eigene Pulsuhr kann dann nicht zwischen dem eigenen und dem fremden Signal unterscheiden. Es werden falsche Werte angezeigt. Trainiert man in erster Linie allein zu Hause, kann man durchaus auf ein uncodiertes Modell zurückgreifen.
Natürlich sollte die Pulsuhr bis zu einem gewissen Grad wasserdicht sein. Da man auf der einen Seite schwitzt und auf der anderen Seite kann man gerade beim Laufen oder Radfahren auch in einen Regenschauer kommen. Möchte man die Pulsuhr für das Schwimmtraining nutzen, dann sollte sie einem Wasserdruck bis 30 Meter standhalten. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass der Brustgurt waschbar ist, denn nur so kann man ihn regelmäßig desinfizieren, denn Schweiß und bieten einen guten Nährboden für Bakterien und Pilze. Dies kann nicht nur unangenehm jucken, sondern auch zu Hautreizungen führen.
Die Kompatibilität der Pulsuhr ist nur ein Thema, wenn sie mit dem Smartphone verbunden werden soll. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Sender mit dem jeweiligen Betriebssystem des Smartphones kompatibel ist. Dies wären zum Beispiel iOS, Android, Blackberry OS oder Windows Phone. Nicht unwichtig ist auch die Bluetooth-Verbindung 4.0, welche zwingend für die Verbindung benötigt wird, wenn man nicht auf andere Funkstandards zurückgreifen möchte.
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