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Wasserkocher 2019

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Italienischer Top Wasserkocher Alice Elegance TWK3A014 Wasserkocher Compact Class Glaswasserkocher mit Teesieb Edelstahl Wasserkocher Wasserkocher Textures+
ModellItalienischer Top Wasserkocher Alice EleganceTWK3A014 Wasserkocher Compact ClassGlaswasserkocher mit TeesiebEdelstahl WasserkocherWasserkocher Textures+
Hersteller / Marke

Ottoni Fabbrica

Bosch

TZS First Austria

Arendo

Russell Hobbs

Eigenschaften
  • 1,7 Liter
  • Edelstahl 18/10
  • MADE IN ITALY
  • Kalkfilter
  • Fertigung aus europäischen Komponenten
  • Leichte Reinigung
  • kein Plastik
  • 2400 Watt
  • 1,7 Liter
  • Verdecktes Heizelement
  • Edelstahlboden
  • Kalkfilter
  • Leichte Reinigung
  • Sicherheitsabschaltung
  • Mittelanschluss in 360°C
  • 2400 Watt
  • 1,8 Liter
  • Edelstahl / Glas
  • BPA frei
  • Mit Temperaturwahl
  • Tee-Einsatz
  • Kalkfilter
  • Warmhaltefunktion
  • Verdecktes Heizelement
  • Automatische Abschaltung
  • Trockenlauf- und Überhitzungsschutz
  • 2200 Watt
  • 0,5 Liter
  • Einfache 2 Tasten-Bedienung
  • Temperaturauswahl
  • Warmhaltefunktion für 1 Stunde
  • Multicolour Power-LED
  • Automatische Abschaltung
  • Doppelwandig
  • Akustisches Signal
  • Geprüfte Sicherheit (GS)
  • 1100 Watt Leistung
  • 1,7 Liter
  • Schnellkochfunktion
  • Spart bis zu 70% Energie
  • Perfect Pour-Ausgusstülle
  • Verdecktes Heizelement
  • Kalkfilter
  • Deckelöffnung per Knopfdruck
  • Kochstoppautomatik
  • Kabellos
  • 360°-Sockel
  • Wasserstandsanzeige
  • 2.400 Watt
Preis

94,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

22,69 € 34,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

28,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

33,85 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

21,99 € 39,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen Ansehen

Wasserkocher Vergleich 2019

Ein Wasserkocher muss in der Regel nicht teuer sein, denn mehr als Wasser kochen kann er auch nicht. Jedoch haben die billigen Modelle eines solchen Küchenhelfers meist einen entscheidenden Nachteil. Sie werden außen zu schnell heiß, sodass man sich daran verbrennen kann. Plant man den Kauf eines Wasserkochers, dann lohnt sich langfristig der Kauf eines hochwertigen Gerätes. Viele der hochwertigen Wasserkocher verfügen über eine Temperaturwahl und halten das gekochte Wasser auch über einen gewissen Zeitraum warm mittels einer Warmhaltefunktion. Die Warmhaltefunktion ist sehr praktisch, wenn man das gekochte Wasser nicht sofort benötigt. So hilft die Warmhaltefunktion auch beim Strom sparen.

Der Wasserkocher darf heute in keinem Haushalt mehr fehlen. Er kocht nicht nur Wasser, um einen Tee oder ein anderes Heißgetränk zuzubereiten, sondern man kann mit ihm auch Speisen erwärmen oder Babyartikel abkochen. Während man früher Wasser mithilfe des Tauchsieders erhitzte, nutzt man heute immer öfter den Wasserkocher. Die Bedienung ist kinderleicht. Dies gilt sowohl für das Befüllen mit Wasser als auch für das Ausgießen des gekochten Wassers aus dem Wasserbehälter.

Hinweis: Die Gesellschaft der Konsumforschung hat bereits 2016 mitgeteilt, dass der Bedarf an Küchenkleingeräten wie dem Wasserkocher kontinuierlich ansteigt. Der jährliche Umsatz geht hierbei in die Milliardenhöhe.

