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Tragbarer Fernseher im Urlaub

Tragbarer Fernseher Test 2019: Die besten Tragbarer Fernseher im Vergleich

Der Wunsch ist schon einige Jahre alt: Schon vor über 50 Jahren wollten die Deutschen auch unterwegs nicht mehr auf Fernsehen verzichten. Und so soll der erste portable Mini-Fernseher bereits 1964 auf dem Markt erschienen sein. 21,6 Zentimeter lang und 16,5 Zentimeter breit – so kompakt war der erste tragbarer Fernseher damals schon. Die heutigen Taschenfernseher sind jedoch kein Vergleich dazu, der Fortschritt hat sie deutlich kleiner und flacher gemacht. Mit einer maximalen Tiefe von 2,5 bis 4 Zentimeter passen die flachen Modelle leicht in einen Rucksack oder eine Handtasche. Bildqualität und Features unterscheiden sich zudem von den ersten Modellen.

Doch worauf sollte beim Kauf eines tragbaren Fernsehers geachtet werden? Zahlreiche verschiedene Modelle sind auf dem Markt. Die Anzahl der empfangbaren Sender hängt vom richtigen Modell ab. Manche Geräte bieten viel Zubehör, bei anderen ist nicht mal eine Fernbedienung dabei. Braucht es einen großen Bildschirm? Wie sieht die Akkuleistung aus? Es gibt zahlreiche Kriterien, die bei der Anschaffung eines tragbaren Fernsehers beachtet werden sollte. Wer sich vor dem Kauf informieren will, kann mit Tests und Vergleichen eine gute Orientierung bekommen. Wir haben einmal ausgearbeitet, welche Argumente in der Kaufberatung wichtig beim tragbaren Fernseher sind.
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Preis

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Die kabellose Freiheit: Dafür lohnt sich ein tragbarer Fernseher!

Sie wollen Ihre Lieblingsserie auch unterwegs nicht verpassen? Wem das Display des Smartphones dafür zu klein ist oder das gute, alte Fernsehgefühl nicht missen möchte – der hat mit einem tragbaren Fernseher die richtige Entscheidung getroffen. Diese kabellosen Mini-Geräte werden mit einem Akku betrieben und können somit überall das aktuelle Programm auf den Bildschirm bringen. Tragbare Fernseher sind klein und kompakt und lassen sich leicht in Handtasche oder Rucksack verstauen. Inkludierte Netzteile sorgen für das Wiederaufladen der Modelle – so manches Gerät kann im Auto mit Strom versorgt werden. Das Fußballspiel während des Grillens im Garten, der Begleiter für den Urlaub am Strand oder die Unterhaltung für den Nachwuchs während einer langen Autofahrt – ein tragbarer Fernseher lohnt sich in vielen Situationen. Im Sommer kann er mit zum Picknick im Park und auch beim Camping ist der portable Fernseher ein nützlicher Begleiter. Antennen und Tuner ermöglichen den Empfang von ARD, ZDF, RTL, SAT 1 und Co überall.
Info: Die ersten tragbaren Fernseher wurden durch die Firmen Sinclair Radionics in Großbritannien und Motorola in den USA in den sechziger Jahren entwickelt. Sie waren die ersten Fernsehgeräte, die in eine Jackentasche passten. Das erste serienreife Modell kam jedoch 1970 aus Japan: der Panasonic TR-001 alias Mica 1.

Der tragbare Fernseher verfügt über Bildschirm, Lautsprecher und oft auch über einen Kopfhöreranschluss. So kann auch das Fernsehen in Menschenmengen genossen werden – wie zum Beispiel auf langen Bahnfahrten. Je nach Modell können mit dem tragbaren Fernseher aber auch andere Inhalte konsumiert werden. Verfügt der Taschenfernseher über entsprechende Anschlüsse, so können auch Bilder, Videos und Filme über externe Speichermedien angeschaut werden.

