Rudergerät Wasser im Vergleich

Rudergerät Wasser Test 2021: Die besten Rudergerät Wasser im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze zusammengefasst

Wasserergometer sind Trainingsgeräte, die mit einem Wasserwiderstand ausgestattet sind. Mit ihnen lassen sich 80 Prozent aller Muskeln trainieren, wobei der Rücken sowie Bauch am meisten beansprucht wird. Im Gegensatz zu Rudergeräten mit Hydraulik- oder Magnetwiderstand bieten Modelle mit Wassertank ein besonders authentisches Rudergefühl. Außerdem sind die Stücke bei der richtigen Pflege sehr langlebig und leise. Es finden sich zahlreiche Hersteller und Produkte auf dem Markt, die sich teilweise stark in Sachen Anschaffungspreis unterscheiden. Die Spanne reicht von ca. 500 bis 2.000 Euro.
12345
skandika Wasser-Rudergerät Nemo II/III/Compact SportPlus Rudergerät klappbar für zuhause - 8 Stufen skandika Styrke Wasser-Rudergerät mit Echtholz Eiche Sportstech Premium Wasser-Rudergerät mit patentierter Klappfunktion skandika Wasser Rudergerät Nemo IV/V
Modell skandika Wasser-Rudergerät Nemo II/III/CompactSportPlus Rudergerät klappbar für zuhause – 8 Stufenskandika Styrke Wasser-Rudergerät mit Echtholz EicheSportstech Premium Wasser-Rudergerät mit patentierter Klappfunktionskandika Wasser Rudergerät Nemo IV/V
Preis

699,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

318,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.199,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

823,50 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

949,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Was ist ein Wasserrudergerät?

Rudergeräte unterscheiden sich insbesondere anhand ihres Widerstandssystems voneinander. Wasserrudergeräte verfügen dabei über einen Wasserwiderstand. Dieser Mechanismus wurde in den 1980er-Jahren entwickelt und sorgt für einen fitten, gesunden sowie athletischen Körper. Das Fitnessgerät trainiert nicht nur die Muskulatur, sondern kann sogar bei der Fettreduktion helfen und hält dabei einem Nutzergewicht von bis zu 150 kg stand. Wie der Name schon vermuten lässt, werden dabei Bewegungen wie in einem Ruderboot simuliert. Die meisten Modelle bestehen dabei aus Holz oder Metall und setzten sich aus drei grundsätzlichen Komponenten zusammen:
  • Wassertank, für ausreichenden Widerstand
  • Schiene, die waagrecht oder schräg für einen noch höheren Widerstand montiert werden kann
  • Zugsystem mit einem ergonomischen Griff sowie einem Seil, das leicht zurücklaufen sollte
Wenn alle Teile gut miteinander funktionieren, kann ein optimales Training durchgeführt werden. Dabei sind individuelle Einstellungen besonders wichtig, um das Beste aus dem Training herausholen zu können. Info: Die meisten Wasserrudergeräte funktionieren mit Seilzug. Es gibt jedoch auch solche mit sogenanntem Ausleger. Bei diesem System befindet sich an beiden Seiten des Gerätes ein Griff, der sich unabhängig vom anderen bewegen lässt. Dadurch wird eine echte Ruderbewegung perfekt imitiert.

Was wird durch das Rudergerät trainiert?

Wer sich bei diversen Meisterschaften schon einmal mit der Disziplin Rudern beschäftigt hat, wird bereits eine Ahnung davon haben, wie effektiv diese Sportart ist. Die Sportler vereint dabei ein muskulöser und athletischer Körper. Gleiches ist mit einem Wasserrudergerät möglich. Mit der richtigen Ausführung wird dabei bis zu 80 Prozent der Muskulatur trainiert. Mit dem richtigen Trainingsplan lässt sich dadurch ein effektives Ganzkörpertraining absolvieren. Insbesondere Rücken sowie Bauch profitieren vom Training am Fitnessgerät. Doch es werden noch deutlich mehr Muskeln beansprucht:
  • Bauchmuskulatur
  • Bizeps
  • Gesäßmuskel
  • Hintere Oberschenkel
  • Hintere Schulter
  • Latissimus
  • Rückenstrecker
  • Trapezmuskel
  • Unterarmmuskulatur
  • Vorderer Oberschenkel
  • Waden
Damit die Muskeln arbeiten können, muss der Körper eine Menge Energie zur Verfügung stellen, die durch ein Kaloriendefizit auch aus den Fettspeichern des Körpers geholt werden kann. Zusätzlich kurbeln die Ruderzüge den Kalorienverbrauch an. Denn neben dem Trainieren der verschiedenen Muskelgruppen, werden auch eine Menge Kalorien verbrannt. Darüber hinaus ist das Training beim Ausführen der richtigen Rudertechnik gelenkschonend und trainiert die Ausdauer. Letzteres wiederum stärkt das Herz-Kreislauf-System. Egal also, welches Trainingsziel verfolgt wird – ein Rudergerät ist eine tolle Investition.

