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Smart Watch im Vergleich

Smartwatch Test 2019: Die besten Smartwatch im Vergleich

Kennen Sie das auch? Das Handy vibriert in der Hosentasche, doch eigentlich ist es eine unmögliche Situation, das Telefonat gerade anzunehmen – weil Sie im wichtigen Meeting sitzen, weil gerade keine Hand frei ist oder weil es sich beim romantischen Candlelight-Dinner einfach nicht gehört. Aber wenn der eingehende Anruf doch nun wichtig ist? Mit einer Smartwatch gäbe es dieses Dilemma nicht. Sie meldet sich lautlos und ein Blick auf das Gerät am Handgelenk verrät schnell, wer der Anrufer ist. Smartwatches sind die Verlängerung des Handys. Sie steuern Telefonate, Nachrichten und Co, während das Telefon in der Tasche bleiben kann. Und ja: Die Uhrzeit zeigen sie auch an.Der Markt für Smartwatches ist noch ziemlich jung und umkämpft. Daher bieten hier viele Uhrenhersteller unterschiedliche Konzepte, verschiedene Designs und diverse Technikpakete. Die Geräte sind groß und multifunktional oder besonders klein und minimalistisch. Vergleichstests sind unabdingbar, um sich im Dschungel des Smartwatchangebots zurechtzufinden. Die Testsieger überzeugen mit Qualität, die Verkaufskriterien verraten, voran Sie die schlauesten und besten Armbanduhren erkennen.
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Fossil Smartwatch FTW1149 ZOLUIKIS Smartwatch Fitness Tracker GRDE Smartwatch, Fitness Armbanduhr KUNGIX Smartwatch, Fitness Armband Uhr Smartwatch, Fitness Armband Tracker
ModellFossil Smartwatch FTW1149ZOLUIKIS Smartwatch Fitness TrackerGRDE Smartwatch, Fitness ArmbanduhrKUNGIX Smartwatch, Fitness Armband UhrSmartwatch, Fitness Armband Tracker
Hersteller / Marke

Fossil

ZOLUIKIS

GRDE

KUNGIX

Vicsainteck

Eigenschaften
  • Bluetooth Smart Enabled
  • 4.1 Low Energy
  • Benachrichtigungen
  • Aktivitätstracking
  • Kein Aufladen erforderlich
  • Benutzerdefinierte Drücker
  • Pendelzeit
  • Wechselbare Bänder
  • Fluoreszierende Zeiger und Stundenmarker
  • Wasserdichtigkeit: 5 ATM
  • Bandumfang: 200+/- 5mm
  • Bandbreite: 22mm
  • Gehäusegröße: 42mm
  • Gehäusehöhe: 13mm
  • Bandmaterial: Leder
  • Wasserdicht IP67
  • Schutz gegen kalte Dusche
  • Aktivitätstracker
  • Schrittzähler
  • Schlafüberwachung
  • Leuchtender Farbbildschirm
  • 1,3 Zoll TFT Touchscreen
  • 7 Trainingsmodi
  • Musiksteuerung
  • Nachrichten Push
  • Fernsteuerung Telefon Kamera
  • Kalorienberechnung
  • Kompatibel mit Android 5.1 oder höher
  • Kompatibel mit iOS 8.0 oder höher
  • Bluetooth: BLE 4.0
  • 1,3-Zoll-Volle Touchscreen
  • Neuester Bluetooth V5.0 Chipsatz
  • Kompatibel mit Bluetooth 4.1 oder höher
  • Kompatibel mit Android 4.4 oder höher
  • Kompatibel mit iOS 8.0 oder höher
  • Musiksteuerung
  • Stoppuhr
  • Smart Wecker
  • Sitzende Erinnerung
  • Aktivitäten nachverfolgen
  • Gesundheitsversorgung für Frauen
  • 14 Sportmodi
  • Akkulaufzeit 10 Tage
  • Akkuladezeit 2 Tage
  • Benachrichtigungen
  • Analysiert Schlafqualität mit Tiefschlaf, leichtem Schlaf und Wachzuständen
  • IP68 Wasserdicht
  • Blutdruckmessung
  • Herzfrequenzmessung
  • Schlaf-Überwachung
  • Schrittzähler
  • Kalorienzähler
  • 7 Hauptschnittstellenstile
  • Kamera steuern
  • Stoppuhr
  • GPS Bewegung
  • Anrufzurückweisung
  • Intelligenter Anti-Lost
  • Benachrichtigungen
  • 1,4 Zoll TFT-Vollfarb-IPS Display
  • Analysiert Schlafqualität mit Tiefschlaf, leichtem Schlaf und Wachzuständen
  • Verschiedene Parameter individuell einstellbar
  • 1.3-Zoll-HD-Farbbildschirm
  • 2.5D Glasabdeckung mit hoher Härte
  • Volle Touchscreen-Bedienung
  • 5ATM Wasserdicht
  • 14 Sportmodus
  • Herzfrequenzüberwachung
  • Damen Gesundheitsfunktion
  • Schlafüberwachung
  • Sitzende Erinnerung
  • Musiksteuerung
  • SMS/Anruf Benachrichtigung
  • Telefon ablehnen
  • Hochleistungs-Bewegungssensoren
  • Magnetische Aufladung
  • Akkulaufzeit 10 Tage
  • Akkuladezeit 2 Tage
  • Geeignet für Bluetooth 4.2 oder höher
  • Kompatibel mit iOS 8.0 oder höher
  • Kompatibel mit Android 4.4 oder höher
Preis