Die meisten Wasserkocher sind heutzutage echte Power-Geräte. Mit einem modernen Wasserkocher erreicht man die Wunschtemperatur des Wassers innerhalb kürzester Zeit. Sicherlich kann man mit einem Wasserkocher in der Regel nur Wasser kochen. Jedoch sind einige der Wasserkocher schneller und komfortabler als andere. Standardmäßig verfügen alle Wasserkocher über eine Abschaltautomatik, sodass das Wasser nicht mehr überkochen kann. Nicht selten bekommt man den Eindruck, dass das Wasser im Wasserbehälter des Wasserkochers immer schneller heiß wird.

Die Funktionsweise des Wasserkochers

Der Wasserkocher besteht meist aus einem Sockel, einem Wasserbehälter aus Glas, Plastik oder Edelstahl und einem Heizelement. Bei den modernen Wasserkochern ist der Sockel, der den Wasserkocher mit Strom versorgt vom Wasserbehälter getrennt. Solche Wasserkocher werden meist auch als kabellos bezeichnet. Das Netzkabel befindet sich an der Basisstation und kann oftmals mittels einer Kabelaufwicklung verstaut werden. Wasserkocher mit einem Sockel bzw. einer Basisstation eignen sich auch sehr gut für Linkshänder, da man den Wasserbehälter in allen Positionen auf die Basisstation aufstellen kann. Je nach Modell des Wasserkochers erfolgt das Erhitzen des Wassers über einen Heizwendel oder über eine beheizbare Bodenplatte. Wasserkocher werden meist mit einem Knopf ein- und ausgeschaltet. Mittels eines Temperaturfühlers schalten sie sich automatisch ab, wenn sie den Siedepunkt erreicht haben. Man spricht dann oft auch von Überhitzungsschutz oder einem Trockengehschutz. Durch den Überhitzungsschutz können Unfälle vermieden werden. Ebenso ist es mit dem Trockengehschutz. Der Trockengehschutz sorgt dafür, dass der Wasserkocher sich ausschaltet, sobald sich kein Wasser mehr im Wasserbehälter befindet. Ähnlich ist die Vorgehensweise beim Überhitzungsschutz. Hochwertige Wasserkocher besitzen meist auch einen Permanentfilter oder einen Kalkfilter. Dieser Kalkfilter oder das Kalksieb halten Kalk und andere Rückstände beim Ausgießen fest, sodass diese nicht in die Tasse gelangen. Im Idealfall ist der Kalkfilter oder das Kalksieb direkt am Ausguss angebracht. Oftmals kann man dies mit wenigen Handgriffen entfernen und unter fließendem Wasser reinigen.

Was kostet ein Wasserkocher?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Der Preis des Wasserkochers hängt einerseits von der Leistung und andererseits vom Fassungsvermögen sowie diverser Zusatzausstattung ab. Billige Wasserkocher bekommt man oft schon ab 10 Euro. Der Preis für einen hochwertigen Wasserkocher bewegt sich nicht selten im dreistelligen Bereich. Wasserkocher mit der Note gut im Testbericht bekommt man bereits ab 20 Euro. Solche Wasserkocher bringen in der Regel alle Standardeigenschaften mit. Auf viele Zusatzeigenschaften muss man jedoch verzichten, was nicht selten durch ein angesagtes Retro Design wieder wettgemacht wird. Nicht selten findet man den Wasserkocher auch unter dem Namen Teekocher oder gar Pfeifkessel. Gemeint ist in der Regel ein und dasselbe Gerät.

Worauf sollte man beim Kauf eines Wasserkochers achten?

Wichtig beim Kauf sind auch die Punkte Stromverbrauch, die Handhabung, die Kochzeit sowie die Isolierung des Wasserbehälters. Auf diese Punkte wird separat eingegangen, sodass man hier ausführlich informiert ist, denn schließlich sollte der tägliche Einsatz des Wasserkochers nicht nur komfortabel, sondern auch sicher sein.

