GPS-Uhr für Kinder Im Vergleich

GPS-Uhr für Kinder Test 2020: Die besten GPS-Uhr für Kinder im Vergleich

Wenn die Kinder größer werden, wachsen nicht selten auch die Sorgen der Eltern. Doch im Zeitalter des technischen Fortschrittes bieten GPS-Kinderuhren einen echten Vorteil: Mit ihnen kann der Nachwuchs in Echtzeit via GPS geortet werden. Das gibt mehr Sicherheit, wenn die Kinder beginnen, die Welt selbstständig zu entdecken. Diese Armbanduhren können zudem nicht vergessen, verloren oder einfach geklaut werden. Und im Gegensatz zu GPS-Trackern bieten sie weitere interessante Funktionen, die die Kids ansprechen. Auf dem Markt gibt es zahlreiche verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Merkmalen und Funktionsumfang. Vergleiche geben hier oft eine gute Orientierung und Testsieger können in den wichtigen Vergleichskriterien am besten überzeugen. Worauf Eltern beim Kauf einer GPS-Uhr für ihre Kinder achten sollten, zeigt zudem der folgende Kaufratgeber.
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Das Wichtigste in Kürze

  1. Kinder-GPS-Uhren haben vorrangig eine Sicherheitsfunktion, um die eigenen Kinder immer lokalisieren zu können. Zusatzfunktionen sind jedoch auch enthalten, sollten jedoch als zweitrangig eingestuft werden.
  2. Test von GPS-Uhren für Kinder zeigen erhebliche Unterschiede bei Funktionalität und Preis der Modelle. Eltern sollten bei der Auswahl auf die Vergleichskriterien achten und die persönlichen Präferenzen einbeziehen.
  3. Nicht nur Qualitätskriterien und Funktionsumfang sind bei GPS-Uhren für Kinder wichtig, auch äußerliche Merkmale und Robustheit spielen hier eine wichtige Rolle.

Das sind GPS-Uhren für Kinder

Smarte Uhren für Kinder unterscheiden sich von den Erwachsenen-Modellen auf den ersten Blick: Sie sind farbenfroher gestaltet und haben ein kindgerechtes Design. Nicht selten zieren die Helden aus der Lieblingszeichentrickserie die Uhren. Zudem sind sie aus robusten Materialien wie Kunststoff oder Silikon gefertigt, sind einfach in der Bedienung und auf weniger Funktionen reduziert. Denn im Gegensatz zu den Smartwatches für Erwachsene dienen Kinder-GPS-Uhren vorrangig der Sicherheit – ein Tool für die Eltern. Solche Uhren werden nicht selten als „Schutzengel am Handgelenk“ bezeichnet, die die Kinder überwachen und im Notfall schnell ermöglichen, Hilfe zu holen. Hier ist der Sender als Uhr getarnt: Die Modelle sind mit einer GPS-Lokalisierung ausgestattet, damit Eltern immer wissen, wo ihre Kids sind. Sicherheitszonen ermöglichen mehr Bewegungsfreiheit für die Sprösslinge und ein Alarm bei Ablegen der Uhr ein beruhigenderes Gefühl für die Eltern. Aber auch zusätzliche Funktionen, die nicht der Sicherheit dienen, können GPS-Kinderuhren bieten – von nützlichen Alltagsfunktionen bis hin zu Spaß und Spiel. Nicht zu vergessen ist auch die Zeitangabe, die beim Lernen von Pünktlichkeit und Einhalten von Absprachen hilft.

Vor- und Nachteile von GPS-Kinderuhren im Überblick

Auf dem Markt gibt es nicht nur GPS-Uhren für Kinder, sondern auch Tracker. So mancher mag auch argumentieren, dass ein Handy die gleiche Funktion erfüllen kann. Doch GPS-Uhren haben erhebliche Vorteile, weswegen sich viele Eltern dafür entscheiden.
Vorteile von GPS-Uhren für KinderNachteile von GPS-Uhren für Kinder
– Sender als Uhr getarnt– teurer als einfache GPS-Tracker
– schnelle Ortungsmöglichkeit– komplizierter als GPS-Tracker zu bedienen
– kindgerechtes Design– brauchen Kompatibilität zum Handy der Eltern
– Telefon- und Nachrichtenfunktion ersetzen das Handy 
– können meist nicht unbemerkt abgelegt und vergessen werden 
– SOS-Taste für den Notfall 
– smarte Zusatzfunktionen locken die Kinder 
– können den Wunsch nach einem Handy hinauszögern 