162,72 € 169,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

39,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

36,54 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

49,99 € 59,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

45,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Das schlaue Gerät am Handgelenk: Das ist eine Smartwatch!

Eine Smartwatch vereint die Funktionen von Uhr und Handy am Handgelenk. Je nach Modell und Ausführung kommen auf der Uhr Informationen über eingehende Nachrichten oder Anrufe an. Manche intelligenten Uhren ermöglichen auch das Telefonieren über das Gerät – die Qualität der Lautsprecher ist hier jedoch längst nicht mit dem Handy vergleichbar. Daher eignen sich die Uhren nicht für längere Gespräche gedacht. Eine grundlegende Funktion darf auch bei der Smartwatch nicht fehlen: die Zeitanzeige auf dem Zifferblatt. Die Smartwatch soll die klassische Armbanduhr ersetzen. Der große Vorteil dieses Hightech-Geräts ist die große Auswahl beim Design. Mit der Smartwatch können klassische Zifferblätter ebenso geboten werden wie digitale Anzeigen – hier entscheidet der Besitzer nach seinen eigenen Vorlieben. Zusätzlich zur Uhrzeit können andere Informationen angezeigt werden – beispielsweise Wetterinformationen, Mondphasen oder der Zeitpunkt von Sonnenauf- und Sonnenuntergang.
Je nach Modell kann eine Smartwatch auch das Navigationsgerät ersetzen. Viele der kleinen Geräte funktionieren praktisch als mobile Navis. Mit integrierter Sprachsteuerung kann zu Fuß oder auf dem Fahrrad das anvisierte Ziel schnell erreicht werden – über Vibration oder Sprachausgabe werden die Richtungsanweisungen von der Smartwatch aus kommuniziert. Die Smartwatch hat zahlreiche Vorteile: Sie informiert dezent über eingehende Anrufe und Nachrichten, ohne dass das Umfeld belästigt oder gestört wird. Der Besitzer kann sich mit nur einem Blick auf das kleine Gerät informieren und muss das Telefon nicht mehr aus der Tasche holen. Zudem lässt sich die Nutzung von Sport-Apps kombinieren. Gleichzeitig ist die intelligente Uhr ein Hingucker und die Entwicklung noch längst nicht beendet. Jedoch gibt es auch noch Schwachstellen. Dazu zählen unter andrem die aktuell noch geringe Akkulaufzeit, hohe Anschaffungspreise und bei manchen Modellen die Bindung an bestimmte Systeme.

Die meisten Modelle funktionieren nur mit Verbindung zum Smartphone. Die Datenübertragung wird oft über Bluetooth realisiert. Die Verbindung bricht jedoch ab einer Entfernung von Handy und Uhr von zehn Metern ab – daher kann das Smartphone nicht einfach überall liegen gelassen werden. Modelle mit WLAN bietet jedoch eine ganz andere Bewegungsfreiheit.

Info: Ohne Verbindung bleiben jedoch andere Funktionen bestehen – die Smartwatch kann weiter Schrittzähler verwenden, die Herzfrequenz messen sowie die Schlafphasen aufzeichnen. Für diese Features braucht es keine Verbindung zum Telefon.
Displaybeleuchtung einer Smartwatch

Von der Fantasie in die Realität – die Geschichte der Smartwatch

Die Idee der intelligenten Kommunikationsuhr am Armband entstammt nicht der Neuzeit, wie so mancher glauben mag. Denn seine Vorläufer gab es schon in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts – zumindest in der Fantasie. Bereits im Jahr 1946 hatte der Comic-Held Dick Tracy ein „2-Way Wrist Radio“ am Arm, später ein „2-Way Wrist TV“. Es folgten der „Kommunikator“ in Star Trek oder die legendäre Armbanduhr, mit der in Knight Rider das selbstfahrende Auto „K.I.T.T.“ verbunden war und kommunizieren konnte. Realität wurden diese Fantasien Anfang der 2000er Jahre, als die erste Smartwatch – die SPOT-Uhr von Microsoft – tatsächlich in den Handel kam. Sie konnte Informationen aus dem Internet, SMS und Anrufe anzeigen. Nach und nach kamen weitere Funktionen wie Fitnesstracker oder MP3-Player hinzu. Die Designvielfalt nahm mit den Jahren ebenfalls zu: Die Smartwatch gibt es nicht nur in dem klassischen eckigen Format, sondern später auch rund. Und die Entwicklung ist längst noch nicht beendet.