Das Heizelement

Beim Wasserkocher gibt es zwei verschiedene Arten von Heizelementen. Bei der einen Variante ist das Heizelement freiliegend und man sieht es beim Blick in den Wasserbehälter. In der anderen Variante ist das Heizelement verdeckt unter dem Boden des Wasserbehälters. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Bei hochwertigen Wasserkochern findet man die freiliegende Heizspirale in der Regel nicht mehr. Freiliegende Heizspiralen oder auch Heizstäbe findet man nur noch in den traditionellen Modellen von Wasserkochern. Das Heizelement ragt hierbei in das Innere des Wasserbehälters und erwärmt dort das Wasser direkt. Der Heizstab besteht aus Metall und bietet natürlich dem Kalk aus dem Leitungswasser eine optimale Angriffsfläche. Der Wasserkocher wird somit wartungsintensiver, da er deutlich öfter entkalkt werden muss. Möchte man also vermeiden, dass sich größere Kalkablagerungen am Heizelement bilden, muss man regelmäßig den Wasserkocher entkalken. Würde man dies nicht tun, kann sich der Kalk lösen und in das Wasser bzw. in die Getränke gelangen. Des Weiteren muss man einen Wasserkocher mit einem freiliegenden Heizelement mindestens bis über die Heizspirale mit Wasser füllen, bevor man dem Erhitzen des Wassers startet. Dies ist notwendig, damit die Heizspirale sich nicht überhitzt und dadurch Schaden nimmt. In der Regel sind das wenige Zentimeter.

Gerade die modernen Glaswasserkocher verfügen über ein unsichtbares Heizelement. Der Wasserkocher wirkt dadurch besonders edel. Zu den bekanntesten Herstellern von Glaswasserkochern zählen Krups und WMF. Der Vorteil des verdeckten Heizelements liegt darin, dass dieses geschützt im Basisstation des Wasserkochers liegt. Es ist daher keinem Kalk ausgesetzt. Der Wasserkocher bekommt dadurch eine deutlich längere Lebensdauer. Einen Wasserkocher mit einem integrierten Heizelement muss man nicht nur deutlich seltener entkalken, sondern es lösen sich auch keine Kalkteile, die dann im Heißgetränk zu finden sind.

Vor- und Nachteile eines Wasserkochers mit verdecktem Heizelement

Vorteile

Nachteile

automatischer Abschaltmechanismus

meist sehr laut

schnelles erhitzen

oftmals teurer in der Anschaffung

auch kleine Mengen an Wasser können erhitzt werden

 

entkalken geht leicht von der Hand

 

oft mit Kalkfilter oder Kalksieb

 

Vor- und Nachteile eines Wasserkochers mit freiliegendem Heizelement

Vorteile

Nachteile

automatischer Abschaltmechanismus

schnelles Verkalken des Heizelements

relativ leise

geringe Mengen an Wasser können nicht erhitzt werden

schnelles erhitzen

 

oft mit Kalkfilter oder Kalksieb

 

Die Leistung

Mit Leistung beim Wasserkocher ist der Energieumsatz gemeint. Je nach Modell hat der Wasserkocher eine Leistung von 1.000 bis 3.000 Watt. Je höher die Leistung ist, umso schneller kocht der Wasserkocher das Wasser.

Der Wasserfilter

Hochwertige Wasserkocher sind oftmals mit einem separaten Wasserfilter ausgestattet. Dies ist gerade für Regionen mit sehr hartem Wasser von Vorteil. Der Wasserfilter im Wasserbehälter des Wasserkochers sorgt während des Kochvorgangs, dass das Wasser gefiltert wird. Somit bekommt man deutlich weicheres Wasser, was gerade Teetrinker sehr zu schätzen wissen.

