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Sofortbildkameras 2019

Sofortbildkameras liegen im Trend. Die schnellen Bilder sind beliebter als jemals zuvor und das gut zehn Jahre nachdem das Unternehmen Polaroid in der Insolvenz versunken ist. Besonders beim jungen Publikum steigt das Interesse an der Kamera mit dem direkten Bildauswurf. Neben der klassischen Sofortbildfotografie finden sich auch immer mehr Liebhaber der digital nutzbaren Polaroidkameras. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Fakten zu dem Thema.

 
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Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic Fujifilm Instax Mini 9 Kamera Polaroid Originals - 9009 - Neu One Step 2 ViewFinder Sofortbildkamera - schwarz Fujifilm 16445795 Instax Wide 300 Kodak Mini Shot Wireless
ModellFujifilm Instax Mini 90 Neo ClassicFujifilm Instax Mini 9 KameraPolaroid Originals – 9009 – Neu One Step 2 ViewFinder Sofortbildkamera – schwarzFujifilm 16445795 Instax Wide 300Kodak Mini Shot Wireless
Hersteller / Marke

Fujifilm

Fujifilm

Polaroid

Fujifilm

Kodak

Eigenschaften
  • Sofortbildkamera
  • Film Grösse: 86mm x 54mm
  • Bildgrösse: 62mm x 46mm
  • Objektiv: 2 Komponenten
  • 2 Elemente
  • f=60mm
  • F=12,7
  • Viewfinder: Echtbildsucher
  • 0,37x
  • mit Zielpunkt und Parallaxenausgleich für Makro-Modus
  • Bildausgabe: Automatisch
  • Sofortbildkamera im Miniformat
  • integrierter Selfie-Spiegel
  • Blitz zur optimalen Ausleuchtung
  • manuelle Belichtungseinstellung
  • High-Key Aufnahmefunktion
  • Fujinon-Objektiv
  • Bildzählwerk
  • integrierter Selfie-Spiegel und Selfie-Linse
  • Handschlaufe
  • smoky weiß
  • Selbstauslöser
  • 60 Tage Akkulaufzeit: leistungsstarkerLithium-Ionen- Akku
  • optische Polycarbonat- und Acrylglas-Linsen
  • Fixfokus-Objektiv : 0,6m–infini
  • Sichtfeld : 41Gradvertikal / 40 Grad horizontal
  • Blitzsystem: Vakuum-Stroboskopröhre
  • erschlusssystem: Eigendesign mit Präzisions-Schrittmotor für Verschluss
  • USB-Ladekabel
  • Tragegurt
  • Filmgrößen: 86 x 108mm
  • Bildgröße: 62 x 99mm
  • Fujinon-Objektiv zur detailreichen Darstellung
  • Blitz zur optimalen Ausleuchtung
  • Bildzählwerk
  • Funktionstasten
  • Nahlinse für detailreiche Makro-Aufnahmen und Selbstportrait-Funktion
  • Stativgewinde zur Befestigung am Kamerastativ
  • Fotogröße: 2.1”x3.4” (Kreditkartenformat)
  • 10 MegaPixel
  • Bluetooth Verbindung
  • 1.7” LCD Sucher
  • Auto-Fokus
  • Belichtung
  • Weißabgleich
  • Gammakorrektur
Preis

109,38 € 149,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

64,88 € 84,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

101,14 € 129,99 €

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102,79 € 129,00 €

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Was ist eine Sofortbildkamera?

Ein Sofortbildfotoapparat ist eine Kamera, die erstmals vor rund 70 Jahren auf dem Markt erschien und deren Besonderheit es war, dass sie direkt nach der Aufnahme eines Bildes, dieses auf einen Papierfilm entwickelte. Das aufgenommene Bild wurde nicht klassisch auf einem Film gebannt, um im nach hinein entwickelt zu werden, sondern direkt auf ein einzelnes Papierblatt fixiert und nach einigen Sekunden als fertiges Bild ausgeworfen. Diese Kamera ohne klassischen Film revolutionierte die Kamerawelt und war besonders bei Hobbyfotografen und Jugendlichen beliebt. Das Entwicklerunternehmen wurde so bekannt, dass „Polaroid“ als synonym für diese Art der Sofortbilder wurde. Heute ist der Trend der Sofortbilder wieder entfacht und dies nicht nur bei Nostalgiefans, wie auch damals begeistert sich vor allem die Jugend für die Sofortbilder. Deswegen verwundert es nicht, das die Sofortbildfotoapparate auch ihren in Digital erhältlich sind.
Was ist eine Sofortbildkamera?

