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Standlautsprecher im Wohnzimmer

Standlautsprecher 2019

Jeder der eine große Platten- oder CD-Sammlung und sehr gerne Musik hört, benötigt auch gute Lautsprecher für seine Stereoanlage. Ohne gute Lautsprecher taugt die beste Musikanlage oder das beste Heimkinosystem nichts. Schaut man sich als Musikliebhaber auf dem Markt um, wird man schnell feststellen, dass es eine breite Palette an verschiedenen Standlautsprechern gibt. Auch wenn man vielleicht weiß, dass eine 3-Wege-Bassreflex Box mehr Frequenzbereich abdeckt als eine 2-Wege-Bassreflex Box, gibt es noch viel mehr, worauf man beim Kauf von Standlautsprechern achten muss. Bei dieser Kaufberatung soll kein Testsieger gekürt oder eine Bestenliste erstellt werden, denn jeder hat ein eigenes Empfinden für Musik und weiß was ihm wichtig ist. Jedoch sollen verschiedene Warentest und Testberichte ergänzt werden, sodass jeder seinen persönlichen Testsieger oder auch Vergleichssieger für sich finden kann.
    Hinweis: Eventuell liest man etwas von einem Bi-Amping-Anschlussterminal oder auch etwas über Mitteltöne, Hochtöne und Tieftöne. Dieses und vieles mehr soll nachfolgend erläutert werden.
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Mohr Standlautsprecher SL10 Lautsprecherboxen, 1 Paar Mohr Standlautsprecher SL15 Lautsprecherboxen, 1 Paar Magnat Monitor Supreme 1002 Teufel Ultima 40 Stereo Lautsprecher, 1 Paar NUMAN Retrospective 1977 MKII Standlautsprecher, 1 Paar
ModellMohr Standlautsprecher SL10 Lautsprecherboxen, 1 PaarMohr Standlautsprecher SL15 Lautsprecherboxen, 1 PaarMagnat Monitor Supreme 1002Teufel Ultima 40 Stereo Lautsprecher, 1 PaarNUMAN Retrospective 1977 MKII Standlautsprecher, 1 Paar
Hersteller / Marke

Mohr

Mohr

Magnat

Teufel

NUMAN

Eigenschaften
  • 1 Paar
  • 2 Wege Standbox
  • Bass Reflex
  • Auch zur Verwendung im Heimkino
  • 1x Textil-Hochtöner
  • 2x Tieftöner
  • Stabiler Zellulosemembran
  • Saubere Bass-Reflex-Abstimmung
  • Kräftiges Magnetsystem mit ventiliertem Polkern
  • Schwingspule mit großem Überhang
  • Lineare Abstimmung
  • Stabile Schallfront
  • Gehäuse aus resonanzarmen MDF-Holz
  • Mit internen Versteifungen
  • 1 Paar
  • 3 Wege Standbox
  • Bass Reflex
  • Auch zur Verwendung im Heimkino
  • 1x 25mm Hochtöner
  • 2x 100mm Mitteltöner
  • 1x 200mm Tieftöner
  • Tiefreichender Bass
  • Frequenzgang: -6dB/-3dB: 35Hz - 22kHz
  • Impedanz: 4-8 Ohm
  • Neutrale Abstimmung
  • Stabiles Gehäuse aus Holz
  • 3 Wege
  • Bass Reflex
  • 25mm Hochtonkalotte
  • 1x 170mm Mitteltöner
  • 2x 170mm Tieftöner
  • Impedanz 4-8 Ohm
  • Frequenzbereich: 19-40.000 Hzh
  • Schlankes MDF-Resonanzgehäuse
  • Hohes Leistungsspektrum
  • Beeindruckende Bassqualität
  • Ideale und natürlicheo Surround-Klangqualität
  • Hohe Kontaktsicherheit
  • Vergoldete Schraubanschlüsse
  • Spikes zur Minderung der Bodenresonanz
  • 1 Paar
  • 3-Wege-System
  • Hoher Klanggenuss
  • Hochtöner mit Phase-Plug
  • Optimierte Klangabstrahlung
  • Feintuning aller Komponenten
  • Ausgewogener Klang
  • Doppelrohr-Bassreflexöffnung
  • Hochbelastbare Tieftöner
  • Mitteltöner aus Fiberglas mit Phase-Plug
  • Großer 25mm Hochtöner mit Phase-Plug und Waveguide
  • 1 Paar
  • 3-Wege-System
  • Braune Lautsprecherabdeckung
  • 2x 20cm Tieftöner
  • 1x 10cm Mitteltöner
  • Resonanzarmer Papiermembran
  • Hochtöner mit Seidenkalotte
  • Versteiftes MDF-Gehäuse
  • 2 NUMAN-Brassreflexports
  • Impedanz: 4 Ohm
  • Lautsprechewrnaschlüsse mit Korrosionsschutzkappen
  • Auch zur Verwendung im Heimkino
  • Warmes und dynamisches Klangbild
  • Integrierte NUMAN-Schallführung
Preis

