Hybrid-Smartwatch im Vergleich

Hybrid-Smartwatch Test 2020: Die besten Hybrid-Smartwatch im Vergleich

Hybriduhren kombinieren die aktuelle Smart-Funktionalität mit einem herkömmlichen analogen Uhrwerk und passen auf diese Art und Weise auch zu einem Business-Outfit. Mit einer klassischen Hybrid-Smartwatch für Herren, modische Hybrid-Smartwatches für die Damenwelt und den sportlich orientierten Hybrid-Smartwatches mit Messung der Herzfrequenz lässt sich für jeden Geschmack die passende Smartwatch finden. Es werden derzeit am Markt zahlreiche hochwertige Modelle einer Hybrid-Smartwatch angeboten, so zu Beispiel Withings, Vivomove, Skagen, Idealo oder Misfit. Diese Hybrid-Smartwatches können zum Aktivitätstracking und der Schlafüberwachung eingesetzt werden, sie dienen als Wecker, überwachen den Trainingsmodus bei vielen Sportarten und dienen zur Musiksteuerung und jede Zeitzone kann damit einer Synchronisation unterzogen werden. Angeboten werden Herrenuhren und Damenuhren, die Batterielaufzeit ist mittlerweile ausreichend und ein Ladegerät wird mitgeliefert. Die Uhren sind langlebiger geworden, man kann eine längere Distanz an Zeit überbrücken und auf Knopfdruck zahlreiche Funktionen steuern. Die Funktionen einer solchen Hybrid-Smartwatch sind von Modell zu Modell verschieden. Grundsätzlich sind es Uhren, ausgestattet mit einem analogen Zifferblatt, welche mit dem Smartphone verbunden sind und auf diese Art und Weise mit Zusatzfunktionen ausgestattet sind. Manche Hybrid-Smartwatches können zum Beispiel als Fitness-Uhr verwendet werden, andere sind als praktisches Modeaccessoire konzipiert. Eine Gemeinsamkeit haben aber alle Hybrid-Smartwatches: Sie verfügen über eine viel längere Akku bzw. Batterielebensdauer als übliche Smartwatches.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Hybrid Smartwatch überzeugt mit einem klassischen analogen Design und bietet zur gleichen Zeit aktuelle Smartwatch-Funktionen.
  • Tägliches Aufladen nicht erforderlich – im Gegensatz zu einer vollwertigen Smartwatch nutzen viele Hybrid-Uhren Batterien, die einmal jedes halbe Jahr getauscht werden müssen.
Zahlreiche Hybrid Smartwatches kommen ohne ein Display aus. Das visuelle Feedback zu ihren Funktionen liefern sie über einen zusätzlichen Zeiger.

Wichtige Überlegungen vor dem Kauf einer Hybrid-Smartwatch

Bevor man sich eine Hybrid Smartwatch leistet sollte man sich noch mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen:

Für wen ist eine Hybrid-Smartwatch passend?

Das Wort „Hybrid“ steht für eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Dingen. Eine Hybrid-Smartwatch kombiniert die üblichen Armbanduhren mit der Leistungsfähigkeit einer smarten Uhr. Passend ist ein solches Modell für Personen, die nicht mit einem Fitnesstracker oder einer Smartwatch in auffälligen Farben und einem Armband aus Kunststoff auffallen möchten. Das betrifft in erster Linie Personen, die sich im beruflichen Umfeld an eine gewisse Etikette in Hinblick auf die Ausstattung halten müssen. Ein Anzug oder Blazer mit einer Fitnessuhr in Gelb, Pink oder Neon fällt auf und wirkt nicht wirklich passend an Arbeitsplätzen wie einem Bankinstitut, einem Großunternehmen oder einem Versicherungsunternehmen. Eine Uhr ohne Display und in klassischen Farben mit klassischem Zeiger und Ziffernblatt hingegen fügt sich hervorragend in ein seriöses Outfit ein.
    Vorteile von Hybrid-Smartwatches im Überblick:
    • Sie bieten die Optik einer klassischen Uhr
    • Es sind sämtliche Funktionen einer klassischen Smartwatch machbar
    • Sie bieten unauffälliges Fitnesstracking und Terminerinnerungen
    • Viele Modelle verfügen über Kompatibilität untereinander
Nachteile von Hybrid-Smartwatches im Überblick:
  • Die Auswahl ist eingeschränkter als bei herkömmlichen Smartwatches
Eine solche Uhr ist ein wenig teurer in der Anschaffung

Welche Smartwatch-Typen gibt es?

