Android-Smartwatch im Vergleich

Android-Smartwatch Test 2020: Die besten Android-Smartwatch im Vergleich

Während die erste Generation der Android-Smartwatch in der Vergangenheit kaum mit nützlichen Funktionen ausgestattet war und mehr als Gimmick vermarktet wurde, hat sich dies in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Inzwischen fungieren viele intelligente Armbanduhren als Telefon, MP3-Player, Wecker oder Fitnessarmband und haben ihren festen Platz auf dem Markt gefunden. Doch mit der Akzeptanz der Smartwatches ist auch die Auswahl an vorhandenen Modellen gestiegen, so dass gerade Anfänger kaum durchblicken, welche Uhr denn am besten passt. Deshalb haben wir für Dich einen Überblick zu den verschiedenen Produkten zusammengestellt und sagen Dir, worauf Du vor dem Kauf einer Android-Smartwatch achten solltest.

Kurze Zusammenfassung:

  • Mit einer Android-Smartwatch kannst Du die Funktionen Deines Smartphones erweitern und musst dieses nicht immer zur Hand haben. So kannst Du mit der intelligenten Uhr am Handgelenk via Sprachassistent Anrufe tätigen, E-Mails diktieren oder den Kalender aufrufen.
  • Vor allem als Fitness-Tracker beim Sport bieten die Wearables einen Höhenmesser, Anzeige der Schrittzahl oder die Angabe der exakten Herzfrequenz an. Dadurch hast Du während des Trainings stets alle wichtigen Daten im Blick.
  • Durch individuelle Anpassungen kannst Du Farbe und Erscheinungsbild des Ziffernblatts komplett an Deine Wünsche anpassen. Dabei sind Deiner Fantasie fast keine Grenzen gesetzt und es lassen sich vielfältige Informationen auf dem Bildschirm einblenden.

Ratgeber: Wichtige Fragen, auf die Du vor dem Kauf einer Android-Smartwatch achten solltest

Was ist eine Smartwatch?

Angesichts von gleich zwei englischen Begriffen solltest Du Dir zuerst klarmachen, was eine Android-Smartwatch eigentlich ist. Als Smartwatch wird ein Mini-Computer bezeichnet, der das Aussehen einer Uhr besitzt und intelligente Aufgaben wie Telefonieren, SMS vorlesen oder Musikwiedergabe ausübt. So hast Du fast alle Funktionen Deines Smartphones direkt am Handgelenk zur Verfügung und kannst diese über mechanische Knöpfe, eine drehbare Lünette oder ein Touch-Display des Wearables bedienen. Inzwischen ist auch die Bedienung mittels Sprachbefehl kein Problem mehr, so dass Du die Uhr nicht einmal mehr berühren musst. Android-Smartwatches sind eine Unterkategorie, die mit dem von Google entwickelten Android-Betriebssystem ausgestattet sind und vor allem mit entsprechenden Android-Smartphones zusammenspielen. Während die Wearables oft mit Android als Oberbegriff bezeichnet werden, lautet der aktuelle Name des Betriebssystems Wear OS, da es viele Verbesserungen und Neuerungen für die Armbanduhren gegenüber dem Smartphone-OS besitzt.

Die größten Unterschiede zwischen Smartwatch und Smartphone:

SmartwatchSmartphone
dient meist als Ergänzung zum Handy und erspart das ständige Herumtragen des Smartphoneskomplett eigenständig
ein Blick auf das Handgelenk zeigt die aktuelle Zeit oder Benachrichtigungen anleichter zu bedienen dank großem Bildschirm
durch kleinen Bildschirm für manche Anwendungen nicht geeignetdurch die Größe des Handys öfter im Weg
bietet zahlreiche Fitness-Features und stört nicht beim Sportfür den Sport durch das höhere Gewicht kaum geeignet

