Kinder-Armbanduhr im Vergleich

Kinder-Armbanduhr Test 2020: Die besten Kinder-Armbanduhr im Vergleich

Schon früh interessieren sich Kinder für die Uhrzeit und schon im Kindergartenalter will der Nachwuchs oft selbst eine eigene Uhr. Kinderarmbanduhren gibt es dabei in den verschiedensten Ausführungen – zum Lernen der Uhrzeit, zum Spielen oder gar zum Notfallkontakt. Spätestens zur Einschulung sollte jedes Kind mit einer Uhr am Arm vertraut sein. Worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte, welche Kriterien in Tests und Vergleichen herangezogen werden und wo Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle liegen – das erklären die folgenden Zeilen.
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Das Wichtigste in Kürze

  1. Kinderuhren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zum Lernen der Uhrzeit eignen sich Modelle mit einem analogen und gut lesbaren Ziffernblatt am besten.
  2. Beim Design sollten die Kinder mit aussuchen dürfen, denn die Kleinen sollten die Kinderarmbanduhr gern tragen. Das steigert auch die Motivation, die Uhrzeit zu lernen.
  3. Technikinteressierte Kinder wünschen sich nicht selten eine Armbanduhr mit vielen Funktionen. Doch zu viele Funktionen können sie auch ablenken.

Unterschiedliche Kinderuhren auf dem Markt

In jungen Jahren ist das Zeitgefühl noch nicht vollständig ausgeprägt. Je nach Alter wissen viele Kinder noch nicht, was „in zwei Stunden“ oder „zu spät“ bedeutet. Jedoch bereits ab dem Kindergartenalter, spätestens im Grundschulalter entwickelt sich das Gefühl für die Zeit und auch das Interesse an der Uhrzeit. Oft wünschen sich die Kleinen auch eine Armbanduhr, wie „die Großen sie haben“. Mit dem Schulalltag ziehen Routinen in den Kinderalltag ein, die auch Pünktlichkeit beinhalten. Daher ist es wichtig, Kindern durch eine eigene Armbanduhr zu fördern, um die Zeitanzeige lesen zu können. Kinderarmbanduhren sind spezielle Uhren, die für das Handgelenk von Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren gedacht sind. Für die Schärfung der Zeitwahrnehmung ist es unwichtig, ob Kinder eine analoge oder digitale Uhr tragen. Wer jedoch seinem Nachwuchs das Lesen der Uhrzeit beibringen möchte, sollte zu einer analogen Uhr greifen. Die meisten Modelle für dieses Alter sind batteriebetrieben, oft sorgt hier eine Knopfzelle für den Strom. In Sachen Größe, Funktionsumfang, Design und Farben unterscheiden sich die verschiedenen Modelle jedoch deutlich. Generell wird zwischen vier grundlegenden Kategorien bei Armbanduhren für Kinder unterschieden:

Lernuhr

Eine Lernuhr hat nur einen einzigen Zweck – die Uhrzeit zu lehren. Daher verfügt sie meist über ein analoges Ziffernblatt. Je nach Modell können nur Stunden- und Minutenzeiger integriert sein, bei anderen Uhren gibt es auch einen Sekundenanzeiger. Dieser Zeitmesser ist ein kindgerechtes Accessoire, das nicht mit anderen Funktionen vom eigentlichen Zweck ablenkt.

Sportuhr

Diese Modelle ähneln oft modernen Sportuhren, wie Erwachsene sie tragen. Wünscht sich der Nachwuchs eine Uhr, wie „Papa sie hat“, kann eine Sportuhr die richtige Wahl sein. Sie können über eine analoge oder sogar eine doppelte analog-digitale Zeitanzeige verfügen. Bei den meisten Sportuhren sind zahlreiche Funktionen integriert, wie beispielsweise ein Wecker, ein Timer, eine Sportuhr oder sogar eine Taschenlampe. Dennoch unterscheiden sich Sportuhren für Kinder von denen der Erwachsenen. Die meisten Modelle sind nur spritzwassergeschützt und daher nicht zum Duschen oder Schwimmen geeignet. Auch Funktionen, die Sportaktivitäten unterstützen, sind hier seltener zu finden. Diese Zeitmesser haben lediglich den sportlichen Look.

