Laufuhren im Vergleich

Laufuhr Test 2020: Die besten Laufuhr im Vergleich

Die wichtigsten Fakten

Laufuhren bieten neben klassischen Trackingwerten auch die Aufzeichnung spezifischer Daten für Freunde des Laufsports. GPS-System, Herzfrequenzmessung und verschiedene Laufparameter sollte eine hochwertige Laufuhr dem Sportler bieten. Aber auch auf andere Kaufkriterien wie Akkulaufzeit, Design und Bequemlichkeit sollten bei der Auswahl beachtet werden.
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Preis

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Laufuhr: Das bietet dieses technische Gadget

Sie stellen den Laufcoach am Handgelenk dar. Laufuhren gehören allgemein zur Gattung der Sportuhren. Neben der Anzeige von Datum und Uhrzeit unterstützt eine Laufuhr mit speziellen Funktionen vor allem das Lauftraining. Hier gibt es von Modell zu Modell unterschiedliche Möglichkeiten. So hält der Handel unter anderem Laufuhren ohne Herzfrequenzmessung, Geräte mit integrierter Herzfrequenzmessung sowie Laufuhren mit und ohne GPS-System parat. Laufuhren sind vor allem den klassischen Schrittzählern und dem Fitnesstracker ähnlich, aber deutlich von diesem Fitnessarmband zu unterscheiden. Diese dienen nur der Kontrolle des allgemeinen körperlichen Fitnesszustands, messen den Kalorienverbrauch und zählen die Anzahl der Schritte – während Laufuhren gezielt auf das Training ausgelegt sind.

Notwendige Funktionen, die eine Laufuhr bieten sollte

Laufuhren haben zahlreichen Funktionen, die vor allem den Jogger bei seinem Trainingsplan unterstützen. Bei der Auswahl des richtigen Modells zählen die individuellen Bedürfnisse und der Fitnesszustand des Sportlers. Mögliche Funktionen sind unter anderem:
  • GPS
  • Herzfrequenzmessung (optischer Sensor/Brustgurt)
  • verschiedene Laufparameter
  • Multisportunterstützung
  • Navigation und Karten
  • Bluetooth-Funktion

GPS

Es gibt Laufuhren mit und ohne GPS-Sensor. Wer bei seinem Training überprüfen will, wie lange, wie weit und wie schnell er läuft, braucht ein Modell mit GPS-System. Achten Sie daher bei der Auswahl darauf. In Tests und Vergleichen wird zudem die Messgenauigkeit des GPS-Systems in Echtzeit von verschiedenen Laufuhren miteinander verglichen. Dabei ist es nicht immer eine Frage des Preises, ob die Modelle bei der Aufzeichnung der zurückgelegten Distanz fehleranfälliger sind. Hochwertige Laufuhren bieten zudem auch zusätzliche Empfänger, die auch das russische Ortungssystem GLONASS, das europäische System Galileo und das japanische System QZSS verarbeiten können. Dies dient ebenfalls der Genauigkeit.

Herzfrequenzmessung (optischer Sensor/Brustgurt)

Eine wichtige Funktion für Jogger ist die Messung der Herzfrequenz, denn diese ermöglicht beispielsweise das Intervalltraining. Die Pulsmessung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Manche Laufuhren bieten einen zugehörigen Brustgurt, der den entsprechenden Sensor beinhaltet. Aber es gibt auch Laufuhren, bei denen der Sensor für die Messung des Herzschlags an der unteren Seite des Gehäuses angebracht ist und die Messung somit am Handgelenk geschieht. Dieser Weg ist jedoch anfälliger für fehlerhafte und ungenaue Messungen. Professionelle Läufer sollten daher auf die Möglichkeit achten, dass ein Brustgurt gekoppelt werden kann.
    Achtung: Der Gurt für die Brust ist selten im Lieferumfang inbegriffen und muss meist zusätzlich gekauft werden. Achten Sie darauf bei der Kaufentscheidung.