Kaufberatung: Auf diese Qualitätskriterien sollte bei der Auswahl geachtet werden

Auf dem Markt gibt es zahlreiche verschiedene Modelle. Tests und Vergleiche können hier den Weg zur richtigen Uhr zeigen. Anhand verschiedener Kriterien werden die verschiedenen Uhren miteinander verglichen und ein Testsieger gekürt. Diese Kategorien sind ebenso wichtig für die Auswahl vor dem Kauf. Dazu gehören unter anderem:
  • Kompatibilität
  • Ortungsgenauigkeit
  • Nutzreichweite
  • Akkulaufzeit
  • Schutzklasse
  • Gewicht
  • Handgelenkumfang
  • beleuchtetes Display
  • das Zubehör

Kompatibilität

Die meisten Kinder-GPS-Uhren werden mittels einer App auf dem Handy der Eltern gesteuert. Daher ist hier die Kompatibilität von Uhr und Smartphone besonders wichtig. Die Hersteller machen hierzu Angaben in der Produktspezifikation oder in der Gebrauchsanweisung über das notwendige Betriebssystem. Achten Sie daher darauf, dass die Uhr mit Ihrem Handy gekoppelt werden kann. Die notwendige App lässt sich meist kostenlos im PlayStore oder AppStore herunterladen und installieren. Manche Apps können auch auf Tablets funktionieren.
    Hinweis: Zur Einrichtung braucht es oft ein Kunden- bzw. Elternkonto. Hier gibt es oft auch die Möglichkeit, für zwei Elternteile ein Konto einzurichten. Über die App wird die Verfolgung ein- und ausgeschaltet.

Ortungsgenauigkeit

Jedes Modell bietet eine unterschiedliche Ortungsgenauigkeit, mit dem der Standort des Kindes bestimmt wird. Testsieger weisen hier nicht selten eine Genauigkeit auf fünf Meter auf, andere Modelle können aber auch zehn, 20, 50 oder sogar 500 Meter abweichen. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen GPS- und LBS-Trackingfunktion. LBS Positionierung (Local Base Station) ist dabei ungenauer, da die Position mit Antennen-Masten bestimmt wird, mit denen sich das Gerät verbindet. Global Positioning System (GPS) nutzt hingegen so viele Satelliten wie möglich und kann der Standort präziser angeben. Gerade in städtischer Umgebung ist eine genaue Positionsbestimmung wichtig, daher sollte die Kinder-Uhr GPS bieten. Aber auch eine Kombination von GPS und LBS kann sinnvoll sein, denn die Mastenortung springt dann überall ein, wo GPS versagt.

Nutzreichweite

Ein stabiles Signal ist wichtig, um die Kleinen bei Bedarf orten zu können. Hier bieten unterschiedliche Modelle auch unterschiedliche Reichweiten. Bei den meisten GPS-Uhren für Kinder hängt diese von der Wahl der SIM-Karte und dessen Provider ab. Aber es gibt auch Modelle, die direkt eine europaweite Reichweite bieten.
    Achtung: Vor dem Kauf ist es oft schwierig zu erkennen, welche Uhr gute und welche unzureichende GPS-Systeme verwendet. Hier können Tests und Kundenrezensionen wichtige Hinweise liefern.

Akkulaufzeit

Damit die GPS-Kinderuhr ihren Zweck erfüllt, braucht es auch eine gute Akkuleistung, damit der Nachwuchs auch den ganzen Tag lang im Auge behalten werden kann. Hier bieten unterschiedliche Modelle unterschiedliche Leistungen. Niedrig ist eine Akkuleistung von ein bis zwei Tagen. Besser sind Uhren, die drei bis vier Tage durchhalten. Aber auch über fünf Tage können manche Akkus eine Laufzeit bieten. Achten Sie bei der Auswahl auch auf eine möglichst kurze Ladezeit – zwei bis drei Stunden sind hier bereits schnell.