Spieluhr

Solch ein Modell zeigt die Uhrzeit meist im digitalen Format an. Hier ist die Uhrzeit eher zweitrangig. Vordergründig dienen solche Armbanduhren für Kinder der Unterhaltung und dem Lernen. Denn sie haben ein umfangreiches Bündel an Mini-Spieleinbegriffen. Sie ist quasi eine kleine Spielekonsole. In vielen Fällen sind diese Uhren mit fröhlichen Motive und Figuren aus bekannten Zeichentrickserien verziert.

Smartwatches

Solche Uhren haben mehrere Funktionen. Einerseits ermöglichen sie den Kindern die Zeitanzeige (digital und analog), aber auch Unterhaltung und spielerisches Lernen mit verschiedenen Programmen sind hier möglich. Zudem bietet eine Smartwatch auch den Eltern Funktionen – beispielsweise über GPS-Tracking eine Überwachung der Kleinen. Modelle mit SIM-Karte bieten auch Notrufe und andere Kommunikationen mit den Kindern.
    Hinweis: Solche eine Kinderuhr ist ein anspruchsvolleres Accessoire. Die Anschaffungskosten liegen meist deutlich höher als bei anderen Modellen. Eine Smartwatch empfehlt sich erst für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren.

Analog versus digital: Wo liegen vor und Nachteile der unterschiedlichen Anzeigen?

Auch Kinderuhren können sowohl mit digitaler als auch mit analoger Zeitanzeige gekauft werden. Für das Zeitgefühl ist die Auswahl unerheblich. Jedoch lernen Kinder die Uhrzeit besser auf einer analogen Uhr zu lesen. Dennoch haben auch digitale Uhren einige Vorteile.

Das spricht für analoge Kinderuhren

Analoge Uhren besitzen zwei bis drei Zeiger: Stundenzeiger, Minutenzeiger und eventuell auch einen Sekundenzeiger. Zum Erlernen der Uhrzeit bietet sich diese Anzeige besser an. Bei Kindermodellen sollte dabei unbedingt darauf geachtet werden, dass diese keine Motive besitzen, die das Ablesen erschweren – beispielsweise, wenn sich Zeiger und Zahlen nicht mehr gut vom Hintergrund abheben oder das Motiv zu ablenkend wirkt. Auch sollten sich Minuten- und Stundenzeiger gut differenzieren lassen – einige Hersteller arbeiten hier mit unterschiedlichen Größen, andere mit farblichen Unterschieden. Für Kinder sollten auch die Minuten gut ablesbar sein – als zwischen den Zahlen 3, 6, 9 und 12 entweder genaue Punkte, Striche oder gar ebenfalls Zahlen zu finden sein.
Vorteile von analogen KinderuhrenNachteile von analogen Kinderuhren
– gut lesbar– oft unbeleuchtetes Display
– als Lernuhr geeignet– ohne Weckfunktion
– auch als wasserdichte Uhren erhältlich– ohne Stoppfunktion
 – mit Zeigergeräusch

Das spricht für digitale Kinderuhren

Die digitale Armbanduhr für Kinder zeigt auf den ersten Blick, wie spät es ist und eignet sich für Kinder, die die Uhrzeit generell schon lesen können. Die digitale Anzeige ist einfacher zu verstehen. Oft haben digitale Kinderuhren auch zahlreiche weitere Funktionen, die bei analogen Uhren nicht immer zu finden sind. Ein Vorteil von digitalen Kinderuhren ist zudem, dass das Display in vielen Fällen beleuchtet ist. Das macht das Ablesen auch nachts oder in dunkleren Räumen einfacher. Zudem finden sich hier auch oft Feature wie Wecker, Stoppuhr und Co – die den Kindern am Morgen beim Aufstehen oder abends nach dem Spielplatz das Einhalten von vereinbarten Zeiten erleichtern.
Vorteile von digitalen KinderuhrenNachteile von digitalen Kinderuhren
– besonders gut lesbar– nicht als Lernuhr geeignet
– beleuchtetes Display 
– auch als wasserdichte Uhr erhältlich 
– kann Weck- und Stoppfunktion haben 
– hat oft weitere Funktionen 
– geräuschlos
Tipp: Digitale Anzeigen eigenen sich daher für Kinder, die bereits das System der Uhr erlernt haben. Für alle anderen sollten Eltern zunächst eine analoge Uhr wählen.

