Fitbit Charge 3 im Vergleich

Fitbit Charge 3 Test 2020: Die besten Fitbit Charge 3 im Vergleich

Ende des Jahres 2018 ist das neue Fitnessarmband Fitbit Charge 3 auf den Markt gekommen und damit eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells Fitbit Charge 2. Der Aktivitätstracker ist seitdem aus dem Handel nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Tests und Vergleiche haben den Fitbit Charge 3 bereits unter die Lupe genommen. Die folgenden zehn Punkte erfassen die wichtigsten Funktionen und Informationen über den Tracker am Handgelenk. Lesen Sie hier über:
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Fitbit Charge 3 Fitness Activity Tracker, Graphite/Black Fitbit Unisex-Adult Charge 3 Schwarz/Aluminium-Graphitgrau Fitbit Unisex-Adult Charge 3 Rosegold/blaugrau Fitbit Charge 3 Special Edition mit NFC. Frostweiß/Aluminium-Graphitgrau Fitbit Charge 3 Special Edition mit NFC. Lavendel Gewebe/Aluminium-Roségold
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Preis

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Kaufentscheidung: Für wen das Armband geeignet ist!

Profisportler oder Couch-Potato? Generell ist das Fitbit Charge 3 für jeden geeignet, der körperlich aktiv ist oder es werden will. Denn der Fitnesstracker hilft, die Aktivitäten im Alltag und beim Sport zu analysieren und zu verbessern. Jedoch reichen die Funktionen für Sportler nicht aus, die auf semiprofessionellem oder gar professionellem Fitnesslevel unterwegs sind. Hier sollte zu komplexeren Lauf- oder Sportuhren gegriffen werden. Wer jedoch öfters mal von der Couch hoch kommen will, ab und zu joggen oder schwimmen geht oder dem Fitnessstudio gern einen Besuch abstattet, der kann zu diesem Fitnessarmband greifen. Der Fitbit Charge 3 ist für den Durchschnittssportler gedacht, nicht für den Fitness-Fanatiker! Für Frauen bringt das Armband besondere Funktionen mit sich und wer die Spezial Edition wählt, kann auf weitere praktische Helfer am Handgelenk zurückgreifen.

Weiterentwicklungen: Die Unterschiede zum Vorgängermodell

Wie bereits erwähnt, ist der Fitbit Charge 3 eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells Fitbit Charge 2. Gegenüber diesem gibt daher auch neue Eigenschaften, mit denen sich das neue Modell vom Vorläufer unterscheidet. Dazu gehört beispielsweise ein größeres Display, das 40 Prozent mehr Fläche bietet. Die Leuchtintensität ist ebenfalls seitens des Herstellers erhöht worden. Auch im Design hat sich der Fitnesstracker verbessert und ist in dieser Version leichter und kompakter. Gegenüber dem Vorgänger ist der Fitbit Charge 3 nun wasserdicht bis zu einer Tiefe von 50 Metern. Daher kann das Armband nun auch zum Schwimmtraining genutzt werden – entsprechende Funktionen sind beim Fitbit Charge 3 nun vorhanden. Der Akku ist vergrößert und verspricht gegenüber dem Vorgänger eine längere Laufzeit. Die 24/7 PurePulse-Herzfrequenzmessungs-Technologie wurde ebenso weiterentwickelt und ist nun präziser. Ein SpO2-Sensor ist hinzugekommen, der die Einschätzungen des relativen Sauerstoffgehalts ermöglicht. Keine Weiterentwicklungen gibt es jedoch beim immer noch fehlenden GPS oder dem monochromen Display.

