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Soundbars im Vergleich

Soundbar Test 2019: Die besten Soundbar im Vergleich

Gerne würde man sich zu Hause Filme mit vollem Raumklang anschauen, aber leider hat man keinen Platz für ein vollständiges Surround-Sound-System. Die Lösung stellt sich hier mit einer Soundbar. Die Lautsprecherleiste ist kompakt und bietet den vollen Surround-Sound.
    Hinweis: Mit einer Soundbar kann man die Tonqualität von Fernsehgerät, Laptop oder PC deutlich verbessern. Videos können mit vollem Raumklang erlebt werden, wenn man sich das Heimkino-Feeling mithilfe eines Sounddecks ins Wohnzimmer holt.
Hat man sich zum Kauf einer Soundbar entschieden, wird man schnell feststellen, dass die Auswahl sehr groß ist. Als Laie steht man hier nicht selten vor einem Problem. Mithilfe von Warentest, einer Kaufberatung und Testberichten sucht man nach einem Testsieger für das eigene Heimkinosystem. Doch so einfach lässt sich der Testsieger nicht finden, denn jeder hat andere Prioritäten, die er an das Sounddeck stellt.
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Nubert nuPro AS-250 Soundbar BOMAKER Soundbar 2.0 Kanal Sony HT-SF200 2.1-Kanal kompakte TV Soundbar Sonos Beam Smart Soundbar MAJORITY Snowdon II Soundbar
ModellNubert nuPro AS-250 SoundbarBOMAKER Soundbar 2.0 KanalSony HT-SF200 2.1-Kanal kompakte TV SoundbarSonos Beam Smart SoundbarMAJORITY Snowdon II Soundbar
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Die Funktionsweise einer Soundbar

In der Regel wird Musik im Stereoton ausgegeben. Dies bedeutet, dass man für den Stereosound mindestens zwei Lautsprecher benötigt, denn nur so kann man ein räumliches Klangerlebnis erzielen. In Expertenkreisen wird ein solches Soundsystem mit 2.0 bezeichnet. Die 2 steht hierbei für die beiden Lautsprecher. Die Zahl hinter dem Punkt steht immer für den Subwoofer. In unserem Beispiel mit 2.0 steht die 0 hinter dem Punkt, demnach ist kein Subwoofer vorhanden. Demzufolge besteht ein Soundsystem mit der Bezeichnung 2.1 aus zwei Lautsprechern und einem Subwoofer. Bei. 5.1 sind es dann fünf Lautsprecher und 1 Subwoofer. Mit fünf Lautsprechern bekommt man natürlich eine deutlich bessere Klangqualität. Aus diesem Grund verwenden viele Nutzer für ihr Heimkinosystem ein Set mit 6 Einzelteilen. Hat man jedoch keinen Platz für ein großes Surround-Sound-System, greift man ganz einfach zur Soundbar. Hier sind alle Lautsprecher und der Subwoofer in einer schmalen Leiste untergebracht. Die Soundbar hat den Vorteil, dass sie für einen virtuellen Dolby Surround Raumklang sorgt, da verschiedene Kanäle angesteuert werden. Die Musik kommt zwar als 2.0 Signal an, wird aber entsprechend der Frequenzen von dem Sounddeck auf die entsprechenden internen Lautsprecher verteilt. Als Nutzer kommt man in den Genuss eines feineren und detaillierteren Klangs. Viele der Soundplates verfügen über einen externen Subwoofer, der für das notwendige Volumen bei der Bass-Erzeugung sorgt. Das menschliche Ohr kann die sehr tiefen Frequenzen nicht orten. Daher ist es auch vollkommen egal, wo der Subwoofer im Wohnzimmer aufgestellt wird. Eine mittig positionierte Soundbar und ein Subwoofer kann die Qualität des Heimkinosystems deutlich anheben. Wird die Soundbar mit modernen Anschluss-Optionen wie W-LAN, NFC oder Bluetooth kombiniert, bekommt man ein Allround-Wiedergabegerät. Die Anschlüsse sind nicht nur kabellos möglich, sondern auch kabelgebunden. Letzteres wird jedoch seltener verwendet, da man den Kabelsalat im Raum fürchtet.
    Hinweis: Bei einer Soundbar prallen die Schallwellen von den Zimmerwänden ab. Durch die Reflexion entsteht der Eindruck eines raumfüllenden Dolby Surround-Sounds.