Auswahl: Verschieden Arten einer Smartwatch

Die meisten Modelle ähneln sich heutzutage: Sie können ein Touchscreen und einen kleinen Akku aufweisen, sich mit Bluetooth und/oder WLAN verbinden und haben ein eigenes Betriebssystem wie WatchOS oder WearOS. Und dennoch gibt es verschiedene Arten. Grundsätzlich kann zwischen Folgenden unterschieden werden:
  • der Allrounder
  • der Klassiker
  • die Outdoor-Smartwatch
  • die Mini-Smartwatch
Dieser Typ stellt das dar, was sich die meisten unter einer Smartwatch vorstellen: ein quadratisches oder rundes Touch-Display, das das Lesen von Nachrichten und Informationen am Handgelenk ermöglicht, das Telefonieren mit der Smartwatch inkludiert und auch zahlreiche weitere Funktionen hat. Diesen Alleskönner stellen alle großen Elektrokonzerne der Branche her – von Apple und Samsung, über LG und Sony bis hin zu Microsoft und Motorola. Um alle Funktionen bieten zu können, braucht der Allrounder unter den Smartwatches jedoch immer eine drahtlose Verbindung. Der Alleskönner ist meist nicht klein. Daher ist er vor allem für Frauen nicht immer geeignet: Das klobige Modell sieht selten modisch am zierlichen Handgelenk der stilbewussten Dame aus. Zudem liegen die Preise für den Alleskönner im gehobenen Bereich.
Vorteile Nachteile
– zahlreiche App können installiert werden– muss mit Handy verbunden sein
– Nachrichten und Informationen können gelesen werden– zu klobiges Design für schlanke Handgelenke
– von zahlreichen Marken erhältlich– hoher Einstiegspreis
– hohe Funktionalität: von Kamera bis Fitnesstracker 
Dieser Typ eignet sich für Einsteiger in die Welt der Smartwatch und auch für Stilbewusste. Die klassische, schlaue Armbanduhr ist lediglich mit Grundfunktionen ausgestattet. Sie lässt sich mit dem Handy kombinieren, informiert über Nachrichten, Anrufe und E-Mails und hat auch einige Funktionen unabhängig von Smartphone: wie beispielsweise Timer und Wecker. Der Vorteil dieser Modelle liegt in der langen Akkulaufzeit. Dieser kann hier mehrere Wochen lang halten. Markenmodelle verfügen über hochwertige Materialien und hier wird auch viel Wert auf Design gelegt – der Klassiker ist auch in der Oper oder beim Geschäftsessen durchaus vorzeigbar. Er verfügt in vielen Fällen über ein Touch-Display, das ein wenig größer und hochauflösender als beim herkömmlichen Fitnesstracker ist. Auch die Auswahl an digitalen Zifferblättern, austauschbaren Armbänden und Designs ist hier groß.Für den Einsteiger ist dieser Typ sehr gut geeignet. Jedoch ist der Funktionsumfang begrenzt. So mancher Nutzer wünscht sich im Laufe der Zeit schnell ein Modell mit mehr Features. Für einen kurzen und zeitlich begrenzten Einstieg ist der Preis des Klassikers jedoch noch recht hoch – daher sollte vor dem Kauf genau überlegt werden, ob es nicht doch gleich ein Allrounder sein soll.
Vorteile Nachteile
– kann sich für Einsteiger eignen– auf Grundfunktionen beschränkt
– bietet installierte Grundfunktionen– löst schnell den Wunsch nach mehr Features aus
– hohe Akkulaufzeit– nicht immer günstig in der Anschaffung
– gute Qualität an Materialien und Fertigung 
Dieser Typ von Smartwatch ist für den sportlichen Träger gedacht. Seine Apps und Funktionen sollen sie zum perfekten Begleiter für den Wanderer, Jogger, Taucher oder Bergsteiger machen. So ist diese Sportuhr zusätzlich darauf ausgelegt, Strecken und Wege aufzuzeichnen, sie kann Höhenmeter messen und auswerten oder die Temperatur anzuzeigen. Mit der GPS-Funktion übernimmt die Sportuhr auch Navigationsaufgaben. Auch Herzfrequenzmessungen und Pulsüberwachung sind hier möglich. Die Outdoor-Smartwatch ist ein erweitertes Fitness-Armband und muss nicht unbedingt mit dem Handy verbunden sein. Doch diese Modelle sind längst nicht so robust wie klassische Zeitmesser. Auch in der Akkulaufzeit haben sie oft noch Schwächen, was in der Natur ein Problem sein kann. Optisch unterscheiden sich die Outdoor-Modelle nicht viel von der klassischen Smartwatch – sie haben ebenfalls ein rundes oder eckiges Touch-Display. Manche Sportuhren haben auch WLAN integriert.
Vorteile Nachteile
– Uhren mit GPS und Pulsmesser– teuer in der Anschaffung
– zeichnet Aktivitäten beim Sport auf– Schwächen in der Robustheit
– manche Modelle sind wasserdicht– nicht immer lange durchhaltender Akku
– für vielfältiges Training geeignet 
Wer ein zierliches Handgelenk hat, sollte zur Mini-Smartwatch greifen. Diese Modelle fallen etwas kleiner aus als andere Uhren. So werden sie oft von Frauen bevorzugt. Das handliche Format hat jedoch auch seine Nachteile: Die Funktionen sind hier eingeschränkter als beim Allrounder. Zudem ist auch das Display oft nur schwer ablesbar. So mancher Nutzer kombiniert die Mini-Smartwatch daher zusätzlich mit einem Fitnessarmband.
Vorteile Nachteile
– besonders handliches Format– ist in Funktionen eingeschränkt
– besonders leichte Modelle– Display oft schwer lesbar
– gibt es in verschiedenen Designs 
– von vielen Markenherstellern verfügbar 
Hinweis: Die Uhrenhersteller bieten unter Umständen auch unterschiedliche Modelle für Damen und Herren. Die Smartwatch für die Frau ist meist filigraner und kleiner gestaltet. Aber in den meisten Fällen sind die Geräte universell für beide Geschlechter gedacht.