Kurz und bündig: Übersicht der Daten des Fitnessarmbandes

Vor dem Kauf eines solchen Armbandes sollte ein Blick auf die verschiedenen Daten geworfen werden. Mit einer Übersicht lassen sich die Angaben schnell erfassen und vergleichen.
So sind die technischen Daten des Fitbit Charge 3 wie folgt:
Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören:
Im Bereich Funktionen kann das Fitbit Charge 3 unter anderem folgende bieten:

Grundlegende Merkmale des Fitbit Charge 3

Ein Fitnessarmband sollte leicht am Handgelenk sitzen, gut lesbar sein und sich einfach bedienen lassen. Beim Fitbit Charge 3 wurden hier einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell gemacht.
Gegenüber dem Vorläufer ist das Fitbit Charge 3 deutlich leichter mit einem Gewicht von 29 Gramm. Auch ist das Armband in der Optik dünner geworden, obwohl das Display um 40 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell an Größe gewonnen hat. Das Display ist ein schwarzer, rechteckiger OLED-Touchscreen-Bildschirm, auf dem die Daten in weißer oder grauer Schrift lesbar angezeigt werden. Hier stehen unterschiedliche Graustufen zur Verfügung. Ebenso hat der Hersteller die Helligkeit verbessert. Nutzer berichten in Tests, dass die Lesbarkeit deutlich besser ist und auch im Sonnenlicht gut funktioniert. Käufer resümieren, dass das neue Design zum Tragekomfort beiträgt. Es sei angenehmer, zu tragen und auch optisch ist der Fitnesstracker nicht mehr so auffällig am Handgelenk.
Den Fitbit-Tracker gibt es mit verschiedenen Armbändern aus Silikon, Stoff oder sogar Leder, die in unterschiedlichen Farben gehalten werden – jedoch oft nur als Zubehör. Wer sich für diesen Fitnesstracker entscheidet, hat die Auswahl zwischen generell zwei verschiedenen optischen Varianten: Das Armband aus Silikon ist in Schwarz gehalten, wenn das Gehäusematerial Graphitgrau gestaltet ist. Aber auch ein rosé-goldenes Gehäuse mit blaugrauem Armband ist möglich. Das Gehäusematerial ist leichtes Aluminium. Zudem gibt es neben der Standard-Variante auch eine Spezial Edition, die weitere Funktionen umfasst, aber auch ein anderes Armband hat: Hier wird ein weißes, durchlöchertes Sportarmband oder ein lavendelfarbenes, gewobenes Armband geboten. Das Armband des wearable ist wechselbar, für die Träger, die ihren individuellen Tragekomfort maximieren möchten. So kann es auch mit Wechselbändern aus Textil, Leder oder Silikon versehen werden – wem Blaugrau oder Schwarz nicht zusagt. Das Armband kann über zwei Clips an der Unterseite abgelöst werden und ein anderes lässt sich hier leicht anbringen.
Die Bedienung des Fitnesstrackers erfolgt zum größten Teil über den Touchscreen. Lediglich ein einziger Knopf ist an der linken Seite des Trackers angebracht, worüber das Gerät aktiviert wird oder der Träger in der Anzeige zurückgehen kann. Jede andere Navigation erfolgt über Tippen und Wischen auf dem Display. Das macht die Bedienung des Trackers einfach und intuitiv. Der linke Knopf ist zudem flach verbaut und stört damit nicht das Gesamtbild.
Während das Vorgängermodell einen Akku hat, der lediglich bis zu fünf Tage Betrieb ohne Laden bot, wird beim Fitbit Charge 3 die Akkulaufzeit vom Hersteller auf bis zu sieben Tage angegeben. In verschiedenen Test haben Nutzer bestätigt, dass das Armband leicht sechs bis sieben Tage durchhält, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Die Laufzeit hängt natürlich von der Nutzung ab: Wer mehr Zeit am Display verbringt oder ständig eine GPS-Verbindung zum Smartphone nutzt, kann deutlich weniger Akkulaufzeit verursachen. Der Stand wird in Prozent auf dem Display angegeben, sodass beim Training keine unangenehmen Überraschungen auftauchen.
Eine Neuerung zum Vorläufer ist auch die Wasserdichtigkeit des Fitbit Charge 3. Das Gehäuse ist nach Herstellerangaben bis zu 50 Meter Tiefe wasserdicht. Damit eignet es sich auch für ein Schwimmtraining. Zudem muss es Zuhause durch die wasserabweisende Eigenschaft nicht beim Duschen oder Geschirrspülen abgelegt werden.