119,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

199,95 €

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137,92 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

499,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

379,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Die Highlights kurz zusammengefasst

  • Möchte man sich einen Standlautsprecher kaufen, dann sind es nicht die reinen Zahlen, die das Kaufkriterium bilden. Watt-Angaben sagen wenig über den Standlautsprecher aus, denn der Klang muss zum eigenen Musikempfinden passen. Ebenfalls spielt die Optik der Standlautsprecher eine große Rolle, denn die Lautsprecher stehen zumeist mitten im Wohnzimmer und sollen sich der gesamten Einrichtung anpassen. Das Gesamtbild muss einfach stimmig sein.
  • Hat man seinen wahren Testsieger unter den Standlautsprechern gefunden, kommt es auch die richtige Positionierung an, denn sonst kann es vorkommen, dass die teuersten Modelle von Standlautsprechern blechern oder dumpf klingen.
  • Der Standlautsprecher liefert bedingt durch sein großes Gehäuse zumeist einen vollen und detaillierten Klang, der sich deutlich von einem Kompaktlautsprecher oder Regallautsprecher unterscheidet.
Modernes Heimkino mit Standlautsprechern

Was genau ist ein Standlautsprecher?

In Fachkreisen wird der Standlautsprecher oft auch als Phonar-Säule bezeichnet. Es handelt sich bei einem Standlautsprecher um eine Box, die mehr als 1 Meter hoch ist und über vier Lautsprecher verfügt. Meist haben Standlautsprecher eine Breite von 30 Zentimeter und eine Tiefe von 21 Zentimeter. Die meisten Modelle von Standlautsprechern sind leider keine Wireless-Lautsprecher. Dies bedeutet, dass die Lautsprecherboxen mit einem Lautsprecherkabel mit dem Verstärker verbunden werden müssen. Sehr gute Standlautsprecher verfügen über einen Tieftoner, einen Hochtoner für den Hochtonbereich und zwei Mitteltoner. Standlautsprecher kann man als Teil eines Heimkino-Systems nutzen, aber auch einfach nur um Musik zu hören. Beim Kauf sollte man immer darauf achten, dass die Standlautsprecher in den gewünschten Raum passen und die Leistung der Standboxen für den Raum nicht überdimensioniert ist.

Die Vor- und Nachteile von Standlautsprechern

VorteileNachteile
dank eines Bassreflex Gehäuses sehr gut für tiefe Töne geeignetIn kleinen Räumen ist das Volumen oftmals zu groß, wenn man Standlautsprecher nutzen möchte.
nur wenige Klangverzerrungen 
großes Volumen für große Räume geeignet 

Worauf sollte man beim Kauf von Standlautsprechern achten?

Standlautsprecher ist nicht gleich Standlautsprecher – dies wird man sehr schnell feststellen. Wichtig beim Kauf ist neben einigen anderen Kriterien die Klangqualität der Standlautsprecher sowie die Verarbeitung der Lautsprecherboxen. Erst danach sollte man auf die verschiedenen Anschlüsse, die Leistung und die Ausführung, die Abmessungen oder die Form des Gehäuses achten. Nur so kann man seinen ganz persönlichen Vergleichssieger unter den Standlautsprechern finden und wird auf Dauer damit auch zufrieden sein. Vor dem Kauf von Standlautsprechern sollte man sich immer die folgenden Fragen stellen und auch ehrlich beantworten.
  • Wie groß ist der Raum, in dem die Standlautsprecher positioniert werden sollen?
  • Wie wichtig ist das Bass Soundsystem?
  • Welche Anschlüsse hat der Verstärker (AV Receiver)?
  • Was ist der Hauptverwendungszweck der Standlautsprecher (Musik hören oder Ergänzung des Heimkinosystems)?
  • Legt man Wert auf bestimmte Marken bei den Standlautsprechern?
  • Wie viel Geld möchte man für Standlautsprecher ausgeben?

Gerade für größere Räume sind leistungsstärkere Standlautsprecher sehr wichtig. Experten empfehlen für einen großen Raum Standlautsprecher mit einer sehr großen Leistung. Jedoch muss man im Vorfeld wissen, dass Standlautsprecher mit einer sehr großen Leistung meist auch deutlich teurer in der Anschaffung sind. Für kleinere Räume reichen durchaus auch Standlautsprecher mit einer kleineren Leistung.
    Tipp: Je mehr Leistung ein Standlautsprecher im Bereich der RMS-Leistung hat, umso größer muss der Raum sein. Für meisten Räume reicht eine Leistung von 120 Watt vollkommen aus. Eine Leistung von 200 Watt benötigt man meist für Räume über 100 qm. Bei solchen Boxen variiert die Musikleistung zwischen 200 und 450 Watt. Dies ist höher als die RMS-Leistung, sollte aber nicht so hoch bewertet werden.