Wie funktioniert eine Sofortbildkamera?

Wie funktioniert eine Sofortbildkamera?

Die Sofortbilder sind besonders für Ausflüge praktisch, da der Film nicht erst gespeichert wird, sondern der Fotograf das aufgenommene Bild direkt in Händen hält. Das Geheimnis hinter den schnellen Bildern steckt in dem Einweg Filmpapier, das eigentlich aus einem Stapel Einweg Filmpapierblättern besteht. Dieses Filmpapier ist besonders lichtempfindlich und übernimmt gleichzeitig die Funktion des Negativfilms, der bei normalen Entwicklungskameras verwendet wird und die Funktion des Fotopapiers auf dem das Bild gebannt wird. Dieses Filmpapier reagiert mit dem kleinen „Entwicklungsstudio“ welches sich im inneren der Kameras befindet. Darin sind alle Chemikalien in Form einer Paste enthalten, die notwendig sind, um das Bild auf das Fotopapier zu bringen. Die chemische Kettenreaktion, die dafür erforderlich ist, bringt die Schichten, aus denen ein Bild besteht zusammen. Diese Schichten sind aus lichtempfindlichen Silber, Farbstoffen und Bindungschemikalien für die Farbentwicklung. Da es kein klassisches Negativ gibt, kann ein Sofortbild nicht, durch erneute Entwicklung dupliziert werden.Es gibt mit dem neuen Trend aber auch neuere Modelle unter den Sofortbildapparaten und bei den digitalen Varianten ist ein Abspeichern des Bildes möglich, sodass dieses nach Belieben reproduziert werden kann. Welche die beste Sofortbildkamera für Sie ist bleibt ihren Ansprüchen überlassen, denn noch sollten Sie sich vorab mit den unterschiedlichen Funktionen der Geräte vertraut machen und eine überlegte Entscheidung treffen.

Warum Sie eine Sofortbildkamera brauchen

Den Moment festzuhalten und das geschossene Bild in direkt in Händen zu halten ist schon etwas Besonderes, gerade in unserer heutigen digitalen Welt, bei der die meisten Bilder in unseren Ordner oder digitalen Galerien verschwinden. Zudem ist das Design des klassischen Polaroids einmalig und auf der ganzen Welt bekannt. Die Bilder in dem weißen Rahmen wirken auf eine ganz eigene Art lebendig und vermitteln jedem einen nostalgischen Charme, selbst bei Menschen, die noch zu jung sind, um sich an die Anfänge der Sofortbilder zu erinnern. Sie müssen es einfach selbst einmal ausprobiert haben. Sie werden schnell von den kleinen Bildern begeistert sein und die beste Sofortbildkamera für Ihre Bedürfnisse suchen. Leben Sie Ihre Kreativität aus und genießen Sie das Gefühl Ihr Bild sofort in den Händen zu halten.
Warum Sie eine Sofortbildkamera brauchen

Sofortbildkamera Testberichte:

compama testet selber keine Produkte, unsere Empfehlungen basieren auf Internetrecherchen mit dem Ziel Ihnen diese unliebsame Aufgabe abzunehmen.

Sofortbildkameras Vergleich 2019

 Wer erinnert sich nicht daran? Ein lautes Knacken, ein surrendes Rollen und schon kam bei der Polaroidkamera das Foto vorne heraus. Ein paar Minuten kräftig schütteln – und fertig war der Schnappschuss. Sofortbildkameras waren Kult, spätestens seit den sechziger Jahren Farbe ins Spiel kam.Heute feiern sie ihr Comeback. Denn was vor allem in den achtziger Jahren für Fotospaß gesorgt hat, ist inzwischen längst nicht nur etwas für Vintage-Fans. Den Abzug des Bildes in natura nach dem Knipsen in der Hand zu halten, ist in Zeiten von Millionen von Schnappschüssen auf dem Handy wieder hip. Doch statt total altmodisch Filme zur Entwicklung zu bringen, bieten Sofortbildkameras den fertigen Schnappschuss nur wenige Sekunden nach Betätigung des Auslöseknopfs.Doch der technische Fortschritt macht vor den heutigen Sofortbildkameras nicht Halt. Neben den klassischen analogen Varianten gibt es längst digitale Sofortbildkameras. Selbstauslöser, Farbfilter, Motivprogramme, klappbarer Spiegel, Bluetooth-Funktion oder unterschiedliche Modi bei der Beleuchtung sind längst auch bei der Sofortbildkamera keine Seltenheit mehr.Das macht die Wahl zu Qual. Zwar können Sofortbildkameras nicht immer mit der Qualität der Spiegelreflexkamera mithalten – doch haben sie ihren eigenen Charme. Worauf Sie beim Kauf von Sofortbildkameras achten sollten, welche Kriterien beim Vergleich helfen und was Tests beleuchten – das verraten die folgenden Zeilen.