Welche Vorteile haben Stücke mit Wasserwiderstand?

Zum Muskelaufbau ist das Rudertraining sehr effektiv. Doch wieso genau sollte man nun auf ein Exemplar mit Wassertank setzen? Der Grund sind die folgenden Vorteile:
  • Rudergefühl
  • Langlebigkeit
  • Lautstärke
  • Preis

Rudergefühl

Eine Rudermaschine mit Wassertank kommt dem echten Rudern sehr nahe. Immerhin wird auch hier gegen den Widerstand von Wasser trainiert. Dieser baut sich dabei über den kompletten Bewegungsablauf konstant auf. Je mehr am Seil gezogen wird, desto höher wird auch der Widerstand – genauso ist es bei der Bewegung im offenen Wasser. Dadurch lässt sich die Trainingsintensität optimal an das Leistungsniveau anpassen und es werden keine zusätzlichen Widerstandsstufen benötigt. Im Gegensatz zu anderen Widerstandssystemen müssen somit für eine höhere Intensität nicht erst höhere Stufen eingestellt werden. Tipp: Für das ideale Rudergefühl ist auch der Sitz entscheiden. Es lohnt sich daher, darauf zu achten, wie gut der Sitz auf der Schiene rollt und wie ergonomisch er sich anfühlt.

Langlebigkeit

Im Vergleich zu anderen Ruderergometern sind solche mit Wasserwiderstand extrem langlebig. Oft halten sie Jahrzehnte und lassen den Sportler bei der richtigen Wartung und Pflege auch nach vielen Jahren nicht im Stich. Damit stechen sie Modelle mit einem Magnet- oder Hydraulikwiderstand gerne aus.

Lautstärke

Wer gerne in den eigenen vier Wänden trainiert, sollte bei der Wahl des Trainings auf eine nicht zu hohe Lautstärke achten, damit die Nachbarn sich nicht beschweren. Rudergeräte sind im Allgemeinen nicht sonderlich laut, bei Modellen mit Wassertank wird lediglich ein sanftes Wasserplätschern erzeugt. Dieses übersteigt die Zimmerlautstärke nicht und kann sogar beruhigend wirken. Gerade bei günstigeren Modelle sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Schleifen des Sitzes nicht mehr ins Gewicht fällt, als die Lautstärke des Zuges.

Preis

Viele Interessenten sind möglicherweise zunächst vom Anschaffungspreis eines Rudergeräts mit Wasser abgeschreckt. Im Gegensatz zu anderen Rudergeräten muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen, bekommt dadurch jedoch auch ein äußerst langlebiges Produkt. Somit ist der Preis kein wirklicher Nachteil, wenn man auf der Gegenseite die Leistung betrachtet. Als einziger Nachteil könnte sich die schwierige Verstaubarkeit des Trainingsgerätes zeigen. Die meisten Modelle sind nicht klappbar und könnten insbesondere in kleinen Wohnungen zu einem Platzproblem führen.

Über welche Eigenschaften verfügen Wasserergometer?

Die Ausstattungsmerkmale und (Zusatz-)Funktionen unterscheiden sich je nach Modell voneinander. Bei einigen Stücken lässt sich der Widerstand beispielsweise jederzeit per Hebel, bei anderen durch den Wasserfüllstand regulieren. Bei den allermeisten Exemplaren gibt es außerdem eine Verbindung zum Brustgurt, jedoch nicht bei allen. Ebenso sieht es mit einem Trainingscomputer aus, der bei vielen Stücken integriert ist und durch welchen sich in den meisten Fällen die Daten auf den PC übertragen lassen. Somit ist eine genaue Trainingsauswertung möglich. Um die Wasserrudergeräte nach dem Training besser verstauen zu können, sind zudem einige Modelle klappbar, vertikal aufstellbar und/oder verfügen über Transportrollen. Zur besseren Trainingsvorbereitung befindet sich im Lieferumfang einiger Geräte sogar eine Pumpe sowie ein Trichter, damit das Wasser leichter eingefüllt werden kann.

Wo gibt es die Trainingsgeräte zu kaufen?

