Pit Bikes im Vergleich

Pit Bikes Test 2021: Die besten Pit Bikes im Vergleich

Zu deutsch werden sie auch Boxenbikes genannt: Pit Bikes. Die kleinformatigen Motorräder, die einst aus der Boxengasse stammten, haben in Amerika einen unglaublichen Hype ausgelöst. Doch längst sind die Mini-Motorräder auch in Deutschland angekommen und erfreuen nicht nur Kindern, sondern auch viele Erwachsene. Worauf beim Kauf eines Pit Bikes geachtet werden sollte, welche Testkriterien wichtig für den Vergleich sind und was Käufer rund um die Motorräder sonst noch wissen müssen – das verraten die folgenden Zeilen.

Klein, aber oho: Das ist ein Pit Bike

Der Trend stammt aus Kalifornien. Nicht nur Kindern und Jugendliche, auch Erwachsene drehen inzwischen auch hierzulande ihre spaßigen Runden auf den miniaturisierten Ausgaben von echten Motocrossrädern. Pit Bikes (oft auch Pitbike geschrieben) sind Offroad-/Onroad-Motorräder, die sich vor allem durch ihre geringe Größe auszeichnen. Sie sind nicht so winzig wie Pocket Bikes aber längst kleiner als übliche Motorräder. Die Mehrheit von ihnen ist für den Motocross gedacht. Fans von ihnen sind nicht nur Sportler, denen Vergaser, Bremsscheibe, Gabel, Kupplung und Co eine Herzensangelegenheit sind. Die miniaturisierten Motorräder werden auch immer beliebter beim Familienvater oder dessen Nachwuchs. So mancher gestandene Mann dreht auf diesen Krads mit geringer Sitzhöhe seine Runden im Garten.
Inhaltsverzeichnis
In Amerika nutzen die Menschen die Motorräder jedoch auch oft, um lange Strecke auf Farmen und Land zurückzulegen. Aber es gibt auch professionelle Rennen mit diesen kleinformatigen Bikes. Die Motorräder sind winzig und wendig, haben jedoch keine Straßenzulassung. Daher sind sie eher als Fun-Gerät zu betrachten, mit denen auf privatem Gelände auf Kartbahnen und im Winter sogar in Karthallen gefahren werden kann. Sie eignen sich für den Rennspaß zwischendurch genauso wie für den Einstieg in den Rennsport.
    Info: Ursprünglich stammen Pit Bikes aus der Boxengasse im Rennsport. Es wurde als praktisches Fahrrad in Pint-Größe verwendet, mit denen die Menschen zwischen den Boxen hin und her gelangten. Vor allem im Event-Bereich waren die miniaturisierten Räder beliebt. Ihre Vielseitigkeit schaffte jedoch leicht den Sprung hinaus aus der Boxengasse.

Abgrenzung: Pit Bike ist nicht gleich Dirt Bike oder Pocket Bike

Es existieren zahlreiche verwandte Motorräder, mit denen ein Pit Bike verglichen werden kann. Doch sind die Begriffe „Dirt Bike“ oder „Pocket Bike“ längst nicht als Synonym zu verstehen. Denn zwischen diesen verschiedenen Motorrädern existieren es zahlreiche Unterschiede. Pocket Bikes sind beispielsweise wesentlich kleinformatiger und besitzen häufig ein Automatikgetriebe – während Boxenbikes oft ein manuelles Schaltgetriebe haben. Die kleinsten Motorräder sind mit einem 50 ccm Zwei-Takt-Motor ausgestattet und haben nur eine geringe Federung. Daher sind sie eher für den Einsatz auf ebenem Gelände geeignet. Dirt Bikes sind die großen Brüder von den Boxenbikes und deutlich leistungsfähiger. Sie können auch im Gelände gefahren werden und haben eine höhere Geschwindigkeitsschwelle. Auch die Wartung ist deutlich aufwendiger als bei Pit Bikes. Sie besitzen den gleichen 50 ccm Zwei-Takt-Motor wie Pocket Bikes. Das Pit Bike ist schließlich ein Motorrad zwischen diesen beiden Kategorien. Sie haben geringere Radhöhen und oft einen Motor zwischen 50 und 150 ccm. Damit sind sie auch in der Geschwindigkeit häufig langsamer, erreichen aber auch 60 bis 70 km/h.