Ob als Tracker für sportliche Unternehmungen, als Begleiter bei der Arbeit oder einfach als Accessoire – je nach Vorliebe und Zweck der Anwendung eignet sich eine andere Smartwatch. Studiert man einige Testberichte für Hybrid-Smartwatches im Internet findet man schnell heraus, dass drei Haupttypen angeboten werden:
  • die klassische Smartwatch
  • die sportliche Smartwatch
  • die Allrounder-Smartwatch

Die Klassiker: Smartwatches für Einsteiger und Stilbewusste

Günstige Hybrid-Smartwatches für Einsteiger sind nur mit Grundfunktionen wie zum Beispiel einem Timer und einem Wecker versehen. Sie lassen sich mittels Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, um Nutzer über Benachrichtigungen wie E-Mails, Neuigkeiten von Facebook und Anrufe zu informieren. Der Vorteil ist, dass gemäß der Testberichte aufgrund des beschränkten Funktionsumfangs der Akku meist mehrere Wochen hält. Modelle einer Marke, die einen höheren Preis haben, bringen nicht nur eine ausgezeichnete technische Ausstattung mit, sondern überzeugen auch mit hochwertigen Materialien und optisch hochwertigen Designs. Mit diesen Modellen können Nutzer auch zu Geschäftsterminen erscheinen oder entsprechende Veranstaltungen besuchen. Das Touch-Display klassischer Smartwatches ist üblicherweise etwas größer und mit einer höheren Auflösung versehen als Fitness-Smartwatches. Das allerdings zulasten der Akkulaufzeit – klassische Smartwatches müssen nahezu täglich an die Steckdose.
    Tipp: Da es eine gute Auswahl an digitalen Zifferblättern gibt und auswechselbare Armbändern, nämlich vom Band aus Silikon bis zu einem aus Metall, ist das Design je nach Anlass und Geschmack leicht anzupassen.

Die Sportlichen: Smartwatches für aktive Personen

Wer sportlich unterwegs ist und nach einem passenden und hilfreichen digitalen Freund für das Training sucht, der die Aktivitäten verfolgt und Erfolge entsprechend auswertet, benötigt eine Hybrid-Smartwatch mit besonderen Sportfunktionen. Dazu zählt zum Beispiel ein eingebauter GPS-Sensor, der den Standort feststellt, die absolvierten Lauf- oder Fahrradrouten speichert und auch als Hilfsmittel zur Navigation dient. Solche Sportuhren verfügen oftmals über ein wasserresistentes Gehäuse, das je nach IP-Schutzklasse (International Protection Schutzklasse) nicht nur einer Dusche oder einem Platzregen standhält, sondern auch ins Wasser eingetaucht werden kann. Die meisten Hybrid-Smartwatches sind aber nur in der Schutzklasse IP67, was bedeutet, dass sie nicht ins Wasser gehalten werden dürfen. Fitness-Watches zählen Schritte und die Anzahl der Kalorien, zeigen die Geschwindigkeit beim Joggen an, messen die Frequenz des Herzschlages und sind hilfreich bei der Schlafüberwachung und geben die Schlafphasen und Schlafqualität an. Die Aufzeichnungen motivieren den Anwender, seine körperlichen Aktivitäten zu verstärken, oder aber sie warnen diesen vor zu viel an Anstrengung.
    Tipp: Fitnessfans können über die Anbindung an eine Smartphone-Applikation auch ein spezielles Training erstellen. Wegen der vielen Features halten die Akkus der Fitness-Smartwatches allerdings nur wenige Tage.

