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Smartwatch für Kinder im Vergleich

Smartwatch Kinder Test 2019: Die besten Smartwatch Kinder im Vergleich

Sie werden viel zu schnell groß. Jedes Kind fängt irgendwann an, selbstständig zu werden und drängt hinaus in die große weite Welt. Der Besuch beim Freund im Nachbarhaus, der Wunsch, allein auf den Spielplatz zu gehen oder den Schulweg ohne Mama zu absolvieren – das sind gewöhnlich die Ambitionen des Nachwuchses. Loslassen fällt so manchen Eltern schwer. Eine Kinder-Smartwatch kann gerade hier besonders nützlich sein. Denn das bunte Gerät am Handgelenk lässt Jungs und Mädchen nicht nur die Uhrzeit lernen, sondern bietet zahlreiche Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise ein GPS-Tracker. Mit einer Kinder-Smartwatch können Eltern so immer überprüfen, wo sich ihr Kind gerade befindet. Alarmknopf und Geofence-Funktion sind weitere Feature.

Tests und Vergleiche beleuchten die zahlreichen unterschiedlichen Modelle auf dem Markt. In den wichtigen Vergleichskriterien werden sie auf Herz und Nieren geprüft: Worauf ist beim Kauf einer Kinder-Smartwatch zu achten? Die folgenden Zeilen zeigen, mit welchen Eigenschaften Testsieger punkten und was bei einer Kinder-Smartwatch besonders wichtig ist.
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Kindermodelle: Worin unterscheiden sie sich?

Während der Markt für die intelligenten Uhren in den letzten Jahren rasant gestiegen ist und zahlreiche Firmen sich mit deren Weiterentwicklung beschäftigen, entstand in dessen Schatten ein weiteres interessantes Produkt: die Smartwatch für Kinder. Dahinter verbirgt sich ein wearable, das speziell für die Bedürfnisse von Kindern entwickelt wurde und sich deutlich von der Smartwatch der Erwachsenen unterscheidet. Doch auch die Eltern profitieren in vielen Bereichen von dem Gadget.

Während es bei den cleveren Uhren für die Großen vorrangig um die Verbindung zum eigenen Handy geht, handelt es sich bei der Kinder-Smartwatch nicht nur um eine Uhr am Handgelenk, sondern gleichzeitig um ein Sicherheitsgerät. Zahlreiche Modelle sind mit einem GPS-Tracker ausgestattet. Über eine App können die Eltern die Uhren nachverfolgen und so immer genau wissen, wo sich ihr Nachwuchs befindet. SOS-Funktion, Telefon und Geofence sind weitere Stichworte, die für die Sicherheit des Kindes sorgen können. Die Eltern können ihre Sprösslinge immer erreichen und im Notfall können sie selbst einen Notruf absetzen.
Die Kinder-Smartwatch arbeitet dabei altersgerecht und bietet verschiedene Programme und auch Unterhaltung. So manche Funktion hilft beispielsweise in der Erziehung: Virtuelle Ereignisse fördert Lerneffekte. So erscheinen Herzen als Belohnung, wenn der Nachwuchs beispielsweise sein Zimmer aufgeräumt hat. Der größte Unterschied zur Smartwatch der Erwachsen ist der Look. Kinder-Smartwatches sind farbenfroh und kindgerecht designt. Pink, Hellblau, Grün und Rot sind häufig die Farben der wearables, mit Comicfiguren und anderen bunten Malereien verziert. Armband und Gehäuse sind robust gestaltet, damit das Toben auf dem Spielplatz sie nicht gleich zerstört. Und auch die Bedienung ist kindgerecht gehalten.

Info: In Deutschland sind seit dem Jahr 2017 Kinder-Smartwatches verboten, die über eine geheime Abhörfunktion verfügen. Der Grund: Die Uhren zeigen nicht an, wann die Abhörfunktion eingeschaltet ist. Seit dem Verbot agiert die Bundesnetzagentur gegen den Verkauf solcher Modelle für Kinder.
Mädchen mit einer Smartwatch für Kinder