Nostalgie und Charme: Die Vorzüge der Sofortbildkamera

Das Motiv anvisieren, durch den Sucher schauen, auf den Auslöser drücken und das Bild kurz darauf in der Hand halten – diese Art der Fotografie feiert ein Comeback in seiner modernsten Form. Ob auf Partys, der Geburtstagsfeier oder direkt bei der Hochzeit – die Fotos mit dem typischen weißen Rand sind wieder beliebt.Den meisten Nutzern geht es dabei gar nicht um die hochwertige Qualität, wie sie eine Spiegelreflexkamera bieten kann. Vielmehr sind es der Überraschungseffekt, die Sekunden voller Warten und Spannung, bis das Bild vollständig entwickelt ist und der erste Blick auf den Schnappschuss, der anschließend an die Wand gepinnt oder verschenkt werden kann. Grobe Pixel, wenig ausgeprägte Farben – auch wenn das Bild nicht gestochen scharf gelungen ist – es ist ein Unikat. Und genau diese Einzigartigkeit macht das Sofortbild aus. Das Bild wurde in der Vergangenheit niemals gespeichert, sondern direkt auf Filmkassetten entwickelt.Die Bilder der Sofortbildkameras zielen auf Lebensgefühl, Spaß und Spontanität. Den Fans der Sofortbildfotografie geht es nicht um die professionelle Ausstattung, die beispielsweise eine Spiegelreflexkamera mit sich bringt. Die Sofortbilder im typischen Format von 6,2 mal 4,6 Zentimeter bieten darum einen weißen Rand, der sich wunderbar für Botschaften und Unterschriften eignet.Doch auch in anderen Bereichen, wo nicht der Fotospaß im Vordergrund steht, erweist sich die Sofortbildkamera als besonders wertvoll: Denn das Foto steht in physischer Form sofort zur Verfügung und muss nicht erst entwickelt werden. Das machen sich vor allem Rechtsanwälte, Gutachter, Kostümbildner, Polizisten oder auch Rechtsmediziner zunutze. Was direkt vorliegt, ist vor Fälschung sicher – von digitalen Fotos kann das nicht immer behauptet werden.Sofortbildkameras gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Varianten: von der einfachen Ausstattung bis hin zu digitalen Modellen mit zahlreichen Zusatzfunktionen und Modi. Die günstigen Fotokameras sind ab 50 Euro erhältlich, die Sofortbilder gibt es ebenso in unterschiedlichen Ausgaben.Hinweis: Neben der geringeren Qualität hat das Bild der Polaroidkamera einen weiteren entscheidenden Nachteil: den Preis. Mit rund 60 Cent pro Bild ist dieses Foto nicht gerade preiswert – doch vor allem Fans der Sofortbildfotografie ist es das wert.

Die wichtigste Entscheidung: Analoge oder digitale Sofortbildkamera

Die Sofortbildkamera ist älter, als die meisten vermuten. Oder wussten Sie, dass bereits 1860 Jules André Gabriel Bourdin den ersten Vorläufer der Sofortbildkamera hervorbrachte? 1947 entwickelte Edwin Herbert Land das Verfahren weiter und brachte mit seiner Firma „Polaroid“ die erste Sofortbildkamera auf den Markt. Daher wurde diese Art der Fotoapparate oft generell als Polaroidkamera bezeichnet – obwohl Polaroid längst nur noch eine Marke von vielen ist.Besonders in den achtziger Jahren waren die Fotos aus der Sofortbildkamera beliebt. Mit der Digitalisierung der Fotografie schien jedoch das Ende besiegelt. Mit Nichten. Denn heute feiern die analogen Sofortbildkameras ein grandioses Comeback. Zudem gibt es inzwischen auch digitale Modelle. Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Sofortbildkamera zu kaufen, muss sich heutzutage zunächst zwischen analog und digital entscheiden. Die analogen Modelle lassen den alten Charme aufleben, die digitalen Sofortbildkameras bieten ganz neue Möglichkeiten.