Vor- und Nachteile des tragbaren Fernsehers

Tragbarer Fernseher im Auto
Auch bei tragbaren Fernsehern gibt es zwei Seiten der Medaille. Die Taschenfernseher haben nicht nur Vorzüge, sondern auch einige Nachteile. Zu den positiven Eigenschaften gehört unumstößlich, dass mit ihnen überall und jederzeit Fernsehempfang möglich ist. Langeweile auf Bus- oder Autofahrten kommt damit nicht auf, auf die Lieblingsserie während des Campingurlaubes muss nicht verzichtet werden und auch zu Hause kann der tragbare Fernseher überall betrieben werden: in der Küche beim Kochen, im Esszimmer beim Schmausen oder im Badezimmer während des wohlig heißen Bads. Die heutigen tragbaren Fernseher sind zumeist mit einem LCD-Bildschirm ausgestattet. Sie bieten eine hervorragende Bildqualität und sind auch optisch nicht selten ein Hingucker. Zudem können sie inzwischen zum kleinen Preis gekauft werden. Nur wer ein besonders leistungsstarkes Modell kaufen will, muss ein wenig mehr Geld investieren. Der tragbare Fernseher ist schnell und flexibel einsatzbereit, die Bedienung meist unkompliziert.
Doch es gibt auch Nachteile. Die Robustheit der Taschenfernseher ist nicht immer besonders hoch. Vor allem klappbare Geräte weisen schnell erste Verschleißerscheinungen auf. So manches Gerät ist auch schwer und unhandlich – was sich beim Transport auswirkt. Wird der tragbare Fernseher während Fahrten benutzt, so muss sichergestellt werden, dass der Fahrer nicht davon abgelenkt wird. Ebenso kann der tragbare Fernseher ein Risiko im Falle eines Unfalls sein. Ist er nicht gut verstaut, kann er zum gefährlichen Geschoss werden. Im digitalen Zeitalter ist auch das nicht integrierte Internet ein Nachteil. Tragbare Fernseher sind nicht internetfähig und stehen so manchem Tablet in einigen Angeboten nach. Streamingdienste und beispielsweise der Videotext-Nachfolger hbbtv (multithek) können hier nicht wiedergegeben werden.