Funktionen, Programme und Eigenschaften

Nicht nur die äußeren Eigenschaften und das Aussehen sind wichtig für die Kaufentscheidung. Auch die Funktionen, die der Tracker bietet, sollten vor der Wahl unter die Lupe genommen werden. Beim Fitbit Charge 3 gibt es eine Vielzahl an Angeboten, aber auch einige Schwachstellen, wie Nutzer in Testberichten erklären.
Frau mit Fitnessarmband am Handgelenk
Der größte Nachteil dieses Modells gegenüber anderen Modellen ist das fehlende GPS, das aufgrund des Preises nicht eingebaut ist. Dieses Feature bieten andere Armbänder, die jedoch in der Anschaffung deutlich teurer sind. Auch ein Barometer fehlt beim Fitbit Charge 3. Durch die Kopplung mit dem Smartphone kann jedoch dessen GPS-Sensor die Aufzeichnung von Strecken und Tempo in Echtzeit bieten. Gelaufene Stockwerke werden über den Bewegungssensor gezählt.
Wie viele andere Modelle zeichnet dieses Fitnessarmband die klassische Trackerwerte seines Nutzers auf. Dazu gehören unter anderem:
  • gezählte Schritte
  • zurückgelegte Strecke
  • Verbrauch von Kalorien
  • Etagenzähler
Sowohl bei den Schritten als auch bei der Strecke können individuelle Ziele eingegeben werden. Der Kalorienverbrauch wird anhand von anderen Daten (Gewicht, Ernährungsziel und Co) berechnet. Der eingebaute Höhenmesser zählt die zurückgelegten Etagen. Zudem wird über einen optischen Sensor der Puls erfasst und der Ruhepuls im Durchschnitt des Tages auf dem Display angezeigt. Wer sich zu wenig bewegt, der bekommt vom Fitbit Charge 3 auch eine Bewegungserinnerung. Mit Smarttrack wird eine automatische Erkennung der unterschiedlichen Aktivitätsmodi geboten. Der Beschleunigungsmesser ermöglicht eine Differenzierung zwischen den Bewegungen.
Gerade für Sportler ist wichtig, wie viele Programm ein Fitnessarmband bietet. Das Fitbit Charge 3 kann hier mit 15 Sportarten punkten. Unter anderem werden Laufen, Radfahren, Einheiten auf dem Crosstrainer, Zirkeltraining und Schwimmen erfasst. Mit dem Smarttrack-System wird zudem automatisch erkannt, welcher Sportart der Träger gerade nachgeht. Auch das Anhalten eines Joggers an der roten Ampel wird automatisch erkannt. Die Trainingsziele, das Fitnesslevel und der Trainingsmodus können manuell festgelegt werden, die entsprechenden Analysen, Erkenntnisse und Statistiken stehen anschließend auf der gekoppelten App zu Verfügung. Mit der integrierten Pulsmessung wird auch ein Übertraining angezeigt – wenn der Ruhepuls deutlich erhöht ist.

Hinweis: Abstriche muss der Nutzer beim Schwimmtraining machen. Hier wird der Puls nicht weiter gemessen. Ebenso wird lediglich die geschwommene Strecke aufgezeichnet, eine Unterscheidung in Schwimmart, in Trainingsmodus oder Anzahl der Züge fehlt bei diesem Fitnessarmband.
Wie bereits erwähnt ist auf der Unterseite des Bildschirms ein optischer Pulsmesser angebracht. Der Hersteller verwendet hier die von Fitbit entwickelte „PurePulse-Technolgie“, die nach eigenen Angaben eine besonders genau Puls- beziehungsweise Herzfrequenzmessung ermöglichen soll. Mit Erfassung des Pulses wird die Fettverbrennung und damit der Kalorienverbrauch vom Tracker genauer geschätzt und die kontinuierliche Herzfrequenzmessung ermöglicht eine bessere Erfassung des tatsächlichen Kalorienverbrauchs. Auch die Fortschritte beim zielbasierten Training können so besser überwacht werden: Der Träger kann leicht mittels Herzfrequenzsensor sehen, ob er mit den richtigen Herzfrequenzzonen trainiert, um seine Ziele zu erreichen. Professionelle Sportler nennen dies pulsorientiertes Training für die optimale Fettverbrennung. Die Aufzeichnungen der Herzfrequenzzonen können nachträglich in der Fitbit-App analysiert werden. Hier werden Statistiken angezeigt, welchen Verlauf die Herzfrequenz während des Trainings gemacht hat.
Zu den Stärken des Fitbit Charge 3 gehört die automatische Schlaferkennung und die Schlafanalyse. Der Tracker bietet ein automatisches Schlaftracking von dessen Länge und dessen Qualität. Bei der Schlafaufzeichnung wird zwischen verschiedenen Schlafphasen unterschieden: Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf kann das Armband erkennen. Diese Schlafphasen werden genau gemessen, sodass der Träger am Morgen direkt Einblick bekommt, wann er in welcher Schlafphase war. Das Schlaftracking ermöglicht die Optimierung der Nachtruhe. Mittels des Trackers kann leicht der Unterschied bei der Schlafqualität festgestellt werden, wenn der Nutzer beispielsweise vor oder nach Mitternacht schlafen geht, wie sich die Qualität bei Alkoholgenuss ändert oder auch Schlafzimmertemperaturen die Nachtruhe beeinflussen.