Schutzklasse

Bei Geräten für Kindern ist deren Robustheit ebenso wichtig. Denn die Kleinen toben nicht selten besonders wild. Das sollte eine GPS-Kinderuhr aushalten können. Die meisten Wearables in diesem Bereich sind ausreichend gegen Schutz und Staub geschützt. Bei der Wasserdichte bieten hingegen viele Modelle nur einen Schutz gegen Spritzwasser – der nichts gegen einen Spaziergang im leichten Regen einzuwenden hat. Starkregen und Schwimmen mit der spritzwassergeschützten Uhr sind jedoch nicht zu empfehlen. Dies ist erst ab der Schutzklasse IPX7 möglich.

Gewicht

Eine Kidswatch sollte am Arm nicht allzu schwer sein, damit es die Kids nicht stört. Achten Sie hier auf ein möglich niedriges Gewicht. Leichte Modelle bringen meist zwischen 40 und 50 Gramm auf die Waage, aber auch 60 und mehr Gramm sind erhältlich. Im besten Fall sollte die Uhr einmal ausprobiert werden und die Kinder können entscheiden, ob der Tragekomfort gefällt.

Handgelenkumfang

Kinder wachsen. Daher ist bei einer Kinder-GPS-Uhr auch ein flexibler Handgelenkumfang wichtig. Achten Sie hier darauf, welches Intervall möglich ist. Manche Uhren bieten eine Spannbreite von elf bis 19 Zentimetern an, andere beginnen erst mit 14 Zentimetern und können bis zu 24 Zentimeter erreichen.

Beleuchtetes Display

Für die zusätzlichen Funktionen einer GPS-Uhr für Kinder ist auch eine gute Lesbarkeit wichtig. Das beginnt schon, wenn die Kleinen selbstständig die Uhr ablesen und pünktlich zuhause sein sollen. Aber auch bei Spielen oder Weckfunktionen oder dem Nutzen von Text- und Sprachnachrichten ist ein helles Display wichtig. Gute GPS-Kinderuhren besitzen daher meist ein beleuchtetes Display, das das Ablesen an dunklen Orten erleichtert.

Das Zubehör

Zudem sollten Eltern vor dem Kauf auch darauf achten, welches Zubehör im Preis enthalten ist. Manche Kinder-GPS-Uhr bietet SIM-Karte, Freiminuten und Datenvolumen inklusive, bei anderes muss dies zugekauft werden. Auch GPS greift auf das Mobilfunknetz zurück! Ist die SIM-Karte nicht im Lieferumfang enthalten, sollten Eltern sich vor dem Kauf erkundigen, mit welchem Mobilfunkbetreibern die Uhr kompatibel ist. Zudem sollte ein Ladegerät dabei sein, damit der Akku aufgeladen wird. In den meisten Fällen ist ein USB-Gerät inkludiert.

Mögliche Funktionen einer GPS-Kinderuhr

Eine GPS-Kinder-Uhr dient, wie bereits beschrieben, vor allem der Sicherheit. Das Orten per GPS kann jedoch durch weitere Funktionen ergänzt werden, die ebenfalls mehr Sicherheit für Kind und Eltern geben. Zudem können Unterhaltungsfunktionen und nützliche Dienste die Attraktivität einer GPS-Uhr für Kinder erhöhen – damit die Kids das Wearable auch gerne tragen. Mögliche Funktionen sind unter anderem:
  • Telefonfunktion
  • Sprach- und Textnachrichten
  • SOS-Funktion
  • Geofencing
  • historischer Routenverlauf
  • ohne Abhörfunktion
  • Benachrichtigung beim Ablegen
  • Mini-Spiele und Kamera
  • Uhr, Wecker und Kalender
  • Schrittzähler
  • Schulmodus
  • Bonussystem