Verschiedene Arten tragbaren Fernsehern

Die meisten tragbaren Fernseher ähneln sich in der Ausstattung. Doch vor allem ein Unterschied teilt sie in verschiedene Arten: der Weg, die Fernsehkanäle zu empfangen. Terrestrischer Signalempfang ist nicht gleich Digitalfernsehen, Analogfernsehen kann jedoch in manchen Bereichen vorteilhafter sein. Das sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Denn die verschiedenen Arten von tragbaren Fernsehern haben unterschiedliche Eigenschaftsmerkmale, Vor- und Nachteile. Generell kann zwischen diesen Arten unterschieden werden:
  • tragbarer Fernseher mit DVB-T
  • tragbarer Fernseher mit DVB-T2
  • tragbarer Fernseher mit DVB-S
Es gibt auch Modelle, die Double- oder sogenannte Triple-Tuner beinhalten. Diese vereinen die verschiedenen DVB-Empfangsmöglichkeiten in einem Gerät. Der Tuner ist ein Empfangsteil in Fernsehgeräten. Er wird notwendig, da Sender Fernseh- und Radiosignale gleichzeitig aussenden. Der Tuner ist dem Antenneneingang nachgeschaltet und separiert die Signale. Hier gibt es analoge Tuner für Analogfernsehen, für das Digitalfernsehen Tuner für Satellitenempfang (DVB-S), Antennenfernsehen (DVB-T – in anderen Ländern auch freeview genannt) oder den Kabelanschluss (DVB-C). Die meisten tragbaren Fernseher können Analogfernsehen und digitale Angebote empfangen.
Diese Art des tragbaren Fernsehers ist nur noch selten zu finden. So manches gebrauchte Modell kann mit der älteren der beiden DVB-T Empfangsmöglichkeiten per Antenne ausgestattet sein. Aber auch günstige Produkte haben solch einen Tuner integriert. DVB-T-Tuner ermöglichen den Signalempfang von Digitalfernsehen über eine Antenne – kurz Antennenfernsehen genannt. Das Bild ist meist stabil und weist keine großen Schwankungen auf. Doch die ältere Technik hat einige Schwächen. Tragbare Fernseher mit DVB-T-Signalempfang haben nicht selten ein eingefrorenes Bild bei Empfangsstörungen. Auch Verpixelungen und Klötzchenbildung sind bei der Wiedergabe denkbar. Vor allem in ländlichen Gebieten können diese Probleme auftreten, da hier der Empfang nicht selten schlechter ist als in Großstädten und Ballungszentren. Auch im Auto kann es mit dieser Technik bei hohen Geschwindigkeiten zu Empfangsstörungen kommen. Ein tragbarer Fernseher mit DVB-T-Technik eignet sich für Freunde des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Bei privaten Sendern kann der Signalempfang in manchen ländlichen Gebieten nicht möglich sein. So mancher Privatsender unterstützt die DVB-T-Technik auch nicht. Der Empfang und die Wiedergabe von HD-Sendern ist mit diesem Modell ebenfalls nicht möglich. Zudem ist die DVB-T-Technik auslaufend und schon in vielen Bereichen nicht mehr zugänglich. Die Umstellung auf DVB-T2 erfolgt.
Vorteile Nachteile
preiswertschlechter Empfang in ländlichen Gebieten
stabiles BildStörungen bei hoher Geschwindigkeit im Auto
Empfang von öffentlich-rechtlichen Sendernkeine privaten Sender und kein HD
 auslaufende Technik
Die DVB-T2-Technik ist der Nachfolger der vorher erwähnten Empfangstechnik. Seit dem Frühjahr 2017 wird der bisherige Standard DVB-T durch die Technik von DVB-T2 flächendeckend ersetzt. Geräte, die damit ausgestattet sind, werden meist deutlich teurer im Handel angeboten, haben aber viel mehr Möglichkeiten. Die Datenübertragung ist schneller als beim Vorgänger DVB-T. Empfangsstörungen treten deutlich seltener auf – egal ob Stadt oder Land. Auch im Auto oder Bus bleibt der Lieblingssender bei schnellem Tempo stabil auf dem Display. Der Empfang von HD-Sendern ist ebenfalls möglich. Zudem kann bei dieser Technik nicht nur das öffentlich-rechtliche Fernsehangebot genossen werden. Wer private Sender gucken will, sollte sich für Geräte mit DVB-T2 entscheiden. Die höhere Bandbreite und die HD-Möglichkeit haben viele privaten Sender dazu veranlasst, ihr Angebot über DVB-T2 empfangbar zu machen
Vorteile Nachteile
kaum Empfangsstörungen und stabiles Bildteurer in der Anschaffung
HD-TV möglich 
große Auswahl an Sendern 
Geräte mit der DVB-S-Empfangstechnik ermöglichen den Empfang digitaler Videoinhalte über Satellit. Bei dieser Technik ist jedoch ein Receiver notwendig, um die Daten von Satellit auf das Gerät bringen zu können. Der große Vorteil dieser Geräte gegenüber tragbaren Fernsehern mit der DVB-Technik liegt außerhalb von Deutschland. Mit solch einem Modell ist ein Teil der deutschen Fernseher auch im Ausland zu empfangen. Wer also ein Anschaffung für den internationalen Urlaub  plant, sollte über solch einen tragbaren Fernseher nachdenken.
Vorteile Nachteile
empfängt deutsche Sender auch im Auslandbraucht einen Receiver
schnelle Datenübertragung 
  
    Hinweis: Haben Sie sich manchmal gewundert, warum andere jubeln, obwohl das Tor erst fällt? Das hängt mit den verschiedenen Empfangstechniken zusammen. Die Zuschauer mit DVB-S und DVB-T2 jubeln als Erstes. Im Kabelfernsehen gibt es eine Zeitverzögerung bis zu acht Sekunden, bei IPTV-Diensten sogar bis elf Sekunden. Streaming dauert am längsten – hier fällt das Tor manchmal erst nach einer Minute.

