QLED-TV im Vergleich

QLED-TV Test 2020: Die besten QLED-TV im Vergleich

Es gibt einige Faktoren, die bei der Kaufentscheidung für entspanntes Fernsehen eine wichtige Rolle spielen. Um Fehlkäufe beim QLED-TV zu vermeiden, sind im Folgenden die wichtigsten Faktoren erläutert, die es beim Vergleich und der Auswahl des richtigen Fernsehgerätes zu beachten gilt. Hier wird auch erklärt, welche Besonderheiten im QLED-TV liegen, welche Hersteller diese anbieten und welche Funktionen und Möglichkeiten ein QLED-TV mitbringt.
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Das steckt hinter QLED-TV

Bei QLED-Displays handelt es sich um eine Technologie, die von Samsung entwickelt wurde. Daher sind viele TV-Modelle mit QLED-Technik von dieser Marke erhältlich. Der Hersteller TCL bietet jedoch auch preisgünstige Alternativen mit QLED-Technik für Fernsehgeräte an. Die Weiterentwicklung bei der QLED-Technik bezieht sich auf die Dioden und das sogenannte Backlight des Displays. Die Hintergrundbeleuchtung wird auf die „Quantum Dots“ geführt, die wiederum mit eigener Lichtstrahlung reagieren. Dadurch wird ein besonders kräftiges und farbenreiches Hintergrundlicht erzeugt. Neben der Farbdarstellung glänzt QLED mit reinen Schwarzwerten und hohem Kontrastumfang.

QLED ist mit Samsung verknüpft

Das Unternehmen hat sich im Jahr 2016 den Begriff des QLED-TV patentieren lassen und setzt auf diese Technik. Dafür steht laut Samsung das Q: Quantenpunkte verhelfen dem Fernsehen zu einer optimalen Leuchtkraft und einem noch breiteren Farbspektrum. Samsung verspricht kräftige Farben und eine besonders gute Darstellung von dunklen Bildbereichen auch bei hellem Tageslicht. Zudem möchte diese Technologie ganz ohne organische Stoffe auskommen und so die mögliche Nutzungsdauer der Geräte deutlich erhöhen.

So funktioniert die QLED-Technologie

Die LED-Hintergrundbeleuchtung wird bei QLED-TV um ein weiteres Panel ergänzt. Dieses ist besetzt mit den sogenannten Quantum dots; winzige Nano-Kristalle, die bei Kontakt mit LED-Licht selbst in Schwingung geraten und Lichtstrahlung abgeben. Es ist also kein Farbfilter nötig, wie bei herkömmlichen Displays – dort wirkt meist eine Farbfilterfolie.

Hinweis: QLED-Fernseher sind besonders stark in der Farbendarstellung und so bestens für HDR geeignet. Vor allem in Sachen Leuchtkraft haben QLED-TVs dem OLED-Modellen gegenüber Vorteile in der Darstellungsqualität.

Mit der weiterentwickelten Quantum Dot-Technologie schafft QLED ein Bild, das dank Nanokristallen präzise Lichtfarben, Detailreichtum und höhere Kontraste bietet.

Präzise Darstellung der Farben durch Nano-Partikel

Samsung möchte mit QLED erreichen, dass die Lichtfarben nicht nur präzise, sondern auch rein und besonders stabil mit einem hohen Detailreichtum dargestellt werden können. In diesem Zusammenhang entstehen auch höhere Kontraste. Durch Nanokristalle können auch die Farben bei hoher Helligkeit deutlich genauer dargestellt werden. Das Prinzip hat zur Folge, dass ein Film mit exakt den Farbabstufungen abgespielt werden kann, die der Produzent erreichen wollte. Einhundert Prozent Farbvolumen soll QLED bieten, also den gesamten Farbraum und Spitzenhelligkeiten.

Verbesserte Darstellung dunkler Filmsequenzen

Wichtigster Unterschied zwischen QLED und OLED bilden die kleinen Teilchen – die Quantumdots. Diese werden durch eine Hintergrundbeleuchtung angestrahlt und geben dann ihre Farbe preis. Die Technik bietet aber auch bessere Kontraste und ein tieferes Schwarz. Auch bei Helligkeit verspricht QLED eine verbesserten Einblick in dunkle Ecken der Lieblingsfilme und in die nächtlichen Passagen eines Krimis. Dunkle Gegenstände und düsteren Ecken erkennt man auf herkömmlichen TV-Geräten meist schlecht bis gar nicht. Mit der HDR-Fähigkeit, dem besseren Kontrastumfang und genaueren Helligkeitsabstufungen sieht man genauer, wer da im Krimi hinter der dunklen Ecke lauert.