Telefonfunktion

Eine Kinder-GPS-Uhr ist optimalerweise mit einer SIM-Karte ausgestattet, die nicht nur die Ortung, sondern auch die Kommunikation ermöglicht. Mit vielen Modellen können die Kids auch telefonieren. Daher ist bei vielen Herstellern auch ein Mikrofon eingebaut. Eltern können jedoch beeinflussen, mit wem die Kinder telefonieren. Bei vielen Uhren gibt es die Möglichkeit, eine sogenannte Whitelist anzulegen. Diese beinhaltet meist acht bis zwölf verschiedene Telefonnummern, die das Kind dann anrufen kann. Der Nachwuchs kann selbst jedoch nicht auf das Telefonbuch zurückgreifen und dieses ändern. Für die Whitelist sind Rufnummern von Eltern, Verwandte und Freunde ratsam, aber auch Notrufnummer wie Polizei oder Notarzt sind sehr sinnvoll.
    Achtung: Es gibt Telefonuhren, die mit einer Service-Pauschale seitens des Herstellers angeboten werden. Hier ist die Einrichtung meist günstiger und einfacher, jedoch kann bei einer SIM-Karte der Anbieter selbst gewählt werden.

Sprach- und Textnachrichten

Manche Modelle bieten zudem auch die Möglichkeit, Text- und Sprachnachrichten zu empfangen und zu versenden. Dies begeistert viele Kinder, dient nicht nur der Kommunikation, sondern kann auch den Wunsch nach einem Smartphone hinauszögern. Die Erinnerung, pünktlich zuhause zu sein, ist damit ebenso schnell gesendet.

SOS-Funktion

Kinder-GPS-Uhren verfügen optimalerweise über einen SOS-Knopf. Diese Taste kann in Notlagen schnell helfen. Wird sie betätigt, wird innerhalb von Sekunden eine Telefonverbindung mit einer vorher festgelegten Nummer hergestellt. Manche Modelle bieten sogar bis zu drei Telefonnummern auf der SOS-Kurzwahl. Der Knopf muss etwa drei Sekunden lang gedrückt werden, um den Alarm und den Notruf auszulösen.

Geofencing

Um nicht permanent überwachen zu müssen, ob die Kinder im abgesprochenen Bereich bleiben, können auch Sicherheitszonen – sogenannte Geofences – eingerichtet werden. Das ist ein virtueller Sicherheitsbereich, der über die App gewählt werden kann. Dieser kann beispielsweise den Schulweg, den Lieblingsspielplatz oder das Freibad umfassen. Verlässt das Kind den eingestellten Bereich, wird ein visueller und akustischer Alarm auf dem gekoppelten Handy der Eltern ausgelöst. Dies kann praktisch sein, um nicht permanent den aktuellen Standort zu checken. Die Geofence-Funktion verbraucht Datenvolumen und auch Akku. Daher sollte diese Funktion nur aktiviert werden, wenn das Kind wirklich allein unterwegs ist.

Historischer Routenverlauf

Verfügt eine GPS-Uhr für Kinder über eine Geofence-Funktion, können auch im Nachhinein zurückgelegte Wegstrecken in einem Verlauf überprüft werden. Dies ist bis zu mehreren Wochen möglich. Jedoch kann die Funktion je nach Modell auch abgeschaltet werden.

Ohne Abhörfunktion

Eine gute GPS-Uhr für Kindern sollte nicht die Fähigkeit haben, die Kinder abhören zu können. Denn dies ist seitens der Bundesnetzagentur seit dem Jahr 2017 verboten. So mancher Hersteller hatte hier negative Schlagzeilen gemacht. Tests und Vergleiche zeigen häufig, ob diese Funktion tatsächlich nicht vorhanden ist.

Benachrichtigung beim Ablegen

Sind die Kleinen allein unterwegs, ist es wichtig, dass die Kinder-GPS-Uhr auch getragen wird. Manche Modelle haben hier eine sehr sinnvolle Funktion: Sie benachrichtigen ebenso, wenn die Uhr vom Handgelenk entfernt wird. Dies wird über einen Touch-Sensor auf der Unterseite der Uhr gewährleistet. Wird die Uhr vom Arm entfernt, wird automatisch eine Warnung an das gekoppelte Smartphone oder Tablet verschickt. Eltern können daher direkt reagieren. Zudem kann der Sensor auch Informationen über den aktuellen Akkustand übermitteln, damit der Akku rechtzeitig aufgeladen werden kann.