Die Unabhängigen: Smartwatches für alle Ansprüche

Gemäß der Testberichte gibt es Hybrid-Smartwatches mit und ohne Slot für eine SIM-Karte. Ohne SIM-Karte ist eine Verbindung zum Smartphone erforderlich, die üblicherweise mittels Bluetooth oder NFC aufgebaut wird, damit der Nutzer Smartphone-Features nutzen kann. Modelle einer Hybrid-Smartwatch mit eingebauten SIM-Kartenslot ermöglichen es, Telefonate und Internetfunktionen unabhängig vom Handy beziehungsweise WLAN zu nutzen. Dafür erfordert es einen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter, in dem eine regelmäßige Gebühr vereinbart ist, oder eine Multi-SIM-Option. SIM-Kartennutzer erhalten meistens ein fixes Volumen an Daten sowie eine Anzahl an Freiminuten oder Frei-SMS. Neben Funktionen zum Telefonieren und Nachrichtenempfang ist auch die Verwendung von sozialen Netzwerken, das Verfolgen der Fitnessdaten und das Streamen von Musiktiteln möglich. Eine zusätzliche Option besteht darin, eine Prepaid-Karte zu erwerben und sie in die Smartwatch einzulegen und kontinuierlich aufzuladen.
    Tipp: Smartwatches mit einer SIM-Karte bieten sich zum Beispiel für Business-Anwender an, die mit einem kurzen Blick auf das Handgelenk auf dem aktuellsten Stand sein möchten und auch unterwegs ohne Smartphone im Internet surfen, navigieren oder telefonieren wollen.

Das Material der Hybrid-Smartwatch

Ein nicht unwichtiges Entscheidungskriterium vor dem Erwerb einer Hybrid-Smartwatch ist das Material des Uhrengehäuses sowie des Armbands. Damit die Hybrid-Smartwatch nicht so schnell kaputt geht, sollte das Material des Gehäuses robust und hochwertig verarbeitet sein. Das Material des Armbandes sollte so beschaffen sein, dass die Smartwatch perfekt am Handgelenk anliegt. Zudem hat das Material Auswirkungen auf das Tragegefühl und die Robustheit der Hybrid-Smartwatches:
  • Aluminium: Das leichtgewichtige und überaus strapazierfähige Material ist widerstandsfähig gegen Stöße und Schläge.
  • Edelstahl: Das ebenfalls sehr widerstandsfähige Material hält mechanischen Beanspruchungen ohne Probleme stand, ist aber etwas schwerer an Gewicht.
  • Carbon: Das weniger widerstandsfähige, aber dennoch belastbare Material ist mit der korrekten Pflege lange haltbar und sehr leicht.
  • Kunststoff: Das relativ weiche Material ist anfälliger für Kratzer und wirkt auf den ersten Blick weniger hochwertig.
Da Verbraucher ihre Hybrid-Smartwatch jeden Tag am Arm tragen, gerät diese dauerhaft mit Beschmutzungen oder Feuchtigkeit in Kontakt. Aus diesem Grund kommt es neben der Art des Materials auch auf die Resistenz gegen Staub und Wasser des Gehäuses an. Diese ist anhand des IP-Codes zu erkennen, der aus zwei Ziffern besteht:
  • Die erste gibt den Staubschutz der Uhr an (von 0 bis 6),
  • die zweite bezieht sich auf die Wasserdichtigkeit der Uhr (von 0 bis 8).
  • Dort gilt: Je höher die Ziffer, desto besser ist die Schutzfunktion.
    Tipp: Smartwatches mit dem Schutzfaktor IP68 bieten den bestmöglichen Staub- und Wasserschutz. Für Outdoor-Aktivitäten sollte die Smartwatch über eine Wasserdichtigkeit der Stufe 8 verfügen. Angaben wie „spritzwassergeschützt“ oder „wasserdicht“ sind weniger verlässlich.

Die Auflösung

Um sämtliche Daten, seien es Bilder, Videos oder Textseiten, möglichst gut darzustellen, ist eine hohe Auflösung des Displays erforderlich. Diese gibt an, wie viele Bildpunkte das Display darstellen kann. Wegen der eher kleinen Bildschirme ist in erster Linie die Dichte der Pixel maßgeblich, die in Bildpunkten pro Zoll (ppi / pixel per inch) angegeben wird. Bei gleicher Auflösung verfügt ein kleinformatiges Display über eine höhere Dichte an Pixel als ein größerer Bildschirm. Die meisten Hybrid-Smartwatches verfügen über eine Dichte an Pixel zwischen 225 und 330 Bildpunkten pro Zoll, wobei der letztere Wert für eine gestochen scharfe und realistische Darstellung sorgt. Für eine genügende Bildschärfe bedarf es einer Auflösung von zumindest 300 Pixeln pro Zoll. Bei einer kleineren Auflösung kommt es zur sogenannten „Bildung von Treppchen “ beziehungsweise Gitteroptik, bei der die einzelnen Pixel sichtbar sind. Grundsätzlich gilt: Je höher die Dichte an Pixel, desto höher ist die Auflösung. Eine hohe Auflösung hat aber auch einen höheren Verbrauch an Strom zur Folge.