Mehr sehen Dank bei geringem Energieverbrauch

Die meisten TVs sind mittlerweile auf dem Niveau, dass alle Farben und Kontraste von HDTV-Programmen dargestellt werden können. HDTV ist qualitativ aber keine Besonderheit mehr. Mit größerem Farbspektrum wurde HDR eingeführt. Damit kann es nun nicht mehr hell und bunt genug sein. Um dieses Bilderlebnis zu sehen, braucht es neue Bildtechnologien – QLED ist eine davon. Und weil Quantum Dots das Licht umwandeln, anstatt es zu absorbieren, können diese QLED-Fernseher bei geringerem Stromverbrauch ein besseres Fernseherlebnis bieten.
junges Paar sitzt auf dem Sofa und schaut fernsehen

Der große Unterschied – QLED vs. OLED

Quantum-Dots gegen organische Leuchtdioden: Ein kleiner Strich bewirkt große Unterschiede. Nicht zu verwechseln mit QLED ist die Abkürzung OLED; dahinter steckt eine andere Technologie. Die ähnlichen Buchstaben deuten aber auch Parallelen an. Beide Technologien sind geeignet für flache Anzeigeflächen, wie Displays bei Smartphones, Tablets und Fernsehern. Zudem werben beide Techniken mit besonders kräftigen und kontrastreichen Farben. Die grundlegende LED-Technik ist lange bekannt – sie steht in englisch für light-emitting diode. QLED ist die darauf basierende, von Samsung weiterentwickelte TV-Technologie, die mit Quantum-Dots arbeitet. Während LG Vorreiter war in der OLED-TV-Technik, hat Samsung hier einen eigenen anderen technischen Weg beschritten. Der große Nachteil an OLED ist das Material: OLED steht für organische Leuchtdioden, die aus mehreren Schichten aufgebaut sind. Diese organischen Schichten sind bislang wenig haltbar. Zudem sind sie nicht so energieeffizient, wie die Quantum-Dots der QLED-Technologie.

Nachteile von OLED

OLED hat aber auch weitere Nachteile. Vor allem wenn Sonnenlicht oder andere starke Umgebungsbeleuchtung in das Zimmer des OLED-TVs einströmt, ist die Wiedergabe nicht optimal. Denn OLEDs sind in der Regel dunkler als die nicht selbstleuchtenden LEDs. Auch bei hellen Elementen wie beispielsweise in sogenannten HDR-Bildern sind den OLEDs Grenzen gesetzt. Denn bei „High dynamic range“ braucht es leuchtstarke Displays, um die Farbtöne und Kontrastwerte der HDR-Technologie auch zum Ausdruck zu bringen.

QLED: Kein Einbrennen von Senderlogos

Wenn einzelne Bildpunkte, sogenannte Pixel, mit einer sehr hohen Intensität und Dauer leuchten, kann es vorkommen, dass diese wie ein Geisterbild noch lange sichtbar bleiben. Bei OLED-TVs ist das aufgetreten. In der Regel verschwinden diese Störbilder nach einer Weile zwar wieder, beeinflussen aber dennoch eine gewisse Zeit den Fernseh-Genuss. Um die als Image-Retention bekannten Effekte auf OLED-Bildschirmen zu vermeiden, hilft also nur viel Abwechslung mit wenig statischen Bildelementen, wie zum Beispiel Logos und Nachrichtenbalken. Die Hersteller von OLED-Displays versuchen das Einbrennen mit Hilfe von Bildschirmschonern oder sogenannten „Pixel-Shift-Verfahren“ zu verhindern. Organische OLED-Displays funktionieren anders als anorganische Quantum-Dot-Geräte: Während anorganische Leuchtdioden durch zusätzliche Hintergrundbeleuchtung angestrahlt werden, sind organische LEDs selbstleuchtend. Das unterstützt aber auch den unschöne Effekt des Einbrennen von lang angezeigten Bildbereichen. Logos und Standbilder können so bei der OLED-Technik ihre Spuren hinterlassen.

Hinweis: Verschiedene Display-Technologien sind unterschiedlich anfällig für Image Retention. Auf anorganischen QLED-Displays können statische Elemente ganz unabhängig von der Dauer gefahrlos dargestellt werden. So muss auch bei langen Filmabenden kein Einbrennen von Bildelementen befürchtet werden.