Die Füllmenge

Die Füllmenge des Wasserkochers kann deutlich variieren. Bei kleineren Wasserkochern, den sogenannten Reisekochern oder Reisewasserkocher liegt die Füllmenge nicht selten zwischen 0,3 und 0,5 Liter. Die großen Wasserkocher hingegen haben oftmals ein Fassungsvermögen von bis zu 2 Litern. Die Füllmenge spiegelt sich auch oft deutlich in den Abmessungen des Wasserkochers. Der Reisewasserkocher ist somit deutlich kleiner und handlicher als ein großer Wasserkocher für den täglichen Einsatz.

Die Wasserstandsanzeige

Gerade bei einem Wasserkocher aus Edelstahl oder Plastik ist eine außen liegende Wasserstandsanzeige sehr sinnvoll. Die Wasserstandsanzeige gibt auf einen Blick Auskunft darüber, wie viel Wasser sich im Wasserbehälter des Wasserkochers befindet. Je nach Modell kann die Wasserstandsanzeige am Griff oder auf der gegenüberliegenden Seite liegen. Glaswasserkocher verfügen meist über eine Messskala direkt auf dem Glasbehälter.

Die Innenbeleuchtung

Gerade Glaswasserkocher punkten oftmals mit einer Innenbeleuchtung. So kann man sehen, wie das Wasser im Wasserbehälter zu kochen beginnt. Trendige Modelle von Wasserkochern wechseln auch während des Kochvorgangs die Farbe der Innenbeleuchtung. So erstrahlt die Innenbeleuchtung zuerst blau bei kaltem Wasser und wechselt dann von Lila bis hin zu rot für heißes Wasser.

Das Gewicht

Das Gewicht spielt bei der Handlichkeit des Wasserkochers eine große Rolle. Gerade ältere Menschen sollten sich beim Kauf eines Wasserkochers für ein leichtes Modell entscheiden. Somit lassen sich Unfälle beim Umfüllen des heißen Wassers vermeiden. Je nach Material kann das Gewicht des Wasserkochers deutlich variieren. Schwere Wasserkocher wiegen leicht zwischen 1,5 und 2 kg ohne Inhalt.

Das Material

Viele Verbraucher legen großen Wert auf die Materialien, mit denen sie in Berührung kommen. Gerade bei einem Wasserkocher ist das sehr wichtig. Man bekommt Wasserkocher aus Plastik, Glas und aus Edelstahl. Von den meisten Nutzern wird Glas oder Edelstrahl bevorzugt. Sowohl Glas wie auch Edelstahl ist hitzebeständig und extrem pflegeleicht. Glas und Edelstahl haben zudem den Vorteil, dass sie selbst bei sehr hohen Temperaturen nicht mit dem Wasser reagieren. Andere Materialien können hier unter Umständen kleinste Partikel an das Wasser abgeben. Die Qualität des Wassers wird so zum Nachteil verändert, was gerade bei einem Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl nicht der Fall ist. Jedoch muss man beim kauf bedenken, dass ein Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl sich außen sehr stark erhitzt. Kommt man beim Anheben des Wasserkochers versehentlich an die Außenwand, kann dies schmerzhaft sein und zu weiteren Verletzungen führen. Gerade wenn im Haushalt Kinder leben, sollte man auf einen Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl verzichten. Kinder greifen oftmals unbewusst an den Wasserbehälter des Wasserkochers und verbrennen sich dann Finger oder Arme.

Hinweis: Wasserkocher mit einem Wasserbehälter aus Glas zeigen schon nach nur einer Nutzung erste sichtbare Kalkablagerungen an den Wänden des Wasserbehälters.

Sehr gute Testergebnisse erzielten die Wasserkocher von Bosch und Krups, die einen Wasserbehälter aus Plastik haben. Die Isolierung ist bei diesen Modellen deutlich besser. Bei einem Wasserkocher aus Plastik werden jedoch schnell Bedenken laut. Nachdem welche Verbindungen beim Plastik verarbeitet wurden, kann es sein, dass Schadstoffe beim Erhitzen in das Wasser gelangen. Ganz weit vorne stehen hier die bekannten BPAs. BPA steht für die chemische Verbindung Bisphenol A, die in vielen Plastikprodukten zu finden ist. Leider gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine eindeutige Faktenlage zu den Risiken, die durch BPA entstehen können. Experten bringen die chemische Verbindung BPA durchaus mit Diabetes, Fettleibigkeit und einer verringerten Fruchtbarkeit in Verbindung. Sowohl in Deutschland wie auch in den USA gibt es immer wieder heftige Debatten zum Thema BPA.