In den meisten Sportfachgeschäften werden sich Rudergeräte finden lassen. Wie groß jedoch das Angebot an speziellen Modellen mit einem Wassertank ist, bleibt fraglich. Online findet sich da schon ein größeres Angebot. Zusätzlich kann man sich dort als Interessent durch Tests und Testberichte einen Überblick über verschiedene Marken und Hersteller verschaffen. Diverse Onlineshops bieten die Trainingsgeräte an. Übrigens lassen sich Wasserrudergeräte auch mieten. Hersteller wie Waterrower, bieten auf ihrer Website beispielsweise Mietmöglichkeiten an. Insbesondere für Einsteiger kann Mieten eine gute Option sein. Somit muss man nicht sofort viel Geld ausgeben, um herauszufinden, ob das Gerät der passende Trainingspartner ist. Allerdings kann die Wartezeit mitunter recht lang sein. Auf den Waterrower muss man beispielsweise mindestens zwei Monate warten.

Das sind die Kaufkriterien für Wasser Rudergeräte

Das Angebot ist zahlreich und es kann schnell passieren, dass man den Überblick verliert. Die folgenden Eckdaten sollen bei der Wahl des passenden Modells helfen:
  • Material und Optik
  • Maße, Gewicht und Lagerung
  • Kosten
  • Hersteller
  • Trainingscomputer

Material und Optik

Das Material beeinfluss die Optik sowie die Widerstandsfähigkeit. Prinzipiell finden sich Geräte aus Massivhölzern sowie einigen Edelmetallen. Gerade, wenn der Rahmen aus einer Holzkonstruktion besteht, wirkt das Trainingsgerät schlicht und besonders edel. Ein besonderes Wasserrudergerät aus Holz, der WaterRower, wird sogar aufgrund seiner Optik als einziges Fitnessgerät überhaupt im Design-Museum in London ausgestellt. Modelle aus Metall sind in der Regel zwar deutlich teurer als ihre Geschwister aus Holz, dafür zeichnen sie sich durch eine glänzende Optik und eine besonders lange Haltbarkeit aus. Die folgenden Materialien sind möglich:

Holz

Edelmetall

Esche, Eiche, Kirschbaum, Nussbaum Aluminium, Edelstahl

Maße, Gewicht und Lagerung

Bei Ruderergometern handelt es sich um etwas größere Sportgeräte, die mit Längen von 150 bis zu 220 Zentimetern ein wenig Platz benötigen. Es gibt allerdings auch einige Modelle, die klappbar sind und sich vertikal stellen lassen. Wer in seinen eigenen vier Wänden also über nur wenig Platz verfügt, sollte gezielt nach klapp- oder stellbaren Varianten suchen. Zusätzlich sollte beachtet werden, dass Wasserrudergeräte ein Eigengewicht von mindesten 30 kg mit sich bringen. Andere wiegen sogar 70 kg oder noch mehr. Daher sollte in jedem Fall ein Trainingsplatz mit einem festen Untergrund gewählt werden, damit der Boden nicht beschädigt wird. Schließlich muss man beim Training das Nutzergewicht noch hinzuzählen.

Kosten

Die Anschaffungskosten für ein Wasserrudergerät variieren je nach Hersteller und Produkt. Sehr günstige Modelle lassen sich bereits für unter 500 Euro finden, am anderen Ende der Preisspanne finden sich jedoch auch Stücke für über 2.000 Euro. Im mittleren Preissegment steht beispielsweise das Modell Skandika Styrke für 1.100 Euro, ein Modell des WaterRower für rund 1.400 Euro oder das Rudergerät First Degree für knappe 1.500 Euro. Besonders günstige Modelle werden beispielsweise auch im Onlineshop von Discountern wie Lidl oder Netto für rund 600 Euro angeboten. Tipp: Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, aber dennoch auf ein solides Modell nicht verzichten möchte, kann nach B-Ware suchen. Diese besitzt häufig nur kleinere optische Makel, funktioniert jedoch einwandfrei. Eine weitere Möglichkeit sind gebrauchte Geräte, die es auf diversen Portalen zu finden gibt.

Hersteller

Der Markt für Fitnessgeräte boomt. Auch im Bereich von Rudergeräten mit Wasserwiderstand finden sich zahlreiche Anbieter und Produkte. Immer wieder zählen die Modelle der Marke WaterRower sowie das Modell „Nemo“ der Marke Skandika zu den Testsiegern. Sie überzeugen durch eine besonders hohe Verarbeitungsqualität. Doch dies sind längst nicht die einzigen Hersteller für die Rudergeräte. Weitere sind:
  • Asviva
  • Body Coach
  • Capital Sports
  • Christopeit
  • First Degree
  • Fytter
  • Kettler
  • Maxxus
  • Sportplus
  • Sportstech
  • Titanium
  • Tunturi
  • Xterra