Kaufberatung: Auf diese Kaufkriterien sollten Sie achten

Der Markt ist voll von unzähligen Typen und Modellen im Bereich der Smartwatch. Um hier die richtige Uhr auszusuchen, helfen oft Tests und Vergleiche. Denn die Modelle werden hier in verschiedenen Kategorien auf Herz und Nieren geprüft. Testsieger schneiden hier besonders gut bei den Kriterien ab, die für den Kauf wichtig und zu beachten sind. Zu diesen Kaufkriterien bei der Smartwatch gehören unter anderem folgende Kategorien:
  • Kompatibilität
  • Betriebssystem
  • Telefonie
  • Akkulaufzeit
  • Display
  • Größe
  • Bedienung
  • Speicherplatz
  • Material des Armbandes
Achten Sie darauf, dass die auserwählte Smartwatch mit ihrem Handy gekoppelt werden kann. Grundlegend ist hier wohl die Unterscheidung beim Betriebssystem: Apple mit iOS oder andere Hersteller mit Android? Aber es gibt auch Modelle, die mit beiden Lagern kompatibel ist. Um sich mit dem Handy zu verbinden, braucht die Smartwatch zudem Schnittstellen. Die meisten Modelle realisieren die drahtlose Verbindung zum Telefon mit Bluetooth und NFC. Mit Bluetooth ist eine Reichweite von rund zehn Metern möglich, auch die Verbindung von Bluetooth-Kopfhörern für das Musikhören mit der Smartwatch kann genutzt werden. Aber auch eine WLAN-Schnittstelle kann hier von Vorteil sein, da die Reichweite größer ist. Somit kann die Smartwatch selbstständig auf das Handy zugreifen. Jedoch braucht es dafür ein WLAN-Netzwerk.Hat der smarte Zeitmesser einen SIM-Kartenslot? Dann sind weitere Funktionen möglich: Die Smartwatch kann direkten Telefonzugriff unabhängig vom Telefon erhalten. Manche Modelle verfügen auch über einen USB-Anschluss. Über diesen lässt sich die Smartwatch mit dem Computer verbinden und ermöglicht eine Datenübertragung per Kabel. Damit lässt sich die Uhr auch an einer Steckdose aufladen. Eine Micro-USB-Buchse ist jedoch meist Standard.
Achten Sie vor allem bezüglich der Kompatibilität auf das Betriebssystem der Smartwatch, denn je nach Uhrenhersteller ist sie dadurch nicht mit jedem Handy kombinierbar. Die Benutzeroberflächen der schlauen Uhren basieren meist auf den Betriebssystemen der Handys. Manche Modelle besitzen eine speziell für das Gerät entwickelte Software. Apple beispielsweise nutzt sein eigenes Betriebssystem WatchOS. Diese Software lässt sich nur mit iPhones kombinieren – eine Kompatibilität mit Android-Handys ist bei WatchOS meist nicht möglich. Weit verbreitet ist auch WearOS von Google – vorher bekannt als Android Wear – das für viele Android-Systemen geeignet ist. Auch so manches Apple-Gerät kann hier verbunden werden, jedoch meist mit eingeschränktem Funktionsumfang. Samsung hat ein eigenes Smartwatch-Betriebssystem entwickelt: TizenOS. Es ist im Idealfall auch mit dem iPhone kompatibel. Der Hersteller Pepples bietet PepplesOS, das sich auch mit dem Windows Phone verbinden lässt. Dieses Betriebssystem lässt sich mit allen Smartphone-Systemen kombinieren.
Wer mit der schlauen Uhr auch selbstständig telefonieren will, sollte sich eine Smartwatch mit SIM-Kartenslot zulegen. Dann kann auch ohne Handy mit der Uhr telefoniert werden. Doch in den meisten Fällen funktioniert diese Funktion in Kopplung mit dem Telefon. Jedoch darf dieses nicht zu weit von der intelligenten Uhr entfernt sein.
Dieses Kaufkriterium ist besonders wichtig bei einer Smartwatch. Vergleichssieger schneiden nicht selten vor allem bei der Akkulaufzeit hervorragend ab. Denn wem nützt eine Uhr, die nur wenige Stunden durchhält? Hier gibt es Modelle, die schon nach 16 Stunden wieder aufgeladen werden müssen. Andere Testsieger hängen die Konkurrenz jedoch mit 37 Stunden und mehr ab. Wichtig ist hier auch, dass die Akkulaufzeit gesteigert werden kann – beispielsweise durch eine intelligente Konfiguration der verwendeten Zifferblätter und Helligkeitsstufen. Kleine Displays mit geringer Auflösung verbrauchen weniger Strom als große Modelle. Zudem wird der Akku mehr strapaziert, je mehr Funktionen wie WLAN und GPS permanent laufen. Das Aufladen des Akkus kann auf verschiedenen Wegen realisiert werden. Am komfortabelsten ist die Lösung des Induktionsladens, bei dem die Uhr auf eine Ladeschale gelegt wird. Auch Ersatzakkus können Sie für viele Modelle kaufen und sie gegeneinander austauschen.