Auswahl der angebotenen Smartwatches

Blickt man auf den Markt, haben sich dort inzwischen eine ganze Reihe von verschiedenen Smartwatch-Produktreihen angesammelt. Die größte Unterscheidung aktuell ist hierbei das eingesetzte Betriebssystem oder Operating System (OS), das vom Hersteller verwendet wird. So gehören etwa Watch OS von Apple, Android Wear von Google, Tizen for Wearables von Samsung, webOS von LG und Fitbit OS von Fitbit zu den verbreitetsten Betriebssystemen. Angesichts dieser Liste siehst Du schon, dass Du schnell die Übersicht im Smartwatsch-Dschungel verlieren kannst. Allerdings macht es das Ganze etwas einfacher, dass sich das OS meist auf einen Hersteller beschränkt. Wenn Du also eine intelligente Uhr von Samsung oder Apple kaufen möchtest, hast Du diesbezüglich keine Wahl, sondern musst Dich mit dem verwendeten Betriebssystem zufriedengeben. Im Folgenden haben wir für Dich die jeweiligen Vorteile und spezifischen Schwächen der Konkurrenz-Betriebssysteme kurz aufgeführt.

Watch OS für die Apple Watch

VorteileNachteile
wechselbarer Akkunicht mit Android-Smartphones kompatibel
Aluminiumgehäusegeringere Akkulaufzeit im Vergleich zur Android-Konkurrenz
Siri-Sprachsteuerunghohe Preise

Tizen für Uhren von Samsung

 
VorteileNachteile
umfangreiche Funktionen für Fitness inklusive exakter Herzfrequenzmessungkurze Akkulaufzeiten
Schlaftracking möglichwenige Modelle mit Lautsprecher

webOS für Modelle von LG

 
VorteileNachteile
SIM-Unterstützung möglich  Auswahl an verfügbaren Anwendungen beschränkt
Anwendungen starten schnellWatchface lässt sich kaum individualisieren

Fitbit OS für Sport-Tracker von Fitbit

 
VorteileNachteile
Lange Akkulaufzeit  Kein Sprachassistent  
Viele Fitnessfeaturesunkomfortabel bei längerem Tragen

Was sind die Vorteile einer Smartwatch mit Android?

Zum einen ist hier als Grund zu nennen, dass Du als Android-Smartphone-Besitzer von der sehr ähnlichen Bedienung der Uhren profitierst und Dich kaum umgewöhnen musst. Zudem entfällt die Apple Watch als Alternative, denn sie ist nicht mit Handys, die Android als Betriebssystem verwenden, kompatibel. Angesichts der großen Auswahl von Modellen und vieler interessanter Funktionen gibt es gute Gründe auf die intelligenten Uhren mit Google-Betriebssystem zu setzen. So kannst Du direkt Apps über den Google-Play-Store installieren und brauchst dafür kein Handy mehr. Ein Blick auf das Ziffernblatt verrät Dir aktuelle Benachrichtigungen, Kalendereinträge oder Kontakte. Viele Dinge kannst Du dabei freihändig erledigen und einfach per Sprachbefehl steuern. Vom Hersteller sind die wichtigsten Anwendungen schon installiert, so dass Du sofort loslegen kannst. Mithilfe der eingebauten Pedometer oder Pulsmesser kannst Du Dein Fitnessregime ganz einfach zu Hause durchführen. Aber auch im Fitnessstudio lassen sich die Smartwatches beispielsweise als Stoppuhr nutzen und die gelaufenen Schritte am Zifferblatt ablesen.
    Vorteile von Android/Wear OS im Überblick:
    • Android-Handy-Besitzer finden sich sofort zurecht
    • große App-Auswahl im Google-Play-Store
    • Wecker, Musikplayer, Funktionen für Fitness und andere Basis-Anwendungen integriert
    • nicht an einen Hersteller gebunden, viele verschiedene Uhren zur Auswahl
    • unterstützt Sprachbefehle mit Google Assistant