Vorteile und Unterschiede zu Smartphone und Kinderuhr

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Uhr? Das tun sicher die meisten. Doch heutzutage wachsen Kindern vermehrt mit anderer Technik auf und schon in den jüngsten Jahren fragt der Nachwuchs, ob er ein Handy bekommen kann. Eine Kinder-Smartwatch ist der perfekte Kompromiss, denn sie ist eine Mischung zwischen Kinderuhr und Smartphone. Die Geräte zeigen nicht nur die Uhrzeit an, sie fördern die Selbstständigkeit des Kindes. Mit einer Anruffunktion können Mama und Papa kontaktiert werden, die Sicherheitsfunktionen bieten den Eltern ein beruhigenderes Gefühl durch permanente Standortbestimmung. Geofencing ermöglicht einen digitalen Sicherheitsbereich, in dem sich das Kind alleine bewegen kann. Und nicht zuletzt fühlt sich der Nachwuchs mit solch einem Lifestyle-Produkt am Armgelenk erwachsener und ist stolz auf seine intelligente Uhr.

Während das Handy manchmal zu viele Funktionen ermöglicht, sind sie bei der Kinder-Smartwatch altersgerecht eingeschränkt. Die Eltern haben beispielsweise die Kontrolle darüber, mit wem das Kind kommuniziert oder wer es kontaktiert. Telefonate können auf eine beschränkte Anzahl von Kontakten reduziert werden – auch Sprach- und Textnachrichten gehen nur an Adressen im Adressbuch. Die Welt des word wide web muss auf der Kinder-Smartwatch ebenso nicht überwacht werden. Und dennoch bietet die Smartwatch auch die Freuden, die ein Handy ermöglicht. Unterhaltungsangebote, Spiele und Co gehören ebenso zu dem intelligenten Kinderarmband.

Auswahl: Diese Typen gibt es bei Kinder-Smartwatches

In den letzten Jahren sind zahlreiche verschiedene Modelle auf dem Markt erschienen, die an Kinderhandgelenke passen. Generell kann dabei zwischen zwei Typen unterschieden werden. Denn die Kinder-Smartwatch hat zwei unterschiedliche Ausrichtungen in ihrer Entwicklung. Entscheiden Sie sich zwischen:
  • der Kinder-Smartwatch als Spielzeug
  • der Kinder-Smartwatch als Sicherheitstracker

Die Kinder-Smartwatch als Spielzeug

Bei diesen Modellen steht die Unterhaltung im Vordergrund. Der Nachwuchs kann hier Fotos und Videos mit der Kinderuhr schießen und anschließend bearbeiten. Spiele sind ebenso auf der Uhr vorhanden, wie Kalender und Co. Sicherheitsfunktionen sind bei diesen Modellen nicht enthalten. Solche eine Smartwatch ist tatsächlich eher nur Spielzeug.
Vorteile Nachteile
– Unterhaltungsangebote auf der Uhr– haben keine wirklichen Funktionen
– spielerische Erziehung beim Erlernen der Uhrzeit 
– gibt es in vielen verschiedenen Designs 

Die Kinder-Smartwatch für mehr Sicherheit

Diese Kategorie ist für die Sicherheit des Nachwuchses gedacht. Neben dem klassischen Ablesen der Uhrzeit bietet solch eine Kinder-Smartwatch zahlreiche Feature, die auch für Eltern gedacht sind: GPS-Ortung ermöglicht, den Standort Ihres Kindes jederzeit ermitteln zu können. Auch der Kontakt zum Kind ist immer möglich. Im Notfall kann der Nachwuchs selbst tätig werden. Diese Kinder-Smartwatch bietet Eltern die Möglichkeit, ihren Nachwuchs mehr Freiraum zu lassen, ohne die Kontrolle dabei komplett abgeben zu müssen. Der Besuch auf dem Sportplatz ist selbstständig möglich, das Toben auf dem Spielplatz ein beruhigenderes Unterfangen für die Eltern. Doch die Modelle haben nicht nur Vorteile.
Vorteile Nachteile
– mehr Freiraum für Kinder möglich– je mehr Features, desto teurer sind die Geräte
– Eltern behalten dennoch die Kontrolle– je älter die Kinder werden, desto weniger sind die Sicherheitsfunktionen gewünscht
– Bestimmung von Aufenthaltsort 
– SOS-Knopf für Notfälle 

Kaufberatung: Auf diese Kaufkriterien sollte bei Kinder-Smartwatch geachtet werden