Vor- und Nachteile: Die analogen Sofortbildkameras

Viele können sich noch erinnern: Die klassische Sofortbildkamera hatte weder Zoomfunktion noch ein Display. Lediglich ein kleiner Sucher stand zur Verfügung, durch den der Moment eingefangen werden konnte. Das ist bei vielen der heutigen Modelle nicht anders. Lediglich verschiedene Helligkeitsstufen, Timer oder Selbstauslöser werden als Zusatzfunktionen dem Fotografen geboten.Ein wichtiger Unterschied der heutigen analogen Sofortbildkameras ist im Bereich der Filmentwicklung zu nennen. In den ersten Modellen wurde noch der Trennbildfilm verwendet – bei dem eine Rolle aus Positiv- und Negativpapier mit Chemikalien eingesetzt wurde, die durch den Auslöser verteilt wurden. Nach der Ausgabe brauchte es noch einen Klarlack. Als Fortschritt galt dann schon der Integralfilm, der alle Bestandteile enthielt, die für die Entstehung eines Fotos notwendig sind. Hier kann der Fotograf bei der Entwicklung des Bildes regelrecht zuschauen. Analoge Modelle mit diesen Techniken gibt es noch auf dem Markt, sind aber selten geworden.Denn die heutige analoge Sofortbildkamera arbeitet mit einem wärmebehandelten Druckverfahren. Das Bild entsteht mit Wärmebehandlung durch Übereinanderschichtung und Verschmelzung verschiedenfarbiger Kristalle. Der Nachteil: Die Entwicklungszeit beträgt hierbei rund ein bis zwei Minuten. Der Vorteil: Die Farben wirken kräftiger, der Kontrast stärker als bei den Modellen der achtziger Jahre. Auch das Nachfüllen der Tinte entfällt in heutigen analogen Sofortbildkameras. Denn sie arbeiten mit dem Zero-Ink-Verfahren – die Papierschichten enthalten die Kristalle, die den Druck ermöglichen.Die analogen Sofortbildkameras haben damit vor allem den Vorteil, dass ihre Handhabung einfach ist und die Sofortbilder nach nur ein bis zwei Minuten in der Hand gehalten werden können. Jedoch sind die Fotos im Vergleich zu anderen Verfahren teuer. Ist der Auslöseknopf einmal getätigt, lässt sich das Foto zudem nicht mehr rückgängig machen.

Vor- und Nachteile der digitalen Sofortbildkameras

Heutzutage gibt es auch die Digitalkamera im Sofortbildbereich. Sie verbindet andere technische Fortschritte mit der Sofortbildfotografie. So steht bei diesen Modellen ein Display zur Verfügung – der Fotograf muss nicht mehr durch den kleinen Sucher schauen. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Bild erst einmal angeschaut werden kann, bevor es gedruckt wird. Wollen Sie das Bild nicht behalten? Kein Problem. Eine integrierte SD-Speicherkarte in der digitalen Sofortbildkamera ermöglicht, dass nur die Fotos entwickelt werden, die Ihnen gefallen. Das spart vor allem Geld bei misslungenen Schnappschüssen. Auch der Mehrfachdruck ist möglich – bei der digitalen Sofortbildkamera ist das Foto nicht zwangsläufig ein Unikat.Während so manche alte analoge Sofortbildkamera klobig und unhandlich daher kam, sind heutige Modelle oft handlicher und kompakter. Die meisten Kameras sind stylish im Design und kommen in Haptik und Handhabung den klassischen Sofortbildkameras sehr nah. Auch die digitalen Vertreter arbeiten mit der Zero-Ink-Technologie.Digitale Sofortbildkameras verfügen zudem über mehr Zusatzfunktionen als der analoge Klassiker. Neben dem Bildschirm auf der Rückseite gibt es beispielsweise direkte Bearbeitungsmöglichkeiten. Farbfilter, unterschiedliche Modi für die Belichtung und die Helligkeit verhelfen zu einem schöneren Ergebnis. Auch ein automatischer Fokus und ein eingebauter Blitz kann hier vorhanden sein. Die einen digitalen Kameras haben einen Selfiespiegel auf der Vorderseite, andere eine ausklappbare Variante. Stativgewinde, Mikrofron, Lautsprecher, Bluetooth und viele andere Features sind ebenfalls oft bei digitalen Sofortbildkameras zu finden,Die meisten lieben den weißen Rand rund um das Bild einer Sofortbildkamera. Doch manchmal kann dieser auch störend sein. Bei den digitalen Modellen kann der Fotograf sich auch gegen den Rand entscheiden.