Kaufberatung: Diese Kriterien sollten bei der Auswahl beachtet werden

Es gibt zahlreiche unterschiedliche tragbare Fernseher auf dem Markt. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern oft auch in der Ausstattung. Im Test führen die Bestenliste die Modelle an, die in den folgenden Kategorien gute Eigenschaften und Vielfalt aufweisen.
  • DVB-Anschluss
  • externe Antenne
  • zusätzlich Anschlüsse
  • unterstützte Formate
  • Akkulaufzeit
Tragbarer Fernseher für unterwegs
Wie oben bereits ausführlich beschrieben, haben tragbare Fernseher einen Tuner – zumeist für DVB-T-Empfang oder/und DVB-T2-Empfang. Achten Sie hier darauf, dass auch ein DVB-T-Anschluss am Gerät selbst vorhanden ist. Zwar verfügen die meisten Taschenfernseher über eine integriere Antenne. Doch diese haben manchmal Aussetzer. Durch den Anschluss kann eine externe Antenne angeschlossen werden, die den Empfang verbessern kann.
Bei den meisten Angeboten gehört sie zur Grundausstattung. Dennoch sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass auch eine externe Antenne im Paket inkludiert ist. Versichern Sie sich, dass es sich hier um das DVB-T2-Antennenfernsehen handelt. Denn DVB-T-Antennen zeigen unter Umständen nach der Umstellung kein Bild mehr an. Die aktuell im Handel erhältlichen Taschenfernseher unterstützen beide Standards, dennoch können die Techniken nicht nebeneinander genutzt werden. Die ältere DVB-T-Technik ist ein Auslaufmodell. Neuanschaffungen sollten sich auf dessen Nachfolger konzentrieren, damit dieser auch zukunftsfähig ist. Ist auch eine Versorgungsspannung für die externe Antenne zuschaltbar? Auch darauf sollte geachtet werden. So manches Modell bietet eine Versorgungsspannung von fünf Volt für zwei aktive DVB-T2-Antennen.
Moderne Taschenfernseher bieten nicht nur die Möglichkeit des Fernsehens unterwegs. Sie haben neben Kopfhörerbuchse und Antennenanschluss weitere Anschlüsse, die zusätzliche Anwendungen ermöglichen. Je nachdem, wie Sie den tragbaren Fernseher nutzen wollen, sollten Sie auf die verschiedenen zusätzlichen Anschlüsse achten. Allen voran ist der HDMI-Anschluss. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und ermöglicht die Verbindung von Audio- und Videogeräten. Dadurch kann an den tragbaren Fernseher unter anderem ein DVD-Player oder eine Spielkonsole angeschlossen werden. Der Taschenfernseher wird in diesem Fall zum Monitor. Auch ein AV-Anschluss (Audio/Video) kann diese Möglichkeit bieten. Der tragbare Fernseher wird so zum Mediaplayer. So mancher Hersteller bietet auch tragbare Fernseher mit integriertem DVD-Player. Hier ist ein zusätzliches Laufwerk verbaut. So können auch ohne HDMI- oder AV-Anschluss Filme von DVD mit dem Taschenfernseher angeschaut werden. Verfügt der tragbare Fernseher über einen USB-Anschluss (Universal Serial Bus), können auch externe Medien, Speicherkarten und Festplatten angeschlossen werden. Dazu zählen auch USB-Sticks oder Kartenlesegeräte. Mit diesem Anschluss können die Dateien von diesen Speichermedien auf dem Taschenfernseher wiedergegeben werden – ob Filme, Fotos oder sogar Musik. Mit dem SD-Kartenleser wird der tragbare Fernseher so unter anderem zum digitalen Bilderrahmen und bekommt eine dekorative Aufgabe im Zuhause, wenn er nicht gerade in Benutzung ist.
    Achtung: Tragbare Fernseher sind zumeist nicht internetfähig. Streamingdienste können nicht bedient werden und auch die Wiedergabe von Multithek-Inhalte (Hbbtv) ist nicht möglich. Hbbtv und Multithek-Inhalte sind der Nachfolger des Videotextes.
Gerade, wer durch die zusätzlichen Anschlüsse auch in den Genuss von externen Dateien kommen möchte, sollte beim Kauf eines tragbaren Fernsehers auf die unterstützten Formate achten. Im Bereich Video wird oft das Format MPEG 4 unterstützt. Benutzt wird hier High Efficiency Video Coding (HEVC), auch bekannt als H.265 und MPEG-H Teil 2 – ein Standard zum Kodieren von Videoinhalten. Aber auch RMVB, AVI, MKV und MOV sind gängige Videoformate. Bilder und Fotos können auf vielen Geräten im JPEG-Format oder WMA-Format gezeigt werden. Aktuellere Geräte unterstützen auch Bilder im BMP-Format. Die Wiedergabe von Musikdateien erfolgt häufig per MP3-Dateien.
Der große Vorteil eines tragbaren Fernsehers ist seine flexible Einsetzbarkeit an jedem Ort. Das macht ein Akku möglich (zumeist Ionen-Technik). Er liefert den notwendigen Strom, um den Fernseher auch ohne Steckdose überall betreiben zu können. Daher sollte beim Kauf eines Taschenfernsehers natürlich auch darauf geachtet werden, dass dieser eine gute und vor allem lange Leistung bietet. Vergleichssieger haben nicht selten eine Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden. Das ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel. Die meisten tragbaren Fernseher halten gerade mal zwei Stunden durch, bevor sie an eine Stromquelle angeschlossen werden müssen. Das reicht für einen Spielfilm oder ein Fußballspiel jedoch allemal. Die Auswahl entscheidet sich nach Ihren Vorlieben. Nutzen Sie den Fernseher dort, wo auch Stromquellen vorhanden sind? Dann können Sie eine kürzere Akkulaufzeit in Kauf nehmen. Soll der Taschenfernseher jedoch viel unterwegs funktionieren, braucht es eine lange Akkulaufzeit. Der Akku wird über ein Netzteil und Ladegerät an der herkömmlichen Steckdose wieder aufgeladen. Manche Modelle haben aber auch ein Kfz-Ladekabel im Paket. Das ist praktisch, wenn der Taschenfernseher beispielsweise beim Campen mit dem Wohnwagen genutzt werden soll – er lässt sich leicht über den Zigarettenanzünder im Auto wieder fit machen.