Inzwischen gibt zahlreiche verschiedene Modelle an cleveren Armbanduhren für den Nachwuchs auf dem Markt. Welche für Ihr Kind am besten geeignet ist, kann anhand der einzelnen Kaufkriterien herausgefunden werden. Testsieger schneiden in Vergleichen oft in den folgenden Kategorien besonders gut ab:
  • Kompatibilität
  • Bedienung
  • robuste und spritzwasserfeste Materialien
  • Größe und Gewicht
  • Farbe
  • Akkulaufzeit
  • Reichweite
Um die Sicherheitsfunktionen wie Standortbestimmung und Co auch nutzen zu können, wird in der Regel auf dem Handy oder Tablet der Eltern eine App installiert, die Kontakt zur Kinder-Smartwatch hält. Daher muss hier vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass die intelligente Armbanduhr für den Nachwuchs auch mit dem Smartphone der Eltern kompatibel ist. Manche Modelle bieten Apps, die auf beiden gängigen Betriebssysteme laufen: Android und iOS (Iphone). Andere Geräte sind nicht mit allen Handys kompatibel. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder-Smartwatch mit WLAN und Bluetooth ausgestattet ist. Gerade ältere Kinder sind an diesen Verbindungen interessiert, während bei Modellen für kleinere Kinder diese zumindest für die Einrichtung der Uhr wichtig sind.
Die Bedienung einer Kinder-Smartwatch sollte für ihre Nutzer angepasst sein. Kinder brauchen intuitive und einfache Armbänder, die sie schnell verstehen und der Wechsel zwischen Telefonat und beispielsweise dem Schulmodus sollte spielerisch geschehen. Aber auch für die Erwachsenen ist die Bedienung ein wichtiges Kriterium – denn die Einrichtung der Kinder-Smartwatch sollte auch für nicht Technik-affine Eltern leicht möglich sein. Hersteller versprechen hier oft das Blaue vom Himmel. Gerade bei diesem Kriterium helfen unabhängige Tests und Erfahrungsberichte von Nutzern im Internet vor der Auswahl und dem Kauf.

Achtung: In vielen Fällen muss beim Einrichtungsvorgang die Lizenznummer der Kinder-Smartwatch eingetragen werden. Ohne diese Lizenznummer kann das intelligente Armband nicht eingerichtet werden. Diese findet sich in der Bedienungsanleitung.
Die Kinder-Smartwatch muss einiges Aushalten. Das Toben auf dem Spielplatz, Rennen durch den Regen, Springen durch Pfützen und vieles mehr. Daher sollte beim Kauf der intelligenten Uhr für den Nachwuchs unbedingt auch auf die Robustheit und den Spritzwasserschutz geachtet werden. Der Wasserschutz ist in verschiedene Klassen eingeteilt. Die meisten Modelle sind spritzwassergeschützt. Doch gerade im Sommer, im Freibad oder mit dem eigenen Pool im Garten sollten Sie ein Modell wählen, dass vollständig wasserdicht ist, was spritzwassergeschützte Uhren nicht sind. Letztere sind nicht zum Schwimmen gedacht. Der Wasserschutz reicht jedoch aus, um durch den Regen zu rennen oder das umgekippte Wasserglas zu überleben. Gehäuse und Display sollten jedoch nicht nur einen Schutz gegen Spritzwasser haben, sondern auch robust sein, damit sie nicht beim ersten Vorfall springen oder platzen. Die Kinder-Smartwatches sind hier auf einen weniger sachgemäßen Umgang meist vorbereitet – denn nicht jedes Kind versteht schon den vorsichtigen Umgang mit dem Armband. Stöße und Co halten die meisten Modelle aus.
Achten Sie auch auf Gewicht und Größe der Kinder-Smartwatch. Denn ist das Modell zu groß oder zu schwer, wird es den Nachwuchs schnell am Handgelenk stören. So manche Kinder legen die intelligente Uhr schnell wieder ab und weigern sich dann, sie weiterzutragen. Der Nachwuchs sollte die Uhr unbedingt einmal anprobieren, bevor sie gekauft wird. Beachten Sie zudem, dass Kinderarme deutlich dünner sind als die von Erwachsenen. Zudem wachsen Kinder. Eine Smartwatch, die mit ihnen wachsen kann, ist besser als ein Modell, das von Anfang an zu groß ist und in das Ihr Kind noch „hineinwachsen“ soll. Psychologisch kein cleveres Argument!
Während die Smartwatch für Erwachsene meist klassisch gehalten ist und oft in Schwarz, Weiß oder Silber angeboten wird, gibt es die Kinder-Smartwatch in allen möglichen Farben. Hier gilt: je bunter, desto besser. Kinder lieben knallige Farben – die intelligente Uhr für den Nachwuchs gibt es daher in Pink, Blau, Gelb, Lila und Co. Lustige Figuren und Zeichnungen gefallen ebenso oft. Lassen Sie das Kind über die Farbe seiner Kinder-Smartwatch entscheiden oder achten Sie darauf, dass das Armband austauschbar ist. Wenn sich die Lieblingsfarbe mit dem Alter ändert, kann so auch die Kinderarmbanduhr mithalten.
Beim Kauf der Kinder-Smartwatch sollte auch auf die Akkulaufzeit des Modells geachtet werden. Kinder sind nicht den ganzen Tag unterwegs. Sie denken nicht daran, den Akkustand zu überprüfen oder gar die Uhr vor dem Spielen mit Freunden zu laden. Daher sollte der Akku einer intelligenten Kinderuhr mindestens den ganzen Tag halten oder besser noch nur alle zwei Tage aufgeladen werden müssen. So gibt es Modelle, die eine Akkulaufzeit von 60 Stunden haben, andere halten nur ein bis zwei Tage durch. Im Standby-Modus können die Kinderuhren auch bis zu vier Tage funktionieren. Achten Sie hier sowohl auf die Herstellerangaben als auch auf Erfahrungsberichte von Nutzern.
Achten Sie bei der Auswahl einer Kinder-Smartwatch auch auf die Reichweite der Uhr. Gerade, wer  Geofencing nutzen möchte und den Kindern einen Sicherheitsbereich bieten will, in dem sie sich frei bewegen können, braucht hier eine große Reichweite. Zudem sollte Bluetooth sich über eine längere Strecke verbinden können.