Übersicht von Standlautsprecher für verschiedene Raumgrößen

Bis 50 QuadratmeterBis 100 QuadratmeterAb 100 Quadratmeter
Teufel Ultima 40 Mk2Canton GLE 490AEG LB 4710
Nubert nuBox 383Heco Victa 701Magnat Monitor Supreme 2000
Wahlweise kann man mit einem Standlautsprecher nur Musik hören oder aber auch Filme über das Heimkino-System anschauen. Hier stellt sich demnach schon beim Kauf von Standlautsprechern die Frage, möchte man eine gute HiFi-Anlage oder einen besseren Sound im Heimkino. Will man das Heimkino-System aufwerten, muss man beim Kauf von Standlautsprechern darauf achten, dass diese über Dolby Surround verfügen. Möchte man jedoch in erster Linie die Standlautsprecher zum Musik hören nutzen, dann sollte man unbedingt Wert auf den Klang und das Bassvolumen legen. Immer wieder trifft man auf Standlautsprecher, die ein großes Klangvolumen haben, aber im Bassbereich schwächeln. Daher sollte man sich im Vorfeld sehr gut überlegen, was einem persönlich wichtig bei Standlautsprechern ist.
Bei Standlautsprechern gibt es drei unterschiedliche Materialien, die für das Gehäuse verwendet werden. Zum einen kann das eine lackierte MDF-Platte sein und zum anderen auch eine MDF-Platte mit Furnier, damit das jeweilige Holz nachgeahmt werden kann. Zu den billigsten Gehäusen bei Standlautsprechern gehören die, die lediglich mit einer Dekorfolie aus Kunststoff überzogen sind. Letztere sind laut Experten nicht zu empfehlen, denn die Folie verliert schnell ihre Klebkraft und sieht dann unschön aus.

Vorteile von Standlautsprechern gegenüber Kompaktlautsprechern

Standlautsprecher sind meist 90 Zentimeter, eher mehr als 1 Meter hoch. Ein Kompaktlautsprecher kann oft auch in einem Wohnzimmerregal in Wandnähe stellen, denn meist ist ein solcher Lautsprecher handlicher und kompakter in seinen Abmessungen. Echte Musikliebhaber werden den Unterschied jedoch sofort hören.Zusammengefasst bietet ein Standlautsprecher gegenüber einem Kompaktlautsprecher oder einer Regalbox folgende nennenswerte Vorteile.
  • Sehr tiefe Töne werden verzerrungsfrei wiedergegeben.
  • Durch den sehr breiten Frequenzgang kommt es nicht zu Pegeleinbrüchen.
  • Für den vollen Klang bietet der Standlautsprecher physikalisch bessere Voraussetzungen.
Laut Experten bieten Standlautsprecher rein physikalisch betrachtet große Vorteile gegenüber einen Kompaktlautsprecher. Durch das größere Gehäusevolumen und der damit verbundenen größeren Membranfläche ergibt sich gerade im Grund- und Tieftonbereich deutlich mehr Klangvolumen und Linearität – also ein deutlich besseres Klangerlebnis und Klangbild. Ein Kompaktlautsprecher verliert hierbei deutlich mehr an Substanz. Der Standlautsprecher dagegen schöpft hier im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen, was man einfach nicht überhören kann. Dadurch wird der Standlautsprecher zur Königsklasse, wenn es im guten Sound im Hi-Fi-Bereich geht.
Standlautsprecher im Wohnzimmer

Mit welchen Preisen muss man beim Kauf von Standlautsprechern rechnen?

Standlautsprecher bekommt man nahezu in allen Preisklassen. Man findet auf dem Markt also durchaus das günstige Modell für den Einsteiger, aber auch die High-End-Box für den Musikliebhaber. Letztere sind durchaus bereit Preise zu zahlen, die bis in den fünfstelligen Bereich reichen. Hört man sehr oft Musik und möchte dies authentisch und verlustfrei genießen, dann sind diese Preise durchaus akzeptabel und vertretbar.Günstige Standlautsprecher von No-Name-Herstellern bekommt man oftmals schon ab 70 Euro. Günstiger geht hier aber nicht. Die Preisklasse bei Standlautsprechern für Einsteiger reicht meist bis zu 500 Euro. Ab 500 bis 1.500 Euro findet man Standlautsprecher der Mittelklasse. Audiophile finden hier Standlautsprecher, die solide und technisch ausgereift sind.
Preisklasse Preis
Einsteigerca. 70 bis 500 Euro
Mittelklasseca. 500 bis 1.500 Euro
High Endab ca. 1.500 Euro
    Hinweis: Ab ca. 1.500 Euro kann man durchaus High End Standlautsprecher im Internet finden. Für wirklich hochwertige Standlautsprecher muss man aber eher mit Preisen im vierstelligen oder gar fünfstelligen Bereich rechnen.