Hinweis: Die deutschen Aufsichtsbehörden sind der Ansicht, dass kein Grund zur Sorge bestehe. Gerade in diesem Zusammenhang verweist das Bundesinstitut für Risikobewertung auf mehrere Studien, die keine schädlichen Wirkungen durch BPA festgestellt haben.

Tipp: Laut Hersteller sind die Wasserkocher von Bosch und OneConcept frei von BPA.

Vor- und Nachteile von Wasserkochern aus Edelstahl

Vorteile

Nachteile

langlebig und robust

Bei schlechter Isolierung können diese Wasserkocher heiß werden

hochwertige Optik

 

keine Probleme mit Schadstoffen

 

leichte Reinigung

 

Der Temperaturregler

Nicht immer benötigt man 100 Grad heißes Wasser zum Zubereiten von Speisen oder bei der Küchenarbeit. Viele Wasserkocher sind daher mit einer Temperatureinstellung ausgestattet, sodass man die Wassertemperatur ganz einfach einstellen kann. Wasserkocher der Hersteller AEG, Bosch, Clatronic und Krups haben einen Temperaturregler, mit dem man die Wassertemperatur auf 70, 80 oder 90 Grad Celsius einstellen kann. Erkennen man die eingestellte Temperatur ganz leicht an der Temperaturanzeige. Bei Erreichen der eingestellten Temperatur während des Kochvorgangs erfolgt automatisch die Abschaltung des Wasserkochers. Gerade Teeliebhaber sind von dem Temperaturregler begeistert, denn nicht jeder Tee darf mit kochendem Wasser übergossen werden. Je nach Teesorte ist die Wassertemperatur ganz individuell.

Teesorte

Perfekte Wassertemperatur

Wasserkocher ohne Temperaturregler

Schwarzer Tee

95 Grad

direkt nach dem Aufkochen

Grüner Tee

80 Grad

eine Minute nach dem Aufkochen

Weißer Tee

70 Grad

drei bis vier Minuten nach dem Aufkochen

Beim Zubereiten von Kindernahrung ist ein Temperaturregler wenig sinnvoll. Ein Wasserkocher mit Temperaturregler erhitzt das Wasser nur bis zur eingestellten Temperatur. Das Wasser wird nicht zum Kochen gebracht, selbst wenn man kein 100 Grad heißes Wasser benötigt. Viele Produkte der Kindernahrung müssen jedoch bei 100 Grad zubereitet werden. 100 Grad heißes Wasser benötigt man auch für die Desinfektion von Babybesteck oder Spielzeug. Experten empfehlen daher, das Wasser immer auf 100 Grad Celsius zu erhitzen und dann notfalls entsprechend abkühlen zu lassen.

Die Betriebslautstärke

Im Rahmen der Testberichte wurde die Betriebslautstärke der Wasserkocher mit einem Dezibelgerät gemessen. Die leisesten Wasserkocher sind von den Herstellern Braun und AEG. Diese schnitten im Durchschnitt mit 78 dB bei einem Abstand von 5 cm des Dezibelmessgerätes ab. Alle anderen Wasserkocher waren im Schnitt um 5 dB lauter.

Tipp: Laut Hersteller sind die Modelle EWA7550 von AEG und Aquaexpress WK 300 von Braun am leisesten.

Wasserkocher mit freiliegendem Heizelement sind meist leiser als die mit verdecktem Heizelement. Die Lautstärke bei einem Wasserkocher mit verdecktem Heizelement entsteht durch die aufsteigenden Siedeblasen.