Weitere Kaufkriterien: Die Sicherheitsfunktionen

Häufig wird eine Kinder-Smartwatch aufgrund der Sicherheitsfunktionen gekauft. Die Eltern wollen die Überwachung mittels Positionsbestimmung und Co nicht ganz aufgeben und dennoch ihrem Nachwuchs mehr Freiheiten bieten. Daher sollte bei der Auswahl des richtigen Modells auch die vorhandenen Sicherheitsfunktionen genauer unter die Lupe genommen werden. Dazu gehören:
  • GPS-Tracker
  • einstellbare Sicherheitszone
  • SOS-Knopf
  • Telefonfunktion
  • Schulmodus
Sie wollen immer wissen, wo Ihr Kind ist? Diese Überwachung ermöglicht der GPS-Tracker. Die Armbänder empfangen die Koordinaten des eigenen Standortes über GPS (Global Positioning System). Diese Daten können Eltern über installierte Apps und die Verbindung zum eigenen Handy oder Tablet abrufen. Dies ist einerseits per Textnachricht möglich, andererseits aber auch per GPRS (beispielsweise bei MMS genutzt). Währen die Übertragung per SMS ein wenig zeitversetzt erfolgt, kann der Aufenthaltsort Ihres Kindes mit GPRS genauer und zeitnaher ermittelt werden.
Geofencing ist ein weiteres wichtiges Stichwort bei einer Kinder-Smartwatch. Dahinter verbergen sich Sicherheitszonen, die eingerichtet und gespeichert werden können. Eltern können einen Bereich festlegen, indem sich die Kinder frei bewegen können – beispielsweise bis zu Schule und zurück. Verlässt das Kind jedoch die eingespeicherte Sicherheitszone, werden Mama und Papa sofort mit einer SMS benachrichtigt. So können Eltern beruhigt sein, ohne permanent den Standort des Nachwuchses bestimmen zu müssen.
Dies ist ein Sicherheitsfeature, das jede intelligente Kinderuhr haben sollte. Der SOS-Knopf kann in Notfällen und unangenehmen Situationen betätigt werden. Was dabei ausgelöst wird, ist jedoch von Modell zu Modell unterschiedlich. Einige Kinderuhren rufen automatisch alle im Gerät gespeicherten Nummern an. Andere Kinder-Smartwatches senden nur eine Notruf-SMS an vorher ausgewählte Kontakte. Wählen Sie, was für Ihre Bedürfnisse die richtige Vorgehensweise ist.
Es gibt auch die Smartwatch für Kinder mit Handy-Funktion. Dieses wearable ist eine gute Alternative zum klassischem Handy: Am Handgelenk fixiert, kann der Nachwuchs das Gerät nicht so schnell verlieren. Mit dieser Funktion kann sich die Kinder-Smartwatch ins Telefonnetz verbinden und bei Bedarf die Eltern anrufen. Achten Sie hier darauf, wie viele Nummern eingespeichert werden können – bei manchen Modellen ist die Anzahl auf zwei, vier, acht oder zehn Kontakte begrenzt. So können auch Kontakte von Freunde und Verwandte eingespeichert werden. Bei dieser Funktion werden die aufgenommenen Sprachnachrichten ebenfalls über die Handyverbindung geschickt.