Wo kann man Standlautsprecher erwerben?

Standlautsprecher aller Preisklassen bekommt man sowohl im gut sortierten Fachhandel und in Elektrogeschäften wie auch in Kaufhäusern, Supermärkten und im Internet. Gerade in den letzten Jahren hat der Verkauf von Standlautsprechern im Internet deutlich zulegt. Dies hat meist die Gründe der größeren Auswahl und auch des besseren Preisvergleiches. Zu den beliebtesten Shops im Internet, die Standlautsprecher verkaufen zählen
  • Amazon
  • eBay
  • Expert
  • MediaMarkt
  • Otto
  • Saturn

Bekannte Marken und Hersteller von Standlautsprechern

Ist man auf der Suche nach einem guten Standlautsprechern, steht man vor einer breiten Palette an Marken und auch an Herstellern. Zu den bekanntesten gehören sicherlich Bose, Sony, LG, Samsung, Yamaha, Teufel, Grundig, Magnat und Mohr.

Gibt es auch kabellose Standlautsprecher?

Kabelloser Sound aus einem Standlautsprecher kann über verschiedene Technologien übertragen werden. Auf dem Markt werden kabellose Standlautsprecher per Bluetooth, Funk oder W-LAN angeboten. Jedoch findet man diese Form der Übertragung meist bei kleineren Aktivboxen im PC-Bereich. Kabellose Standlautsprecher findet man daher eher selten. Die meisten kabellosen Standlautsprecher findet man im High End Bereich. Solche Standlautsprecher haben dann meist auch umfangreiche Möglichkeiten zum Streaming oder Multiroom-Setups, damit man Musik in mehreren Räumen gleichzeitig hören kann. Des Weiteren sind solche Standlautsprecher mit integrierten Verstärkern ausgestattet. Jedoch darf man nicht denken, dass kabellos bedeutet, dass man gar keine Kabel mehr benötigt. Standlautsprecher benötigen mindestens eine Stromquelle. Demnach haben sie mindestens ein Netzkabel, das zur Steckdose reicht.
    Hinweis: Möchte man einen Standlautsprecher nutzen, muss man für ausreichend Platz rund um den Aktivlautsprecher sorgen. Beim Kauf sollte man sich durchaus verschiedenen Modelle anschauen und testen, nur so bekommt man ein Gefühl für seine Hörgewohnheiten.
Nahaufnahme eines Standlautsprechers

Die verschiedenen Bauarten von Standlautsprechern

Mit Bauart bei einem Standlautsprecher ist immer der Gehäusetyp gemeint. Das Gehäuse dient auf der einen Seite als Halterung für das Chassis, also für die Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner. Auf der anderen Seite beeinflusst das Gehäuse die Charakteristik der Wiedergabe der Lautsprecher. Dies gilt vor allen Dingen für die Verstärkung des Tieftonbereichs.Im Grunde gibt es drei Bauarten für Standlautsprecher:
  • Bassreflex
  • Transmission Line
  • Geschlossen
Am weitesten verbreitet ist die Bauart Bassreflex. Das Gehäuse ist ähnlich einer geschlossenen Box aufgebaut, hat aber eine Öffnung mit einem Rohrfortsatz in das Innere der Box. Solch ein Gehäuse erkennt man am typischen Loch an der Vorder- und Rückseite. Durch die Öffnung kann nicht einfach Luft ins Freie strömen, sondern vielmehr wird das Rohr in Schwingungen versetzt und wirkt dabei wie eine eigene Schallquelle. Werden die Komponenten vom Hersteller perfekt aufeinander abgestimmt, dann strahlt das Bassreflex-Rohr gerade im Tiefbassbereich einen intensiven Schall ab und zwar dann, wenn die Schallabstrahlung von der vorderen Membranseite schon abnimmt.In seltenen Fällen trifft man aber auch auf eine andere Bauart des Gehäuses. Die Rede ist von dem Transmission-Line-Gehäuse. Dieses Gehäuse ist geschlossen, wobei hier jedoch ein sehr langer Kanal angeschlossen ist. Der lange Kanal wird auch Resonator genannt. Der Resonator ist einseitig zum Tieftöner abgeschlossen und zur anderen Seite dagegen offen. Der zusätzliche Bassanteil wird durch die schmale Öffnung wiedergegeben. Diese Bauart bei den Gehäusen für Standlautsprecher hat einen deutlichen Nachteil. Sie ist nur schwer abzustimmen.Einen Standlautsprecher mit einem geschlossenen Gehäuse findet man nur selten auf dem Markt. Aufgrund des einfachen Aufbaus findet man Standlautsprecher mit geschlossenem Gehäuse im Bereich des Eigenbaus von Standlautsprechern mithilfe von Bausätzen. Das geschlossene Gehäuse des Standlautsprechers unterbindet weitestgehend dem akustischen Kurzschluss, denn durch diese Bauart wird verhindert, dass Luft auf der Rückseite des Lautsprechers nach vorne strömen kann. Dadurch bleiben die rückseitigen Abstrahlungen im Gehäuse des Standlautsprechers, sodass der nach vorne abgestrahltem Schall, nicht gestört wird.