Die Vorteile: Gründe, die für ein miniaturisiertes Motorrad sprechen

Warum ein kleines Motorrad erwerben, wenn man doch ein großes haben kann? Das fragt sich so mancher Motocross-Fan. Doch Minibikes haben zahlreiche Vorteile. Sie sind beispielsweise einfacher zu transportieren, da sie winzig und leicht sind. Es passt problemlos in einen kleinen Lkw oder an die Hinterseite eines SUVs. Auch in Garage, Lager und Schuppen nehmen sie nicht so viel Platz weg. Das Manövrieren um Objekte herum ist durch ihre Kompaktheit ebenfalls einfacher. Die Motorräder überzeugen sowohl im Gelände als auch auf dem Asphalt, was sie ebenso zu perfekten Einstiegsrädern machen. Sie bieten aber gleichzeitig genauso viel Spaß und sind sehr unterhaltsam. Zudem braucht es für dieses Gefährt keine Lizenz – Fahrer müssen keinen Führerschein dafür fahren. Der Spaß kann daher im Garten, auf Privatgelände oder gar direkt bei einem Motocross-Event umgehend beginnen.

Diese Arten sind erhältlich

Innerhalb der Gattung der Boxenbikes gibt es unterschiedliche Modelle. Diese unterscheiden sich vor allem in der Ausstattung, aber auch für den gedachten Nutzer. Generell wird zwischen folgenden Kategorien unterschieden:
  • Kindermotorrad
  • serienmäßige Pit Bikes
  • Pit Bikes für den Rennsport

Das Kindermotorrad

Diese Räder wurden speziell für Kinder entwickelt. Sie sind oft kleinformatiger als serienmäßige Motorräder und oft auch nicht so leistungsstark. Kindermotorräder besitzen oft leistungsschwächere Motoren und sind oft leichter. Solche Geräte funktionieren nicht immer im Gelände. Es ist auch möglich, sie aufzuwerten. So mancher Erwachsener entscheidet sich mit Absicht für ein Kindermotorrad und verändert Stangen, Klemmen und Aufhängungen nach Belieben.

Serienmäßige Pit Bikes

Diese Motorräder sind auch für Erwachsene ideal, besitzen einen größeren Hubraum, einen höheren Lenker und eine stärkere Federung als Kindermodelle. Daher könnten sie auch gut im Gelände gefahren werden. Serienmäßige Minibikes sind häufig teurer als Kindermotorräder.

Pit Bikes für den Rennsport

Die winzigen Motorräder haben längst auch den Rennsport erobert – zahlreiche verschiedene Rennen finden inzwischen weltweit in dieser Klasse statt. Daher gibt es auch Boxenbikes, die speziell für den Sport anstatt für Park und Straße gedacht sind. Solche Minibikes eignen sich perfekt für Jugendliche, um einen Einstieg in den Rennsport zu finden. Sie sind auf Geschwindigkeit und Kraft ausgelegt, haben große, leistungsstarke Motoren und ähneln viel mehr großen Motocrossmaschinen, auch wenn sie immer noch winziger und leichter sind.

Kaufkriterien: Darauf ist bei der Auswahl zu achten

Zahlreiche Kartbahnen bieten Boxenbikes zur Miete an. Doch so manchem Fan reicht das nicht und er will ein eigenes Rad besitzen. Auch für den Nachwuchs wird oft nach einem Miniaturmotorrad gesucht. Doch vor der Auswahl sollten Sie die unterschiedlichen Motorräder miteinander vergleichen. Denn sie variieren nicht nur im Preis, sondern auch in der Verarbeitungsqualität oder auch in Ausstattung und Bedienung. Folgende Kriterien werden oft in Tests herangezogen, um Boxenbikes zu bewerten:
  • Geschwindigkeit und Motorgröße
  • Gewicht
  • Funktionen und Ausstattung
  • Montage
  • Zweck
  • Fähigkeitslevel