Hinweis: Es gibt bei einigen Herstellern längst die Bemühungen, ihre Smartwatch mit Solarenergie zu versorgen. So mancher hat Patente auf Ideen. Die Module dafür würden sich im Armband befinden. Jedoch sind diese Entwicklungen noch nicht marktreif und es wird noch einige Zeit dauern, bis sie in den Handel kommen.
Auch in diesem Punkt unterscheiden sich die verschiedenen Modelle der Smartwatches. Hier kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Einige Pebble-Modelle nutzen das sogenannte E-Paper-Display, das nur eine begrenzte Bandbreite an Farben bietet. Andere intelligente Uhren sind jedoch meist mit LC-, OLED- oder AMOLED-Displays ausgestattet. LC-Display leuchten nicht selbstständig, sie benötigen eine Hintergrundbeleuchtung, was einen höheren Akkuverbrauch bedeutet. Dennoch ist die Helligkeit so stark, dass sich der Bildschirm auch bei Sonneneinstrahlung problemlos lesen lässt. OLED-Displays überzeugen durch eine hervorragendes Farbdarstellung und gute Lesbarkeit. Ihre Weiterentwicklung sind AMOLED-Displays. Beide leuchten selbstständig und verbrauchen so weniger Akku. Jedoch sind ihre Helligkeit und Lebensdauer begrenzt.Eine hohe Auflösung auf dem Display ist ebenfalls ein wichtiges Qualitätskriterien bei einer Smartwatch. Diese gibt an, wie viele Pixel angezeigt werden können. Üblich bei den intelligenten Uhren ist eine Pixeldichte von 225 bis 330 Bildpunkten pro Zoll. Letztere ist besonders gestochen scharf. Generell empfehlen Experten eine Auflösung von mindestens 300 Pixeln pro Zoll, um eine ausreichende Bildschärfe zu erhalten. Modelle mit einer geringeren Auflösung zeigen nicht selten eine sogenannte Treppchenbildung beziehungsweise Gitteroptik.
Vor allem für Frauen mit schlanken Handgelenken kann das Tragen einer großen Uhr nicht immer angenehm sein. Daher sollten Sie auch auf Größe und Gewicht des Gerätes vor dem Kauf achten. Je größer das Display, je mehr Funktionen – desto größer und schwerer ist auch die Smartwatch. Üblich ist beispielsweise ein 1,7 Zoll-Display, dass eine Bildschirmdiagonale von 4,3 Zentimeter hat. Da ist der Rand jedoch noch nicht eingerechnet. Beim Gewicht gibt es federleichte Modelle aber auch Schwergewichte. Die leichte Smartwatch bringt nur rund 30 Gramm auf die Waage. Andere Modelle können gerne das Doppelte oder Dreifache wiegen. So gibt es auch intelligente Uhren, die mehr als 95 Gramm Gewicht besitzen.
Hat die Smartwatch ein Touch- Display? Oder gibt es Hardwaretasten? Manche Modelle bieten beide Möglichkeiten der Bedienung, wie beispielsweise Apple, während Pebble fast ausschließlich auf Hardware-Elemente setzt. Viele andere Modelle bieten ausschließlich die Touch-Bedienung zum Wischen, Tippen und Halten. Achten Sie darauf, was Ihnen am besten liegt. Die eine oder andere Smartwatch hat Knöpfe zur Navigation, aber auch ein Drehrad ist üblich. Tasten sind oft zum Einschalten oder als Eingang zum Menü gedacht. Das seitlich angebrachte Drehrad erinnert nicht nur an analoge Uhren, es dient oft zum Hinein- oder Herauszoomen bei Bildern. Steht in der Modellbeschreibung die Bedienung mittels Lünette? Dahinter verbirgt sich ein Ring um das Ziffernblatt mit vielen Funktionen – zum Scrollen und Co.
Auch die Speicherkapazität ist bei einer Smartwatch ein wichtiges Kaufkriterium. Hier sind unterschiedliche Speichertypen zu beachten. Der Arbeitsspeicher beispielsweise ist wichtig für die ausgeführten Programme und Funktionen. Je größer dieser ist, desto mehr Prozesse kann auf dem Modell gleichzeitig ausgeführt werden. Bei einer Smartwatch liegt der Arbeitsspeicher meist zwischen 512 Megabyte und 1,5 Gigabyte. Der interne Speicher ist ausschlaggebend dafür, wie viele Datenmengen auf der Smartwatch hinterlegt und wie viele Apps installiert werden können. Dazu zählen Kontaktlisten, E-Mails und auch Musikstücke. Das Minimum ist hier meist bei vier Gigabyte. Jedoch gibt es auch Modelle, die 16 oder sogar 32 Megabyte internen Speicher bieten. Bei einer Smartwatch kann der interne Speicher nicht wie beim Handy mittels einer SD-Karte erweitert werden. Wer also viele Daten auf der intelligenten Uhr aufbewahren will, sollte hier eine höhere Kapazität wählen.