Kaufberatung: Auf diese Kriterien sollte bei der Auswahl geachtet werden

Wie bereits beschrieben, gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle auf dem Markt. Die richtige Armbanduhr für das Kind hängt natürlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Aber es gibt auch Kriterien, die hier den Weg weisen können. Diese werden oft in Tests und Vergleichen herangezogen, um die unterschiedlichen Modelle miteinander zu vergleichen. Dazu gehören unter anderem:
  • gute Ablesbarkeit / Displaybeleuchtung
  • Armband
  • Verschluss
  • Design
  • Größe
  • Gewicht
  • Wasserschutz
  • Abwesenheit von jeglichen Schad- und Giftstoffen

gute Ablesbarkeit des Ziffernblattes / Displaybeleuchtung

Motive und Farben sind im Kindesalter besonders wichtig. Doch das Motiv darf bei dem richtigen Modell nicht dafür sorgen, dass die Uhrzeit schwerer zu lesen ist. Achten Sie daher darauf, dass Ziffernblatt und Zeiger davon nicht beeinträchtigt werden. Wenn Kinder sich unbedingt Motive ihrer Helden aus der Lieblingszeichentrickserie wünschen, sind diese auf dem Armband meist besser untergebracht. Auch eine Displaybeleuchtung ist ein wichtiges Kriterien, das oft häufiger von digitalen als von analogen Modellen erfüllt wird. Diese erhöht die Ablesbarkeit ebenso und kann vor allem abends oder nachts von Vorteil sein.

Armband

Das Armband spielt bei einer Kinderuhr eine wichtige Rolle. Einerseits soll es sich bequem anfühlen, damit die Kleinen die Uhr auch gerne tragen. Andererseits sollte das Armband zudem robust und langlebig sein, damit es garantiert einige Abenteuer auf dem Spielplatz aushalten kann. Es darf jedoch auch nicht an der Hand scheuern oder mit Schadstoffen belastet sein. Hier gibt es verschiedene Materialien, aus denen Armbänder für Kinderuhren bestehen können: Textil, Silikon und Kunststoff haben Vor- und Nachteile.
    Hinweis: Lederarmbänder eigenen sich eher nicht für Kinderuhren, da dieses Material viel Aufmerksamkeit braucht, um schön zu sein. Sind die Kinder dennoch von der Lederoptik angetan, kann Lederimitat eine Alternative sein.
MaterialEigenschaften
Textilist oft auswechselbar, kann von Hand oder in der Waschmaschine gewaschen werden, ist atmungsaktiv, natürlicher Stoff, kann reißen
Silikonlässt sich leicht abspülen, liegt weich auf der Haut, ist jedoch nicht atmungsaktiv, könnte Weichmacher enthalten
Kunststoffbesonders robust, nicht atmungsaktiv, kann auf der Haut scheuern, könnte Weichmacher enthalten
Lederimitatbietet eine schöne Optik, ist zum Spielen im Haus geeignet, ist nicht zum Spielen draußen geeignet

Verschluss

Die meisten Kinderuhren für das Handgelenk besitzen eine sogenannte Dornschließe. Diese ist besonders sicher und sitzt fest. Diesen Verschluss kann der Nachwuchs nicht so schnell selbst bedienen. Bei Druckknöpfen hingegen besteht schnell die Gefahr, dass sie von den Kleinen selbst unerwünscht geöffnet werden können. Auch fallen Uhren mit Druckknöpfen leichter im Eifer des Gefechtes auf dem Spielplatz ab. Auch eine Armbanduhr mit Klettverschluss kann von den Kindern selbst leichter bedient werden. Jedoch leidet hier im Kinderalltag die Haltbarkeit schnell. Ein Besuch im Sandkasten kann garantiert bereits ausreichen, dass der Klettverschluss nicht mehr richtig schließt.