Im Vergleich zur organischen OLED-Technik sind die anorganischen Leuchtdioden, die bei QLEDs zum Einsatz kommen, auch langlebiger. So gibt es beispielsweise kein Risiko, dass das Bild einmal einbrennt. Das kann rein technisch bei QLEDs nämlich nicht passieren. Zudem wirbt Samsung mit einer hohen Blickwinkelstabilität der QLED-TVs durch moderne Displayoberflächen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • QLEDs arbeiten mit anorganischen Leuchtdioden
  • OLEDs bestehen aus organischen Leuchtdioden
  • QLED Displays sind langlebiger, was die Farben und Helligkeit betrifft
  • QLED TVs bestechen mit einer besseren Helligkeit, was gerade für dunkle Filmsequenzen in hellen Räumen wichtig ist

Die Q-Features von Samsung

Der Hersteller bewirbt seine QLED-TVs mit einigen Faktoren, denen je ein Q vorausgeht. Diese werden im Folgenden erklärt:
  • Q-Picture
  • Q-Style
  • Q-Smart
  • Q-Sound
QLED-Fernseher

Q-Picture und Q-Color

Die Begriffe stehen für beeindruckende Farbintensität. QLED ermöglicht 100% Farbvolumen und stellt Farben in feinsten Details dar. Die Modelle aus der Q-Serie sind mit einem 10-Bit-Panel ausgestattet, der auch in Kinos zum Einsatz kommt. Das Erlebnis kann man nun auch zu Hause genießen. Intensive Kontraste sind geboten dank Technologien wie „Supreme UHD Dimming“ und „Local Dimming“.

Q-Style vereint mehrere Design-Elemente

So zeichnen sich diese Geräte mit einem flachen Bildschirm, sehr dünnen Rahmen und einem aufgeräumten Design im Bereich der Rückseite aus. Das ist optimal für die Aufstellung im Raum oder die Befestigung an der Wand. Es gibt auch rahmenlose Designs. Unter Q-Style verbirgt sich aber auch ein schmales optisches Kabel mit integrierter Stromversorgung, das vom TV-Gerät zur externen Connect-Box führt. Diese bietet viele Anschlüsse und verhindert, dass mehrere Kabel am Fernseher angeschlossen werden müssen und sorgt so für ein aufgeräumtes Bild. Der Ambient-Modus zeigt im ausgeschalteten Zustand Informationen wie Uhrzeit, Wetter oder eigene Bilder auf dem Fernseher an.

Smarte Steuerung

Q-Smart bezeichnet die Funktion der Fernbedienung, sowohl das TV-Gerät als auch kompatible externe Geräte mit nur einem Gerät zu steuern. Mit der SmartThings App kann man den QLED-TV auch mit anderen Samsung-Geräten verbinden.

Der Q-Sound

Q-Sound steht für beste Lautstärke, ein gutes Audiosystem und hochwertige Lautsprecher. Aber auch externe Soundanlagen lassen sich anschließen. Samsung hat mit Soundbars der Q-Serie ein passendes Audio-System für QLED-TVs parat.