Achtung: Zur Nutzung verschiedener Funktionen braucht die Kinder-Smartwatch eine funktionierende SIM-Karte. So wird unter anderem Telefonieren erst möglich. Auch Datenübermittlung per MMS oder SMS arbeiten über das Mobilfunknetz! Bei den meisten Angeboten ist schon ein Startguthaben von zehn Euro dabei.

Die Telefonfunktion hat zahlreiche Vorteile. Das Kind ist jederzeit telefonisch erreichbar oder kann selbst anrufen, wenn das notwendig ist. Zudem verliert sich die Smartwatch nicht so leicht wie das Handy. Dem Gegenüber steht jedoch ein hoher Anschaffungspreis. Auch Folgekosten kommen hier auf die Eltern zu, denn die Prepaid-SIM-Karte muss regelmäßig mit einem Guthaben wieder aufgeladen werden.
Achten Sie bei der Auswahl der Kinder-Smartwatch auch darauf, dass bei integrierter Telefon- und/oder Nachrichtenfunktion auch ein Schulmodus möglich ist. Dieser ermöglicht generelle Sperrzeiten, wie beispielsweise montags bis freitags von 7 bis 13 Uhr – je nachdem, wie die Schulzeiten liegen. Wenn der Schulmodus eingestellt ist, werden Anrufe und Nachrichten nicht durchgestellt, damit das Kind sich ausschließlich auf den Unterricht konzentrieren kann.
Junge mit einer Smartwatch für Kinder
Smartwatch für Kinder beim spielen