Geschwindigkeit und Motorgröße

Wie schnell ein Pit Bike fährt, hängt von der Motorleistung ab. Ein Großteil der Maschinen verfügen über einen Motor mit 50 bis 150 ccm. Die am weitverbreiteten Hubraum-Klassen sind 110 ccm, 125 ccm und 140 ccm, bei denen fast immer werden ein Vier-Takt-Motor verbaut wird. Aber auch das Aufmotzen des Motors ist möglich. Manche Hersteller bieten auch Räder mit bis zu 250 ccm an, die deutlich schneller sind – vor allem im professionellen Rennsport. Im Durchschnitt erreichen Boxenbikes eine Geschwindigkeit von rund 60 km/h. Aber auch langsamere und schnellere Varianten sind auf dem Markt zu finden. Informieren Sie sich hier vor der Kaufentscheidung, was perfekt zu Ihnen oder dem Nachwuchs passt.

Gewicht

Der Vorteil von kleinformatigen Motorrädern ist ihr geringes Gewicht. Doch bei diesem Kaufkriterium geht es weniger darum, wie viel die Maschine auf die Waage bringt – sondern viel mehr, wie viel der Fahrer wiegt. Denn zahlreiche Minibikes sind mit einer maximalen Tragfähigkeit ausgelastet. Wenn Erwachsene das Motorrad nutzen wollen, stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass das Pit Bike auch Ihr Gewicht tragen kann. Viele Maschinen vertragen eine Last bis zu 100 Kilogramm. Wird die Maximallast überschritten, kann das Minibike nicht mehr so gut funktionieren.

Funktionen und Ausstattung

Die Boxenbikes auf dem Markt unterscheiden sich auch in ihren Funktionen und Ausstattungsmerkmalen – einige bieten mehr, andere weniger. Das betrifft beispielsweise das Material des Rahmens, Gabel-Modell, Vergaser, Kupplung und Gänge, Federung, Bremsscheiben, Radgröße und Co. Hier gibt es verschiedene Pakete. Wer sich nicht auskennt, kann sich von einem Profi beraten lassen.
    Achtung: Achten Sie hier nicht nur auf die Angaben des Herstellers oder Bewertungen in Tests. Ob das Fahrwerk perfekt abgestimmt und der Antrieb zuverlässig über Jahre hinweg läuft – das vermitteln am besten Rezensionen von Kunden, die das anvisierte Motorrad bereits gekauft haben.

Montage

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl der richtigen Maschine ist die Montage – es sind Maschinen erhältlich, die eine Selbstmontage erfordern. Diese brauchen handwerkliches und mechanisches Geschick und zahlreiches Schrauben, bevor der Spaß beginnen kann. Vor allem Anfänger sind dazu nicht immer in der Lage und sie können die Installation nicht so einfach meistern. Sie wählen besser eine fertig montierte Maschine oder haben zumindest einen Fachmann in Griffweite, der helfen könnte.

Zweck

Wofür Sie das Pit Bike nutzen möchten, sollte ebenfalls vor dem Kauf klar sein. Denn manche eignen sich eher nur für Kinder, andere sind stark im Gelände und nur professionelle Maschinen gehen über den Spaßfaktor hinaus. Wer nur ein wenig in der Freizeit fahren will, kann sich ein günstigeres, unkomplizierteres Modell auswählen. Dies gilt auch für Anfänger. Wer es jedoch ernst meint, sollte in der professionellen, aber teuren Kategorie nach der richtigen Maschine suchen.