Besondere Funktionen und Extras

Gegenüber manch anderem Fitnessarmbändern auf dem Markt bietet das Fitbit Chage 3 noch attraktive Extras und Sonderfunktionen, die für den Nutzer interessant sein können. Dazu gehören unter anderem die Überwachung der Sauerstoffsättigung, eine App zum Entspannen und besondere Statistiken für Frauen.

Sauerstoffüberwachung

Als erster Tracker aus dem Hause Fitbit verfügt das Charge 3-Armband über einen sogenannten SpO2-Sensor. Damit wird der relative Sauerstoffgehalt im Blut geschätzt. Mit diesem Wert können beispielsweise Atemstörungen erkannt werden – und das Armband kann bei der Entdeckung von Erkrankungen wie Schlafapnoe helfen. Lange war der Sensor jedoch inaktiv. Inzwischen ist die Aufzeichnung laut Fitbit-Community aktiv und freigeschaltet, Auswertungen sind in den Schlafaufzeichnungen verfügbar.

Geführte Atemübungen zum Relaxen

Ein Feature, das nicht jedes Fitness-Armband bietet, ist beim Fitbit Charge 3 die App mit geführten Atemübungen. In diesem Programm ist eine Anleitung enthalten, um den Ruhepuls zu senken und den Träger zu entspannen. Über die App „Relax“ sind zwei Atemübungen verfügbar, die mit zwei und fünf Minuten Dauer leicht in den Alltag eingebaut werden können. Zunächst wird in einer Aufwärmphase der Puls und die Atmung erfasst, bevor diese durch den Übungen gesteuert und entspannt werden. Den Takt für das Ein- und Ausatmen gibt der Aktivitätstracker vor. Der Nutzer kann dabei die Augen schließen und auf die Vibration am Handgelenk reagieren. Am Ende der Übung gibt es eine Statistik, in der abgelesen werden kann, wie sich Herzfrequenz und Puls verändern haben.

Extra für die Damen

Für weibliche Träger gibt es ein weiteres interessantes Feature – die Gesundheitsüberwachung für Frauen. Hier können Zykluslänge und Periodenlänge in einen Kalender eingetragen werden und mit diesen Daten Beginn der Periode, Eisprung und fruchtbare Tage errechnet werden. Die Gesundheitsüberwachung kann daher auch zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden. Gerade bei Frauen sind die Zyklen mit alltäglichen Aktivitäten wie Schlaf und Bewegung verbunden. Die Daten werden in ein- und derselben App angezeigt und sind somit praktisch am gleichen Ort zu finden. Eine Extra-App kann sich Frau als Träger des Fitbit Charge 3 künftig sparen.
Smartphone und Fitnessarmband