Weitere Funktionen für die Kinder

Doch nicht nur die Sicherheitsfunktionen bedürfen beim Kauf einer Smartwatch für den Nachwuchs der Aufmerksamkeit. Zahlreiche weitere Funktionen können die intelligenten Armbänder bieten und auch die Kinder begeistern und überzeugen. Dazu zählen unter anderem:
  • Aufnahmegerät
  • Wecker
  • Schrittzähler
  • Uhranzeige
  • Adressbuch
  • Kalender
  • Taschenlampe
  • Kamera
  • Apps
Ist ein Aufnahmegerät in der Kinder-Smartwatch integriert, kann der Nachwuchs Sprachnachrichten aufnehmen und dann an Kontakte aus dem Telefonbuch versenden. Manche Modelle haben auch eine Memo-Funktion: Die Sprachnachricht kann später erneut abgehört werden. Das Versenden gelingt in beide Richtungen – zu und von den Eltern.
Das Wearable hat auch zahlreiche erzieherische Funktionen. So kann neben dem Lernen der Uhrzeit mit einem integrierten Wecker auch das selbstständige Aufstehen trainiert werden. Der Wecker kann zu einem beliebigen Zeitpunkt eingestellt werden. So kann der Nachwuchs diese Funktion auch nutzen, um pünktlich vom Spielen nach Hause zu kommen. Eine Stoppuhr bietet weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise spielerische Wettkämpfe auf dem Sportfeld.
Wie die Fitnessarmbänder der Erwachsenen haben auch viele Kinder-Smartwatches einen integrierten Schrittzähler, der zeigt, wie viele Schritte das Kind am Tag gelaufen ist. Was bei den Erwachsenen funktioniert, kann auch bei dem Nachwuchs klappen. Wer seinen Sohn oder seine Tochter zu mehr sportlichen Aktivitäten führen will, kann dies durch solch einen Schrittzähler erreichen. Er kann motivieren und die kleine Herausforderung, mehr Schritte als Mama zu laufen, spornt jeden Ehrgeiz an.
Natürlich darf bei der Kinder-Smartwatch die Anzeige der Uhrzeit ebenso nicht fehlen. Hier gibt es verschiedene Ausführungen. Manche Modelle bieten nur die digitale Wiedergabe, andere die analoge Anzeige und wiederum andere Uhren haben beides zur Auswahl. Gerade, wenn Ihr Kind die Uhrzeit erst lernt, sollten Sie die analoge Anzeige bevorzugen, um Zeiger und Co richtig deuten zu können.
Dies ist bereits weiter oben schon einmal erwähnt: Ist eine Smartwatch für Kinder mit einer Telefonfunktion ausgestattet, hat es meist auch ein Adressbuch. Der Umfang der möglichen Kontakte ist jedoch von Modell zu Modell verschiedene. Manche Uhren ermöglichen zwölf Rufnummern, andere nur zehn. Bei ausgewählten Geräten können zusätzlich auch SOS-Nummern eingespeichert werden.
In der Kindheit hat der Nachwuchs hoffentlich noch keine Termine und Zeitdruck. Dennoch kann eine Kalenderfunktion an der Kinder-Smartwatch sehr nützlich sein und das Kind spielerisch an die Thematik heranführen. So kann der Sohn selbst zählen, wie lange es noch zum Geburtstag ist. Die Tochter findet schneller leichter heraus, wie viele Nächte sie noch bis Weihnachten schlafen muss.
So manche Kinder-Smartwatch hat auch eine Taschenlampe integriert. Diese kann Licht ins Dunkel bringen – sowohl in ernsten Situationen, wenn sich das Kind abends verlaufen hat, als auch beim Spielen in der selbstgebauten Räuberhöhle.
Achten Sie darauf, ob das Display der Kinder-Smartwatch beleuchtet ist. Denn nur dann kann das Kind die Uhr auch im Dunkel leicht lesen. Diese Funktion bietet nicht jedes Modell.
Vor allem die Kinder-Smartwatch, die eher für die Unterhaltung gedacht ist, hat meist eine Kamera integriert. Damit kann der Nachwuchs erste eigene Schnappschüsse machen. Jedoch sind diese Kameras qualitativ längst nicht mit Modellen in Handys oder Armbändern für Erwachsene zu vergleichen. Auch hier steht im Vordergrund, das Kind spielerisch an die Thematik heranzuführen.
Auf so manchen Geräten sind auch Apps und kleine Spiele installiert. Dies gilt vor allem, wenn die Kinder-Smartwatch eher der Unterhaltung dienen soll. Hier müssen die Eltern entscheiden, welcher Umfang der Nutzung und welche Spiele und Apps für den Nachwuchs tatsächlich sinnvoll sind.

Altersgerechte Modelle: Die richtige Uhr für Ihr Kind

Bei der Auswahl der richtigen Kinder-Smartwatch gilt es zudem, das Alter Ihres Nachwuchses zu beachten. Die meisten Modelle sind für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren konzipiert. So mancher Hersteller bietet auch Geräte für jüngere oder ältere Kinder. Aber längst nicht alle Modelle sind für alle Altersstufen geeignet. Jüngere Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren gehen oft noch grobmotorisch durch die Welt und brauchen vor allem eine robuste Smartwatch. Sie werden mit zu vielen Funktionen eher überfordert sein und brauchen einfach gehaltene Modelle. Für die Eltern stehen hier vor allem die Sicherheitsfunktionen im Vordergrund. Ältere Kinder wünschen sich oft selbst mehr Funktionen, um einen Schritt im Erwachsenwerden zu machen, selbstständiger zu sein. Nicht selten lehnen Sie sich jedoch gegen allzu viele Sicherheitsfunktionen, Überwachung und Ortungsfunktion auf. Hier sind flexible Kinder-Smartwatch günstig, die helfen, einen Kompromiss zu finden: So könnte beispielsweise der Sicherheitsbereich erweitert werden und die Eltern verzichten auf eine aktive Standortortung. Vor allem, wenn die Kinder in die Pubertät kommen, sollten hier andere Modelle ausgesucht werden. Der Nachwuchs zwischen neun und 13 Jahren wünscht sich zudem oft auch ein erwachsenes Design und kann mit der Comicfigur in Pink nicht mehr viel anfangen. Stattdessen wird die App wichtiger, mit der Musik angehört werden kann.