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale eines guten QLED-TV

Interessenten eines Fernsehers mit QLED-Technik sollten im Vorfeld der Kaufentscheidung einige Dinge beachten, die hier im Folgenden aufgeschlüsselt sind. Je nach Anwender und Nutzungsverhalten können diese Eigenschaften individuell abgewogen und zum Vergleich herangezogen werden.
Die sogenannte Blickwinkelstabilität sorgt dafür, dass auf jedem Platz gute Sicht herrscht. Ein weiter Betrachtungswinkel garantiert aus fast allen Winkeln ein gutes, detailreiches Bild mit konstanten Farb- und Schwarzwerten. Auch, wenn man an der Seite sitzt.
PQI ist die Abkürzung für den Samsungs Picture Quality Index, der den Vorgänger-Index CMR ablöst. Samsung bietet hiermit dem Kunden ein Instrument, den Bild-Qualitäts-Index, um die hauseigenen Geräte besser vergleichen zu können. Laut Samsung setzt sich der Wert aus verschiedenen Faktoren zusammen, die die Bildqualität beeinflussen. Unter anderem wird hier die Auflösung, die Bildwiederholungsfrequenz und die Form des Bildschirms (Flat oder Curved) einberechnet. Der Picture Quality Index reicht von 100 PQI bis zu 4000 PQI. Aber ein niedriger PQI ist nicht gleichzusetzen mit einer besonders schlechten Bildqualität. Auch Full HD-Fernseher mit niedrigem PQI besitzen bereits eine sehr gute Darstellungsqualität. Und kleinere Geräte bis ca. 40 Zoll benötigen meist keine 4K−Auflösung. Neue Geräte mit 8K-Auflösung können bereits PQIs von 4000 erreichen. Folgende Faktoren beeinflussen den PQI:
  • Bildwiederholungsfrequenz
  • Bildauflösung
  • Farbdarstellung
  • Helligkeit und Kontrastwerte
  • Bildschirmform
  • Bildrauschen
  • Bildberechnung/Prozessor
Der Grundfaktor für den PQI ist die Bildwiederholungsfrequenz des Bildschirms. Der auch als Refresh-Rate bezeichnete Wert ist vor allem für flüssige Bewegungen in schnellen Szenen notwendig. Diese sollen möglichst ohne Verzögerung und Ruckeln dargestellt werden. Die Bildwiederholrate gibt an, wie viele Bilder ein Fernseher pro Sekunde anzeigen kann; die Einheit dafür heißt Hertz.
Ein weiterer Faktor ist die Auflösung des Fernsehers. Ultra high Definition entspricht einer vierfachen Auflösung von Full HD – daher wird diese Eigenschaft auch 4K genannt. In UHD-Qualität gilt eine Mindestauflösung von acht Millionen Pixeln. Ein Full-HD-Fernseher kann das Bild hingegen nur in circa zwei Millionen Pixel darstellen. Da es sich bei der Displaytechnologie QLED um eine moderne Variante handelt, bekommt man diese Fernseher in der Regel mit einer besonders hohen Auflösung in 4K bzw. UHD. Samsung hat allerdings auch schon Geräte vorgestellt, die 8K bieten. Auflösung und Pixel im Überblick:
Full HD1920 × 1080 Pixel
Ultra HD/4K3840 × 2160 Pixel
8K7680 × 4320 Pixel
Auch Farbdarstellung, Helligkeit und Kontrast wirken sich auf den PQI aus. Bei QLED erzeugen mikroskopische Nanopartikel auch selbst Licht. QLED-Displays sind daher sehr sparsam im Energieverbrauch und bieten ein gigantisches Farbspektrum. Laut Samsung zeigen die QLED-TVs 64-mal mehr Farben, als herkömmliche Geräte. Je heller Weiß und je dunkler Schwarz dargestellt werden können, desto höher fällt der PQI-Wert aus.
Die neuen Bildberechnungsprozessoren können viel leisten und verwenden sogar bereits künstliche Intelligenz. Die sogenannte KI bewirkt, dass die Fernseh-Bilder besser dargestellt werden. So lernen die Fernseher mit künstlicher Intelligenz beispielsweise das optimale Upscaling von Bildern oder die Anwendung der passenden Filter. Auf Grundlage umfangreicher Analysemethoden für optimierte Bilddarstellung, können die passenden Farb- und Kontrast-Filter automatisch gewählt werden, welche die Helligkeit optimieren, Schwarztöne definieren und Fehler erkennen. Ob perfekt eingestellt für Filme, Videospiel oder App-Funktionen: Die Prozessoren können ausgleichen, hochrechnen und optimieren – im Hintergrund, ganz ohne dass es bemerkt wird. Gute Prozessoren können auch Ausgangsinhalte in niedriger Qualität in Auflösungen bis zu annähernd 8K hochrechnen.
Das Bildrauschen kann durch Bildoptimierungs-Verfahren, wie Samsung Clean View reduziert werden. So ist das Bild klarer und die Farben deutlicher dargestellt.
Auch ob der Fernseher ein gekrümmtes oder flaches Display besitzt, erhält beim PQI Beachtung. Durch die Krümmung beim Curved-TV wird der Betrachter optisch näher in das Geschehen gebracht. Aber auch moderne Flat-TVs der QLED-Technik haben verbesserte Displays für gute Sicht aus jedem Blickwinkel.