Wie bedient man eine Smartwatch?

Wie man leicht den Testberichten im Internet entnehmen kann setzen die Hersteller je nach Betriebssystem auf eine andere Lösung in Bezug auf die Bedienelemente. Die meisten Modelle sind mit einem Touch-Display versehen. Android setzt zum Beispiel beim Wear OS in erster Linie auf Wischgesten. Ein Touchscreen ist nicht immer State of the Art. Teilweise sind auch Knöpfe zur Navigation durch das Menü und für die Bedienung der Funktionen montiert. Andere Produzenten vereinen einen Touchscreen mit unterschiedlichen Funktionstasten. Bei Apples Watch OS ist eine Krone eingebaut, also ein Drehrad, während die Samsung Gear S2 über eine Lünette verfügt. Üblicherweise sind folgende Bedienelemente bei einer Hybrid-Smartwatch zu finden:
  • Touchscreen: Ein berührungsempfindlicher Bildschirm ist das wichtigste Bedienelement. Ähnlich einem Smartphone steuern Nutzer die meisten Funktionen über Gesten, etwa Wischen, Tippen, Halten und Drehen.
  • Tasten: Oftmals sind an den Seiten des Uhrengehäuses als weitere Bedienelemente eigene Tasten montiert. Dabei handelt es sich zum Beispiel um einen Home-Button, der zum Startmenü führt.
  • Lünette: Ein Ring um das Ziffernblatt steuert unterschiedliche Funktionen. Durch das Drehen dieses Ringes scrollen Nutzer etwa durch das Menü oder überspringen von Titeln bei der Musikwiedergabe.
  • Rad: Das an der Seite angebrachte Rädchen zum Drehen, das an analoge Uhren erinnert, dient zum Beispiel dem Hinein- und Herauszoomen beim Betrachten von Fotos oder dem Lesen von Texten sowie zum Scrollen durch das Menü.

Welche Hybrid-Smartwatches gibt es?

Ein Zeitmesser, ein modisches Accessoire, ein Prestigesymbol oder ein vielseitiges Hilfsmittel. Für manche ist die Armbanduhr eines davon, für viele eine Kombination aus mehreren. Heutzutage, im Zeitalter der Smartwatches, sind viele Uhrenfans unsicher. Technische Leistungsfähigkeit schön und gut, aber wo bleibt der Stil, wo der Chic? Für all jene, die smarte Funktionen haben aber klassische Ästhetik nicht vermissen wollen, gibt es die Hybrid-Smartwatch. Was genau versteht man darunter? Wie der Name schon andeutet, handelt es sich dabei um einen Hybriden, und zwar bestehend aus Analoguhr und Smartwatch. Während typische Smartwatches mit umfangreichen Funktionen begeistern, haben sie einen verbreiteten Nachteil. Aufgrund der futuristischen Erscheinung lassen sie sich mit dem Bürodress, der Abendgarderobe und Smart-Casual-Outfits nur schwer in Verbindung bringen. Dort kommt die Hybrid-Smartwatch ins Spiel, denn diese sieht aus wie eine klassische Armbanduhr und verfügt dennoch über smarte Funktionen. Letztere unterscheiden sich je nach Modell und Marke und bieten Funktionen von Vibrationsalarm über das Empfangen von Nachrichten bis hin zur Sprachsteuerung. Zu kaufen sind sowohl Modelle ohne Display, die über Knöpfe gesteuert werden, als auch Uhren mit Touch-Display. Erstere können als Erweiterung von Fitness-Trackern gesehen werden, letztere können durch die einfache Bedienbarkeit einen großen Umfang smarter Funktionen leicht umsetzen. Dabei bewahren sie sich trotz ihren klassischen und zeitlosen Look und sind von einer analogen Armbanduhr optisch nicht zu unterscheiden. Genau wie die analogen Modelle gibt es auch die Hybrid-Smartwatches in ganz unterschiedlichen Formen, Designs und Materialien. Ob die professionelle Variante aus Edelstahl für den Business-Look, die sportlich-elegante Uhr mit Lederarmband oder gar ein hochglanzpoliertes Modell mit Schmucksteinen – jeder findet die smarte Hybrid-Uhr für den eigenen, persönlichen Stil. Wie man den Testberichten entnehmen kann werden von vielen klassischen Uhrenherstellern Hybrid-Modelle angeboten. Der bedeutendste Produzent von Hybrid-Uhren kommt auch aus der klassischen Uhrenwelt – die Fossil Group. Dieser Hersteller verkauft seit Jahren smarte Modelle der Marke Fossil. Die vielen Varianten unterscheiden sich in erster Linie was das Aussehen anbelangt, die Funktionen sind so gut wie gleich: die Schritte zählen, die verbrauchten Kalorien berechnen, die Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen, die Kamera und Musik auf dem Smartphone fernsteuern. Manche Modelle verfügen auch über eine Stoppuhr- und Weckfunktion. Die im Jahr 2019 vorgestellte Fossil Hybrid HR kann noch mehr: Sie verfügt zusätzlich über ein Display unter den physischen Zeigern, das zum Beispiel Benachrichtigungen und Gesundheitswerte spiegelt. Ein weiterer Produzent ist die Marke Withings, der Fokus liegt dort stärker auf Funktionen im Gesundheits- und Fitnessbereich: Diese Uhren erkennen Trainings automatisch, verfügen über einen Sensor für die Herzfrequenz und manche zeichnen gar ein Elektrokardiogramm auf. Andere Uhren arbeiten mit einem versteckten Display unter dem Zifferblatt und bieten Fitness-Tracker-Funktionen.