Vor- und Nachteile einer Soundbar

VorteileNachteile
sehr kompaktes GerätSurround Klang nicht so gut wie bei einem echten 5.1. System
mittlerer bis guten Klangkann nicht frei zusammengestellt werden – zum Vergleich die HiFi-Anlage
kompatibel mit fast allen Audio-Gerätenteilweise zu teuer für die gebotene Leistung
oftmals günstiger als eine selbst zusammengestellte HiFi-Anlage 

Was benötigt man für eine Soundbar?

Einer der wesentlichen Vorteile der Soundbar ist die Kompatibilität mit einer Reihe von anderen Geräten. In der Regel benötigt man nur die entsprechenden Kabel, um die Geräte miteinander zu verbinden. In den meisten Fällen sind das 3,5 mm Klinke, Cinch, HDMI und/oder optische Kabel. Aus diesem Grund sollte man vor der Anschaffung einer Soundbar die Bedienungsanleitung des Fernsehgerätes genau lesen. Möchte man Musik vom Smartphone über die Soundbar hören, benötigt man nur einen Bluetooth Anschluss. So kann man bis zu einem Abstand von 10 m dem Klangerlebnis Musik mit dem Smartphone frönen.

Für wen lohnt die Anschaffung einer Soundbar?

Ist der Sound des Fernseh-Lautsprechers zu schwach oder kommt zu dünn rüber, sollte man über den Kauf eines günstigen Heimkinosystems nachdenken. Gleiches gilt, wenn man gerne Musik von seinem Smartphone hören mag. Hierzu muss jedoch Bluetooth an der Soundbar vorhanden sein. Hat man in seiner Wohnung nicht genügend Platz für eine große Stereoanlage mit diversen Lautsprechern, sollte man ebenfalls über den Kauf einer Soundbar nachdenken. Die Soundbar stellt also eine gute Alternative zum Heimkinosystem dar. Es müssen keine Lautsprecher aufwendig angebracht und Kabel verlegt werden. Die Soundbar wird an der Wand montiert oder unter dem Fernseher platziert. Gerade bei einem 5.1.- oder 7.1.-Heimkinosystem muss jeder Lautsprecher einzeln angeschlossen werden – dies entfällt bei einer Soundbar komplett.

Die verschiedenen Arten von Soundbars

Das Hauptziel einer Soundbar liegt darin die Audiowiedergabe von Fernseher und anderen angeschlossenen Geräten zu übernehmen und dabei deutlich zu verbessern. Zumeist kann sich der Sound bei einem Flachbildfernseher aus Platzmangel nicht voll entfalten. Der Sound wirkt dumpf und matt. Mit einer Soundbar kann man hier einfach Abhilfe schaffen. Auf dem Markt gibt es eine Reihe von verschiedenen Soundbases. Subwoofer sorgen hierbei für den nötigen Bass, der gerade bei Filmfans zu einem hochwertigen Klangerlebnis führt. Ein großer Vorteil der Soundbar gegenüber dem Heimkinosystem sind die Platzersparnis sowie die einfache Installation. Für Zimmer bis 30 Quadratmeter sind Sounddecks in aller Regel vollkommen ausreichend.
    Hinweis: Entscheidet man sich zum Kauf einer Soundbar, muss im Vorfeld klar sein, dass man nicht aufrüsten kann. Soundplates haben eine gewisse Anzahl von Anschlüssen und bieten selten eine Möglichkeit einen externen Bassverstärker im Nachhinein anzuschließen.
Diese Variante trifft man auf dem Markt am häufigsten an. Eine Soundbar mit einem externen Subwoofer ist um einiges kleiner als ein Modell mit einem integrierten Subwoofer. Aus diesem Grund lassen sich diese Soundbars besser in das optische Konzept der Fernsehwand inklusive Wandhalterung integrieren.
In Fachkreisen werden diese Soundbars auch oft als Sounddeck oder als Soundplate bezeichnet. Eine solche Soundbar ist deutlich größer und schwerer. Meist sind diese Soundplates so tief, dass der Fernseher auf ihnen stehen kann. Dies kann von Vorteil sein, wenn man keinen zusätzlichen Stellplatz für einen externen Subwoofer hat und dennoch nicht auf ein gutes Klangerlebnis verzichten möchte. Der Hersteller Bose bietet einige dieser Modelle in seinem Portfolio an.
Nahaufnahme einer Soundbar in Schwarz / Weiß