Mini-Spiele und Kamera

Damit die Kids von einer GPS-Uhr auch begeistert sind, kann ein Unterhaltungsprogramm helfen. Auf manchen Modellen sind daher auch Mini-Spiele installiert. Eine integrierte Kamera bietet den Kindern die Möglichkeit, die Welt der Fotos zu entdecken. Das Kind kann eigene Fotoalben anlegen und die Bilder bearbeiten. Manche Produkte sind sogar mit einer Videofunktion ausgestattet. Bei GPS-Kinder-Uhren sind Foto- und Videoauflösung jedoch meist niedrig und nicht mit den Kameras anderer Smartgeräte zu vergleichen. Ebenso ist solch eine Uhr nicht zu einem Upload oder Versenden der Bilder fähig.

Uhr, Wecker und Kalender

Eine GPS-Kinder-Uhr dient auch der Zeitangabe. Daher sind hier ebenso nützliche Funktionen für den Alltag enthalten wie beispielsweise eine Weckfunktion oder sogar eine Kalenderfunktion. Diese Features helfen den Kleinen, selbstständiger zu werden. Auch kann oft zwischen einer digitalen und analogen Zeitanzeige gewechselt werden. Ebenso stehen oft unterschiedliche Hintergründe zur Auswahl. Auch eine Taschenlampe kann eine nützliche Funktion sein.

Schrittzähler

Kinder toben in der Regel gern und viel. Daher ist die Motivation zur Bewegung bei ihnen oft zu vernachlässigen. Doch so mancher Sprössling hat dennoch schon in jungen Jahren mit Übergewicht zu kämpfen. Hier kann ein integrierter Schrittzähler helfen, der ist fast jeder Kinder-Smartwatch inzwischen zu finden ist. So manches Spiel auf der Uhr ist ebenfalls bewegungsfördernd und animiert zu sportlichen Aktivitäten.

Schulmodus

Viele Kidswatch mit GPS haben zudem den nützlichen Schulmodus. Damit können Ruhezeiten festgelegt werden, in denen die Kinder keine Textnachrichten austauschen oder Telefonate getätigt werden können. Damit wird gewährleistet, dass die Kinder beim Lernen nicht gestört wird. In manchen Schulen ist die Verwendung von Kinderuhren untersagt, die Schule darf diese verbieten. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf, welche Regeln an der Schule Ihres Kindes gelten. Manche Lehrer sammeln die Uhren auch am Beginn der Schulstunde ein.

Bonussystem

Manche Modelle verfügen über ein Feature, das das Kind für das Einhalten von Vereinbarungen, Pünktlichkeit und gute Noten belohnt. Hier werden virtuell Herzchen oder andere Symbole auf dem Display angezeigt. Das kann ein zusätzlicher Anreiz sein und die Kids spielerisch an Verantwortung heranführen.

Ratgeber: Wissenswertes rund um GPS-Uhren für Kinder

Neben den Kaufkriterien sollten sich Eltern vor der Auswahl einer GPS-Uhr für ihr Kind mit weiteren Informationen auseinandersetzten. Zum einen spielen Preis und Kaufort eine wichtige Rolle, aber auch Sicherheitsaspekte sind nicht zu vernachlässigen – der richtige Hersteller ist ebenfalls essenziell.

Wo es GPS-Kinderuhren zu kaufen gibt

Wie bei vielen anderen Produkten können GPS-Kinderuhren generell zweierlei bezogen werden:
  • im Fachhandel vor Ort
  • online im Internethandel
Im Internet ist die Auswahl größer und die vielen Modelle lassen sich leichter miteinander vergleichen. In Vergleichen werden Testsieger gekürt und auch die Preise sind oft attraktiver. Zudem helfen Ratgeberartikel bei der richtigen Auswahl, Kunden-Feedback gibt wichtige Kauferfahrungen. Der Nachteil des Internets, dass das anvisierte Modell nicht ausprobiert werden kann. So mancher Hersteller hat sich auch mit Discountern zusammengetan und vertreibt seine Produkte über dessen Online-Handel. Im Fachhandel ist die Auswahl meist begrenzter, doch hier punkten Händler mit der persönlichen Beratung. Zudem können die Modelle genauer unter die Lupe genommen werden. Die Kinder können den Sitz am Handgelenk ausprobieren.