Die wichtigsten Kaufkriterien beim Kauf einer Hybrid-Smartwatch

Wenn Sie eine Hybrid-Smartwatch kaufen möchten, müssen Sie sich über einige Punkte im Klaren sein: Welche „smarte“ Funktionen benötigen Sie? Ist ein Display wichtig? Welche Materialien bevorzugen Sie?

Welche Smart-Funktionen sind Ihnen wichtig?

Auch wenn der Umfang an Funktionen im Vergleich mit einer vollwertigen Smartwatch etwas reduziert ist, verfügt eine Hybrid-Smartwatch dennoch über eine große Zahl an Funktionen. Wir haben die wesentlichen Funktionen in einer Tabelle zusammengestellt.
Smart-Notifications  Diese Funktion bringt Push-Benachrichtigungen vom Smartphone auf die Uhr. Bei vielen Hybrid-Smartwatches sind sie auf eine kurze Vibration reduziert.
Musiksteuerung 
  • Über die Druckknöpfe der Hybrid-Smartwatch steuern Sie den Player auf dem Smartphone.
  • Meist ist es machbar, die Drücker individuell zu konfigurieren, so dass man nicht nur Start/Stop, sondern auch Vor und Zurück als Funktionen einstellen kann.
 
Aktivitätstracker 
  • Der Aktivitäts-Tracker zählt zum Beispiel, wie viele Schritte Sie am Tag zurückgelegt haben und gleicht diese mit einem Tagesziel ab.
  • Bei einigen Modellen können Sie vollkommen frei Aktivitäten definieren, das Tracking erfolgt über die Drücker der Uhr.
  • Die Auswertung ist bei Hybrid-Smartwatches nur in der Smartphone-App möglich.
 
Schlafphasen-Tracking 
  • Mit einer Hybrid-Smartwatch können Sie kontrollieren, ob Sie genügend Schlaf bekommen.
  • Außerdem können Sie auswerten, ob ausreichend Tiefschlafphasen dabei waren.
 
Herzfrequenzmesser 
  • Diese Funktion gehört bei Fitness-Uhren zum Standard, man findet aber nur selten eine Hybrid-Smartwatch mit Pulsmesser.
  • Herzfrequenz und Puls können Daten zum Gesundheitszustand liefern, der hauptsächliche Anwendungszweck ist die Optimierung des Ausdauertrainings.
   
GPS 
  • Nur wenige Hybrid-Smartwatches verfügen über ein GPS-Modul.
  • Per GPS erhält man während des Trainings genaue Informationen zur absolvierten Strecke und Geschwindigkeit.
  • Über die Smartphone-Applikation können Sie im Nachhinein die Trainingsstrecke entsprechend auswerten.
 

Bezahlfunktionen

Mit vielen Smartwatches zahlen Sie heutzutage kontaktlos an EC-Karten-Stationen. Das erledigt man bei der Apple Watch mittels Apple Pay, bei Fitbit Smartwatches via Fitbit Pay und bei neueren NFC-fähigen Wear-OS-Smartwatches mittels Google Pay. Die mobile Bezahlung funktioniert aktuell aber nicht mit jeder Karte; den Einstieg bietet eine virtuelle Karte von Applikationen wie Boon.