Die Vor- und Nachteile einer klassischen Soundbar

Bei der Soundbar handelt es sich meist um eine längliche Lautsprechereinheit, welche für die Multimedia-Wiedergabe des Fernsehers sorgt. Die Soundbar wird dabei direkt vor dem Fernseher platziert. Subwoofer, die bei dieser Variante nicht integriert sind, müssen separat auf den Boden gestellt werden.  Dieser externe Subwoofer wird mit einem Kabel oder kabellos mit der Soundbar verbunden und benötigt meist eine externe Stromquelle. Im Vergleich mit einem integrierten Subwoofer kann der externe frei im Raum aufgestellt werden.
VorteileNachteile
PreiswertSubwoofer meist sehr groß
Bestes Klangerlebniskein Surround-Sound
Die klassische Soundbar bietet einen echten Surround-Sound. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher-Richtung immer die Gleiche ist. Bei einigen teureren Modellen wird der Surround-Sound imitiert. Hier wird der Klang durch zusätzliche Lautsprecher an die rückliegende Wand geworfen.

Vor- und Nachteile einer Soundplate

Die Soundplate wird auch oft als Sounddeck oder als Soundbase bezeichnet. Auch hier handelt es sich um eine längliche Lautsprechereinheit, die jedoch meist etwas größer als die klassische Soundbar ist. Modelle mit einer großen Bautiefe eignen sich dazu, dass das Fernsehgerät auf ihr platziert wird. Der Subwoofer ist integriert, sodass kein externer Subwoofer angeschlossen und separat platziert werden muss.
VorteileNachteile
platzsparende Bauweiserelativ teuer in der Anschaffung
 kein Surround-Sound
Der große Vorteil der Soundplate ist ganz klar die platzsparende Bauweise. Im Vergleich mit der klassischen Soundbar muss man sich keine Gedanken über die Platzierung des Subwoofers machen, da dieser integriert ist. Der große Nachteil hierbei ist jedoch die Klangerzeugung. Da der Subwoofer integriert ist, muss man Abstriche beim Klangkörper hinnehmen. Filme und auch Spiele klingen meist flach und nicht so wuchtig.
Detailansicht einer Soundbar

Worauf sollte man beim Kauf einer Soundbar achten?

Zu den möglichen Anschlussoptionen einer Soundbar zählen
  • 3,5 mm Klinke
  • Bluetooth
  • W-LAN
  • Digital Audio-Eingang (optisch/koaxial)
  • NFC
AnschlussartBeschreibung / Funktion
3,5 mm KlinkeHierbei handelt es sich um die bekannteste Verbindung. Mithilfe eines Stereo-Klinkensteckers, bekannt von Kopfhörern) werden die Quelle sowie die Soundbar per Kabel analog miteinander verbunden.
optischer TOSLINK-EingangDer Audio-Datenstrom wird über ein teures Lichtleiterkabel digital an die Soundbar übertragen. In der Soundbar wird der Datenstrom analog auf die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher verteilt-
koaxialMit einem Cinch-Kabel wird das Signal ähnlich wie bei einer optischen Verbindung an die Soundbar geschickt und dort analog auf die verschiedenen Kanäle der Lautsprecher verteilt.
BluetoothDiese Verbindung ist für Smartphones, Laptops und Fernseher meist die erste Wahl. Dank der drahtlosen Übertragung kommt es nicht zu Kabelsalat. Maximal 10 m darf die Entfernung zwischen Quelle und Soundbar betragen.
NFCBisher gibt es nur wenige Geräte, die NFC anbieten. Ist NFC vorhanden, wird es zur schnellen und komfortablen Kopplung der Bluetooth-Verbindung genutzt
Ist der genutzte Raum nicht größer als 15 Quadratmeter und möchte man die Soundbar nur zur Wiedergabe von Filmsounds nutzen, reicht eine RMS-Leistung von 50 bis 100 Watt. Sicherlich kann man sich auch für Soundbars mit höherer Leistung entscheiden. In der Regel klingt eine Soundbar besser, wenn sie nicht am Rande ihrer Leistungsfähigkeit arbeitet. Entscheidet man sich für eine Soundbar mit integriertem Radio, dann nutzen die wenigsten Hörer eine Leistung über 100 Watt.
    Hinweis: Hersteller geben die Leistungsfähigkeit der Sounddecks meist in Watt an. Es werden Begriffe wie Peak, Music und RMS als Zusatz genutzt. Die Zahlen können jedoch nicht untereinander verglichen werden. Man sollte sich immer am RMS Wert orientieren.
RaumgrößeLeistung in Watt
Kleiner Raum bis 15 Quadratmeter40 bis 100 Watt
größeres Heimkino80 bis 150 Watt
komplette Wohnung (Party); Multiroom-fähig200 bis 300 Watt
 