Die Kochzeit

Mit einem Wasserkocher kann man deutlich Strom und Zeit sparen – im Vergleich mit anderen Methoden zum Wasser erhitzen in einem jeweils geeigneten Kochgefäß. Für die Berechnung wird ein Strompreis von 27 Cent je Kilowattstunden bzw. 7 Cent je Kilowattstunde Gas verwendet. Erhitzt wird 1 Liter Wasser mit einer normalen Ausgangstemperatur so, wie es aus der Wasserleitung kommt.

Kochart

Zeit in Minuten

Energieverbrauch in Kilowattstunde

Energiekosten in Cent

Wasserkocher

3:18 Minuten

115 kWh

3,1 Cent

Induktionsherd

4:18 Minuten

150 kWh

4,1 Cent

Gasherd

5:18 Minuten

270 kWh

1,9 Cent

Mikrowelle

12:18 Minuten

231 kWh

6,2 Cent

Der Wasserkocher schneidet von allen Methoden am besten ab. Er ist schnell und spart Energie. Die Ergebnisse werden auch vom Magazin Öko Test sowie Warentest bestätigt.

Strom sparen mit einem Wasserkocher

·         Immer nur soviel Wasser in den Wasserbehälter des Wasserkochers füllen, wie man tatsächlich benötigt. Ein zu viel an Wasser verbraucht unnötig viel Strom.

·         Wenn möglich den Temperaturregler nutzen, wenn man Wasser nur auf 70 oder 80 Grad Celsius erhitzen möchte, um zum Beispiel einen Tee zu genießen.

·         Mit einem Wasserkocher auch Nudel- oder Kartoffelwasser erhitzen. Man kann schneller mit dem Kochen beginnen.

Das Gütesiegel

Beim Kauf eines Wasserkochers sollte man sicherstellen, dass dieser vom TÜV geprüft und auch zertifiziert wurde. Durch das TÜV-Siegel bzw. durch das GS-Zeichen kann man auf den ersten Blick erkennen, ob der Wasserkocher BPA-frei ist und keine weiteren Weichmacher sich in den Materialien befinden, die beim Kochen an das Wasser abgegeben werden.

Den Wasserkocher reinigen

Damit man immer von der besten Wasserqualität beim Zubereiten von Speisen profitiert, sollte man den Wasserkocher regelmäßig entkalken. Je nach Region und Wasserhärte sollte man das Entkalken mindestens einmal im Monat einplanen. Neben dem Entkalken sollte der Wasserkocher auch regelmäßig gereinigt werden.

Art

Beschreibung

Essig

Den Boden des Wasserkochers bedeckt man mit Essig oder Essigessenz und lässt das Ganze für 15 bis 20 Minuten einwirken. Danach füllt man den Wasserkocher mit Wasser auf und lässt das Gemisch aus Wasser und Essig im Wasserbehälter aufkochen. Nach dem Ausgießen muss der Wasserkocher noch einmal mit klarem Leitungswasser ausgekocht werden.

Zitrone

Die Innenwände des Wasserbehälters mit einer Zitronenscheibe einreiben. Dazu muss man die Scheibe fest drücken, damit der Saft heraustritt. Anschließend füllt man den Wasserkocher mit Wasser auf und kocht das Gemischt aus Wasser und Zitronensaft auf. Nach dem Ausgießen muss der Wasserkocher noch einmal mit klarem Leitungswasser ausgekocht werden.

Backpulver

Den Inhalt von einem Päckchen in den Wasserbehälter geben und mit Wasser auffüllen. Die Mischung muss anschließend aufkochen. Damit der Inhalt des Wasserbehälters nicht zu stark aufschäumt und überkocht, auf keinen Fall das komplette Fassungsvermögen ausschöpfen. Den Wasserbehälter nur zu ca. 2/3 füllen. Nach dem Aufkochen die Mischung für ca. 1 Stunde einwirken lassen und ausgießen. Nach dem Ausgießen muss der Wasserkocher noch einmal mit klarem Leitungswasser ausgekocht werden.