Die verschiedenen Arten von Standlautsprechern

Im Großen und Ganzen wird zwischen zwei Arten von Standlautsprechern unterschieden:
  • Aktive Standlautsprecher
  • Passive Standlautsprecher
In den aktiven Standlautsprechern ist Aufgrund der Bauweise der Verstärker integriert, während bei einem passiven Standlautsprecher der externe Verstärker erst noch angesteuert werden muss. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Je nachdem wie flexibel man agieren möchte und auf welche Eigenschaften man bei einem Standlautsprecher Wert legt, kann sowohl der aktive (dynamische) wie auch passive Standlautsprecher der Richtige sein. Nachfolgende einige Entscheidungstipps für und gegen aktive bzw. passive Standlautsprecher.
Der größte Vorteil des aktiven Standlautsprechers ist der, dass man nur Strom und ein Quellgerät benötigt, um Musik zu hören. Der ganze Rest an Equipment ist im Lautsprecher verbaut. Im aktiven Standlautsprecher befindet sich bereits ein Verstärker, somit wird kein externer Verstärker benötigt. Jedoch benötigt der interne Verstärker eine eigene Stromquelle. Aus diesem Grund werden aktive (dynamische) Standlautsprecher immer mittels eines Netzkabels mit Strom versorgt.
VorteileNachteile
Dank einer kurzen Verkabelung ist eine hohe Klangqualität möglich.Durch den Körperschall kann die Elektronik gestört werden.
Der Verstärker ist genau auf die Lautsprecher angepasst.Geringere Flexibilität
Man spart Kosten, da man weniger Geräte benötigt.Fällt ein Teil des Standlautsprechers aus, muss in der Regel die gesamte Einheit getauscht werden.
Man benötigt keine teuren LautsprecherkabelZusätzliches Netzkabel wird benötigt
Wie bereits erwähnt ist ein Verstärker integriert, sodass man sich keine Gedanken über die Abstimmung der Technik machen muss. Der Hersteller hat dies bereits übernommen. Somit werden auch Beschädigungen durch falsch angepasste Bauteile vermieden. Lautstärker und Verstärker befinden sich im selben Gehäuse, sodass die Verkabelung besonders kurz ausfällt. Dadurch wird ein hoher Dämpfungsfaktor ermöglicht. Dies kann wiederum eine höhere Klangqualität zur Folge haben. In diesem Zusammenhang hört man oft auch den Begriff Impedanz. Es handelt sich hierbei um meinen Scheinwiderstand zwischen Verstärker und Lautsprecher.
Der passive Standlautsprecher wird von einem angeschlossenen externen Verstärker mit Strom versorgt. Diese Form der Standlautsprecher hat also in der Regel kein eigenes Netzkabel. Der Verstärker wiederum muss an ein Quellgerät angeschlossen sein.Musiksignale werden also extern eingespeist und dann erst verstärkt. Durch die eingebaute passive Frequenzweiche wird das eingehende Signal in unterschiedliche Ton-Frequenzen aufgeteilt.
VorteileNachteile
Man bleibt flexibel für den Fall, dass ein Teil defekt ist oder wenn man etwas erweitern möchte.Durch die passive Frequenzweiche ist bedingt ein Verlust an Präzision möglich.
Es ist eine passgenaue Abstimmung auf die eigenen Bedürfnisse möglich.Verbesserungsmöglichkeiten sind nur beschränkt möglich.
Man hat eine größere Auswahl an Modellen.Das Klangsignal kann beeinträchtigt und auch verfälscht werden.
Es ist nur ein Kabel vom Verstärker zur Lautsprecherbox nötig.Günstige Standlautsprecher haben des Öfteren Probleme mit hohen Signalstärken und kommen damit weniger gut zurecht.
Aktuell dominieren in der Hi-Fi-Welt die passiven Standlautsprecher den Markt. Mehr als 90 % der verkauften Lautsprecher sind passive Standlautsprecher. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der, dass deutlich mehr Modelle zur Auswahl stehen. Viele Nutzer sind der Meinung, dass eine selbst zusammengestellte Kombination aus Verstärker und Lautsprecher ihnen den bestmöglichen Klang bietet. Sie sind des Weiteren der Meinung, dass verbaute Leistungsverstärker in einem aktiven Standlautsprecher ihren höchsten Qualitätsansprüchen genüge und das Hersteller nicht ausreichend über Kompetenzen verfügen, wenn es um Verstärker geht.