Die Funktionen der Sofortbildkameras im Vergleich

Die meisten aktuellen Test und heutigen Vergleiche bezüglich Sofortbildkameras beinhalten die neuesten Modelle der bekannten Hersteller. Oft werden hier die digitalen Kameras miteinander verglichen, bringen sie doch mehr Kriterien und Funktionen mit sich, die ausschlaggebend für den Kauf sein können. Dazu gehören unter anderem:
  • der Fokus,
  • die Brennweite,
  • die Zusatzfunktionen,
  • die Fotoqualität,
  • einfache Handhabung,
  • und verschiedene Sofortbildfilme.

Der Fokus

Entgegen der flexiblen Digitalkameras hat eine Sofortbildkamera in den meisten Fällen einen Fixfokus. Das bedeutet, dass die Entfernungseinstellung unveränderlich ist – der Bildausschnitt ändert sich nur durch Bewegung. Der Fixfokus erlaubt keine Bildschärfenveränderung. Das Objektiv der Sofortbildkamera ist so eingestellt, dass sämtliche Details der Motive scharf sind, sobald sie eine bestimmte Zentimeteranzahl entfernt sind.Ohne die Schärfeneinstellung gestaltet sich die Handhabung einfach – es muss an keinen Rädchen gedreht werden, das Foto entsteht mit nur geringer Verzögerung nach Auslösen der Kamera. Jedoch schränkt der Fixfokus auch die Kreativität des Fotografen ein – Spiele mit Unschärfe oder kreative Nahaufnahmen sind weniger möglich.Aber es gibt auch Sofortbildkameras mit einem Autofokus. So manches Modell bietet weitere Aufnahmemodi an, die vor allem bei Landschaftsaufnahmen und speziellen Motiven zum Einsatz kommen können. Der Autofokus bietet daher mehr Flexibilität.

Brennweite

Auch die Brennweite ist bei vielen Sofortbildkameras fest, was mit dem Fixfokus kooperiert. In den meisten Fällen liegt die Brennweite bei 60 Millimetern – ein gemäßigtes Weitwinkelobjektiv würde der Profi sagen. In diesem Fall sind Objekte in einer Entfernung von 60 bis 70 Zentimetern scharf.Aber es gibt auch Modelle, bei denen die Brennweite davon abweicht. Ein Modell der Fujifilm Instax Reihe beispielsweise bietet eine Brennweite von 29 Millimetern, die Polaroid Original Sofortbildkamera sogar 106 Millimeter, was für hochwertige Aufnahmen sorgt. Die Kodak Printomatic Sofortbildkamera verfügt über eine Brennweite von lediglich acht Millimeter.

Die Zusatzfunktionen

Die unterschiedlichen Sofortbildkameras unterscheiden sich auch durch ihre verschiedenen Zusatzfunktionen. Die eine Kamera kann mehr als die andere. Auch hier sollte ein genauerer Blick darauf geworfen werden, bevor Sie zugreifen.Eine wichtige Funktion ist der Blitz. Nicht jede Sofortbildkamera verfügt über eine integrierte Blitzfunktion, die Fotos auch bei dunklem Licht ermöglichen. Auch der Selbstauslöser für Selfies ist nicht bei allen Modellen vorhanden. In manchen Fällen bietet die Sofortbildkamera einen Selfiespiegel auf der Vorderseite für Selbstporträts, in anderen kann dieser sogar ausgeklappt werden.Moderne Geräte verfügen zudem auch über mehrere Belichtungsprogramme und Verschlusszeiten. Langzeitbelichtung, Doppelbelichtung und Co sind hier die Stichwörter. Wer hier mehr Flexibilität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen haben möchte, sollte eine Sofortbildkamera wählen, die unterschiedliche Belichtungszeiten bietet – die Langzeitbelichtung hilft bei dunklen Räumen beispielsweise. Auch eine Rote-Augen-Reduktion kann möglich sein.Wer kein Profi in Sachen Fotografieren ist, sollte sich ein Modell aussuchen, dass unterschiedliche Motivprogramme bietet. Denn hier werden Voreinstellungen geboten, die keine Fachkenntnisse erfordern. Ein „Partyprogramm“ könnte beispielsweise bedeuten, dass bei den Schnappschüssen der Hintergrund besser beleuchtet wird, auch wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind. Ein „Kinderprogramm“ könnte die Aufnahme von sich schnell bewegenden Motiven verbessern. Motivprogramme machen mit ihren Aufnahmemodi das Knipsen mit der Sofortbildkamera zum Kinderspiel.Technisch hochwertig ausgestattete Sofortbildkameras verfügen sogar über eine Bluetooth-Schnittstelle. Dann kann die Kamera mit dem Handy verbunden werden – eine App ermöglicht die Steuerung. Die Smartphone-Taschenlampe kann so auch als Lichtquelle zum Einsatz kommen.