Entkalkungsmittel

Bei starkem Kalk gibt man den Entkalker in flüssiger Form, als Pulver oder Tab in den Wasserbehälter und mischt das Ganze laut Herstellerangaben mit Wasser. Die Mischung muss anschließend aufkochen und bis zu einer Stunde einwirken. Nach dem Ausgießen noch mindestens zweimal mit klarem Leitungswasser aufkochen.

Lebt man in einer Region mit sehr kalkhaltigem Wasser, sollte man auf die Anschaffung eines Glaswasserkochers verzichten. Am Glaswasserkocher setzt sich zwar nicht mehr Kalk ab wie an einem Wasserkocher aus Plastik oder Edelstahl, jedoch werden die Wände des Wasserbehälters schnell unansehnlich. Möchte man dennoch nicht auf einen schicken Glaswasserkocher verzichten, dann empfiehlt es sich, mindestens einmal pro Woche den Wasserkocher zu entkalken. Die nachfolgenden Städte sind für sehr hartes bzw. sehr kalkhaltiges Wasser bekannt.

·         Erfurt

·         Göttingen

·         Hannover

·         Köln-Bonn

·         Magdeburg

·         Leipzig

·         Ulm

Das Recycling

Früher oder später muss jeder Wasserkocher entsorgt werden. Aus diesem Grund sollte man beim Kauf schon einen Blick auf die Möglichkeiten des Recyclings werfen. Elektrische Haushaltshelfer wie der Wasserkocher gehören auf keinen Fall in den Hausmüll. Wasserkocher, die im Hausmüll landen, müssen vom Entsorgungsunternehmen mühsam heraussortiert werden. Dies kann sich unter Umständen in einer Erhöhung der Müllgebühren bemerkbar machen.

Wie soll ein Wasserkocher entsorgt werden?

Man kann den Wasserkocher zum örtlichen Recyclinghof bringen. Die Standorte erfährt man beim Entsorgungsunternehmen der Stadt.

Der Wasserkocher kann auch beim Händler zurückgegeben werden. Viele Händler nehmen auch Wasserkocher zurück, die online gekauft wurden.

Wasserkocher im Test

Zahlreiche unabhängige Tester wie zum Beispiel Warentest widmen sich in regelmäßigen Abständen auch den Wasserkochern. Dazu gehören auch die Prüfungen im Bereich Schadstoffe. Das gekochte Wasser aus den Wasserkochern wird dabei auf Rückstände von BPA (Bisphenol A) sowie auf Blei und Kupfer überprüft. In den diversen Testberichten schneiden in der Regel die getesteten Wasserkocher mit gut ab. Nicht selten gehören Wasserkocher der Hersteller Bosch mit den Modellen Clatronic, Styline, Arendo, Klarstein und TZS zu den Testsiegern. Einen klaren Testsieger kann man so allerdings nicht bestimmen. Je eigenen und individuellen Bedürfnissen hat jeder Nutzer seinen ganz eigenen Testsieger bei den Wasserkochern.

Alternative Pfeifkessel

Der Pfeifkessel ist das älteste Modell von einem Wasserkocher. Er steht in seinen Leistungen jedoch einem modernen Wasserkocher in nichts nach. Er bringt das Wasser genau so schnell zum Kochen wie ein neuer moderner Wasserkocher. Jedoch muss der Pfeifkessel auf einen Herd gestellt werden, damit er Wasser erhitzen kann. Durch den Druckaufbau, der beim Kochen entsteht, entweicht Luft über die Dampfpfeife und zeigt dem Nutzer an, dass das Wasser kocht. Der Nutzer muss dann den Dampfkessel vom Herd oder Ofen nehmen. Pfeifkessel sind sehr nostalgisch und werden auch in modernen Küchen gerne gesehen.

Vor- und Nachteile eines Pfeifkessels

Vorteile

Nachteile

schnelles Erhitzen durch Druckaufbau

muss manuell ausgeschaltet werden

beliebige mengen Wasser bis zur maximalen Füllmenge können erhitzt werden

externe Wärmequelle (Herd) notwendig

Retro Design

 

Dampfpfeife signalisiert das Kochen des Wassers

 

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