Die richtige Displaygröße

Die Fernseher-Größe bemisst sich an der Bildschirmdiagonale, die in Zoll angegeben ist. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Die Angabe ist wichtig, um den richtigen Sitzabstand und Fernsehgröße zu ermitteln. In welcher Qualität das Programm empfangen wird, ist maßgebend für den richtigen Abstand. Je schärfer das Bild, desto geringer kann der Abstand zum Fernseher bzw. desto größer darf Ihr TV sein. Übliche Größen von TV-Geräten mit QLED-Technik sind 55 bis 65 Zoll. Aber auch kleine und größere Modelle gibt es für individuelle Ansprüche und Raumgrößen.

Anschlüsse

Bei den Geräten von Samsung fallen die grundsätzlichen Ausstattungsmerkmale oft recht ähnlich aus. So sieht es beispielsweise auch bei den Anschlüssen aus, die sehr wichtig sind, um den Fernseher mit zusätzlichen Geräten kombinieren zu können. Achten Sie im Vorfeld vom Kauf also darauf, dass sämtliche relevanten Anschlüsse, die für Sie wichtig sind, auch wirklich am QLED-TV zur Verfügung stehen. Per HDMI können Sie beispielsweise externe Abspielgeräte anschließen, wie einen Blu-ray Player oder eine Spielkonsole. USB-Anschlüsse, Netzwerkverbindung und Audioausgang sollten ebenfalls zur Verfügung stehen.

Empfang

Ab Werk stattet der Hersteller Samsung die QLEDs nicht nur mit zahlreichen unterschiedlichen Anschlüssen aus, sondern auch mit dem Standard-Empfangsmodul sowie mit einem Triple Tuner. Somit kann also sichergestellt werden, dass Sie ein digitales Signal mit dem Fernseher verarbeiten können.
Bei der Suche nach einem neuen QLED-TV, der zu den persönlichen Ansprüchen passt, stößt man schnell auf die Abkürzungen DVB-C, -S und -T. Sie stehen für die Möglichkeiten des Fernsehempfangs. Die Empfangsarten unterscheiden sich in ihrer örtlichen Verfügbarkeit, der Senderauswahl und auch in den jeweiligen Kosten. Im Folgenden ein kleiner Überblick:
EmpfangsartBezeichnung
KabelDVB-C
SatellitDVB-S
AntenneDVB-T

Ein Triple-Tuner kann alle drei Empfangsarten verarbeiten.

Ein QLED-TV mit Twin-Tuner ermöglicht, dass der Empfang zweier verschiedener Sender parallel verarbeitet werden kann. So läuft beispielsweise gerade der Lieblingskrimi. Gleichzeitig wird ein anderer Film im Hintergrund aufgenommen, der zur selben Zeit ausgestrahlt wird. Diesen kann man zu einem anderen Zeitpunkt ansehen, vor- und zurückspulen und pausieren, ähnlich wie mit einem Videorekorder. Wer diese Funktionen nutzen will, sollte einen QLED-TV mit Twin-Tuner auswählen. Speichermedien können auch extern angeschlossen werden.

Hinweis: Ein zusätzlicher Twin-Tuner kann parallel zwei Programme verarbeiten. Das ist wichtig, um Sendungen aufzeichnen und gleichzeitig andere Programme ansehen zu können.
Ist der QLED-Fernseher per WLAN oder LAN-Kabel mit dem Internet verbunden, so ist es problemlos möglich auf Apps und Streamings zuzugreifen. Samsung integriert üblicherweise eine Unterstützung für Netflix und Amazon Video. Zur Darstellung von Inhalten in 4K sollte die Internetleitung ausreichend schnell sein. Bei langsamen Verbindungen werden die Serien und übrigen Inhalte in geminderter Qualität auf dem QLED-Fernseher dargestellt.
Soll ein neuer Fernseher angeschafft werden, ist auf HLG zu achten – Hybrid Log Gamma. Der Standard verspricht eine sehr viel bessere Bildqualität. Weitere Formate in diesem Zusammenhang sind
  • 4K
  • UHD
  • HDR
  • HDR+
  • Dolby Vision
Der Begriff wurde bereits vor ein paar Jahren als Standard von TV-Sendern entwickelt. Dieser Standard bietet die Möglichkeit, über Kabel oder Satellit ein Bild in HDR-Qualität zu übertragen. Wenn die Fernsehanstalten künftig ihr Programm in Hybrid Log Gamma ausstrahlen und der Fernseher das unterstützt, ist ein Bild zu genießen, welches dem HDR-Standard entspricht. Wer sich nicht jedes Jahr einen neuen Fernseher zulegen möchte, sollte darauf achten, dass das TV-Gerät dafür gerüstet ist. Filme, Shows und Serien könnten schon bald in HDR bzw. HLG ausgestrahlt werden.
junge Frau liegt auf dem Teppich und schaut fernsehen