Tipp: Auch der Prozessor lohnt einen Blick. Bei der Smartwatch ist der Prozessor ebenso ausschlaggebend für die Leistung des Gerätes und für die Beschleunigung der Anwendungen verantwortlich. Die Chips sind häufig extra für die wearables konzipiert.
Das Aussehen und der Tragekomfort sind beim Kauf einer Smartwatch ebenso unbedingt zu beachten. In Sachen Design gibt es hier klassische Ausführungen genauso wie besondere Looks. Entscheiden ist der Geschmack des Käufers. Bezüglich der Materialien gilt die Aufmerksamkeit vor allem in Hinblick auf die Robustheit – damit die Uhr eine lange Lebensdauer mit sich bringt. Das Gehäuse kann beispielsweise aus Aluminium, Edelstahl, Carbon oder Kunststoff gefertigt sein. Aluminium ist leicht und äußert strapazierfähig, Edelstand ist ebenfalls besonders robust, jedoch etwas schwerer. Carbon ist zwar robust, aber weniger widerstandsfähig als andere Materialien. Dennoch kann es mit richtiger Pflege lange halten und ist zudem besonders leicht. Kunststoff ist ein weiches Material, das anfällig für Kratzer ist. Zudem wirkt Kunststoff nicht hochwertig.

Info: Die Resistenz gegen Staub und Wasser eines Gehäuses wird in Zahlen angegeben. Beim Staubschutz gilt eine Skala von 0 bis 6, bei der Wasserdichtigkeit von 0 bis 8. Je höher dieser Wert ist, desto besser ist der Schutz. Der Schutzfaktor IP68 ist damit der Höchste! Formulierungen wie „spritzwassergeschützt“ oder „wasserdicht“ sind weniger verlässlich!