Zubehör für die Kinder-Smartwatch

Beim Kauf einer Kinder-Smartwatch sollte auch darauf geachtet werden, welches Zubehör im Kaufpreis enthalten ist. Bei manchen Modellen ist die SIM-Karte inklusive Freiminuten und Datenvolumen integriert, bei anderen Angeboten nicht. Zudem sollte ein Ladegerät im Paket enthalten sein, um den Akku wieder aufzuladen. Viele Modelle können über einen USB-Anschluss aufgeladen werden.  Wünschen Sie und Ihr Kind sich viele Apps? Dann achten Sie auch auf die Sprache. So manche App, auch für die Steuerung, ist nicht in Deutsch erhältlich. Das kann ein Ausschlusskriterium sein. In einigen Fällen kann die deutsche Bedienung nachgeordert werden.

Preise: So viel kostet eine Smartwatch für Kinder

Kinder-Smartwatches gibt es in vielen verschiedenen Preiskategorien. Die günstigsten Modelle sind bereits ab 20 Euro erhältlich, jedoch haben die Geräte mit niedrigen Preises oft nicht viele Funktionen zu bieten. Die Mittelklasse bewegt sich zwischen 25 und 75 Euro und erfüllen oft schon ein Großteil der gewünschten Kriterien. Hochwertige Produkte können ab 100 Euro gekauft werden. Hier sind meist alle wichtigen Zusatzfunktionen integriert. Soll die Smartwatch für Kinder mit einer SIM-Karte ausgestattet sein, sind Folgekosten zu beachten, die regelmäßig anfallen werden. Hier gibt es die Lösung über Prepaid ebenso wie Vertragsangebote von Telefonanbietern. Bei manchen intelligenten Uhren für Kinder sind diese schon integriert, bei anderen müssen sie extra erstanden werden.

Die beliebtesten Hersteller von Smartwatches für Kinder

Neben renommierten Marken tummeln sich auf dem Markt für Kinder-Smartwatches auch zahlreiche Hersteller aus Fernost. Die Modelle beispielsweise aus China erfüllen jedoch nicht immer alle Qualitätsstandards. So ist die GPS-Ortung nicht immer besonders genau. Auch werden hier nicht immer hochwertige Materialien verwendet. Achten Sie hier vor allem auf Kundenrezensionen im Vorfeld, die ebenso ein Wegweiser wie Vergleichstest sein können. Bekannte Marken für Kinder-Smartwatches sind unter anderem:
  • Fossil
  • XPLORA
  • Pingonaut
  • JBC
  • VTECH (Kidizoom)
  • Anio
  • EASYmaxx
In manchen Fällen werden auch Kinder-Smartwatches bei Discountern angeboten. Die günstige Uhr von Aldi, Lidl und Co kann ebenfalls genügend Leistung und Qualität mit sich bringen. Entscheidend sind hier die Ansprüche an die intelligente Kinderuhr.
Diese Marke ist von einem Sten Kirkbak entwickelt worden – einem Vater, der seinen dreijährigen Sohn eines Tages im Kaufhaus verlor. XPLORA gilt als eines der sichersten Produkte und wurde unter anderem vom TÜV geprüft und ausgezeichnet.
Diese Marke hat aktuell zwei Modelle auf dem Markt. Während das Model Panda 2 mit einem monochromes Display ausgestattet ist, punktet das Model Puma mit einem Touch-Display. In Tests schneidet die Marke oft sehr gut ab, die Produkte punkten mit langer Akkulaufzeit, einem guten Schutz gegen Spritzwasser und großer Reichweite. So mancher Uhr wird jedoch ein schweres Gewicht bescheinigt.
VTECH ist ein Hersteller von Lernspielzeug für Kinder mit Sitz in Hongkong. Seit 1977 werden elektronische Lernspielzeuge wie die Smartwatch Kidizoom angeboten, 37.000 Mitarbeiter sind in 11 Niederlassungen tätig. In den Bereichen Babyspielzeug, Lerncomputer und Electronic Entertainment ist VTECH Marktführer in Deutschland. Im Bereich Kinder-Smartwatch ist das  Modell Kidizoom bekannt. Die VTECH Kidizoom dient eher der Unterhaltung, ist mit zwei Kameras und zahlreichen Apps und Spielen ausgestattet.
Modelle dieser Marke eignen sich für Einsteiger. Denn fehlende Funktionen wie beispielsweise Wecker und Beleuchtung des Displays sorgen dafür, dass die Uhren mit einem „gut“ abschneiden können. Dahinter verbirgt sich die Handelsgesellschaft DS Produkte aus Hamburg, die sich auf Aktionsware spezialisiert hat.