Fähigkeitslevel

Auch die eigenen Fähigkeiten sind ausschlaggebend für den Kauf der richtigen Maschine. Anfänger wird geraten, sich zu dem für ein wartungsarmes Boxenbike mit geringerem Hubraum entscheiden. Dann überwiegt der Spaß am Motorrad. Nur kompetenteren Fahrern wird zu einem spezielleren Modell mit verbesserten Leistungsoptionen geraten. Diese bieten zwar mehr Möglichkeiten, müssen aber auch aufwendiger gewartet werden und überfordern Anfänger sowohl auf der Straße als auch im Gelände leicht.

Ebenfalls zu beachten: Wissenswertes rund um Pit Bikes

Wer sich ein Pit Bike zulegen möchte, sollte sich zudem auch über die Kosten informieren. Auch ist Hersteller nicht gleich Hersteller – wie bei vielen anderen Artikeln gibt es auch bei den Miniaturmotorrädern Marken und No-Name-Produkte. Vor allem aus China sind hier zahlreiche billigen Varianten auf dem Markt vertreten.

Das kosten Pit Bikes

Die Preisspanne der winzigen Motorräder ist enorm. Am unteren Ende sind billige Produkte erhältlich, die mehr für den Spaßfaktor gedacht sind. Günstige Boxenbikes können schon ab 420 bis 500 Euro gekauft werden. Hier sind viele Hersteller aus dem asiatischen Raum vertreten, die nicht immer mit der Qualität anderer Hersteller mithalten können. Wer in der Mittelklasse sucht, muss rund 1.200 Euro einplanen – diese Crosser sind oft mit 125 ccm ausgestattet. Professionelle Räder für den Sport können hingegen auch weit über 3.000 Euro kosten. Neben den Anschaffungskosten sind aber auch Wartungskosten zu beachten, vor allem, wenn günstige Motorräder noch getunt werden sollen. Auch Ersatzteile wie Bremsscheiben und Co kosten Geld, planen Sie das bei der Anschaffung mit ein!

Das sind die beliebtesten Hersteller von Pit Bikes

Da der Trend der Minibikes aus Amerika stammt, ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Hersteller dort zu finden sind. Aber auch die Konkurrenz hat den Hype erkannt – so stammen viele billigere Artikel inzwischen aus China. Im Folgenden stellen wir eine Auswahl der Hersteller vor:
  • Coolster
  • Tao
  • Apollo
  • Cenkoo
  • Yamaha
  • Honda
  • Pitster Pro
  • BBR Motorsports
  • YCF
  • Nitro Motors

Coolster

Dieses ATV-, Dirt-Bike- und Go-Kart-Unternehmen stammt aus Los Angeles in Kalifornien. Was einst als lokaler Shop begann, wurde zügig zum Distributor in der ganzen Welt. Coolster ist mit Pit Bikes nicht selten unter den Testsiegern oder führenden Produkten in Vergleichen vertreten.

Tao

Das Unternehmen Tao stammt aus China, die dort im Jahr 1985 gegründet wurde, später jedoch expandierte und seinen Hauptsitz nach Texas verlegte. Das Unternehmen stellt Geländefahrzeuge, unterschiedliche Crosser, Motorräder, Gokarts und zugehörige Kleidung her.

Apollo

Das kanadische Unternehmen hat seinen Sitz in Quebec und ist angesehen für erstklassige Motorräder, elektrische Krads und Pit Bikes. Es wurde im Jahr 2003 gegründet. Zudem produziert es auch Fahrräder für den Sport und Rennsport.

Cenkoo

Wer in der mittleren Preisklasse ein Miniaturmotorrad aus deutschem Hause sucht, ist bei Cenkoo – einer Firma aus Hamburg – richtig. Hier finden sich Motorräder für Fortgeschrittene und Profis, die sich vor allem durch eine hohe Qualität und lange Lebensdauer auszeichnen. Cenkoo wurde im Jahr 2012 gegründet.

Yamaha

Diese Marke ist keine unbekannte in Motorsport und im Bereich Motorräder. Yamaha hat es zur weltweiten Bekanntheit mit Motorrädern, Quads und Motoren gebracht, aber auch Drohnen, Wasserpunkten oder Schwimmbecken gehören beispielsweise zum Portfolio des Mischkonzerns. Die Yamaha Motor Company wurde bereits im Jahr 1955 als eine Tochterfirma gegründet, ist jedoch heute ein eigenständiger Konzern. Preislich befinden sich die Boxenbikes von Yamaha im oberen Segment – jedoch überzeugen sie oft durch herausragende Qualität.