    Tipp: Soll eine kleinere Wohnung zum Beispiel bei einer Party beschallt werden, sollte die Soundbar nicht weniger als 200 bis 300 Watt an Leistung haben. Besser ist eine Hi-Fi-Stereoanlage oder ein 5.1 Soundsystem.
Möchte man Musik mit unterschiedlichen Geräten abspielen, dann sollte man auf Bluetooth, USB, Klinke sowie optische Anschlüsse achten. Schaut man hingegen in erster Linie Action Filme über die Soundbar und es auch etwas lauter sein soll, benötigt man nur wenige Anschlüsse. Viel wichtiger ist hier eine hohe RMS-Leistung in Watt. Für den zusätzlichen Musikgenuss sollte die Soundbar mit Bluetooth oder NFC ausgestattet sein. Mit Bluetooth hat man die Möglichkeit das Smartphone, Tablet oder den PC mit der Soundbar kabellos zu verbinden. Der Abstand sollte maximal 10 Meter betragen. Als Faustregel gilt – je näher, umso störungsfreier erklingt der Sound. Über die Near Field Communication (NFC) verfügen die wenigsten Soundbars. Durch diese Technik ist die Kopplung komfortabler und schneller als mit Bluetooth.
Wie viel Strom die Soundbar letztendlich benötigt, hängt von der verwendeten Endstufe bzw. von den Treibern (Lautsprechern) ab. Zumeist liegt die Leistung der Soundbars bei 40 bis 300 Watt. Somit hängt der Stromverbrauch, der tatsächlich benötigt wird, von der eingestellten Lautstärke ab. Bei Nichtnutzung schalten sich die meisten Soundbars automatisch, was wiederum zu einer Stromersparnis beiträgt, denn die Soundbar benötigt auch im Stand-By-Modus Strom. Je nach Modell liegt dieser Stromverbrauch bei 0,3 bis 6 Watt. Bietet die Soundbar keine automatische Abschaltung, kann man mithilfe einer abschaltbaren Steckdosenleiste komfortable nachhelfen. Jedoch sollte man bedenken, dass das Hochfahren der Soundbar bis zu 20 Sekunden dauern kann.
Entscheidet man sich zum Kauf einer Soundbar, liegt das meist daran, dass die Leistungen des Fernsehgeräts, des Laptops oder dem Smartphone zu schwach sind und man sich von dem Sounddeck eine Verbesserung erhofft. Ein deutlich besseres Klangbild zu einem höheren Preis versprechen Musikanlagen mit 2 bis 6 Lautsprechern und einem guten Verstärker. Die bekanntesten Anbieter sind hier Klipsch, Onkyo, Pioneer, Panasonic, Sony, Samsung und Yamaha. Zumeist bewegt sich der Preis eines Soundplates zwischen 100 und 400 Euro. Sicherlich gibt es auch Abspielgeräte in anderen Preisklassen, die jedoch meist auch in anderen Kategorien zu finden sind. Unter anderem werden Soundbars auch von AEG, Atmos, Grundig, Sharp, TechniSat, Teufel, LG, Sonos, DTS, Philips oder Schaub Lorenz angeboten. Eine einfache Soundbar für kleinere Räume bekommt man meist schon ab 100 Euro. Jedoch muss man bei diesen Modellen zumeist auf Bluetooth und HDMI verzichten. Legt man Wert, auf diese Anschlüsse sollte man mit einem Preis von ca. 200 Euro kalkulieren. Soundbars ab ca. 300 Euro haben einen deutlich besseren Klang. Einige Modelle lassen sich gar über Amazon Alexa steuern. Lieber sollte man etwas mehr Geld in die Soundbar investieren und ein hochwertiges Modell erwerben. Eine nicht so hochwertige Soundbar neigt sehr oft zu Kratzen, Rauschen und zu Übertragungsaussetzern. Ab 500 Euro bekommt man in aller Regel Soundbars mit einem integrierten Subwoofer.
    Hinweis: Nachträgliche Veränderungen bzw. Anschlüsse sind nicht möglich. Möchte man also später einen Blu-Ray-Player oder eine Spielekonsole anschließen, sollte man vor dem kauf der Soundbar auf die entsprechenden Anschlüsse Wert legen.
Beim Zubehör kommt es in der Regel auf den individuellen Bedarf an. Hat man wenig Stellplatz, dann bietet sich die Soundbar mit einem integrierten Subwoofer an. Hat man jedoch ausreichend Platz, sollte man möglichst immer zu einer Soundbar mit externem Subwoofer greifen, denn diese bietet den deutlich besseren Sound. Für den Anschluss der Soundbar werden meist Kabel benötigt, die in der Regel nicht zum Zubehör gehören. Diese muss man dann separat erwerben. Sinnvoll ist eine passende Wandhalterung, welche man im Fachhandel und in zahlreichen online Shops bekommt. Bei einigen Soundbars bekommt man eine Fernbedienung dazu. Dies ist praktisch, denn so kann man die Soundbar bequem vom Sofa aus bedienen.