Kosten einer GPS-Uhr für Kinder

Generell sind GPS-Uhren für Kinder teurer als einfache Tracker, die über weniger Funktionen verfügen. Dennoch muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Günstige Modelle gibt es schon ab etwa 30 Euro. Im Durchschnitt bewegen sich die Preise für solche GPS-Uhren im mittleren zweistelligen Bereich. Aber auch teure Produkte für über 100 Euro sind im Handel erhältlich. Letztere beinhalten nicht unbedingt mehr Funktionen, sind aber meist in der Verarbeitungsqualität hochwertiger. Oft bieten teure Uhren auch eine präzisere Standortbestimmung und können besser individualisiert werden als billigere Produkte.
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GPS-Uhren für Kinder30 Euro bis 190 Euro
Entertainment GPS-Uhren für Kinder40 Euro bis 170 Euro

Der wichtige Sicherheitsaspekt

Bei der Auswahl der richtigen GPS-Uhr für Kinder sollte unbedingt auf die Sicherheit geachtet werden. Denn Sicherheitsforscher haben erst im Jahr 2019 knapp eine Million ausspionierbare Kinder-Smartwatches im Netz gefunden. Dahinter stecken in vielen Fällen dubiose Anbieter aus dem fernöstlichen Raum, die sich nicht um Sicherheitsbestimmungen kümmern. Ein Hinweis auf solche Modelle kann das Fehlen eines Hersteller-Brandings sein (sogenannte White-Label-Produkte). Vertrauen Sie besser auf renommierte Hersteller, die auch in Tests und Vergleichen gut abschneiden.

Hersteller von GPS-Uhren für Kinder

Xplora, Anio, Pigonaut und Co – auf dem Markt tummeln sich zahlreiche verschiedene Anbieter für GPS-Kinderuhren. Dabei sind viele Großkonzerne, aber auch kleine Start-Ups, die aus persönlicher Erfahrung sich den GPS-Uhren für Kindern verschrieben haben. Generell kann gesagt werden, dass europäische Hersteller hier zu empfehlen sind, da ihre Produkte für das europäische Netz ausgelegt sind. Dazu gehören unter anderem:
  • KiGo
  • Vidimensio
  • MyKi
  • Bembu
  • Pingonaut
  • TrackerID
  • Xplora
  • Anio

KiGo

KiGo ist ein niederländisches Start-Up, dessen Firmengründer Eric Recter selbst mit zahlreichen Problemen auf dem GPS-Uhrenmarkt konfrontiert war. Im Jahr 2014 ging das Unternehmen an den Start und brachte GPS-Uhren heraus, die nicht die Probleme anderer Modelle hatten. Heute gilt das Unternehmen als Garant für eine stabile Bauweise, ein hochwertiges Design und einer präzisen GPS-Ortung, auf die sich Eltern im Ernstfall verlassen können.

Vidimensio

Hinter Vidimensio verbirgt sich ein britisches Unternehmen, das seinen Sitz in Birmingham hat. Die Marke ist spezialisiert auf GPS-Tracker und GPS-Uhren. Sie bietet eine große Auswahl an unterschiedlich designten Modellen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Das Unternehmen zählt zu den Spitzenreitern der Branche.

MyKi

Die Marke MyKi gehört zum Unternehmen Allterco Robotics, das im Dezember 2015 die erste GPS-Uhr für Kinder vorgestellt hat. Das Unternehmen ist bekannt für Produkte im preisgünstigen Bereich und bietet unter anderem auch GPS-Tracker für Haustiere. Bei den Uhren stehen zwei verschiedene Modelle zur Verfügung, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Bembu

Bembu ist ein Hersteller, der GPS-Uhren sowohl für Senioren als auch für Kinder anbietet. Hinter der Firma steckt der Gründer Daniel Rumetshofer. Der Sicherheitsaspekt steht hier im Vordergrund, ebenso wie die schlichte und einfache Bedienung. Bei dem Modell ist keine App notwendig, Benachrichtigungen werden per SMS verschickt.