Musik hören

Musik über die Smartwatch zu hören, erlauben nahezu alle Modelle, in Kombination mit Bluetooth-Kopfhörern. Googles Wear-OS-Uhren haben diese Funktion bisher nur für den Dienst „Google Play Music“ angeboten. Auf Fitbit-Smartwatches übertragen Sie MP3-Dateien oder Songs von Deezer. Nutzer der Huawei Watch GT 2 bringen MP3-Titel per Computer auf die Uhr. Samsung-Nutzer hören Musik als MP3-Dateien und über Spotify. Dieser Musik-Streaming-Dienst steht auch für andere Uhren zur Verfügung.

Akkulaufzeit

Das Gehäuse soll nach Möglichkeit schlank und leichtgewichtig sein, damit der Komfort beim Tragen stimmt, das Display hell, reich an Kontrasten und bunt. Doch das bringt Hersteller in einen Konflikt: Es bleibt nicht genug Platz für eine große Batterie, was eine kurze Laufzeit des Akkus bedeutet. Im Test wurden die Laufzeiten gemessen und dabei die kontinuierliche Zeitanzeige, die Messung der Herzfrequenz und Benachrichtigungen aktiviert. Das Resultat: Die teuerste Smartwatch im Test hält mit diesen Einstellungen keinen Tag lang durch. Die anderen Modelle kommen auf einen Tag Kapazität.

Smartfunktionen sind auch ohne Display möglich

Das erste, was Sie bei einer Hybrid-Smartwatch vor Augen haben, ist höchstwahrscheinlich ein Display. Und bei richtigen Smartwatches ist diese Assoziation auch ganz und gar korrekt. Allerdings sind nur wenige Hybrid-Smartwatches mit einem Display versehen. Zahlreiche dieser Uhren zeigen anstatt eines Display einfache Informationen mit Hilfe eines zusätzlichen kleinen Zeigers. Mit diesem zusätzlichen Zeiger wird beispielsweise angezeigt, wie viel Prozent eines Fitness-Stils Sie am jeweiligen schon erledigt haben. Zusätzlich wird bei vielen Hybrid-Smartwatches über diesen Zeiger die Kategorie einer Smart-Notification angezeigt. Das Kategorisieren müssen Sie allerdings vorher per Applikation entsprechend einstellen, dafür ist sie in weiterer Folge aber nicht für jede Person auch wirklich ersichtlich.

Wassersport ist mit Hybrid-Smartwatches nicht zu empfehlen

Manchmal findet man bei Angaben zur Wasserdichte die Abkürzung „ATM“. Das steht für „Atmosphäre“ und ist gleichbedeutend mit der Einheit Bar, weil der übliche atmosphärische Luftdruck auf der Höhe des Meeresspiegels ein bar beträgt. Die Werte der Hybrid-Smartwatches im Vergleich liegen zwischen drei und fünf bar oder 30 bis 50 m. Dies mag auf den ersten Blick sehr gut erscheinen, dieser Eindruck täuscht allerdings. Wasserspritzer oder Regentropfen übersteht auch eine nur bis drei bar dichte Uhr, für das Tragen unter der Dusche sollte es aber doch besser ein Modell mit fünf bar sein. Und zum Schwimmen sind diese Typen absolut nicht geeignet.

Uhrglas einer Hybrid Smartwatch besteht fast immer aus Mineralglas

Wie man den Testberichten im Internet entnehmen kann auch speziell gehärtetes Mineralglas bei Hybrid Smartwatches keine komplette Sicherheit gegen Bruch garantieren. Auch beim Material des Uhrglases stellt es sich schnell heraus, dass die meisten Hybrid-Smartwatches ziemlich preisgünstig angeboten werden. Denn bei diesen Uhren finden Sie nahezu ausschließlich Gläser aus Mineralglas. Es wird Sie unter Umständen überraschen, aber bei Mineralglas handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als handelsübliches Fensterglas, das während des Prozesses der Produktion entsprechend gehärtet wurde. Mineralglas ist härter und deutlich weniger anfällig für Kratzspuren als das günstige Kunststoff- oder Plexiglas, das Sie bei manchen preisgünstigen Digitaluhren oftmals finden.
    Achtung: Mit der Widerstandsfähigkeit von Saphirglas, das besonders bei hochpreisigen Uhren weit verbreitet ist, kann Mineralglas allerdings nicht wirklich mithalten, dafür ist es aber auch wesentlich günstiger in der Herstellung.