Trainingscomputer

Heutzutage findet sich kaum ein Rudertrainer ohne Trainingscomputer. Dieser zeigt auf dem Leistungsmonitor beispielsweise die Trainingszeit an. Einige lassen sich sogar mit einem Brustgurt verbinden, um zusätzlich die Herzfrequenz zu messen – sie dienen also gleichzeitig zur Pulsmessung. Viele Trainingscomputer verfügen darüber hinaus über Zusatzgadgets. Beispielsweise kann mit einigen Stücken eine Strecke simuliert werden, die vom Trainierenden auf Zeit gerudert wird. Tipp: Bei vielen Trainingscomputern lassen sich die Daten via USB auf den Computer übertragen. Dadurch können die Trainingsdaten auf dem PC ausgewertet werden.

Wissenswertes rund um Rudergeräte mit Wasserwiderstand

Welche weiteren Rudergeräte gibt es?

Prinzipiell lassen sich Rudergeräte mit drei unterschiedlichen Widerstandssystemen finden. Neben dem Wasserrudergerät gibt es auch solche mit einem Luftwiderstand sowie einem Magnetbremssystem. Die Vor- sowie Nachteile der verschiedenen Varianten zeigt die folgende Tabelle:

Variante

Vorteile

Nachteile

Luftwiderstand Günstiger Anschaffungspreis Sehr lautes Gerät
Magnetbremse Günstiger Anschaffungspreis Widerstand lässt sich nicht während des Trainings justieren
Wasserrudergerät Bietet sehr leises und realitätsnahes Training Hoher Anschaffungspreis

Was muss beim Training am Rudergerät beachtet werden?

Insbesondere als Anfänger sind langsame und kontrollierte Ruderbewegungen wichtig. Zu schnelles und hektisches Training kann hingegen im schlimmsten Fall zu Fehlern in der Bewegung führen. Eine saubere Ausführung ist genauso wichtig, wie bei allen anderen Trainingsgeräten. Das Folgende sollte dabei beachtet werden:
  1. Die Füße an der vorgesehenen Ablage fixieren.
  2. Den Körper leicht nach hinten lehnen und die Beine ausstrecken.
  3. Mit den Armen langsam am Seilzug ziehen, während die Beine mitbewegt werden.
Bei jeder Trainingseinheit sollte der Rücken gerade gehalten werden. Für die nötige Stabilität sorgt eine hohe Körperspannung. Nun ist es wichtig, einen entsprechenden Rhythmus zu finden. Wer den Bewegungsablauf verinnerlicht hat, kann damit beginnen, die Schlagzahl zu verbessern. Sie ist das Kriterium, mit welchem sich Profis vergleichen.

Wie wird das Wasserrudergerät eingestellt und gereinigt?

Wie bereits erwähnt, sind die Trainingsgeräte sehr langlebig. Mit einigen Handgriffen kann man außerdem dafür sorgen, dass die Stücke für eine lange Zeit in einem hervorragenden Zustand bleiben. Nach jedem Training sollte daher der Schweiß vom Gerät abgewischt werden. Zusätzlich kann es hilfreich sein, den Sitz sowie etwas schwerer zugängliche Ecken regelmäßig mit einem Mikrofasertuch abzuwischen. Des Weiteren sollte der Wassertank etwa einmal im Jahr mit einer Chlortablette gereinigt werden, damit sich keine Algen bilden. Die Reinigungstabletten sind bei vielen Modellen bereits im Lieferumfang enthalten oder können dazu bestellt werden. Gleiches gilt für Holzpflegeöl, welches bei Exemplaren mit Holzrahmen von Zeit zu Zeit zum Einsatz kommen sollte. Des Weiteren ist es hilfreich, wenn man sich das Zugseil regelmäßig etwas genauer ansieht, denn Schäden sind in der Regel gut und einfach erkennbar und können mit wenigen Handgriffen ausgebessert werden. Auch die Einstellung des Rudergerätes ist nicht sonderlich schwer. Je nach Wassermenge im Tank ergibt sich ein schwerer oder leichterer Widerstand, welcher das Rudern mit schweren oder leichteren Booten simulieren soll. Im Inneren des Tanks wird dafür bei der Ruderbewegung eine Schraube gegen den Wasserwiderstand bewegt. Die Trainingsintensität wird hingegen durch die Kraft der Ruderbewegungen bestimmt und bleibt somit unabhängig vom Wasserstand. Als Tankfüllung reicht gewöhnliches Leitungswasser völlig aus. Auf destilliertes oder extra steriles Wasser sollte hingegen besser nicht zurückgegriffen werden, da dieses das Algenwachstum im schlimmsten Fall fördern kann.