Pingonaut

Hinter dieser Firma stecken zwei Familienväter aus München, die eine smarte Lösung suchten, im mit ihren Kindern in Kontakt zu bleiben, ohne verfrüht zu einem Smartphone zu greifen. Im Juli 2016 wurde die Lokato GmbH gegründet, um die Pingonaut-Uhren auf den Markt zu bringen. Inzwischen sind zwei verschiedene Uhren im Portfolio und zahlreiches Zubehör.

TrackerID

Dies ist ein Unternehmen, das sich auf verschiedene Produkte rund um Ortungsfunktionen spezialisiert hat. Neben Tracker für Haustiere, das Auto und das Fahrrad finden sich hier auch zahlreiche GPS-Uhren für Kindern im Sortiment. Die Marke wird von der PEARL GmbH vertrieben.

Xplora

Auch hinter diesem Unternehmen steckt die Erfahrung eines Familienvaters, dessen Sohn plötzlich in einem Einkaufcenter verschwunden war. Die Norweger gingen im Jahr 2016 mit der ersten Kinder-GPS-Uhr auf dem Markt. Inzwischen gilt Xplora als eines der renommiertesten Unternehmen der Branche und hat Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern.

Anio

Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Bremen und bietet eine Smartwatch mit eigens entwickelter App. Das Unternehmen nutzt zudem als einer der wenigen deutschen Hersteller ausschließlich eigene Server, die nicht von China aus betrieben werden – und bietet eine hohe Datensicherheit. Ebenso kann das Unternehmen Anio auf zahlreiche Zertifikate verweisen.
    Hinweis: Weitere namhafte Hersteller von Kinder-GPS-Uhren sind unter anderem: Vtech, JBC, Vannico, Vodafone, MeritSoar Tech oder YONTEX.

Ab wann eine GPS-Uhr für Kinder sinnvoll ist

Kinder-Uhren mit GPS sind vor allem für Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr konzipiert. Es gibt auch Hersteller, die Modelle für jüngere oder ältere Kinder anbieten. Jedoch ist das eine individuelle Entscheidung der Erziehungsberechtigten. In einem Fall kann das Kind zu jung sein, um mit technischen Geräten bereits umzugehen. Junge Kinder sind auch oft zu grobmotorisch für ein Wearable am Handgelenk. Werden die Sprösslinge älter, können sie sich auch gegen die Überwachung auflehnen und fehlendes Vertrauen anprangern. Es kann sinnvoll sein, die Kinder in die Auswahl der GPS-Uhr zu integrieren. Farbe und Design sollte den Kleinen gefallen, ebenso hilft es, die attraktiven Funktionen einmal auszuprobieren. Je jünger das Kind ist, desto weniger zusätzliche Funktionen sollte das Gerät beinhalten. Ältere Kinder hingegen freuen sich beispielsweise über eine integrierte Musikfunktion und andere Features.

Fazit

GPS-Uhren für Kinder haben in erster Linie Sicherheitsfunktionen. Denn während die Kleinen damit die Zeit lernen und durch Spiele unterhalten werden, können Eltern mittels Ortung immer genau feststellen, wo sich ihre Kinder befinden. Sicherheitsbereiche, Notrufnummern und Warnung beim Ablegen der Uhr sind nur einige mögliche Funktionen einer GPS-Uhr, die Eltern beruhigen. Im Gegensatz zu GPS-Trackern bietet solch eine Armbanduhr mehr Features rund um die Kommunikation. Denn damit können die Kids auch Telefonieren sowie Text- und Sprachnachrichten versenden und abhören. Eltern können mittels App die zurückgelegte Wegstrecke verfolgen und im Notfall hilft ein SOS-Knopf, um schnell einen Notruf absetzen zu können. Bei der Auswahl sollte jedoch auf einige Qualitätskriterien geachtet werden. Von der Genauigkeit der Ortung über die Schutzklasse bis hin zur Akkulaufzeit und dem Zubehör unterscheiden sich die verschiedenen Modelle auf dem Markt. Diese Kriterien werden in Tests und Vergleichen herangezogen, um die besten Modelle zu ermitteln. Vorsicht gilt bei billigen Plagiaten, die erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen können. Empfehlenswert sind vor allem europäische Hersteller, die passend für das Netz in Europa ausgelegt sind.
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