Fotoqualität

Wer sich für eine Sofortbildkamera entscheidet, legt weniger Wert auf eine hohe Qualität der Fotos. Denn dafür würden sich moderne Spiegelreflexkameras deutlich besser eigenen. Der automatische Fokus der Sofortbildkameras ist hier vor allem ausschlaggebend.Doch auch die unterschiedlichen Zusatzfunktionen können die Bildqualität auch bei Sofortbildkameras verbessern. Tests weisen hier den Weg, welches Modell besser bei Innenaufnahmen abschneidet oder für Außenaufnahmen geeignet sind. Lesen Sie einige Vergleiche und schauen Sie nach Testsiegern, wenn dieses Kriterium für Ihre Auswahl wichtig ist.

Einfache Handhabung?

Bitte lächeln, ein kurzer Klick – und schon kommt das Foto auf der Vorderseite der Kamera raus. So haben die meisten die Bedienung der Polaroidkameras aus den achtziger Jahren noch in Erinnerung. Die leichte und unkomplizierte Handhabung hat zu den vielen Schnappschüssen eingeladen. Es mussten keine Rädchen verstellt werden, keine Schieber hin und her bewegt oder verschiedene Einstellungen eingehalten werden.In modernen Sofortbildkameras mit vielen Zusatzfunktionen ist da schon wieder mehr möglich und nötig. Achten Sie darauf, dass die Bedienelemente so angebracht sind, dass Sie den Fotoapparat nicht umständlich herumdrehen müssen. Ist der Auslöseknopf gut erreichbar? Bietet die Ergonomie des Kameragehäuses eine gute Griffigkeit? Auch sollte die Kamera nicht zu groß sein und gut in den Händen liegen. Hat sie eine griffige Haptik? Dann rutscht sie nicht aus der Hand. Je handlicher und kompakter die Sofortbildkamera, desto besser können auch Kinderhände mit ihr umgehen.Bei der Handhabung der Sofortbildkameras gilt generell: Es darf nicht zu kompliziert sein. Denn oft kommen diese Kameras nur vereinzelt zum Einsatz. Ein Modell, an das sich der Fotograf nicht erst lange gewöhnen muss, ist dabei von Vorteil.

Die Sofortbildfilme

Auch das Filmmaterial sollte einen Blick bei der Auswahl der Sofortbildkamera wert sein. Denn vor allem bei älteren Modellen sollten Sie sichergehen, dass das nötige Fotopapier auch noch erhältlich ist und bleibt. Sofortbildfilme gibt es in Filmkassetten, die in unterschiedlichen Filmgrößen im Handel angeboten werden. Einige Kassetten beinhalten nur zehn Fotos, andere bereits 20. Gegenüber anderen Techniken sind Sofortbildfilme zudem teuer. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Kosten, Verfügbarkeit und Filmgrößen.

Weitere Kriterien, die bei der Auswahl beachtet werden sollten

Aber auch bei der neuen Generation der Sofortbildkameras gibt es Kriterien, die schon in alten Zeiten wichtig bei der Auswahl waren. Diese bieten jedoch inzwischen mehrere Auswahlmöglichkeiten. Dazu gehören unter anderem:
  • die Stromversorgung,
  • unterschiedliche Formate,
  • Maße und Gewicht der Sofortbildkamera,
  • Dauer bis zur Bildausgabe,
  • und das Zubehör.