Helfer im Alltag: Antwortfunktion, Uhr und mobiles Zahlen

Neben den sportlichen Aspekten bietet das Fitness-Armband weitere Vorteile, die im Alltag praktisch sind. So werden nicht nur Nachrichten aus Chats, E-Mails oder Kalenderbeiträge an das Handgelenk weitergeleitet. Mit dem Fitbit Charge 3 gibt es auch Timer- und Weckfunktion und mit der Spezial Edition kann sogar bargeldlos bezahlt werden.
Nachrichten, Anrufe oder Erinnerungen können mit dem Fitbit Charge 3 praktisch am Handgelenk überprüft werden. Ist das Gerät mit dem Smartphone gekoppelt, werden diese weitergeleitet. Jedoch kann für Textnachrichten, E-Mails und Kalendereinträge jeweils nur eine App auf dem Handy ausgewählt werden, was manche Nutzer nachteilig empfinden, wenn sie mehrere Messenger nutzen. Zudem bietet das Armband sogenannte Quick-Replies: vorgefertigte Kurzantworten wie „Ja“, „Nein“, „Klingt gut“. „Wie geht’s“ und „Kann jetzt nicht reden, melde mich später“. Diese fünf Standard-Antworten können sowohl per E-Mail als auch als Textnachricht verschickt werden.
Die Bezahlfunktion ist bei der Spezial Edition des Fitbit Charge 3 erhältlich. Hier ist ein NFC-Sensor eingebaut, mit dem in 16 Ländern bargeldlos bezahlt werden kann. Über Fitbit-Pay kann hier die Kredit- oder Debitkarte hinzugefügt werden und das Armband ist fortan überall einsetzbar, wo das Symbol für kontaktloses Bezahlen zu finden ist.

Hinweis: Hier muss jedoch erwähnt werden, dass aktuell nur wenige Banken dies unterstützen. In Deutschland gehören bisher die BW-Bank/LBBW (Visa), boon. von Wirecard, Mercedes-Benz Bank (Visa), Fitbit Visa Card, Revolut und TransferWise (Mastercard) dazu. Der Hersteller verspricht, dass weitere Banken und Karten in Zukunft hinzukommen werden.
Braucht es heute den Regenschirm oder kann dieser Zuhause bleiben? Ein Blick auf den Fitbit Charge 3 am Handgelenk kann auch diese Frage beantworten. Mit der dortigen Wetterapp kann nicht nur ein Blick auf das aktuelle Wetter geworfen werden, sondern auch eine Vorschau für die nächsten zwei Tage gelesen werden. Die Daten beschränken sich jedoch auf Höchst- und Tiefsttemperatur, Bewölkung und Niederschlag, was jedoch ausreicht, um die Frage nach dem Regenschirm zu beantworten. Zudem können mehrere Städte über das Smartphone in der App hinterlegt werden – damit auch das Wetter am Reiseziel bereits überprüft werden kann.
Gegenüber dem Vorgängermodell verfügt das Fitbit Charge 3 nun auch über einen Timer, der ebenfalls über den Touchscreen bedient werden kann. Das kann praktisch beim Eierkochen, Haarefärben oder auch beim Sporttraining sein. Jedoch lassen sich die Timerzeiten nur in einem Intervall von 15 Sekunden manuell einstellen. Die maximale Dauer des Timers beträgt 60 Minuten. Ebenso verfügt das Armband über eine Stoppuhr, die einmalig gestartet und gestoppt werden kann. Eine Speicherung von Zwischenzeiten ist wie beim Vorgänger auch hier nicht möglich. Wer sich wecken lassen möchte, ohne andere mit seinem Handyalarm ebenfalls aus dem Schlaf zu reißen, kann die Weckfunktion des Fitbit Charge 3 nutzen. Dieser funktioniert stumm und über Vibration am Handgelenk. Die Weckzeiten und Erinnerungen können jedoch nicht direkt am Aktivitätstracker eingestellt werden, sondern müssen über die App am Smartphone gesteuert werden. Am Handgelenk kann lediglich der Alarm ein- und ausgeschaltet werden.

Hinweis: Der Fitbit Charge 3 verfügt über keine Musikfunktion, was viele Nutzer in ihren Tests bedauern. Gerade beim Sporttraining wird solch eine Funktion am Fitnessarmband vermisst.