    Nachteile von intelligenten Uhren mit Android-Betriebssystem

    Der größte negative Punkt von vielen Smartwatches ist die bleibende Abhängigkeit vom Smartphone, wenn es um komplexe Features geht. Dies ist auch bei Wear-OS-Modellen weiterhin der Fall, wobei Uhren mit SIM-Unterstützung inzwischen ganz ohne Handy Anrufe tätigen oder SMS verschicken können. In Sachen Messaging-Funktionen können die Smartwatches außerdem nicht mit den Features der Apple Watch mithalten und bieten nur ein paar abgeschwächte Funktionen an. Allerdings hinkt das Android-Betriebssystem am Handy ebenfalls der Konkurrenz von Apple hinterher. Hier bleibt die Hoffnung, dass ein zukünftiges Software-Update von Google die Messaging-Features verbessert. Größter Kritikpunkt ist oft die Akkulaufzeit, die stark schwankt bei verschiedenen Smartwatches mit Wear OS. Die Laufzeit der Uhren wurde immerhin schon deutlich verbessert und so halten die meisten Modelle länger als Smartphones durch. Da die Produkte aber mit normalen Uhren, deren Batterie Jahre durchhält, verglichen werden, stufen Benutzer die Akkulaufzeiten häufig dennoch als mangelhaft ein.
      Nachteile bei Wearables mit Android:
      • Ohne verbaute SIM-Karte vom Smartphone abhängig
      • maue Messaging-Funktionen
      • Akkulaufzeit hängt stark vom Modell ab.
      Nachteile der Android Smartwatches

      Hersteller der meistverkauften Produkte

      Während Android im Smartphone-Bereich zum führenden Betriebssystem aufgestiegen ist und lediglich mit iOS konkurrieren muss, hinkt man im Smartwatch-Segment aktuell etwas hinterher. Hier teilen sich vor allem Apple Watches, intelligente Uhren von Samsung oder Fitnesstracker von Fitbit die Plätze der meistverkauften Modelle. Für Tech-Begeisterte bietet bei den Modellen mit Android vor allem Huawei mit vielen Funktionen ausgestattete Smartwatches an, die auch mit SIM-Unterstützung erhältlich sind. Sehr beliebt sind auch die Zenwatch-Produkte von Asus, die fast exakt dem Aussehen einer normalen Armbanduhr entsprechen. Wenn es etwas edler sein soll, können beispielsweise die intelligenten Uhren von Fossil mit umfangreichen Features und guter Optik überzeugen. Und im Outdoor-Bereich machen vor allem die Smartwatches der Modellreihe WSD von Casio eine sehr gute Figur und halten einiges aus.

      Kaufentscheidung: Welche Android-Smartwatches kannst Du kaufen und welches Modell passt am besten zu Dir?

      Für Sport und Freizeit

      Wer speziell eine Smartwatch für Outdoor-Sport oder Jogging sucht, ist bei Wearables mit zahlreichen Fitness-Funktionen am besten aufgehoben. Hier solltest Du auf eine Sportuhr mit Schrittzähler, Barometer und weiteren Funktionalitäten setzen, damit Du Deine Fortschritte immer im Blick hast. Durch die Verbesserung der Fitness-Features sind die als Sport-Tracker beworbenen Smartwatches deutlich präziser als die Vorgänger und zeigen in puncto Funktionalität kaum Schwächen auf.

      Für Leute, die eine modische Uhr möchten

      Durch die große Auswahl an verschiedenen Modellen finden sich auf dem Markt Android-Smartwatches in allen möglichen Formen und Farben. Ob eckig oder rund, kannst Du Dir eine intelligente Uhr aussuchen, die sich kaum von gewöhnlichen Armbanduhren abhebt, oder ein Wearable kaufen, das sofort zum Blickfang wird. Von bewährtem Uhrendesign bis hin zur futuristischen Smartwatch haben die Hersteller für jeden Geschmack die passende Optik entworfen. Da Du die Smartwatch fast jeden Tag trägst, ist das Aussehen des Wearables natürlich einer der wichtigsten Punkte.