Anschlüsse und Audio

Alle handelsüblichen QLED TVs sind mit internen Lautsprechern ausgestattet. Im Vergleich zu einer externen Soundanlage oder einer Soundbar können diese in puncto Qualität allerdings nicht mithalten. Für manche Verbraucher ist ein solches Sound-System aber auch durchaus ausreichend. Zuspielgeräte, wie Blu-ray-Player werden zur Signalübertragung von Bild und Ton einfach per HDMI-Anschluss verbunden. Digitale Zuspiel-Geräte, können neben HDMI auch für besseren Sound über ein Koaxial- oder Toslink-Kabel verbunden werden. Spielkonsolen können ebenfalls über diese digitalen Eingänge ihr 5.1-Signal an einen Verstärker senden. Mehrere HDMI-Buchsen sind daher sinnvoll. Soll eine Soundanlage, Boxen oder andere Audiogeräte genutzt werden, sind Schnittstellen mit der Bezeichnung AUX weit verbreitet. Die auch als Klinken-Kabel bekannten Verbindungen sind Audio-Eingänge oder Audioausgänge, mit denen beispielsweise MP3-Player oder Smartphones verbunden werden können.

Die Anschlüsse eines QLED-TV

Für den Grundbedarf sind diese Anschlüsse und Funktionen wichtig:
  • HMDI
  • USB
  • CI+Modul bzw. Steckplatz für Smartcard
  • WLAN-Verbindung
USB-Anschlüsse und mindestens ein HDMI-Port sind mittlerweile gängiger Standard an Fernsehern. Wichtig ist daher eher, wie viele andere Geräte man anschließen möchte. Wenn zusätzlich ein Beamer oder Laptop mit dem Receiver verbunden werden soll, ist parallel mindestens ein weiterer HDMI-Zugang sinnvoll. Auch bei USB- und HDMI-Anschlüssen gibt es neuere und ältere Generationen. Darüber kann man sich vorher im Internet informieren, welche Verbindungs-Version gerade aktuell ist. Flüssige 60 Hz Bildfrequenz können beispielsweise erst ab HDMI 2.0 übertragen werden. Für das Übertragen von Daten, wie Bildern und Musik, hingegen wird üblicherweise die USB-Schnittstelle verwendet. Gerade bei großen Datenmengen kommt es auf die Lese- und Schreibgeschwindigkeit an, die der Anschluss bietet – üblich ist hier die USB-Generation 2.0 – besser und vorausschauend ist es aber für die Nutzung moderner Datenträger, sich gleich für eine USB-Version ab 3.0 zu entscheiden. Die Versionen darunter können dafür sorgen, dass das Verschieben von großen Dateien sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
Um Sender per Smartcard zu entschlüsseln und ansehen zu können, ist es nötig, dass ein sogenanntes CI+-Modul, bzw. ein CI+-Slot am QLED-TV vorhanden ist. Dieses dient zum Einstecken der Smartcard, die beispielsweise vom Kabelanbieter zur Verfügung gestellt wird.
Viele digitale Endgeräte besitzen die Möglichkeit, über eine LAN- oder die WLAN-Verbindung des Heimnetzwerkes verbunden zu werden. So kann man beispielsweise auch per Smartphone oder Spielkonsole im Heimnetzwerk auf den QLED-TV zugreifen und beispielsweise auch aufgenommene Programme von anderen Endgräten aus ansehen. Gerade für die externe Aufnahmesteuerung ist eine Internet-Verbindung sinnvoll. So kann auch unterwegs und im Urlaub über eine App das Lieblingsprogramm zur Aufnahme eingestellt werden – der smarte Fernseher erledigt dann den Rest. Zudem ist eine Internetanbindung bei allen online-Angeboten notwendig. Streaming-Dienste, die nicht im Senderpaket enthalten sind, wie beispielsweise von Maxdome, Netflix oder Amazon Prime Video, sind nur nutzbar, wenn der TV eine Möglichkeit zur Internetanbindung bietet; das ist per LAN-Anschluss oder WLAN-Verbindung möglich. Auch Firmwareupdates sind per WLAN viel einfacher und schneller durchzuführen.