Kinder-Smartwatch und die Privatsphäre

Wer sich mit dem Kauf einer Kinder-Smartwatch trägt, sollte auch die Frage nach der Privatsphäre des Nachwuchses nicht außer Acht lassen. Abhörfunktionen sind in Deutschland seit dem Jahr 2017 verboten und dürfen hier nicht mehr verkauft werden. Denn sie können nicht nur zur Überwachung des eigenen Nachwuchses verwendet werden, sondern wurden beispielsweise auch zum Abhören von Lehrern und Betreuern missbraucht. Je älter das Kind ist, desto bewusster wird es sich auch der eigenen Privatsphäre. Der Nachwuchs möchte nicht mehr auf Schritt und Tritt überwacht werden. Vertrauen ist hier ein wichtiges Thema in der Erziehung. Hier gilt es, mit Tochter und Sohn gemeinsam einen Umgang zu finden.

Der Umgang von Schulen mit den Kinder-Smartwatches ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Schleswig-Holstein werden die Geräte beispielsweise mit dem Handy gleichgesetzt. Hier ist ein Schulmodus wichtig. Schulen können generell ein Nutzungsverbot aussprechen oder andere schulrechtliche Regelungen treffen. In Hinblick auf den Datenschutz haben einige Eltern zudem Befürchtungen, dass Dritte unbefugt Zugriff auf die Daten ihres Nachwuchses haben könnten. Experten sehen hier auch berechtigte Gründe. Hier kommt es auf den verantwortungsvollen Umgang und die richtige Auswahl seitens der Eltern an, um frühe personalisierte Werbung nach gekauften Apps beispielsweise zu verhindern. Eltern sollten unbedingt die Datenschutzerklärung und Nutzungshinweise genau lesen.

Hinweis: Beachten Sie die Informationen der Bundesnetzagentur und der Europäischen Union. Hier wird regelmäßig dazu aufgerufen, bestimmte Modelle aus dem Verkehr zu ziehen, da hier wichtige Regeln der Privatsphäre verletzt werden. So manches Gerät erlaubte unter Umständen sogar, den Standort Ihres Kindes im Internet auszuspionieren.

Zusammenfassung

Die Smartwatch für Erwachsene hat sich im gesellschaftlichen Leben längst etabliert. Aber auch für Kinder sind inzwischen zahlreiche Modelle auf dem Markt. Sie dienen einerseits der Unterhaltung, andererseits sind sie vor allem aufgrund von Sicherheitsaspekten interessant. Mit Positionsbestimmung und Anruffunktion kann der Nachwuchs zwar mehr alleine erleben, dennoch behalten  die Eltern eine gewisse Kontrolle: Sie kennen trotzdem den Aufenthaltsort ihrer Kinder. Bei der Auswahl sollte auf ein altersgerechtes Modell geachtet werden. Wichtige Kaufkriterien sind unter anderem die Ausstattung mit unterschiedlichen Funktionen, die Robustheit und Spritzwasserschutz, Akkulaufzeit sowie Größe, Gewicht und Design. Mit der richtigen Smartwatch fühlen sich Kinder erwachsener. Aber auch Aspekte der Privatsphäre und des Datenschutzes sind bei der Auswahl zu beachten. Kinder-Smartwatches mit Abhörfunktion sind in Deutschland generell durch die Bundesnetzagentur verboten. Hier sind aktuelle Informationen, Testvergleiche und Kundenrezensionen wichtige Wegweiser, um die passende Smartwatch für Ihren Nachwuchs zu finden.
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