      Für Bastler und Kreative

      Wenn Du gerne ein eigenes Wunschdesign für Deine Smartwatch entwerfen möchtest, liegst Du mit den meisten Wear-OS-Modellen genau richtig. Denn mit den Android-Uhren kannst Du ganz leicht die Optik des Displays ändern und Deine ausgesuchten Informationen anzeigen. So lassen sich neben dem Ziffernblatt oder dem Datum unter anderem Wetter, Termin und der aktuelle Puls einblenden. Auch die Farbe des Watchface kannst Du eigenständig festlegen und nach Belieben wechseln. Suchst Du nach Inspiration oder bist Dir unschlüssig, welche Möglichkeiten es gibt, hilft eine schnelle Google-Suche. Hier findest Du schnell verschiedene Watchfaces und kannst diese übernehmen oder das eigene Ziffernblatt entwerfen.

      So unterscheiden sich die einzelnen Android-Smartwatches

      Im Hinblick auf die Akkulaufzeiten der intelligenten Uhren gibt es immer noch signifikante Unterschiede bei den einzelnen Modellen. Während bei den meisten Wearables zumindest 18 Stunden Akkubetrieb gewährleistet werden, können High-End-Smartwatches bis zu zwei Tage am Stück ohne Aufladen verwendet werden. Durch innovative Displaytechnologien sind die aktuellen Modelle deutlich stromsparender als ihre Vorgänger und halten länger durch. Du solltest allerdings beachten, dass sich die Akkulaufzeiten der Hersteller häufig auf das reine Tragen der Uhren beziehen. Wenn Du also Deine Smartwatch zum Telefonieren oder als Fitness-Tracker verwendest, kann der Akku durchaus schneller leer sein.
      Bezüglich der verwendeten Displays stehen Dir alle modernen Technologien zur Verfügung. So finden sich unter den Wear-OS-Uhren Modelle mit AMOLED-, LED-, LCD- und OLED-Bildschirmen. Als beliebtestes Display am Handgelenk wird derzeit die AMOLED-Technologie angesehen und viele Smartwatches damit ausgestattet. Vorteil hierbei ist, dass AMOLED auch am Tag sehr gute Helligkeit bietet, so dass der Bildschirm stets lesbar bleibt. Bei anderen Technologien ist es möglich, dass das Watchface bei starker Sonneneinstrahlung nur schwer lesbar ist.
      Um das Problem der deutlichen Abhängigkeit von einem nahgelegenen Handy zu verringern, wurden Smartwatches mit SIM-Unterstützung entwickelt. So lassen sich fast alles Features ohne Smartphone verwenden, da durch die eingesetzte SIM-Karte die Uhr diese Funktionen selbst übernehmen kann. Erkennen kannst Du Modelle mit SIM-Unterstützung an Zusätzen wie „LTE“, „4G“ oder „Cellular“, die am Namen angehängt sind. Als SIM-Karte wird zumeist eine „embedded SIM“ (eSIM) verwendet, die fest eingebaut ist. Diese Karten können direkt vom Anbieter umgeschrieben werden, so dass kein neuer SIM-Chip bei einem Vertragswechsel eingebaut werden muss. Gerade bei Smartwatches müssen die Hersteller so nicht auf einen leichten Austausch der Karte achten, da dieser nicht mehr nötig ist. Allerdings gehören intelligente Uhren mit SIM-Unterstützung noch zur Minderheit auf dem Markt und verlangen einen deutlich höheren Preis. Überlege Dir daher vorher, inwieweit Du Deine Smartwatch auch ohne Handy einsetzen möchtest oder ob Du das Smartphone sowieso immer dabei hast.
      Ein wichtiger Faktor bei Wearables ist unter anderem der verbaute Prozessor, der nicht nur die Leistungsfähigkeit der Uhr angibt, sondern auch für das Stromsparen zuständig ist. Je moderner die CPU, desto länger hält der Akku der Smartwatch durch und umso aufwendigere Anwendungen können ausgeführt werden. Zwar steigt mit dem Preis häufig die Qualität des Prozessors, doch muss dies nicht immer der Fall sein. Am besten Du wirfst einen Blick auf die Versionsnummer der CPU und beachtest, dass das Modell noch nicht zu lange auf dem Markt ist. So erhältst Du sehr gute Leistung mit den neuesten Stromspar-Features und wirst lange Spaß haben.
      Durch die große Modellauswahl findet sich bei den Android-Smartwatches eigentlich für jeden Geschmack die passende Smartwatch. Egal ob Du eher ein schlankes oder klobiges Design möchtest, findet sich bestimmt das passende Wearable. Verschiedene Gewichtskategorien reichen von wenigen Gramm bis zu schweren Smartwatches, die besonders viele Features vereinen. In Sachen Gehäuse wird von den Herstellern häufig auf ein Edelstahlgehäuse gesetzt, das einen modernen und edlen Look bietet. Wenn Du die intelligente Uhr mit nach draußen nehmen willst, solltest Du darauf achten, dass Dein Modell wasserdicht ist.