Weitere Kaufkriterien für den richtigen tragbaren Fernseher

Doch nicht nur Anschlüsse, Akkulaufzeit und Co sind beim Kauf eines tragbaren Fernsehers zu beachten. Testsieger schneiden auch bei weiteren Kriterien besonders gut ab. Dazu gehören unter anderem:
  • Größe und Gewicht
  • Bildschirmauflösung
  • Klangqualität
  • digitale Aufnahmefunktion (PVR)
  • zusätzliche Feature
  • Standfuß und Halterungen
Tragbarer Fernseher im Auto
Da tragbare Fernseher viel unterwegs sind, sollten sie nicht groß, unhandlich und schwer sein. Achten Sie daher auch auf Größe und Gewicht des ausgewählten Modells. Zum einen wird hier unterschieden zwischen aufklappbaren Modellen, die einem Laptop gleichen und Taschenfernseher mit nur eine Ebene wie ein Tablet. Bei manchen klappbaren Modellen lässt sich der Bildschirm auch in verschiedene Richtungen drehen. Welche Bildschirmgröße soll es sein? Diese kann zwischen sieben und 15 Zoll liegen. Die meisten Modelle bieten eine Bildschirmgröße von zehn Zoll, was einer Bildschirmdiagonalen von 25,5 Zentimetern entspricht. Diese reicht zudem auch für die Wiedergabe aus einem Meter Entfernung vollkommen aus.