Verschiedene Laufparameter

Eine Laufuhr sollte zudem weitere Funktionen bieten, die das Lauftraining unterstützen können. Unterschiedliche Laufprogramme sind hier ein Muss. Kann die Pulsuhr auch auf dem Laufband verwendet werden? Hat die Laufuhr auch eine Stoppuhr und erfasst Rundenzeiten? Ebenso sollte eine Laufuhr Geschwindigkeit und Distanzen aufzeichnen – das Lauftempo unterscheidet sich von Läufer zu Läufer. Nur die Zählung von Kalorien und Schritten reicht dem meisten Athleten nicht aus. Dazu würde zudem ein deutlich günstigeres Fitnessarmband genügen. Der Einsteiger und Hobbyjogger braucht sicher weniger Funktionen als der Leistungssportler. Bei hochwertigen Laufuhren kann zudem zwischen unterschiedlichen Schrittlängen unterschieden werden. Profis sollten auch auf die mögliche Messung der Sauerstoffzunahme achten. Mit einem integrierten VO2-Sensor wird die maximale Rate des Sauerstoffverbrauchs ermittelt. Damit können professionelle Läufer ihr Training und auch ihre Wettkampfergebnisse verbessern.

Multisportunterstützung

Wer nicht nur Lauftraining betreibt, sondern auch anderen Sportarten nachgeht, sollte bei der Auswahl der richtigen Laufuhr auf weitere Sportfunktionen achten. Es gibt Multisportuhren, die auch andere Sportarten erfassen: Schwimmen, Radfahren, Rudern oder sogar Golf. Dies ist vor allem für Duathleten und Triathleten wichtig. Ist ein Barometer zur Höhenmessung enthalten, können auch Bergsportler von der Laufuhr profitieren. Ein integriertes Thermometer ist ebenso für viele Sportarten hilfreich, um die Außentemperatur zu erfassen. Hochwertige Laufuhren stellen einen umfassenden Trainingscomputer dar.

Navigation und Karten

So manche Laufuhr bietet auch eine Navigationsfunktion und eine farbige Darstellung. Dies ist besonders beim Laufen auf fremdem Terrain nützlich. Ist das Display groß genug, kann dies direkt am Handgelenk dargestellt werden.

Bluetooth-Funktion

Auch darauf sollte bei Kauf einer Laufuhr geachtet werden. Zahlreiche Modelle bieten sogenannte Smart-Funktionen und können auch das Lauftraining in Statistiken auswerten. Dies ist meist mit einer zugehörigen App auf dem Smartphone realisiert. Dazu braucht es jedoch eine Verbindung. Häufig wird diese über Bluetooth hergestellt. Achten Sie darauf, dass Ihre Laufuhr dies bietet.

Kaufberatung: Auf diese Kriterien sollten Sie bei einer Laufuhr achten

Neben den spezifischen Funktionen, die für den Laufsport wichtig sind, gilt es, weitere Kriterien zu beachten. Dazu gehören unter anderem:
  • Akkulaufzeit
  • Bedienung
  • Robustheit
  • Kompatibilität
  • Tragekomfort
  • Design

Akkulaufzeit

Vor allem die Zeit, die ein Akku der Laufuhr durchhält, ist besonders wichtig und wird daher in vielen Tests und Vergleichen bewertet. Nichts ist ärgerlicher für den Jogger, wenn die Pulsuhr während eines Trainings schlapp macht und keine Daten mehr angezeigt werden. Unterschieden wird hier die Akkulaufzeit mit und oder GPS-Modus. Denn gerade diese Funktion verbraucht die miste Energie. Hochwertige Modelle haben einen großen Akku, der zwischen sechs bis zehn Stunden im GPS-Modus durchhält. Bei anderen Geräten ist die Laufzeit deutlich kürzer. Ohne GPS können die meisten Laufuhren eine Akkukapazität von mehreren Tagen bieten.
    Achtung: Auch die Zeit, die zum Aufladen benötigt wird, ist hier wichtig. Diese sollte relativ kurz sein, damit die Laufuhr zügig wieder zum Einsatz bereit ist.