Auch beim Armband der Smartwatch sollten Sie auf das Material achten. Der Klassiker ist hier das Lederarmband, das es in verschiedenen Farben gibt und für einen edlen Look sorgt. Jedoch ist Leder anfällig für Feuchtigkeit und braucht eine regelmäßige Pflege. Alternativ kann eine Smartwatch auch mit einem Edelstahlarmband ausgestattet sein. Diese sind robust und wirken stilvoll, passen sich jedoch nicht so flexibel an das Handgelenk an. Silikon ist ebenso häufig bei Armbändern. Dieser weiche und elastische Kunststoff kann weder in Robustheit mit Metall noch mit dem Tragekomfort von Leder mithalten. Achten Sie darauf, dass sich das Armband gut auf der Haut anfühlt und nicht kratzt. Viele Modelle bieten auch die Möglichkeit, das Armband auszutauschen. So können Sie es mit dem Material versehen, das Sie persönlich bevorzugen.

Weitere Kaufkriterien: Diese Funktionen kann eine Smartwatch haben

Eine Smartwatch macht aus, dass sie digitale Funktionen und Feature mit der klassischen Uhrzeitanzeige auf dem Ziffernblatt verbindet. Neben dem Telefonieren und dem Lesen von Nachrichten gibt es hier zahlreich weitere Optionen, die bei einem Kauf ausschlaggebend sein können. Dazu gehören unter anderem auch:
  • Fitnesstracker-Optionen
  • Sprachsteuerung
  • Mobile Zahlung
  • Multimedia

Die Uhr als Fitnesstracker

So manches Modell dient nicht nur als Verlängerung des Handys in Sachen Kommunikation. Eine Smartwatch kann auch die Funktionen eines Fitnesstrackers übernehmen. Solche Modelle zeichnen Daten während des Schlafens, Laufens, Schwimmens oder Gehens auf. Mit ihnen können die Herzfrequenz und Puls gemessen und ausgewertet werden. Sie protokollieren Strecken, Tempo, Beschleunigung und vieles mehr bei einer sportlichen Betätigung. Auch das Aufzeichnen der Schlafphasen ist meist integriert. Voraussetzung für diese Funktionen ist ein integriertes GPS. Achten Sie darauf, dass das Global Positioning System auf dem Gerät vorhanden ist.

Sprachsteuerung

Sie wollen nicht immer wischen, drehen oder mühsam Buchstaben auf einem kleinen Display eingeben? Dann sollte Ihre Smartwatch eine Sprachsteuerung besitzen. Anstatt Begriffe einzugeben, kann bei der Verwendung von Suchmaschinen so beispielsweise die Frage einfach ins Mikrofon gesprochen werden. Die Spracherkennungssoftware wandelt dies dann in Text um. Mit einer Sprachsteuerung kann das Rufen eines Taxis, die Erstellung der Einkaufsliste oder die Nachricht an Freunde zum Kinderspiel werden.

Mobile Zahlung

Bargeldloses Zahlen ist immer verbreiteter, inzwischen geht die Entwicklung sogar zum kontaktlosen Zahlen. Wer noch einen Schritt weiter gehen und die Kreditkarte gar nicht mehr zücken will, sollte darauf achten, ob die Smartwatch beispielsweise die mobile Zahlung ermöglicht. Dafür gibt es inzwischen verschiedene Systeme auf dem Markt: Google Pay oder Apple Pay machen es beispielsweise möglich. Das kann vor allem für Sportler besonders attraktiv sein – wer hat schon das Portemonnaie auf der üblichen Laufrunde bei sich? Mit der mobilen Zahlung per Smartwatch kann dennoch auf der Strecke das Wasser gekauft werden.

Multimedia

Wie auch das Handy kann die Smartwatch den MP3-Player und die Fotokamera ersetzen. Wem solche Funktionen wichtig sind, der sollte auf das Multimedia-Paket des Modells achten. Denn manche Geräte können nicht nur Musik abspielen, sondern auch ganze Filme streamen. Sind Lautsprecher integriert? Wenn nicht braucht es zusätzliche Bluetooth-Kopfhörer. Im Bereich der Fotografie können die Geräte jedoch nicht mit den Kameras der Smartphones mithalten – doch der Schnappschuss wortwörtlich „aus dem Handgelenk heraus“ kann auch seinen Reiz haben.