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf von Standlautsprechern

Hat man sich zum Kauf von Standlautsprechern entschieden können die folgenden Kriterien beim Kauf hilfreich sein. Vielen fällt dann oftmals die Entscheidung leichter, welcher Standlautsprecher der richtige für sie ist.Im Einzelnen sind das:
  • Verstärkung
  • Bestückung
  • Nennbelastbarkeit und Gesamtleistung
  • Impedanz
  • Frequenzbereich
  • Wirkungsgrad
  • Abmessungen
  • Farbe
Wie aber sind die einzelnen Kriterien einzuordnen?
Schaut man sich den Begriff Verstärkung an, stellt man schnell fest, dass hier zwischen aktiven und passiven Modellen unterschieden wird. Zurzeit wird die Welt im Hi-Fi-Bereich von passiven Standlautsprechern dominiert. Dennoch soll an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen werden, dass es gute Gründe sowohl für den aktiven wie auch passiven Standlautsprecher gibt. Als Erstes sollte man sich die Frage stellen gibt es bereits einen Verstärker oder muss einen extra kaufen. Hat man also schon einen Verstärker, dann reicht es vollkommen aus, sich für einen passiven Standlautsprecher zu entscheiden. Hat man jedoch noch keinen externen Verstärker oder auch keinen Platz diesen zu stellen, dann ist man mit dem Kauf eines aktiven Standlautsprechers gut beraten. Sehr wichtig bei der Entscheidung aktiver oder passiver Standlautsprecher ist auch die Konnektivität. Viele denken, dass man einen Lautsprecher ganz einfach an irgendein Wiedergabegerät anschließen kann und der Lautsprecher gibt das eingehende Signal wieder. Die kann man aber nur mit einem aktiven Standlautsprecher. Zumeist bietet der aktive Standlautsprecher eine Übertragungsmöglichkeit per Bluetooth. Ist der aktive Standlautsprecher mit Bluetooth ausgestattet, dann gehört er bereits zu den seltenen kabellosen Modellen von Standlautsprechern.
Bei einem hochwertigen Lautsprecher werden die verschiedenen Frequenzbereiche mittels einer eingebauten Frequenzweiche auf die verschiedenen Chassis verteilt. Bei den Chassis handelt es sich um die einzelnen Lautsprecher, die im Gehäuse des Standlautsprechers verbaut sind. Man kann bei einem Mehrwege-Lautsprecher zwischen den Varianten 2- bis 4-Wege wählen. Zumeist kommt ein Hochtöner und ein kombinierter Mittel- und Tieftöner bei einer 2-Wege-Box zum Einsatz. Experten sprechen oft von einem halben Weg und meinen dabei, dass sich zwei der Frequenzzweige überschneiden. Bei den 2-Wege-Boxen handelt es sich meist um ein Gehäuse mit drei Lautsprechern. Bei den drei Lautsprechern handelt es sich um einen Hochtöner und zwei baugleiche Mittel- und Tieftöner. Einer davon deckt den Tieftonbereich ab und der andere ist für den Tiefton und den Mittelton zuständig. Der Frequenzbereich bei einem 3-Wege-Lautsprecher wird in drei Zweige aufgeteilt. Dazu werden in der Regel drei Chassis im Gehäuse verbaut – je ein Hoch-, Mittel- und Tieftöner. Unter Umständen können aber auch mehr als drei Lautsprecher verbaut werden. Zum Beispiel ist es möglich zwei Mitteltöner parallel am gleichen Frequenzzweig arbeiten zu lassen. Bei einer 4-Wege-Box verfolgt eine weitere Aufteilung der Lautsprecher. Damit man jedoch den optimalen Klang aus seinen Standlautsprechern holen kann, müssen diese in der Lage sein, ein möglichst breites Frequenzspektrum wiedergeben zu können.
    Hinweis: Daher kann man hier durchaus sagen, dass ein 3-Wege-System meist eine höhere Klangqualität bietet als ein 2-Wege-System. Der Sound klingt für den Hörer besser, denn das menschliche Ohr nimmt die mittleren Töne sehr gut wahr.
Jedoch muss auch gesagt werden, dass die Anzahl der Wege nicht die Größe und die Höhe des Standlautsprechers bestimmt. Vielmehr wirkt sich dies auf den Preis aus. Aus diesem Grund findet man Standlautsprecher mit mehr als 3 Wegen eher in den höheren Preisklassen. Und dies zu gutem Recht, denn diese Standlautsprecher überzeugen mit einem ausgewogenen und exzellenten Klangbild.