Die Stromversorgung

Die meisten Polaroidkameras der Vergangenheit wurden mit Batterien betrieben. Heutzutage stehen auch Akkus zur Auswahl. Die Haltbarkeit der Akkus ist jedoch begrenzt – oft nur auf rund zehn Fotos. Daher sollte bei einem austauschbaren Akku immer ein Ersatzakku in der Fototasche dabei sein. Integrierte Akkus werden mit einem USB-Kabel aufgeladen.Digitale Sofortbildkameras verbrauchen vor allem durch das Display mehr Strom. Aus Umweltgründen empfiehlt sich hier ein Akku zu verwenden. Dieser schont ebenso den Geldbeutel gegenüber den Modellen, die einen Nachkauf von Batterien notwendig machen.

Formate

Auch stehen bei der neuen Generation der Sofortbildkameras deutlich mehr verschiedene Formate der Fotos zu Verfügung. Nicht nur der Bildrand ist abwählbar. Viele Modelle bieten heutzutage die Fotos im Visitenkartenformat (mit Papierrand 8,6 mal 5,4 Zentimeter, ohne Papierrand 6,2 mal 4,6 Zentimeter). Das Visitenkartenformat gilt inzwischen als gängigste Format – passt solch ein Foto wunderbar auch in das Portemonnaie. Aber auch die mittlere Bildgröße ist beliebt (mit Papierrand 8,5 mal 10,8 Zentimeter, ohne Papierrand 6,2 mal 9,9 Zentimeter).Der Klassiker ist jedoch das Original. Mit Papierrand ist dieses Bildformat 10,8 mal 8,8 Zentimeter groß, ohne Papierrand umfasst das Bild 7,8 mal 7,6 Zentimeter. Digitale Fotobildkameras haben ein eigenes Bildformat. Hier ist das Foto in den meisten Fällen 5,08 mal 7,62 mit oder ohne Papierrand.Hinweis: Beachten Sie, das bei größeren Formaten auch die Kamera größer ausfallen muss. Das Kunststoffgehäuse liegt dann nicht immer besonders leicht in der Hand und passt selten in die Jackentasche. Je größer die Bildausgabe, desto größer muss das Kunststoffgehäuse sein. Achten Sie auch auf die Angabe „Filmgröße“.

Maße und Gewicht

Eine schwere und klobige Kamera ist nicht für jeden gemacht. Auch diese Angaben sollten in den Tests und Vergleichen vorher angeschaut werden. Die Breite der meisten Kameras liegt zwischen elf und 14 Zentimeter, die Höhe zwischen sieben und zwölf Zentimeter. Der größte Unterschied bei den Abmessungen findet sich in der Tiefe. Manche Sofortbildkameras sind nur 2,5 Zentimeter dick, der Klassiker – die Polaroidkamera – kann ebenso bis zu zwölf Zentimeter Tiefe ausmachen.Große Kameras passen nicht nur nicht in jede Tasche, auch wiegen sie mehr. Besonders dünne Kameras wiegen nur etwas mehr als 200 Gramm, klobige Modelle bringen bis zu 800 Gramm auf die Waage. Mit ihnen kann das permanente Knipsen anstrengend werden.

Dauer bis zur Bildausgabe

Die Entwicklungszeit ist ebenfalls ein Kriterium, das vor dem Kauf einen Blick verdient. Denn eine lange Entwicklungsdauer des Bildes kann jeden Spaß verderben. Die meisten Sofortbildkameras stellen das Bild innerhalb von fünf Minuten zur Verfügung. Besonders schnelle Modelle haben eine Belichtungszeit unter einer Minute.Info: „Shake it“ ist Vergangenheit. Während bei alten Polaroidkameras die Bilder zur Entwicklung geschüttelt werden mussten, ist das heutzutage nicht mehr notwendig, sondern sogar eher schädlich. Denn durch das Schütteln können sich die modernen Chemikalien nicht mehr richtig vermengen.

Zubehör

Je Modell der Sofortbildkamera unterscheidet sich auch mögliches Zubehör. Die meisten Kameras werden mit einer passenden Tasche angeboten, je nach Preiskategorie mit hochwertigem Design. Manche Kameras verfügen über ein Stativgewinde, an dem ein Stativ angebracht werden kann. Das ist vor allem bei dem Selbstporträt von Vorteil.Andere Kameras können auch mit Filter für Effekte auf der Linse kombiniert werden – wie die Fujifilm Instax beispielsweise. Diese Filter werden mechanisch auf die Linse gebracht und ändern die Farbe des Fotos. Aber auch Fotohalter gehören zu der Kategorie Zubehör. Diese gibt es ebenso in unterschiedlichen Größen und Designs und dienen der Verewigung der Bilder.