      Achtung: Wasserdicht ist nicht gleich wasserdicht! Bei der Definition der Wasserdichte gibt es verschiedene Tiefen, in denen eine Uhr kein Wasser durchlässt. Nur weil eine Smartwatch als wasserdicht beschrieben ist, eignet sich diese nicht unbedingt für das Tauchen in mehreren Metern Tiefe.
      Da alle intelligenten Uhren mit Android bzw. Wear OS ausgestattet sind, ähnelt sich die Bedienung der einzelnen Modelle sehr stark. Viele Hersteller setzen auf die bereitgestellte Oberfläche von Google und nehmen kaum spezifische Änderungen vor. Da individuelle Anpassungen in Tests oder Reviews nur selten erwähnt werden, hilft hier nur der Vergleich der verschiedenen Modelle in Testberichten oder Kundenbewertungen. Probleme bei der Bedienung wirst Du jedoch bei keiner Smartwatch haben, vor allem wenn Du schon ein Android-Handy hast, denn die Benutzeroberflächen gleichen sich sehr. So kannst Du auf vielen Bildschirmen mit einem Wischen zwischen Apps wechseln und Aktivitäten auswählen. Dies ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Welt der intelligenten Uhren.
      Die Stabilität oder Fallfestigkeit spielt vor allem für Benutzer eine Rolle, die die Smartwatches im Freien oder bei anspruchsvollen Tätigkeiten auf der Arbeit verwenden. Dabei gibt es Wearables mit entsprechenden Normen, die die Einhaltung von bestimmten Richtlinien garantieren. Am anfälligsten ist bei den meisten intelligenten Uhren das Display, das bei einem Aufprall auf harte Oberflächen einen Sprung bekommen kann. Wenn Du allerdings die Smartwatch vor allem im Alltag oder beim Joggen verwendest, sollte es keine Probleme mit der Stabilität des Bildschirms oder des Gehäuses geben.

      Tipp: Sollte Deine Smartwatch nicht die gewünschte Fallfestigkeit aufweisen, kannst Du diese möglicherweise mit einer Schutzhülle nachrüsten. Für manche Modelle gibt es, ähnlich wie bei Smartphones, inzwischen stoßfeste Hüllen, um die Uhren vor Schäden zu bewahren.
      Obwohl alle Hersteller auf Android und Wear OS setzen, gibt es in Sachen Datenschutz bei den einzelnen Modellen Unterschiede. Gerade im Fitness-Bereich speichern manche Unternehmen sensible Daten auf ihren Servern und es ist unklar, inwieweit die Informationen anonymisiert sind. Vor allem unbekanntere Firmen versuchen manchmal Nutzungsdaten für Werbungszwecke weiterzuverwenden. Um herauszufinden, ob eine Smartwatch Dein Nutzungsverhalten an einen Server sendet, helfen Tests oder Reviews zu der Marke. Ansonsten kannst Du auch einen Blick in die Nutzungsbedingungen werfen, die mehr Informationen dazu beinhalten sollten.
      Die größten Unterschiede der einzelnen Android-Smartwatches lassen sich wohl im Bereich Fitness finden. Der Grund dafür sind die hohen Kosten für die Implementierung von Puls- oder Herzfrequenz-Messung, die so vor allem bei explizit für Sport vermarkteten Modellen eingesetzt werden. Die integrierte Pulsmessung oder der angezeigte Schrittzähler haben inzwischen frühere Schwächen ausgebügelt und zeigen sehr präzise die zurückgelegte Entfernung beim Jogging an. So sind die meisten Wearables selbst für ambitionierte Sportler bestens geeignet und helfen bei der Einstellung der Trainingsintensität.