Bedienung

Zudem zählt es für den Läufer, dass die Pulsuhr während der Trainingseinheit auch problemlos am Handgelenk bedient werden kann. Eine intuitive Handhabung ist hier von Vorteil. Die meisten Laufuhren, die in Vergleichen als Testsieger abschneiden, bieten einen leicht zu bedienenden Touchscreen. Dieses sollte auch groß genug und beleuchtet sein, um während des Laufs die Daten leicht lesen zu können. Vergleiche überprüfen auch die Darstellung bei Sonneneinstrahlung. Schwergängige Tasten und Knöpfe sind hier oft nachteilig. Generell gilt: Je weniger Arbeit der Läufer bei der Bedienung der Uhr hat, umso mehr kann er sich auf Training, Umgebung und den anderen Verkehr auf seiner Strecke konzentrieren.

Robustheit

Zudem sollte eine Laufuhr einiges Aushalten. Der Jogger lässt sich selten von Regen abhalten, daher braucht es eine wasserdichte Uhr am Handgelenk. Aber auch stoßfest sollte das Gehäuse sein und nicht bei einem Sturz sofort kaputt gehen. Ausschlaggebend sind hier die IP-Schutzklassen, die ebenfalls in Test und Vergleichsberichten miteinander verglichen werden. Je höher, desto besser.

Kompatibilität

Bei der Auswahl der richtigen Laufuhr sollte der Sportler zudem darauf achten, dass das Modell mit seiner bisherigen Technik kompatibel ist. Nur so können auf Smartphone, Tablet und Computer im Anschluss an den Lauf die Messwerte in Sportprofilen gesammelt, analysiert und ausgewertet werden. Tests überprüfen daher auch, mit welchem Betriebsgerät oder Apps sich die untersuchten Modelle verbinden können. Gute Laufuhren sind beispielsweise sowohl mit iOS als auch mit Android kompatibel. Die Übertragung wird in vielen Fällen mittels Bluetooth oder USB-Kabel realisiert.

Tragekomfort

Wenn beim Laufen die Schuhe drücken oder das Shirt kneift, ist das nicht nur unangenehm, sondern auch schädigend für das Training. Gleiches gilt auch für eine Laufuhr. Sie sollte gut und sicher am Handgelenk sitzen und keine zusätzliche Belastung darstellen. Wer einen Brustgurt wählt, sollte auch hier darauf achten, dass dieser sicher sitzt und nicht rutscht. Zum Tragekomfort gehört auch das Material des Armbandes einer Laufuhr, das in vielen Fällen aus Kunststoff besteht. Ist dies elastisch? Verrutscht es leicht? Das kann für den optischen Sensor, der die Herzfrequenz misst, von Nachteil sein. Ist der Verschluss aus Metall, sollten hier rostfreie Materialien verwendet sein.
    Hinweis: Allergiker sollten zudem auch überprüfen, ob bei den Materialien auf Schadstoffe verzichtet wurde. Hautverträgliche Stoffe verhindern eine allergische Reaktion.

Design

Nicht zuletzt ist die Optik ein wichtiges Auswahlkriterium für die richtige Laufuhr. Die meisten Athleten tragen sie auch im Alltag. Viele Modelle zeichnen sich durch in sportliches Design aus, das zwar zum Training passt, aber nicht zum galanten Abend im Smoking für die Oper. Hier sind die individuellen Wünsche und Präferenzen ausschlaggebend.