Die beliebtesten Hersteller von Sofortbildkameras

Es gibt nur eine Handvoll Hersteller, die sich auf dem Markt der Sofortbildkameras tummeln. Natürlich ist der Klassiker aus der Vergangenheit immer noch dabei, insgesamt können Sie Sofortbildkameras von folgenden Anbietern erstehen:
  • Polaroid
  • Kodak
  • Keystone
  • Fujifilm
  • Leica
  • Lomography
  • Impossible
Die Marke Polaroid gilt als Vorreiter im Bereich der Sofortbildkameras. Das Unternehmen ist hier seit den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts aktiv und hat die ersten Modelle entwickelt. Auch die Weiterentwicklung des Integralfilms ist Polaroid zu verdanken. Ebenso brachte das Unternehmen die erste faltbare Spiegelreflexsofortbildkamera auf den Mark – doch der Klassiker ist bis heute die Sucherkamera im nicht faltbaren Kunststoffgehäuse.Die junge Firma Impossible hat vieles für das Comeback der Sofortbildkamera beigetragen. Sie übernahm im Jahr 2008 die letzte Fabrik von Polaroid in den Niederlanden und bewahrt die Marke vor dem Vergessen. So sind neue Sofortbildkameras auf alten Produktionsmaschinen entstanden.Kodak versucht bereits seit den siebziger Jahren, hier Konkurrenz zu machen. Doch ein Rechtsstreit um Patente beendete damals die sogenannte Kodamatic-Reihe. Später kaufte das Unternehmen seine eigenen Kameras auf. Keystone hingegen erhielt die Patentherstellung von Polaroid und konnte so Kameras anbieten, die mit dem Filmmaterial von Polaroid kompatible waren.Ein weiterer großer Hersteller von Sofortbildkameras ist Fujifilm. Vor allen die Sofortbildkameras der Reihe Instax ist in aller Munde. Instax bietet sowohl klassische, analoge Sofortbildkameras als auch digitale Modelle. Sogar ein „Hello Kitty-Modell“ für Kinder ist in der Reihe Instax vertreten, verschiedenes Zubehör lockt die Konsumenten ebenso. Das japanische Elektronikunternehmen ist auch an der dortigen Börse gelistet.Die Leica Camera AG aus Wetzlar ist schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Bereich Optik tätig. Das Unternehmen hat mit der „Leica Sofort“ auch beim Comeback der Sofortbildkameras eine Nische für sich gefunden. Die Firma Lomography hingegen stammt aus St. Petersburg in Russland und wurde in den achtziger Jahren gegründet.

Online oder Fachhandel: wo kann man Sofortbildkameras kaufen?

Wer eine Sofortbildkamera kaufen will, stellt sich oft die Frage, ob sich der Gang in das Fachgeschäft dabei lohnt. Denn die Auswahl im Internet ist deutlich größer und nur einen Klick entfernt. Doch vor allem Haptik, Größe und Gewicht der Sofortbildkameras spielen bei der Auswahl eine Rolle – das kann besser vor Ort getestet werden. Zudem können Experten beraten und Bildlaien zum richtigen Modell verhelfen.Im Internet unterstützen zahlreiche Vergleiche und Tests, sich für eine Sofortbildkamera zu entscheiden. Testsieger sind oft beliebt. Wer Fragen hat, kann hier in Chats oder an Telefonhotlines Antworten finden. Online finden sich zudem auch Erfahrungsberichte anderer Käufer, die mit über dem Umgang und eventuelle Schwierigkeiten mit der neuen Sofortbildkamera berichten. Diese Informationen sind von keinem Verkäufer zu bekommen und können bei der Auswahl besonders gut helfen, da sie authentisch sind. Zudem kann das Internet die verschiedenen Kriterien schnell vergleichen und liefert in kürzerer Zeit einen Überblick über viele verschiedenen Modelle mit all ihren Aufnahmemodi, Motivprogrammen, Zubehör, Filmgrößen und vieles mehr.
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