      Achtung: Während die Herzfrequenzmesser inzwischen recht exakt arbeiten, solltest Du Dich keinesfalls blind darauf verlassen. Smartwatches sind keine medizinischen Geräte und sollten nie den Rat eines Mediziners oder ärztliche Tests ersetzen.
      Ein Vorteil der umfangreichen Produktauswahl für Wear-OS-Produkte ist die Preisspanne, so dass sich für fast jedes Budget eine passende Uhr findet. Schon für unter 100 Euro sind Wearables mit gutem Funktionsumfang erhältlich und decken die grundlegenden Features für Smartwatches ab. Doch auch Modelle mit deutlich höheren Preisen sind auf dem Markt zu finden, die zum Beispiel als vollwertiger Fitness-Tracker agieren. Gerade wenn Du auf eine SIM-Unterstützung Wert legst, musst Du Mehrkosten einplanen, denn dies lassen sich die meisten Hersteller teuer bezahlen. Überlege Dir also am besten genau, wie Du die Android-Smartwatch verwenden möchtest und spare dir so bares Geld.
      Beliebte Android Smartwatches als günstige Alternative

      Fazit: Android-Smartwatches als günstige Alternative

      Schaut man sich die meisten Tests zu Android-Smartwatches an, schneiden die Modelle gut ab. Vor allem der Preis, der deutlich günstiger als beispielsweise eine Apple Watch ausfällt, sticht positiv heraus. Als Android-Smartphone-Besitzer sind die intelligenten Uhren eine sehr gute Ergänzung zum bestehenden Handy und lassen sich deutlich einfacher bedienen.

      Das solltest Du zum Thema Android-Smartwatches außerdem wissen

      Kopplung mit iPhone möglich

      Im Gegensatz zu den Smartwatches von Apple, bei denen bewusst die Verbindung mit Android-Smartphones blockiert ist, können Wear-OS-Uhren mit einem iPhone genutzt werden. Du kannst so das Wearable einfach mit Deinem iPhone verbinden, musst aber womöglich auf bestimmte Funktionen verzichten. Grund dafür ist die fehlende Zusammenarbeit zwischen Apple und Android, was sich in Zukunft wahrscheinlich auch nicht ändert. Deshalb solltest Du Dich im Voraus genau informieren, welche Funktionen gekoppelt mit iPhones verwendet werden können, damit Du später nicht enttäuscht wirst. Während es möglich ist, eine Android Smartwatch und ein iPhone zu nutzen, ist davon eher abzuraten.

      Brauche ich einen Fitness-Tracker für den Sport oder reicht auch eine Smartwatch?

      In der Vergangenheit gab es zwischen Sportuhren und Smartwatches große Unterschiede im Hinblick auf Präzision und Funktionsumfang, die allerdings nahezu verschwunden sind. So beschreiben die beiden Begriffe nun fast die gleichen Fitnessfunktionen und werden genutzt, um die zwei Zielgruppen simultan anzusprechen. Sportler sind daher nicht mehr auf einen teuren Fitness-Tracker beschränkt, wenn eine günstigere Smartwatch dieselben Features bietet. Allerdings solltest Du dabei am besten auf einen Markenhersteller setzen, damit die Messung des Pulses oder der Herzfrequenz möglichst exakt vorgenommen wird.
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