Batteriebetrieb erspart aufladen der Hybrid-Smartwatch

Einer der schwerwiegendsten Kritikpunkte bei Hybrid-Smartwatches ist die geringe Laufzeit des Akkus. Wie Smartphones müssen die meisten vollwertigen Hybrid-Smartwatches spätestens alle zwei Tage wieder aufgeladen werden. Bei den meisten analogen Smartwatches ist der Bedarf an Energie wesentlich geringer, da kein Display mit Strom versorgt werden muss. Der Strombedarf kann mit einer üblichen Knopfzellenbatterie abgedeckt werden, die Sie einmal jedes halbe Jahr selbstständig auswechseln können. So müssen Sie nicht am Abend daran denken, die Smartwatch aufzuladen, und können sicher sein, dass die Uhr am nächsten Morgen noch ausreichend Saft hat.
    Achtung: Hybrid-Smartwatches mit einem Display haben zwar meistens einen Akku, wegen der geringeren Größe des Displays ist das Laden aber auch bei diesen Modellen nur wesentlich seltener erforderlich als bei vollwertigen Smartwatches.

Armband: Leder, Metall oder Silikon

Wie beim Design des Ziffernblatts oder der Form des Gehäuses ist die Wahl eines Armband-Typs eine Frage des individuellen Geschmacks. Denn bei Hybrid-Smartwatches handelt es sich primär um Schmuckstücke, die nur selten härteren Umweltbedingungen ausgesetzt werden. Oftmals finden Sie folgende Arten von Armbändern an Hybrid-Smartwatches:
    Leder ist der unbestrittene Klassiker unter den Armbändern. Das Material wirkt sehr hochwertig und ist vom Aussehen her sehr variabel. Die optische Wirkung unterscheidet sich, je nachdem, ob das Leder hell oder dunkel, glatt oder rau, oder mit einer Kontrastnaht ausgestattet ist. Der Nachteil eines Lederarmband ist dessen begrenzte Haltbarkeit. Leder ist empfindlich Feuchtigkeit gegenüber und kann an stark beanspruchten Stellen rasch brüchig werden.
    – Auch Edelstahl oder andere Metalle – wie Titan, Gold oder Silber – sind klassische Materialien für ein Armband. Metallarmbänder sind pflegeleicht und kommen gut mit Feuchtigkeit zurecht, neigen aber dazu, beim Gebrauch zu zerkratzen. Armbänder aus Metall machen sowohl zum Businessanzug als auch zum Freizeit-Outfit eine passable Figur.
    Silikon-Armbänder sind in erster Linie an sportlichen Hybrid-Watches zu finden. Sie zeichnen sich in erster Linie durch den hohen Tragekomfort und den geringen Aufwand an Pflege aus. Das elastische Silikon passt sich hervorragend der Form des Armes an, ist farbecht und kann unter Wasser gereinigt werden.

    Faltschließen schonen das Uhrband

    Wie man den einschlägigen Testberichten im Internet entnehmen kann gibt es zwei unterschiedliche Verschlusssysteme für die Armbänder von Hybrid-Smartwatches: Dornschließen und Faltschließen.
    Dornschließen sind verbreitet, weil diese preisgünstig in der Herstellung sind und ohne etwas einstellen zu müssen an nahezu jedes Handgelenk passen. Der Nachteil dieser Art von Schließen ist, dass Sie damit das Armband an stets der gleichen Stelle knicken. Auf Dauer kann das zu Rissen und einem Bruch im Armband führen.
    Faltschließen kennen Sie von Metallarmbändern, sie stellen dort die einzige Verschluss-möglichkeit dar. Faltschließen müssen zuerst auf den individuellen Umfang des Handgelenks eingestellt werden, sind danach einfach in der Handhabung und schonend für das Material.

Interessante Fakten rund um das Thema Hybrid Smartwatch

Bevor man sich eine Hybrid-Smartwatch anschafft sollte man einige Details dazu wissen:

Was versteht man unter einer Hybrid-Smartwatch?