Honda

Auch dieser Name ist kein Unbekannte. Das Unternehmen wurde im Jahr 1948 nach dessen Gründer Sōichirō Honda benannt. Was zunächst mit Motoren zum Antrieb von Fahrrädern begann, wuchs rasch zu einem unabhängigen japanischen Automobil- und Motorradhersteller. Die erste Niederlassung aus Japan im Bereich Motorrad in Europa gründete die Firma in Hamburg 1961. Heute hat das Unternehmen ein flächendeckendes Händlernetz, die Niederlassung hat inzwischen seinen Firmensitz in Frankfurt am Main.

Pitster Pro

USA Mototoys ist ein Familienunternehmen, das 2003 gegründet wurde und Designer, Hersteller und Vertreiber von GPX Moto- und Pitster Pro-Produkte. Die Unternehmen hatten sich zum Ziel gesetzt, ein komplettes serienmäßiges Pit Bike zu entwickeln – aus dem Vorhaben wurde rasch eine weltweite Marke. Die Pit Bikes von Pitster Pro gehören immer wieder zu den Top-Modellen in Tests und Vergleichen.

BBR Motorsports

Die Erfolgsstory von BBR Motorsports begann im Jahr 1996 in der elterlichen Garage, in der die Gründungsbrüder begannen, coole Motorradteile herzustellen. Inzwischen ist das Unternehmen zu einem der führenden Motorrad- und Fahrradhersteller geworden und steht für Qualität vor allem im Sportbereich. Sein Sitz hat das Unternehmen in Enumclaw  im amerikanischen Bundesstaat Washington.

YCF

Dieses Unternehmen wurde vom Pro-Motocross-Rennfahrer Yannick Coquard und dem Techniker Dimitri Bera gegründet, der heute in China legt. Die beiden Gründer schlossen sich im Jahr 2004 zusammen, als Coquard entschied, Pit Bikes in Qualität und Zuverlässigkeit verbessern zu wollen. Die erste eigene Reihe von Minibikes wurde bereits im Jahr 2005 auf den Markt gebracht. Heute ist YCF ein echter Motorradhersteller, der sogar über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung verfügt. Die hausinterne Fabrik wurde 2009 in China gegründet. Wer professionelle Boxenbikes fahren will, findet hier besonders qualitativ hochwertige Motorräder.

Nitro Motors

Dahinter verbirgt der sich der in Europa größte deutsche Hersteller von Kinder-Quads, Crossmaschinen, Scootern und Minibikes sowohl im Benzin als auch im Elektrobereich. Die Marke steht für qualitativ hochwertige Produkte, die Pit Bikes aus dem Hause Nitro schneiden regelmäßig sehr gut in Tests und Vergleichen ab. Insgesamt befinden sich rund 200 Objekte von Kinderfahrzeugen im Portfolio, die längst auch außerhalb Europas exportiert werden.
    Hinweise: Es gibt noch viele Hersteller mehr. Da sich die Szene in Amerika entwickelt, stammen zahlreiche Unternehmen aus Übersee, aber auch in Australien und China hat sich die Szene entwickelt. Dennoch existieren es auch deutsche Unternehmen oder Importeure, die für Deutschland agieren.