Wer den Taschenfernseher weiter weg stellen will, sollte einen größeren Bildschirm wählen. Die Bildschirmgröße beeinflusst natürlich die Gesamtgröße des tragbaren Fernsehers – je größer sie ist, desto größer fällt das Gerät aus. Fernseher mit einer Bildschirmgröße von zehn Zoll sind meist 25 Zentimeter lang, 16 Zentimeter hoch und bis zu drei Zentimeter tief. Ihr Gewicht bewegt sich meist im Bereich zwischen 500 und 800 Gramm. Auch dieses Kriterium ist wichtig – je leichter der Taschenfernseher, desto länger können Sie ihn in der Hand halten, wenn unterwegs keine Abstellfläche zur Verfügung steht.
Die meisten tragbaren Fernseher sind mit einem LCD-Display und einer Auflösung von 1024 mal 600 Pixel (16:9 Seitenverhältnis) ausgestattet. Das entspricht der WSVGA-Auflösung (Wide Super Video Graphics Array). Aber es gibt auch tragbare Fernseher, die eine höhere Auflösung bieten. Teilweise können Sie auch in HD-Qualität die Fernsehprogramme wiedergeben. Eine Full HD-Auflösung ist bei den kleinen Bildschirmdiagonalen meist gar nicht möglich.
Die kleinen Modelle verfügen nicht über die besten Soundsysteme. Dennoch sollten Sie den Klang der eingebauten Lautsprecher einmal ausprobieren. So mancher tragbarer Fernseher klingt spitz und blechern. Manche Taschenfernseher bieten im Menü auch eine Auswahl bezüglich der Klangqualität. Nicht selten ist die beste Klangqualität mit dem Kopfhöreranschluss (3,5 Millimeter Klinken-Ausgang) zu erreichen. Dann klingt der Ton am natürlichsten.
So mancher tragbarer Fernseher bietet auch die Möglichkeit, Fernsehsendungen aufzunehmen. Dann können Sie Ihre Lieblingssendung überall und jederzeit anschauen. Meist ist das über eine Sofortaufnahme geregelt. Dazu braucht es jedoch nicht selten externe Speichermedien (und die dazugehörigen Anschlüsse). Das eine oder andere Gerät bietet auch eine erhöhte interne Speicherkapazität, doch die kann schnell mit einer Aufnahme aufgebraucht sein.
Je nach Modell bietet der Taschenfernseher auch weitere Features, die einer genaueren Betrachtung bedürfen. Ist beispielsweise im Angebot „EPG“ mit aufgelistet, dann verfügt der tragbare Fernseher über einen sogenannten elektronischen Programmführer. Dieser Programmführer ermöglicht, dass direkt Informationen über die gerade ausgestrahlte Sendungen angezeigt werden – wenn Sie durch die Fernsehprogramme schalten. In einem Banner wird angegeben, was gerade läuft, wann die Lieblingssendung angefangen hat und wann sie endet. Auch eine Kurzbeschreibung ist nicht selten dabei zu finden.