Design

Kinderuhren gibt es in unzähligen Designs und Farben. Oft sind sie mit kindgerechten Motiven verziert, meist besonders bunt und farbenfroh gestaltet. Hier bietet sich an, die Kleinen bei der Optik mit einzubeziehen. Denn nur wenn die Kinder ihre Armbanduhr mögen, tragen sie sie auch gerne und legen sie nicht schnell wieder ab. Passend ist meist eine Uhr, die den Helden aus der Lieblingszeichentrickserie abbildet. Mit steigendem Alter wird auch die Unterscheidung zwischen einer Mädchenuhr und einem Zeitmesser für Jungs immer wichtiger. Diese ist nicht nur bei den Funktionen zu finden, sondern auch im Design. Jungs bevorzugen sportliche Optiken, während Mädchen bereits einen femininen, modischen Geschmack haben. Pink für Mädchen, Blau für Jungs – diese Unterscheidung voneinander beginnt schon bei der Kinderuhr.

Größe

Kinderuhren sollten an kleine, zierliche Handgelenke passen. Achten Sie somit darauf, dass die Gehäuse nicht zu klobig und groß sind – und die Kinder beim Spielen nicht sogar behindern. Wenige Zentimeter sind hier meist ausreichend. Jedoch darf die Uhr nicht zu klein sein, damit die Ablesbarkeit leidet.

Gewicht

Wie viel eine Kinderuhr am Arm wiegt, ist ebenso wichtig. Sie darf nicht zu schwer sein. Dann wird sie dem Kind oft zu schnell lästig. Viele Modelle bringen um die 50 Gramm auf die Waage, jedoch gibt es auch besondere Leichtgewichte, die nur 20 Gramm oder sogar weniger wiegen.

Wasserschutz

Armbanduhren für Kinder sollten besonders robust sein. Doch die wenigsten Hersteller liefern bei diesen Modellen die typischen Angaben zu den IP-Schutzklassen. Robust, strapazierfähig und kratzfest sollten Kinderuhren unbedingt sein. Bei den meisten Kinderuhren ist dadurch oft nur ein Spritzwasserschutz geboten, was schon bei Starkregen ein Problem werden kann. Nur wenige Modelle sind auch zum Schwimmen oder Duschen geeignet – und diese Besonderheit ist oft hervorgehoben.

Abwesenheit von jeglichen Schad- und Giftstoffen

Es versteht sich von selbst, dass Kinderarmbanduhren frei von Schadstoffen sein sollten. Dazu gehören unter anderem auch Weichmacher, aber auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und zinnorganische Verbindungen. Hier weisen Öko-Tests den Weg, welche Produkte hier weniger bis gar nicht belastet sind.

Mögliche Funktionen einer Kinderuhr

Bei der Auswahl der richtigen Armbanduhr für Kinder können auch die enthaltenen Funktionen eine wichtige Rolle spielen. Reine Lernuhren haben meist gar keine, Smartwatches bieten die meisten Funktionen. Folgende Feature können für Kinder und/oder Eltern interessant und vorteilhaft sein.
  • Alarm
  • Stoppuhr
  • Schrittzähler
  • GPS-Tracking
  • Kommunikation
  • Spiele
  • Fotos/Kamera
  • Ruhemodus/Schulmodus
    Achtung: Zu viele Funktionen können ablenken – vor allem, wenn es um das Erlernen und Einhalten von Uhrzeiten geht. Daher sollten Kinderuhren vor allem in jüngeren Jahren eher nur mit den nötigsten Funktionen ausgestattet sein.

Alarm

Eine Weckfunktion kann für Kinder eine gute Möglichkeit sein, mehr Selbstständigkeit zu erlernen. Das gilt sowohl morgens beim rechtzeitigen Aufstehen als auch abends beim Heimkehren. Ältere Kinder können mit dem Alarm an ihrer Kinderuhr den Zeitpunkt nicht mehr verpassen, wann sie vom Spielen nach Hause kommen sollten.

Stoppuhr

Solch eine Funktion kann bei vielen alltäglichen Dingen hilfreich sein – ob beim Wettkampf auf dem Spielplatz oder beim Sport in der Schule. Auch für das Lernen für Test in der Schule kann eine Stoppuhr nützlich sein.