Hier sind Pit Bikes zu kaufen

Boxenbikes sind sowohl im Fachgeschäft als auch online im Internet erhältlich. Der Vorteil im Shop ist es, dass Sie das Pit Bike direkt in Augenschein nehmen dürfen. Auch gibt es hier eine professionelle Beratung durch den Verkäufer. Die Vielfalt ist jedoch im Geschäft beschränkt. Zudem finden sich hier eher hochpreisige Crosser – wer nur ein geringes Budget hat, sucht besser online. Im Shop im Internet lassen sich die verschiedenen Boxenbikes deutlich schneller und leichter miteinander vergleichen. Das Angebot ist hier vielseitiger – online ist praktisch jedes Minibike zu finden. Sie sind direkt über den Anbieter oder über einen Dritt-Anbieter zu bestellen. Viele Motorräder haben hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber Achtung: Manche müssen erst selbst montiert werden. Auch kommen Versandkosten im Internet hinzu. Auf der anderen Seite sind hier Kundenmeinungen und Testberichte ein guter Wegweiser bei der Auswahl.

Wo Pit Bikes gefahren werden dürfen

Die miniaturisierten Motorräder haben keine Straßenzulassung – daher dürfen sie nicht auf öffentlichen Flächen (Straße, Fußwege und Parkplätze) gefahren werden. Minderjährige müssen bei der Fahrt zudem beaufsichtigt werden. Das Fahrvergnügen mit den kleinformatigen Motorrädern ist daher nur auf Privatgelände oder kommerziellen Strecken gestattet. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, als Fahrer eine Lizenz zu erwerben. Dann dürfen Sie die Minibikes auch auf öffentlichen, definierten Trails fahren.
    Achtung: Auch wenn die Boxenbikes winzig sind – sie haben Kraft. Daher ist es beim Fahren unerlässlich, die richtige Schutzkleidung zu tragen. Das beginnt mit dem Helm und endet mit Handschuhen und Co.

Auswahl und Pflege: Tipps rund um das Pit Bikes für Anfänger

Wer neu in der Welt der Pit Bikes ist und sich als Anfänger einmal ausprobieren möchte, kann folgende Tipps beherzigen.
    1. Suchen Sie sich ein wartungsarmes Boxenbike aus. Damit kann der Einstieg gut gelingen und Sie könnten mit verbesserter Leistung auch zu professionelleren Maschinen wechseln.
    2. Wählen Sie als nicht Experte ein Pit Bike, dass sich leicht zusammenbauen lässt oder gar schon montiert gekauft werden kann.
    3. Achten Sie bei der Auswahl auf die richtige Größe für Ihre Körpergröße. Manche Motorräder könnten zu niedrig in der Sitzhöhe sein, was Abstriche bei Komfort und Sicherheit bedeutet.
    4. Nach jeder Fahrt ist es ratsam, das Motorrad vorsichtig zu waschen. Entfernen Sie den Schlamm notfalls mit Bürsten, wenn dies nicht möglich ist. Auch auf Undichtigkeiten muss die Maschine regelmäßig überprüft werden.
    5. Ersatzteile wie Bremsscheiben und Co gibt es sowohl beim Hersteller als auch bei Drittanbietern. Achten Sie hier auf die Kompatibilität.

Zusammenfassung

Sie haben eine größere Radgröße als die winzigsten Miniaturmotorräder, sind aber nicht ganz so groß wie Dirt Bikes. Die Boxenbikes werden immer beliebter. Sie entstammen einst der Boxengasse im Rennsport, doch inzwischen werden mit ihnen eigene Rennen veranstaltet. Für den Nichtsportler ist das Minibike ein reines Spaßmobil für den Einsatz im Garten. Auch Kinder sammeln hier erste Erfahrungen mit Gabel, Bremsscheibe, Federung und Co und tasten sich an das Motorradfahren heran. Für den Einstieg in den Cross-Bereich sind die kleinformatigen Motorräder allemal geeignet. Manche Maschinen lassen sich nur auf ebenen Flächen fahren, andere sind für den Einsatz im Gelände geeignet. Beim Kauf im Onlineshop oder Fachgeschäft sollte auf zahlreiche Kriterien geachtet werden – von der maximalen Traglast bis hin zur Sitzhöhe. Hobbybastler nutzen die kleinformatigen Motorräder oft auch zum Schrauben und Tüfteln. Zahlreiche Hersteller bieten Pit Bikes an, nach Amerika und China sind auch Produkte aus Deutschland auf dem Markt zu finden.
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