Mit der Nennbelastbarkeit wird angegeben, welche Leistung der Lautsprecher im Dauerbetrieb aufnehmen kann, ohne dass er dabei Schaden nimmt. Der Wert der Nennbelastbarkeit wird in Watt angegeben. Hinter der Nennbelastbarkeit findet man oft das Kürzel RMS (Root Mean Square). Mit der Gesamtleistung oder der Musikleistung wird die Kurzzeitbelastbarkeit beschrieben, die meist deutlich höher liegt. Weder die Nennbelastbarkeit (RMS) noch die Gesamtleistung sind Leistungsangaben. Sie stellen nur die Belastbarkeit des Standlautsprechers dar. Daher sollte man die Angaben zur Nennbelastbarkeit und zur Gesamtleistung immer mit dem vorhandenen Verstärker abgleichen. Ist der Verstärker deutlich belastbarer als die Boxen, dann besteht die Gefahr des zu weiten Aufdrehens. Aber keine Angst dies kündigt sich rechtzeitig vor dem kritischen Punkt an. Es kommt zu hörbaren Verzerrungen, sodass man den kritischen Punkt gut vermeiden kann. Bietet der Verstärker deutlich zu wenig Leistung, besteht die Gefahr des Clippings. Dies hat zur Folge, dass die Hochtöner Schaden nehmen, sobald der Verstärker an seine Leistungsgrenzen kommt. Diesen Effekt kann man ebenso hören, aber meist ist es dann schon zum Reagieren zu spät. Experten raten daher, dass die Boxen schwächer im Vergleich mit dem Verstärker sein sollen. Den zerstörenden Effekt bei einem solchen Leistungsverhältnis kann man sehr gut hören und reagieren bevor es zu einem Schaden kommt. Sinnvoll ist natürlich immer eine optimale Abstimmung aller Komponenten bei der Musikbelastbarkeit.
Das Musiksignal besteht aus unterschiedlichen Frequenzen, welche vom Verstärker an die jeweiligen Standlautsprecher weitergeleitet werden. Die Impedanz beschreibt den elektrischen Widerstand auf ein Signal. Die Impedanz wird in Ohm gemessen. Mit diesen begriffen wird man jedoch erst konfrontiert, wenn man sich fragt welcher Verstärker zu welchem Standlautsprecher passt. Beim Kauf sollte man auf die angegebenen Werte achten. Gerade bei einem Standlautsprecher kann man an der Impedanz erkennen, wie stark die Boxen den Verstärker im Verhältnis zu dessen Ausgangs-Impedanz belastet. Sehr weit verbreitet sind hier Werte zwischen 4 und 8 Ohm. Dies bedeutet also, dass ein Standlautsprecher mit 4 Ohm nur an einen Verstärker angeschlossen werden soll, der den Widerstand mit genügend Leistung versorgen kann. Solche passenden Geräte zu finden ist nicht sonderlich schwer. Die meisten Modelle arbeiten mit Werten von 4 und 8 Ohm. Jedoch ist es vollkommen falsch anzunehmen, dass man einen Lautsprecher mit 8 Ohm nur an einen Verstärker mit 8 Ohm anschließen kann. Sicherlich stimmt es, dass nur die passende Kombination von Lautsprecher und Verstärker die optimale Leistung des Verstärkers bringt. Theoretisch kann man eine Lautsprecherbox mit 8 Ohm auch mit einem 4 Ohm Verstärker nutzen. Jedoch kann dann der Lautsprecher nicht die volle Leistung des Verstärkers widergeben. Andersherum funktioniert es ebenfalls. Nur birgt dies auch Gefahren. Schließt man Standlautsprecher mit 4 Ohm an einen Verstärker mit 8 Ohm an, wird der überfordert. Meist wird die Endstufe überlastet. Sie läuft heiß und geht im schlimmsten Fall sogar kaputt.
    Hinweis: Standlautsprecher sollten also immer mit er Impedanz des Verstärkers abgestimmt sein. Würde die man die verschiedenen Werte kombinieren, kann es zu Qualitätseinbußen kommen. Meist ist davon die Lautstärke betroffen.
Mit dem Frequenzbereich wird in Hertz angegeben, von welcher tiefsten Tonfrequenz bis zu welcher Höchstfrequent der Lautsprecher hörbaren Sound wiedergibt. Der Hörbereich des Menschen liegt zwischen 20 und 20.000 Hz.
Bezeichnung Frequenzbereich in Hertz
Superhochtöner10.000 bis 20.000 Hz
Hochtöner2.500 bis 20.000 Hz
Mittelhochtöner400 bis 20.000 Hz
Mitteltöner400 bis 2.500 Hz
Tiefmitteltöner40 bis 2.500 Hz
Tieftöner40 bis 400 Hz
Mit dem Wirkungsgrad wird das Verhältnis aufgezeigt mit der der Lautsprecher die elektrische Leistung in eine akustische Leistung umwandeln kann. Vereinfacht ausgedrückt das Verhältnis von Input zu Output. Je höher der Wirkungsgrad ist, umso effizienter ist die Arbeit des Schallwandlers. In der Regel wird der Wirkungsgrad in Prozenten angegeben. Meist ist dieser sehr niedrig. Die meisten Hersteller geben diesen Wert bei ihren Lautsprecherdaten so gut wie nie an. Stattdessen sprechen sie von einem Kernschalldruck in Dezibel. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese Zahl sehr viel größer ist und somit auch imposanter erscheint. Der Wirkungsgrad wird in Kernschalldruck umgerechnet und ist beim Kauf eines Standlautsprechers weniger von Wichtigkeit. In der Praxis ist der Wirkungsgrad des Standlautsprechers sehr wohl wichtig, denn er steht für die erreichbare Maximal-Lautstärke. Aus diesem Grund ist der Wirkungsgrad sogar wichtiger als die Belastbarkeit der Standlautsprecher, welche in Watt angegeben wird.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung

Ein Lautsprecher mit 90 Dezibel (dB) wird bei gleicher Wattzahl doppelt so laut wahrgenommen wie ein Lautsprecher mit 80 Dezibel (dB). Damit man eine Box mit 80 Dezibel (dB) genauso laut zum Klingen bringt wie mit 90 Dezibel (dB) bräuchte man eine 10-fach höhere Wattzufuhr.
Meist sind Standlautsprecher mindestens 90 Zentimeter hoch. In der Regel sogar über einen Meter. Durch diese imposanten Abmessungen haben sie ausreichend Gehäusevolumen, damit sie auch tiefe Bässe präzise und ohne Verzerrungen wiedergeben können. Durch die Abmessungen der Standlautsprecher gehören diese zumeist in die sogenannte Königsklasse im Bereich von Hi-Fi und Co. Vor dem Kauf von Standlautsprechern sollte man sich in jedem Fall klar machen, wie groß der zu beschallende Raum wirklich ist. Sind in einem kleinen Raum die Lautsprecher zu groß, können diese sich deutlich schlechter anhören als kleinere Boxen.
    Hinweis: Auf keinen Fall darf man Standlautsprecher mit den meist qualitativ deutlich schlechteren Säulenlautsprechern verwechseln.
Die Farbe bei Standlautsprechern spielt meist eine sehr große Rolle. In der Regel fallen Standlautsprecher bereits durch ihre Größe im Raum auf. Die Farbe kann dann eine weitere wichtige Rolle spielen. Zumeist bekommt man Standlautsprecher in der Farbe Schwarz. Möchte man gerne einen anderen Farbton für seine Standlautsprecher, bekommt man diese auch oft in der Farbe weiß oder in den verschiedenen Holztönen. Die Chance, dass man einen absolut ungewöhnlichen Standlautsprecher findet, hat man eher im High-End-bereich oder gar im Designerbereich. Hier muss man natürlich auch mit den entsprechenden Preisen rechnen.

Die Positionierung der Standlautsprecher

Auf keinen Fall sollte man die großen Standlautsprecher in irgendeine Ecke des Raumes quetschen. Standlautsprecher mögen es frei und luftig. Dies bedeutet, dass der Wandabstand zwischen 50 und 80 Zentimeter liegen sollte. Hier gilt es auf die Angaben des Herstellers zu achten. Die richtige Aufstellung ist Grundvoraussetzung für einen optimalen Klang. In puncto Höhe muss man bei einem Standlautsprecher nichts weiter beachten. Sie müssen nicht auf einem Sockel stehen – man kann sie direkt auf dem Fußboden platzieren.

Kann man Standlautspreche selbst bauen?

Sicherlich kann man Standlautsprecher mit den entsprechenden Bausätzen und ein wenig technischem Verständnis nach diversen Anleitungen im Internet selbst bauen.
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