Schrittzähler

Bewegung ist auch in der Kindheit besonders wichtig. So manches Kind braucht hier ein wenig Motivation, vor allem wenn er schon in jungen Jahren mit Übergewicht kämpft. Dann kann ein Schrittzähler an einer Kinderuhr sinnvoll sein. Dieser ermöglicht auch, mit anderen in den Wettstreit zu treten – wer schafft mehr Schritte pro Tag?

GPS-Tracking

Verfügt eine Kinderuhr über GPS, ist das vor allem für Eltern interessant. Solch eine Funktion bietet meist nur eine Smartwatch. Damit können Eltern die Bewegung ihrer Kinder verfolgen. Um sie nicht permanent zu überwachen, eignet sich hier die Einrichtung von Sicherheitszonen. Erst wenn das Kind diese verlässt, werden die Eltern auf dem Handy benachrichtigt. Dies kann beim Erwachsenwerden ein guter Kompromiss zwischen Vertrauen und Kontrolle sein.

Kommunikationsgerät (mit Anruffunktion)

Manche Uhren bieten auch die Möglichkeit der Kommunikation. Armbanduhr für Kinder können mit einer Telefonfunktion ausgestattet sein. Diese kann Sie schnell mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn verbinden. Auch das Einrichten von weiteren freigegebenen Telefonnummern kann möglich sein. Zudem können Telefonbücher per App von den Eltern überwacht werden. Ebenso können manche Modelle auch die Möglichkeit des Sendens und Empfangens von Sprach- und Textnachrichten ermöglichen. Auch dies wird per App ermöglicht. Eine Sicherheitsfunktion ist der Notruf, der ebenfalls bei so mancher Kinderuhr inklusive ist. Mit der Betätigung einer SOS-Taste wird automatisch eine voreingestellte Telefonnummer angerufen. Dies kann im Notfall für das Kind sehr hilfreich sein.

Spiele

So manche Uhr beinhaltet auch Unterhaltungsfunktionen. Hier sind oft Spiele integriert – von Lernprogrammen bis zu reinen Games, die nur zum Zeitvertreib dienen. Die Spiele haben oft keinen großen Umfang und werden daher oft als Mini-Spiele bezeichnet.

Fotos/Kamera

Bei einer Smartwatch kann auch schon bei Kindermodellen eine kleine Kamera integriert sein. In der Regel ist dies keine leistungsstarke Kamera, führt jedoch bereits an das Thema Fotografie heran. Eine Fotogalerie ist bei solchen Modellen ebenfalls inbegriffen.

Ruhemodus/Schulmodus

Je mehr Funktionen eine Armbanduhr für Kinder liefert, desto mehr Ablenkung bietet sie auch. Vor allem während des Unterrichts ist das nicht gewünscht. Daher sollte eine funktionsreiche Kinderuhr auch über einen Ruhe- bzw. Schulmodus verfügen. Dieser ermöglicht, dass die Uhr während der Schulzeit in den OFF-Modus gestellt werden kann. Lediglich der Notruf kann in dieser Zeit dann noch genutzt werden.

Ratgeber: Wissenswertes rund um Armbanduhren für Kinder

Wo es Kinderuhren zu kaufen gibt

Wer für seine Kinder eine Armbanduhr kaufen möchte, kann dies zum einem im Uhrengeschäft vor Ort tun. Hier ist meist jedoch nur eine begrenzte Auswahl vorhanden. Kinder können die Uhr jedoch selbst ausprobieren – was für die richtige Wahl gut ist. Aber auch online können Armbanduhr für Kinder gekauft werden. Zwar ist das Angebot hier größer, aber die Kinder müssen sich anhand von Fotos entscheiden. Der Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen ist jedoch im Internet einfacher.

Kosten einer Kinder-Armbanduhr

Es gibt einfache Uhren schon zu ganz kleinen Preis. Monofunktionale analoge Uhren zum Erlernen der Uhrzeit sind teilweise schon für unter fünf Euro erhältlich. Zu den teuren Uhren gehören die Kinder-Smartwatches, die auch mehr Funktionen bieten. Diese können preislich auch über 150 Euro liegen.