Der standardmäßige Lieferumfang

Neben dem QLED-TV gehören zum standardmäßigen Lieferumfang:
  • Die Fernbedienung – exklusive oder inklusive Batterien
  • Die Bedienungsanleitung – eventuell auch als PDF
  • Garantiekarte
  • Oftmals wird ein HDMI-Kabel mitgeliefert
  • Netzkabel, falls dieses nicht fest verbaut ist
  • Standfuß oder Standfüße

Die Zusatzfunktionen

Das Angebot von EPG, der elektronischen Programmzeitschrift und die Red-Button-Funktion sind heutzutage keine Besonderheiten mehr. Moderne Varianten der Videotextfunktion umfassen auch vielzählige Internet-Funktionen. So kann man auch per Fernbedienung vom Programm weiterklicken zu Hintergrundinformationen, Online-Mediatheken oder an Gewinnspielen teilnehmen, direkt zu Produktvergleichen oder Warentests gelangen und auch gleich online einkaufen. Genannt werden diese Funktionen auch HbbTV oder Red-Button. Das Ganze funktioniert oftmals auch per App. Samsung bietet nun aber auch eigene Apps und Sprachassistenz an.
Hierbei handelt es sich um die externe Box von Samsung, die mit unauffälligem Kabel am Fernseher angeschlossen wird. Genau diese Box beinhaltet sämtliche Anschlüsse, die Sie in der Regel benötigen, um Ihr TV-Erlebnis besser zu gestalten. Schließen Sie an diese Box beispielsweise einen Blu-Ray-Player, eine Spielekonsole oder auch ein externes Audiosystem an. Somit sind die Zeiten von Kabelsalaten vorüber.
Der Assistent ist mit allen Samsung-Apps kompatibel und versteht seit kurzem auch deutsch. Er steuert so etwa die Kamera oder den Internet-Browser. Zudem hat Samsung diverse Drittanbieter-Apps in das Bixby-Angebot integriert. So erfahren Sie etwa das aktuelle Fernsehprogramm über die TV-Digital-App. Weitere Anbieter und Dienste sollen folgen. Neben Deutsch stehen beispielsweise auch die Sprachen Italienisch, Spanisch und Englisch zur Auswahl.
Bei einigen Modellen von Samsung bietet der QLED-TV als Smart TV die AirPlay 2 und Apple TV Funktionen. Mit AirPlay 2 ist es möglich, Daten direkt an den Fernseher zu schicken. Das gilt zum Beispiel für Fotos, Musik oder Videos. Diese können von einem Apple-Gerät direkt an den Fernseher gesendet werden und sich anzeigen lassen. Über die App „Apple TV“ kann über iTunes auf bereits erworbene Filme und Serien zugegriffen werden und auch neue Inhalte erworben werden.
Um den QLED TV in Betrieb zu nehmen, liefert der Hersteller natürlich alle notwendigen Dinge mit – die Fernbedienung, Stromanschlusskabel und eventuell ein HDMI-Kabel. Es gibt auch zusätzliche Artikel, die das Fernsehen und die Bedienung optimieren können. Für viele Modelle sind je nach Gegebenheiten verschiedene Wandhalterungen erhältlich. Je nach System kann das Display genauso ausgerichtet werden, wie es am besten passt. Oftmals können Sie bei ausgewählten Modellen dann auch den Fuß bzw. die Standfüße abmontieren, sodass der Fernseher allgemein deutlich besser im Raum integriert wird. Weiteres mögliches Zubehör:
  • Wandhalterung
  • Blu-ray Player
  • Spielekonsole
  • Soundanlage

Die Kosten für QLED-TV

Neben den groben Unterscheidungsmerkmalen von QLED-TVs sind einige weitere Faktoren für die Kaufberatung zu berücksichtigen, um gut vergleichen und das passende Gerät auswählen zu können. Ein umfassender Warentest samt Testsieger kann an dieser Stelle zwar nicht geboten werden, aber es gibt einige gute Tipps, die für eine gute Kaufentscheidung unbedingt Beachtung finden sollten. Das persönliche Budget spielt dabei natürlich eine Rolle.

Günstige QLED-TV für Einsteiger

Ist das Budget begrenzt und soll dennoch ein moderner QLED-Fernseher angeschafft werden, um gut für die Zukunft ausgerüstet zu sein, so sollten Geräte mit kleineren Displays erwogen werden. Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 49 bzw. 55 Zoll sind in diesem Zusammenhang zu erwähnen. Einige dieser Geräte bekommen Sie auch für weniger als 1000 €, sodass auch echte Schnäppchen möglich sind.