Videotext: Diese Informationsquelle ist beim Fernseher nicht mehr wegzudenken – vor allem wenn kein digitaler Programmführer zur Verfügung steht. Doch nicht alle tragbaren Fernseher können den Videotext anzeigen. Achten Sie darauf beim Kauf. Ein weiteres Feature ist die Resume-Funktion. Diese ermöglicht, den Film an einer bestimmten Stelle zu unterbrechen und ihn dort später wieder fortzusetzen. Das ist in verschiedenen Situationen praktisch – wenn beispielsweise das Handy mitten im Filmgenuss gerade klingelt.
In manchen Tests und Vergleichen wird auch auf den Bedienkomfort beim tragbaren Fernseher geachtet. Gibt es viele Tasten, die gut erreichbar sind und sich leicht bedienen lassen? Oder sind diese schwerfällig an der Unterseite zu finden? Schauen Sie sich auch das Menü an – können hier die erwünschten Einstellungen leicht vorgenommen werden? So manches Gerät schaltet den TV-Empfang ab, wenn das Menü aufgerufen wird. Das kann sich nachteilig auswirken, wenn Sie beispielsweise Helligkeit, Kontrast und Farbe einstellen wollen.
Vor allem nicht klappbare Geräte sollte über einen mitgelieferten Standfuß verfügen, um diesen beim Fernsehen nicht permanent in der Hand halten zu müssen. Hier gibt es verbreitet zwei Varianten: ein Standfuß aus Kunststoff oder ein Standfuß aus Metall. Ersteres bricht schneller. Ist der Standfuß verstellbar? Manche Modelle ermöglichen dies stufenlos, andere in Stufen. Auch verschiedene Halterungen sind bei einem tragbaren Fernseher möglich – dazu braucht es ein entsprechendes Gewinde auf der Rückseite. Mit der Halterung kann der tragbare Fernseher zum Beispiel an die Kopfstütze im Auto angebracht werden.
Das Zubehör ist natürlich auf bei einem tragbaren Fernseher wichtig und sollte vor dem Kauf beachtet werden. Ladekabel und Kfz-Ladekabel gehören fast zum Standard, ebenso wie eine Fernbedienung. Hat die Teleskopantenne einen Magnetfuß? Durch diesen Magnetfuß lässt sich die Teleskopantenne problemlos montieren und wieder entfernen. Sie hält durch den Magnetfuß beispielsweise kinderleicht auf dem Autodach. Ist der Taschenfernseher nicht in Betrieb, sollte er gut verstaut sein. Hier gibt es praktische Schutztaschen, die genau auf die Größe der Minigeräte angepasst sind. Fleecefutter innen schützt das Display, außen ist das Material robust. Meist lassen sich die Taschen mit einem Klettverschluss schließen. Wer lange weit entfernt von Strom und Co auf dem Taschenfernseher Fernsehprogramme schauen will, sollte auch über einen Ersatzakku nachdenken. Achten Sie darauf, dass dieser gut wiederaufladbar ist.

Preise: Das kostet ein tragbarer Hersteller

Tragbare Fernseher gibt es in verschiedenen Preisklassen. Günstige Modelle gibt bereits unter 50 Euro. Der Durchschnitt der meisten Produkte liegt jedoch bei einem Verkaufspreis von rund 100 Euro. Hochwertige, besonders aktuelle und neue Modelle mit vielen zusätzlichen Ausstattungen können zwischen 200 und 300 Euro kosten. Hier sind die Monitore meist mit einer größeren Bildschirmdiagonale und auch einer besseren Auflösung ausgestattet. Wer die Fullhd-Auflösung genießen will, muss meist tiefer in die Tasche greifen – diese lohnt sich nur auf wirklich großen Bildschirmen. Oft finden sich in teuren Modellen auch Triple-Tuner für den Fernsehempfang. Taugen Modelle vom Discounter? So mancher Anbieter lockt mit besonders günstigen Schnäppchen. Doch nicht immer halten diese, was sie versprechen. Hier hilft es beispielsweise, diverse Testberichte von Verbraucherzentralen und anderen Portalen genauer zu studieren.

Hinweis: Manchmal lohnt sich auch ein Kombinationsangebot: ein günstiger tragbarer Fernseher mit einem TV-Empfangs-Paket gekoppelt. Dann können auch private Sender über Anbieter wie beispielsweise freenet TV und Co genossen werden.