Zubehör für eine Smartwatch

Die intelligente Uhr am Handgelenk bietet nicht nur unterschiedliche Funktionen. Sie kann auch mit Zubehör erweitert werden. Gefällt ein Modell vom Design aber sie haben Zweifel am Material des Gehäuses? Wie auch beim Smartphone kann hier beispielsweise eine Schutzfolie nützlich sein    . Diese schützt vor Kratzern und wird passgenau dem Display angepasst. Erhältlich ist eine Schutzfolie bei vielen verschiedenen Anbieters.Ist das Armband austauschbar? Dann kann auch hier Zubehör erworben werden. Der eine möchte unterschiedliche Farben für verschiedene Designs, der andere ersetzt gern ein verschlissenes Armband mit einem neuen Modell. So passt die Smartwatch zu jedem Outfit und garantiert eine lange Lebensdauer am Handgelenk.Auch Apps gehören zur Ergänzung bei einer Smartwatch. Viele Modelle haben zahlreiche vorinstallierte Anwendungen, doch sie können mit den verschiedenen Apps erweitert werden. Wie beim Smartphone gibt es hier kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen in den passenden virtuellen Shops.Eine SIM-Karte ist ebenfalls ein Zubehör. Damit kann, wie oben bereits erwähnt, zwar nicht der interne Speicher erweitert werden – sie ist jedoch essenziell zum Telefonieren. SIM-Karten gibt es in direkt beim Telekommunikationsanbieter.
Einfaches Bezahlen mit einer Smartwatch

Preise: So viel kostet eine Smartwatch

Die intelligente Uhr gibt es in verschiedenen Preisklassen. Je höher die Funktionalität, je mehr vorinstallierte Feature, je hochwertiger das Material – desto höher wird der Preis. Testsieger in den Vergleichen überzeugen jedoch nicht nur mit edlem Design, Komfort und Leistungsfähigkeit, sondern auch mit einem erschwinglichen Preis. Diese sind schon ab 150 Euro zu haben.Das mittlere Preisniveau für eine qualitativ hochwertige Smartwatch bewegt sich bei 200 bis 400 Euro. Modelle von namhaften Herstellern gibt es meist ab 400 Euro. Aber auch absolute Schnäppchen locken zum Kauf – jedoch raten die meisten Experten von der Smartwatch unter 50 Euro ab. Diese sind oft nur ein billiger Fitnesstracker, zeichnen zwar Schritte und Herzfrequenz auf, versagen doch beispielsweise beim eingehenden Anruf oder halten nicht lange.Auch im Bereich der Smartwatch gibt es die Luxusvariante, die für rund 2000 Euro erhältlich ist. Hier hat es nicht nur besonders viele vorinstallierte Feature – wie auch ein Nachtsichtmodus –solche Modelle sind nicht selten aus Titan und Saphirglas gefertigt. Luxusmodelle sind in vielerlei Hinsicht nützlich aber vor allem ein Hingucker und Statussymbol.

Die beliebtesten Hersteller von Smartwatches

Die Auswahl der intelligenten Uhren auf dem Markt ist groß. Nahezu alle Hersteller bieten eine Smartwatch in verschiedenster Ausführung an. Sie unterschieden sich in Preis, Größe, Funktionen und Design. Wie oben beschrieben, können nicht alle Uhren an jedes Handy gekoppelt werden. Daher kaufen viele Nutzer eine Smartwatch bei dem Hersteller ihres Smartphones. Damen hingegen achten oft auf Größe der Smartwatch.In den Vergleichen zeigen sich immer wieder die gleichen großen Hersteller. Die besten Marken für eine Smartwatch sind unter anderem:
  • Microsoft
  • Pebble
  • Apple
  • Sony
  • Samsung
  • Alcatel
  • Blackberry
  • LG
  • Huawai
  • Motorola
  • HTC
  • u8

Zusammenfassung

Eine Smartwatch ist ein Zeitanzeiger, der um zahlreiche Funktionen erweitert ist. Mit ihr kann das Telefonat am Handgelenk gesteuert werden – das Greifen in die Jackentasche wird überflüssig. Informationen wie eingehende Nachrichten kommen auf das Display am Handgelenk ebenso wie abgerufene Feature. Eine Smartwatch eignet sich auch als Fitnesstracker mit den jeweils vorinstallierten Apps: So kann sie ein Pulsmesser sein, Herzfrequenzmessung und Streckenaufzeichnung vornehmen und das Auswerten der Schlafphasen ermöglichen. Eine Smartwatch kann sich daher auch für Sportler eignen. Eingebaute Kameras ermöglichen auch den „Schnappschuss aus dem Handgelenk“ und mit der richtigen vorinstallierten App kann auch mobiles Zahlen mit ihr realisiert werden. In Sachen Design stehen die intelligenten Zeitanzeiger den herkömmlichen Uhren inzwischen in nichts nach. Es gibt runde, viereckige, einfache und edle Designs. Wer will, kann das Armband für die modische Zusammenstellung täglich austauschen. Die Smartwatch funktioniert jedoch nur, wenn der Akku auch aufgeladen ist – das Drehen am klassischen Seitenrad hat hier andere Funktionen.
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