Die besten Hersteller von Laufuhren

Der Markt für Trainingsuhren ist zunehmend umkämpfter und immer mehr Hersteller bieten Laufuhren in ihrem Sortiment. In der Läuferszene bekannt und bei Testberichten oft mit guten Ergebnissen sind unter anderem folgende Hersteller:
  • Garmin
  • Polar
  • TomTom
  • Fitbit
  • Sigma
  • Suunto
  • Beurer

Garmin

Hinter Garmin steckt ein amerikanisches Unternehmen aus den USA, das im Jahr 1989 gegründet wurde. Einst auf GPS-Geräte für Fahrzeuge spezialisiert, hat sich die Firma auch auf Empfänger im Outdoor- und Fitnessbereich spezialisiert. Erfolgreich sind vor allem die Modelle der Serie Forerunner.

Polar

Die Unternehmensgründer von Polar reichten als Erstes im Jahr 1979 ein Patent für die kabellose Herzfrequenzmessung ein. Seither sind sie einer der Weltmarktführer für Laufuhren mit integrierter Pulsmessung. Zu den bekannten Serien der Firma gehören unter anderen Polar A300, M400 und V800, aber auch Modelle ohne GPS sind auf dem Markt.

TomTom

Diese niederländische Unternehmen wurde im Jahr 1991 gegründet, das vor allem für seine Navigationsgeräte bekannt ist. Im Bereich Laufuhren werden viele Modelle angeboten, die mit optischen Sensoren für die Herzfrequenzmessung ausgestattet sind. Beispiele hierfür sind Modelle der TomTom Runner Serie.

Fitbit

Hinter diesem Namen verbirgt sich ein relativ junges, US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf Fitness- und Aktivitätstracker konzentriert. Aber auch Laufuhren sind hier im Sortiment. So können die Modelle Fitbit Blase, Fitbit Sonic und Fitbit Surge als Laufuhren eingestuft werden.

Sigma

Bereits seit dem Jahr 1981 werden unter dem Label Sigma Sports hochwertige Trainingsuhren angeboten. Laufuhren finden sich unter den Modellen der ID-Serie oder der PC-Serie. Ebenso gibt es hier auch Aktivitätstracker und andere Geräte ohne GPS und Pulsmessung.

Suunto

Das finnische Unternehmen ist eines der ältesten im Bereich von Laufuhren, es wurde bereit 1936 gegründet. Wo zunächst die Entwicklung von Kompassen im Vordergrund standen, sind es heute Sportuhren. Ein beträchtlicher Teil der Modelle sind Laufuhren mit GPS und Herzfrequenzmessung. Zu erwähnen sind hier die Serien Spartan, Traverse und Ambit.

Beurer

Auch diese Unternehmen gehört zu den ältesten der Branche. Im Jahr 1919 gegründet, konzentrierten sich die Konzerninhaber zunächst auf die Produktion von Heizdecken. Später kamen andere Produktsparten hinzu. Heute bietet Beurer auch Laufuhren an, die unter der Serienbenennung PM zu erkennen sind.

Preise: Das kosten die Laufuhren im Handel

Laufuhren gibt es im Fachhandel sowohl im günstigen Preissegment als auch im gehobenen, teuren Bereich. Eine einfach Laufuhr ist schon ab rund 50 Euro zu haben, teure Modelle können jedoch auch bis zu 450 Euro kosten. Der unterschiedliche Funktionsumfang ist hier ausschlaggebend. Wer eine Orientierung braucht, ob teuer auch gleich gut ist, sollten in Testberichten und Vergleichen nach Preis-Leistungssiegern schauen.

Zusammenfassung

Laufuhren gehören zum Bereich der Sportuhren und zeichnen sich vor allem mit Funktionen für den Läufer, Duathleten und Triathleten aus. Ihr Funktionsumfang reicht über den Schrittzähler eines Fitnesstrackers hinaus: Laufuhren messen die Herzfrequenz, zeichnen Strecken per GPS auf, messen Parameter wie Rundenzeit, Distanz und Geschwindigkeit und bieten Auswertungsmöglichkeiten.
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