Bekannte Hersteller von tragbaren Herstellern

Gerade im Bereich der Taschenfernseher gibt es Hersteller, die regelmäßig Vergleichssieger hervorbringen, aber dessen Namen nicht sofort geläufig ist. Denn auf diesem Markt tummeln sich nicht nur die bekannten Anbieter aus den USA und Fernost. Vorgestellt seien hier im Folgenden:
  • Odys
  • Xoro
  • Lenco
  • Reflexion (Ultra Media)
  • Auvisio
  • August
Odys ist einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der tragbaren Fernseher. Dahinter steckt die AXDIA International GmbH aus Nordrhein-Westfalen. Die Firma ist bekannt durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und beliefert nicht selten die Discounter mit ihren Produkten. Neben Tablets und Co runden vor allem portable Geräte wie Taschenfernseher das Portfolio des Unternehmens ab. Auch Xoro ist ein großer Name im Bereich von tragbaren Fernsehern – und eine Eigenmarke der MAS Elektronik AG. Die Firma leistet Pionierarbeit und bietet immer wieder Innovationen. So war beispielsweise der Taschenfernseher „XORO PTL 1050“ der erste Fernseher in Deutschland mit DVB-T2 HD Empfänger und eingebautem Irdeto-Entschlüsselungssystem für den Empfang von freenet TV. Tragbare Fernseher von Xoro sind häufig Vergleichssieger. Der Firmenname Lenco steht seit über 70 Jahren für Schweizer Präzision. Das Unternehmen ist auf den Bereich Hi-Fi und Consumer Eletronics spezialisiert. Neben Plattenspielern, Lautsprechern und Radios gehören auch Fernseher und tragbare Fernseher zum Portfolio. Lencoprodukte locken daher nicht nur mit einem hochwertigen Kopfhöreranschluss, sondern auch mit  innovativem Design und einem Stückchen Nostalgie in moderner Ausführung.
Hinter der Hausmarke Reflexion verbirgt sich das Unternehmen Ultra Media GmbH und Co, Handels KG. Innerhalb dieser Reihe werden tragbare Fernseher angeboten – meist mit kombinierten DVD-Angeboten. Reflexion bietet unterschiedliche Modelle im LCD-Bereich mit DVD, DVB-T und brillanter Auflösung – verspricht das Unternehmen. Die Marke „Auvisio Visual Sound Technologies“ steht nach eigener Aussage für beste Unterhaltung für Auge und Ohr. Neben Stereo-Anlagen, Notebooks und Tablets gehören auch portable Fernseher zum Portfolio des Unternehmens, das vor allem auch mit angenehmen Preisen für nahezu jedes Budget einen Namen gemacht hat. Das Unternehmen August ist nicht gerade ein bekannter Multimedia-Hersteller. Dennoch hat es sich mit einigen Produkten einen Namen gemacht – von Kopfhörern über Lautsprecher bis hin zu Fernsehern. Auch hier gibt es qualitativ gute Produkte zu günstigen Preise. Auch Zubehör ist hier für die Geräte zu erhalten.

Zusammenfassung

Verpassen Sie ihre Lieblingssendung nicht mehr! Ein tragbarer Fernseher ist praktisch für unterwegs und für so manchem eine Alternative zum Tablet. Obwohl kein Internet darauf empfangen werden kann, bietet Taschenfernseher jedoch Analogfernsehen und digitale Fernsehangebote im typischen Fernsehflair. Doch vor der Kaufentscheidung sollten Sie sich über einige wichtige Charakteristika von Taschenfernsehern informieren. Denn nur dann sind Vergleiche, Testsieger und Bestenliste zu verstehen. Achten Sie beim Kauf vor allem darauf, welcher Tuner eingebaut ist – DVB-T2-Antennenfernsehen ist der Nachfolger von DVB-T und wird dieses vollständig ablösen. Im Handel gibt es jedoch noch zahlreiche Modelle, die nur den DVB-T-Signalempfang unterstützen – und damit nicht mehr lange genutzt werden können. Ein guter, tragbarer Fernseher sollte zudem mehrere Anschlüsse haben: So wird er unter anderem auch zum Monitor für die Videospielekonsole. Externe Speichermedien wie USB-Stick, Festplatte oder Kartenleser können die Sofortaufnahme lohnenswert machen, die Kopfhörerbuchse das Klangerlebnis verbessern. Auch die Akkuleistung ist wichtig – die meisten tragbaren Fernseher schaffen zwei Stunden Film- und Fernseherlebnis ohne Wiederaufladen. Die Bildschirmdiagonale beträgt bei den meisten Modellen 10 Zoll (16:9 Seitenverhältnis), eine Auflösung von 1024 mal 600 Pixel ist üblich. Zum Zubehör gehören Teleskopantenne mit Magnetfuß, Standfuß, Wandhalterung mit Gewinde.
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