Hersteller von Armbanduhr für Kinder

Es gibt zahlreiche Hersteller, die Kinderuhren auf dem Markt anbieten. In Tests und Vergleichen werden jedoch häufig Modelle folgender Hersteller genauer unter die Lupe genommen:
  • Flik Flak
  • SKMEI
  • Easy Read
  • Ice Watch
  • My Toys
  • Scout
Flik Flak ist Teil der Swatch Group – ein Schweizer Uhrenhersteller, der seit 1987 Uhren für Kinder herstellt. Die Produkte sind nach Firmenangaben die beliebteste Kinderuhr der Welt. Die Kinderuhrenmarke hat sich auf das Erlernen der Uhrzeit spezialisiert. Ebenso hat sich die Marke Easy Read auf Lernuhren für Kinder spezialisiert. Hinter SKMEI verbirgt sich ein chinesischer Hersteller, der seit dem Jahr 2010 Uhren herstellt und verkauft – darunter auch verschiedene Armbanduhr für Kinder. Hinter Ice Watch verbirgt sich eine 2007 hervorgebrachte belgische Marke zur Vermarktung chinesischer Uhren. Hier sind neben Uhren für Erwachsene auch Modelle für Jungs und Mädchen im Portfolio. Auch die Marke My Toys ist bekannt und beliebt bei Kinderuhren. Neben Armbanduhren finden sich auch Kinderwanduhren in verschiedenen Mustern und Farben im Sortiment. Zudem gibt es unterschiedliche Modelle für Jungs und Mädchen. Scout ist eine Marke der Firma Alfred Sternjakob aus der Pfalz und ist vor allem für Schulranzen bekannt. Aber längst zählen hier auch Kinderuhren zum Sortiment, bereits 1991 wurde die erste Kollektion lanciert.

Ab wann eine Uhr für Kinder sinnvoll ist

Eltern stellen sich oft die Frage, wann der Zeitpunkt für eine Armbanduhr für ihre Kinder gekommen ist. Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Die meisten Kinder erlernen das Lesen der Uhr bereits vor der Einschulung. Daher ergibt der Kauf von einer Kinderuhr für Sprösslinge ab fünf oder sechs Jahren einen Sinn. Andere werden erst in der ersten Klasse warm mit der Zeit. Eine Kinderuhr zur Kommunion ist jedoch garantiert zu spät. Der Besitz der ersten eigenen Uhr am Arm ist für jedes Kind ein wichtiger Meilenstein. Es ist eines der ersten wichtigen Schmuckstücke, auf das Acht gegeben werden muss. Töchter und Söhne lernen den Umgang mit Eigentum. Zum anderen sind Eltern ab diesem Zeitpunkt in der Lage, sich mit dem Kind zu einer gewissen Zeit zu verabreden. Das fördert die Eigenverantwortung. Kinder gewöhnen sich so spielerisch an feste Regeln und Tagesabläufe.
    Tipp: Auf dem Markt gibt es auch kindgerechte Wecker und Wanduhren. Diese Anschaffungen können parallel wertvoll in der Erziehung sein.

Zusammenfassung

Spätestens zur Schuleinführung sollte jedes Kind die Uhrzeit kennen. Daher wird es schon im Kindergartenalter wichtig, die Uhr zu lernen. Am besten gelingt das mit Armbanduhr für Kinder, die speziell auf die Bedürfnisse der Sprösslinge zugeschnitten sind. Auf dem Markt sind unterschiedliche Modelle – von der reinen Lernuhr bis hin zu kleinen technischen Vollpaketen inklusive GPS-Tracking für die Eltern. Auch im Bereich Design ist hier die Auswahl groß, viele Modelle sind fröhlich mit vielen Motiven aus Zeichentrickserien gestaltet – ob die farbenfrohe Mädchenuhr für das verspielte Kind oder die modische Sportuhr für Jungs – hier gibt es fast nichts, dass es nicht gibt. Kinderuhren sollten unbedingt robust, kratzfest, langlebig und strapazierfähig sein. Experten empfehlen oft eine Dornschließe. Bei den Armbändern gibt es unterschiedliche Materialien. Achten Sie bei der Auswahl auch auf Kriterien wie wichtige Funktionen (Alarm, Stoppuhr, Timer) oder gute Ablesbarkeit des Displays und Schadstofffreiheit.
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