QLED-Fernseher für große Räume

Ist der Fernseher häufiger in Gebrauch und soll für große Wohnzimmer genutzt werden, sind 55 Zoll vielleicht zu klein. Dann ist eine Displaygröße von 65 Zoll geeignet. In der Regel verfügen diese Modelle häufig auch über einige zusätzliche Funktionen und sind zudem mit einem besseren Audiosystem Möchten Sie also nicht auf ein externes Sound-System zurückgreifen, so entscheiden Sie sich vielleicht auch einmal für einen QLED aus der mittleren Preisklasse.

Geräte mit QLED-Technologie für Heimkino-Fans

Echte Fans des persönlichen Heimkinos haben bestimmt einen größeren Anspruch an Ihren QLED-TV. Mit einem hochpreisigen Modell ist man sicher über lange Zeiten gut bedient, was den Funktionsumfang und Darstellungsmöglichkeiten angeht. Aber auch besonders große QLED-TVs sind etwas teurer, als Standardmodelle. Gerade im Vergleich zu den preiswerteren Fernsehgeräten, die auf der fortschrittlichen QLED Technologie basieren, profitieren Sie häufig von einem tieferen Schwarzwert. Modelle mit Auflösungen in 8K sind ebenfalls schon erhältlich.

Auf welche Faktoren ist vor dem Kauf eines QLED-TV noch zu achten?

Wenn vor der Kaufentscheidung die wichtigsten Parameter abgewogen sind und noch mehrere Geräte zur Wahl stehen, ist es auch ratsam, auch Testberichte und den Stromverbrauch der Modelle zu vergleichen. Immerhin soll das neue Gerät zuverlässig und lange funktionieren und keine Zusatzkosten verursachen. Folgende Faktoren können für einen Produktvergleich für den QLED-TV noch herangezogen werden:
  • Preisvergleiche
  • Erfahrungsberichte und Kundenrezensionen
  • Menüstruktur und Benutzerfreundlichkeit
  • Die Energieeffizienz
  • Optik und Farbwahl
Tests und Preisvergleiche sind für die aktuellsten Modelle auf vielen Seiten im Internet zu finden. Preisunterschiede können sich durch Funktionsumfang, Bildqualität und Displaygröße ergeben. Erfahrungen von Kunden und unabhängigen Prüfinstituten, wie beispielsweise die der Stiftung Warentest, können Entscheidungen ebenso vereinfachen. Ein integrierter, benutzerfreundlicher Einrichtungsassistent und eine übersichtliche Menüführung sind ebenfalls bei der Auswahl des künftigen QLED-TV beachtenswert. Die Energie-Effizienz-Klasse sollte gute Werte bieten, am besten A bis A+++, um hohe Stromkosten zu vermeiden. Auch die Zeit, bis das Gerät in den Standby-Modus schaltet und die Höhe des Stromverbrauchs in diesem Modus, spielt eine Rolle für die Energieeffizienz. Nicht unwichtig ist auch, dass der QLED-TV zu den übrigen Geräten passt und optisch gefällt. Viele Modelle haben besondere Designs und sind für die Aufstellung im Raum geeignet und für die Montage an der Wand. Qualität und die Kundenzufriedenheit können sich ebenfalls stark unterschieden. Daher lohnt sich immer ein Blick in die Rezensionen und Erfahrungsberichte der Kunden, wie man sie auf vielen Internetseiten findet. Eine verlängerte Herstellergarantie wird zusätzlich oftmals angeboten. Auf den Händlerseiten lassen sich ausgewählte Produkte gut und übersichtlich zum Vergleich anzeigen. Auch im Laden vor Ort, beispielsweise bei Mediamarkt können die Geräte unter die Lupe genommen werden. In der Gegenüberstellung mit herkömmlichen Geräten ist die Qualität von QLED-TV besonders gut zu erleben.

Fazit zu QLED- TV

Es handelt sich bei QLED um eine modernere Displaytechnologie, die Farben besser darstellt und eine maximierte Helligkeit bereit stellt. Mit QLED ist Fernsehen in realitätsnahen Farbspektren und hohen Kontrastwerten zu erleben – und das bei geringem Energieverbrauch. So sind besonders dunkle Bildbereiche auch bei Tageslicht und unter anderen Lichtquellen viel besser zu erkennen.
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