Vor dem Kauf einer Soundbar unbedingt beachten

Tiefe Frequenzen wie ein Subwoofer sie erzeugt, sind meist noch in Nebenräumen deutlich wahrnehmbar. Möchte man also keinen Nachbarschaftsstreit riskieren, sollte man den Bass der Soundbar nicht zu weit aufdrehen und das Subwoofer Gehäuse auf eine Gummi- oder Schaumstoffmatte stellen. So kommt deutlich weniger vom Bass bei den Nachbarn an.

Wie wichtig ist HDMI bei einer Soundbar?

Gerade für Heimkinosysteme oder im heimischen Wohnzimmer ist HDMI nicht mehr wegzudenken. HDMI fungiert als Überträger von Bild- und Tonsignalen. Dank eines HDMI ARC (Audio Return Channel) kann man mit einem HDMI-Kabel den Kabelsalat deutlich reduzieren. Des Weiteren lassen sich durch HDMI mehrere Geräte gleichzeitig anschalten. Bevor man sich also einen Flachbildfernseher kauft, sollte man die Hinweise für externe Soundwiedergabegeräte überprüfen.

Wann ist die Anschaffung einer Soundbar sinnvoll?

Die Anschaffung einer Soundbar ist in jedem Fall für Filmfans sinnvoll, wenn diese mit dem Ton des Fernsehgerätes unzufrieden sind. Gerade bei Action-Filmen oder bei einem spannenden Thriller wirkt der Ton des Fernsehers dumpf und matt – der Filmgenuss kommt in den meisten Fällen zu kurz. Auch wenn man gerne Musik über den Fernseher hören mag, lohnt die Anschaffung einer Soundbar. Immer mehr Menschen nutzen die Streaming-dienste von Amazon Prime und erhoffen sich durch die Soundbar eine bessere Klangqualität. Die meisten Soundbars auf dem Markt verfügen über Bluetooth, sodass man sein Smartphone oder sein Tablet problemlos anschließen kann.

Wo kann man eine Soundbar erwerben?