Das Wort „hybrid“ bedeutet, dass aus zwei unterschiedlichen Dingen etwas Neuartiges entsteht. Diesfalls kombiniert man eine übliche Uhr mit der „Wechselbares – Technologie“, diese verbindet sich mit dem Smartphone via Bluetooth. Das Ergebnis ist, dass das analoge Ziffernblatt einem Außenstehenden nicht annehmen lässt, dass die Smartwatch noch mehr leisten kann als das Anzeigen der Zeit. Viele wünschen sich diese Eigenschaften, weil sie mit der Uhr am Handgelenk nicht auffallen wollen, was durch eine digitale Anzeige oftmals passiert. Stattdessen sind die Funktionen hinter einem Ziffernblatt versteckt. Der Träger einer Hybrid-Smartwatch braucht nicht auf die üblichen Funktionen zu verzichten. Dazu gehört primär, dass die Smartwatch sich bemerkbar macht, wenn auf dem Smartphone ein Anruf oder eine Nachricht eingeht. Üblicherweise ist ein vibrierender Motor eingebaut, mit dem sich die Hybrid-Smartwatch die Aufmerksamkeit des Trägers sichert. Zusätzliche Infos können die Zeiger vermitteln, indem sie auf eine bestimmte Ziffer springen und dabei zeigen, um welchen Typ von Nachrichten es sich handelt. Oder es lässt sich wesentlichen Kontakten eine Ziffer zuordnen, wodurch sich die Zeiger einer Hybrid-Smartwatch auf die Zahl hinbewegen und auf diese Art und Weise zu erkennen geben, wer sich auf dem Mobiltelefon meldet.

Erleichtert eine Hybrid Smartwatch den Alltag?

Eine Hybrid-Smartwatch ist reich an Funktionen und kann manches im Alltag leichter machen. Das beginnt damit, dass sie sich unauffällig bemerkbar macht, wenn auf dem Smartphone ein Anruf eingeht oder eine Mitteilung gekommen ist. Ein Vibrationsalarm rüttelt den Träger sozusagen wach, ohne dass die Umgebung etwas davon merkt. Anerkannt ist es in der Gesellschaft, ab und zu einen Blick auf das Zifferblatt zu werfen, die Zeit spielt eine bedeutende Rolle im Alltag einer jeden Person. Das Praktische an Hybrid-Smartwatches: Wer nur flüchtig auf sein Handgelenk blickt, sieht dort, wenn ihn jemand erreichen wollte und es bieten sich genügend Situationen, in denen es Neuigkeiten gibt. Ebenso kann die Konzentration wieder dem Gegenüber gelten, wenn es keine wichtige Mitteilung war.

Wie arbeitet eine Hybrid-Smartwatch?

Dort, wo sich bei einem handelsüblichen Zeitmesser das Uhrwerk befindet – entweder aus Quarz, ein mechanisches oder ein automatisches – enthält die Hybrid-Smartwatch ein elektronisches Werk. Zusätzlich sind weitere Helfer verbaut, zu denen fast immer ein Vibrationsmotor gehört. Dieser ist inzwischen in fast jedem Wearable vorzufinden. Bei den Hybrid-Smartwatches ist er jedoch überaus wichtig. Durch das Fehlen eines digitalen Displays kann sich der Assistent am Handgelenk visuell fast nicht bemerkbar machen. Das funktioniert nur durch eine besondere Stellung der Zeiger. Deswegen kommt dem Vibrationssignal eine wichtige Bedeutung zu: Wenn es Mitteilungen oder Erinnerungen an Termine gibt, die auf dem Smartphone zu sehen sind, muss sich die Hybrid-Smartwatch deutlich bemerkbar machen. Zusätzlich ist ein Beschleunigungssensor in der Hybrid-Smartwatch verbaut. Dieser ist für das Fitness Tracking gedacht, denn die Aktivität überwachen diese Uhren ebenfalls. Somit werden die Anzahl der Schritte mit einem Schrittzähler gezählt und die absolvierten Distanzen berechnet. Durch die zusätzlich bekannten Daten in Form von Körpergröße, dem Geschlecht, dem Alter und dem Gewicht, die das Gerät aus der dazugehörigen Applikation bezieht, ermittelt es zusätzlich den Kalorienverbrauch. Im Vergleich mit handelsüblichen klassischen Uhren überzeugt eine Hybrid-Smartwatch durch den Funktionsumfang. Technisch-funktionelle Aspekte, die für die Analog-Uhr sprechen, gibt es eigentlich nicht. Dafür findet man in diesem Bereich hochwertige Materialien wie Saphirglas. Gesamt gesehen bietet das Tragen einer Hybrid-Smartwatch zahlreiche Vorteile und Annehmlichkeiten mit sich und ist den Preis einer solch hochwertigen Uhr auf jeden Fall Wert.
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