Kopplung mit der Fitbit-App

Zur Einrichtung des Fitnesstrackers muss das Armband mit der zugehörigen App auf dem Handy gekoppelt werden. Hier braucht es eine Registrierung und ein Konto bei Fitbit, die jedoch kostenlos sind. Das Smartphone wird per Bluetooth mit dem Armband verbunden. Über die App stehen alle Funktionen zur Verfügung. Sie ist einfach und minimalistisch aufgebaut. Zahlreiche Statistiken und Analysen können über die App gelesen werden, auch Einrichtungen des Armbands werden über dieses Programm vorgenommen. Neben Fitnesszielen stehen hier unterschiedliche Designs und Ziffernblätter für das Display zur Verfügung.

Tipp: Über die App kann sich der Träger des Armbandes auch mit der Community verbinden. Dies ist ein Netzwerk mit über 25 Millionen Nutzern. In Gruppen können gemeinsam Aufgaben und Herausforderungen für weitere Motivation absolviert werden, auch Rat und Tipps sind in der Community zu finden.

Preis und Kauf des Fitbit Charge 3

Das Armband gibt es in allen gängigen Internetshops sowie beim elektronischen Fachhandel. Der Verkaufspreis für die Standard-Version liegt beim Hersteller bei 149,95 Euro. Die Spezial Edition ist hier für 169,95 Euro erhältlich. Doch zahlreiche Verkäufer bieten auch Aktionspreise, bei denen das Armband deutlich günstiger zu erstehen ist. Ein Vergleich lohnt sich! Im Lieferumfang sind als Standard der Aktivitätstracker, ein Silikonarmband (bei der Spezial Version zwei Armbänder), ein USB-Ladekabel und eine Schnellstartanleitung enthalten. Weiteres Zubehör kann im Handel extra gekauft werden. Günstige Wechselarmbänder gibt es schon ab 10 Euro, das Armband mit gewebten Stoff ist minimal teurer. Aber auch Lederarmbänder oder Edelstahlvarianten sind im Handel erhältlich. Als weiteres Zubehör steht auch ein Display-Schutz zur Auswahl, zusätzliche Ladekabel können ebenfalls einzeln erworben werden.

Fazit

Das Fitbit Charge 3 hat gegenüber seinem Vorgängermodell zahlreiche Verbesserungen, die bei der Optik beginnen. So ist das Armband dünner und leichter als der Vorläufer. Im Gegenzug ist jedoch das Display größer und einfacher zu lesen. Darauf erfolgt die Steuerung über Wischen und Tippen. Zahlreiche Funktionen sind vorhanden – wie die klassischen Trackingdaten von Schrittzähler über Verbrauch von Kalorien bis hin zur permanenten Pulsmessung. Aber auch mit besonderen Features kann das Armband punkten: Gesundheitsüberwachung für Frauen zu Eisprung, Periode und Verhütung, die Messung des Sauerstoffgehalts per SpO2-Sensor und eine Relax-App mit geführten Atemübungen für die Senkung des Pulses. In Testberichten werden jedoch auch Schwachstellen aufgeführt. So wird oft eine Musikfunktion vermisst. Auch über einen eigenen GPS-Sensor oder ein Barometer verfügt dieser Fitnesstracker nicht. Dies kann jedoch über die Kopplung mit dem Smartphone in Echtzeit ausgeglichen werden. Das Fitbit Charge 3 ist gegenüber seinem Vorgänger auch bis zu 50 Meter Tiefe wasserdicht und eignet sich daher auch als wasserfester Tracker zum Schwimmtraining. Insgesamt 15 verschiedene Aktivitätsmodi stehen zur Verfügung, beispielsweise für Sportarten zum Trainieren der Ausdauer wie Laufen und Radfahren bis hin zum Zirkeltraining. Zudem erfolgt eine Herzfrequenzmessung, eine Schlaferkennung und ein Höhensensor kann auch zurückgelegte Stockwerke zählen. Mit der Spezial Edition kann zudem auch bargeldlos bezahlt werden, da diese über eine Bezahlfunktion verfügt. Wer auf die Suche nach einem Fitnessarmband mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist, findet mit dem Fitbit Charge 3 eine gute Wahl. Vor allem für Menschen, die sich mehr bewegen wollen oder ihr zielbasiertes Training aufzeichnen und auswerten möchten, ist das Armband geeignet. Für den Hobbybereich ist der Tracker optimal. Profisportler sollten jedoch zu einer komplexeren Sportuhr greifen, die mehr Funktionen und Features liefert.
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