Auf der einen Seite bekommt man Soundbars in Elektronikfachmärkten und auf der anderen Seite in Online-Shops sowie gelegentlich auch im Discounter. Zu den bekanntesten online Shops zählen
  • Amazon
  • eBay
  • MediaMarkt
  • Saturn
  • Sony
  • Samsung
Soundbar unterhalb eines Fernsehers

Die Alternativen zu einer Soundbar

Kann man sich nicht zum Kauf einer Soundbar entscheiden, hat man im Grunde genommen nur zwei Alternativen.
  • Den Ton aus dem Fernsehgerät
  • Ein Surround-Sound-System
Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Legt man keinen Wert auf eine gute Klangqualität, möchte nicht zusätzlich Geld ausgeben oder bietet das Fernsehgerät bereits eine gutes Klangerlebnis, dann benötigt man keine Soundbar. Sucht man allerdings nach dem ultimativen Klangerlebnis, kommt man um den Kauf einer hochwertigen 5.1 oder 7.1. Surround-Sound-Anlage nicht herum. Hier sollte man jedoch mit einer vierstelligen Summe kalkulieren.

Die Soundbar für den Beamer

Meist benötigt man für den Beamer keine spezielle Soundbar. Legt man doch Wert auf eine Soundbar für den Beamer, dann sollte man in jedem Fall auf die vorhandenen Anschlüsse achten. Im Idealfall sucht man nach einer Soundbar mit Subwoofer, denn die sorgt für den gewünschten Bass-Effekt.

Die richtige Montage der Soundbar

Hier hat man im Grunde genommen zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die Soundbar vor den Fernseher stellen oder man hängt sie mittels einer Wandhalterung hinter dem Fernsehgerät an der Wand auf. Bei der Montage der Soundbar an der Wand, kommt es zu einem großen Nachteil. Tiefe Töne werden deutlich schwächer wiedergegeben. Hochwertige Soundbars verfügen über eine entsprechende Equalizer-Einstellung. Im Idealfall sollte die Soundbar vor dem Fernsehgerät stehen. Mit ihrem schlanken Design passen die Soundbars sehr gut zu den neuen Flachbildfernsehern. Man sollte darauf achten, dass die Soundbar mindestens eine Länge von 1 Meter hat. Jedoch ist dies Geschmackssache und vor allen Dingen auch eine Frage des Platzes vor dem Fernsehgerät. An der Wand sollte die Soundbar nur montiert werden, wenn auch das Fernsehgerät an der Wand hängt. Entsprechende Wandhalterungen bekommt man meist ab ca. 15 Euro im Fachhandel. Verfügt die Soundbar über einen externen Subwoofer, benötigt dieser natürlich auch seinen Platz. Für das optimale Klangerlebnis ist die Position des Subwoofers ebenso wichtig wie die Sitzposition des Nutzers. Der Subwoofer sollte also mittig vor dem Fernsehgerät stehen. Ein langgezogener Raum ist ungünstig. Ideal ist ein quadratischer Raum, denn sonst können die Schallwellen nicht wie geplant reflektieren. Im Idealfall sollten die Schallwellen rechts und links denselben Weg zur Wand zurücklegen und somit auch zur gleichen zeit reflektiert werden. Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn hinter der Sitzgelegenheit des Nutzers noch etwas freier Platz ist, denn so geht ein Großteil des Raumklanges nicht verloren. Für die optimale Reflexion sollte die Soundbar mittig im Raum vor dem Fernseher aufgestellt werden. Dies ist wichtig, damit unterschiedlich starke Reflexionen sich nicht übertonen. Jedoch sollte die Soundbar auch nicht neben dem Fernsehgerät platziert werden, denn man würde die Dialoge und die Bilder aus unterschiedlichen Richtungen wahrnehmen. Der externe Subwoofer sollte auf keinen Fall hinter dem Sofa aufgestellt werden. Im Idealfall steht der Subwoofer etwas erhöht in der Nähe der Soundbar. Grund hierfür ist, dass sich Subwoofer überall orten lassen, denn ihre Frequenzen werden weit über 100 Hertz wiedergegeben. Der Abstand zur Wand sollte bei der Soundbar mindestens 10 cm betragen, damit alle Töne unverfälscht wiedergegeben werden. Subwoofer sollten auf keinen Fall in einem Regal oder in einem Fernsehschrank platziert werden, denn die Töne werden so eingeschlossen und können nicht im Raum verteilt werden.

Die Soundbar an den TV anschließen

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder nutzt man den optischen TOSLINK Anschluss, den digitalen Audio-Anschluss, den analogen Cinch-Stecker oder die HDMI-Schnittstelle.
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